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BlitziBit

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Samsung NX30 kompakte Systemkamera (20,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video, Wi-Fi, inkl. 18-55 mm OIS i-Function Objektiv) schwarz
Samsung NX30 kompakte Systemkamera (20,3 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, Full HD Video, Wi-Fi, inkl. 18-55 mm OIS i-Function Objektiv) schwarz
Wird angeboten von Techflash_GmbH
Preis: EUR 549,00

0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Es muss nicht immer Spiegelreflex sein!, 26. Juli 2014
Im Rahmen eines trnd-Projektes durfte ich die Systemkamera Samsung NX30 testen. Ich habe diese Kamera Anfang Juli erhalten und durfte diese Kamera einen Monat lang auf Herz und Nieren testen. Am 1.8.2014 muss ich die Kamera spätestens zurück geschickt haben, denn behalten darf ich diese leider nicht. Dennoch hat der Test viel Spaß bereitet und ich würde jeder Zeit wieder ein Samsung-Produkt testen. Danke nochmal an Samsung und trnd, dass ich an diesem Test teilnehmen durfte. Hätte natürlich gerne die Kamera behalten, aber dann hätte ich sie wohl bezahlen müssen. Zu schade aber auch ^^

Tipp für Schnellleser:
Da dieser Bericht sehr Detailreich ist, empfehle ich denen die nicht gerne lesen, einfach zum Fazit zu springen. Dort steht das wichtigste zusammen gefasst drin. Alle anderen dürfen gerne alles lesen ;)

Preis und Bezugsquelle:
Wie bereits erwähnt habe ich die Kamera im Rahmen eines trnd-Projektes zugeschickt bekommen. Ich bin bei trnd als Produkttesterin angemeldet und erhielt Anfang Juni ein Bewerbungsticket für die Kamera. Als ich das Ticket gesehen habe, habe ich natürlich sofort die Bewerbung abgeschickt und gehofft, dass ich gewählt werde. Ende Juni erhielt ich dann die Zusage. Ich habe mich riesig darüber gefreut, da ich ein großer Fotografie-Fan bin.
Die Kamera wurde mir einen Monat lang kostenlos zur Verfügung gestellt.

Um euch einen preislichen Eindruck zu verschaffen, habe ich die Preise mal bei Amazon rausgesucht. Die Kamera inkl. 18-55 mm Objektiv kostet 645 €. Das Samsung EX-T50200CSB i-Function Objektiv 50-200 mm bekommt man für ca. 280 €. Macht also insgesamt für das Kamera-Paket 925 €.

Das Testpaket:
Das Testpaket wurde von trnd per DHL geliefert. Es kam in einem stabilen Karton und beinhaltete folgendes:

-Samsung NX30 Kamera (Body)
-Samsung 18-55 mm Objektiv + Sonnenblende
-Samsung 50-200 mm Objektiv + Sonnenblende + Objektivbeutel
-Samsung 16 GB Speicherkarte (Darf man behalten)
-Akku BP1410
-Micro-USB Ladekabel + Netzadapter
-Samsung Schultergurt
-Software: Adobe Photoshop Lightroom 5
-Bedienungsanleitung

Die 16 GB Speicherkarte darf man behalten. Ich habe sie allerdings nicht benutzt und verlose die Karte demnächst auf meinem Fotoblog blitzibit.blogspot.com
Auf meinem Blog findet ihr diesen Testbericht übrigens auch mit Bildern.

Produktbeschreibung des Herstellers:
„Hier ist sie: die Samsung SMART CAMERA NX30 mit Hybrid-Autofokus, 20,3 MP APS-C CMOS-Sensor, Dual-Display und schneller Verschlusszeit von 1/8.000 Sekunde. Noch nie war es komfortabler, Perfektion zu nutzen. Durch die höhere Empfindlichkeit der Smart Camera NX30 können Sie atemberaubende Details auch bei schwachem Licht ohne Körnung oder Rauschen aufnehmen.

Immer vernetzt, einfach praktisch!
Senden Sie Fotos und Videos direkt an einen Computer, Drucker oder Cloud-Dienst. Teilen Sie Inhalte per E-Mail oder soziale Medien. Und das alles, während Sie fotografieren. (Sorgen, dass Ihr Speicherplatz nicht ausreicht, brauchen Sie sich auch nicht mehr zu machen.)“

Bei der Produktbeschreibung fällt natürlich sofort ins Auge, dass einem wie eigentlich bei jedem Produkt, das Blaue vom Himmel versprochen wird. Mal ehrlich, es gibt nicht die eine „Perfekte“ Kamera, es kommt immer auf die Anwendung drauf an. Es gibt einfach keine Kamera die Perfekt ist und wird es wohl auch nie geben, denn die Technik entwickelt sich täglich weiter.

Auch das Versprechen bei schwachem Licht ohne Körnung und Rauschen aufzunehmen, kann ich nicht ganz glauben, auch darauf werde ich später nochmal drauf eingehen.

Keine Sorgen mehr bzgl. Speicherplatzmangel und immer vernetzt? Ehrlich gesagt habe ich nicht überall Internet und wenn ich mit meinem super tollen mobilen Internet einen Hotspot aufmache, um die Bilder online zu sichern, dauert es wohl Stunden bis die Bilder gespeichert sind, aber genau das werde ich natürlich auch testen.

Technische Details:
Für die Technik Freaks unter euch sind hier nochmal die Technischen Details, diese kann man natürlich auch auf der Seite des Herstellers nachlesen. Wen diese Daten nicht interessieren, kann diese auch gerne überspringen und bei meiner persönlichen Meinung weiterlesen ;)

Sensor
Sensor- Auflösung: 20,3 Megapixel
Fotoauflösungen: JPEG (3:2) 20,0 MP (5.472 x 3.648 Pixel), 10,1 MP (3.888 x 2.592 Pixel), 5,9 MP (2.976 x 1.984 Pixel), 2,0 MP (1.728 x 1.152 Pixel). Nur Burst 5,0 MP (2.736 x 1.824 Pixel). JPEG (16:9) 16,9 MP (5.472 x 3.080 Pixel), 7,8 MP (3.712 x 2.088 Pixel), 4,9 MP (2.944 x 1.656 Pixel), 2,1 MP (1.920 x 1080 Pixel). JPEG (1:1) 13,3 MP (3.648 x 3.648 Pixel), 7,0MP (2.640 x 2.640 Pixel), 4,0MP (2.000 x 2.000 Pixel), 1,1MP (1.024 x 1.024 Pixel) RAW: 20,0MP (5.472 x 3.648 Pixel)
Lichtempfindlichkeit: Auto, 100, 200, 400, 800, 1.600, 3.200, 6.400, 12.800, 25.6000, *Auto ISO: max. Level ISO 3200
Sensor-Typ: CMOS

Objektiv
Zoombereich: 18 - 55 mm
Optischer Zoom: bis zu 2x
Autofokus: Hybrid-Autofokus-System II
Bildstabilisator: Lens Shift (abhängig vom Objektiv), DIS für Video Modus: OIS Modus 1 / Modus 2 / Aus

Display
Bildschirmdiagonale: 7.6 cm / 3 Zoll
Display Auflösung: 1.036.000 Pixel
Displaytyp: Super AMOLED Touchscreen Type C
Schwenkbares Display: Ja
Touchscreen: Ja

Speicher
Speichermedium: SD, SDHC, SDXC (bis zu 128 GB garantiert)
Dateiformate: JPEG, RAW

Verschluss
Max. Verschlussgeschwindigkeit: 1/8.000 Sek.
Min. Verschlussgeschwindigkeit: Auto: 1/4 Sek., Manuell: 30 Sek.
Verschluss-Modi: Einzelbild, Serienbild, Burst (nur 5 Megapixel), Selbstauslöser, Belichtungsreihe (AE, WB, PW, Tiefenschärfe)

Blitz
Integrierter Blitz: Ja
Blitzeinstellungen: Smart Blitz, Auto, Blitz aus, Aufhellblitz, Aufhellblitz mit Rote-Augen-Reduktion, Synchronisation auf den erste Verschlussvorhang, Synchronisation auf den zweiten Verschlussvorhang
Blitzkorrekturwerte: -2 - +2 EV (in 0.5 EV Stufen)
rote Augen Korrektur: Ja
Externer Blitzschuh: Ja

Sucher
Suchertyp: EVF
Sucherauflösung: 2.359.000 Bildpunkte

Funktionen
Gesichtserkennung: Ja
Panorama-Funktion: Ja
Effekte: Modi: Standard, Lebhaft, Porträt, Landschaft, Natur, Retro, Kühl, Moderat, Klassisch, eigene Einstellung (3) Eigene Parameter: Schärfe, Kontrast, Sättigung, Farbtönung
Serienbildfunktion: 4 - 60 B/Sek.
Manueller Weißabgleich: Auto, Benutzerdefiniert, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampe, Leuchtstoffröhre (W, D, N), Blitz, Kelvin, Feinabstimmung: 7-stufig auf der Amber-/Blau-/Grün-/Magenta-Achse
Selbstauslöser: Ja
GPS: Ja

Video
Videoformate: MP4 (H.264)
Bildwiederholrate: 60fps, 30fps, 24fps ( nur 1.920x810) (3D: nur 30fps)
Videoauflösung: 1.920 x 1.080, 1.920 x 810, 1.280 x 720, 640 x 480, 320 x 240 (Standard: 1.920 x 1.080)
Tonaufzeichnung: Ja

Schnittstellen
Computer Anschlüsse: USB 2.0 (Hi-Speed), Micro-USB-Ausgang
WLAN: Ja
Audio/ Videoausgang: NTSC, PAL (wählbar); HDMI 1.4a (1080i, 720p, 576p, 480p)

Batterie
Batterie-/ Akkutyp: BP1410 (1410 mAh)
Akkuleistung in Aufnahmen: 400 Aufnahmen (CIPA Standard)

Allgemeine Merkmale
Abmessungen (B/H/T): 127 mm x 95.5 mm x 43.25 mm
Farbe: Schwarz
Gewicht: 368 g (nur Gehäuse)

Nun komme ich endlich zu meinen persönlichen Erfahrungen und Eindrücken über die Samsung NX30.

Erster Eindruck:
Als ich die Kamera zunächst auspackte viel mir sofort auf, dass die Kamera sehr leicht ist. Dennoch wirkt sie dadurch nicht billig. Sie ist hochwertig und gut verarbeitet und liegt sehr gut in der Hand. Durch das Gewicht und die Abmessungen, kann man die Kamera problemlos überall hin mitnehmen.

Body:
Der Body wiegt gerade mal 368 g und ist damit sehr leicht und bedingt durch die Abmessungen (B/H/T 127 mm/95,5 mm/34,25 mm) ist die Kamera auch gut mit kleinen Händen zu bedienen. Auch mit einer Hand kann ich die Kamera problemlos halten, was aber eigentlich nicht notwendig ist. Wenn ich fotografiere konzentriere ich mich voll und ganz auf das Bild und mache nebenbei ohnehin nichts anderes. Ich habe also so oder so beide Hände zum Fotografieren frei. Lediglich für Selfies ist es sinnvoll, dass man auch mit einer Hand fotografieren kann. So hat man am Ende nur einen Arm im Bild und nicht beide.
Das Gehäuse ist zwar aus Kunststoff, aber macht dennoch einen hochwertig und gut verarbeiteten Eindruck. Ich glaube auch nicht, dass es sofort kaputt geht, wenn die Kamera mal hin fällt. Ausprobiert habe ich das natürlich nicht, da es nicht meine Kamera ist.

Akku/Akkulaufzeit/Ladekabel:
Der Akku hält für ca. 400 Bilder. Für mich persönlich ist die Akkulaufzeit nicht ausreichend, was nicht heißen soll, dass die Akkulaufzeit schlecht ist. Wenn ich allerdings den ganzen Tag auf Fototour bin mache ich schon mal über 2000 Bilder. Mit dem Akku würde ich demnach nicht weit kommen. Wenn ich mir also die Kamera kaufen würde, würde ich mindestens 2-3 Ersatz Akkus und eine extra Ladestation mitbestellen. Ob es eine Ladestation gibt weiß ich allerdings nicht, denn ich konnte im Internet nichts finden. Der Ladevorgang dauert ca. 2 Stunden.

Das Ladekabel hat einen Micro-USB-Anschluss zum Laden. Das Ladekabel inkl. Netzteil schließt man einfach an die Kamera an und dann wird der Akku in der Kamera geladen. Das USB-Kabel und das Netzteil habe ich allerdings nicht benutzt. Da ich bereits ein Samsung Smartphone und ein Tablet besitze und es ebenfalls kompatibel mit der Samsung NX30 ist. Ich habe einfach meine bereits vorhandenen Ladekabel benutzt, um die Kamera zu laden. Das hat den Vorteil, dass ich ein Ladekabel weniger in der Wohnung rum liegen habe und trotzdem alles Laden kann.

Erste Fotos/Bedienung:
Die ersten Fotos habe ich beim Public Viewing beim WM Spiel Deutschland gegen USA gemacht. Ich hatte vor dem Spiel leider keine Zeit mich mit der Bedienung und den Einstellungen zu beschäftigen, also entschloss ich mich einfach dazu den Automatik-Modus zu testen. Ich muss dazu sagen, dass ich normalerweise den Automatik-Modus meide, aber als trnd-Testerin fühlte ich mich dann doch dazu verpflichtet auch diesen Modus mal auszuprobieren. Ich war sogar positiv überrascht, da die Bilder wirklich gut geworden sind und ich damit sogar einige Emotionen einfangen konnte. Die Bilder sind nicht Über- oder Unterbelichtet sondern genau richtig. Zudem sind die Gesichter scharf und der Hintergrund unscharf, genauso wie ich es haben wollte.

Bildqualität:
Die Samsung NX30 liefert sehr gute Fotos ab, sowohl im Automatik- als auch im Manuellen Modus. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen und bis zu einem ISO-Wert von 3200 liefert die Kamera gute Ergebnisse ohne Bildrauschen und Körnung. Ab einem ISO-Wert von 6400 beginnt das Rauschen dann aber doch. Sofern es für die Situation notwendig ist, kann man das Rauschen aber noch verkraften. Die ISO-Werte 12800 und 25600 sollte man aber selbst im Notfall nicht benutzen. Hierfür ist auch diese Kamera nicht geeignet. Das Rauschen ist so stark, dass die Bildqualität erheblich beeinträchtigt wird. Hier würde ich eher versuchen länger zu belichten und die Blende zu öffnen oder falls möglich ein Lichtempfindlicheres Objektiv zu verwenden. Falls das alles nicht möglich ist, würde ich das Bild lieber mit ISO-Wert 6400 aufnehmen und versuchen es nachzubearbeiten. Es ist einfacher ein dunkles Bild aufzuhellen als ein Verrauschtes Bild wieder hinzubekommen.
Hierbei empfiehlt sich natürlich die RAW-Aufnahme, da diese besser zu bearbeiten ist als ein JPEG-Format. Nach der Bearbeitung kann man es immer noch als JPEG abspeichern.
Bearbeiten lassen sich die Bilder übrigens super mit der mitgelieferten Software. Adobe Lightroom 5 ist einfach zu bedienen und erzielt gute Ergebnisse bei der Bearbeitung.

Im Automatik-Modus stellt die Kamera maximal einen ISO-Wert von 3200 ein und spiegelt somit meine Erfahrung wieder. Denn Samsung würde sich ja selbst ins Bein schießen, wenn die Kamera im Automatik-Modus verrauschte Bilder liefern würde. Da der ISO-Wert, im Automatik-Modus begrenzt ist kommt ein Rauschen i.d.R. nicht vor.

Ich persönlich fotografiere meistens mit einem ISO-Wert von 100 oder 200. Nur wenn ich z.B. bei einem Hallenturnier, in einer dunklen Halle fotografiere nutze ich auch schon mal ISO-Werte bis maximal 3200. So muss ich die Belichtungszeit nicht verlängern und bekomme trotz der Bewegungsgeschwindigkeit scharfe Bilder.
Sofern man nur Gebäude, Natur oder Objekte im Dunkeln fotografieren will, empfehle ich generell einen niedrigen ISO-Wert und ein Stativ zu benutzen. So kann man mit langen Belichtungszeiten arbeiten und bekommt rauschfreie und scharfe Bilder. Mein Stativ konnte ich zum Glück benutzen, da das Gewinde ein Standard Gewinde ist und eben auch auf die Samsung NX30 passte. Was ich allerdings schade finde, dass ich meinen Funkfernauslöser nicht benutzen konnte, da hierfür der Anschluss fehlt. Wäre schön wenn es hierfür mehr Anschlüsse gegeben hätte. Funkfernauslöser gibt es für diese Kamera wohl auch, sofern ich das richtig gesehen habe. Wie gut diese sind kann ich allerdings nicht beurteilen.

Bei Tageslicht liefert die Kamera natürlich hervorragende Bilder. Die Bilder sind gestochen Scharf und je nach Blendenzahl ist ein schöner Schärfeverlauf erkennbar. Die Automatik liefert tolle Bilder und ist natürlich nur durch den Manuellen Modus zu toppen. Für den manuellen Modus muss man sich allerdings mit den Parametern auskennen. Ich persönlich ziehe den Manuellen Modus schon immer vor und habe sogar als ich angefangen habe mit der Fotografie den Automatik-Modus komplett übersprungen.

Bedienungsanleitung:
Die Bedienungsanleitung finde ich sehr unübersichtlich und klein gehalten. Ich wollte z.B. einstellen, dass die Kamera die Bilder im RAW-Format speichern soll. Diese Funktion habe ich nicht gefunden und aus Frust die Anleitung durchsucht. Ich benutze normalerweise nie Anleitungen und probiere lieber rum bis es klappt. Nachdem ich die Anleitung durchforstet hatte wusste ich wieder warum ich normalerweise Bedienungsanleitungen meide. Zeitverschwendung ohne Ende. Eine Lösung für mein Problem habe ich auch darin nicht gefunden. Ob es nun an der Strukturierung der Anleitung liegt oder daran, dass dazu wirklich keine Info enthalten ist kann ich nicht sagen. Aber tut euch selbst einen Gefallen und lasst die Bedienungsanleitung im Karton und probiert lieber rum. Beim Rumprobieren findet man zudem meist noch andere sinnvolle Dinge heraus. Ich habe nachher herausgefunden, dass man das RAW-Format nur einstellen kann, sofern das Wählrad auf „M“ für den Manuellen Modus steht. Hat das Wählrad eine andere Position sucht man vergebens nach der Einstellung im Menü.

Bedienung:
Mal abgesehen von dem oben genannten Beispiel, lässt sich die Kamera einfach einstellen. Die Knöpfe und das Wählrad erklären sich, dank Guter Bezeichnung, von selbst. Infos zu den einzelnen Programmen werden zudem im Bildschirm angezeigt, sofern man das entsprechende Programm angewählt hat. Auch über das Touchscreen lässt sich alles einfach bedienen und einstellen. Dennoch kann man alles genauso gut über die Menütasten einstellen. Je nachdem wie man es lieber mag.

Einstellungen:
Die Kamera bietet jede Menge verschiedene Einstellungen an. Auszuwählen sind die Einstellungen über das Wählrad. Die Aufnahme-Modi werden im Folgenden von mir erklärt.

Automatik-Modus:
Der Automatik-Modus lässt sich über das Zeichen „AUTO“ auf dem Wählrad anwählen. Mit dieser Einstellung habe ich die ersten Bilder bei der WM geknipst. Die Kamera erkennt automatisch welche Einstellungen am günstigsten sind z.B. Blende, Verschlusszeit, ISO etc. Die Kamera unterscheidet hierbei aber nicht zwischen dem Objekt, welches fotografiert wird. Es ist der Kamera z.B. egal ob es ein Baum, ein Gebäude oder ein Mensch ist. Bei Smart-Einstellungen wird hier z.B. nochmal unterschieden und die Einstellungen beispielsweise für Portrait o.ä. perfektioniert.

Wi-Fi-Modus:
Der Wi-Fi Modus kann eigentlich nur mit einer schnellen Internetverbindung sinnvoll genutzt werden. Zu Hause im WLAN klappt es z.B. super die Bilder direkt von der Kamera zu Facebook o.ä. hochzuladen. Versucht man es allerdings aus dem Mobilen Internet heraus scheitert man an der Größe der Bilddateien. Die Bilder werden nicht übertragen bzw. es dauert Stundenlang. Außerdem wird das mobile Internet schnell gedrosselt, sofern man vom Anbieter eine Drosselung drin hat. Eine Sicherung der Bilder von unterwegs ist somit ohne Speicherkarte nicht gewährleistet. Dennoch finde ich die Funktion gut, da man die Kamera nicht immer sofort am PC anschließen muss um Bilder zu teilen. Es geht z.B. auch gemütlich von der Couch aus.

Smart-Modus:
Im Smart Modus kann man zunächst auswählen, was fotografiert werden soll. Die Einstellung geschieht entweder über das Touchscreen oder über die Menü-Tasten. Man kann zwischen Mehrfachbelichtung, Kreative Aufnahme, Smarte Sprung-Aufnahme, Silhouette, Sonnenuntergang, Nacht, Feuerwerk, Leuchtspuren,, Schönes Portrait, Bestes Gesicht, Landschaft, Makro, Momentaufnahme, Farbfülle, Wasserfall und Panorama wählen. Je nach gewählter Situation stellt die Kamera die passenden Werte dafür ein. Den Wasserfall, den Sonnenuntergang und das Feuerwerk konnte ich nicht testen, da der Testzeitraum zu kurz war und ich von den 3 Dingen nichts vor die Linse bekommen habe. Ansonsten kann ich aber sagen funktionieren die Smarten Einstellungen sehr gut. Für einen Hobbyfotograf sind die Ergebnisse mehr als zufrieden stellend.

Besonders gut gefällt mir die Panorama Funktion. Denn mit meiner Canon DSLR muss ich immer viele Einzelbilder zu einem Bild mühsam zusammensetzen, um ein Panorama zu erstellen. Mit der Samsung NX30 drückt man einfach auf den Auslöser und zieht die Kamera in eine Richtung. Die Kamera erstellt dann automatisch das Panorama Bild. Das Panorama wirkt nicht abgehackt kann aber je nach Winkel sphärisch verzerrt sein. Ich habe einfach mal vom Zollverein in Essen ein Test-Panorama gemacht. Hier sieht man dass es verzerrt ist. Man muss aber bedenken, dass das erste Gebäude zu den Rohrleitungen im 90 Grad Winkel steht. Da ist es kein Wunder, dass das Bild am Ende verzerrt ist. Positiv ist dennoch, dass ein fließendes Bild entsteht, ohne sichtbare Übergänge. Sofern man weiter weg steht und nur Landschaften fotografiert, fällt die Verzerrung weniger auf. Die Verzerrung kann man aber auch einfach als Gestaltungsmittel nutzen ;)

Auch die Smarte-Einstellung für „Bestes Gesicht“ finde ich sehr praktisch. Man macht z.B. mehrere Bilder von seinen Freunden als Gruppe und kann dann, wenn z.B. Person A auf dem zweiten Bild die Augen zu hatte, das Gesicht aus dem ersten Bild nehmen und ins zweite Bild setzen. So schafft man es dann doch mal alle auf einem Bild gut aussehen zu lassen ;)

Den Aufnahme-Modus „Kreative Aufnahme“ finde ich unnütz. Egal was ich fotografiert habe, ich konnte keine Veränderung des Bildes feststellen.

i-Function (Fn):
Auf dem Wählrad gibt es zudem eine i-Function (Blendenprioritätsmodus), welche mit einem kleinen „i“ in einem Kreis gekennzeichnet ist. Man stellt das Wählrad darauf ein und dann gibt es am Objektiv eine „i-Fn“ Taste. Sofern man diese drückt, kann man mit dem Objektiv die Einstellungen wie z.B. Belichtungszeit und Blende einstellen. Ich brauch diese Funktion aber ehrlich gesagt nicht, da ich die Einstellungen auch im Manuellen-Modus vornehmen kann.

