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Rezensionen verfasst von
C. Schlumpberger
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From Afar
From Afar
Wird angeboten von Obsessed-Records GmbH inkl-MwSt-Widerrufsbelehrung-AGB-unter-Verkäufer-Hilfe
Preis: EUR 9,67

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die nächste Dimension, 3. September 2009
Rezension bezieht sich auf: From Afar (Audio CD)
Alben der finnischen Schwertträger von Ensiferum gehören inzwischen für viele Metalheads zu den absoluten Höhepunkten im Veröffentlichungskalender. Die ersten drei Alben waren allesamt echte Meisterwerke, die der Band innerhalb kürzester Zeit einen beachtlichen Kultstatus eingebracht haben. Inzwischen steht das vierte Album in den Startlöchern, das auf den Namen From Afar hört und mir wenige Tage vor der Veröffentlichung als Promo vorliegt. Das Cover ziert wie immer der alte Schwertkämpfer und auch musikalisch werden sich Fans der ersten Alben sofort wohlfühlen.
Das Intro By the dividing Stream wird auch diesmal von akustischen Gitarren getragen und erinnert stark an die früheren Intros der Band. Wer aber glaubt, dass Ensiferum mit From Afar auf der Stelle treten, wird gleich beim folgende Titeltrack eines besseren belehrt: From Afar ist Ensiferum in Reinkultur, geht aber in allem einen Schritt weiter. Der Song ist schnell, energiegeladen und dabei ein ganzes Stück bombastischer arrangiert als frühere Lieder der Band. Puristen werden hier zwar die Nase rümpfen, aber man merkt einfach, dass Ensiferum ihren Stil weiterentwickelt haben und trotzdem noch die genialen Ohrwürmer schreiben, die dem Hörer schon nach wenigen Durchläufen nicht mehr aus dem Kopf gehen.
Auch der nachfolgende Song Twilight Tavern ist eine typische Ensiferum-Nummer, aber auch hier zeigt sich die Entwicklung der Band, diesmal in Form eines geschickt platzierten Frauenchors, der einen schönen Ruhepunkt darstellt bevor der Song wieder durchstartet und in einem rasanten Finale sein Ende findet.
Auf die weiteren Song gehe ich nicht im Detail ein, aber einige Fakten gibt es trotzdem: Mit Heathen Throne und The longest Journey befinden sich zwei Songs mit über 10 Minuten auf der Platte und beide bringen genug Abwechslung mit um nicht langweilig zu werden. Die drei übrigen Songs bieten klassische Ensiferum-Power (z.B. Elusive Reaches), werden dabei aber auch wegen geschickt gestreuter Zwischenspiele nie langweilig (obwohl die Western-Melodie bei Stone Cold Metal sicher nicht allen zusagen dürfte).
Abschließend kann man sagen, dass Ensiferum wieder einmal ein absolut starkes Album abliefern, das kaum einen Fan enttäuschen dürfte. Die Melodien sind immer noch unverwechselbar, die Produktion überzeugt und man erkennt deutlich, dass die Band nicht auf der Stelle tritt. In einige Lieder muss man sich erst einhören, aber gerade deshalb wird die CD auch bei späteren Durchläufen nicht langweilig. 10 Punkte kann ich trotz aller Begeisterung nicht vergeben, die werden wohl auf ewig dem unerreichten Debut vorbehalten bleiben.

Deshalb: 9/10 = 5 Sterne


No Sacrifice, No Victory (Limited Edition)
No Sacrifice, No Victory (Limited Edition)
Preis: EUR 24,40

0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unerwartet stark!, 25. Februar 2009
Hammerfall können es also doch noch! Nach der schwachen Chapter V und der mittelprächtigen Threshold ist es ihnen endlich wieder gelungen ein starkes Album abzuliefern, das sich vor früheren Glanzstücken nicht verstecken muss.

Besonders positiv fällt die gesteigerte Vielseitigkeit das Band auf, auch wenn Hammerfall vermutlich nie ein wirklich innovatives Album abliefern werden. Trotzdem haben die neuen Bandmitglieder bereits ihre Spuren hinterlassen. Schon der Opener "Any means necessary" sticht mit seinem düsteren Chorus deutlich aus dem bisherigen Schaffen der Band hervor.
Auch wenn ich nicht auf alle Songs des Albums eingehen möchte, gibt es doch einige, die ich hervorheben muss. Mit "Legion" liefern Hammerfall endlich mal wieder einen schnellen und energiegeladenen Song ab, der richtig gut abgeht. Das alberne Intro hätten sie sich allerdings sparen können, das klingt höchstens nach einem ganz billigen Horror-Hörspiel...
Auch "One of a kind", "Bring the hammer down" und das spaßige "Life is now" gehen schnell ins Ohr und machen richtig Laune!

