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Rezensionen verfasst von
Carolin Mader
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Pourty 30103 - Kindertöpfchen, nicht tropfend, weiß
Pourty 30103 - Kindertöpfchen, nicht tropfend, weiß
Preis: EUR 14,97

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragendes Töpfchen für Jungen und Mädchen, 23. November 2011
Pourty Pourty 30103 - Kindertöpfchen, nicht tropfend, weiß ist ein hervorragendes Töpfchen und eignet sich super für Jungen UND Mädchen. Es ist stabil, super einfach zu leeren und auch das Säubern geht problemlos von der Hand. Die Idee ist so clever, dass es mich wirklich wundert, dass ein schlauer Töpfchenhersteller nicht schon vorher darauf gekommen ist. Der Preis ist ebenfalls fair, denn unser Pourty ist stabil und scheint bei unseren Töpfchengängern sehr beliebt zu sein - so beliebt, dass die Kleinen gern mal länger sitzen bleiben als nötig. Alles in allem ein tolles Produkt, das wir auf jeden Fall weiter empfehlen!


Irgendwas is immer
Irgendwas is immer
von Tine Wittler
  Broschiert

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das pure Lesevergnügen, 19. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Irgendwas is immer (Broschiert)
Zwei junge Hamburgerinnen, traumatisiert von unglücklichen Männergeschichten und eine Kneipe, die beide haben wollen:

Dass es da zu reichlich Drunter und Drüber kommt, versteht sich von selbst. Zum einen ist da die TV-Redakteurin Mona Rittner, die ungewollt zur Moderatorin ihres selbst entwickelten Heimwerkerformates „Renovieren um Vier“ avanciert, aber lieber eine eigene Bar führen würde. Zum anderen haben wir Marnie Hilchenbach, die eigentlich ganz gerne in ihrem Redakteursjob geblieben wäre, nun allerdings arbeitslos auf der Straße sitzt und etwas tun muss, um ihre Brötchen zu verdienen.

Zwischen Dreharbeiten, Existenzgründung und jeder Menge weiblichen Komplexen, sinnieren die jungen Frauen über ihre Zukunft und lernen einander kennen als Monas Fernseh-Team Marnies geliebte Wohnung in eine Bruchbude verwandelt. Was folgt ist eine Geschichte voller Wortwitz, Humor und Charme, die nach einer kurzen Katastrophensituation erklärt, warum immer irgendwas ist.

„Irgendwas is immer“ ist Tine Wittlers vierter Roman und trotz der Tatsache, dass Mona Rittner bereits zum dritten Mal als Protagonisten auftaucht, liefert er wieder einmal für all jene pures Lesevergnügen, die sich an Tine Wittlers frech-frischem Schreibstil und den chaotischen Geschichten rund um Hamburgs Szeneleben erfreuen können.


Welche Farbe hat die Zeit?: Wie Kinder uns zum Denken bringen
Welche Farbe hat die Zeit?: Wie Kinder uns zum Denken bringen
von Marco Wehr
  Gebundene Ausgabe

13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eintauchen in das Abenteuer "Kinderfrage", 6. April 2007
'Wo war ich, bevor ich geboren wurde?', 'Warum heißt der Stuhl 'Stuhl' und nicht 'Kum'?', 'Bin ich der Einzige, der keine Gedanken lesen kann?' und 'Welche Farbe hat die Zeit?' - Fragen über Fragen, mit denen Marco Wehrs Töchter ihren Vater regelmäßig zum Staunen und Grübeln brachten.

Täglich bringen die Fragen der lieben Kleinen ganze Elterngeneration in wahre Erklärungsnot. Anders als viele Eltern schob Marco Wehr die Fragen seiner Töchter jedoch nicht mit einem 'Dafür seid ihr noch zu klein' beiseite, sondern nahm sie zum Anlass für sein wundervolles Buch 'Welche Farbe hat die Zeit?'.

