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Rezensionen verfasst von
M. Schmid
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Butlers Djihad
Butlers Djihad
von Brian Herbert
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich verstehe die ganze Kritik an diesem Werk nicht...., 10. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Butlers Djihad (Taschenbuch)
Bitte hört auf, die neu erschienen Werke stetes mit dem Original von Frank Herbert zu vergleichen, Brian Herbert & Kevin J. Anderson betonten doch stets, sie wollen zwar das Werk von Herbert sen. weiterführen, aber es nicht kopieren bzw. seinen Stil kopieren.
Wenn ich mir ein Buch dieser neuen Reihe kaufe, habe ich nur die Erwartung, eine spannende Geschichte zu lesen, die eben die Story rund um den Wüstenplaneten weitererzählt, aber ich erwarte mir kein tiefgründiges Werk.

Der Inhalt des Buches sollte länglich bekannt sein, es geht darum, wie sich die letzten freien Menschen gegen die grausamen Denkmaschinen, welche die Menschheit seit einem Jahrtausend versklaven, erheben und eine Revolution anzetteln. Dieser Djihad wurde ja im Original-Zyklus mehrmals erwähnt, und dieses Buch erzählt nun, wie es dazu kam. Der Kenner des Originals erkennt gleich viele bekannte Namen bzw. Begriffe wieder, wie zB. Harkonnen, Atreides, Holtzmann-Schilde, Salusa Secundus,..... Es gibt wieder ein breites Spektrum an Handlungssträngen, manche führen im Laufe des Buches zusammen, manche stehen (noch) für sich alleine, aber der Erzählstil ist so angelegt, dass man nie die Übersicht verliert. Da nur ein Bruchteil des Buches auf Arrakis spielt, gerät auch der Part um den Wüstenplaneten in den Hintergrund, also man braucht keine Vorkenntnisse über dieses Universum, um das Buch lesen zu können. Ist eher eh eine allgemeine SF-Geschichte, als ein Buch rund um den Wüstenplaneten.

Negativ aufgefallen ist mir, dass die Autoren das Buch rund ein wenig kürzen hätten können, manchmal ist es schon langatmig, aber so ab ca. Hälfte des Buches steigt die Spannungskurve doch rasant. Weiters kritisieren möchte ich, dass teilweise manche Szenen doch sehr gewalttätig und blutig sind.

Generell kann ich dieses Buch nur empfehlen, wenn man ne Space Opera lesen will, SF-Fans können nicht viel falsch machen. Man muss jedoch bedenken, dieses Buch ist der Auftakt zu einer Trilogie, hat also ein relativ offenes Ende.


Star Trek - The Original Series 2: Feuertaufe: Spock - Das Feuer und die Rose
Star Trek - The Original Series 2: Feuertaufe: Spock - Das Feuer und die Rose
von David R. George III
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spocks Version der Geschichte....., 29. März 2012
...rund um die Erlebnisse von Kirk, Pille und Spock auf der Erde des Jahres 1930. Ausgangspunkt ist wieder die Episode "Griff in die Geschichte".
Nachdem im vorigen Band McCoy im Mittelpunkt stand, ist es nun Spock. Aber da er in der besagten Episode schon nicht die Hauptfigur war, gabs es auch hier im Buch kaum interessante Szenen, wo es um Spock geht. Eigentlich war auch Kirk und seine Gefühle für Edith Keeler der Mittelpunkt der Story. Es gab keine wirklichen Storyelemente, die der Leser nicht schon vor diesem Buch kannte.
Der zweite Handlungsstrang spielt kurz nach den Ereignissen zu "Das unentdeckte Land", hier steht Spock wirklich im Mittelpunkt. Hier geht es darum, dass Spock nach Vulkan zurückkehrt und sich dem "Kolinahr" unterzieht, einem alten Ritual, wo sich ein Vulkanier all seinen Emotionen entledigt. Während dieses Rituals erlebt Spock alte Erinnerungen, und auch muss sich seiner "Feuertaufe" entgegenstellen.

Ich fand dieses Buch nicht mehr so gut wie der Vorgängerband, hauptsächlich darum, weil die Ereignisse aus dem Jahre 1930 allesamt schon bekannt waren, und nichts Neues mehr verrieten. Der Part rund um Spock im Jahre 2293 war zwar nicht schlecht, zog sich aber dahin, die wirkliche Spannung fehlte, Obwohl die Person Spock sicher mehr Tiefe bekam. Es fehlte mir auch, dass alte TOS- Episoden rückblendent aus einer anderen Perspektive erzählt werden.