Benutzerdefiniert (Custom):
C1 und C2 auf dem Wählrad geben dem Nutzer die Möglichkeit manuell eingestellte Werte abzuspeichern. Wenn man z.B. gerne Leuchtspuren von Autos fotografiert und selber eine gute Einstellung gefunden hat, kann man diese hier drunter abspeichern. Bei Bedarf kann man einfach C1 oder C1 aufrufen und hat sofort alles wieder so eingestellt. Das finde ich ehrlich gesagt eine sehr gute Idee und ist mir persönlich auch hilfreich gewesen.

Manueller Modus:
Der manuelle Modus ist auf dem Wählrad durch ein „M“ gekennzeichnet. Hier kann man wirklich alles von Hand einstellen. Ich finde hierbei kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und es macht am meisten Spaß. Zudem entstehen im Manuellen Modus, meines Erachtens nach die schönsten Bilder, sofern man sich ein wenig mit den Einstellungen beschäftigt und sich damit auskennt. Als ich vor ca. 3 Jahren angefangen habe zu fotografieren, habe ich sofort mit dem manuellen Modus angefangen und einfach von einem Objekt hunderte Bilder mit verschiedenen Einstellungen gemacht. So habe ich einfach durch ausprobieren gelernt, welche Einstellung was am Bild verändert. Ist auf jeden Fall spannender als alles nur theoretisch zu lernen.
Wie man alles einstellen kann erklärt sich eigentlich von selbst, da die Menü-Tasten gut bezeichnet sind und man sofort im Display sieht was man eingestellt hat.

Blendenautomatik:
Hier wird wie der Name bereits sagt, die Blende automatisch eingestellt. Alles andere wir z.B. den ISO-Wert kann man selber aber noch einstellen. Die Blendenautomatik ist auf dem Wählrad durch ein „S“ gekennzeichnet.

Zeit-Automatik:
Bei dieser Einstellung wird die Verschlusszeit automatisch eingestellt. Alles andere wie z.B. den ISO-Wert kann man selber einstellen. Die Zeit-Automatik ist auf dem Wählrad durch ein „A“ gekennzeichnet.

Programm:
Außer Verschlusszeit und Blendenwert kann man die Einstellungen manuell vornehmen. Dieser Modus ist durch ein „P“ gekennzeichnet.

Aufnahmemethode:
Zudem gibt es ein zweites kleineres Wählrad mit dem man die Aufnahmemethode einstellen kann. Es kann zwischen Einzelbild, Reihenbildaufnahme, Timer und Belichtungsreihen (BKT) gewählt werden. Ich benutze meist ganz klassisch die Einzelbildaufnahme.

Schwenkbares Display:
Die Idee eines schwenkbaren Displays ist nicht neu, ich bin aber dennoch ein Fan davon. So kann man z.B. einfacher Selfies machen oder am Boden oder aus der Luft fotografieren. Das Display kann man sich dabei so drehen, dass man trotzdem ohne Probleme sehen kann, was gerade fotografiert wird. Das Display ist zudem mit einer Touchfunktion ausgestattet, was die Bedienung erleichtert. Das waren aber auch schon alle positiven Dinge des Displays. Negativ finde ich, dass man z.B. das Bild im Display nicht ein Zoomen kann, um z.B. den Fokus genauer einzustellen. Bei meiner Canon geht das. Außerdem hat das Display eine schlechte Qualität. Wenn es dunkel ist und man wackelt entsteht im Display so ein weißes Rauschen an Konturen. Dann kann man kaum mehr richtig über das Display fokussieren und kann nur hoffen, dass das Bild scharf wird. Auch bei guten Lichtverhältnissen, wenn man mit dem Objektiv reinzoomt oder wackelt entsteht dieses weiße Rauschen an Konturen.

Der Sucher:
Der Sucher lässt sich bewegen, also nach oben klappen. Dies kann ebenfalls sehr hilfreich sein wenn man z.B. nah am Boden fotografiert. Aber auch beim Sucher habe ich das Problem, mit dem weißen Rauschen an Konturen von Objekten. Mal ehrlich wie soll ich so vernünftig ein Bild scharf stellen, wenn mein Auge durch dieses Rauschen irritiert wird. Auf dem Bild später sieht man dieses Rauschen aber nicht, dennoch empfinde ich es als störend und ist für mich ein Grund die Kamera nicht zu kaufen, da ich eigentlich immer Manuell fokussiere.

Die Objekive/Objektivauswahl:
Es wurde ein 18-55 mm Objektiv und ein 50-200 mm Objektiv mitgeliefert. Eine gute Mischung für den Anfang. So kann man sowohl Landschaften und Gebäude aufnehmen, als auch Dinge näher heran holen. Beide Objektive sind Standard-Objektive. Für den Hobby und Amateur-Bereich ausreichend. Die Objektive liefern scharfe Bilder ab, sofern man es zuvor richtig eingestellt hat. Zudem besitzen sie einen Bildstabilisator, der eine unruhige Hand bis zu einem gewissen Maße ausgleichen kann. Außerdem kann sowohl ein Auto-Fokus eingestellt werden, als auch manuell fokussiert werden. Die Objektive sind beide sehr leicht, aber dennoch gut verarbeitet.

Die Objektivauswahl für diese Kamera ist eher gering, verglichen mit Nikon, Canon, Sony und Co. Da Objektive ja bekanntlich enorm für die Bildqualität zuständig sind finde ich es sehr schade, dass die Auswahl so gering ist. Wäre für mich ein weiterer Grund die Kamera vorerst nicht zu kaufen.

Blitz:
Der Blitz ist ok, aber nur vergleichbar mit einer normalen Kompaktkamera. Ein externer Blitz kann aufgesetzt werden was möglicherweise bessere Ergebnisse erzielen würde, als der integrierte Blitz. Der Blitzschuh hat zudem eine Schutzkappe was ich sehr gut finde. So bleibt der Blitzschuh heile und ist vor Staub und Dreck geschützt.

Video:
Die Videofunktion ist der Grund, warum ich die Kamera nicht wieder abgeben will. Nicht weil die Videoaufnahme so unglaublich gut ist, sondern weil ich dann ne zweite Kamera hätte um Videotutorials für Fotografie-Anfänger zu drehen. Allgemein ist die Videofunktion aber nichts Besonderes. Sie liefert rauschfreie Bilder mit guter Tonaufzeichnung ab.

Fazit:
Die Kamera ist trotz der tauschbaren Objektive leicht und handlich. Trotzdem ist sie gut verarbeitet und wirkt trotz Plastikgehäuse nicht billig. Die Bedienung der Kamera ist sehr einfach, besonders durch den Touchscreen und die Wahlräder. Die Automatik der Kamera und die Smart-Einstellungen haben mich positiv überrascht und überzeugen durch gute Ergebnisse. Die Panorama-Funktion ist für mich das Highlight der Kamera. Mit meiner Canon DSLR muss ich immer mehrere Bilder am PC zu einem Panorama zusammenfügen. Das ist natürlich sehr Zeitaufwändig. Mit der NX30 entsteht das Panorama direkt in der Kamera und die Qualität des Panoramas ist sehr gut, wenn auch etwas verzerrt. Auch das Schwenkdisplay ist hilfreich, da man so z.B. die bekannten Selfies besser knipsen kann. Abgesehen von guten Bildern, kann die Kamera auch Videos aufnehmen. Die Videofunktion ist ok, aber kein Highlight.

Negativ zu vermerken habe ich die geringe Akkulaufzeit von ca. 400 Bildern und die mangelhafte Qualität des Displays und des Suchers. Im Display erscheint an Konturen ein weißes Rauschen beim Zoomen. Dieses Rauschen entsteht auch, wenn man mit der Kamera etwas wackelt und bei schlechten Lichtverhältnissen. Das Rauschen ist so stark, dass man nicht mehr richtig erkennen kann, ob das Bild scharf ist. Beim Sucher genau dasselbe Problem. Auf dem aufgenommenen Bild ist das Rauschen zwar nicht mehr vorhanden, aber es stört unheimlich bei der Scharfstellung der Kamera. Für mich ist der manuelle Fokus dadurch komplett unbrauchbar und der ist für mich eigentlich das Wichtigste Instrument bei der Bildgestaltung. Demnach für mich ein absolutes No-Go. Das Problem sollte von Samsung schnellstmöglich überarbeitet werden. Möglicherweise habe ich hier aber auch nur ein Montags-Gerät erwischt.

Wäre das Problem mit dem Display und dem Sucher nicht aufgetreten hätte ich 4,5 Sterne vergeben. So kann ich allerdings nur 3 von 5 Sternen vergeben. Zudem empfehle ich die Kamera nur denen, die gerne Automatik und Smart-Funktionen nutzen, denn dafür ist die Kamera meines Erachtens gebaut. Automatik-Fans brauchen, demnach keine Spiegelreflex-Kamera, sondern können auch zur NX30 greifen. Spiegelreflex Kameras sind nämlich im Allgemeinen größer und schwerer als die NX30. Menschen die gerne Manuell fokussieren sollten von der NX30 allerdings komplett die Finger lassen und lieber zu einer DSLR greifen.

Vorteile:
Leicht & handlich, gut verarbeitet, Bedienung, Automatik, Panorama, Bildqualität, Schwenkdisplay, Sucher

Nachteile:
Akkulaufzeit, ISO über 6400 erzeugt Rauschen, Displayqualität und Sucher mangelhaft

Danke fürs Lesen und Bewerten.
LG BlitziBit
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 27, 2014 12:52 PM MEST


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Preis: EUR 248,88

2 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Super Konsole mit vielen Funktionen!, 8. Juli 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Kaufanreiz:
Ich hatte bevor ich mir die Playstation 3 gekauft hatte eine Playstation 2 Konsole. Ich war im Großen und Ganzen mit der PS2 zufrieden, da nun aber BluRay’s langsam in Mode kamen, war ich am Überlegen mir einen BluRay Player zu kaufen. Gute BluRay Player kosteten damals rund 300 €. Dies war mir für einen einfachen BluRay Player allerdings zu teuer. Ich habe dann auf Chip.de gelesen, dass die PS3 zu den besten BluRay Playern gehört. Dann habe ich mir gedacht, dass ich mir einfach mal eine neue Konsole gönnen könnte, die ich dann auch als BluRay Player verwenden kann. Die PS3 ist zwar etwas teurer als ein normaler BluRay Player, aber dafür bietet sie auch einiges. Nach dieser Überlegung habe ich mich nur noch über die Preise mit dem Move Starter Kit informiert und bin dann auf Shoppingtour gegangen um sie mir zu kaufen.

Preis und Bezugsquelle:
Ich habe für die PS3 Slim 320 GB inkl. Move Starter Pack und einem Move Spiel namens „Heavy Rain“ damals 390 € bezahlt. Die PS3 Konsole war mit dem Spiel im Angebot bei Gamestop in Essen. Ich habe die Konsole nun schon über 2 Jahre und bin bisher sehr zufrieden.

Das sagt der Hersteller über das Produkt:
„PlayStation 3 eröffnet dir eine Welt grenzenloser Unterhaltung. Dich erwarten ungeahnte Abenteuer in atemberaubenden High-Definition-Spielen, beeindruckende BluRay Disc-Filme, kostenloser Zugriff auf das PlayStation Network und vieles mehr. Das Spiel ist erst der Anfang.

Das Innenleben des neuen PS3-Systems wurde von den Halbleitern und der Stromversorgungseinheit bis hin zum Kühlsystem komplett überarbeitet und macht so das bedeutend schlankere und leichtere Design möglich. Im Vergleich zum allerersten PS3-Modell mit 60-GB-Festplattenlaufwerk wurden das Volumen, die Breite und auch das Gewicht um ungefähr zwei Drittel reduziert. Des Weiteren konnte auch der Energieverbrauch um zwei Drittel verringert werden und somit gleichzeitig die Lautstärke des Lüftungssystems.

Während das elegante bogenförmige Design des ursprünglichen Modells beibehalten wurde, überzeugt das neue PS3-System zudem mit strukturierter Oberfläche und einem betont lässigen Look. Das neue Modell spricht mit seiner kompakten Form und der lässigen Optik ein bedeutend breiteres Publikum an, das sich auf ein perfektes Unterhaltungssystem für zu Hause freuen kann.“

Bevor ich nun mit meinen persönlichen Erfahrungen beginne, kommen zuerst mal die Technischen Details für die Technik Freaks unter euch. Diese können natürlich auch auf der Seite des Herstellers nachgelesen werden.

Ich habe mir die PS3 320 GB inkl. Move Starter Pack geholt. Mein Modell hat folgende Merkmale:

Technische Daten der Konsole:
• Energieverbrauch: ca. 250 W
• Äußere Abmessungen: ca. 290 mm × 65 mm × 290 mm (B × H × L)
• Gewicht: ca. 3,2 kg
• Festplatte: 320 GB
• Audio-Ausgang: LPCM 7,1ch, Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS, DTS-HD, AAC
• Speicher: 256 MB XDR Main-RAM, 256 MB GDDR3 VRAM
• Eingänge/Ausgänge: 2 Hi-Speed USB (USB 2.0)
• Netzwerk: Ethernet (10BASE-T, 100BASE-TX, 1000BASE-T) × 1; IEEE 802,11 b/g; Bluetooth 2.0 (EDR)
• Controller: Wireless Dualshock 3 Controller (Bluetooth)
• Auflösung AV-Ausgabe: 1080p, 1080i, 720p, 480p, 480i (für PAL 576p, 576i)
• AV-Ausgabe HDMI OUT-Anschluss 3
• AV-Ausgabe AV MULTI OUT-Anschluss
• AV-Ausgabe DIGITAL OUT (OPTICAL)-Anschluss
• BD/DVD/CD-Laufwerk (schreibgeschützt), maximale Lesegeschwindigkeit: BD×2 (BD-ROM), DVD×8 (DVD-ROM), CD×24 (CD-ROM)
• Power: AC 220-240, 50/60 Hz
• Farbe: mattschwarz

Lieferumfang:
• PS3 Black Slim - 320 GB
• Dualshock 3 Wireless Controller
• Netzkabel
• AV-Kabel
• USB-Kabel
• Euro-Scart-Stecker
• Bedienungsanleitung
• PlayStation Move Motion-Controller
• PlayStation Eye-Kamera
• Demodisc mit folgendem Inhalt: Ausführliche Video-Anleitung, Spielbare Demoversionen angekündigter Spiele, drei PSN-Minispiele

Nun komme ich zu meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Meinung zur Konsole und zu den verschiedenen Funktionen.

Anschluss an den Fernseher:
Wer sich eine Playstation 3 Konsole gönnt, sollte meiner Meinung nach einen HD-Fernseher haben. Man kann die Playstation 3 zwar auch an einen Röhrenfernseher anschließen, aber meiner Meinung nach lohnt sich hier die Anschaffung der PS3 nicht, da nicht alles aus der Grafik herausgeholt werden kann. Die PS3 kann mit Hilfe des mitgelieferten Euro-Scart-Steckers und dem Adapter an einen Röhrenfernseher angeschlossen werden. Ich rate jedoch davon ab, da die Grafik sehr schlecht ist. Wer nur einen Röhren Fernseher hat sollte meiner Meinung nach bei der günstigeren PS2 Konsole bleiben.

Die PS3 ist für HD TV’s ausgelegt und nur hier macht es Sinn. Leider fehlte bei dem Lieferumfang ein HDMI-Kabel, welches natürlich die weitaus bessere Grafik ermöglicht. Ich habe es mir also zusätzlich kaufen müssen für knappe 15 €. Die PS3 lässt sich einfach mit dem HDMI-Kabel anschließen und die Grafik ist dann nochmal um einiges besser, als mit dem mitgelieferten Kabeln.

Filme auf BluRay Disc:
Die PS3 ist in der Lage BluRay Filme abzuspielen. Die Bildqualität kann meiner Meinung nach „echte BluRay Player“ in den Schatten stellen. Ich habe die Grafik des PS3 BluRay Players mal mit der Grafik eines Samsung BluRay Players meines Freundes verglichen. Ich muss sagen die PS3 ist um einiges besser und hat mich von Bild- und Tonqualität echt begeistert. Ich hätte nie erwartet, dass die PS3 eine bessere Bildqualität als ein reiner BluRay Player hat. Der Qualitätsunterschied ist zwar nicht enorm, aber dennoch bemerkbar und das obwohl es in erster Linie eine Spielekonsole ist.

Das einzige Problem was ich mit der BluRay Funktion habe ist es, dass man mit dem normalen Controller das Film-Menü etc. bedienen muss. Mir fällt es schwer mir zu merken, welche Taste nun für Stopp o.ä. steht. Aber dafür gibt es Abhilfe, denn es gibt extra Fernbedienungen für die Konsole, habe ich mir bisher aber noch nicht gekauft, ist aber vielleicht mal eine Überlegung wert. Wenn ich mal wieder etwas Geld übrig habe, werde ich mir die Fernbedienung für die Paystation 3 kaufen, da damit die Bedienung im BluRay Menü um einiges einfacher sein soll.

Spiele:
Die Spielauswahl für die Playstation 3 ist beachtlich, es gibt wohl kaum ein Spiel, welches es für die PS3 nicht gibt. Zu jedem X-beliebigem Genre wird man viele verschiedene Spiele finden und wohl für jede Altersklasse ist was Passendes dabei. Zudem gibt es Playstation Move. PlayStation Move besteht aus einer PlayStation Eye Kamera und einem speziellen Move-Motion Controller. Die Kamera erfasst mit Hilfe des Move Controllers die genaue Position im Raum und kann so jede Bewegung präzise erfassen und wiedergeben.

Ich habe mir direkt mit der PS3 das Move Starter Pack inkl. „Heavy Rain“-Move Version geholt. Zunächst habe ich Move mit der enthaltenen Starter Disk getestet. Auf der Starter Disk sind leider nur Demo-Versionen der ersten Move Spiele vorhanden, damit man das Move System testen kann. Zum Spielen ist die Starter Disk aber eher ungeeignet, da die Demos sehr kurz sind. Die Starter Disk dient wirklich nur zum Testen.

Die Starter-Disc enthält Demos folgender Spiele:
Beat Sketcher: Hier kann man Kunstwerke und Musik erschaffen, während man sich selbst auf dem Bildschirm sieht und im Create Mode des Spiels eine Vielzahl an Farben und Pinseln verwenden kann.
echochrome II: Hier kann man das Tutorial und drei Levels des eleganten und originellen Puzzle-Spiels spielen.
EyePet: Move Edition: Die EyePet: Move Edition gibt einen Vorgeschmack darauf, wie man über den PlayStation Move-Motion-Controller mit seinem EyePet interagiert.
Sports Champions: Hier kann man Tischtennis und Disco-Golf anspielen.
TV Superstars: Bei diesem Spiel kann man sein Gesicht ins Spiel einfügen und allein oder mit bis zu drei Freunden Frockstar und Let’s Get Physical spielen.
Start the Party!: Dies ist eine Demoversion eines Partyspiels bei dem man Insekten zerquetschen, mit Basketbällen dribbeln kann oder Maulwürfe schlagen kann.
Tiger Woods PGA Tour 11: Wer Tiger Woods kennt, wird sofort wissen, dass es sich hier um ein Golfspiel handelt.
The Shoot: Man kann sich durch ein komplettes Level des Shooters ballern und die Rolle eines Filmstars übernehmen, der versucht, den Regisseur zu beeindrucken.
Tumble: Diese Demo enthält 2 Levels des Spiels. Man baut mit ruhiger Hand Türme aus verschiedenen Objekten und benutzt Minen, um sie so effektiv wie möglich zu sprengen.

Zum an testen reicht die Demoversion allemal, aber um wirklich Spielfreude zu haben sollte man sich die Vollversionen kaufen. Mittlerweile gibt es weitaus mehr Move Spiele als die oben aufgeführten.

Die Bewegungen, werden wirklich sehr genau übertragen und sogar mein Blickwinkel und alles kann erfasst werden. Ich kann mir zwar nicht genau erklären wie das geht, aber es funktioniert super. Auch bei sehr schnellen Bewegungen (z.B. Tischtennis) entgeht dem System nichts. Die Bewegungen werden super wiedergegeben. Allerdings sollte man darauf achten, dass nicht zu viele Lichtquellen im Hintergrund sind, da das System dann doch ein wenig ins schwanken gerät. Normale Zimmerbeleuchtung ist aber vollkommen ok. Außerdem gibt es auch für Move, eine enorme Spielauswahl und in jedem Genre wird man Move-Spiele entdecken.

Grafik:
Die Grafik ist bei den meisten Spielen einfach top. Die Welten sehen sehr Real aus und nicht wie beim Vorgänger (der Playstation 2) wie Pappwelten. Die Figuren der Spiele haben sehr Detailreiche Gesichter und man erkennt sogar Falten und Wimpern, wenn man denn mal darauf achtet z.B. bei GTA. Der Sound ist ebenfalls gut und sehr klar. Aber Grafik und Sound hängen wohl auch ein wenig vom TV ab, wenn man z.B. die PS3 an einen Röhrenfernseher anschließt sollte man nicht zu viel erwarten. Ich habe einen Smart LED-TV von Samsung. Hier sind die Grafik und der Sound auf jeden Fall super.

Internet:
Ich weiß auch, dass es eine Funktion gibt mit der man ins Internet gehen kann z.B. auf Google, habe es aber nur einmal ausprobiert und bin nicht ganz durch die Bedienung durchgestiegen. Zudem ist es sehr unübersichtlich. Habe es dann gelassen, da ich sowieso lieber mit dem Laptop oder meinem Smartphone ins Internet gehe. Ein Tablet habe ich zwar nicht, aber auch das wäre die bessere Alternative um ins Internet zu gehen.
Musik:
Man kann seine gesamte Musiksammlung an einem zentralen Ort speichern und sich seine Lieblingssongs über den Fernseher bzw. die PS3 anhören. Einmal USB-Stick rein, alles rüber laden und schon hat man die ganzen Lieder in der PS3 Musik Mediathek. Diese ist leicht zu bedienen und verschiedene Playlists kann man auch erstellen. Ich finde es manchmal praktisch, wenn ich Musik hören will, weil ich dann nicht extra meinen Laptop anschmeißen muss. Ich besitze nämlich keine Musikanlage, da ist diese Funktion echt super. Zudem hat mein TV besseren Sound als meine Laptop boxen und wenn ich mir demnächst noch ein Surround Sound System kaufe wird das Musikerlebnis mit der PS3 garantiert noch besser.

