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Beiträge von K.S. Sternfuchs
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Rezensionen verfasst von
K.S. Sternfuchs "Sternenmacher" (Io, Jupiter, Sol System)

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Origin - Spirits of the Past (Special Edition) [2 DVDs]
Origin - Spirits of the Past (Special Edition) [2 DVDs]
DVD ~ Keiichi Sugiyama
Wird angeboten von anime-onlineshop-de
Preis: EUR 39,95

13 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Große Entäuschung..., 4. Juni 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte mir diese DVD für einen Videoabend mit Freunden besorgt. Keiner kannte den Film vorher oder hatte was darüber gehört. Und wir sind alle Anime-Fans. Einhellige Meinung hinterher: Zeitverschwendung!

Also ich kann nur sagen: was nützt einem ein Film, der super aussieht. Einen guten Sound hat, aber die Story ist sowas von öde?

Das ganze sieht aus, als hätte man sich die Ghibli-Filme angesehen und in einen Mixer geworfen um nach gleichem Rezept einen Erfolgsfilm zu produzieren. Nur klappt das eben hier überhaupt nicht. Mit keiner der Figuren baut man eine Beziehung auf. Wie die Story ausgeht ist einem egal und die ganze Welt drumherum ist uninteressant.

Wir haben danach Whale-Rider geguckt und der Unterschied könnte kaum krasser sein. Echte Menschen mit echten Gefühlen und keine leeren Hüllen...

Wer diesen Film schon super findet, der hat noch einige gute Filme vor sich...


Twilight Samurai - Samurai der Dämmerung
Twilight Samurai - Samurai der Dämmerung
DVD ~ Hiroyuki Sanada

13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Frechheit., 8. Februar 2007
Der Film ist wirklich sehr schön.

Aber die Bildqualität der DVD ist die schlechteste, die ich jemals gesehen habe.

Der Film ist auf einem Beamer nicht mehr anzusehen, da einem nach kurzer Zeit die Augen tränen.

Dafür, dass der Film noch so neu ist, ist mir das unbegreiflich.

Zur Not ausleihen und gucken aber auf keinen Fall kaufen!


Das Kultur-Spiel
Das Kultur-Spiel
von Iain M. Banks
  Taschenbuch

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eins gut, zwei schlecht., 29. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Das Kultur-Spiel (Taschenbuch)
Ich hatte mir das Buch gekauf, weil ich vorher das sehr gute "Bedenke Phlebas" vom selben Author gelesen hatte. Ich hatte nicht unbedingt erwartet, dass die Geschichte ähnlich aufgemacht war wie in dem anderen Buch, aber da es im selben Universum
spielt hatte ich auch nicht erwartet, dass es ganz anders laufen würde. In Phlebas gibts relativ viel Aktion zu lesen. Weltraumkämpfe, kämpfe am Boden usw. usw. in diesem Buch gibts
das eher nicht. Wer also eine Space-Opera mit Raumschlachten und soweiter erwartet bekommt das hier nicht geboten.
Das Buch hier enthält zwei Bücher die nach meiner Meinung nicht gleich gut sind. Das erste Buch ist richtig gut, das zweite ist sehr mittelmäßig.
Im ersten Buch geht es um einen Spieler der einige sehr interessante Dinge erlebt, im zweiten um einen Krieger der viele weniger interessante Dinge erlebt. Auch die Erzählstruktur ist total anders. Das erste Buch läuft völlig linear ab, das zweite springt so oft hinterher, dass es einfach keinen Spass mehr macht. Man bekommt fast den Gedanken, dass hier alles versucht wurde um die Geschichte überhaupt interessant zu machen, was sie aber auch durch das Tempusgehoppse nicht wird. Wohlgemerkt gibt es nicht mehrere Handlungsstänge sondern nur einen, der aber immer wieder zu anderen Zeiten weitererzählt wird.
Die Bücher ähneln sich (wie auch Phlebas) in der Weise, dass wieder ein männlicher Hauptdarsteller alles erlebt. Die Charaktere die Banks erfindet sind wirklich interessant und man liest gerne weiter um zu erfahren was den Protagonisten passiert.
Aber was die Spannung und die Geschichte ansich angeht...
Was soll man von diesem Banks halten? Da schreibt er erst eine interessante, sehr spannend erzählte Geschichte über einen Spieler (die Spiele die alle nicht erklärt werden, werden sehr interessant beschrieben. Auch gerade wie der Jernau (der Protagonist) seine Züge macht). Und dann so eine lahme sich hinziehende Geschichte über einen Krieger der imens wichtig zu sein scheint, aber irgendwie nie was macht, ausser nicht über seine Vergangenheit hinweg zu kommen.
Fazit: Buch 1 -> super, Buch 2 -> kann man lesen, muss man aber nicht.