Für Fans der Serie auf jeden Fall empfehlenswert, eine großte Enttäuschung ist das Buch sicherlich nicht, aber auch nicht herausragend.


Star Trek - The Original Series 1: Feuertaufe: McCoy - Die Herkunft der Schatten
Star Trek - The Original Series 1: Feuertaufe: McCoy - Die Herkunft der Schatten
von David R. George III
  Broschiert

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die McCoy-Biographie, 27. Januar 2012
So, nach langem Warten ist dieses 800 Seiten dicke Buch nun endlich erschienen. Und das Warten hat sich absolut gelohnt, meiner Meinung nach ist dies eins der besten Star Trek Bücher überhaupt.

Ausgangspunkt der Geschichte ist die TOS-Episode "Griff in die Geschichte", die Episode wo McCoy per Unfall auf die Erde des Jahres 1930 gelangt und dort massiv in den Verlauf der Geschichte eingreift. Der Fan weiß dass McCoy von seinen Freunden gerettet wurde und die ursprüngliche Zeitlinie wiederherstellt wurde.

Das Buch hat 2 Handlungsstränge, der Erste fängt direkt nach der besagten Episode an, es wird über die Auswirkungen auf McCoy erzählt usw. Nachher werden immer kapitelweise verschiedene TOS-Episoden aus der Sicht von McCoy erzählt. Dieser Handlungsstrang zieht sich über viele Jahre hinweg, es werden ebenfalls Begebenheiten aus den Filmen sowie einige vom Autor erfundene Stories erzählt. Aber auch viele Jahre danach, spürt McCoy immer noch die Auswirkungen der Zeitreise von "Griff in die Geschichte", ebenfalls plagen ihm Alpträume eines Lebens, welches er nie gelebt hat.
Im zweiten Handlungsstrang bleibt McCoy gestrandet auf der Erde des Jahres 1930. Es wird erzählt wie er sich in der Vergangenheit durchschlagen muss. Leider haben seine Taten Auswirkungen auf den Geschichtsverlauf der Erde.

Wie schon geschrieben, meiner Meinung nach einer der besten erschienenen ST-Romane überhaupt, der Autor beweist sich als Kenner des ST-Universums. Es macht einfach Spaß dieses Buch zu lesen.
Im Mittelpunkt steht McCoy, es sein Charakter bekommt hier eine gewisse Tiefe, es wird sehr viel auf sein Gefühlsleben eingegangen. Ebenfalls auf seine verschiedenen Beziehungen zu Frauen und auch zu seiner Tochter wird eingegangen.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die anderen Charaktäre durch diese Fixierung auf McCoy viel zu kurz kommen, gut Kirk und Spock haben einige Auftritte, aber die restlichen, liebgewonnen Charaktäre wie Scotty, Uhura, Sulu und Checkov sind absolute Nebendarsteller und werden nur ein paar mal erwähnt.

Ich würde jeden ST-Fan wärmstens empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es wird euch gefallen!!!! Wobei ich auch dazusagen muss, es wird sicherlich vorausgesetzt dass man die Serie gesehen hat, weil viele Begebenheiten aus der Serie kurz erwähnt werden, aber nicht ausführlich erklärt.


Sommer der Nacht: Roman
Sommer der Nacht: Roman
von Dan Simmons
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sehr gute Ansätze, aber doch etwas langatmig!, 1. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Sommer der Nacht: Roman (Taschenbuch)
Sommer 1960 in einer amerikanischen Kleinstadt.... Die Kinder freuen sich auf den Ferienbeginn. Doch dieser Sommer soll das Leben der gesamten Stadt verändern, denn das Böse hält Einzug. Zuerst verschwindet ein Kind spurlos in der Schule, die mysteriösen Vorfälle häufen sich immer mehr. Eine Gruppe Jugendlicher versucht die Vorfälle aufzuklären, ohne zu ahnen dass sie bald ganz alleine gegen das Böse kämpfen müssen um es aufzuhalten....