Fotos:
Man kann nicht nur Musik, sondern auch seine Fotos auf die PS3 laden und diese dann anschauen. Echt praktisch, wenn man z.B. Freunden die Urlaubsbilder zeigen möchte, dann können es sich alle vor den Fernseher gemütlich machen und eine tolle Dia-Show bewundern. Das finde ich super und die Bedienung ist sehr einfach.

PlayStation Network und Store:
Im PlayStation Store kann man online kostenlos Spiele spielen und tolle Angebote durchstöbern. Was ich am Network so toll finde ist, dass man z.B. wenn man an einem Sonntag plötzlich Lust auf ein neues Spiel bekommt einfach den Online Store durchsuchen kann. Wenn man ein Spiel gefunden hat, kann man es sich runterladen, es kostet zwar was, aber es ist günstiger als im Geschäft. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sofort mit dem Spielen beginnen kann ohne von der Couch aufzustehen. Zudem findet man im PlayStation Store Spiele der PS2 und PS1 Konsole, die man ebenfalls downloaden und spielen kann. Bezahlen tut man entweder per Lastschriftverfahren oder man holt sich eine Guthaben-Karte die es in allen Technikmärkten wie Saturn etc. zu kaufen gibt. Ich hole mir selber auch immer diese Karte, damit ich nicht meine Bankdaten angeben muss. Zudem gibt es auch ein paar kostenlose Spiele. Außerdem kann man jedes Spiel als Demo herunterladen und so gegeben falls vorher testen, wenn man neue Spiele ausprobieren möchte.

PlayStation Home:
PlayStation Home ist eine Art Spiel, welches man spielen kann, wenn man sich im PlayStation Network anmeldet. Es ist umsonst und man kann mit einem selbst erstellten Charakter durch die Gegend laufen, neue Leute treffen und an coolen Aktionen teilnehmen. Ich persönlich finde es sehr lustig sich dort mit anderen zu unterhalten. Zudem kann man sich dort seine eigene Wohnung einrichten mit erspielten Gegenständen. Da es umsonst ist, empfehle ich es jedem einfach mal auszuprobieren.

PlayStation Eye (Move):
Die PlayStation Eye-Kamera eröffnet einem eine Welt voller origineller Spiele sowie kostenlosen Sprach- und Video-Chat. Die Kamera habe ich persönlich bisher noch nicht zum Chatten benutzt sondern nur in Verbindung mit dem Move-Motion Controller zum Spielen von Move Spielen und dafür ist sie sehr gut geeignet. Zudem habe ich mir für die Kamera eine Halterung besorgt. Normalerweise sollte man die Kamera auf den Fernseher stellen, aber in Zeiten von Flat-Screens gestaltet sich das schwierig. Die Halterung von Hama ist praktisch und extra für die PlayStation Eye Kamera hergestellt worden. Die Halterung ist flexibel an die Breite eines Flatscreens anpassbar und wird einfach festgeklemmt.
Remote Play:
„Wenn du dein PlayStation 3-System mit deinem PSP-System verbindest, kannst du Inhalte von einem System auf das andere übertragen und auch unterwegs auf PlayTV zugreifen.“ Leider habe ich keine PSP und kann zu dieser Funktion nichts berichten, ich wollte dennoch erwähnen, dass es diese Funktion gibt. Alle die eine PSP besitzen können sie mit der PS3 verknüpfen.

PlayTV:
„Endlich musst du dich nicht mehr nach festen Sendezeiten richten, sondern kannst deine Lieblingsprogramme zu jeder beliebigen Zeit aufnehmen und anschauen.“ Ich habe es selber noch nicht ausprobiert, da man hierfür ein Modul braucht, welches knapp 100 € kostet und das ist mir persönlich für die Funktion zu teuer. Außerdem schaue ich sowieso selten TV und brauche diese Funktion nicht. Viele Sendungen kann man ohnehin bis zu einer Woche lang auf den Mediatheken des jeweiligen Senders anschauen.

Design:
Das schlanke und bogenförmige Design der PS3 gefällt mir sehr gut. Es ist modern und trotzdem schlicht, sodass es in jedes Wohnzimmer passt. Ich habe die PS3 in der Farbe Schwarz, mittlerweile gibt es diese aber auch in Weiß.

Zudem kann man die Benutzeroberfläche der PS3 ändern. Standardmäßig kann man nur die Farben ändern. Man kann sich aber z.B. auf ps3-themes.com verschiedene Layouts runter laden um die Benutzeroberfläche grafisch seinem Stil anzupassen. Man kann z.B. ein Layout seines Lieblingsspiels o.ä. runter laden und schon erstrahlt die Benutzeroberfläche in einem neuen und garantiert nicht langweiligen Design.

Erwärmung der Konsole:
Ich finde, dass die Konsole sehr warm wird während des Spielens. Das liegt bei mir aber wahrscheinlich auch daran, dass sie sehr wenig Platzt hat. Sie steht in einem kleinen Fach und hat nach oben und zu den Seiten nur knapp 2 cm Luft und nach hinten ist das Fach auch zu. Leider habe ich kein Platz sie woanders hinzustellen da auf meinem TV-Board kein Platz mehr ist. Bis jetzt gab es aber wegen der Erwärmung keine Probleme, die Konsole läuft und läuft und läuft und das schon seit fast 2 Jahren.

Bedienung:
Die Spiele und das Playstation 3 Menü lassen sich sehr einfach über den Controller bedienen. Mit den Pfeiltasten kann man durch das Menü scrollen oder seine Charaktere bewegen. Zudem kann man die Analogsticks benutzen um die Charaktere o.ä. durch die Spielwelt zu steuern. Die anderen Tasten sind je nach Art des Spiels für verschiedene Funktionen und Aktionen belegt. Das X ist meistens zum Bestätigen.

Lediglich die Bedienung des BluRay Players mit dem Controller ist sehr umständlich und kompliziert. Mittlerweile gibt es für die BluRay-Funktion allerdings eine Fernbedienung zu kaufen die knapp 25 € kostet. Diese werde ich mir auch noch zulegen, da das BluRay-Menü echt unübersichtlich ist.

Heavy Rain:
Da dieses Spiel bei meiner PlayStation 3 direkt dabei war (als Move Edition), habe ich es natürlich mal getestet. Man musste mit einem Charakter durch die Gegend laufen und irgendwas tun. Was? Das weiß ich auch nicht! Ich habe den Sinn des Spiels nicht verstanden und es wieder verkauft. Definitiv kein Spiel für mich.

Nützliches Zubehör:
Habe mir für den PS3-Controller, den Move-Navigation Controller und den Move-Motion Controller eine 3-in-1 Ladestation gekauft. Finde diese sehr praktisch, da man die Controller schön sortiert hat, sie nicht in der Gegend rumliegen und gleichzeitig geladen werden können. Man muss die Controller also nicht jedes Mal zum Laden an die PS3 via USB-Kabel anschließen.

Fazit:
Ich habe zwar nur einen geringfügigen Vergleich zu anderen Konsolen, aber dennoch liebe ich meine PS3 über alles. Die Konsole ist ein wahres Multitalent und ist super als BluRay Player geeignet. Die Spielauswahl ist enorm und bietet für jeden etwas an. Ebenso überzeugend sind die Grafik und der Sound. Zudem gibt es viele weitere Funktionen wie z.B. Diashow, Musikplayer, Internetbrowser uvm.
Die Bedienung der Playstation ist super einfach, was man vom BluRay Menü leider nicht behaupten kann. Dennoch gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung für Leute die sich überlegen eine Spielekonsole anzuschaffen. Mittlerweile ist auch die PS4 auf dem Markt, also ist die PS3 nun günstiger als noch vor einem Jahr und wer nicht immer das neuste haben muss, ist mit der PS3 mehr als gut bedient.

Wegen meiner kleineren Kritikpunkte zu PlayTV und der BluRay Menü Bedienung vergebe ich 4 von 5 Sternen.


PlayStation 3 - Konsole Slim 320 GB (J-Model) inkl. Move Starter Pack
PlayStation 3 - Konsole Slim 320 GB (J-Model) inkl. Move Starter Pack

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Super Konsole mit vielen Funktionen!, 8. Juli 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Kaufanreiz:
Ich hatte bevor ich mir die Playstation 3 gekauft hatte eine Playstation 2 Konsole. Ich war im Großen und Ganzen mit der PS2 zufrieden, da nun aber BluRay’s langsam in Mode kamen, war ich am Überlegen mir einen BluRay Player zu kaufen. Gute BluRay Player kosteten damals rund 300 €. Dies war mir für einen einfachen BluRay Player allerdings zu teuer. Ich habe dann auf Chip.de gelesen, dass die PS3 zu den besten BluRay Playern gehört. Dann habe ich mir gedacht, dass ich mir einfach mal eine neue Konsole gönnen könnte, die ich dann auch als BluRay Player verwenden kann. Die PS3 ist zwar etwas teurer als ein normaler BluRay Player, aber dafür bietet sie auch einiges. Nach dieser Überlegung habe ich mich nur noch über die Preise mit dem Move Starter Kit informiert und bin dann auf Shoppingtour gegangen um sie mir zu kaufen.

Preis und Bezugsquelle:
Ich habe für die PS3 Slim 320 GB inkl. Move Starter Pack und einem Move Spiel namens „Heavy Rain“ damals 390 € bezahlt. Die PS3 Konsole war mit dem Spiel im Angebot bei Gamestop in Essen. Ich habe die Konsole nun schon über 2 Jahre und bin bisher sehr zufrieden.

Das sagt der Hersteller über das Produkt:
„PlayStation 3 eröffnet dir eine Welt grenzenloser Unterhaltung. Dich erwarten ungeahnte Abenteuer in atemberaubenden High-Definition-Spielen, beeindruckende BluRay Disc-Filme, kostenloser Zugriff auf das PlayStation Network und vieles mehr. Das Spiel ist erst der Anfang.

Das Innenleben des neuen PS3-Systems wurde von den Halbleitern und der Stromversorgungseinheit bis hin zum Kühlsystem komplett überarbeitet und macht so das bedeutend schlankere und leichtere Design möglich. Im Vergleich zum allerersten PS3-Modell mit 60-GB-Festplattenlaufwerk wurden das Volumen, die Breite und auch das Gewicht um ungefähr zwei Drittel reduziert. Des Weiteren konnte auch der Energieverbrauch um zwei Drittel verringert werden und somit gleichzeitig die Lautstärke des Lüftungssystems.

Während das elegante bogenförmige Design des ursprünglichen Modells beibehalten wurde, überzeugt das neue PS3-System zudem mit strukturierter Oberfläche und einem betont lässigen Look. Das neue Modell spricht mit seiner kompakten Form und der lässigen Optik ein bedeutend breiteres Publikum an, das sich auf ein perfektes Unterhaltungssystem für zu Hause freuen kann.“

Bevor ich nun mit meinen persönlichen Erfahrungen beginne, kommen zuerst mal die Technischen Details für die Technik Freaks unter euch. Diese können natürlich auch auf der Seite des Herstellers nachgelesen werden.

Ich habe mir die PS3 320 GB inkl. Move Starter Pack geholt. Mein Modell hat folgende Merkmale:

Technische Daten der Konsole:
• Energieverbrauch: ca. 250 W
• Äußere Abmessungen: ca. 290 mm × 65 mm × 290 mm (B × H × L)
• Gewicht: ca. 3,2 kg
• Festplatte: 320 GB
• Audio-Ausgang: LPCM 7,1ch, Dolby Digital, Dolby Digital Plus, Dolby TrueHD, DTS, DTS-HD, AAC
• Speicher: 256 MB XDR Main-RAM, 256 MB GDDR3 VRAM
• Eingänge/Ausgänge: 2 Hi-Speed USB (USB 2.0)
• Netzwerk: Ethernet (10BASE-T, 100BASE-TX, 1000BASE-T) × 1; IEEE 802,11 b/g; Bluetooth 2.0 (EDR)
• Controller: Wireless Dualshock 3 Controller (Bluetooth)
• Auflösung AV-Ausgabe: 1080p, 1080i, 720p, 480p, 480i (für PAL 576p, 576i)
• AV-Ausgabe HDMI OUT-Anschluss 3
• AV-Ausgabe AV MULTI OUT-Anschluss
• AV-Ausgabe DIGITAL OUT (OPTICAL)-Anschluss
• BD/DVD/CD-Laufwerk (schreibgeschützt), maximale Lesegeschwindigkeit: BD×2 (BD-ROM), DVD×8 (DVD-ROM), CD×24 (CD-ROM)
• Power: AC 220-240, 50/60 Hz
• Farbe: mattschwarz

Lieferumfang:
• PS3 Black Slim - 320 GB
• Dualshock 3 Wireless Controller
• Netzkabel
• AV-Kabel
• USB-Kabel
• Euro-Scart-Stecker
• Bedienungsanleitung
• PlayStation Move Motion-Controller
• PlayStation Eye-Kamera
• Demodisc mit folgendem Inhalt: Ausführliche Video-Anleitung, Spielbare Demoversionen angekündigter Spiele, drei PSN-Minispiele

Nun komme ich zu meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Meinung zur Konsole und zu den verschiedenen Funktionen.

Anschluss an den Fernseher:
Wer sich eine Playstation 3 Konsole gönnt, sollte meiner Meinung nach einen HD-Fernseher haben. Man kann die Playstation 3 zwar auch an einen Röhrenfernseher anschließen, aber meiner Meinung nach lohnt sich hier die Anschaffung der PS3 nicht, da nicht alles aus der Grafik herausgeholt werden kann. Die PS3 kann mit Hilfe des mitgelieferten Euro-Scart-Steckers und dem Adapter an einen Röhrenfernseher angeschlossen werden. Ich rate jedoch davon ab, da die Grafik sehr schlecht ist. Wer nur einen Röhren Fernseher hat sollte meiner Meinung nach bei der günstigeren PS2 Konsole bleiben.

Die PS3 ist für HD TV’s ausgelegt und nur hier macht es Sinn. Leider fehlte bei dem Lieferumfang ein HDMI-Kabel, welches natürlich die weitaus bessere Grafik ermöglicht. Ich habe es mir also zusätzlich kaufen müssen für knappe 15 €. Die PS3 lässt sich einfach mit dem HDMI-Kabel anschließen und die Grafik ist dann nochmal um einiges besser, als mit dem mitgelieferten Kabeln.

Filme auf BluRay Disc:
Die PS3 ist in der Lage BluRay Filme abzuspielen. Die Bildqualität kann meiner Meinung nach „echte BluRay Player“ in den Schatten stellen. Ich habe die Grafik des PS3 BluRay Players mal mit der Grafik eines Samsung BluRay Players meines Freundes verglichen. Ich muss sagen die PS3 ist um einiges besser und hat mich von Bild- und Tonqualität echt begeistert. Ich hätte nie erwartet, dass die PS3 eine bessere Bildqualität als ein reiner BluRay Player hat. Der Qualitätsunterschied ist zwar nicht enorm, aber dennoch bemerkbar und das obwohl es in erster Linie eine Spielekonsole ist.

Das einzige Problem was ich mit der BluRay Funktion habe ist es, dass man mit dem normalen Controller das Film-Menü etc. bedienen muss. Mir fällt es schwer mir zu merken, welche Taste nun für Stopp o.ä. steht. Aber dafür gibt es Abhilfe, denn es gibt extra Fernbedienungen für die Konsole, habe ich mir bisher aber noch nicht gekauft, ist aber vielleicht mal eine Überlegung wert. Wenn ich mal wieder etwas Geld übrig habe, werde ich mir die Fernbedienung für die Paystation 3 kaufen, da damit die Bedienung im BluRay Menü um einiges einfacher sein soll.

Spiele:
Die Spielauswahl für die Playstation 3 ist beachtlich, es gibt wohl kaum ein Spiel, welches es für die PS3 nicht gibt. Zu jedem X-beliebigem Genre wird man viele verschiedene Spiele finden und wohl für jede Altersklasse ist was Passendes dabei. Zudem gibt es Playstation Move. PlayStation Move besteht aus einer PlayStation Eye Kamera und einem speziellen Move-Motion Controller. Die Kamera erfasst mit Hilfe des Move Controllers die genaue Position im Raum und kann so jede Bewegung präzise erfassen und wiedergeben.

Ich habe mir direkt mit der PS3 das Move Starter Pack inkl. „Heavy Rain“-Move Version geholt. Zunächst habe ich Move mit der enthaltenen Starter Disk getestet. Auf der Starter Disk sind leider nur Demo-Versionen der ersten Move Spiele vorhanden, damit man das Move System testen kann. Zum Spielen ist die Starter Disk aber eher ungeeignet, da die Demos sehr kurz sind. Die Starter Disk dient wirklich nur zum Testen.

Die Starter-Disc enthält Demos folgender Spiele:
Beat Sketcher: Hier kann man Kunstwerke und Musik erschaffen, während man sich selbst auf dem Bildschirm sieht und im Create Mode des Spiels eine Vielzahl an Farben und Pinseln verwenden kann.
echochrome II: Hier kann man das Tutorial und drei Levels des eleganten und originellen Puzzle-Spiels spielen.
EyePet: Move Edition: Die EyePet: Move Edition gibt einen Vorgeschmack darauf, wie man über den PlayStation Move-Motion-Controller mit seinem EyePet interagiert.
Sports Champions: Hier kann man Tischtennis und Disco-Golf anspielen.
TV Superstars: Bei diesem Spiel kann man sein Gesicht ins Spiel einfügen und allein oder mit bis zu drei Freunden Frockstar und Let’s Get Physical spielen.
Start the Party!: Dies ist eine Demoversion eines Partyspiels bei dem man Insekten zerquetschen, mit Basketbällen dribbeln kann oder Maulwürfe schlagen kann.
Tiger Woods PGA Tour 11: Wer Tiger Woods kennt, wird sofort wissen, dass es sich hier um ein Golfspiel handelt.
The Shoot: Man kann sich durch ein komplettes Level des Shooters ballern und die Rolle eines Filmstars übernehmen, der versucht, den Regisseur zu beeindrucken.
Tumble: Diese Demo enthält 2 Levels des Spiels. Man baut mit ruhiger Hand Türme aus verschiedenen Objekten und benutzt Minen, um sie so effektiv wie möglich zu sprengen.

Zum an testen reicht die Demoversion allemal, aber um wirklich Spielfreude zu haben sollte man sich die Vollversionen kaufen. Mittlerweile gibt es weitaus mehr Move Spiele als die oben aufgeführten.

Die Bewegungen, werden wirklich sehr genau übertragen und sogar mein Blickwinkel und alles kann erfasst werden. Ich kann mir zwar nicht genau erklären wie das geht, aber es funktioniert super. Auch bei sehr schnellen Bewegungen (z.B. Tischtennis) entgeht dem System nichts. Die Bewegungen werden super wiedergegeben. Allerdings sollte man darauf achten, dass nicht zu viele Lichtquellen im Hintergrund sind, da das System dann doch ein wenig ins schwanken gerät. Normale Zimmerbeleuchtung ist aber vollkommen ok. Außerdem gibt es auch für Move, eine enorme Spielauswahl und in jedem Genre wird man Move-Spiele entdecken.

Grafik:
Die Grafik ist bei den meisten Spielen einfach top. Die Welten sehen sehr Real aus und nicht wie beim Vorgänger (der Playstation 2) wie Pappwelten. Die Figuren der Spiele haben sehr Detailreiche Gesichter und man erkennt sogar Falten und Wimpern, wenn man denn mal darauf achtet z.B. bei GTA. Der Sound ist ebenfalls gut und sehr klar. Aber Grafik und Sound hängen wohl auch ein wenig vom TV ab, wenn man z.B. die PS3 an einen Röhrenfernseher anschließt sollte man nicht zu viel erwarten. Ich habe einen Smart LED-TV von Samsung. Hier sind die Grafik und der Sound auf jeden Fall super.

Internet:
Ich weiß auch, dass es eine Funktion gibt mit der man ins Internet gehen kann z.B. auf Google, habe es aber nur einmal ausprobiert und bin nicht ganz durch die Bedienung durchgestiegen. Zudem ist es sehr unübersichtlich. Habe es dann gelassen, da ich sowieso lieber mit dem Laptop oder meinem Smartphone ins Internet gehe. Ein Tablet habe ich zwar nicht, aber auch das wäre die bessere Alternative um ins Internet zu gehen.
Musik:
Man kann seine gesamte Musiksammlung an einem zentralen Ort speichern und sich seine Lieblingssongs über den Fernseher bzw. die PS3 anhören. Einmal USB-Stick rein, alles rüber laden und schon hat man die ganzen Lieder in der PS3 Musik Mediathek. Diese ist leicht zu bedienen und verschiedene Playlists kann man auch erstellen. Ich finde es manchmal praktisch, wenn ich Musik hören will, weil ich dann nicht extra meinen Laptop anschmeißen muss. Ich besitze nämlich keine Musikanlage, da ist diese Funktion echt super. Zudem hat mein TV besseren Sound als meine Laptop boxen und wenn ich mir demnächst noch ein Surround Sound System kaufe wird das Musikerlebnis mit der PS3 garantiert noch besser.

Fotos:
Man kann nicht nur Musik, sondern auch seine Fotos auf die PS3 laden und diese dann anschauen. Echt praktisch, wenn man z.B. Freunden die Urlaubsbilder zeigen möchte, dann können es sich alle vor den Fernseher gemütlich machen und eine tolle Dia-Show bewundern. Das finde ich super und die Bedienung ist sehr einfach.

PlayStation Network und Store:
Im PlayStation Store kann man online kostenlos Spiele spielen und tolle Angebote durchstöbern. Was ich am Network so toll finde ist, dass man z.B. wenn man an einem Sonntag plötzlich Lust auf ein neues Spiel bekommt einfach den Online Store durchsuchen kann. Wenn man ein Spiel gefunden hat, kann man es sich runterladen, es kostet zwar was, aber es ist günstiger als im Geschäft. Ein weiterer Vorteil ist, dass man sofort mit dem Spielen beginnen kann ohne von der Couch aufzustehen. Zudem findet man im PlayStation Store Spiele der PS2 und PS1 Konsole, die man ebenfalls downloaden und spielen kann. Bezahlen tut man entweder per Lastschriftverfahren oder man holt sich eine Guthaben-Karte die es in allen Technikmärkten wie Saturn etc. zu kaufen gibt. Ich hole mir selber auch immer diese Karte, damit ich nicht meine Bankdaten angeben muss. Zudem gibt es auch ein paar kostenlose Spiele. Außerdem kann man jedes Spiel als Demo herunterladen und so gegeben falls vorher testen, wenn man neue Spiele ausprobieren möchte.

