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Rezensionen verfasst von
Janine Lubjuhn "milchpulver"

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Seite: 1
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Zwei Zebras in New York: Roman
Zwei Zebras in New York: Roman
von Marc Michel-Amadry
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 12,00

10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schöne Idee, leider nicht gut umgesetzt..., 2. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir dieses Buch aufgrund der bislang vier 5-Sterne Rezensionen gekauft, die einzigen Wertungen bisher. Vielleicht waren meine Erwartungen daher sehr hoch, ich weiß es nicht. Ich muss leider sagen, dass ich von den Zebras enttäuscht wurde. Denn trotz der tollen Idee ist die Ausarbeitung mangelhaft. Das Buch liest sich stellenweise eher wie ein Schulaufsatz, an anderen Stellen wiederum hat der Autor mit Hingabe geschrieben. Der Stil ist also ziemlich wechselhaft, weshalb es schwierig ist in das Buch hineinzufinden.

Zu den Figuren:
Ich finde, dass der Leser nicht nahe genug an die Figuren herangeführt wird, um mit ihnen zu fühlen und ein empathisches Verhältnis zu ihnen aufzubauen. Die vier Protagonisten vermissen sich die ganze Zeit über und verlangen nacheinander, aber so richtig nachvollziehen konnte ich das nicht, weil ich die Charaktere zu wenig kannte. Außerdem fragte ich mich, warum sie sich eigentlich räumlich getrennt hatten, das macht bei zwei von ihnen keinen Sinn, wenn man liest welche Gedanken die Figuren haben.

A pro pos Sinn:
Mit einer Sache, die im Buch beschrieben wird kann man es selber sehr gut beschreiben. Nachdem James seinen Nachnamen verrät, lachen sich alle darüber kaputt und das sehr lange und er muss ihn sogar nochmal wiederholen, weil die Umstehenden es einfach nicht glauben wollen, dass er so heißt. Wie der Nachname aber tatsächlich lautet, erfährt der Leser selber nie. So wird man eher außen vor gelassen und das Gefühl zieht sich durch das gesamte Buch.
Die Figuren haben sehr schnell Vertrauen zueinander, obwohl sie sich nicht kennen. Auch das erscheint beim Lesen eher gewollt, damit alles in das kurze Werk passt. Das Buch macht eher den Eindruck eines Skripts, das noch auf eine Ausarbeitung mit Tiefgang wartet.

Fazit:
Was an diesem Buch so wundervoll sein soll, ist mir schleierhaft. Es wirkt alles sehr vom Autor gewollt und die Beziehungen und Dialoge sind unorganisch. Die Idee ist zwar schön, aber eine flüssige Geschichte ist dabei nicht zustande gekommen. Vielleicht liegt das zum Teil auch an der Übersetzung, aber alles in allem lassen sich die oft platten und sehr inszeniert wirkenden Handlungen nicht erklären. Außerdem scheint es stellenweise so, als seien ein paar Seiten des Buchs herausgefallen, denn an manchen Stellen hätte ich gerne mehr erfahren, oder mitbekommen, wie Dinge passiert sind. Rund ist die Sache nicht. Die Geschichte hat mich einfach nicht gepackt, da sie den Anschein macht, als brauche sie sich nur selbst. Deshalb bin ich einfach nicht in sie hinein gekommen.

ACHTUNG SPOILER!
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Unlogisch sind auch folgende Teile:

- Mila vergisst, dass sie die Briefe ihres Liebsten in einer Kiste gesammelt hat...?
- Mahmoud bekommt alles was er will, aber wie genau wird nicht erklärt...?
- Mila wird zum Essen eingeladen und dann will sie vorher aber noch zwei Hot Dogs essen, weil sie so großen Hunger hat? Das hat der Autor eingebaut, damit sie Mathieu begegnen kann. Das hätte man auch cleverer lösen können, einfach mit einer Zusammenkunft in der Wohnung von James.
- Dass Jana und James wieder zusammenfinden kommt sehr plötzlich. Man wartet die ganze Zeit darauf und dann sind sie plötzlich schon seit Tagen wieder vereint. Das ist zwar nicht unlogisch, aber seltsam.