In einem spannenden Streifzug durch den Alltag trifft der Leser auf Chaostheorie, Verhaltensforschung, Philosophie & Co. - immer vor dem Hintergrund kindlicher, aber tief gehender Fragen. 'Welche Farbe hat die Zeit' ist kein Buch, das von den Abenteuern mit den lieben Kleinen erzählt. Im Gegenteil: es untersucht die Abenteuer, in welche Kinderfragen uns Erwachsene stürzen ' Abenteuer rund um die Grundfragen der Existenz, Abenteuer, die uralte Themen der Philosophie berühren und Abenteuer, die intellektueller nicht sein können.

Marco Wehr hat mit 'Welche Farbe hat die Zeit?' ein höchst anspruchsvolles und originelles Buch über das Wissen und Nicht-Wissen geschrieben. Ein Buch, das alle zu klügeren Menschen macht, die es wagen, in die Tiefen ihrer Gedanken einzutauchen.


Investigativer Journalismus: Recherchestrategien - Quellen - Informanten (Praktischer Journalismus)
Investigativer Journalismus: Recherchestrategien - Quellen - Informanten (Praktischer Journalismus)
von Johannes Ludwig
  Taschenbuch

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Mutmacher für investigativen Journalismus, 24. März 2007
Guter Journalismus muss investigativ sein, erforschend und hartnäckig. Er soll nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern tief in ein Thema eindringen, hinter die Kulissen schauen. Dass dies nicht immer einfach ist, weiß jeder, der schon einmal unter Zeitdruck schreiben musste oder in einem Interessenkonflikt mit seinem Thema stand. Investigativer Journalismus ist etwas ganz Besonderes, scheint es, seitdem er seit Watergate als Mythos oder die höchste Stufe der schreibenden Profession angesehen wird.

Doch Johannes Ludwig hat sich mit seinem Buch „Investigativer Journalismus - Recherchestrategien, Quellen, Informanten“ daran gemacht, mit diesem Ammenmärchen aufzuräumen. In seinem 400 Seiten starken Werk vermittelt er systematisch und an vielen anschaulichen Fallbeispielen verdeutlicht das notwendige Wissen über die richtige Recherche. Ein ums andere Mal beweist Ludwig, dass investigativer Journalismus ein Handwerk ist, das jeder Autor erlernen kann. Schritt für Schritt erklärt er, wie bei einer guten Recherche vorzugehen ist und so kann sein Buch vor allem als Lehrbuch oder Ratgeber für professionelle Recherche angesehen werden. Organigramme und Recherchepläne komplettieren das Gesamtbild und dienen außerdem zur Systematisierung des erworbenen Wissens.

Der Autor, Professor im Fachbereich Medientechnik der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg, schafft es mit seinem Buch, zu investigativem Schreiben zu animieren und Widerstände und Barrieren für den Journalisten ein Wenig kleiner erscheinen zu lassen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 25, 2011 10:28 PM CET


Mit Ballschuhen im sibirischen Schnee: Die Geschichte meiner Familie
Mit Ballschuhen im sibirischen Schnee: Die Geschichte meiner Familie
von Sandra Kalniete
  Taschenbuch

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gefühlvoll und rationell gegen das Vergessen, 13. März 2007
Ihre Geschichte klingt einzigartig und doch steht sie für das Schicksal, welches ein ganzes Volk unter der Herrschaft Stalins erleiden musste. Sandra Kalniete erzählt die Geschichte ihrer Familie und die Geschichte Lettlands.

Es ist der 14. Juni 1942 als es an der Tür von Familie Dreifelde klopft. Es bleiben nur wenige Minuten Zeit, ein paar Sachen zu packen, bevor die Familie wie weitere 34.250 „antisowjetische Elemente“ in die Deportationszüge Richtung Sowjetunion gepfercht wird. Wenig später werden Mutter und Tochter von ihrem Ehemann und Vater Janis Dreifelde getrennt, welcher kurz darauf in einem Gulag an Entkräftung sterben sollte.

