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Rezensionen verfasst von
Dr.Stephan Teichmann.

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Blaue Nacht: Kriminalroman (suhrkamp taschenbuch)
Blaue Nacht: Kriminalroman (suhrkamp taschenbuch)
von Simone Buchholz
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

5.0 von 5 Sternen Ein, Zwei Aus die Maus., 5. Juni 2016
Hamburg im Spätwinter. Chastity Riley – Staatsanwältin auf Eis – muss einen zusammengeschlagenen und in dieser Aktion erheblich lädierten Hünen mit George Clooney-Ähnlichkeit betreuen. Daraus entwickelt sich eine Drogengeschichte auf dem Kiez. Klasse geschrieben, ohne Fisimatenten auf den Punkt. Keine Schnörkel, dafür Unmengen Wodka und ein eindringlicher Blick in die Drogenwelt und die organisierte Kriminalität. Jetzt gönn` ich den Akteuren eine Verschnaufpause, dann lese ich einen weiteren Krimi um und mit Simone Buchholz‘ etwas schräger Clique.


Sleeping Giants
Sleeping Giants
von Sylvain Neuvel
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,30

4.0 von 5 Sternen Sleeping Giants – ein vielversprechendes Debüt, 27. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Sleeping Giants (Gebundene Ausgabe)
Mit Sylvain Neuvel betritt ein neuer Autor die SiFi-Szene und schreibt mal eben einen Roman, der – auch noch als erster einer ganzen Reihe von wahrscheinlich folgenden Abenteuerbänden angelegt – sich wunderbar lesen lässt und Lust auf mehr macht. Rose Franklin, wird als Kind in die Entdeckung der Sleeping Giants verwickelt und hat dann als Erwachsene, sie ist nun Wissenschaftlerin, die Möglichkeit, an der Erforschung der Sleeping Giants teilzunehmen. Die Ereignisse im Roman werden nach einem kurzen Prolog in Form von Projetberichten niedergelegt, die Interviews, Dialoge und persönliche Tagebucheintragungen der Romanfiguren wiedergeben. Bei der schon erwähnten Rose Franklin hatte ich sofort das Gefühl, dass hier Rosalind Franklin ein kleines Denkmal gesetzt wird, sei es drum. Ansonsten hat man schon das Gefühl, alles schon einmal gelesen, als Kinofilm gesehen oder sonst wie gehört zu haben. Macht aber nichts, die Mischung aus X-Files, Prometheus und Miyazakis Laputa ist in dieser Zusammensetzung fesselnd genug. Der nächste Band erscheint in einem Jahr, man wird sich also etwas gedulden müssen.


Die Rückkehr: Roman (Niceville-Trilogie, Band 2) (Taschenbücher)
Die Rückkehr: Roman (Niceville-Trilogie, Band 2) (Taschenbücher)
von Carsten Stroud
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Niceville zum Zweiten, 27. Mai 2016
Um es gleich u sagen, der zweite Teil der Trilogie von Carsten Stroud um den Ort Niceville im Süden der USA fängt genau da an, wo der erste Band aufhört und geht genau so verrückt weiter. Alle Charaktere sind weiter an Bord: Nick und Kate, Lemon Featherlight, Cocker und Charles Danziger, Boonie Hackendorff Rainey Teague, Axel, Hannah und Beth und einige mehr und natürlich das 'Böse', das 'Nichts', das kräftig mitmischt. Die erste Hälfte des Buches plätschert so ein bisschen dahin und man wird als Leser, der den ersten Band (noch) nicht gelesen hat, auf den letzten Stand der Dinge gebracht, damit man dann im zweiten Teil, wenn es jetzt richtig zur Sache geht, die Ereignisse auch zu würdigen weiß. Wunderbare Popcorn-Literatur und ein großes Lesevergnügen. Mal sehen, was der dritte Band bringt.