800 Seiten ist dieses Buch stark, meiner Meinung nach etwas zu viele, es gab leider immer wieder langatmige Passagen welche sich sehr quälend lang hingezogen haben. Der Autor schaffte es schon oft wirkliche Spannung einzubauen, aber eben nicht konstant, dann kommen wieder Kapitel die nur wenig Spannung bieten.
Ich brauchte auch lange um mich in die Geschichte hineinzulesen, anfangs wurde eben das Leben in der Kleinstadt sehr ausführlich beschrieben, dies hatte aber wenig mit der Hauptstory zu tun.
Im letzten Drittel steigerte sich die Spannung kontinuirlich, die Story nahm richtig an Fahrt auf. Aber leider wurde das Ende dann wieder ziemlich lieblos und sehr schnell erzählt, hatte mir doch mehr erhofft. Vor allem den Part um die Borgia-Glocke hätte ich noch vertieft, viel mehr darüber erzählt.

Weil Simmons oft mit S. King verglichen wird, vergleichbare Werke von King (zB Brennen muss Salem) fand ich doch um einiges besser. Aber trotzdem, ein Fehlkauf war dieses Buch sicher nicht, aber durch die sehr positiven Rezensionen hatte ich mir doch mehr erwartet.


Star Trek - Deep Space Nine 8.08: Mission Gamma IV - Das kleinere Übel
Star Trek - Deep Space Nine 8.08: Mission Gamma IV - Das kleinere Übel
von Robert Simpson
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und das Beste zum Schluss...., 10. November 2011
Dieser 4. und letzte Teil der "Mission-Gamma" Reihe hat mir am besten gefallen, beide Haupthandlungen, im Alpha- und Gamma-Quadrant konnten überzeugen. Als Bonus gibt es noch einen Minihandlungsstrang rund um die Familie O'Brian und Joseph Sisko auf der Erde.

Im ersten Hauptstrang muss Colonel Kira den Mord an Premierminister Shakaar aufklären, dafür begibt sie sich auf ein Sternenflottenschiff. Aber schon bald erkennt sie, dass der Mord an Shakaar Teil eines viel größeren Plans ist, und nicht nur Bajor, sondern die gesamte Föderation betrifft und bedroht.

Im zweiten Teil empfängt die Defiant im Gamma-Quadranten ein Transportersignal der Sternenflotte. Angekommen bei den Koordinaten macht die Crew eine völlig überraschende und bedrohliche Entdeckung... Durch diese Entdeckung muss sich Cmdr. Vaughn wieder mit einem vergangenen, dem schrecklichsten Auftrag seiner Karriere auseinandersetzen. Alte Erinnerungen kommen in ihm hoch.

Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen, die Handlung ist durchwegs spannend und der Stil recht flüssig geschrieben. Fans der Serie können mit dem Kauf des Buches eigentlich nichts falsch machen, aber man sollte die vorigen Bände schon gelesen haben, da sie alle aufeinander aufbauen. Wie schon im vorigen Band, gibt es auf der letzen Seite wieder einen Cliffhanger, der sofort Lust auf die Fortsetzung mach!
Einziges Manko ist für mich doch die relativ niedrige Seitenzahl (230), trotzdem kostet das Buch genausoviel wie andere Ausgaben des CC-Verlages mit deutlich höherer Seitenanzahl.


Die Stadt und die Sterne: Roman - Mit einem Vorwort von Gary Gibson
Die Stadt und die Sterne: Roman - Mit einem Vorwort von Gary Gibson
von Arthur C. Clarke
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

51 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diaspar - Die letzte Bastion der Menschheit, 6. September 2011
Die neueste Ausgabe der Heyne Reihe "Meisterwerke der Science-Fiction". Für mich ein Pflichtkauf.

