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Rezensionen verfasst von
Amazon Customer "Luigi" (Zürich)

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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein wenig zu wenig, 9. Februar 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Am Tage der Internet Sicherheit, wo überall vor Internet Abzocke gewarnt wird: Wie die meisten MMOG bewegt sich auch AION ziemlich an dieser Grenze. Das Spiel beinhaltet zwar einen Freimonat, wollte aber trotzdem partout eine Kreditkarte für die Aktivierung des Accounts. Diese wurde dann gleich für automatische Aboverlängerung konfiguriert.

Ich persönlich finde das schon ziemlich grenzwertig, auch wenn es fast schon Genre-üblich ist.

Das Spiel selber ist ausgesprochen durchwachsen. Die Grafik ist insgesamt nett, die Charatere sind recht weitgehend individualisierbar, Landschaften etc im Genre Rahmen grundsätzlich OK.

Das erste was mich aber im Spiel selber stört: Ich habe mich für einen Asmodier entschieden, die Rasse die im Dunklen Teil der Spielwelt lebt. Bis ich aber in eine Spielzone komme, die diesem Anspruch auch nur ansatzweise nahekommt, muss ich über level 20 werden. Insgesamt eher eine sommerlich-sonnige Landschaften - von Dunkelheit und Anpassungen an die Dunkelheit keine Spur, die ich entdecken konnte.

Wenn das also die dunkle Welt ist, schaue ich mir doch mal die andere Welt an, und lege auf einem anderen Server einen anderen Charakter an. Neue Enttäuschungen hier schon am Anfang: Charakter Modelle, Klassen etc sind nicht nur ähnlich - sie sind identisch. Irgendwie merkwürdig für die ganze Story und Atmosphäre. Die Spielwelt ist dann beim Betreten auch weitgehend identisch vom Look and Feel mit Asmodier Welt, und auch im späteren Spiel kann man nicht wirklich grundsätzliche Unterschiede feststellen (die selben Mobs, die nur leicht modifizierte Namen haben, etc).

Da helfen auch die Teilweise ganz netten Story Elemente und Zwischensequenzen nicht viel - so kann nicht wirklich Rollenspiel Feeling aufkommen.

Das Leveln geschieht in unterschiedlichen Zonen, wobei die ersten zwei Zonen relativ sauber level 1-10 und 10-20 trennen - aber Level 20 / 30 kann man dann in mehreren Zonen gleichzeitig leveln. Dabei durchläuft man die Anfänger Zonen ziemlich linear - ein verschlängelter Pfad durch die Zonen, den man mit steigendem Level folgt, und auch von Quests weite geschickt wird. Einen wirklichen Anreiz in Gruppen zu spielen gibt es eigentlich bis zum Abschluss der Kampagnen Quest bzw dann auch in den Instanzen nicht. Die Quests sind Genre tpyisch - töte x-mal dies, sammel y-mal jenes, laufe zu NPC Z.

Ab dem 20. Level kommt man dann in Zonen, in denen PVP möglich wird. Dies äussert sich darin, das bestimmte Portale in die Level Gebiete führen. Diese gehen mehr oder weniger zufällig auf - das führt dann dazu, das man mitten in irgendeiner Grind Quest von jemandem umgehauen wird, der im Zweifelsfall auch noch etliche Level höher ist, als man selber. Dabei bin ich definitiv kein PvP Gegner - ganz im Gegenteil. Das ganze wirkt aber schon etwas unmotiviert, und wenn man sich dann als low-level-Leveler wieder andere Grind Quests suchen muss, weil die aktuellen Grind Quest Gebiete von irgendeinem Farm-Duo abgegrast werden, und aus dem eigenen Reich niemand Lust hat, einen irgendwie zu unterstützten, dann hat das nicht wirklich etwas mit 'Spass' zu tun.

Auch das Flug System wirkt etwas arg willkürlich. So kann man in bestimmten (wenigen) Gebieten uneingeschränkt fliegen, nachdem man das entsprechende Level erreicht hat - in den meisten Gebieten ist man aber auf 'Gleitflüge' beschränkt, bei denen man entlang eines Gefälles fliegen kann, und die Richtung steuern kann, aber nicht die Höhe steuert.