Nach tagelangen Irrfahrten und Zwischenaufenthalten in den berüchtigten Todeslagern der Sowjetunion, gelangen die beiden Frauen nach Petropawlowka, im sibirischen Tomsk. Vollkommen auf sich allein gestellt, werden sie ohne Behausung und Kleidung in einer der sogenannten Sondersiedlungen zurückgelassen. Hunger und die tödliche Kälte Sibiriens bestimmen den Alltag der Frauen, doch Ligita Dreifelde, die einzige Tochter des Hauses, bekommt die Gelegenheit, auf Grund einer Lockerung der sowjetischen Verwaltung, in ihre Heimat zurück zu kehren. Die neu gewonnene Freiheit währt jedoch nicht lange und so befindet sich Ligita Dreifeld, ebenso wie etwa 43.000 weitere Letten und ihr späterer Ehemann Aivars Kalniete und dessen Mutter, nach etwas mehr als anderthalb Jahren zum zweiten Mal auf dem Weg in die sibirische Verbannung.

Die Eltern der Autorin lernen sich wenig später in der Sondersiedlung Tomsk kennen und heiraten. Durch harte Arbeit und Ausdauer schaffen sie es, ein für die sibirischen Umstände wohlhabendes Leben zu führen. Sie bauen ein Haus, in dem das Ehepaar mit Aivars Mutter Milda lebt, und im Jahr 1952 bekommen sie ihr erstes und letztes Kind, Sandra Kalniete. Erst im Mai 1957 kann die Familie aus der Verbannung nach Lettland zurückkehren.

Sandra Kalniete ist mit ihrem Buch „Mit Ballschuhen im sibirischen Schnee“ zwar keine literarische Meisterleistung gelungen, aber das muss dieses Buch auch gar nicht sein. Schritt für Schritt hilft es dabei, die lettische Geschichte der 50er Jahre anhand von persönlichen Erinnerungen und sorgfältig aufbereitetem Archivmaterial besser zu verstehen. Ein Stammbaum der Familien und Photographien der Angehörigen vermitteln ein Bild von den beschriebenen Personen und dienen dem Leser außerdem zum nochmaligen Nachschlagen der Familienverhältnisse. Ebenso hilfreich sind die über 280 Anmerkungen, die über historische und politische Vorgänge informieren und für den nicht auf die baltische Geschichte spezialisierten Leser von essentieller Bedeutung sind, um die politischen Hintergründe der Deportationsgeschichte zu verstehen. Sandra Kalniete gelingt es nicht nur, das Leben in Gefangenschaft realistisch zu beschreiben, sondern dieses außerdem mit dem welthistorischen Geschehen der 50er Jahre zu verknüpfen.

Rationell, aber auch gefühlvoll erzählt sie so eine Geschichte, die bewegt – Letten, Deutsche, Russen und alle, die gegen das Vergessen kämpfen.


Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Bilderbücher)
Drei Haselnüsse für Aschenbrödel (Bilderbücher)
von Bozena Nemcova
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 7,90

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Must-Have für Märchenfans und Prinzessinnen-Liebhaber, 22. Februar 2007
"Die Wangen sind mit Asche beschmutzt, aber der Schornsteinfeger ist es nicht. Ein Hütchen mit Federn, die Armbrust über der Schulter, aber ein Jäger ist es nicht. Ein silbergewirktes Kleid mit Schleppe zum Ball, aber eine Prinzessin ist es nicht."

Wer diese Rätsel lösen kann, ist wahrscheinlich Fan des ostdeutsch-tschechischen Märchenfilms 'Drei Haselnüsse für Aschenbrödel'. Alle Jahre fasziniert die Liebesgeschichte um das geheimnisvolle Aschenbrödel und den jungen Prinzen Jung und Alt. Passend zum DEFA-Film erschien im Berliner Eulenspiegel Verlag nun bereits in der dritten Auflage ein wundervolles Buch, welches sich an der Aschenbrödel-Erzählung der tschechischen Autorin Božena Ne''mcová orientiert. Illustriert mit zahlreichen Farbphotographien aus dem Märchenklassiker ist das 28-seitige Werk ein absolutes Must-Have für Märchenfans und Prinzessinnen-Liebhaber. Für nur 7, 90 € kann man die schönste aller Liebesgeschichten so oft lesen, bis man vom Sieg des Guten über alles Böse und Hinterhältige genug hat.