In der Megacity Diaspar leben viele Millionen Menschen, für die Grundvesorgung sorgen hochentwickelte Maschinen, die Bewohner können in aller Ruhe ihren Interessen nachgehen, sei es Wissenschaft, Kunst und Kultur oder einfach Liebe. Trotz der Lebensdauer von fast 1000 Jahren ist es in einem Leben nur möglich, einen Bruchteil der gesamten Stadt zu erkunden. Aber die Menschen haben den Tod besiegt, beim nahenden Tod geht man in sogenannte "Gedächtnisanlagen", wo sämtliche Erinnerungen und Charakteristika einer Person gespeichert werden, viele Tausend Jahre später werden die Menschen wiedergeboren um ein weiteres mal zu leben.
Doch der junge Alvin ist eine Kuriosität, er ist ein Erstgeborener, sprich er hatte keine früheren Leben und muss so alles neu lernen. Doch er gibt sich nicht mit dem eintönigen Leben der anderen Bewohner zufrieden, er will Neues entdecken. Obwohl in den alten Legenden entdeckt wird, außerhalb von Diaspar sei die gesamte Erde seit einer Milliarde Jahre völlig zerstört, wagt Alvin die Reise außerhalb der Stadtmauern. Dort gibt es viele Entdeckungen, die Erde und der Weltraum ist nicht so leer wie immer geglaubt...

Ein tolles Werk von Altmeister Clarke. Er beschreibt die Welt in einer sehr fernen Zukunft, die Hauptprotagonisten strotzen nur so voller Neugier, wollen unbedingt das Unbekannte entdecken, welches nur aus alten Mythen und Sagen bekannt ist. Und müssen entdecken, selbst die seltsamsten Sachen, unbegreifliche Technologien haben nichts göttliches an sich, sondern wissenschaftlich lässt sich alles erklären. Ein Handlungsablauf, den man auch aus anderen Werken von Clarke kennt.
Mir hat das Buch gut gefallen, keine Space Opera, aber trotzdem geht die Handlung flott voran. Clarke erzählt eine große Geschichte der Menschheit, vom Aufbruch zu den Sternen, dem Fall eines großen Imperiums bis zu dem Tag, als sich die Menschheit wieder ihren Wurzeln besinnt.


Die Nacht der lebenden Trekkies: Roman
Die Nacht der lebenden Trekkies: Roman
von Kevin David Anderson
  Taschenbuch

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die ultimative STAR TREK Parodie!, 7. August 2011
Kurz zum Inhalt.
Im Houstoner "Botany-Bay-Hotel" findet eine große Star Trek Convention statt, das Hotel ist voller maskierter Trekkies, welche eine Wochenende lang Party machen wollen. Eigentlich ein ruhiger Job für den Sicherheitsangestellten Jim Pike. Doch plötzlich mutieren einige der Gäste zu hirnlosen, mordenden Zombies und machen eine tödliche Jagd auf sämtliche "Normalos". Jim und einige wenige andere Überlebende suchen verzweifelt einen Weg aus dem Hotel und müssen dabei viele Abenteuer bestehen....

Habe mir das Buch gekauft, weil ich Star Trek Fan bin, mit Zombie Geschichten/Filmen habe ich eher nichts am Hut. Habe den Kauf nicht bereut, das Buch ist einfach lustig geschrieben. Besonders zu empfehlen für Star Trek Fans, denn es sind soviele Andeutungen bzw. Redewendungen aus den Serien enthalten, da kommt einem immer wieder das Schmunzeln aus, das Autorenduo scheint sich bestens im ST-Universum auszukennen.
Gefallen hat mir, weil genau beschrieben wurde, wie es auf einer Convention zugeht, da kam ich teils nicht mehr aus dem Staunen heraus, wie ich mir all das bildlich vorgestellt habe. Es wurden echt schrullige Fans vorgestellt, deren Lebensinahlt sich fast ausschließlich aus Star Trek zusammensetzt. Schön beschrieben wurde auch das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den Trekkies und ihre Philosophien. Außerdem wurde der Unterschied zwischen "Trekkie" und "Trekker" deutlich erklärt. Einige bitterböse satirische Momente gabs auch (Fanclub der Rothemden).

Das Niveau ist sicherlich nicht besonders hoch, sprachlich auch kein Vorzeigewerk, aber dennoch verstanden es die Autoren stets eine gewisse Art an Spannung zu erzeugen, teils fiel es schwer das Buch aus den Händen zu geben. Natürlich gabs etliche blutige Szenen, aber sie wurden jetzt nicht ekelerregend dargestellt. Was bei solch einem Buch auch nicht fehlen darf, ist eine Verschwörungstheorie seitens der Regierung.
Einziger Wermutstropfen, man hätte schon näher auf die Afghanistan-Vergangenheit des Helden Jim Pike (genialer Name in ST-Kreisen) eingehen können, denn die wenigen, kurzen Rückblicke dieses Krieges brachten die Gräuel eines realen Krieges deutlich hervor, das hätte dem Buch doch noch eine kleine Note von Ernsthaftigkeit gegeben.