Insgesamt ist Aion ein solides MMOG - Grinder mit guter Grafik. Als Free to play wäre Aion wirklich super. Bis auf Quest-Texte (die ich persönlich nur selten lese, und die mir hier auch ein wenig zu lang sind - manchmal ist weniger mehr - auch wenn sie die eigentliche Story vermitteln) und die Zwischensequenzen erinnert es auch stark an diese Art MMOG. Die ganze Atmosphäre, die zwei weitgehend identischen Reiche, die sich aus irgendeinem Grund trotzdem bekämpfen, zwei Reiche, die komplett unterschiedlich und verfeindet sein sollen, aber eigentlich nur wie per Cut & Paste erstellt wirken ... mir ist die Motivation schon nach 3-4 Monaten wieder vergangen.


HP 2133 Mini-Note PC 22,6 cm (8,9 Zoll) WXGA Netbook (VIA C7-M ULV 1,6GHz, 2GB RAM, 120GB HDD, XP Pro)
HP 2133 Mini-Note PC 22,6 cm (8,9 Zoll) WXGA Netbook (VIA C7-M ULV 1,6GHz, 2GB RAM, 120GB HDD, XP Pro)

38 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mobiler Surf PC, 7. November 2008
Ich habe ein kompaktes Gerät gesucht, mit dem ich unterwegs möglichst einfach surfen / email abrufen und das zumindest rudimentäres Arbeiten mit Office Anwendungen verwendet werden kann. Für mich war dann auch Windows ein muss, da für mich MS Office einfach gesetzt ist - das ist das, was meine Kunden benutzen, also muss ich mich anpassen.

Nachdem ich einige Netbooks im Vorbeigehen im Laden angeschaut habe, war mir das Risiko, so ein Gerät nur aufgrund eines Fotos bei Amazon zu kaufen, doch zu gross. Ich habe also ein paar Geräte in dieser Preis / Grössenklasse miteinander verglichen - dabei machte der HP den deutlich solidesten Eindruck, was Gehäuse, Tastatur etc anging. Dummerweise haben die Geräte, wie ich späte feststellen musste, nur Attrappen bzw Abdeckungen auf dem Batteriefach, so das sich das gefühlte geringe Gewicht schnell relativerte. Mit eingesetztem Akku ist Gewichtsmässig (gefühlt) kein grosser Unterschied zum Lenovo T61 mehr vorhanden. Übermässig schwer ist aber auch das Lenovo nicht ...

Wichtig war mir auch die 2GB Ausstattung - das ist schon das, was ich als Minimum ansehen würde, um mit aktuellen Office Anwendungen (und die Nachfolgeversion wird kaum niedrigere Hardware Anforderungen stellen) vernünftig zu arbeiten.

Beim Auspacken - bis auf den Akku - immer noch ein guter Eindruck. Die Installation / Konfiguration lief schon etwas träge, so das man hier schon die Leistungsunterschiede zu einem aktuellen Full-Size Gerät (ob nun Desktop oder Laptop) merkt. Das sollte einem aber ohnehin schon vor dem Kauf klar sein, das man kein Leistungsmonster erwirbt.

Während der Installation wurde das Gerät schnell recht warm. Der Lüfter lief dann auch bald an. Dieser hat zwei Leistungsstufen. Die untere ist in einem leisen Büro Umfeld schon wahrnehmbar, aber noch nicht unbedingt störend, wenn man nicht empfindlich ist. Die obere Leistungsstufe des Lüfters ist dann schon lauter als normales Tastatur Tippen, und somit schon im störenden Bereich auch bei weniger empfindlichen Mitmenschen.

Beim normalen Arbeiten läuft die Lüftung eigentlich permanent auf der unteren Stufe. Die Wärementwicklung ist im oberen Bereich dessen, was noch akzeptabel ist, wenn man das Gerät zum Beispiel auf dem Schoss liegen hat. Gut gefällt mir neben der akzeptablen Tastatur dabei auch das Touchpad. Auf der rechten Seite eine Seiten Scroll Funktion, die manchmal etwas hakelt aber insgesmat gut funktioniert. Mit dem Pad selber komme ich gut zurecht und es gibt einen Knopf, mit dem man es einfach deaktivieren kann. Gerade bei Tippen längere Texte sehr hilfreich, da einem so nicht durch versehentliche Touchpad Berührung der Cursor verspringt, Textpassagen löscht etc.