Die weite Sargassosee
Die weite Sargassosee
von Jean Rhys
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 21,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhaft!, 8. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Die weite Sargassosee (Gebundene Ausgabe)
Jean Rhys hat mit „Die weite Sargassosee“ schon vor 50 Jahren einen wunderbaren Roman geschrieben, der uns nun - neu übersetzt – noch einmal in die karibische Inselwelt im 19. Jahrhundert entführt. Die junge Antoinette wächst mit ihrem, jüngerem leicht behinderten Bruder und ihrer verwitweten Mutter auf einer abgelegenen, einst blühenden Plantage auf. Ihre überaus schöne Mutter heiratet noch einmal einen reichen Engländer, aber die Ehe steht unter keinem guten Stern. Für Antoinette wird später durch ihren Stiefvater eine standesgemäße Heirat mit einem allerdings zu diesem Zeitpunkt mittellosen Engländer arrangiert.
Mit der Heirat geht das Vermögen der reichen Antoinette direkt auf ihren mittellosen Ehemann über, so dass er sich finanziell keine Sorgen mehr machen muss. Von seiner wunderschönen Frau und der ebenso bunten wie paradiesisch anmutenden Natur der Insel ist der junge Ehemann zunächst fasziniert. Aber je länger sein Aufenthalt dauert, schwankt sein Gefühl gegenüber seiner Frau zwischen Liebe, Eifersucht, Begierde und Überdruss. Antoinette versucht - zunehmend verzweifelt, die Liebe und Zuneigung ihres Ehegatten zurückzugewinnen. Doch je mehr sie in Bewegung setzt, umso mehr zieht sich ihr Gatte zurück.
Am Ende folgt sie ihm nach England und wird in einer kleinen Dachkammer auf seinem Anwesen unter Aufsicht gehalten und fristet dort ihr Leben.
Unabhängig einmal davon, dass Jean Rhys Figuren und Handlungsströme aus dem Roman Jane Eyre aufnimmt und zu einer unabhängigen Geschichte verdichtet, gelingt ihr mit der Beschreibung der Verhältnisse und speziell der Natur der Karibikinsel Jamaika ein wahrhaft meisterhafter Roman. Ich habe selten Abendstimmungen so dicht beschreiben gelesen, wenn die beiden Eheleute auf der Veranda sitzen, das Haus von Kerzen erleuchtet, Düfte und Gerüche des Urwalds, die sich nach der Hitze des Tages nach Sonnenuntergang entfalten und jetzt mit der kühleren Abendluft durchs Haus wehen, dass man meint, selbst dort zu sitzen und die von den letzten Sonnenstrahlen in violettes Licht getauchten Wolkenberge zu sehen. Unbedingt lesen.


V5N6. Tödliches Fieber
V5N6. Tödliches Fieber
von Louise Welsh
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