Kurz gesagt, auf jeden Fall zu empfehlen. Sowohl für ST Fans und welche die es (noch) nicht sind. Ein kurzweiliges Lesevergnügen.


Star Trek - The Next Generation 6: Den Frieden verlieren
Star Trek - The Next Generation 6: Den Frieden verlieren
von William Leisner
  Broschiert
Preis: EUR 12,80

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Tag danach...., 25. April 2011
Es handelt sich hier um den sechsten Band des TNG-Relaunch. Ich war positiv überrascht, da ich von den Vorgängerbänden eher enttäuscht war.
Das Buch setzt unmittelbar nach der Borg-Invasion (Star Trek Destiny) an. Auf der Erde feiert man immer noch den Sieg über den schlimmsten Feind der Föderation, aber die Freude währt nicht lange. Ein Großteil der Föderation wurde von den Borg heimgesucht, viele Welten liegen in Schutt und Asche, Milliarden Föderationsbürger verloren ihr Leben und viele Millionen "Glückliche" die dem Armageddon entkommen konnten sind nun heimatlos, irren durch die Weiten des Alls auf der Suche nach einer neuen Heimat. In dieser prekären Situation kommen plötzlich Konflikte zwischen den verschiedenen Föderationswelten auf, die Flüchtlinge sind nirgends gerne gesehen, die meisten Welten, die von den Borg verschont geblieben sind kümmern sich um eigene Belange und verweigern den Flüchtlingen Asyl. Die Föderation stand nie zuvor vor solch einer ungewissen Zukunft, hatte noch nie solch internen Differenzen.

Dr. Beverly Crusher von der Enterprise wird als Sondergesandte auf die Wasserwelt Pacifica geschickt, um sich dort ein Bild von der Flüchtlingsituation vor Ort zu machen und Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Aber die Probleme lassen nicht lange auf sich warten... Währenddessen bekommt die Enterprise den Auftrag, nach verschollenen Flüchtlingsschiffen zu suchen, was zwar keine angenehme, aber dennoch notwendige Aufgabe für Cpt. Picard ist.

Es stehen wieder einzelne Charaktäre im Mittelpunkt, allen voran Dr. Beverly Crusher, welche sich mit dem Leid und Elend der Flüchtlinge auseinandersetzen muss, während sie selbst schwanger ist und sich fragt, in welche Welt sie ihren Nachwuchs setzen wird. Es gibt auch immer wieder Rückblenden, als sie eine junge Frau war und ihren Sohn Wesley auf die Welt brachte, damals stand sie ständig im Konflikt, ob sie ihre Karriere vorantreiben soll, oder zuhause bei ihrem Sohn bleiben soll.
Ebenfalls im Mittelpunkt steht Lt. Choudhury, die Sicherheitschefin der Enterprise, deren Heimatwelt Deneva vollständig von den Borg zerstört worden ist. Sie muss nun mit dieser radikalen Veränderung ihres Lebens zurecht kommen, außerdem weiß sie nicht, ob es ihre Familie geschafft hat, Deneva rechtzeitig zu verlassen.
Cmdr. Kadohata ist ebenfalls in der Zwickmühle, ob sie dem Ruf der Sternenflotte folgen soll und beim Wiederaufbau helfen soll, oder bei ihrer Familie bleiben soll, welche enorme Probleme damit hat, dass sie fast das ganze Jahr viele Lichtjahre von der Heimat und Familie entfernt ist.

Ich habe den Roman sehr schnell gelesen, er lässt sich flüssig dahinlesen. Die Stimmung ist die ganze Zeit sehr düster gehalten. Es wird genau darauf eingegangen, wie die Föderation mit dieser neuen, bedrohlichen Situation umgeht, die Situation von vertriebenen Flüchtlingen im 24. Jhd. wird auch genau beschrieben, mit all den Problemen, aber auch kleinen Hoffnungsschimmern. Leider wie in allen anderen bisher erschienen Relaunch-Romanen, ist Geordie LaForge wiedermal nur ein blasser Nebendarsteller, welcher nur ein paar Mal erwähnt wird, aber keinen wirklichen Auftritt hatte.
Das Buch ist genauso wie "Einzelschicksale" ein Epilog auf die Destiny-Trilogie, welche das Star Trek Universum völlig durcheinander gebracht hat.