Das Display im Widescreen Format ist dank der relativ hohen DPI Zahl ordentlich lesbar. Hier muss man natürlich Abstriche in Kauf nehmen, da der Bildschirm eben physisch begrenzt ist. Gerade für Office Anwendungen wäre es sinnvoll, wenn man das Display um 90 Grad drehen könnte. Die Lese Gewohnheiten sind ja bei den meisten Menschen westlicher Prägung doch eher so, das man Dokumente in DIN A4 ähnlichen Seitenverhältnissen von oben nach unten liest. Da hilft es dann bei der praktischen Arbeit wenig, wenn man bei entsprechenden Zoom Einstellungen die obere Hälfte von zwei Seite nebeneinander sieht, und diese gerade noch lesen kann.

Die Darstellung von Filmen funktioniert gut. Auch hier macht das Display keinen schlechten Eindruck. Die Lautsprecher sind akzeptabel - hier wird sicher niemand ein Surround Audio Erlebnis erwarten ... Für diese Art von Anwendung ist das Gerät aber dennoch eher ungeeignet. Die Bildschirm Diagonale und die Wärmeentwicklung zusammen reichen schon, das ich im Hotel dann doch lieber den Fernseher einschalte. Ausserdem werden auch die Grössenvorteile (und der letzte Rest Gewichtsvorteil) wenn man neben dem HP Mini mit Netzteil und Akku auch noch ein externes Optisches Laufwerk samt Stromversorgung mitschleppt. Wer das haben will, sollte wirklich zu einem Fullsize Gerät greifen.

Ich bin bis auf die Wärmeentwicklung insgesamt mit dem Gerät zufrieden. Solide verarbeitet, leicht zu verstauen und mit allen wichtigen Anschlüssen. Das einzige was ich etwas vermisse wäre ein UMTS / HDSPA Modem wenn gerade kein WLAN verfügbar ist.


Kushiel's Mercy (Kushiel's Legacy)
Kushiel's Mercy (Kushiel's Legacy)
von Jacqueline Carey
  Gebundene Ausgabe

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nice conclusion, 23. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
I liked the original series with Phaedre as main character very much due to an excellent story and story telling, and some 'darker' aspects to the overall story. It fell off with the Imriel Books - still good books I enjoyed reading, but not quite the same standard.

The first half of this book pretty much picks up where the first three 'Kushiel' books left off. However the book still goes on for more than three hundred pages after that. Basically these do very little for the story. It's just some twists which prevent Imriel from returning home to finally settle his problems and finish the series. These side plots are mostly irrelevant to the story, don't add any new interesting characters, or at least add some aspect to the current characters.

In addition some things in terms of logic don't seem to add up in these later parts of the story in terms of logistics, travel time etc. One of the things I always liked very much in each installment was the realistic settings - it simply takes time to travel even for news when there's no telecommunications, Jet Planes etc. Some of these aspects don't add up. It's nothing major, but things like summoning an army of a couple thousands in a country with no standing army, which on top is described as mountainous etc - things like that don't work in those timeframes without telephone ...

All this increases the feeling, that after the actual story was completed, some more twists had to be added to get the book to 600+ pages. On top the resolution to the final puzzle at the last minute is a bit not-so-spectacular with sword fights, mind control and demon in the same book.

Still I found half the book very good, finished it in a little over one weekend and taking everything into account, it is still a good conclusion to this series. If you picked up the previous two volumes of the Imriel Books, this is definitely a must-read.


The Great Book of Amber: The Complete Amber Chronicles, 1-10 (Chronicles of Amber)
The Great Book of Amber: The Complete Amber Chronicles, 1-10 (Chronicles of Amber)
von Roger Zelazny
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,95

5.0 von 5 Sternen Excellent Stroy, Characters, World, ..., 23. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
but as many others pointed out: That's only true for Book 1-5. The first 5 books develop a great overall setting and story - very original, very good story, and good character (relative to the genre).

The next 5 installments of the series pick up from the original 5 and further develop concepts etc. This adds lots of things which are illogical and mostly weird. Reading them, I was reminded of the Highlander Movies: The Original movie was really excellent, and despite its age it still is, even though some of the visual effects are nowhere today's standards. But the point is: the story only briefly touched some aspects and left others completely unanswered (why can there only be one, since they managed to be at least a few for some centuries?), but the whole concept didn't have to elaborate, because that was unnecessary for the whole story. The terrible sequels tore the whole original movie apart, adding elements and explanations which nobody really cared for, etc. The same is true for Books 6-10.

So basically what you get is a compilation of the whole series. Read Books 1-5 for a really excellent Fantasy Story - it still is an excellent deal even with half the book unread. Then either put the whole thing down, or study the remaining 5 Books to learn something about what not to do when writing a fantasy series ...