3.0 von 5 Sternen Überleben in Zeiten des Virus, 27. März 2016
Rezension bezieht sich auf: V5N6. Tödliches Fieber (Gebundene Ausgabe)
V5N6 ist ' unschwer zu erahnen - eine neue Art von Virus, der London und auch den übrigen Planeten heimsucht. Stevie ' Stephanie Flint, eine Moderatorin in einer TV Shopping-Sendung ' gerade von ihrem Medizinerfreund Simon versetzt, steckt sich ebenfalls an und überlebt wie durch ein Wunder. Kurz vor dem Ausbruch der Viruskrankheit hat sie Simon in seiner Wohnung tot aufgefunden, als sie nach dem ausgefallenen Date und der Sendepause von Simons Seite aus seiner Wohnung ihre Sachen holen will. So weit so gut. Dann taucht Simons Cousine auf, um Stevie eine Nachricht zu überbringen. Dadurch keimt bei Stevie der Verdacht auf, dass ihr Freund vielleicht nicht durch das Virus dahingerafft wurde, sondern möglicher Weise einem Mord zum Opfer gefallen ist. Der Rest des Romans ist dann der Tätersuche gewidmet, wobei rundherum die Menschen massenweise dahingerafft werden und die staatliche Ordnung leicht in Unordnung gerät. Ehrlich gesagt gerät die Welt nur leicht 'British Style' aus den Fugen. Ziemlich zum Ende zum Beispiel überlegt sich Stevie, dass sie bei ihren Fahrten durch die nun leeren Straßen Londons, wo sonst immer Verkehrschaos herrscht, nicht unbedingt mehr an roten Ampeln anhalten muss. Auch sonst finden das Chaos und das massenweise Sterben eher in der zweiten Reihe statt. Insofern bleibt alles cool 'British' und Stevie findet am Ende ihrer Nachforschungen den oder die wirklich Schuldigen. Am Anfang mag das nach einem guten Thriller aussehen, zum Schluss hin wird es eher flach und man fragt sich ' übrigens die Heldin am Ende auch ' ob es das wirklich wert war. Dieser Roman ist der zweite in einer Trilogie. Keine Ahnung, ob ich die anderen zwei Bände noch lesen werde. Die Akteure, die hier auftreten, sind nicht wirklich überzeugend und das Verständnis von Science/Wissenschaft ist doch ziemlich rudimentär. Was mich auch interessieren würde, ist, warum der deutsche Verlag den Romantitel: " A lovely way to burn" gegen eine Phantasiebezeichnung eines neuen Virus getauscht hat. Das führt ein bisschen in die Irre und wird dem tatsächlichen Geschehen auch nicht ganz gerecht. Dafür dann auch nur drei Sterne!


Niceville: Roman (Niceville-Trilogie, Band 1) (Taschenbücher)
Niceville: Roman (Niceville-Trilogie, Band 1) (Taschenbücher)
von Carsten Stroud
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Furioser Krimi mit unzähligen Handlungsströmen, 25. März 2016
Niceville am Fluss Tulip ist eine Kleinstadt im Süden der USA. Im Prinzip ganz nett, wären da nicht zwei Orte – der Kalksteinfelsen Tallulahs Wall und auf ihm der kreisrunde See Crater Sink - von denen schon die Ureinwohner überzeugt waren, dass dort das Böse wohnt. Und in dieser Stadt geschehen die unglaublichsten Dinge. Am helllichten Tag verschwindet der Schüler Rainey Teague buchstäblich auf offener Straße, seine Eltern begehen Selbstmord und 1 Jahr später verschwinden weitere Menschen und es ereignet sich u.a. ein spektakulärer Bankraub, bei dem die Täter selbst der Meinung sind, dass der Ort einen dunklen Einfluss auf sie hat, da sie sich nicht erinnern können, schon einmal so viele auf einmal Leute erschossen zu haben. Detective Nick Kavanaugh wird diese Fälle lösen und dabei weit in die Geschichte der Stadt und seiner Gründerfamilien einsteigen. Leicht zu lesen, netter Zeitvertreib.


The Grapes of Wrath
The Grapes of Wrath
von John Steinbeck
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,90

5.0 von 5 Sternen Absolute Weltliteratur mit hoher aktueller Bedeutung, 17. Januar 2016
Rezension bezieht sich auf: The Grapes of Wrath (Taschenbuch)
The Grapes of Wrath, in den 30iger Jahren des letzten Jahrhunderts geschrieben und 1939 veröffentlicht, gehört zu den großen Werken der Weltliteratur. Am Ende der großen Depression in den USA verlieren tausende von kleinen Farmern in Oklahoma und angrenzenden Staaten, nach mehreren Jahren mit Missernten ihren Besitz und machen sich auf nach Kalifornien, da dort angeblich viele Arbeitskräfte in der Landwirtschaft gebraucht werden. Zu tausenden ziehen sie auf dem Highway 66 nach Westen und werden von Einheimischen und der jeweils örtlichen Polizei mit Argwohn verfolgt und schikaniert, immer mit dem Ziel, die Migranten schnell los zu werden. In Kalifornien angekommen, müssen sie erkennen, dass es erst einmal sehr viel weniger Arbeit gibt als angenommen und dass auf Grund des Überangebots an Arbeitskräften, im wahrsten Sinne des Wortes nur Hungerlöhne gezahlt werden. Wir begleiten die Familie Joad, Eltern, Großeltern, Onkel und 6 Kinder, die zunächst eng zusammenhaltend fast alle Schwierigkeiten meistern, wobei die Familie nach und nach auseinanderdriftet. Faszinierend ist, dass wir in Europa 70 Jahre nach Erscheinen dieses Romans, eine ähnliche Flüchtlingswelle erleben und alle diejenigen, die direkt betroffen sind, genau wieder die Verhaltensweisen an den Tag legen, die Steinbeck in seinem Roman eindringlich beschreibt. Absolut lesenswert.