Mao Zedong
Mao Zedong
von Felix Wemheuer
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Leben des Großen Vorsitzenden..., 13. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Mao Zedong (Taschenbuch)
Das Buch weist 4 Kapitel auf:
1) Maos Kindheit und Jugend
2) Mao als Revolutionör bis zur Machtübernahme
3) Aufbau des maostischen China
4) Kulturrevolution und Restauration

Anschließend gibt es noch ein kleines Kapitel, welches sich mit den Folgen der Handlungen Maos auf China beschäftigt. Als Bonusmaterial gibt es noch eine Zeittafel über China von Maos Geburt an bis in die 80iger Jahre sowie Statements bedeudenter Persönlichkeiten über Mao.

Ich habe das Buch in 2 Tagen durchgelesen, da es flüssig und verständlich geschrieben ist. Maos Leben in den einzelnen Jahren wird beschrieben. Der Autor verstrickt sich nicht in unwichtigen Details, sondern erzählt immer flüssig weiter. Das Buch ist im Gegensatz zu anderen Mao-Biographien (wie etwa wie von Jung Chang) sehr kurz gehalten, dennoch bekommt man einen umfassenden Eindruck dieses sehr kontroversen Mannes, wie er dachte und durch was seine Handlungen motiviert waren.
Viele Seiten im Buch sind auch durch Bilder und Landkarten untermalt.

Ich denke dieses Buch gibt dem Leser einen guten Überblick und Allgemeinwissen über Mao und das China seiner Zeit. Besonders lobenswert vom Autor fand ich, dass er sich an die Fakten hielt und keine persönliche Meinung über Mao reinbrachte.


Star Trek - Deep Space Nine: Ein Stich zur rechten Zeit
Star Trek - Deep Space Nine: Ein Stich zur rechten Zeit
von Andrew J. Robinson
  Taschenbuch

6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Memoiren eines cardassianischen Schneiders..., 22. Februar 2011
Das Buch ist die ultimative Garak-Biographie, geschrieben von seinem Darsteller Andrew J. Robinson.
Garak war in der Serie stets der geheimnisvolle, unberechenbare Charakter. Man wusste nie so genau, was seine Ziele sind und auf welcher Seite er eigentlich steht. Und auch nach 7 Staffeln DS9 blieben viele offene Fragen zu Garak zurück. Dieses Buch gab Robinson endlich die Gelegenheit, diese offenen Fragen zu beantworten.

Das Buch spielt in mehreren zeitlichen Ebenen, der Hauptteil erzählt über das Leben von Garak, bevor er ins Exil geschickt wurde. Weiters sind einige Kapitel in der Zeit während des Dominion-Krieges, als Garak eine kleine Sinnkrise erfährt. Und einige Kapitel spielen unmittelbar nach Kriegsende, als Garak zurückkehrt in ein total zerstörtes Cardassia.

Besonders interessant sind die Erzählungen von Garak aus seiner Zeit vor dem Exil. Er erzählt von seiner Ausbildung an einer Eliteschule, wo die cardassianische Gesellschaft perfekt geschrieben wurde. Der Einzelne zählt nichts, es zählt nur die Gruppe. Aufgabe eines jeden Bürgers ist es dem Staat sogut wie möglich zu dienen.
Weiters erfährt man über seine Zeit beim Obsidianischen Orden, was er für Aufträge etc. hatte. Und wie schon gesagt, er erzählt auch den wahren Grund für sein Exil, dieses mal ist es wirklich die Wahrheit und keine Lüge. Außerdem erfährt man noch, was der Grund für die erbitterte Feindschaft zwischen Garak und Gul Dukat ist.

In diesem Buch wird die cardassianische Gesellschaft sehr gut beschrieben, der Leser bekommt Einblicke in ein total anderes System, als wir es gewöhnt sind.
Fans der Serie können bedenkenlos zugreifen, viele auftauchende Charaktäre kennt man bereits aus der Serie. Die Atmosphäre ist absolut stimmig. Und auch die wirklich guten Dialoge, die wir zwischen Garak und Dr. Bashir erleben durften kommen hier nicht zu kurz.


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