Spore - Galactic Edition
Spore - Galactic Edition

6 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mein Eindruck: Nicht schlecht ..., 8. September 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Spore - Galactic Edition (Computerspiel)
aber auch nicht wirklich überzeugend.

Ich habe mir vor drei Tagen die 'Galactic Edition' nach viel Vorfreude durch all den Hype besorgt, und mit sehr hohen Erwartungen angespielt.

Installation: Als erstes mal die üblichen 'Ich bestätige alles gelesen zu haben' Dinge, ohne das man das wirklich liest, irgendwelche Downloadmanager, die einem Aufgezwungen werden, ohne das man wüsste, was die wirklich tun, oder das man eine wirkliche Option hätte. Dann die Seriennummer Eingabe. Anschliessend dann eine länger dauernde Installation, nach deren Ende man das Spiel starten kann. Hier folgt dann die Aktivierung des Spiels mittels Online Aktivierung.

Hier das erste Ärgernis: Anscheinend hatte ich mich vor 20 Minuten bei der Serien Nummer Eingabe vertippt, denn nun meckert das Aktivierungsprogramm über eine ungültige Seriennummer. Leider habe ich keine Option gefunden, die Seriennummer zu korrigieren (inkl. Handbuch / Webseite / Support), also blieb nur Neuinstallation - bissl ärgerlich, die Korrektheit der Seriennummer hätte sicher schon der Installer am Anfang verifizieren können.

Nach diesem kleinen 'Schnupfen' läuft das ganze dann irgendwann auch ohne Medium im Laufwerk. Wenn nun die Restriktion auf 3 mal aktivieren flexibler gestaltet würde, und nicht das doofe 'Nach Hause telefonieren' Gefühl bezüglich Software und Download Manager bliebe, wäre das aus meiner Sicht fast ein akzeptabler Kopierschutz.

Das Spiel selber fängt in der Ursuppe an. Die Grafik ist recht niedlich gemacht, allerdings finde ich erste Ernüchterungen bezüglich des ganzen Hypes: Das Gameplay selber ist sehr sehr simpel, die Gestaltungsmöglichkeiten sind beschränkt, und im Sinne einer Evolution hätte ich nun erwartet, das die Kreaturen um mich herum mit mir gemeinsam 'Evolutionieren'. Statt dessen wachse nur ich und meine Artgenossen, und es tauchen immer grössere 'Konkurrenten' auf.

Nach knapp 20 Minuten (kürzer als die Installationszeit ...) ist die Ursuppe auch schon vorbei. Da steht dann etwas davon, das ich einzigeartige Eigenschaften erworben hätte. So ganz klar ist mir nicht, worin diese bestehen, ausser das ich anscheinend nur in dieser Phase die Proportionen meiner Kretur bezüglich 'Dicke' festlegen kann - in der nächsten Phase kann man anscheinend 'nur' noch per Wirbelsäule das Wesen in die Länge strecken, sowie eine Vielzahl von Gliedmassen anbringen.

In der zweiten Phase geht man dann Land - statt zweidimensionalem Schwimmen durch die Ursuppe nun eine isometrische Steuerung einer einzelnen Kreatur. Die Steuerung ändert sich, aber im wesentlichen interagiert man immer noch nur mit relativ einfachen Mitteln mit seiner Umwelt. Die Zahl der Optionen ist begrenzt, allerdings ist die Vielzahl und Unterschiedlichkeit der Kreaturen um einen herum schon faszinierend. Man kann nun andere Spezies mittels singen / tanzen freundlich stimmen. Wenn einem das bei hinreichend vielen Mitgliedern einer Spezies gelingt, werden dies zu verbündeten. Bis zu 3 Verbündete kann man dann im Zeitverlauf seinem 'Rudel' hinzufügen. Mir ist es aus irgendeinem Grund nicht gelungen, die eigene Spezies in das eigene Rudel zu bewegen - vermutlich eher Gameplay Gründe, als irgendwas im Zusammenhang mit den zugrundeliegenden Evolutionären Prinzipien. Auch in dieser Phase ist meine Kreatur die einzige, die wächst. Alle anderen bleiben auf Ihrem Stand.

Faszinierend ist hier der Kreaturen Editor. Es ist schon toll, was man da alles machen kann in Bezug auf die Gestaltung. Auch die Animationen sind trotz wirklich sehr grossem Grades an Gestaltungsfreiheit immer stimmig.