Frauen und Schokolade (cadeau)
Frauen und Schokolade (cadeau)
von Edward Monkton
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 6,95

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Warum das Essen von Schokolade ein Akt der Selbstlosigkeit ist, 6. Februar 2007
Kleine Mädchen lieben Schokolade, Teenager auch und Frauen erst recht. Schokolade ist für Frauen so etwas wie die beste Freundin. Ein Begleiter in guten wie in schlechten Zeiten. Für Edward Monkton ein Grund, das besondere Verhältnis von 'Frauen und Schokolade' im gleichnamigen Buch unter die Lupe zu nehmen.

Auf 32 Seiten erzählt Sunday-Times Bestsellerautor Edward Monkton die Geschichte über die gefährlichste aller weiblichen Versuchungen, die Versuchung einer Tafel Schokolade zu widerstehen. "Iss mich. Ich werde es auch niemandem verraten.', so ruft sie. 'Denk an die üppige, seidige Sinnlichkeit, wenn ich deine Lippen berühre. Denk an die dunkle, samtweiche Süße, wenn ich auf deiner Zunge schmelze. Iss mich!" Und was tut man als Frau nach der Lektüre dieses Buches?

Man beißt genüsslich in die dunkelbraune Tafel und fühlt sich pudelwohl. Zu verdanken haben wir diesen neuen Gemütszustand dem Buch '"Frauen und Schokolade", welches uns auf charmante und gleichzeitig hoch komische Weise lehrt, dass Schwäche gegenüber der süßen Sünde nichts anderes ist als "ein 'wichtiger und großzügiger Akt der Selbstlosigkeit"'. Wundervolle Zeichnungen zeigen deutlich, wie frau jedes Mal aufs Neue ihren inneren Schweinehund bekämpft, wenn sie vor der Entscheidung steht '"Tu ich's oder tu ich's nicht?"' Edward Monkton liefert mit seinem liebevoll gestalteten Buch die perfekte Begründung dafür, warum wir Frauen uns nicht schlecht fühlen sollten, wenn wir der Versuchung wieder einmal nicht widerstehen konnten und nimmt uns die quälendste aller Entscheidung für alle Zeiten ab. "'Frauen und Schokolade'" gehört in das Bücherregal einer jeden Frau, egal ob jung oder alt. Und vielleicht versteht mit diesem Buch auch der ein oder andere Mann, warum Frauen und Schokolade immer ein ganz besonderes Verhältnis haben werden.


Ravensburger 26420 - Die Baumeister von Arkadia
Ravensburger 26420 - Die Baumeister von Arkadia

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spielspaß für Freunde und Familie, 28. Januar 2007
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:4.0 von 5 Sternen 
Weite Wiesen, fruchtbare Täler und unberührte Natur, so weit das Auge reist. Der perfekte Ort für eine neue Stadt und man selbst kann entscheiden, wie diese aussehen soll. Der Spieler schlüpft also in die Rolle des Bauherren und kann nun, im Auftrag der vier wohlhabendsten Familien, ans Werk gehen. Sein Ziel ist es, sich durch strategisches