Starship Troopers 6 - Kampf um den Heimatplaneten Erde
Starship Troopers 6 - Kampf um den Heimatplaneten Erde
DVD ~ Steven Melching
Wird angeboten von Film_&_Music
Preis: EUR 25,00

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Coole Serie, nur leider fehlt das Finale!!!, 28. März 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir hat die Serie unheimlichen Spass gemacht. Habe mir direkt alle DVDs gekauft und gleich alle am Stück durchgeguckt. Die Animationen sind zwar nicht immer der Superknaller aber es sieht gut genug aus um an der Serie Spass zu haben. Nach kurzer Zeit hat man die Charaktere lieb gewonnen und ist gespannt wie es weiter geht. Jede Folge bringt ein paar neue Bugs hervor und jedesmal gibts eine andere Landschaft. Wasser, Wüste, Schnee und sogar die Erde wird zurückerobert.
Nur leider leider leider hat die Serie kein Ende. Die letzte Folge endet mit einem Cliffhanger und mehr Folgen gibt es nicht.
Auf mich wirkt es auch so als würde 1-2 Folgen zwischen dieser und der vorherigen DVD fehlen, da über Dinge gesprochen wird die nicht gezeigt wurden.
Ich kann nur hoffen, dass die fehlenden Folgen noch produziert werden. Aber auch so lohnt sich der Kauf.
mfg Matthias


Bedenke Phlebas: Roman
Bedenke Phlebas: Roman
von Iain Banks
  Taschenbuch

36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pürfekt, 15. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Bedenke Phlebas: Roman (Taschenbuch)
.
Sie wollen Space-Opera und keine Hard SciFi.
Sie wollen Spannung.
Sie wollen das ganze vor einem sehr detailiert überdachten Hintergrund (mit diversen Aufenthalten im Weltraum).
Dann ist dieses Buch das richtige für Sie.
In einer anderen Galaxis zu einer anderen Zeit herrscht die "Kultur" über einen grossen Teil der bekannten Welt. Genetische Manipulation ist gang und gebe, Künstliche Intelligenzen bestimmen die Politik und den meisten Wiedersacher ist die Kultur inzwischen nähergebracht worden.
In diese Welt wird Horza Gorbul geworfen damit der Leser mit ihm eine interessante Reise erleben darf...
Ich habe das Buch im Urlaub gelesen, und mit seinen 750+ Seiten ist es nicht gerade ein Leichtgewicht. Aber trotzdem fliegt man nur so über die Seiten. Horza Gorbul, eine Held der über gewisse Fähigkeiten verfügt, die ihn zu einem guten Spion machen, arbeitet für eine Rasse die sich als eine der letzten gegen die Kultur verteidigt. Er selbst gehört einer anderen Rasse an. Im Buch wird er von Episode zu Episode getrieben und muss sich immer wieder auf neue Umstände einlassen. Durch die ganze Geschichte zieht sich aber ein roter Faden der konstant verfolgt wird.
Dabei wird er beschossen, soll gefressen werden, stiehlt Raumschiffe, erlebt den Untergang einer Welt, wird in den Weltraum geschleudert, ersäuft (2x), erlebt das grosse Spiel und beendet das Buch reifer als vorher.
Jede der Episoden bietet etwas neues und sie werden nur von der Dringlichkeit verbunden die eine Aufgabe zu erfüllen.
Die Geschichte ist spannend und unterhaltsam aber besonders der Protagonist hat mir unglaublich gut gefallen. Er ist kein Held im eigentlichen Sinne. Dem Leser wird die ganze Zeit über geschildert wie Horza die Welt wahrnimmt, was er plant und wie er zur Kultur steht, seine Gedanken verleihen seiner Figur das gewisse Etwas um sich mit ihm zu identifizieren. Die Interaktion mit anderen Romanfiguren wirkt sehr stimmig und bleibt den ganzen Roman über interessant.
Fast alle Nebenfiguren sind sehr interessant geraten.
Und das ganze vor einem Geschichte in der geballert, geliebt, betrogen, verzeifelt, philosophiert und gestorben wird.
Der Roman ist abgeschlossen, aber es gibt noch weitere die in dem beschriebenen Universum spielen.
Und nicht zu vergessen, das Ende läßt einen nicht unzufrieden zurück.
Fazit:
Der ultimative Roman für den SciFi-Begeisterten im Urlaub.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 21, 2014 8:05 PM MEST