Als nächstes kommt die Stammesphase. Hier ändert sich wieder die Steuerung, und das ganze geht mehr in Richtung Aufbaustrategie. Ich finde die Steuerung in diesem Teil sehr gewöhnugsbedürftig. Auch der Kreaturen Editor hat sich jetzt geändert: Die physischen Eigenschaften sind festgelegt, man ändert aber die Ausrüstung / Kleidung. Da ich relativ viel mit der ersten und zweiten Teil experimentiert habe, bin ich in einem Wochenende nicht dazu gekommen, das Spiel weiter durchzuspielen.

Was mir gefällt: Die Grundidee, die Gestaltungsmöglichkeiten der eigenen Kreatur, Grafik, Sound und Aufmachung.
Neutral: Steuerung und Kopierschutz
Was mir nicht gefällt: Ich bin mir sicher, das ich noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft habe - so gibt es 'Allesfresser' die man wohl irgendwie aus Fleisch- oder Pflanzenfressern hervorbringen kann. Ich habe allerdings noch nicht herausgefunden, wie das funktioniert. Ich vermute, das es weitere Elemente bei der Spieltiefe gibt, die dann möglicherweise ab der Stufe 'schwer' spürbarer auswirken. Allerdings wirkt das, was ich bislang ausprobiert habe, eher seicht von der Spieltiefe. Wer sich gerne damit beschäftigt, eine Kreatur so zu gestalten, das sie den eigenen Vorstellungen entspricht, der wird sicher viel Freude haben - das alleine kann dann schon viel Motivation hergeben.

Ich für meinen Teil war nach anfänglicher Begeisterung jedenfalls schnell ernüchtert, vielleicht auch deswegen, weil ich sehr hohe Erwartungen hatte ...
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 10, 2008 8:14 PM MEST


Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM)
Age of Conan: Hyborian Adventures (DVD-ROM)
Wird angeboten von game-deals
Preis: EUR 9,99

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geht so ..., 18. Juli 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
AoC scheint sehr darauf optimiert worden zu sein, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen (Zeitschriften Tester etc).

Bis Level 20 befindet man sich in einem Anfänger Gebiet, das nahezu perfekt aufbereitet ist - ich habe dort 3 Charaktere durchgebracht, um ein bischen ein Gefühl für die unterschiedlichen Klassen zu bekommen, und mit allen 3 Charakteren konnte ich jeweils weitgehend unterschiedliche Quests machen, die komplett mit Sprache unterlegt waren. Wirklich gut und besser als andere MMOG, die ich kenne, wo spätestens ab dem 3. Character schnell Wiederholung einsetzt. Dabei sind mir keine grösseren Bugs aufgefallen - insgesamt gab es iirc nur einen Spielabsturz. Soweit alles sehr stimmig - da gab es schon einen gewissen Wow Faktor (Im Sinne von Super-Spiel und nicht im Sinne des Konkurrenz MMOG^^).

Was mir negativ auffiel war zu dem Zeitpunkt vorrangig das häufige Zonen, was irgendwie nicht so recht das Gefühl einer zusammenhängenden Welt aufkommen lies. Ein bischen Feeling wie bei einem Offline Spiel - Level geschafft, neuer Level (wobei die Level ziemlich klein sind). Auch scheint die Gruppenbildung in dem Level noch nicht viel zu bringen - die Quests gehen eigentlich alle solo mit den 3 Klassen, die ich getestet habe, man findet auch schwer Gruppen. Man merkt das MMOG eigentlich nur an den Quest Engpässen bei Boss Mobs und den bei so einem Spiel dazugehörigen Szenen (statt fix eine Gruppe zu machen, wird einfach gedrängelt und umgehauen ...). Letzteres ist allerdings nicht so sehr eine Eigenschaft des Spiels, als vielmehr Genre-übliches Verhalten.

Das fand ich dann schon etwas erstaunlich: Trotz der zahlreichen Zonen laufen alle normalen nicht in Éinzelspieler Instanzen ab. Vielmehr wird die Zahl der Spieler pro Instanz begrenzt - wenn ein weiterer Spieler in eine Instanz will, wird eine neue aufgemacht (es gibt aber die Möglichkeit, die Instanz zu wechseln und so zur eigenen Gruppe zu stossen). Auf mich wirkt das wie eine Mischung der Nachteile von Instanzen (abgeschottete Gebiete - keine zusammenhängende Welt) mit den Nachteilen von 'normalen' MMOG Zonen (überlaufene Spots, Warteschlangen und entsprechendes Verhalten, die jedes RP Feeling schnell vergehen lassen, es sei denn, man will sich in irgendeine Kindergarten Rolle versetzen).