PlayStation Home:
PlayStation Home ist eine Art Spiel, welches man spielen kann, wenn man sich im PlayStation Network anmeldet. Es ist umsonst und man kann mit einem selbst erstellten Charakter durch die Gegend laufen, neue Leute treffen und an coolen Aktionen teilnehmen. Ich persönlich finde es sehr lustig sich dort mit anderen zu unterhalten. Zudem kann man sich dort seine eigene Wohnung einrichten mit erspielten Gegenständen. Da es umsonst ist, empfehle ich es jedem einfach mal auszuprobieren.

PlayStation Eye (Move):
Die PlayStation Eye-Kamera eröffnet einem eine Welt voller origineller Spiele sowie kostenlosen Sprach- und Video-Chat. Die Kamera habe ich persönlich bisher noch nicht zum Chatten benutzt sondern nur in Verbindung mit dem Move-Motion Controller zum Spielen von Move Spielen und dafür ist sie sehr gut geeignet. Zudem habe ich mir für die Kamera eine Halterung besorgt. Normalerweise sollte man die Kamera auf den Fernseher stellen, aber in Zeiten von Flat-Screens gestaltet sich das schwierig. Die Halterung von Hama ist praktisch und extra für die PlayStation Eye Kamera hergestellt worden. Die Halterung ist flexibel an die Breite eines Flatscreens anpassbar und wird einfach festgeklemmt.
Remote Play:
„Wenn du dein PlayStation 3-System mit deinem PSP-System verbindest, kannst du Inhalte von einem System auf das andere übertragen und auch unterwegs auf PlayTV zugreifen.“ Leider habe ich keine PSP und kann zu dieser Funktion nichts berichten, ich wollte dennoch erwähnen, dass es diese Funktion gibt. Alle die eine PSP besitzen können sie mit der PS3 verknüpfen.

PlayTV:
„Endlich musst du dich nicht mehr nach festen Sendezeiten richten, sondern kannst deine Lieblingsprogramme zu jeder beliebigen Zeit aufnehmen und anschauen.“ Ich habe es selber noch nicht ausprobiert, da man hierfür ein Modul braucht, welches knapp 100 € kostet und das ist mir persönlich für die Funktion zu teuer. Außerdem schaue ich sowieso selten TV und brauche diese Funktion nicht. Viele Sendungen kann man ohnehin bis zu einer Woche lang auf den Mediatheken des jeweiligen Senders anschauen.

Design:
Das schlanke und bogenförmige Design der PS3 gefällt mir sehr gut. Es ist modern und trotzdem schlicht, sodass es in jedes Wohnzimmer passt. Ich habe die PS3 in der Farbe Schwarz, mittlerweile gibt es diese aber auch in Weiß.

Zudem kann man die Benutzeroberfläche der PS3 ändern. Standardmäßig kann man nur die Farben ändern. Man kann sich aber z.B. auf ps3-themes.com verschiedene Layouts runter laden um die Benutzeroberfläche grafisch seinem Stil anzupassen. Man kann z.B. ein Layout seines Lieblingsspiels o.ä. runter laden und schon erstrahlt die Benutzeroberfläche in einem neuen und garantiert nicht langweiligen Design.

Erwärmung der Konsole:
Ich finde, dass die Konsole sehr warm wird während des Spielens. Das liegt bei mir aber wahrscheinlich auch daran, dass sie sehr wenig Platzt hat. Sie steht in einem kleinen Fach und hat nach oben und zu den Seiten nur knapp 2 cm Luft und nach hinten ist das Fach auch zu. Leider habe ich kein Platz sie woanders hinzustellen da auf meinem TV-Board kein Platz mehr ist. Bis jetzt gab es aber wegen der Erwärmung keine Probleme, die Konsole läuft und läuft und läuft und das schon seit fast 2 Jahren.

Bedienung:
Die Spiele und das Playstation 3 Menü lassen sich sehr einfach über den Controller bedienen. Mit den Pfeiltasten kann man durch das Menü scrollen oder seine Charaktere bewegen. Zudem kann man die Analogsticks benutzen um die Charaktere o.ä. durch die Spielwelt zu steuern. Die anderen Tasten sind je nach Art des Spiels für verschiedene Funktionen und Aktionen belegt. Das X ist meistens zum Bestätigen.

Lediglich die Bedienung des BluRay Players mit dem Controller ist sehr umständlich und kompliziert. Mittlerweile gibt es für die BluRay-Funktion allerdings eine Fernbedienung zu kaufen die knapp 25 € kostet. Diese werde ich mir auch noch zulegen, da das BluRay-Menü echt unübersichtlich ist.

Heavy Rain:
Da dieses Spiel bei meiner PlayStation 3 direkt dabei war (als Move Edition), habe ich es natürlich mal getestet. Man musste mit einem Charakter durch die Gegend laufen und irgendwas tun. Was? Das weiß ich auch nicht! Ich habe den Sinn des Spiels nicht verstanden und es wieder verkauft. Definitiv kein Spiel für mich.

Nützliches Zubehör:
Habe mir für den PS3-Controller, den Move-Navigation Controller und den Move-Motion Controller eine 3-in-1 Ladestation gekauft. Finde diese sehr praktisch, da man die Controller schön sortiert hat, sie nicht in der Gegend rumliegen und gleichzeitig geladen werden können. Man muss die Controller also nicht jedes Mal zum Laden an die PS3 via USB-Kabel anschließen.

Fazit:
Ich habe zwar nur einen geringfügigen Vergleich zu anderen Konsolen, aber dennoch liebe ich meine PS3 über alles. Die Konsole ist ein wahres Multitalent und ist super als BluRay Player geeignet. Die Spielauswahl ist enorm und bietet für jeden etwas an. Ebenso überzeugend sind die Grafik und der Sound. Zudem gibt es viele weitere Funktionen wie z.B. Diashow, Musikplayer, Internetbrowser uvm.
Die Bedienung der Playstation ist super einfach, was man vom BluRay Menü leider nicht behaupten kann. Dennoch gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung für Leute die sich überlegen eine Spielekonsole anzuschaffen. Mittlerweile ist auch die PS4 auf dem Markt, also ist die PS3 nun günstiger als noch vor einem Jahr und wer nicht immer das neuste haben muss, ist mit der PS3 mehr als gut bedient.

Wegen meiner kleineren Kritikpunkte zu PlayTV und der BluRay Menü Bedienung vergebe ich 4 von 5 Sternen.


Unold 8210 Wasserkocher für Reisen weiß
Unold 8210 Wasserkocher für Reisen weiß

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen!, 8. Juli 2013
Kaufanreiz:
Ich wohne alleine und brauchte daher einen kleinen Wasserkocher, der zudem nicht viel Energie verbraucht. Da ich auch oft verreise übers Wochenende, habe ich mir gedacht ein Reisewasserkocher wäre das richtige für mich. Den Wasserkocher wollte ich sowohl für Reisen als auch für zu Hause anschaffen. Da ich keine Lust auf eine Shoppingtour hatte, habe ich im Internet nach passenden Angeboten gesucht und bin auch direkt fündig geworden. Habe einen Wasserkocher gefunden der ein Füllvolumen von 0,5 Liter besitzt, für eine Einzelperson vollkommen ausreichend. Zudem hatte er eine Leistung von 1000 Watt, das ist mehr als ich für einen Wasserkocher erwartet hätte, aber dafür versprach der Hersteller auch Blitzschnelles aufkochen des Wassers. Den Hersteller Unold kannte ich bis dahin nicht, aber die Bewertungen im Internet vielen recht positiv aus. Da der Preis auch ok war entschied ich mich zum Kauf.

Das sagt der Hersteller über das Produkt:
„Dieser Reisewasserkocher passt auch in den kleinsten Koffer! Und das Beste ist, das Zubehör passt auch hinein. Die mitgelieferten Tassen, Löffel und das Döschen für Tee-/Kaffeepulver oder Zucker können In dem Wasserkocher "transportiert" werden. Mit seinem Volumen von 0,5 Liter können Sie Wasser für mehrere Tassen Tee, Kaffee oder für die schnelle Suppe aufkochen. Die Skala ermöglicht ein genaues Ablesen des Wasserpegels. Jetzt nur noch den Stecker in die Dose und das Wasser wird gekocht. Die Kontrollleuchte informiert Sie darüber, dass das Gerät eingeschaltet ist. Mit der mitgelieferten Signalpfeife werden Sie daran erinnert, dass das Wasser fertig ist. Jetzt müssen Sie nur noch das Wasser in die Tassen füllen, Tee oder Kaffee dazugeben und genießen.“

Ich finde die Beschreibung des Herstellers ok, es ist zwar so gesehen keine Lüge aber leider werden wichtige Details z.B. darüber wie man den Wasserkocher ausschalten muss verschwiegen. Mehr dazu später.

Produktdetails:
• Wasserstandsanzeige, von außen sichtbar
• Abgedecktes Heizelement (verhindert Verkalken der Heizschlange)
• Kontrollleuchte
• Verriegelbarer Deckel
• Trockengehschutz
• Aufsetzbare Signalpfeife
• Rutschfeste Standfüße
• Zubehör: 2 Tassen, 2 Löffel, unterteilter Vorratsbehälter, Signalpfeife

Verpackung und Lieferung:
Der Wasserkocher war innerhalb von 2 Tagen bei mir zu Hause. Die Lieferung ist wie ich es von Amazon gewohnt bin sehr schnell. Der Wasserkocher war in einem kleinen Karton verpackt. Das Zubehör war im Wasserkocher verstaut. Der Wasserkocher kam unversehrt bei mir an.

Das Zubehör:
Das Zubehör brauche ich nur auf meinen Reisen für zu Hause nutze ich dann doch lieber richtige Tassen und Löffel. Für Reisen ist es aber dennoch sehr praktisch.

Das Zubehör besteht aus 2 Plastiktassen, 2 Plastiklöffeln, einem unterteilten Vorratsbehälter, einer Signalpfeife und der Bedienungsanleitung.

Die zwei Tassen haben eine Füllmenge von 0,2 Liter und sind somit für Reisen super geeignet. Den unterteilten Vorratsbehälter finde ich super praktisch, so kann man z.B. zwei verschiedene Teesorten mitnehmen oder wenn man Kaffee trinkt, ein wenig Kaffeepulver und Zucker. Ich persönlich trinke lieber Tee und bin nicht so der Kaffeefan. Die zwei Plastiklöffel sind nicht ganz Hitzebeständig, ich habe das Gefühl die haben sich durch die Hitze ein wenig verbogen. Benutzen kann man die Löffel aber trotzdem noch.

Die Signalpfeife ist sehr nervig und schrill. Ich glaube das hat den Sinn, dass man am Ende so genervt ist und dann auch wirklich den Stecker zieht, denn der Wasserkocher hat weder eine Abschaltautomatik noch einen Ein- und Ausschalter. Das Wasser würde also einfach dauerhaft weiter kochen bis am Ende das ganze Wasser verdampft ist und sehr viel Energie verbraucht wurde. Ich finde der Hersteller hätte hier anstatt in eine Produktion einer Signalpfeife zu investieren, lieber an einen Ein- und Ausschalter und einer Abschaltautomatik denken sollen. Denn so muss man die ganze Zeit neben dem Wasserkocher stehen und warten bis es fertig ist, damit man schnell den Stecker ziehen kann.

Die Bedienungsanleitung jedoch war und ist gut und auch sehr zweckmäßig. Deutsch und Englisch, jeweils 3 A4 Blätter, in meinen Augen ausreichend für so einen einfach gehaltenen Wasserkocher wie den Unold 8210.

Sinnvolles Zubehör:
Wenn man sich diesen Wasserkocher wirklich zulegen möchte, sollte man zusätzlich einen schaltbaren Steckdosenadapter dazu bestellen. Dieser kostet ca. 5 €. So umgeht man das Problem mit dem fehlenden Ein- und Ausschalter und muss nicht jedes Mal den Stecker ziehen. Andererseits könnte man die 5 € auch einfach dafür nutzen gleich einen besseren Wasserkocher zu bestellen, der bereits einen Ein- und Ausschalter besitzt. Das wäre wahrscheinlich die bessere Lösung, aber leider ist man ja oft erst im Nachhinein schlauer.

Design und Reisetauglichkeit:
Der Reisewasserkocher ist sehr schlicht und zweckmäßig gehalten. Er sieht nicht sehr hochwertig aus, aber das kann man bei dem Preis auch nicht erwarten. Dennoch ist er sehr stabil und kann problemlos in den Koffer verstaut werden. Bei mir ist bisher nichts kaputt gegangen obwohl ich mein Gepäck nicht immer sanft behandle. Das sämtliche Zubehör des Wasserkochers passt erstaunlicherweise komplett in den Wasserkocher hinein. Das spart eine Menge Platz und schützt das Zubehör vor Stößen, da der Wasserkocher sehr stabil ist.

Mal Blitzschnell und mal langsam wie eine Schnecke:
Als ich den Wasserkocher die ersten male benutzt habe war das Wasser innerhalb von 1 Minute aufgekocht. Habe nicht auf die Uhr geschaut aber nach Gefühl. Jetzt ist es so, dass ich das Gefühl habe der Wasserkocher lebt und kocht das Wasser je nach Laune mal schnell oder mal langsam. Ich stand auch schon mal fast 6 Minuten daneben und habe mich gefragt wann das Wasser endlich kocht. Ich finde das sehr nervig, das man nie genau weiß wie lange das Wasser kocht obwohl ich immer ca. 0,4 Liter Wasser aufkoche. An der Menge des Wassers kann es also nicht liegen.

Trockengehschutz? Was ist denn das?
Ich bin eigentlich eine junge und gebildete Dame, aber manchmal rate ich mit meinem Fachchinesisch auch an meine Grenzen. Denn Trockengehschutz habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gehört und ich habe mir sonst was darunter ausgemalt. Nach einiger Recherche im Internet stellte sich allerdings heraus, dass es lediglich eine Funktion dafür ist, dass der Wasserkocher sich nicht einschaltet, wenn kein Wasser vorhanden ist. Funktioniert auch soweit, habe es mal ausprobiert. Allerdings finde ich diese Funktion ein wenig überflüssig, weil ich den Wasserkocher ohnehin nur einstecke, wenn ich vor habe Wasser zu kochen. Und vergessen Wasser da rein zu füllen ist mir noch nie passiert.

Noch mehr Negatives:
Mal abgesehen davon, dass der Wasserkocher nicht teuer war, er klein und robust ist und das Zubehör für Reisen super geeignet ist, hat dieser Wasserkocher leider sehr viele Negative Punkte. Ich würde diesen Wasserkocher nicht nochmal kaufen und schaue mich momentan auch nach einem neuen um, diesmal lasse ich mir aber mehr Zeit bei meiner Auswahl denn der Wasserkocher funktioniert noch.

Nun aber nochmal zu den negativen Punkten.
1. Zu kurzes Kabel: Das Kabel ist gerade mal 0,5 Meter lang bzw. kurz. Zuerst habe ich gedacht es sollte ausreichen. Ich habe auf Reisen dann aber oft festgestellt, dass es manchmal nur möglich war den Wasserkocher auf die Erde zu stellen, da die Steckdosen sehr ungünstig angebracht waren und ich ganz zufällig nicht immer eine Verlängerung in meiner Handtasche habe. Auf Dauer ist es dann doch etwas nervig.
2. Kein separater Wasserbehälter: Bei vielen Wasserkochern ist es so, dass man eine Heizplatte hat, an dem das Kabel angeschlossen ist. Auf dieser Heizplatte ist dann ein separater Wasserbehälter, den man abnehmen kann, wenn man sich Waser eingießen möchte. Das hat den Vorteil, dass man beim eingießen kein Kabel im Weg hat und das Wasserkännchen durch die gegen tragen kann z.B. um es auf den Tisch zu stellen. Dieser Wasserkocher allerdings ist aus einem Teil, man kann den Behälter leider nicht abnehmen.
3. Irreführende Produktbeschreibung: In der Produktbeschreibung steht etwas von Verriegelbarer Deckel. Ich dachte man könnte den Deckel so verriegeln, dass kein Wasser mehr raus laufen kann und ihn z.B. mit Wasser in den Rucksack packen kann. Leider falsch gedacht. Die Verriegelung ist nur dafür da, dass der Deckel nicht abfällt. Wasser kann aber dennoch raus plätschern.
4. Maximale Einfüllmenge: Wenn man den Behälter mit 0,5 Liter, also der angegebenen maximalen Füllmenge befüllt und das Wasser anfängt zu kochen fängt es an oben raus zu blubbern. Ich befülle deswegen maximal mit 0,4 Liter, dann bleibt alles trocken.
5. Keine Abschaltautomatik: Der Wasserkocher hat keine Abschaltautomatik. Wenn es einmal kocht und man nicht daneben steht, dann kocht er immer weiter. Irgendwann ist entweder das ganze Wasser verdampft, wenn man es vergessen hat oder man zieht irgendwann den Stecker.
6. Kein Ein- und Ausschalter: Da der Wasserkocher schon keine Abschaltautomatik hat, wäre ein Ein- und Ausschalter das Mindeste gewesen. Aber nein auch das hat der Wasserkocher nicht. Entweder man zieht den Stecker oder man besorgt sich einen schaltbaren Steckdosenadapter.

Man merkt schon, dass die Nachteile bei diesem Wasserkocher sehr überwiegen. Ich bin froh, dass er irgendwie noch Wasser kocht bis ich einen geeigneten Ersatz gefunden habe. Danach werde ich ihn wohl meiner Mülltonne verfüttern.

Fazit:
Dieser Wasserkocher ist mehr schlecht als recht. Die Idee an sich ist gut und das Zubehör ist auch super. Auch schön ist es, dass man das ganze Zubehör in den Wasserkocher rein tun kann und so alles sicher verstaut ist.
Allerdings gibt es so viele Nachteile, dass es sich nicht lohnt diesen Wasserkocher zu kaufen auch wenn der Preis günstig ist. Es ist schlicht weg ein Billiggerät. Es besitzt keine Abschaltautomatik, keinen Ein- und Ausschalter, das Kabel ist zu kurz, die Maximale Einfüllmenge kann man nicht nutzen, die Produktbeschreibung ist Irreführend und es gibt keinen separaten Wasserbehälter. Ich bin eigentlich nur froh, dass mir der Wasserkocher noch nicht um die Ohren geflogen ist und suche bereits nach einem Ersatzgerät.

Ich vergebe 1 von 5 Punkten, da es hier so viele Nachteile gibt, dass selbst das praktische Zubehör und der Preis nichts mehr raus hauen können.


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht zu empfehlen!, 8. Juli 2013
Kaufanreiz:
Ich wohne alleine und brauchte daher einen kleinen Wasserkocher, der zudem nicht viel Energie verbraucht. Da ich auch oft verreise übers Wochenende, habe ich mir gedacht ein Reisewasserkocher wäre das richtige für mich. Den Wasserkocher wollte ich sowohl für Reisen als auch für zu Hause anschaffen. Da ich keine Lust auf eine Shoppingtour hatte, habe ich im Internet nach passenden Angeboten gesucht und bin auch direkt fündig geworden. Habe einen Wasserkocher gefunden der ein Füllvolumen von 0,5 Liter besitzt, für eine Einzelperson vollkommen ausreichend. Zudem hatte er eine Leistung von 1000 Watt, das ist mehr als ich für einen Wasserkocher erwartet hätte, aber dafür versprach der Hersteller auch Blitzschnelles aufkochen des Wassers. Den Hersteller Unold kannte ich bis dahin nicht, aber die Bewertungen im Internet vielen recht positiv aus. Da der Preis auch ok war entschied ich mich zum Kauf.

Das sagt der Hersteller über das Produkt:
„Dieser Reisewasserkocher passt auch in den kleinsten Koffer! Und das Beste ist, das Zubehör passt auch hinein. Die mitgelieferten Tassen, Löffel und das Döschen für Tee-/Kaffeepulver oder Zucker können In dem Wasserkocher "transportiert" werden. Mit seinem Volumen von 0,5 Liter können Sie Wasser für mehrere Tassen Tee, Kaffee oder für die schnelle Suppe aufkochen. Die Skala ermöglicht ein genaues Ablesen des Wasserpegels. Jetzt nur noch den Stecker in die Dose und das Wasser wird gekocht. Die Kontrollleuchte informiert Sie darüber, dass das Gerät eingeschaltet ist. Mit der mitgelieferten Signalpfeife werden Sie daran erinnert, dass das Wasser fertig ist. Jetzt müssen Sie nur noch das Wasser in die Tassen füllen, Tee oder Kaffee dazugeben und genießen.“

Ich finde die Beschreibung des Herstellers ok, es ist zwar so gesehen keine Lüge aber leider werden wichtige Details z.B. darüber wie man den Wasserkocher ausschalten muss verschwiegen. Mehr dazu später.

Produktdetails:
• Wasserstandsanzeige, von außen sichtbar
• Abgedecktes Heizelement (verhindert Verkalken der Heizschlange)
• Kontrollleuchte
• Verriegelbarer Deckel
• Trockengehschutz
• Aufsetzbare Signalpfeife
• Rutschfeste Standfüße
• Zubehör: 2 Tassen, 2 Löffel, unterteilter Vorratsbehälter, Signalpfeife

Verpackung und Lieferung:
Der Wasserkocher war innerhalb von 2 Tagen bei mir zu Hause. Die Lieferung ist wie ich es von Amazon gewohnt bin sehr schnell. Der Wasserkocher war in einem kleinen Karton verpackt. Das Zubehör war im Wasserkocher verstaut. Der Wasserkocher kam unversehrt bei mir an.

Das Zubehör:
Das Zubehör brauche ich nur auf meinen Reisen für zu Hause nutze ich dann doch lieber richtige Tassen und Löffel. Für Reisen ist es aber dennoch sehr praktisch.

Das Zubehör besteht aus 2 Plastiktassen, 2 Plastiklöffeln, einem unterteilten Vorratsbehälter, einer Signalpfeife und der Bedienungsanleitung.

Die zwei Tassen haben eine Füllmenge von 0,2 Liter und sind somit für Reisen super geeignet. Den unterteilten Vorratsbehälter finde ich super praktisch, so kann man z.B. zwei verschiedene Teesorten mitnehmen oder wenn man Kaffee trinkt, ein wenig Kaffeepulver und Zucker. Ich persönlich trinke lieber Tee und bin nicht so der Kaffeefan. Die zwei Plastiklöffel sind nicht ganz Hitzebeständig, ich habe das Gefühl die haben sich durch die Hitze ein wenig verbogen. Benutzen kann man die Löffel aber trotzdem noch.