Denken und ein wenig architektonisches Geschick zum Oberbaumeister hoch zu arbeiten. Doch dies gelingt nur dem Bauherren, der am Ende des Spieles auch den größten Gewinn für seine eingesetzten Siegel erwirtschaften kann. Vor dem großen Erfolg hat man jedoch die Qual der Wahl. Welche der 40 Stadtgebäude benutze ich? Sollte ich lieber ein gerades oder verwinkeltes Gebäude einsetzen und wie bekomme ich möglichst viele Arbeiter in meinen Dienst, um das Kastell zum Wachsen zu bringen? Viele Wege führen zum Ziel und nur wer zur richtigen Zeit am richtigen Ort seine Siegel platziert hat, geht als Sieger aus dem Spiel heraus. 'Die Baumeister von Arkadia' liefert unendlich viele Möglichkeiten, Gebäude zusammen zu bauen und sich durch ausgeklügelte Taktiken dem Ziel zu nähern. All dies funktioniert sogar ganz ohne komplizierte Spielregeln, die ein ständiges Nachschlagen im Regelwerk nötig machen. Es ist zwar etwas aufwendig, vor dem Spielbeginn alle Spielmaterialien aus den Vorlagen zu drücken und sämtliche Häuser mit Aufkleben zu verzieren, allerdings tut dies dem späteren Spielspaß keinen Abbruch.

Spaß bietet 'Die Baumeister von Arkadia' auf jeden Fall all jenen, die sich an wunderbar illustrierten Spielbrettern erfreuen und gerne einmal taktieren. Dabei ist es ganz egal, ob man mit zwei oder vier 'Baumeistern' spielt.


Überschrift, Vorspann, Bildunterschrift (Praktischer Journalismus)
Überschrift, Vorspann, Bildunterschrift (Praktischer Journalismus)
von Markus Reiter
  Broschiert

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Potenzial zum Standardwerk, 9. Januar 2007
Kleintexte wie Überschrift, Vorspann und Bildunterschrift werden in den deutschen Printmedien eher stiefmütterlich behandelt. Da kann es auf Grund chronischen Zeitmangels schon mal vorkommen, das vollkommen sinnfreie Überschriften wie „Dennoch Freiheit als Lizenznehmer“ zustande kommen oder die Bildunterschrift das komplette Gegenteil vom eigentlichen Motiv beschreibt.

Dabei müsste Deutschlands Medienmachern eigentlich bewusst sein, wie wichtig genau diese Texte sind, um den Leser an sich und den eigentlichen Text zu binden. Mit seinem Buch „Überschrift, Vorspann, Bildunterschrift“ versucht Markus Reiter genau dieses Bewusstsein wieder in die Redaktionen zurück bringen.

Nach einem sehr knappen Überblick über das Leseverhalten, leitet Reiter in den Hauptteil über, in welchem er sich in drei übersichtlichen Kapiteln gesondert Überschrift, Vorspann und Bildunterschrift widmet. Beispiele aus dem Medienalltag veranschaulichen deutlich, welche Fehler einem Journalisten beim Texten unterlaufen können. Zwar ist das Kapitel „Die Überschrift“ mit seinem Ausflug zu den typischen Fehlern etwas zu ausführlich geraten, dennoch laden die grammatikalischen und stilistischen Fehltritte der Kollegen immer wieder zum Schmunzeln ein und das Kapitel liefert ebenso viel Wissenswertes wie seine Nachfolger. Vorspann und Bildüberschrift werden zwar in deutlich kürzeren Kapiteln behandelt, allerdings ist deren Länge und Inhalt absolut angemessen. So werden dem Leser nicht nur kurz und verständlich deren Funktion, sondern auch Regeln für den korrekten Umgang mit den Textsorten erläutert. Anhand von vielzähligen Text- und Bildbeispielen gibt Reiter seinen Kollegen außerdem die Möglichkeit, selbst zu überprüfen, welche Kriterien sowohl Überschrift als auch Vorspann und Bildunterschrift erfüllen sollten, um dem Leser gerecht zu werden.

Reiters Buch hat das Potenzial zu einem Standardratgeber für Journalisten zu werden. Es gibt nicht nur jungen Journalisten Anregungen für mehr Leserfreundlichkeit, sondern liefert auch dem erfahrenen Redakteur Tipps und Checklisten, die er sehr gut für seine tägliche Arbeit nutzen kann. Und letztlich wird wohl jeder Journalist Reiter Recht geben: Gute Überschriften, Vorspänne und Bildunterschriften machen nicht nur dem Leser Spaß, sondern auch dem Autor.


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