Nach den Anfänger Gebieten kommt man in Umgebungen, die weit weniger poliert sind. Dies gilt in jeder Hinsicht. Mein PC (sicher kein Top Modell) kam mit dem Anfänger Gebiet bei niedrigen Einstellungen noch einigermassen zurecht (eigentlich immer mindestens 15-20 fps), sobald ich aus den Anfänger Gebieten raus war, brach dies auf teils 1 fps und weniger ein. Die niedrige Grund fps auch in den Anfängergebieten kann ich sicher Funcom nicht vorwerfen - der Einbruch nach den Anfänger Gebieten wirkt aber wirklich so, als sei man ab diesem Punkt nur noch ein absolutes Minimum in das Spiel gesteckt worden, nach dem Motto: Bis dahin lässt man einen Journalisten vielleicht noch spielen, den Rest zeigt man dann an einer Admin Konsole, wo man nur noch Highlights raussucht.

Ich habe mir mittlerweile einen aktuelle PC zugelegt, allerdings muss ich als persönliches Fazit sagen: Auch damit konnte mich das weitere Spiel nicht wirklich begeistern. Mein höchster Charakter ist zwar nur 35, und daher kann ich über Balance etc nur wenig sagen, aber mir macht es einfach keinen Spass mehr. Ich ringe noch mit mir, ob ich das ganze erstmal ruhen lasse bis zur ersten grossen Erweiterung, und dann nochmal spiele, oder ob ich das ganze gleich per Ebay 'weiterreiche' (Collectors Edition war ja nicht gerade geschenkt ...).


Logitech Tastatur diNovo edge schnurlos Bluetooth (deutsches Tastaturlayout, QWERTZ)
Logitech Tastatur diNovo edge schnurlos Bluetooth (deutsches Tastaturlayout, QWERTZ)

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Teuer, aber gut, 17. Januar 2008
Ich benutze die Tastatur nun seit ca 3 Wochen und bin insgesamt zufrieden. Ich habe eine relativ kompakte Tastatur mit Akku Betrieb gesucht, und muss zugeben, dabei auch mehr auf das Design, als auf den Preis geschielt zu haben.

Was mir gefällt: Die Grundfunktionen als Tastatur arbeiten tadellos - Druckpunkt, Geräusch, Rutschfestigkeit etc sind über jeden Zweifel erhaben. An das Touchpad habe ich mich nach kurzer Zeit so gewöhnt, das ich beim Arbeiten in den meisten Anwendungen nur selten zur Maus greife (das gilt natürlich nicht für Spiele). Die Sonder- und Beleuchtungsfunktionen sind teils ein wenig verspielt, was das Verhältnis aus (vermutetem) Aufwand und Nutzen angeht, aber für mich durchaus noch als Pluspunkt zu zählen. Was hier teilweise erwähnt wurde, wie zB die Lautstärke Regelung sei nicht blind zu bedienen weil nicht ertastbar - das mag so sein, aber ich benutze die Lautstärke Regelung alle paar Tage mal (wenn überhaupt ...), und ich benötige sie sicher nicht beim normalen Tippen. Was ich eher benötige ist die Stumm Taste, und die zu finden habe ich keine Probleme. Daher halte ich die meisten dieser Zusatzfunktionen im Multimedia im wesentlichen für Spielerei, aber ich habe die Tastatur auch nicht gekauft, um Power-MP3-Steuerer zu werden.

Neutral: Das Design ist zwar schick, aber die 'Lack' Oberfläche, die man nach jeder noch so 'oberflächlichen' Nutzung wieder reinigen muss, um diesen Eindruck nicht zu stören, ist schon etwas arg unpraktisch. Dagegen muss ich sagen, das mich die hier auch oft erwähnte 'kalte' Alu Handauflage bislang noch nicht gestört hat. Die Tastatur ist ohnehin so flach, das ich in normaler 'Schreibtischhaltung' kaum von 'Auflage' sprechen kann. Zum anderen benutze ich die Tastatur nur in beheizten Räumen ...