How to Build a Time Machine
How to Build a Time Machine
Preis: EUR 10,22

5.0 von 5 Sternen Man kann eine Zeitmaschine bauen (theoretisch), 7. Januar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: How to Build a Time Machine (Kindle Edition)
Dies ist eine kurze Abhandlung zum Phänomen Zeit und der Frage, ob man in der Zeit reisen kann.
Super zu lesen, gut zu verstehen und hochgradig interessant. Ja, es gibt Wormholes und ja man könnte – rein theoretisch durch sie reisen. Dazu braucht man allerding einige Vorkehrungen, Antimaterie und alle Energie des Universums. Was soll’s, allein die Auseinandersetzung mit dem Thema ist spannend und Davis der Autor dafür, das Geschehen einem näher zu bringen.


Das Lied von Eis und Feuer 01: Die Herren von Winterfell
Das Lied von Eis und Feuer 01: Die Herren von Winterfell
von George R.R. Martin
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,00

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Herr der Ringe - XXL, 7. Januar 2016
Ja, ich habe jetzt auch zumindest die erste Folge von George R. R. Martins Opus Magnum gelesen und bin nur mittelmäßig erfreut.
Meine Anerkennung gilt Martin für den schieren Umfang der Welt der Sieben Königreiche, die er in seinem Fantasy-Zyklus erschaffen hat. Groß angelegt, eine große Insel, viele Königreiche, die sich ' wie kann es anders sein ' mit List und Tücke und Mord und Totschlag bekriegen, noch mehr Charaktere und 5000 Buchseiten, wenn man alles lesen will.
Aber im Ernst, obwohl Dennis Scheck 'Das Lied von Eis und Feuer' als großartige Fantasy-Literatur bezeichnet, was natürlich einem Ritterschlag gleichkommt, bleibt es doch nur ein weiteres ' wenn auch umfangreiches ' Ritter-Drachen-Helden-Epos. Und der erst Band ist lediglich die Einleitung dazu. Hier erfährt man die ersten Eigenarten von Westeros, mit allen seinen Schlössern und Burgen, die große Mauer im Norden, die den verfluchten Wald vom Rest der Zivilisation abtrennt. Man lernt die einzelnen Adelshäuser und die Hauptfiguren kennen. Einige Dinge sind nett erdacht, speziell der Planet auf dem sich die Insel Westeros befindet. Es gibt Tage und einen Mond, das heißt, der Planet dreht sich in 24 Stunden einmal um sich selbst, hat einen Mond, was immerhin gut für die längerfristige Stabilität der Planetenachse ist und kreist in einem Jahr einmal um den Zentralstern. Allerdings hat's 7 Jahre Sommer und dann 7 Jahre Winter, also muss der Zentralstern wohl seine Intensität ändern. Egal, die Welt von Martins Heldenabenteuern ist gut erdacht und das Werk umfasst insgesamt in der englischen Ausgabe 5 Bände.
Er deutsche Verlag blanvalet hat daraus 10 Bände gemacht, in der sicheren Annahme, dass wenn man einen Band gelesen hat, man dann auch zwangsläufig die anderen Bände kaufen muss. Und das müsste man, denn der erste Band, den ich hier bespreche, ist lediglich eine Einleitung und hört nach 500 Seiten tatsächlich mitten im Geschehen auf. Man blättert um und da ist nichts mehr, nicht einmal ein freundlicher Hinweis an den geneigten Leser, in dem der Verlag darauf hinweist, dass die Auflösung der Rätsel im zweiten Band der Reihe zu finden ist. Ehrlich gesagt, hätte ich mir diesen Hinweis schon auf der ersten Seite erwartet. Aber die Macher von Blanvalet haben wohl geglaubt, hier machen wir mal etwas in Anlehnung an 'Bait & Hook'. Lass den Leser den ersten Band kaufen und dann muss er zwangsläufig alle anderen Bände auch erstehen, da wir immer dann einen Cut machen, wenn's spannend wird.
In der Bewertung kann ich also, für ein Buch, das mittendrin aufhört, ohne dass auf den nächsten Band verwiesen wird nur ein ungenügend verteilen ' 0 Punkte. Der Inhalt selbst ist annehmbar, aber auch vorhersehbar: meinetwegen 3 Punkte. Geteilt durch 2 und diesmal abgerundet, erhalten wir 1 Punkt. Damit ist dieses Buch gut bedient. Kann sein, dass ' wenn man dann alles gelesen hat ' der Inhalt noch besser wird und sich die unfertige Story erübrigt, aber hier geht es um Band 1 und der ist mit einem Punkt gut bedient.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 5, 2016 3:16 PM CET