Die Signalpfeife ist sehr nervig und schrill. Ich glaube das hat den Sinn, dass man am Ende so genervt ist und dann auch wirklich den Stecker zieht, denn der Wasserkocher hat weder eine Abschaltautomatik noch einen Ein- und Ausschalter. Das Wasser würde also einfach dauerhaft weiter kochen bis am Ende das ganze Wasser verdampft ist und sehr viel Energie verbraucht wurde. Ich finde der Hersteller hätte hier anstatt in eine Produktion einer Signalpfeife zu investieren, lieber an einen Ein- und Ausschalter und einer Abschaltautomatik denken sollen. Denn so muss man die ganze Zeit neben dem Wasserkocher stehen und warten bis es fertig ist, damit man schnell den Stecker ziehen kann.

Die Bedienungsanleitung jedoch war und ist gut und auch sehr zweckmäßig. Deutsch und Englisch, jeweils 3 A4 Blätter, in meinen Augen ausreichend für so einen einfach gehaltenen Wasserkocher wie den Unold 8210.

Sinnvolles Zubehör:
Wenn man sich diesen Wasserkocher wirklich zulegen möchte, sollte man zusätzlich einen schaltbaren Steckdosenadapter dazu bestellen. Dieser kostet ca. 5 €. So umgeht man das Problem mit dem fehlenden Ein- und Ausschalter und muss nicht jedes Mal den Stecker ziehen. Andererseits könnte man die 5 € auch einfach dafür nutzen gleich einen besseren Wasserkocher zu bestellen, der bereits einen Ein- und Ausschalter besitzt. Das wäre wahrscheinlich die bessere Lösung, aber leider ist man ja oft erst im Nachhinein schlauer.

Design und Reisetauglichkeit:
Der Reisewasserkocher ist sehr schlicht und zweckmäßig gehalten. Er sieht nicht sehr hochwertig aus, aber das kann man bei dem Preis auch nicht erwarten. Dennoch ist er sehr stabil und kann problemlos in den Koffer verstaut werden. Bei mir ist bisher nichts kaputt gegangen obwohl ich mein Gepäck nicht immer sanft behandle. Das sämtliche Zubehör des Wasserkochers passt erstaunlicherweise komplett in den Wasserkocher hinein. Das spart eine Menge Platz und schützt das Zubehör vor Stößen, da der Wasserkocher sehr stabil ist.

Mal Blitzschnell und mal langsam wie eine Schnecke:
Als ich den Wasserkocher die ersten male benutzt habe war das Wasser innerhalb von 1 Minute aufgekocht. Habe nicht auf die Uhr geschaut aber nach Gefühl. Jetzt ist es so, dass ich das Gefühl habe der Wasserkocher lebt und kocht das Wasser je nach Laune mal schnell oder mal langsam. Ich stand auch schon mal fast 6 Minuten daneben und habe mich gefragt wann das Wasser endlich kocht. Ich finde das sehr nervig, das man nie genau weiß wie lange das Wasser kocht obwohl ich immer ca. 0,4 Liter Wasser aufkoche. An der Menge des Wassers kann es also nicht liegen.

Trockengehschutz? Was ist denn das?
Ich bin eigentlich eine junge und gebildete Dame, aber manchmal rate ich mit meinem Fachchinesisch auch an meine Grenzen. Denn Trockengehschutz habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gehört und ich habe mir sonst was darunter ausgemalt. Nach einiger Recherche im Internet stellte sich allerdings heraus, dass es lediglich eine Funktion dafür ist, dass der Wasserkocher sich nicht einschaltet, wenn kein Wasser vorhanden ist. Funktioniert auch soweit, habe es mal ausprobiert. Allerdings finde ich diese Funktion ein wenig überflüssig, weil ich den Wasserkocher ohnehin nur einstecke, wenn ich vor habe Wasser zu kochen. Und vergessen Wasser da rein zu füllen ist mir noch nie passiert.

Noch mehr Negatives:
Mal abgesehen davon, dass der Wasserkocher nicht teuer war, er klein und robust ist und das Zubehör für Reisen super geeignet ist, hat dieser Wasserkocher leider sehr viele Negative Punkte. Ich würde diesen Wasserkocher nicht nochmal kaufen und schaue mich momentan auch nach einem neuen um, diesmal lasse ich mir aber mehr Zeit bei meiner Auswahl denn der Wasserkocher funktioniert noch.

Nun aber nochmal zu den negativen Punkten.
1. Zu kurzes Kabel: Das Kabel ist gerade mal 0,5 Meter lang bzw. kurz. Zuerst habe ich gedacht es sollte ausreichen. Ich habe auf Reisen dann aber oft festgestellt, dass es manchmal nur möglich war den Wasserkocher auf die Erde zu stellen, da die Steckdosen sehr ungünstig angebracht waren und ich ganz zufällig nicht immer eine Verlängerung in meiner Handtasche habe. Auf Dauer ist es dann doch etwas nervig.
2. Kein separater Wasserbehälter: Bei vielen Wasserkochern ist es so, dass man eine Heizplatte hat, an dem das Kabel angeschlossen ist. Auf dieser Heizplatte ist dann ein separater Wasserbehälter, den man abnehmen kann, wenn man sich Waser eingießen möchte. Das hat den Vorteil, dass man beim eingießen kein Kabel im Weg hat und das Wasserkännchen durch die gegen tragen kann z.B. um es auf den Tisch zu stellen. Dieser Wasserkocher allerdings ist aus einem Teil, man kann den Behälter leider nicht abnehmen.
3. Irreführende Produktbeschreibung: In der Produktbeschreibung steht etwas von Verriegelbarer Deckel. Ich dachte man könnte den Deckel so verriegeln, dass kein Wasser mehr raus laufen kann und ihn z.B. mit Wasser in den Rucksack packen kann. Leider falsch gedacht. Die Verriegelung ist nur dafür da, dass der Deckel nicht abfällt. Wasser kann aber dennoch raus plätschern.
4. Maximale Einfüllmenge: Wenn man den Behälter mit 0,5 Liter, also der angegebenen maximalen Füllmenge befüllt und das Wasser anfängt zu kochen fängt es an oben raus zu blubbern. Ich befülle deswegen maximal mit 0,4 Liter, dann bleibt alles trocken.
5. Keine Abschaltautomatik: Der Wasserkocher hat keine Abschaltautomatik. Wenn es einmal kocht und man nicht daneben steht, dann kocht er immer weiter. Irgendwann ist entweder das ganze Wasser verdampft, wenn man es vergessen hat oder man zieht irgendwann den Stecker.
6. Kein Ein- und Ausschalter: Da der Wasserkocher schon keine Abschaltautomatik hat, wäre ein Ein- und Ausschalter das Mindeste gewesen. Aber nein auch das hat der Wasserkocher nicht. Entweder man zieht den Stecker oder man besorgt sich einen schaltbaren Steckdosenadapter.

Man merkt schon, dass die Nachteile bei diesem Wasserkocher sehr überwiegen. Ich bin froh, dass er irgendwie noch Wasser kocht bis ich einen geeigneten Ersatz gefunden habe. Danach werde ich ihn wohl meiner Mülltonne verfüttern.

Fazit:
Dieser Wasserkocher ist mehr schlecht als recht. Die Idee an sich ist gut und das Zubehör ist auch super. Auch schön ist es, dass man das ganze Zubehör in den Wasserkocher rein tun kann und so alles sicher verstaut ist.
Allerdings gibt es so viele Nachteile, dass es sich nicht lohnt diesen Wasserkocher zu kaufen auch wenn der Preis günstig ist. Es ist schlicht weg ein Billiggerät. Es besitzt keine Abschaltautomatik, keinen Ein- und Ausschalter, das Kabel ist zu kurz, die Maximale Einfüllmenge kann man nicht nutzen, die Produktbeschreibung ist Irreführend und es gibt keinen separaten Wasserbehälter. Ich bin eigentlich nur froh, dass mir der Wasserkocher noch nicht um die Ohren geflogen ist und suche bereits nach einem Ersatzgerät.

Ich vergebe 1 von 5 Punkten, da es hier so viele Nachteile gibt, dass selbst das praktische Zubehör und der Preis nichts mehr raus hauen können.


Ratchet & Clank - Quest for Booty
Ratchet & Clank - Quest for Booty
Wird angeboten von dvdseller24
Preis: EUR 29,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurz und knackig!, 27. Juni 2013
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Kaufanreiz:
Ich hatte damals bereits eine PlayStation 2 und dafür ebenfalls Spiele der Ratchet & Clank Serie. Das Spiel war sehr umfangreich und bietete jede Menge Spielspaß. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis ich mir Ratchet & Clank auch für die PS3 holen werde. Da es für die PS3 mittlerweile mehrere Ratchet & Clank teile gab entschied ich mich erst mal für das mit dem günstigsten Preis. Ratchet & Clank: Quest for Booty war damals am günstigsten und kostete 20 €, also entschied ich mich für dieses Spiel.

Preis und Bezugsquelle:
Ich habe für das Spiel genau 20 € bezahlt und habe es bei Saturn von der Spiele Pyramide gekauft. Alles was auf dieser sogenannten Spiele Pyramide ist kostet genau 20 €. Es lohnt sich also manchmal dort vorbei zu schauen. Mittlerweile bekommt man das Spiel aber noch günstiger bei Amazon z.B. für 18 €.

Das sagt der Hersteller über das Produkt:
„Die Handlung beginnt ohne Vorgeplänkel mit Ratchet, der sich an Deck eines Piratenschiffs befindet und sich bei peitschendem Regen den Gefolgsleuten von Captain Darkwater gegenübersieht. Der unerschrockene Lombax ist auf der Suche nach seinem besten Freund Clank, der vom geheimnisvollen Zoni entführt wurde. Der einzige Hinweis auf seinen Verbleib ist der verschwundene Drehstern, dessen Versteck nur Captain Darkwater kennt.
Nach dem Kampf gegen Darkwaters Schergen verlagert sich die Handlung in das wunderschöne Dschungelparadies Hoolefar Island mit seinem verschachtelten Höhlensystem und zahlreichen unheimlichen Bewohnern. Es ist die größte und gleichzeitig die schönste Umgebung des Spiels. Der Gegensatz zwischen der unglaublich vielseitigen Vegetation an der Oberfläche und der düsteren darunter liegenden Welt ist der Kreativität von Insomniacs Grafikteam zu verdanken.“

Vorgeschichte:
Im letzten Abenteuer "Ratchet & Clank: Tools of Destruction" wurde Imperator Tachyon besiegt. Jedoch hatte der Sieg über den Imperator Tachyon einen bitteren Beigeschmack für Ratchet & Clank, denn der treue Begleiter von Ratchet wurde von den intelligenten Zoni, entführt.

Die Geschichte geht nun mit „Ratchet & Clank: Quest for Booty“ weiter und Ratchet muss seinen Roboterfreund Clank suchen.
Ratchet packt also erneut sein Waffenarsenal aus, um sich auf eine Rettungsmission zu begeben und seinen kleinen Freund zu finden. Auf seiner Suche nach Clank muss Ratchet wieder einige fiese Gegner besiegen.
Ratchet sucht Hinweise auf vielen verschiedenen Planeten und versucht so mehr über den Aufenthaltsort von Clank herauszufinden.
Das Spiel "Ratchet & Clank: Quest for Booty" erschien nur wenige Monate nach dem ersten Spiel "Ratchet & Clank: Tools of Destruction" und ist der Mittelteil einer Trilogie, welche auf der PS3 erschien. Der letzte Teil der Trilogie heißt „Ratchet & Clank: A Crack in Time“

Nun komme ich zu meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Meinung zum Spiel.

Die Gegner:
Dieses Mal legt sich Ratchet mit fiesen Piraten an und begibt sich in ihr Territorium. Dort sucht er den Piratenkapitän Darkwater. Denn soweit Ratchet sich erinnern kann, hatte Darkwater schon einmal mit den Zoni zu tun. Die Zoni sind das Volk, die Ratchet’s Freund Clank entführt haben. Ratchet will seinen Freund natürlich retten. Die fiesen Piraten mögen es aber überhaupt nicht, wenn jemand seine Nase in ihre Angelegenheiten steckt und leisten Widerstand. Doch Ratchet tut alles um seinen kleinen Freund Clank zu finden. Auf der Suche nach Clank bekommt er zum Glück auch Hilfe von Charakteren die ihr unter anderem auch aus „Tools of Destruction“ kennt. Zudem ist das Waffenarsenal von Ratchet gut ausgebaut und er ist bestens gegen die fiesen Piraten gewappnet.

Steuerung:
Die Steuerung ist sehr einfach und komfortabel. Nach ein paar Minuten spielen haben selbst PS3 Spielanfänger den Dreh raus. Mit dem Waffenrad ist die Auswahl der Waffen sehr einfach. Das Waffenarsenal ist zwar nicht ganz so groß wie bei den anderen beiden Teilen, aber dennoch sehr gut.

Waffenarsenal:
Es gibt wieder einige Waffen in dem Spiel. Je öfter man diese benutzt desto stärker werden diese. Das Waffenlevel steigt mit der Zeit auf und die Waffen werden immer stärker. Auch der Schlüssel wir immer stärker, wenn man damit die Gegner weg kloppt.

Zudem gibt es Waffen Upgrades, die im Spiel versteckt sind, diese geben den Waffen zusätzliche Fähigkeiten z.B. das mehrerer Ziele anvisiert werden können etc. Ich selber habe noch nicht alle Upgrades gefunden.

Folgende Waffen gibt es:
Brenner: Dieser feuert einzelne Feuerkugeln auf den Gegner ab und ist eher für einzelne Gegner geeignet.
Schmelzgranaten: Diese sind super für Gegner Massen, denn sie richten viel Schaden in der Umgebung der Granate an.
Nano-Schwärmer: Sendet Geschütztürme aus, die automatisch auf das Ziel feuern.
Alpha-Spalter: es ist eine mächtige Waffe, die aber leider sehr langsam ist und sich erst mal aufladen muss, bevor man sie abfeuern kann.
Schockzerstörer: Diese ist gut für viele Gegner geeignet. Sie sendet Schockwellen aus und die Gegner sind kurzzeitig gelähmt.
Sturmwerfer: Dies ist eine gute Waffe für stärkere Gegner. Sie sendet einen Wirbelsturm aus, der alle Gegner in den Sturm saugt und weg schleudert.
Raptorwerfer: Der Raptorwerfer kann 3 Ziele gleichzeitig anvisieren und ist für große Gegnermengen geeignet.

Grafik und Zwischensequenzen:
Die Grafik ist sehr gut, wie man es bereits von anderen „Ratchet & Clank“ Teilen kennt. Lediglich bei den Felsen im Hintergrund haben sich die Spieleentwickler nicht so viel Mühe gegeben, diese sehen aus wie überdimensionierte Hühnereier, die einen felsigen Anstrich bekommen habe. Wenn man allerdings im Spielefluss ist achtet man nicht so auf den Hintergrund und ansonsten ist die Grafik top. Ratchet sieht aus, als könnte er jederzeit aus dem Fernseher springen und einen umhauen und das Wasser ist auch verblüffend echt dargestellt.

Die Zwischensequenzen sind wieder voller Spaß und Spannung und in einer bomben Grafik. Es macht einen riesen Spaß die Zwischensequenzen anzusehen. Sie geben dem Spiel das gewisse etwas.

Sound:
Der Sound ist an das Piratenzeitalter angelehnt und passt sehr gut zum Spiel. Es ist keine nervige Musik, wie man es manchmal von Spielen her kennt, sondern eher angenehm. Die Gespräche sind witzig, wie ich es von anderen „Ratchet & Clank“ Teilen kenne.

Spieldauer:
“Ratchet & Clank: Quest for Booty”, bildet den Übergang zwischen “Tools of Destruction” und “A Crack in Time”. Am Anfang des Spiels kann man die Schwierigkeitsstufe einstellen. Ich habe es auf Mittel gestellt. Es ist ein vergleichbar kurzes Abenteuer und ich habe es nach knapp 12 Stunden Spielzeit durchgespielt. Ich denke auf leicht wäre es in 6 Stunden machbar und in schwer würde man etwas länger brauchen. Dennoch bietet es alles was ein „Ratchet & Clank“-Spiel ausmacht und ist unumgänglich, wenn man die gesamte Story verstehen will. Mir hat das Spiel großen Spaß gemacht und es ist mindestens genauso gut wie jedes andere „Ratchet & Clank“ Spiel. Der Unterschied liegt lediglich in der Länge des Spiels. Dennoch sollte man auf diesen Teil nicht verzichten, wenn man die gesamte Trilogie spielen möchte. Wenn man allerdings nicht alle Teile spielen will würde ich euch lieber einen der anderen beiden Teile empfehlen. Also entweder „Tools of Destruction“ oder „A Crack in Time“, denn diese Teile haben eine wesentlich längere Spieldauer und sind mittlerweile in der Platinum Edition erhältlich und somit knapp 2-3 € günstiger als „Quest for Booty“.

Spielabschnitte und Schwierigkeiten:
1. Das Piratenschiff:
Das Spiel beginnt auf einem Piratenschiff. Dort bekommt man Unterstützung von Talwyn, die Ratchet auf seiner Reise begleitet. Auf den Schiffen warten jede Menge Piraten. Es sind insgesamt 3 Piratenschiffe. Am Ende jeden Schiffes gibt es eine Art Katapult mit dem man zum nächsten Schiff gelangt, nachdem man alle Piraten aus dem Weg geräumt hat. Am Ende des 3. Schiffs erscheint eine Zwischensequenz, in der Ratchet und Talwyn von Piraten gefangen werden und zur Insel Hoolefar mit einer Kanone geschossen werden. Ein neuer Spielabschnitt beginnt. Der Teil mit den Piratenschiffen ist sehr einfach und schnell durchgespielt.

2. Hoolefar Insel, Planet Merdegraw:
Ich finde die Insel etwas nervig. Man hat alle seine Waffen verloren und nur noch den Schlüssel. Man muss aber auch dazu sagen, dass es hier bis auf ein paar Käfer keine Gegner gibt und die sind mit dem Schlüssel leicht zu besiegen.
Auf der Insel muss man den Bewohnern helfen, denn die haben zurzeit kein Strom. Ratchet muss also die 5 Windräder wieder in Gang bringen. Man muss jeweils die Windräder hinauf klettern. Dies ist manchmal ziemlich nervig, denn hier gibt es einige Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Meistens passiert es kurz bevor man oben ist, dass man ein Hindernis nicht schafft und den Turm hinunter fällt. Dann darf man nochmal ganz unten anfangen. Hat man alle Windräder in Gang gebracht, soll man den Strand nach einem VersaBolt absuchen. Am Strand steht ein Schmuggler, dem man 10000 Bolts bezahlen muss, damit man ihn bekommt. Diesen Bolt muss man dann zum Versorgungsleuchtfeuer bringen und eine Kurbel drehen. Dann erhöht sich die Plattform auf der man steht und der weitere Weg wird freigeschaltet. Dann muss man zur Spitze des Leuchtfeuers gelangen und eine Kurbel drehen, die Insel wird dann wieder voll mit Energie versorgt. Der Bürgermeister bedankt sich und eine Zwischensequenz startet. Danach geht man zurück zum Strand. Dort wartet bereits Rusty Pete, der einen von der Insel abholt. Der nächste Spielabschnitt beginnt.

3. Morrow Höhlen, Planet Merdegraw:
Man muss mit Talwyn und Rusty Pete durch die Höhlen, doch Talwyn wird am Anfang eingeschlossen, da etwas eingestürzt ist, diese muss man nun versuchen zu retten. In dem Gebiet gibt es Feinde die Angst haben vor Licht, es ist also sehr dunkel in den Gebieten. Die Feinde kann man nicht mit dem Schlüssel besiegen (Andere Waffen hat man immer noch nicht). Aber es gibt hier sogenannte Heliogrubs, das sind so grüne Schleimige Dinger die man aufnehmen kann. Diese erhellen das Gebiet, man sollte sie also mitnehmen. Die Gegner verschwinden dann von alleine und man kann seinen Weg gehen. Man sollte aufpassen, dass man nirgends runter fällt, denn sonst ist man tot. Die Heliogrubs können auch geworfen werden, dies ist hilfreich wenn man eine Schlucht überqueren muss und auf der anderen Seite die Gegner warten. Wenn man die Schluchten überquert hat, kommt dann eine Kurbel die man dreht. Es senkt sich eine Brücke und Pete kommt rüber gelaufen. Man folgt ihm zu einem Aufzug. Vor dem Aufzug taucht dann ein Monster auf, welches Pete attackiert. Man muss vor dem Monster zunächst weg laufen, denn Waffen hat man ohnehin keine. Am Ende des Weges ist dann eine Kurbel, die man betätigt und es öffnet sich eine Tür. Man ist dann in Darkwarters Grabstätte. Dann muss man weiter laufen und das Monster erscheint wieder. Man muss schnell weg rennen und darf sich nicht treffen lassen. Dann kommt ein schwieriger Teil. Man muss wieder einen Heliogrub aufnehmen und mit ihm schmale Bretter entlang laufen, ich bin dort sehr oft abgestürzt, das war echt nicht einfach. Hat man den Teil geschafft muss man auf einer Schienenbahn entlang fahren. Den Teil fand ich wiederum einfach. Kurz danach ist man auf einem Schiff auf dem man vor zwei Monstern weg rennen muss. Hat man es geschafft landet man in düsteren Höhlen.

Hier erscheinen zunächst viele Gegner. Ich bin hier sehr oft hintereinander gestorben, obwohl man hier zwei seiner Waffen wieder hat. Die Schmelzgranate und den Brenner. Man wird sehr schnell von den Gegnern umzingelt und muss aufpassen, dass man nicht zu oft getroffen wird. Hat man alles besiegt geht man weiter besiegt einen weiteren Pirat und geht dann zurück zum Aufzug. Dann erfährt man, dass die Monster Phytoren heißen und man sie mit seinen Waffen besiegen kann. Man muss dann den ganzen Weg zurück laufen, die verschlossenen Türen kann man nun mit seiner Schmelzgranate sprengen. Man läuft bis zu Talwyn und rettet sie aus der verschlossenen Tür, dann kommt eine kurze Zwischensequenz und man muss mit ihr zurück zum Schiff laufen. Dann beginnt der nächste Spielabschnitt und man ist wieder auf Hoolefar.