Was mir nicht gefällt: Das Touchpad ist zwar insgesamt aus meiner Sicht ganz gelungen, allerdings sind die dort eingebauten Scroll Funktionen für meinen Geschmack viel zu fummelig. Um mich an das Pad zu gewöhnen habe ich wenige Stunden gebraucht - mit diesen Scroll Funktionen komme ich immer noch nicht klar. Es ist möglich, das das eher an mir und meiner 'Ungeschicklichkeit' liegt, aber ich gebe hier ja auch eine persönliche Wertung ab. Diese Funktionalität kann ein Mausrad für meinen Geschmack überhaupt nicht ersetzen. Da ich aber auch mit meinem PC spiele, habe ich ohnehin eine Maus auf dem Schreibtisch, denn im Spiele Bereich kann so ein Pad sicher niemals eine Maus ersetzen. Die Verstellungen der Mauseigenschaften beim Reboot, die hier auch erwähnt wurden, konnte ich dabei nicht feststellen, was vielleicht daran liegt, das ich eine Logitech Maus benutze.

Daher Fazit: Insgesamt eine sehr gute Tastatur mit nettem Design, einigen teils nützlichen, teils eher verspielten Zusatzfunktionen, allerdings auch zu einem recht stolzen Preis.


A Feast for Crows: A Song of Ice and Fire: Book Four
A Feast for Crows: A Song of Ice and Fire: Book Four
von George R.R. Martin
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,80

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Editor für Herrn Martin!, 16. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Problem dieses Buches hat ein anderer Rezensent schon als 'positives Feature' herausgestellt:

'Stellt Feast of Crows eigentlich nur die Hälfte eines Bandes dar und konzentriert sich auf die Erlebnisse von Jaime und Cersei Lannister, Brienne von Tarth, Sam the Slayer, Arya Stark, Samsa Stark und dem Adel von Dorne.'

Was Buch, Geschichte und Serie wirklich gebraucht hätten, wäre ein guter Editor, der den grössten Teil des Materials in diesem Buch herausstreicht. Wenn es unbedingt sein muss, kann man ja vielleicht nach Abschluss der Serie all die kleinen Nebenschauplätze und Handlungen nochmal in einem 'Director's Cut' rausbringen - klappt ja bei der Filmvermarktung auch super. Anscheinend hat aber wohl leider niemand entsprechenden Einfluss auf Herrn Martin. Möglicherweise war das Problem aber auch umgekehrt, das Herr Martin von seinem Verlag genötigt wurde, irgendwas zu liefern, das man rausbringen konnte, und das so eine nicht editierte Vorabsammlung in den Handel gekommen ist ...

Zum Buch ist schon alles gesagt - es geht nicht recht weiter mit der Story, vieles wirkt verzettelt, einiges schlichtweg uninteressant. Mir persönlich gefällt auch der Aspekt mit irgendwelchen Untoten und sonstiger Magie nicht sonderlich. Die ersten Bücher schilderten eine weitgehend 'normale' mittelalterliche 'Schwert & Mantel' Welt - das war insgesamt alles stimmig und sehr gut erzählt, ohne das auf sowas zurückgegrifen werden

Ich werde mir selbstverständlich noch die nächsten Teile der Serie zulegen. Ich befürchte aber, das auch der 'zweite Teil' von Teil 4 die Story nicht wesentlich vorantreiben wird, da dieser ja um gleichen Zeitabschnitt spielen soll, nur mit zahlreichen anderen Handlungssträngen. Meine Hoffnung liegt daher vorrangig auf Teil 5 ...


Priestess of the White: Age of the Five Trilogy Book 1
Priestess of the White: Age of the Five Trilogy Book 1
von Trudi Canavan
  Taschenbuch
Preis: EUR 6,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Schreibstil, aber vieles etwas unmotiviert ..., 16. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Vielem bereits gesagtem muss ich mich leider anschliessen. Es gibt jede Menge Handlungsstränge, die nicht wirklich zur Story beitragen - OK, das muss vielleicht so sein, wenn man eine Trilogie schreibt, und in den nachfolgenden Bänden nicht eher unmotiviert neue Charaktere und Handlungsstränge einbauen möchte. Aber insgesamt bleiben die Motivationen der meisten Charaktere entwder ein komplettes Rätsel, oder nur sehr oberflächlich.