Ein gutes Omen
Ein gutes Omen
von Terry Pratchett
  Taschenbuch

12 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht der erwartete Brüller!, 5. April 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein gutes Omen (Taschenbuch)
.
Es geht hier um die Apokalypse die durch das erscheinen von Satans Sohn auf der Erde ausgelöst werden wird. Man sollte sich von diesem relativ 'hartem' Start nicht verschrecken lassen, es handelt sich natürlich um ein lustiges Buch, schliesslich ist es von Terry Pratchett und Neil Gaiman.
Im laufe der Handlung begleitet man einen Engel, einen Teufel, Satans Sohn, Hexen, DEN TOT, 3 weitere Apokalyptische Reiter und einige wenige normale Engländer...
Ich habe dieses Buch im Urlaub an einem Tag gelesen. Dabei bin ich ein sehr grosser Terry Pratchett Fan und habe seine Bücher fast alle auf deutsch und englisch gelesen. Auch Neil Gaiman ist mir nicht ganz unbekannt.
Aber dieses Buch hat bei mir einfach nicht geklickt. Die Witze sind leider nicht auf dem Niveau der besseren Scheibenwelt Romane. Die Geschichte ist auch nicht so richtig interessant da sie ziemlich dahinplätschert.
Der Dämon und der Engel sind wirklich sehr nett geraten und die Szenen in denen die beiden vorkommen haben mir wirklich Spass gemacht, aber die Kinder waren ziemlich verschenkt. Das übliche Ausreizen und auf die Spitze treiben von Klischees ist bei den Kindern einfach nur unlustiger Seitenfüller.
Ebenso sind die ewigen Rückblenden auf die 4 apokalyptischen Reiter nicht wirklich spannend und auch relativ Gagarm.
Ich will nicht sagen, dass das Buch richtig schlecht ist. Für einen Urlaub als Pausenfüller an einem Tag ist es durchaus unterhaltsam. Aber dieser Autor hat einfach schon viel viel bessere Sachen zuwege gebracht.
Ich kenne die Omen Filme nicht. Möglicherweise habe ich dadurch viele Gags verloren. Aber einfach so ohne Kontext ist diese Buch einfach nicht der Brüller!
Wer noch nichts von Terry kennt sollte besser Wachen,Wachen!! und dann Helle Barden lesen. Oder gleich die ganze Scheibenwelt Reihe von vorne bis hinten *g*
mfgmatthiasbuyken


Emphyrio
Emphyrio
von Jack Vance
  Taschenbuch

9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ist das alles?, 12. März 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Emphyrio (Taschenbuch)
Jack Vance kann sich was ausdenken, das ist mal sicher.
Als wäre er selber auf den fremden Planeten aufgewachsen die er beschreibt. Man kanns schmecken, riechen und hören und die Farben nehmen einen ausserirdischen Schimmer an. Nur leider leider ist es nicht richtig interessant was er dann beschreibt.
Die Geschichte über einen Holzschnitzer der in einer seltsamen Gesellschaft lebt, die dann im Laufe der Geschichte von ihm angezweifelt wird, ist mir einfach nicht mitreissend genug. Die Handlung plätschert so dahin, 'wirklich' interessante Charaktere kommen nicht vor und als die Geschichte sich endlich vom Boden des Planeten bewegt ist sie auch schon zu Ende.
Der Endgag ist in dieser Form recht nett, mir aber vom logischen her nicht wirklich plausibel. Der Informationsaustausch der Planeten ist so begrenzt wie man es sich heute einfach nicht mehr vorstellen kann. Und das oft beschriebene Dummhalten einer ganzen Bevölkerung scheint hier zu klappen, ohne das ich begreifen kann warum sowas klappen sollte.
Das Buch ist nicht wirklich schlecht, aber es enthält auch keine wirklich guten Charaktere, Ideen, Handlungselemente.
Daher gibt es hier nur 3 Sterne.
Das hier ohne Geballer ohne Kriege und ohne eskalierende Konflikte, ohne Liebe und ohne Hass eine noch interessante Geschichte entstanden ist muss man dem Autor aber hoch anrechnen.
Eine Sache die Vance offensichtlich beherscht. Dafür gibts 3 Sterne.
Jedem, dems gefallen hat empfehle ich Hyperion von Dan Simmons.
Das ganze gute + die ganze Packung Action die hier fehlt!
mfgmatthiasbuyken


Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch)
Der futurologische Kongreß: Aus Ijon Tichys Erinnerungen (suhrkamp taschenbuch)
von Stanislaw Lem
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,00

11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zu viel für eine Nacht., 12. März 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
.
Dieser Autor ist unglaublich in seiner Detailfülle und seinem Einfallsreichtum aus dem dann dieses Buch entstanden ist.
Es handelt sich bei diesem Buch um eine Sammlung von Geschichten die sich jeweils um die Person Ijon Tichy und dessen Abenteuer drehen.
Meist wird ein ferner Planet bereist und meist passiert dann dort so einiges. Die Handlung ist sehr abgedreht und mit 'normaler' Space-Opera hat dies hier absolut nichts mehr zu tun.
Aus dem Potential was in auch nur einer dieser Geschichten steckt würden andere Autoren ganze Bücher schreiben. Ein Sammelsurium unglaublicher, guter und alberner Einfälle das einfach nur Spass macht beim Lesen.
Leider, leider entspricht diese Informationskeule nicht meinem Lesestil. Ich lese Bücher immer erst zu Ende, bis ich das nächste Anfange. Und das ist bei diesem Werk meiner Meinung nach keine gute Herangehensweise.
Die Geschichten bieten eine Menge. Die Seiten sind vollgepackt mit Informationen, Denkbeispielen und subtilen bis albernen Späßen. Utopien, Dystopien, Zeireise und Urknall. Von Revolution bis Evolution. Der Inhalt pro Seite entspricht hier in etwa *grins* dem von 27 5/7 Steiten Stephen King.
Eben dieser Umstand machte es mir aber schwer lange Zeit weiter zu lesen. Man geht nochmal zurück, denkt über einiges nach und kommt so nur langsam voran. Von der Informatonsflutkeule ausgenockt, nenne ich sowas.
Das Buch hat nur relativ wenige Seiten. Aber da ich immer nur kurze Zeit lesen konnte (sagen wir 1-2 Stunden) habe ich sehr lange gebraucht um es komplet abzuschliessen.
Wer das Problem nicht hat, und dieses Buch hier neben einem anderen lesen kann darf gut und gerne davon ausgehen, dass ich hier 5 Sterne verteilt hätte.
mfgmatthiasbuyken
Noch als Anmerkung:
Wer dieses Buch übersetzt hat, hat auf jeden Fall meinen Respekt verdient!
Nicht zu vergessen:
Unbedingt lesen!!!


Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung: Die Gefährten
Der Herr der Ringe. Ausgabe in neuer Übersetzung und Rechtschreibung: Die Gefährten
von J. R. R. Tolkien
  Taschenbuch

52 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Absoluter Mist., 20. Oktober 2001
Diese Übersetzung ist entsetzlich.
Ich habe es nicht geschaft mehr als den ersten Band zu lesen. Die Schnitzer sind so zahlreich, dass es müßig wäre sie alle aufzuzählen. Da die alte Übersetzung noch zu haben ist sollte man darauf zurückgreifen. Wie man so hört wird selbst der Verlag der dieses Ding hier veröffentlich hat die alte Übersetzung wieder auf den Markt bringen. Seien sie ein König als Kunde und verweigern sie sich diesem Schund.
Kaufen sie die alte Übersetzung jetzt zum teureren Preis oder warten sie auf die Wiederauflage, aber lesen sie bitte keine Seite von dieser BesteFantasyderWeltzerschredderung...
mfgmatthiasbuyken


Der schweigende Stern
Der schweigende Stern
von Clive St. Lewis
  Gebundene Ausgabe