4. Hoolefar Insel, 2ter Besuch, Planet Merdegraw:
Läuft man nun zum Bürgermeister, erzählt er, dass die Insel von Piraten angegriffen wird. Der Bürgermeister gibt einem zwei zusätzliche Waffen, den Sturmwerfer und den Schockzerstörer. Es erscheinen sehr viele Piraten die man töten muss. Aber das alles ist nicht genug. Ein Piratenschiff attackiert einen zusätzlich mit Raketen aus der Luft und diesen muss man zusätzlich ausweichen. Dieser Teil ist sehr schwer und ich habe nicht mitgezählt wie oft ich hier gestorben bin. Nach einiger Zeit taucht ein Gefechtsturm auf, indem man sich reinsetzten sollte man muss nun die Gefechtstürme auf dem Geisterschiff abschießen, dies geht nur, wenn diese gerade auch attackieren. Des Weiteren wird man mit Geistergranaten aus der Luft attackiert, diese muss man abschießen sonst stirbt man wenn man getroffen wird. Nachdem die Gefechtstürme alle drei abgeschossen sind taucht wieder Wellen von Gegnern auf und danach wieder ein Gefechtsturm mit dem man das Piratenschiff attackieren muss. Es gilt wieder 3 Gefechtstürme abzuschießen. Der Pirat auf dem Schiff beschieß einem wieder mit Geistergeschossen, diese werden dieses Mal paarweise abgefeuert auch die muss man zerstören sonst stirbt man. Hat man es geschafft, kann ich euch sagen ist man erst mal sehr erleichtert, denn dann kommt eine Zwischensequenz. Talwyn erfährt dann etwas von Ratchet‘s Karte, doch keiner kann diese lesen. Man geht dann zum Strand zurück, dort steht wieder der Schmuggler und ganz zufällig kann er diese für 12500 Bolts übersetzen und begleitet Ratchet und Talwyn auf ihrer Reise. Der nächste Spielabschnitt beginnt und eine weitere Zwischensequenz startet.

5. Darkwater Bucht, Planet Merdegraw:
Wenn man hier mehr als 50000 Bolt hat kann man direkt am Anfang, den Alpha-Spalter vom Schmuggler kaufen. Ich hatte leider nicht genug und musste erst mal so weiter. Man redet am Anfang mit einem Piratenkopf, der eine Tür versperrt. Dann tauchen ein paar Käfer auf, die man zerstören muss und der Piratenkopf öffnet die Tür. Dann muss man weiter den wegen folgen und aufpassen das man nicht abstürzt. Weiter geht es durch Hohlen bis man auf einen höher gelegen Punkt der Insel kommt. Dort wartet Ein Barkeeper Pirat. Dem muss man nun Drinks mixen, man muss allerdings aufpassen welche Zutaten man nimmt und in welcher Reihenfolge. Der Barkeeper gibt Rätselhafte Tipps die es zu entziffern gilt. Es gibt vier Säulen mit einem Schalter davor. In den Säulen sind Getränke enthalten in verschiedenen Farben die man in der richtigen Reihenfolge mixen soll.

Lest nicht weiter, wenn ihr es selbst herausfinden wollt!
• Das erste Getränk: Gelb (Luftblasen), Blau (Eis), Grün (Dreher)
• Das Zweite Getränk: Grün (Dreher), Rot (Feuer), Gelb (Luftblasen)
• Das Dritte Getränk: Grün (Habgier), Blaues (Winterliches), Gelb (Sonne)
Hat man den Barkeeper zufrieden gestellt, sollte man zurück zum Zentrum der Insel. Dort tauchen 3 Plattformen auf, aber der Weg ist noch nicht komplett, da noch 3 weiter Plattformen fehlen. Dann nimmt man den linken Weg über das Wasser hinüber und gelangt zu einem weiteren Piratenschädel mit dem man sprechen muss. Dieser glaubt nicht, dass ihr Darkwater seid und man muss verschiedene Melodien nachspielen, indem man auf Tasten in der richtigen Reihenfolge springt. Diese werden einen vorher gezeigt und man muss sie richtig wieder geben. Schafft man es nicht muss man ein paar Käfer besiegen. Wenn man es geschafft hat geht es weiter und die letzten 3 Plattformen tauchen auf. Man geht also zurück zum Zentrum der Insel und geht die 6 Plattformen hoch. Dort wartet ein weiterer Piratenschädel und man muss einen Schatten an die Wand werfen. Es ist eine Falle und ganz viele fiese Piraten tauchen auf. Dies ist wieder ein Punkt, an dem ich sehr oft gestorben bin.
Hat man alle Gegner besiegt, kommt eine weitere Zwischensequenz. Ratchet fällt in ein Loch und Talwyn wird gekidnappt. Ein weiterer Spielabschnitt beginnt.

6. Lythoin Höhlen, Darkwater Bucht, Merdegraw:
In diesen Höhlen sollte man sich nicht ohne Heliogrub durch trauen, also nimmt man diesen zunächst wieder mit. Dann taucht ein Phytor auf, den man wieder schnell erledigt. Dann muss man ein paar Schluchten und Abhänge überqueren und man kommt weiter nach oben. Dann hat man irgendwann eine riesige Schlucht vor sich. Au der anderen Seite warten wieder Monster, die Angst vor Licht haben. Man wirft also zunächst einen Heliogrub rüber und die Gegner verschwinden. Nun kann man sich zur anderen Seite schwingen. Dann erscheinen wieder einige Gegner, die aber relativ leicht zu töten sind. Dann läuft man weiter und ein Phytor erscheint, diesen sollte man schnell erledigen. Dann ist in der Mitte der Plattform eine Kurbel, dreht man diese dreht sich die Brücke und ein neuer Weg wird ersichtlich. Dort geht man entlang, seinen Heliogrub sollte man mitnehmen. Dann muss man wieder sehr schmale Bretter entlang laufe, das man hier abstürzt ist keine Seltenheit. Hat man die Bretter überquert muss man nun 3 Plattformen runter holen. Man muss dabei aufpassen, dass man nicht von dem Piraten abgeschossen wird, der auf der anderen Seite steht. Wenn man in der Reichweite des Piraten ist sollte man ihn schnell abschießen und weiter gehen. Man gelangt dann zu einer Kurbel. Dort sollte man zunächst die Gegner töten, bevor man diese betätigt. Danach dreht sich die Brücke und man kann dort weiter gehen.
Nachdem man die Brücke überquert hat wird man angegriffen von einem großen Roboter. Es handelt sich hier um einen schweren Boss. Diesen gilt es zu erledigen. Hat man ihn besiegt öffnet sich eine Tür hinter der sich ein Aufzug verbirgt. Dort fährt man hoch und springt auf die Schienen. Dann kommt man wieder zu dem Schmuggler und seinen Schiff. Wer den Alpha-Spalter noch nicht hat kann ihn jetzt kaufen oder direkt weiter zum nächsten Spielabschnitt.

7. Piratenschiffe, Azorean Meer, Planet Merdegraw:
Man fliegt mit dem Schiff weiter. Wenn das Schiff auf einer Höhe mit dem Piratenschiff ist, kann man hinüber gehen. Der Bosskampf startet dann. Man kämpft dann gegen Captain Slag/Darkwater. Zunächst greif dieser nur mit einem Schwert an. Hat man ihn ein wenig geschwächt haut er ab zu einem anderen Schiff. Man wird dann erst mal von normalen Piraten angegriffen. Hat man diese getötet, geht man durch ein Tor zur Talwyn, diese sagt einem dann, dass man das Energiefeld mit einem Piratenschädel zerstören muss. Dann kann man hindurch und geht zum nächsten Schiff.

Dort wartet Slag/Darkwater wieder auf eine, diesmal greift er zusätzlich mit Energiewänden an und ist nur zeitweise verwundbar. Man wartet darauf, dass er Piraten auf einen hetzt und tötet diese. Diese lassen dann Totenköpfe fallen, die man auf den Boss werfen muss. Hat man ihn getroffen fliegt er durch die Gegend und greift mit seinem Schwert an nur jetzt ist er verwundbar also Angriff. Wenn man ihn geschwächt hat geht es auf das 3. Schiff.
Hier greift er wieder mit dem Schwert an und einer Schockwelle. Er ist immer verwundbar und kann angegriffen werden. Hat man ihn geschwächt haut er wieder ab und man muss zunächst wieder einige Piraten töten bevor man auf das letzte Schiff gelangt um dort Slag/Darkwater endgültig töten zu können.
Man muss ihn nun aus einer Kombination der vorherigen Kämpfe attackieren und besiegen. Es ist definitiv der schwerste Kampf. Während des Kampfes tauchen auch wieder unzählige Gegner auf.
Hat man ihn besiegt kann man sich zurück lehnen und den Abspann anschauen, denn das Spiel hat man dann durch.

Fazit:
Ein tolles Spiel mit super Grafik, Action und jeder Menge Spielspaß. Es ist der kürzeste Teil aus einer Trilogie, ist jedoch für die Story unumgänglich. Wer nicht alle Teile spielen will, sollte sich lieber einen der anderen beiden Teile holen, da diese günstiger sind und eine längere Spieldauer haben.

Ich habe diesen Bericht ebenfalls auf anderen Plattformen veröffentlicht. Danke fürs Verständnis!


1 x Schwarze Dose 28 energy Drink
1 x Schwarze Dose 28 energy Drink
Wird angeboten von XXMedia
Preis: EUR 2,49

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Akku zum Trinken!, 24. Juni 2013
Woher kenne ich das Produkt?
Das Produkt habe ich zufällig vor einem Jahr entdeckt. Da ich Mechatronik in Abendform + samstags studiere brauche ich oft was zum auf puschen, da ich es sonst nicht durch stehen würde. Ich habe sämtliche Energydrinks von Red Bull über Monster bis hin zu Rockstar ausprobiert bis ich dann zufällig im Real Markt auf die Schwarze Dose gestoßen bin. Gehört habe ich davon vorher nichts, aber ich habe es dennoch gewagt und gewonnen. Das war der Jackpot unter den Energydrinks. Warum? Das könnt ihr erfahren wenn ihr weiter lest.

Das sagt der Hersteller über das Produkt:
„Gesucht: ein Energy Drink, der anders ist
Gefunden: 28 BLACK
Rufname: Açai, wie die Beere
Aussehen: stilvoll-markant
Charakter: natürlich, voller Energie
Besondere Merkmale: kein Taurin, ohne künstliche Farb- und Konservierungsstoffe
Lieblingsfarbe: schwarz wie die Nacht und innen rot wie die Glut
Lieblingsland: Brasilien, die Heimat von Açai
Vorlieben: aktiv dabei sein, ob Tag oder Nacht
Stärken: kraftvolle Açai – die Beere hat 7 Mal mehr Energie als Milch
Hobbys: intensive Momente erleben
Motto: More Life. More Style. More Energy.“

Ich finde es auf jeden Fall schon mal beeindruckend wie viel Mühe die sich schon bei der Produktbeschreibung geben, das ist nicht einfach so ein dahin geklatschter Text, sondern ganz cool als Steckbrief aufgezogen. Die Idee ist super, schon daran merkt man, dass es ein etwas anderer Energydrink ist ;)

Preis und Bezugsquelle:
Wie ich oben bereits beschrieben habe kaufe ich diesen Energydrink eigentlich immer bei Real. Zu kaufen gibt es ihn aber ebenso bei Rewe oder bei Tankstellen. Bei Real kostet die Dose 1,49 €. Die Dose enthält 250 ml des Energydrinks. Macht also einen Preis von 5,96 €/l. Finde das hört sich erst mal viel an, ist aber verglichen mit anderen Energydrinks etwa gleich teuer.

Nun komme ich zu meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Meinung zu diesem Produkt.

Verpackung:
Der Energydrink ist in einer schwarzen Blechdose gefüllt. Daher trägt dieser Energydrink umgangssprachlich auch den Namen schwarze Dose. Ich finde es gut, dass die Farbe schwarz ist, denn so ist sie leicht im Supermarkt von den anderen Energydrinks zu unterscheiden und man kann sich nicht so schnell vergreifen, wenn man mal nicht ganz genau hinschaut ;)
Die Dose lässt sich wie alle anderen Getränkedosen mithilfe einer Öse öffnen, die man nach oben zieht. Aber wie immer Vorsicht, dass die vorher kein Kollege in der Hand hatte und durchgeschüttelt hat, dann sprudelt es über. Hab ich alles schon erlebt ^^

Geschmack:
Das Beste an diesem Energydrink ist, dass dieser kein Taurin enthält. Wirklich jeder andere Energydrink enthält Taurin und ich finde, dass unterstreicht diesen typischen Energydrink Geschmack, ich finde den Geschmack von Taurin echt eklig und habe die anderen Energydrinks nur getrunken, weil ich damals „28 Black“ noch nicht kannte.

Dieser Energydrink schmeckt süßlich, erfrischend und ein bisschen wie eine Mischung aus Erdbeere und Himbeere. Es ist Kohlensäure enthalten dementsprechend prickelt es angenehm beim Trinken und löscht super den Durst. Schmeckt aber auf jeden Fall nicht wie ein normaler Energydrink. Wenn ich es damals mit verschlossenen Augen probiert hätte und nicht gewusst hätte, dass es ein Energydrink ist, dann hätte ich vermutlich gesagt es ist eine Fruchtschorle mit Limo gemixt. Also Fruchtig sprudelig, aber ein wenig süßer als Fruchtschorlen im Allgemeinen.
Wenn dieser Energydrink nicht so viel Zucker hätte und sich nicht auf den Blutdruck auswirken würde, würde ich den Energydrink gegen mein tägliches Wasser austauschen, so gut schmeckt der mir.

Wirkung:
Genau wie jeder Energydrink fühlt man sich danach wacher. Habe aber hierbei das Gefühl das es länger anhält so um die 5 Stunden hab ich was davon. Es ist also nicht gut die abends um 21 Uhr noch zu trinken, dann kann man nicht mehr schlafen, also ich zumindest nicht, aber jeder verträgt es ja auch anders.

Bei Leuten mit Bluthochdruck ist beim Verzehr übrigens Vorsicht geboten. Denn wie alle Energydrinks steigt hierbei auch der Blutdruck, merke es selber, wenn ich zu viel davon trinke. Ich merke dann wie mein Herz immer schneller wird und später bekomme ich dann Kopfschmerzen, also maximal eine Dose trinken. Es steht übrigens auch auf der Dose drauf, dass man davon Bluthochdruck bekommt.

Andere Varianten:
Es gibt auch noch die sogenannte Weiße Dose. Sie ist in einer weißen Dose, wie der Name schon sagt. Soll wohl ähnlich schmecken ist aber komplett ohne Zucker sondern mit einem Süßstoff namens Stevia. Dieses Getränk hat also am Ende weniger als 1 kcal pro 100 ml. Ich würde die gerne mal probieren, aber die weiße Dose, habe ich leider bisher nirgends entdeckt. Man kann sie zwar im Internet bestellen, aber nur als Palette mit 24 Dosen und wäre ja nicht so schön, wenn die am Ende nicht schmeckt.

Cocktails mit der Schwarzen Dose!
Da ich ca. alle 2 Monate einen Cocktailabend mit Freunden mache, ist uns die Idee gekommen einfach mal einen Cocktail mit diesem Energydrink zu mixen, denn Red Bull und Co. Mixt man ja auch. Da dieser Energydrink fruchtiger schmeckt haben wir es mit fruchtigen Zutaten verfeinert und natürlich ein wenig Alkohol.

Sweet Acai:
2 cl Malibu Coconut Rum
5 cl Orangensaft
2 cl Limettensaft
1 Dose 28 BLACK

Die Zutaten in einen Shaker geben und gut durschütteln. Wenn ihr keinen Shaker habt einfach alles in ein Glas und umrühren, macht eigentlich keinen Unterschied. Am besten schmeckt es Eisgekühlt mit Eiswürfeln.

Der Cocktail schmeckt fruchtig, süß und erfrischend und ist Hellrot bzw. fast rosa. Ich kann die Farbe nicht genau definieren, am besten selber mal ausprobieren, denn es schmeckt echt lecker.

Bloody Killer:
4 cl Wodka
2 cl Rum
1 ' gepresste Zitrone
1 Dose 28 BLACK

Die Zutaten, wie beim vorherigen Rezept in einen Shaker geben und gut durschütteln.
Am besten schmeckt es Eisgekühlt mit Eiswürfeln.

Der Cocktail ist nichts für schwache Nerven und brennt einem die Geschmackszellen kurzzeitig weg. Es ist eine irre Geschmacksexplosion und die Zitrone gibt dem Ganzen das gewisse etwas. Ist für Mutproben gut geeignet. Bitte nicht mehr als 2 Cocktails davon trinken ;)

Red Energy:
4 cl Bacardi Razz
1 cl Grenadine Sirup
5 zerkleinerte Himbeeren (TK)
1 Dose 28 BLACK

Als erstes die Himbeeren mit einer Gabel o.ä. zerdrücken. Dann die Zutaten, wie bei den vorherigen Rezepten in einen Shaker geben und gut durschütteln.
Am besten schmeckt es Eisgekühlt mit Eiswürfeln.

Der Cocktail ist wieder sehr süß und fruchtig und durch den Acai Drink, die Himbeeren und den Grenadine Sirup, knallrot. Sieht einfach lecker aus und schmeckt auch so. Den Alkohol merkt man nicht, also vorsichtig beim Trinken.

Acai Beere:
Die Acai-Beere stammt aus dem Amazonas und ist für Brasilianer ein Grundnahrungsmittel. Es enthält viele Nährstoffe und Vitamine. Zudem soll es verjüngend und entschlackend wirken und durch den hohen Omega-3 und Omega-6 Anteil die Kilos purzeln lassen. Ich würde mich aber nicht darauf verlassen, denn es gibt dazu noch keine aussagekräftigen Studien.

Haltbarkeit:
Der Energydrink ist lange haltbar, meine aktuelle Dose ist noch über ein Jahr haltbar, um genau zu sein bis Dezember 2014. Wenn man also ein paar Dosen auf Vorrat kauft ist das kein Problem. Auch wenn man die mal vergisst und irgendwann wieder findet sind die bestimmt immer noch haltbar.
Sobald man die Dose geöffnet hat sollte man sie aber am selben Tag leer trinken sonst schmeckt sie am nächsten Tag nicht mehr.

Inhaltsstoffe:
Hier sind noch die Inhaltsstoffe für Allergiker. Klingt für mich wie bei den meisten Energydrinks nach nem Chemie-Cocktail, ich trink es aber trotzdem weiter ;)

Wasser, Zucker, Isomaltulose (ist eine Glukose- und Fruktosequelle), Acai-Extrakt, Kohlensäure, Koffein, Guarana-Extrakt, Coenzym Q10, Kräuter-Extrakt (u.a. aus Holunderblüte, Salbei, Pimpinella, Thymian, Malve), Säuerungsmittel: Citronensäure; Vitaminmischung (Vitamin C, Niacin, Pantothensäure, Vitamin B6, Vitamin B12), färbende Pflanzenkonzentrate aus Karotte und schwarzer Johannisbeere, modifizierte Stärke, natürliches Aroma.

Vitamine/Mineralstoffe:
Vitamin C (24mg/100ml)
Niacin (7,9mg/100ml)
Pantothensäure (2mg/100ml)
Vitamin B6 (2mg/100ml)
Vitamin B12 (2mg/100ml)

Nährwertangaben:
Eiweiß: 0,1 g
Kohlenhydrate: 14,4 g
davon Zucker: 14,4 g
Fett: 0,1 g
davon gesättigt: 0,1 g
Ballaststoffe: 0,1 g
Natrium: 0,001 g
Energie: 59,0 kcal / 247,0 kJ

Fazit:
Dieser Energydrink ist definitiv momentan der leckerste auf dem Markt. Er schmeckt süß und da er kein Taurin enthält schmeckt er nicht so bitter wie andere Energydrinks. Der Energydrink macht einen wieder munter und fit, deswegen sollte man ihn nicht vor dem schlafen gehen trinken. Bei Bluthochdruck sollte man dieses Getränk und andere Energydrinks meiden.
Ich vergebe 4 von 5 Punkten, da mir der Preis ein wenig zu hoch ist. Ansonsten habe ich nichts zu bemängeln.

Ich habe diesen Bericht ebenfalls auf anderen Plattformen veröffentlicht. Danke fürs Verständnis!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 23, 2014 6:06 PM MEST


Alpina Skid L.E. A9676313 - Gr. 58-63, rot-metallic matt
Alpina Skid L.E. A9676313 - Gr. 58-63, rot-metallic matt

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schutz auch für Erwachsene!, 24. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: ALPINA Helm Skid L.e. 2.0 (Misc.)
Vorgeschichte:
Da ich mir vor knapp 4 Monaten ein neues Fahrrad gekauft habe, brauchte ich natürlich auch einen neuen Helm, denn mein alter passte nicht mehr gut und zudem lag er mehrere Jahre im Keller. Da ich nicht weiß wie die Feuchtigkeit etc. sich auf den Helm auswirkt und ob er dann noch vollen Schutz leistet habe ich mir einen neuen Helm kaufen wollen. Ich wusste, dass ich einen Sportlichen Helm wollte, also einen der vorne einen Schirm hat und eher etwas Spitz aussieht als diese runden Helme. Ich finde diesen Schirm ohnehin praktischer, da er ein wenig gegen die Sonne schützt.

Kaufanreiz:
Ich wollte einen Helm der vom Design her zu meinem neuen Fahrrad passte, also etwas mit rot, grau und/oder schwarz und der sportlich schick aussieht. Da ich mein Fahrrad bei XXL Meinhövel gekauft hatte, schaute ich mich natürlich auch direkt bei den Helmen um. Sofort viel mir ein Helm ins Auge und ich hoffte nur, dass er mir passte. Der Helm strahlte mich quasi an, er leuchtete in den Farben weiß, rot und grau und sah einfach himmlisch aus. Es handelt sich hierbei um matte Farbe.

Optisch gefiel mir der Helm sofort, also probierte ich ihn direkt an. Im ersten Moment erschien er mir etwas groß, aber nachdem ich alles eingestellt hatte, saß er perfekt. Nichts rutschte und wackelte und trotzdem habe ich den Helm kaum gemerkt. Nirgends drückte es, also war klar, den Helm nehme ich. Die andren habe ich mir gar nicht weiter angeschaut. Es war Liebe auf den ersten Blick.

Unbedingt beachten!
Herstellungsdatum: In jedem Helm steht das Herstellungsdatum, er sollte möglichst nicht so alt sein, denn mit der Zeit werden Helme porös, dies sieht man nicht mit dem Auge.
Nach einem Sturz: Wenn man mit dem Helm schwer gestürzt ist, sollte man sich einen neuen kaufen, auch wenn keine Mängel erkennbar sind, denn es könnte Risse im Inneren des Helmes entstanden sein, die den Schutz beeinträchtigen.
Eigenes Design: Man sollte niemals den Helm bekleben oder bemalen, da es die Stabilität des Helmes beeinflussen kann, indem z.B. die Klebe den Helm bzw. das Styropor auflöst oder die Verklebung des Helmes sich dadurch löst.
Schutz vor Hitze und Feuchtigkeit: Der Helm sollte nicht über 60°C gelagert werden, z.B. in einem geschlossenem Auto bei Hitze, da sich sonst Verklebung lösen kann. Außerdem sollte er vor Feuchtigkeit z.B. im Keller geschützt werden. Ich nehme meinen Helm immer mit in die Wohnung.
Gurt schließen: Der Gurt des Helmes sollte immer geschlossen werden denn sonst bringt der Helm nichts und fällt vom Kopf bevor man mit dem Kopf aufschlägt.