Wenig plausibel wirken auch viele - insbesondere die militärischen - Details. Da die Klimax dieses Bandes die grosse Schlacht schwarz gegen weiss am Ende des Buches ist, und sich ca 50% um die direkte Vorbereitung drehen, ist das schon ein mehr als nur irritierendes Detail. Zwar wird die Frage, warum nun für eine Schlacht zwischen Magiern zehn- oder gar hunderttausende (genau wird das nicht beziffert) von 'konventionellen' Soldaten benötigt werden, kurz erklärt, aber das bleibt unplausibel - zB warum diese zehn- oder hunderttausenden Soldaten anschinend nur dumm und ohne jede Strategie prügelnd aufeinander zulaufen, und nicht vorrangig ihre Hauptwaffen (die Magier) schützen, bleibt wie vieles andere vollommen unklar. Ich will dabei gar nicht dafür plädieren, das man aus so einem Buch eine Einführung in die Militärkunde machen muss, aber das ganze sollte schon wenigstens so plausibel bleiben, das es nicht schon beim Lesen fragwürdig klingt. Dabei bin ich mit Sicherheit auch kein Militär Historiker ...

Torzdem ist der Schreibstil gut, es gibt durchaus ein paar interessante Aspekte - ein bischen TV Serien Stil, bei dem genügend Spannung aufgebaut wird, das man sich die nächste Folge doch wieder anschaut. Entsprechend eine ganz nette Lektüre für zwischendurch, aber in meinem Bücherschrank wird das wohl keinen dauerhaften Platz finden.


Blood Diamond (Steelbook) [Limited Special Edition] [2 DVDs]
Blood Diamond (Steelbook) [Limited Special Edition] [2 DVDs]
DVD ~ Leonardo DiCaprio
Wird angeboten von GMFT
Preis: EUR 19,99

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Merkwürdige Mischung ..., 11. Juni 2007
aus US Action Film und einer Art Polit Thriller mit einer kleinen Prise Titanic Love Story.

Diese Mischung ist insgesamt etwas merkwürdig. Durch den gesamten Film ziehen sich brutale Einlagen zu Themen wie Kindersoldaten und skrupelloses Militär und skrupellose Milizen. Das soll wohl das afrikanische Dilemma als Hintergrund etwas beleuchten, wirkt aber auf mich teils exzessiv und als Handlungsersatz. Immerhin lernt der Zuschauer, das sowohl Regierung als auch oppositionelle Milizen in Afrika brutal und korrupt sind. Sofern DeCaprio als Hauptperson in diese Gewaltszenen involviert ist, wirken diese Szenen anfangs wie eine Neuauflage von irgendeiner 'Die Hard' Version, später fühlt man sich mehr an einen 'Rambo' erinnert. Ausgerechnet dieser bezahlte Killer, den DeCaprio verkörpert, wandelt sich aber vom Saulus zum Paulus in diesem Film.

Daneben läuft eine Liebesgeschichte zwichen DeCaprios Charakter und einer amerikanischen Journalistin - diese Szenen wirken irgendwie in den Film reinkonstruiert, um ihn Kinofreundlicher zu machen, und sicher auch, um die Charakterwandlung etwas plausibler zu machen. Dennoch finde ich die Entwicklung von DeCaprios Charakter vom skrupellosen Söldner / Auftragskiller zum tragischen Helden nicht wirklich glaubwürdig, was aber an der Story und nicht DeCaprios Schauspielerischer Leistung liegt. Auch der Charakter des Schwarzen Nebenhelden wirkt ziemlich Klischeehaft - er ist zwar in der Lage, zu Anfang des Films als Arbeitssklave einen unbezahlbaren Diamanten vor seinen brutalen Milizen-Aufsehern zu verstecken, ansonsten kann er aber den gesamten Film kaum einen Schritt vor den anderen zu tun, ohne das der Weisse 'Entwicklungshelfer' DeCaprio ihm sagt, was er tun muss.

Ich habe mich trotzdem während und nach dem Film 'unterhalten' und 'politisch aufgewühlt' gefühlt, was für mich ein Indiz dafür ist, das der Film insgesamt gut gemacht, und durchaus sehenswert ist, wenn einen die zahlreichen recht plastischen Gewaltdarstellungen nicht abschrecken. Allzusehr sollte man aber nicht über den Film und seine Handlung selber nachdenken - immerhin kann man aber konstatieren, das der Film das Thema stärker in das öffentliche Bewusstsein rückt, und so vielleicht einige Interessierte dazu bewegt, sich eingehender mit dem Thema auseinander zu setzen.


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