Warum Hammerfall allerdings aus ihren besten Melodien in letzter Zeit immer Instrumentals machen, werde ich nie verstehen. "Something for the ages" hat so eine tolle Melodie, da wären Vocals eigentlich Pflicht gewesen. Instrumentals sind zwar nett, aber ein richtiger Song ist einfach etwas anderes. Dasselbe Problem hatte schon "Reign of the hammer" auf ihrem letzten Album und schon da war es echt ärgerlich!

Die obligatorische Ballade heißt diesmal "Between two worlds" und ist leider trotz nettem Orgelintro eine ziemliche Enttäuschung. Der Song klingt wie schon hundertmal gehört und hat nach dem intro absolut keine Höhepunkte mehr zu bieten. Eigentlich schade, denn schließlich haben Hammerfall gerade in ihrer Frühphase viel besseres abgeliefert.

Insgesamt such man weitere Ausfälle aber vergebens, so dass unter dem Strich ein absolut gelungenes Album steht, das vier Sterne locker verdient hat. Für einen Fünfer reicht es aber immer noch nicht, dazu enthält die CD zu wenig echte Hits im Stil eines "Heeding the call" oder "The dragon lies bleeding".

Trotzdem nicht nur für Hammerfall-Fans eine klare Kaufempfehlung!


Ravensburger 26487 - Der Name der Rose
Ravensburger 26487 - Der Name der Rose

23 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht durchdacht, 19. November 2008
Ich habe das Spiel auf der Spielemesse in Stuttgart mit einigen Freunden getestet und war leider ziemlich enttäuscht. Die schicke Aufmachung stimmt zwar zunächst positiv (auch wenn die in Frakturschrift und Latein gehaltenen Gebäudenamen teilweise etwas schwer zu lesen sind), aber der Spielverlauf ernüchtert doch sehr schnell.

Kurz zum Spielprinzip (nicht vollständig, aber für einen ersten Eindruck hoffentlich ausreichend): Jeder Spieler spielt einen Mönch des Klosters, Ziel ist es, nicht als Mörder überführt zu werden. Das ganze wird dadurch erschwert, dass jeder Spieler alle Figuren auf dem Spielfeld steuern kann und keiner weiß, welche Farbe die anderen Spieler haben. Es gilt also, einerseits den Verdacht vom eigenen Mönch auf die der anderen Spieler zu lenken und dabei aber möglichst nicht aufzufallen, denn wenn ein Spieler enttarnt ist, kann er im Prinzip einpacken.

Entscheidend für das Spielergebnis sind die Verdachts- und die Indizienleiste. Der Spieler, dessen Mönch am Ende auf der Indizienleiste ganz vorne steht, verliert das Spiel. Die Verdachtsleiste, die während der Runden durch die Handlungen der Spieler verändert werden kann, wird am Ende jeder Spielrunde (es gibt 7) ausgewertet und je nachdem, wie weit die Mönche auf dieser Leiste vorne stehen, erhalten Sie weitere Indizienpunkte für die Endabrechnung. Danach wird die Verdachtsleiste wirder zurückgestellt und eine neue Runde beginnt.

Was zunächst nach einem spannenden Ränkespiel klingt, hat sich bei unserem Test schnell als immer gleiches, strukturloses Verziehen der verschiedenen Mönchsfiguren entpuppt. Wer der eigenen Figur zu sehr hilft, fällt auf, wer immer demselben Gegner schadet ebenfalls. Das Spiel wird dadurch zu einer ziemlich chaotischen Abfolge zufälliger und willkürlicher Spielzüge, ein System oder eine Strategie lassen sich kaum unterbringen.
Hinzu kommt die Tatsache, dass das Spiel offensichtlich nicht ausführlich genug getestet wurde. In einer Runde galt bei uns durch ein Ereigniskärtchen die Sonderregel, dass der Spieler, der aktuell auf der Verdachtsleiste vorne steht, nach jedem Zug einen Schritt auf der Indizienleiste voranrückt. Da einer der Mönche gleich zu Beginn der Runde meilenweit auf der Verdachtsleiste nach vorne geschoben wurde, sammelte er für den Rest der Runde ordentlich Indizienpunkte und da er bei der Abrechnung am Ende der Runde natürlich immer noch vorne stand, kamen noch weitere Strafpunkte hinzu. Nach dieser Runde war das Spiel im Prinzip schon gelaufen, da dieser Spieler auf der Indizienleiste nun so weit vor den anderen Mönchen stand, dass er nur durch absolut offensichtliche Schutzmanöver eine Chance gehabt hätte, seine Position noch einmal signifikant zu verbessern...