Preis und Bezugsquelle:
Wie bereits erwähnt, habe ich den Helm bei XXL Meinhövel entdeckt. Ich habe ihn für 60 € dort gekauft. Verpackung war keine dabei, habe den Helm direkt so mitgenommen.

Details:
Gewicht: 245 g

Produktbeschreibung des Herstellers:
„Ein sportlich-modischer Tourenhelm der Extraklasse im edlen Matt-Finish. Neu in 2013: Schild- und Heckdesign, Run System, Custom-Fit-Anpassung und optionalem ALPINA Multi-Fit-Light.

CUSTOM FIT SYSTEM:
Das bewährte RUN System zur Größenverstellung wird zum kompletten CUSTOM FIT System. Es lässt sich in drei Positionen in der Neigung verstellen und ermöglicht damit die perfekte Anpassung an den Hinterkopf.

AIR FLOW VENTS + FLY NET:
Die Belüftungsöffnungen verhindern einen Hitzestau unter dem Helm und bieten wohltuende Kühlung. Um den Kopf vor Insekten zu schützen, sind bei einigen Modellen die vorderen Öffnungen mit dem speziellen Netzgewebe FLY NET hinterlegt.

IN-MOLD TEC:
IN-MOLD TECHNOLOGY bezeichnet ein Verfahren, das unter großem Druck und starker Hitze die Innenschale unter die Außenschale des Helmes schäumt. Resultat ist eine voll- ständige Verbindung und eine extrem stabile Helmstruktur bei sehr leichtem Gewicht. Die Sicherheit bei mechanischer Einwirkung, z.B. bei Sturz auf einen spitzen Gegenstand, liegt damit bei IN-MOLD-Helmen deutlich höher als bei nur punktuell verklebten Helmen.“

Ich habe den Fahrradhelm nun schon über 4 Monate und kann bisher dem Hersteller nicht wiedersprechen. Zu den einzelnen Punkten wie z.B. Helmanpassung etc. werde ich später noch etwas erzählen.

Lieferumfang:
Lieferumfang war nicht viel dabei. Es ist nur der Helm dabei gewesen und zwei sehr dünne Polsterstreifen, die mit Klettverschluss bereits Innen im Helm befestigt sind. Mir reichen die Polster allerdings aus, da der Helm ansonsten super sitzt. Dennoch wäre es angebracht gewesen ein paar weiter Polster, die etwas dicker sind dazu zu legen, für Leute, denen der Helm sonst zu hart aufsitzt. Bei andren Herstellern habe ich nämlich oft noch weitere Polster dabei gehabt. Ich komme auch so super mit dem Helm klar dennoch ziehe ich dafür einen Punkt ab, denn für den Preis kann man zusätzliche Polster schon erwarten.

Eignung des Helmes:
Der Helm ist für Fahrradfahrer, Skateboard Fahrer und Rollschuh- bzw. Inlinefahrer geeignet. Für Roller- und Motorradfahrer ist der Helm nicht geeignet, diese benötigen einen Helm mit Vollvisier und rundum Schutz.

Erster Eindruck:
Meinen ersten Eindruck habe ich bereits im Fahrradladen bekomme. Das Design ist der Hammer und der Helm sieht sportlich und schick aus. Passen tut mir der Helm auch sehr gut und ich merkte kaum, dass ich überhaupt einen Helm auf habe, nachem ich den Helm richtig eingestellt hatte.

Nach einigen Testfahrten:
Gerade bei heißem Wetter ist es den meisten Leuten unangenehm einen Helm zu tragen. Ich finde es aber nicht schlimm. Gerade die letzten Tage waren sehr heiß, teilweise bis 30 Grad und ich habe damit gerechnet, dass ich mich unter dem Helm tot schwitzen werde und meine Haare platsch nass sein werden. Dem war aber ganz und gar nicht so. Nass war ich nur an der Stirn, an der Stelle wo der Helm anliegt. Hinten und auf dem Kopf gar nicht. Ich denke, dass liegt an den vielen Belüftungslöchern, die der Helm hat. Am sonstigen Körper war ich total am Schwitzen und am Kopf nur an der Stirn, dass ist auf jeden Fall ein gutes Zeichen für einen tollen Helm. Denn normalerweise schwitze ich am Kopf mit Kopfbedeckungen sehr schnell. Und ich fahre meist 3-4 Stunden Fahrrad am Tag, sofern ich Urlaub oder Wochenende habe.

Helm Anpassung:
Der Helm hat hinten ein Drehrädchen, damit lässt sich der Helm an den Kopfumfang anpassen. Man sollte es so fest machen, dass der Helm nicht wackelt, aber dennoch etwas lockerer sitzt, sodass man keine Kopfschmerzen oder Druckstellen bekommt. Auch der Verschluss des Helmes lässt sich leicht anpassen und hat sogar einen Polster, damit es nicht drückt. Der Hersteller erwähnte, dass man die Neigung verstellen kann, allerdings habe ich keine Ahnung wie das gehen soll, hier fehlt mir die Anleitung dafür. Aber der Helm sitzt auch so super.

Farbvarianten des Helms:
Den Helm gibt es selbstverständlich noch in anderen Farben: Es gibt ihn in Schwarz-Weiß, in Grün-Dunkelgrau, in Weiß-Schwarz, in Perlweiß-Prosecco und in Perlweiß-Eisblau.

Warum nicht nur Kinder einen Helm tragen sollten:
Eltern zwingen Ihren Kindern meist einen Helm auf, sofern sie ihre Kinder schützen wollen. Ich finde es auch richtig so. Jeder der Fahrrad fährt sollte einen Helm tragen. Eltern die selber keinen Helm tragen sind für mich ein schlechtes Vorbild. Man kann noch so gut Fahrrad fahren, aber vor Unfällen ist man nie geschützt. Es muss nicht unbedingt ein Unfall mit einem Verkehrsteilnehmer sein. Was passiert z.B. wenn man grade voll in die Pedale treten will und plötzlich die Kette raus springt? Richtig, man fliegt volles Rohr auf den harten Asphalt. Wenn man dann kein Helm auf hat findet man sich meist im Krankenhaus wieder. Schwere Kopfverletzung und Gehirnerschütterung sind bei solchen Unfällen keine Seltenheit. Mit einem Helm hat man vielleicht noch eine leichte Gehirnerschütterung aber wenigstens bleibt der Kopf sonst heile.
Noch schlimmer sind Unfälle die z.B. von Unachtsamen Autofahrern verursacht werden. Klar hier kommt man ohne Verletzungen wohl kaum raus, aber wenigstens ist der Kopf geschützt und man kann am Ende noch klar denken und man wird zumindest nicht zu einem geistigen Pflegefall. Ich würde immer einen Helm tragen, denn es zeigt, dass man Verantwortungsbewusst ist und einem seine Sicherheit lieb ist.

Diejenigen, die keinen Helm tragen, weil er ungemütlich ist und überall drückt, sollten mal in ein Geschäft gehen, sich beraten lassen oder einfach verschiedene Modelle ausprobieren. Für jede Kopfform gibt es mittlerweile einen passenden Helm, also ran da!

Schützt der Helm wirklich?
Inwieweit mich der Helm nun wirklich schützt, habe ich noch nicht ausprobiert, denn ich will mir nicht direkt wieder einen neuen kaufen müssen. Außerdem bin ich froh, wenn ich von Unfällen verschont bleibe.

Fakt ist aber jeder Helm schütz den Kopf bei einem Sturz oder Unfall vor schweren Verletzungen. Es kann sein, dass je nach Härte des Unfalls man trotzdem was abbekommt, aber der Schaden ist mit Helm um ein vielfaches kleiner als ohne und dafür lohnt sich die Anschaffung und Benutzung auf jeden Fall.

Fazit:
Der Helm sitzt perfekt, hat ein tolles Design und hat genug Luftlöcher zur Luftzirkulation am Kopf. Man schwitzt also nicht mehr als ohne Helm und man bekommt keine Druckstellen von dem Helm, sofern man ihn richtig eingestellt hat. Jeder sollte einen Helm tragen ob nun diesen oder einen anderen, denn die eigene Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen.
Da mir beim Lieferumfang zusätzliche Polster fehlten, vergebe ich nur 4 von 5 Punkten.

Diesen Bericht habe ich auch auf anderen Plattformen veröffentlicht. Danke für das Verständnis!


Ghost Herren MTB Hardtails SE 2000 black grey red
Ghost Herren MTB Hardtails SE 2000 black grey red

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tolles und solides Hardtail, 8. Juni 2013
Vorgeschichte:
Ich habe mir das Fahrrad Anfang des Jahres neu gekauft, da mein altes Mountainbike mir persönlich zu schwer war. Mein altes Mountainbike war eins mit Fullsuspension, es war also vollgefedert. Eigentlich war es ganz ok bis auf das Gewicht. Es wiegt nämlich im Normalzustand, also ohne Gepäckträger, Schutzbleche etc. über 23 kg. Mir war es einfach zu lästig jedes Mal das Fahrrad aus dem Keller zu holen. Außerdem gefiel mir das Design des Fahrrads nicht mehr. Habe das Fahrrad schon knapp 10 Jahre und es ist schon etwas aus der Mode gekommen. Zudem hatte es die Farbe Blau und diese Farbe mag ich absolut nicht mehr. Darüber hinaus war es zum Teil mit Rost bedeckt so z.B. am Lenker. Dies ist allerdings kein Wunder den es stand schon 4 Jahre unberührt in einem feuchten Keller. Da ich aber nach 4 Jahren endlich wieder fahren wollte z.B. zur Arbeit und weil ich Fahrradtouren machen möchte, war schnell klar ein neues Fahrrad musste her.

Bevor man sich ein Fahrrad kauft, sollte man sich natürlich zunächst überlegen, wo man mit dem Fahrrad lang fahren möchte. Ich will damit Fahrradtouren fahren, also kein Downhill o.ä. fahren. Ich möchte Radwege, Waldwege und Halden befahren können. Normalerweise würde hier auch ein normales Cityrad reichen zumindest für die Radwege. Da ich aber auch ein Fahrrad haben wollte was mir optisch zusagt und ich auf das Design von Mountainbikes stehe, war klar, dass ich mir ein Mountainbike aussuchen werde. So sind zumindest die Waldwege auch kein Problem mehr und ich sehe beim Fahrradfahren auch noch cool aus ;)

Jetzt musste ich nur noch zwischen Fully und Hardtail wählen. Mir war schnell klar, dass es ein Hardtail wird, denn damit kommt man schneller auf ebener Strecke vom Fleck. Die zusätzliche Federung eines Fullys benötigt man ohnehin nur wenn man Downhill fährt o.ä. Zudem sind Hardtails meist etwas günstiger, was ein weiterer Grund dafür war mir ein Hardtail auszusuchen. Da ich nun wusste, was ich haben wollte, konnte ich nun die Fahrradläden der Stadt erobern.

Für diejenigen die den Unterschied zwischen „Fully“ und „Hardtail“ nicht kennen, habe ich am Ende des Berichtes eine Erklärung zu den jeweiligen Modellen mit Vor- und Nachteilen zusammengefasst.

Kaufanreiz:
Nachdem ich einige Fahrradläden in meiner Umgebung abgeklappert hatte und mein Traumfahrrad noch nicht gefunden hatte, entschloss ich einen letzten Anlauf in einem größeren Fahrradladen in Bochum. Der Laden heißt XXL Meinhövel und hier habe ich sehr schnell mein Traumfahrrad entdeckt.

Das Fahrrad ist von Ghost und gefiel mir sofort sehr gut. Außerdem waren die Farben ein Traum, denn es war schwarz, grau und rot. Rot ist schon lange meine Lieblingsfarbe und schwarz und grau sind irgendwie immer modern. Als ich mir das Fahrrad anschaute, kam natürlich direkt ein Verkäufer zu mir. Der hat mich zunächst ein wenig verwundert angeschaut, denn es handelte sich um ein Herren Modell. Mir war das schon klar, aber ich habe kein Problem damit ein Herrenrad zu fahren, wenn es mir gefällt und es von der Größe passt. Ich suchte mir die kleinste Rahmengröße aus, die da war. Es hatte die Rahmenhöhe 44cm und als ich daneben stand wusste ich bereits, dass es passen wird. Der Verkäufer meinte erst, dass es nicht passen wird und ich Rahmengröße 38 bräuchte. Er meinte zudem, dass ich lieber bei den Damenrädern schauen sollte. Aber ich lass mir nichts auf quatschen was ich nicht will. Ich finde in den meisten Fällen die Verkäufer auch eher lästig als hilfreich. Aber ich ließ mich von einer Proberunde auf der Teststrecke nicht abbringen. Der Verkäufer staunte nicht schlecht, denn er hat sich leicht verschätzt, denn so klein bin ich gar nicht und das Bike passte perfekt.

Bei der Rahmenhöhe ist darauf zu achten, dass man über dem Rahmen normal stehen kann und zwischen Schritt und Rahmen noch 2-3 cm Luft hat. Wenn man also im Notfall vom Rad springen muss läuft man so keine Gefahr auf den Rahmen zu knallen, das tut nämlich nicht nur bei Männern weh. Außerdem sollte man darauf achten, dass man problemlos an den Lenker kommt und die Arme noch anwinkeln kann. Wenn man die Arme nicht mehr anwinkeln kann ist dies ein Zeichen dafür, dass der Rahmen zu groß ist. Zu klein sollte es natürlich auch nicht sein. Bei mir war die Rahmenhöhe von 44cm perfekt. Die Sattelhöhe kann man individuell einstellen, so wie es einem am besten passt. Ich stelle den immer so ein, dass ich den Boden mit den Zehenspitzen berühren kann, wenn ich auf dem Sattel sitze. Wenn ich anhalte, steige ich sowieso immer vom Sattel ab, also muss ich nicht ganz auf den Boden kommen, es dient lediglich dem sicheren Gefühl. Zudem ist die Höhe so für meinen Rücken am besten. Habe so keine Rückenschmerzen, wenn ich den Sattel bei der Rahmenhöhe so einstelle, dass ich mit den Zehenspitzen auf den Boden komme.

Da ich mit dem Fahrrad sehr gut fahren konnte, mir das Design gefiel und der Preis für mich in Ordnung war, habe ich mich dann für dieses Fahrrad entschieden ohne mir weitere Läden anzuschauen. Das Fahrrad habe ich sofort mitgenommen.

Preis und Bezugsquelle:
Das Hardtail von Ghost habe ich bei XXL Meinhövel in Bochum entdeckt. Der Preis lag bei 649 €. Das Fahrrad konnte ich nach der Probefahrt sofort mitnehmen. Zudem erhielt ich eine Kundenkarte mit der ich 5% Rabatt auf alle Einkäufe bei XXL Meinhövel bekomme für das gesamte Jahr 2013. Die 5% Rabatt bekommt man wohl ab einem Einkaufswert von 550 €. Da mir klar war, das ich früher oder später noch einige Sachen für mein Fahrrad kaufen werde, nahm ich die Kundenkarte natürlich dankend an. Dann habe ich das Fahrrad in meinen Kofferraum gepackt und es nach Hause transportiert. Ich habe einen Audi A3 Sportback. Das Fahrrad passte mit umgeklapptem Rücksitz super rein. Allerdings habe ich das Vorderrad abnehmen müssen. Das ging zum Glück Kinderleicht denn es war eine Schnellspannvorrichtung vorhanden und innerhalb von 2 Minuten lag das Fahrrad im Kofferraum.

Für die Leser, die sich für die Ausstattung des Fahrrads interessieren und etwas mit den Begriffen anfangen können, habe ich hier nochmal die wichtigsten Details zusammengestellt. Alle anderen dürfen diesen Abschnitt gerne überspringen und bei der Produktbeschreibung weiter lesen ;)

Details:
Rahmen: SE 7005 PG
Gabel: Suntour SF13-XCM MLO 100mm
Schaltwerk: Shimano Deore 9-Gang
Umwerfer: Shimano Acera
Schalthebel: Shimano Acera SL
Bremssystem: Tektro HDC 300 Disc 160mm
Felgen: Ryde Taurus
Naben: SRAM 306
Vorbau: GHOST light AS-007N 31.8mm
Lenker: GHOST Low Rizer light 640mm 31.8mm
Sattel: GHOST VL 1535
Sattelstütze: GHOST light SP DC 1 31.6mm
Pedale: nicht im Lieferumfang enthalten
Radgröße: 26"
Gewicht: 13,7kg
Innenlager: Shimano BBES-25
Steuersatz: Ritchey
Kurbelgarnitur: Shimano Acera 44-32-22
Einsatzzweck: Marathon/ Crosscountry
Modelljahr: 2013
Bremshebel: Tektro HDC 300
Kassette: Shimano 11-32
Reifen Vorderrad: Schwalbe Smart Sam 2.1
Reifen Hinterrad: Schwalbe Smart Sam 2.1
Schaltung: 3x9-fach Kettenschaltung
Federweg Gabel: 100mm

Produktbeschreibung des Herstellers:
„Dieses Hardtail Ghost SE 2000 ist ihr neuer täglicher Begleiter. Dank seiner zuverlässigen Ausstattung lässt es Sie nie im Stich. Ein leichter Aluminium-Rahmen sorgt in Kombination mit der komfortablen Federgabel für ein ansprechendes Fahrgefühl.
• leichter Aluminium-Rahmen
• kräftige Scheibenbremsen
• Federgabel mit 100mm Federweg“

Habe das Fahrrad nun schon 4 Monate und kann bisher dem Hersteller nicht widersprechen, es ist wirklich ein Super Hardtail mit zuverlässiger Ausstattung.

Lieferumfang und Ausstattung, die ich zusätzlich brauche:
Bei der Produktbeschreibung steht zwar dabei, dass keine Pedale im Lieferumfang dabei sind, bei mir waren sie aber schon dran. Habe das Fahrrad zuvor Probe gefahren und es direkt mit Pedale mitgenommen. Wäre auch komisch, wenn man ein Fahrrad kauft und es keine Pedale hat. Ich finde das ist ein Muss.

Da ich das Fahrrad bei XXL Meinhövel gekauft habe, gab es zusätzlich eine Sattaltasche dazu mit Werbung für den Fahrradladen. In der Tasche waren dann die Reflektoren für die Speichen, ein Front- und ein Rückreflektor drin. Zudem war eine Klingel enthalten. Alles habe ich selber montiert nur den Front- und Rückreflektor habe ich weg gelassen, da ich ohnehin noch Beleuchtung kaufen und montieren wollte.

Beleuchtung ist eigentlich nie bei Mountainbikes im Lieferumfang enthalten. Wie es bei Citybikes ist kann ich nicht genau sagen. Mountainbikes sind nun mal dafür gedacht im Gelände gefahren zu werden. Da dort keine StVO herrscht, haben Mountainbikes meist keine Beleuchtung als Serienmäßige Ausstattung. Diese kann nachgerüstet werden, wenn man sie benötigt. Ich selber habe auf Batteriebetriebene Beleuchtung zurückgegriffen, da diese mir vollkommen ausreicht und auch hell genug ist. Ich betreibe diese mit herkömmlichen AAA Akkus und lade diese alle 2 Wochen auf. Bisher ist es nie vorgekommen, dass ich mal ohne Licht da stand. Meist fahre ich aber auch tagsüber. Meine Beleuchtung kann ich mit einem Handgriff abnehmen und das tue ich auch immer, denn sonst habe ich bald keine mehr. Die Beleuchtung nehme ich nur mit bei längeren Touren, wenn ich das Wetter nicht einschätzen kann oder wenn ich abends fahre, ansonsten lasse ich die Beleuchtung direkt zu Hause.

Bitte beachtet, dass Batteriebetriebene Beleuchtung laut StVO nicht Straßenzulässig ist. Man darf diese nicht benutzen und kann dafür sogar einen Strafzettel bekommen, aber ich habe noch nie von jemandem gehört der schon mal Strafe zahlen musste. Aus meinem Freundeskreis haben alle Batteriebetriebene Beleuchtung. Zugelassen sind nur herkömmliche Dynamos oder Nabendynamos. Ich denke es liegt einfach daran, dass Batteriebetriebene schnell leer gehen und man plötzlich ohne Licht da stehen könnte. Wobei ich die Regelung schwachsinnig finde, denn normale Beleuchtung könnte auch während der Fahrt ausgehen z.B. durch einen Defekt o.ä. Aber Gesetz ist Gesetz! Und wer es brechen möchte, darf dies auf eigene Gefahr gerne tun ;)

Im Lieferumfang war zudem eine Flaschenhalterung mit dabei. Diese war bereits an den Rahmen montiert. Da mir eine Flasche auf größeren Touren aber nicht ausreicht habe ich eine zusätzliche Flaschenhalterung an meinen Lenker montiert. Die Flaschenhalterung am Lenker hat den Vorteil, dass man nicht jedes Mal vom Rad steigen muss, wenn man Durst bekommt, denn man kommt während der Fahrt an die Flaschen dran.

Des Weiteren habe ich mir einen Fahrradständer, Schutzbleche und einen Gepäckträger mit kleiner Tasche gekauft. Dies war alles ebenfalls nicht im Preis mit inbegriffen.

Erster Eindruck:
Meinen ersten Eindruck habe ich bereits im fahrradladen auf der Teststrecke bekommen. Das Mountainbike habe ich als gut empfunden, sonst hätte ich es wohl auch nicht gekauft. Der erste Eindruck bestätigte sich während meiner ersten Radtouren.

Das Fahrrad ist sehr stabil und im Gegensatz zu meinem alten Fahrrad sehr leicht. Das geringere Gewicht merkt man übrigens beim Fahren, auch wenn ich das vorher nicht geglaubt hätte. Mit dem Hardtail komme ich auf gepflasterten Wegen sehr schnell voran und auch auf Geröll oder Waldwegen lässt es sich super fahren. Die Federgabel kann man individuell einstellen und hat einen guten Federweg. Mir bereitet das Fahren mit diesem Fahrrad sehr viel Spaß, denn es ist flexibel einsetzbar, lediglich für Downhill ist es nicht so gut geeignet, aber Downhill fahre ich auch nicht.

Gewicht:
Das Gewicht ist in der Produktbeschreibung mit 13,7 kg angegeben. Dies bezieht sich aber immer auf die Rahmengröße M sofern dies nicht anders angegeben ist. Ich habe nach dem Kauf mal selber gewogen. Mein Fahrrad wiegt im Serienmäßigen Zustand, also ohne Gepäckträger etc. 12,95 kg. Ich habe die Rahmengröße 44 cm. Für ein Mountainbike in der Preisklasse ist das echt super. Im Gegensatz zu meinem alten Mountainbike mit 23 kg ist dies kaum vergleichbar. Den Unterschied merkt man sowohl beim Fahren als auch dabei, wenn man das Fahrrad aus dem Keller holt.