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Organische Chemie für Ahnungslose: Eine Einstiegshilfe für Studierende
Organische Chemie für Ahnungslose: Eine Einstiegshilfe für Studierende
von Katherina Standhartinger
  Broschiert
Preis: EUR 28,80

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wenn man bereits grobe Grundlagen der OC beherrscht, ist dieses Buch eine nette Gelegenheit zur Wiederholung, 22. November 2010
Der Einstieg ins Thema ist gleich auf relativ hohem Niveau. Das Buch beginnt mit der Erklärung von Orbitalvorstellungen, so soll es ja auch sein. Allerdings hätte ich mir wohl ein wenig die Zähne an den ersten Seiten ausgebissen, wenn ich noch nie etwas von dem Thema gehört hätte.
Ganz Grundlegendes wird nicht sehr verständlich erklärt. Man sollte schon eine leichte Ahnung vom Thema haben, bevor man sich dieses Buch durchliest.
Auch die Reinehnfolge der Themen scheint mir nicht immer sinnvoll. Von der Fischer-Proketion wird das erste mal auf Seite 128 gesprochen; meiner Meinung nach gehört sie aber zur absoluten Grundlage.

Allerdings scheint das Thema "Organische Chemie" nach dem Durchlesen nicht sehr kompliziert zu sein. Das ist natürlich ein positives Gefühl, mit dem man sich für anstehende Prüfungen schon wohler fühlt. Ob das wirklich etwas Gutes ist, wird mir meine Prüfung zeigen.
Die Übungsaufgaben sind gut lösbar und größtenteils sinnvoll. Allerdings stehen die Lösungen gleich drunter und fast gerät man in Versuchung einen Blick drauf zu werfen, bevor man selber nachgedacht hat.
Was die IUPAC-Namen angeht, so wird auch hier an Erklärungen gespart. Grundlagen werden besprochen, aber es könnten noch mehr Beispiele genannt, bzw. eine tiefere, bzw. weiterführende Einführung gegeben werden.
Die Zeichnungen sind ein wenig unübersichtlich, da man eher raten muss welches Wort zu welchem Bild gehört.

Fazit: Ein Buch, das man gut durcharbeiten kann, wenn man die Grundlagen schon ein wenig kennt. Für absolute Anfänger eher ungeeignet. Wenn man sich mit dem Thema allerdings bereits auseinander gesetzt hat, wird wohl ein weiterführendes Buch eher sinnvoll sein.
Für mich war es zur Wiederholung ganz gut geeignet. Viele Dinge sind mir jetzt klarer als vorher. Aber ich werde wohl, um wirklich das Gefühl haben zu können mich in dem Thema auszukennen, noch weitere Literatur hinzuziehen müssen.


I'm Having Fun Now
I'm Having Fun Now
Preis: EUR 15,98

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht Jenny Lewis und nicht Jonathan Rice.. Einfach Jenny and Johnny, 4. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: I'm Having Fun Now (Audio CD)
Zugegeben, als ich diese CD das erste mal einlegte und sie im Hintergrund laufen ließ, habe ich sie kaum wahrgenommen. Mittlerweile komme ich aber gar nicht mehr von ihr los. Jenny Lewis und Jonathan Rice haben eine ganz eigene Musik geschaffen, die jeden mitreißt, der sie hört. Die Melodien sind oft einfach, aber auch wieder so genial, dass sie im Ohr bleiben. Selbst solch einfache Textzeilen wie "Wig wave" klingen manchmal minutenlang nach, sind dabei aber alles andere als ein lästiger Ohrwurm.
Jenny Lewis scheint in Jonathan Rice den perfekten musikalischen Partner gefunden zu haben und zusammen schaffen sie es, diesem Album einen absoluten Erfolgscharakter zu geben. Die Harmonie ihrer Stimmen ist beeindruckend. Selten habe ich zwei Gesangsspuren so sehr verschmelzen hören.
Lewis' Stimme klingt stellenweise zart und zerbrechlich, ist dabei aber so stark, dass man einfach in die CD hüpfen möchte!

Die CD ist anders als das, was zuvor von Jenny Lewis bekannt war. Ganz anders als ihre Musik mit Rilo Kiley und auch anders als das von Country geprägte Album "Rabbit Fur Coat", das sie zusammen mit den Watson Twins aufnahm. Auch ihre letzte Soloplatte "Acid Tongue" ist nicht mit diesem Album zu vergleichen. "I'm Having Fun Now" hat mehr Geschwindigkeit, mehr Rhythmus, mehr Freiheit. Es ist ein ganz eigener kleiner Palast!
Auch wenn ich die anderen Platten sehr gerne mag, bin ich doch immer wieder überrascht, wie viele Facetten in Lewis stecken und möchte diese CD nicht missen!
Ich bin nicht enttäuscht, dass diese CD nicht klingt wie die anderen - ich bin beeindruckt!


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