Fazit: Eine nette Grundidee wurde hier leider in meinen Augen nicht konsequent zuende gedacht und außerdem schlampig umgesetzt. Schade um die schöne Aufmachung und den klangvollen Namen...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 16, 2010 11:22 PM MEST


Lost in Space Part 1 & 2
Lost in Space Part 1 & 2
Preis: EUR 13,99

20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssige Abzocke, 11. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Lost in Space Part 1 & 2 (Audio CD)
Schließe mich der ersten Rezension an, was hier geliefert wird, ist einfach nur armselig. Die Songs auf den beiden EP's sind eigentlich ganz ok, auch wenn sicher keine Meisterwerke dabei sind. Das ganze jetzt aber nach rund einem jahr einfach mit einer neuen Optik noch einmal auf den Markt zu werfen ist nicht nur einfallslos, sondern schlicht und ergreifend Fanverarsche!

Wer auf Avantasia steht, sollte sich die Alben besorgen (wenn er sie nicht schon lange hat) und um dieses "Angebot" einen weiten Bogen machen. Hier will Nuclear Blast einfach nur das schnelle Geld machen und schießt dabei meilenweit über das Ziel hinaus.

Nicht mit mir!
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 5, 2013 1:09 PM MEST


Sagas
Sagas

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wurzelbert spielt die Fiedel..., 30. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Sagas (Audio CD)
... und Equilibrium liefern den Rest!
Sagas ist in jeder Hinsicht eine Steigerung des ohnehin genialen Vorgängers geworden und zementiert die Sonderstellung der bayrischen Ausnahmeband eindrucksvoll!
Schon das bombastische Intro "Prolog auf Erden" verursacht absolute Gänsehaut und gibt die Marschrichtung für die kommenden 80 (!!!) Minuten vor: Bombast, epische Klangflächen, wunderschöne Melodien und dazu eine Energie, die man wohl nur im Heavy Metal finden kann. Ich werde nicht auf alle Songs eingehen, aber einige muss man doch hervorheben und besonders loben:

Da ist zum einen der Opener "Wurzelbert", der von einem kleinen Männlein erzählt, dessen Fiedelspiel fatale Auswirkungen hat. Der Song gibt nach einem majestätischen Auftakt konsequent Vollgas und ist ein Musterbeispiel für den typischen Equilibrium-Sound. Hier wird nahtlos an die Hits von Turis Fratyr angeknüpft!

"Blut im Auge" war schon vor dem Album bekannt und hat auch nach Wochen nichts von seiner Faszination verloren. Donnernde Rhythmen, eine absolute Ohrwurmmelodie und dazu Helges Gesang, da kann man nichts falsch machen.

Mit "Unbesiegt" liefern Equilibrium den in meinen Augen bisher besten Song des Jahres ab. Darüber hinaus dokumentiert der Track die Weiterentwicklung und Vielseitigkeit der Band: Alte Pagan-Pfade werden verlassen und karibische Klänge eingeflochten. Das gab es schon bei Shingo Murata auf Turis Fratyr, aber noch nie so perfekt wie hier. Trotz der kreativen und auf den ersten Blick ungewöhlichen Kombination funktioniert der Song perfekt und bleibt schon nach dem ersten Durchlauf im Ohr, wo er sich beharrlich festsetzt. Dazu gibt es einen Text, der zur Hymne einer ganzen Szene werden könnte und das Lebensgefühl des Heavy Metal perfekt einfängt.

Die übrigen Tracks werde ich aus Platzgründen nicht näher beschreiben, aber so viel sei gesagt: Sie rocken! Sei es das sehr harte "Verrat" oder das überlange und unglaublich vielseitige Instrumental "Mana", das das gesamte Spektrum der Band zeigt, hier jagt ein Highlight das nächste!

Hier gibt es nur eine Option: KAUFEN!

PS: Das Booklet ist nicht ganz optimal gedruckt (Fehler in der Produktion), nach Bandinformationen soll es deshalb bald eine leserlichere Version zum Download auf der Homepage der Band geben.


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