Synthetische Biologie - Der Mensch als Schöpfer?
Synthetische Biologie - Der Mensch als Schöpfer?
von Arno Schrauwers
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3.0 von 5 Sternen Vielleicht topaktuell, aber damit noch nicht gut, 31. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Synthetische Biologie – Der Mensch als Schöpfer – ist eine aus dem niederländischen übersetzte Einführung in die synthetische Biologie, also die de-novo Schaffung oder auch nur Verbesserung von lebenden Zellen und damit auf lange Sicht von Lebewesen.
Was dem Buch gelingt, ist, auf sehr hohem Niveau – quasi aus der Helikopterperspektive - einen Überblick zu geben, wie komplex Leben eigentlich ist, unabhängig davon, wie man Leben eigentlich definieren will. Außerdem erfährt man, wo die Wissenschaft heute bei er Erschaffung von künstlichem Leben eigentlich steht, nämlich ganz am Anfang. Dafür benötigen die beiden Autoren Schrauwers und Poolman lediglich neun Kapitel und 170 Seiten mit vielen großflächigen, „wissenschaftlichen“ Abbildungen. Insofern ein kurzweiliges Lesevergnügen.
Mir selbst kamen erhebliche Zweifel an der „Glaubwürdigkeit“ des Buches etwa durch die Auslassungen zu Chiralität und Jogurt auf Seite 20/21. Wenn die Autoren schreiben: „….Darüber hinaus gibt es Versuche, …. stereoisomere Verbindungen mit Hilfe nichtenzymatischer Katalysatoren herzustellen.“ wird hier entweder zu sehr vereinfacht oder die Autoren sind nicht wirklich Herr der Faktenlage, was mich natürlich auch den restlichen Inhalt des Buches mit Vorsicht genießen lässt. Zwei weitere Schwachpunkte sind meines Erachtens, dass die Autoren sehr stark in ihrem niederländischen Forschungsrahmen bleiben und – was für mich schwerer wiegt - , dass unzählige Forscher zitiert werden, Referenzen am Ende des Buches - außer Bildnachweisen und einigen on-line-Hinweisen - aber vollkommen fehlen. Das kann nicht der Anspruch einer naturwissenschaftlichen Buchveröffentlichung sein und schon gar nicht, wenn man eine Art Einführung zu schreiben beabsichtigt.


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