Mein Fahrrad wiegt mittlerweile mehr als 12,95 kg, da ich diverse Teile angebaut habe. Zu dem Gewicht des Fahrrads kommt noch das Gewicht von Gepäckträger, Schutzblechen, Beleuchtung, Fahrradständer und Flaschenhalterung hinzu. Mein Bike wiegt nun knapp über 14 kg. Mit gefüllter Gepäckträger Tasche und Verpflegung kommt da wohl noch einiges hinzu.

Der Rahmen ist aus Aluminium und daher sehr leicht. Ich glaube vom Material her ist nur Carbon leichter zumindest beim Fahrradbau.

Sattel:
Der serienmäßige Sattel wurde von mir direkt nach der ersten Radtour ausgetauscht. Der Sattel passte zwar optisch sehr gut, aber komfortabel ist anders. Ich hatte schon nach den ersten zwei Kilometern einen schmerzenden Hintern. Wunderte mich auch nicht, denn der Sattel war Steinhart. Habe mir dann einen Mountainbike Sattel mit Gelpolsterung geholt. Den Unterschied habe ich sofort gemerkt. Bei dem neuen Sattel merke ich erst nach 40 km leichte Schmerzen. Die Investition lohnt sich also.

Federgabel:
Die Federgabel hat einen Federweg von 100 mm. Dies reicht für meine Bedürfnisse vollkommen aus und im Gelände und auf Waldwegen tut Sie Ihren Dienst.

Das Gute an der Federgabel ist, dass man sie einstellen kann und auch komplett feststellen, wenn man möchte. Wenn man z.B. nur Straßen entlang fährt lohnt es sich diese fest zu stellen denn dann verliert man nicht so viel Energie beim Hin und Her wippen und man kommt schneller voran. Ich bin mal gespannt wie lange die Federgabel hält. Ein Freund von mir hat sich nämlich zeitgleich ein neues Fahrrad gekauft und seine Federgabel knallt mittlerweile so eigenartig. Die scheint wohl schon kaputt zu sein. Die Preiskategorie war in etwa gleich wie bei meinem Fahrrad.

Schaltung:
Es handelt sich hierbei um eine 3x9-fach Kettenschaltung von Shimano. Das Fahrrad besitzt also 27 Gänge. So viele brauche ich eigentlich nicht. Ich variiere immer nur zwischen 9 Gängen. Habe meistens auf der linken Seite den Schalthebel auf 2 stehen und benutze den rechten Schalthebel um die Gänge anzupassen. Komme super alle Berge hoch und kann auch ordentlich Vollgas geben im 18. Gang. Meine Höchstgeschwindigkeit lag bisher bei 46 km/h und das reicht mir völlig. Wenn ich die Gänge höher schalte bin ich zu schnell aus der Puste und habe am nächsten Tag Muskelkater.

Die Kette ist mir bisher noch kein einziges Mal raus gesprungen beim Schalten, also alles super. Die Schaltung reagiert schnell und verhakt sich nicht.

Räder:
Die Räder haben eine Größe von 26". Mit den Rädern kommt man also schnell vom Fleck.
Die Reifen sind von Schwalbe. Das Profil der Reifen ist gut für Straßen und leichtes Gelände geeignet. Nach 4 Monaten und regelmäßigem Fahren, habe ich nur leichte Abnutzungen festgestellt. Das Profil ist immer noch gut. Außerdem schützen die Reifen den Schlauch super vor Beschädigungen, denn bisher hatte ich noch keinen platten Reifen.

Lenker:
Der Lenker ist von Ghost und hat eine Breite von 640mm. Für mich ist dies eine angenehme Breite. Die Griffe des Lenkers sind aus einer Art Gummibezug. Ich bekomme davon leider immer sehr schnell trockene Hände. Seitdem trage ich immer Fahrradhandschuhe um Blasen und trockene Haut zu vermeiden. Manchmal creme ich mir auch vorher und nachher die Haut ein. Bis auf die Gummigriffe ist der Lenker aber super und bietet Platz für Klingel, Flaschenhalterung und evtl. bald noch für eine Smartphone Halterung, damit ich meine BikeComputer App auch während des Fahrens verfolgen kann.

Bremsen:
Bei den Bremsen handelt es sich um Scheibenbremsen von Tektro. Ich finde, dass Scheibenbremsen sehr viele Vorteile haben gegenüber Felgenbremsen und hätte mir auch kein Fahrrad ohne Scheibenbremsen gekauft. Wesentliche Vorteile bei der Scheibenbremse sehe ich in folgenden Punkten:

Wetterunabhängigkeit:
Wenn es regnet, nass ist oder schneit wird es mit einer Felgenbremse richtig gefährlich, denn die Bremsbeläge können nicht mehr richtig greifen. Auch bei Verschmutzungen wird die Bremskraft stark herab gesetzt. Eine Scheibenbremse hingegen lässt sich davon nicht beirren und die Bremskraft bleibt auch bei Schmutz und Nässe erhalten.

Supereinfacherer Radwechsel:
Wenn man z.B. einen Platten hat oder den Reifen wechseln möchte, kann man es bei der Scheibenbremse einfach rausziehen. Bei einer Felgenbremse muss man vorher noch umständlich die Bremsen lösen oder es mit aller Gewalt versuchen und hoffen, dass dabei nichts verbiegt.

Bremskraft und Dosierbarkeit:
Die Bremskraft und die Dosierbarkeit sind bei Scheibenbremsen deutlich besser als bei jeder Felgenbremse.

Automatische Belag Nachstellung:
Bei der Scheibenbremse muss man an seiner Bremse erst wieder was machen, wenn die Beläge völlig runter sind. Im Gegensatz dazu ist es bei einer Felgenbremse immer wieder mal erforderlich, die Beläge nachzustellen, da die Beläge sich mit der Zeit abnutzen und sich nicht automatisch nachstellen.

Hardtail vs. Fully:
Mein Fahrrad ist ein Hardtail, wie Ihr auf meinem Bild sehen könnt ist vorne eine Federgabel und hinten am Rahmen – nix! Es ist ein starrer Rahmen, das nennt man in der Mountainbike-Sprache ein Hardtail.

Im Vergleich hierzu steht das sogenannte Fully. Fully ist die Abkürzung für Fullsupsension und bedeutet Vollgefedert. Der Rahmen bei Fullys ist hinten mehrteilig und mit einem zusätzlichen Dämpfer ausgestattet.

Vor- und Nachteile eines Fullys im Vergleich zum Hardtail:
Vorteile von einem Fully: Gerade bei Downhill Fahrten fährt man mit so einem Fully Butterweich. Auf einem Hardtail hingegen spürt man jeden einzelnen Stein im Hintern sofern man nicht aus dem Sattel geht. Dies beansprucht auf Dauer auch den Rücken. Der Fully Fahrer erreicht bei Geländefahrten wahrscheinlich auch die höheren Geschwindigkeiten. Zudem verliert das Fully auch nicht so schnell den Bodenkontakt. Durch die Federung fährt es sehr griffig während das Hardtail schon mal ganz gerne über Stock und Stein springt.

Nachteile von einem Fully: Ein Teil der Energie verpufft durch die Federung. Der gleiche Fahrer wird mit einem Fully auf gerader Strecke langsamer sein als mit einem Hardtail. Dies
ist auch der Grund warum ich mich für ein Hardtail entschieden habe. Denn ich fahre nicht so viel im Gelände, sondern eher Radwege und bin daher mit einem Hardtail besser bedient. Zudem sind Hardtails wesentlich günstiger als Fullys.

Fazit:
Das Mountainbike ist für den Preis ein echter Hammer. Das Design ist gut und die Ausstattung für meine Ansprüche mehr als ausreichend. Auch nach 4 Monaten regelmäßigem Fahren sind mir keine Mängel aufgefallen und alles funktioniert einwandfrei. Das Design des Fahrrads gefällt mir ebenfalls sehr gut und wer meine Farbe nicht mag, kann das Fahrrad auch noch in der Farbe grau/weiß/grün erwerben. Andere Rahmengrößen sind ebenfalls erhältlich.

Diesen Bericht habe ich auch auf anderen Plattformen veröffentlicht. Danke für das Verständnis!


ADE  Digitale Körperanalysewaage BA 812 June
ADE Digitale Körperanalysewaage BA 812 June
Wird angeboten von freovendo, Preise inkl. Mwst.
Preis: EUR 32,38

4.0 von 5 Sternen Damit bekommt man sein Fett weg!, 1. Juni 2013
Vorgeschichte:
Da ich momentan versuche ein wenig zu zunehmen, um beim Taekwondo in meiner Gewichtsklasse mehr Gegnerinnen zu haben, habe ich mir eine neue Waage gekauft.

Kaufentscheidung:
Wie ich bereits erwähnte versuche ich momentan zu zunehmen, dementsprechend muss ich mein Gewicht auch regelmäßig überprüfen. Zuvor hatte ich nur eine normale Personenwaage. Da ich mich aber auch für die Fett-, Wasser- und Muskelwerte interessierte entschied ich mich nach einer Körperanalysewaage um zuschauen. Ich nehme am Paybackprogramm teil und hatte dort einige Punkte angesammelt. Durch Zufall habe ich gesehen, dass Payback eine Körperanalysewaage anbietet. Ich habe sofort zugeschlagen, da diese auch reduziert war von 5999 auf 1999 Paybackpunkte.

Preis und Bezugsquelle:
Wie bereits beschrieben habe ich die Waage bei Payback bestellt. Ich hatte noch genug Punkte übrig musste als nichts dazu zahlen. Die Waage hat 1999 Payback Punkte gekostet was umgerechnet 19,99 € wären. Zurzeit ist die Waage immer noch bei Payback reduziert und zu dem Preis zu bekommen. Bei Amazon kostet diese Waage z.B. 32 € ist also etwas teurer.

Zum Versand von Payback möchte ich auch noch etwas loswerden. Payback verschickt mit Hermes und man kann sich somit die Pakete an einen Hermesshop schicken lassen. Es gibt sehr viele davon, die meisten Trinkhallen und Kioske bieten es z.B. an. Ich lasse immer an einen Kiosk, der nur knapp 100 m von meiner Haustür entfernt ist liefern. Der hat zudem lange auf, sodass ich nach der Arbeit bequem mein Paket dort abholen kann. Bisher ist alles angekommen, auch meine Waage.

Verpackung:
Die Waage wurde von Payback sicher zu mir geliefert, allerdings in einem viel zu großen Karton, ich dachte erst ich hätte einen Fernseher geliefert bekommen, so groß war der. Aber als ich den Karton öffnete, fand ich dort die Personenwaage in Ihrer Originalverpackung vor. Die Verpackung ist ein Karton auf dem die Waage abgebildet ist. Die Waage ist in dem Karton selber von Styropor geschützt.

Die wichtigsten Details kurz und knackig:
Hier ist nochmal eine Übersicht über die Eigenschaften der Waage, ich werde im Laufe des Berichts näher darauf eingehen.

-Analyse von Körperfett und Körperwasser auf 0.1% genau
-Wiegefläche aus 8 mm starkem, gehärtetem Sicherheitsglas
-Speicherplatz für 8 Anwender
-Step-on-Technik
-Übersichtliches LCD-Display - 126 x 50 mm
-Gewichtseinheiten: kg, lb und st
-Überlastungs-und Batteriestandsanzeige
-Abschaltautomatik
-Tragkraft 150 kg/Einteilung 100 g
-Inklusive Batterien
-3 Jahre Garantie

Lieferumfang:
-ADE Körperanalysewaage June
-4 AAA Batterien

Technische Details:
Material Personenwaage:
-Trittfläche: 8 mm starkes, gehärtetes Sicherheitsglas
Funktion Personenwaage:
-Körperfettmessung in %: Ja
-Körperwassermessung in %: Ja
-Muskelmassenmessung in %: Ja
-Speicherplätze für Personen: Ja
-Anzahl Speicherplätze für Personen: 8
Ausstattung Personenwaage:
-Batterie-Typ: AAA
-Batteriezustandsanzeige: Ja
-Anzahl Batterien: 4
-Step-On Technik: Ja
-Abschaltautomatik: Ja
Maße Personenwaage:
-Breite: 32 cm (ca.)
-Länge: 33 cm (ca.)
-Höhe: 2 cm (ca.)
-max. Tragkraft: 150 kg

Die ersten Tests:
Natürlich musste ich sofort diese Waage testen, denn ich war total interessiert daran zu erfahren, wie es um meinen Körperfettanteil aussah. Also einfach ausgepackt, Batterien eingelegt und los. Die Waage verfügt über eine Step-On Technik, heißt einfach drauf stellen und kurze Zeit später erscheint eine Null im Display und schon kann man sich wiegen. Habe ich dann auch getan. Nun gut 51,7 kg habe ich damals gewogen. Zum Vergleich habe ich meine alte „normale“ Personen Waage daneben gestellt und mich ebenfalls gewogen. Dasselbe Ergebnis kam raus, demnach sollte die
Waage richtig wiegen.

Dann wollte ich natürlich noch meine Körperanalyse sehen und war zunächst geschockt. Einen Fettanateil von 35 % erschien mir als Sportlerin ziemlich hoch. Aber Gott sei Dank, habe ich nach kurzer Zeit festgestellt, dass es nicht an der Waage sondern an meiner fehlerhaften Bedienung lag. Denn es waren noch falsche Werte eingegeben. Man muss nämlich sein Alter und Geschlecht angeben, sonst wird das Ergebnis verfälscht. Und da war das Ergebnis dann auch schon besser und lag bei knapp 25 %. Habe schon gedacht ich sei Übergewichtig, passte nicht so ganz mit meinem Spiegelbild zusammen ;)

Analyse von Körperfett und Körperwasser auf 0.1% genau:
Dieses Versprechen mit der Genauigkeit von 0,1 % scheint mir ein bisschen weit her geholt. Ich würde ja gerne mal einen Vergleichs Test mit geprüften Geräten machen, aber leider steht mir keins zur Verfügung. Ich kann aber sagen, dass sich bei mir der Wert oft verändert, wenn ich z.B. mehrmals hinter einander messe schwankt es so zwischen 1,5 %. Es kann ja schließlich nicht sein, dass sich meine Körperzusammensetzung innerhalb weniger Minuten so stark ändert.

Es kann natürlich sein, dass dies teilweise an dem Anwender (in dem Fall mir) liegt, dass die Analysewerte ein wenig schwanken. Denn man muss sich auf diese Metallplatten am Rand stellen. Zur Messung wird dann ein geringer Strom genutzt, der durch diese Platten in den Körper induziert wird. Keine Angst man merkt davon rein Garnichts, da der Strom so gering ist. Dann wird so der Widerstand gemessen und damit dann die Körperwerte errechnet. Je nachdem wie man sich auf diese Platten stellt, ob sie dreckig sind oder ob man sogar Dreck unter den Füßen hat, kann ja auch das Messergebnis bzw. der Übergangswiderstand zwischen Fuß und Messplatte verändert werden. Dementsprechend logisch wären diese Abweichungen.

Ich denke aber trotzdem, dass die Waage bzw. die Körperanalyse für eine Tendenzanalyse ausreichend ist. Man kann also, sehen ob man eher an Körperfett o.ä. zu- oder abnimmt über einen langen Zeitraum betrachtet.
Das Gewicht ist denke ich zuverlässiger und da stimmen bestimmt die 0,1 % Genauigkeit auch. Denn verglichen mit meiner alten Waage, zeigt sie immer genau dasselbe Ergebnis an. Von daher gehe ich davon aus, dass die den Gegebenheiten entspricht.

Zu beachten sind zudem folgende Dinge. Man stellt sich logischerweise unbekleidet oder in Unterwäsche auf die Waage, damit das Ergebnis nicht oder nur wenig verfälscht wird. Denn die Kleidung variiert von Tag zu Tag und ist unterschiedlich schwer, demnach kann dies nicht für Vergleichswerte genutzt werden. Ich weiß mein Bild zeigt mich mit Pyjamahose auf der Waage, aber dies sollte als Abschreckendes Beispiel dienen ;)
Für die Körperanalyse ist es ganz wichtig, dass man sich Barfuß darauf stellt, mit Socken wird Garnichts angezeigt, da dann kein Strom durch die Füße fließen kann.
Ich kann zudem den Tipp geben sich immer morgens zu wiegen, denn dann sind die Bedingungen immer in etwa vergleichbar. Allerdings sollte man es nicht direkt danach machen sondern erst nach ein wenig Bewegung z.B. nach dem Duschen und umziehen etc. Wenn man also ein wenig durch die Wohnung spaziert ist. Denn direkt nach dem Aufstehen ist das Wasser im Körper nicht richtig verteilt, die tut sich erst nachdem man sich ein wenig bewegt hat. Je nachdem wie das Wasser verteilt ist nimmt die Leitfähigkeit des Körpers zu und die Werte sind genauer. Nach dem Sport o.ä. sollte man so etwas lassen, denn je nachdem wie viel man schwitzt etc. werden auch hierdurch die Werte beeinflusst.

ACHTUNG:
Trotz der minimalen Stromstärke dürfen Menschen mit Herzschrittmachern oder anderen Implantaten, die Frequenzen aussenden, diese Körperanalysewaage nicht benutzen. Diese Warnung steht leider nicht in der Produktbeschreibung sondern erst auf dem Karton bei der Lieferung.

Überlastungsanzeige:
Die Waage kann maximal 150 kg wiegen. Wird die 150 kg überschritten wird dies angezeigt, indem ein „Err“ im Display erscheint. Ich finde es gut, denn es gibt auch Waagen die würden dann den entsprechenden Höchstwert von 150 kg anzeigen und man könnte so denken, dass man 150 kg wiegt obwohl man viel mehr wiegt. Keine Sorge ich wiege nicht so viel, habe mich aber zusammen mit meinem Vater auf die Waage gestellt und es selbst ausprobiert.

Design:
Das Design der Waage finde ich sehr schick. Sie wirkt durch das 8mm dicke Sicherheitsglas sehr edel und passt eigentlich in jedes Bad. Die Waage ist schön schmal und kann auch unter einem Waschbeckenunterschrank verschwinden.

Speicherplatz für 8 Anwender:
Die Funktion zum Speichern der Anwender finde ich eigentlich gut. Es darf aber nicht falsch verstanden werden. Man kann hier nur die Eingaben von Geschlecht und Alter speichern und in welcher Einheit das Gewicht dieser Person angezeigt werden soll. Es gibt 3 Einheiten zur Auswahl. kg, lb und st. Ich habe bei mir kg eingestellt, ich denke das werden die meisten tun.

Leider ist es nicht möglich eine Statistik o.ä. von seiner Gewichtsänderung bezogen auf einen Zeitraum zu speichern. Das kann man also falsch verstehen. Auf so eine Waage warte ich, am besten noch mit Grafischer Anzeige des Erfolges o.ä. Aber wie gesagt, bei dieser Waage ist es nicht möglich, würde mich angesichts des Preises auch wundern.

Step-On Technik und Abschaltautomatik:
Die Step-On Technik gibt es zum Glück schon länger. Sie vereinfacht das wiegen enorm. Man braucht sich nicht bücken um einen Knopf zu drücken, sondern stellt sich kurz auf die Waage bzw. tippt mit dem Fuß drauf und schon schaltet sie sich automatisch ein. Dann kann man sich in Ruhe wiegen.

Nachdem man sich gewogen hat und die Waage verlässt geht diese kurze Zeit später wieder von alleine aus, man brauch also nichts tun. Gut für alle vergesslichen unter uns, denn so wird die Batterie geschont. Ansonsten wäre wohl bei mir, nach jedem zweiten wiegen die Batterie leer. Nicht auszudenken wie ich damit die Umwelt belaste und mein Portemonnaie. Fakt ist, dass meine Waage bereits seit einem Jahr mit den mitgelieferten Batterien läuft. Ich wiege mich regelmäßig alle 2-7 Tage. Die Batteriestandsanzeige zeigt an, dass die Batterien noch gut 60 % voll sind. Es wird also noch etwas über ein Jahr halten, wenn ich mich weiter in diesen Abständen wiege.

LCD-Display:
Das LCD-Display leuchtet in blau. Der Hintergrund ist dunkel und die Zahlen ausreichend hell. Die Größe der Schrift ist auch angemessen und man kann alles gut lesen. Das Display schaltet sich ein, sobald man sich auf die Waage stellt. Auch meine Mutter, die normalerweis ohne Brille nicht lesen kann konnte ohne Probleme alles auf dem Display entziffern. Lesetest demnach zu vollster Zufriedenheit bestanden ;)

Hinweise für Frauen:
Frauen sollten sich nicht unbedingt während Ihrer Periode wiegen, denn die Hormone können den Wasserhaushalt durcheinander bringen und verfälschen so das Ergebnis, besser die 7 Tage mal nicht wiegen, ist ja auch kein Weltuntergang. Zudem könnten die Stimmungsschwankungen während der Periode je nach Gewichtsanzeige zu schwerwiegenden Gefühlsausbrüchen und Wutanfällen führen ;) Deswegen an alle Frauen der Appel, bitte lasst das wiegen während der Periode zum Schutz eurer Mitmenschen.

Hinweis zum Wasseranteil:
Wie die meisten von euch wahrscheinlich wissen besteht der menschliche Körper aus ca. 75 % Wasser. Bei der Waage bzw. bei mir zumindest wird bei Wasseranteil, aber ein Wert von 53,7 % an. Im ersten Moment war ich irritiert, aber dann wurde mir klar, dass Muskeln, fett und sogar die Knochen ja ebenfalls aus Wasser bestehen, dies aber nicht dazu gezählt wird sondern zu Muskel-,

Fett- und Knochenmasse zählt.
Muskelgewebe enthält etwa 75 % Wasser, Blut ca. 83 %, Körperfett ca. 25 % und die Knochen sogar 22 %. Die Werte sind natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich, aber zur Orientierung sind sie geeignet.

Kritik von mir:
Es gibt etwas an der Waage was ich nicht so toll finde. Körperfett, Körperwasser und Muskelmasse werden in % angezeigt. Die Knochenmasse jedoch in kg. Es wäre sinnvoller gewesen, wenn alle 4 Werte dieselbe Einheit hätten, also entweder kg oder % Angabe. So wie es jetzt ist, muss man immer erst umrechnen, wenn man es genau vergleichen will. Zudem kommt nie 100 % raus wenn man alles bis auf Knochenmasse zusammen zählt und das verwirrt im ersten Moment, wenn man nicht dran denkt, dass die Knochenmasse dazu zählt.

Fazit:
Die Waage ist zumindest bei der Gewichtsangabe sehr genau. Die Analyse des Körperfettes etc. schwankt ein wenig, kann aber dennoch zur Orientierung genutzt werden. Das Design der waage ist sehr schick und schlank und verfügt über eine Step-On Technik und Abschaltautomatik. Ich kann diese Waage nur weiter empfehlen und vergebe 4 von 5 Punkten.

Diesen Bericht habe ich auch auf anderen Plattformen veröffentlicht. Danke für das Verständnis!


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