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 3geteiltemeinungweildreigeteiltesbuch, 31. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Der schweigende Stern (Gebundene Ausgabe)
Als ein Buch kann man dieses Buch gar nicht bewerten. Es handelt sich vielmehr um 3 Bücher und ein relativ langes Essay.
Das erste Buch ist milde Interessant und in seinen ausschweifenden Bildbeschreibungen zum Teil recht zäh zu verdauen.
Als SiFi-Geschichte hat es mich ein bischen an die naiveren Geschichten eines Jules Verne erinnert. Irgendwie wurde ein Raumflugfähiges Fahrzeug entwickelt und damit wird eine Reise zu einem fernen Planeten des Sonnensystems unternommen. Die Technischen Details werden dabei völlig außer Acht gelassen und lassen für einen Leser der heutigen Zeit so viele Fragen offen das die Geschichte fast nur noch als Allegorie gelesen werden kann. Philosophische Fragen werden in diesem Buch nicht so sehr im Vordergrund behandelt wie im zweiten. Leider ist es sogesehen nicht sehr unterhaltend und wirft auch keine Interessanten Fragen in die Runde. Deswegen hier 2 Sterne.
Das zweite Buch ist von ganz anderem Kaliber. Wieder dreht sich die Geschichte Vordergründig um eine Reise zu einem anderen Planeten und wartet auch wieder mit jeder Menge Flavortext auf, doch die eigentlich Reise ist bald nicht mehr von Interesse. Der Protagonist begegnet einer zweiten Eva und hat einen Handlungsspielraum um das "Böse" am Apfelübergeben zu hindern. Wie und was er macht, davon handelt das Buch.
Es ist zwar sehr stark von christlichen Mythen durchdrungen, macht aber eine Menge Spass beim Lesen. Was würden Sie sagen wenn sie zwischen Eva und der Schlange stehen und paar Worte an die Gute richten dürften? Waren Vorkenntnisse nötig, oder vergößern sie das Lesevergnügen? Die Antwort dieser Frage kann ich leider nicht beantworten. Mir hat das zweite Buch viel Freude bereitet.
4 Sterne für das zweite
Das dritte Buch ist wieder ziemlich anders geraten und kann eher mit einem Mix aus 1984 und Werken von Lovecraft mit wenigen Horrorelementen verglichen werden. Als SiFi-Fan werden mir hier zu wenig Planeten geboten, als Paranoiker frage ich mich, wie die Bösen solche Macht erlangen konnten denn das klärt das Buch überhaupt nicht. Die negativen Elemente werden, ohne zuviel vorweg nehmen zu wollen, natürlich geschlagen. Aber bei der Auflösung fragt man sich doch, ob dem Author auch keine plausible Lösung um die Geschichte noch umzubiegen, eingefallen ist?
Losgelöst von den anderen hätte es mir vielleicht einen Tacken besser gefallen. Aber in Verbindung mit den beiden Vorgängern war es leider Recht langweilig. Selbst die Antagonisten scheinen oft gar nicht zu wissen warum sie etwas machen. Die Vielzahl von Charakteren die dieses, im Gegensatz zu den anderen Büchern, bevölkern ist aber Recht interessant geraten.
Ingesammt 3 Sterne wegen zu lang und wegen schlechter Auflösung der ganzen großen Geschichte.
Das Essay ist sehr lang und sehr weilig. Die Anzahl der benutzten Fremdwörter hebt auch nicht gerade seine Lesbarkeit. Mir wäre lieber gewesen eine genauere Analyse der Bücher im Bezug auf ihr Erscheinungsjahr und im Bezug auf ihre Stellung im SiFi Sektor zu bekommen. Die wenigen aber guten Informationen über den Author selbst mußte man sich qualvoll aus dem Text herauslesen.
Hier 1 Stern. Obwohl ich es durchaus gerne öffter sehen würde wenn in den Büchern mehr Informationen über die Authoren zu finden wären.
Insgesammt aber klare Kaufempfehlung! Diese Art der Sprache wird einem von keinem der neueren SiFi-Authoren geboten. Wer H.G. Wells mag und einen Jule Verne mögen würde der auch mal ein bischen mehr Text hinlegt der ist hier gut beraten. Das Lewis das Christentum gemeint hat ist offensichtlich, was er aber wirklich erklärt hat ist eine andere Geschichte. mfgmatthiasbuyken


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