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Beiträge von Daniel Stublia
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Rezensionen verfasst von
Daniel Stublia
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Liquid Spirit
Liquid Spirit
Preis: EUR 7,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jahrhundertstimme, 2. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Liquid Spirit (Audio CD)
Es gibt wohl keinen männlichen Sänger, der alles so perfekt vereint wie Gregory Porter: Sensationelle Stimme, perfekte Technik und einfach dieser Soul, der einen sofort in den Bann zieht. Wer Kurt Elling's Perfektion mag und Nat King Cole's stabile Stimmlage und Entspanntet findet dies neben der Stimm-Gewandtheit einer Rachelle Ferrell vereint in einem kräftigen Bariton. Was mich ebenso begeistert, ist der Timbre in der Stimme, den nur wenige Sänger wie zum Beispiel Michael Bublé haben. Diese Kombination ist einfach grandios.

Die drei Alben sind alle wunderbar. Perfekter klassischer Jazz mit allen Facetten, die das Genre heutzutage hergibt. Die Songs sind auf höchstem Niveau und modern und abwechslungsreich instrumentiert. Die Klangqualität steigt mit den Alben. 'Water' zeig etwas Schwächen in der Raumauflösung und klingt nicht so frisch und durchhörbar wie 'Liquid Spirit'. Generell ist im Klang noch Potential nach oben.

Für mich ist Gregory Porter der mit Abstand beste Jazz-Sänger - ever. Es gibt nur einen, der mir als Vergleich einfällt; Luciano Pavarotti, aber der sang in einem anderen Konzertsaal :-)


Champagner Guide
Champagner Guide
von List Medien AG
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 29,90

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ein Guide durch die Weine, 18. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Champagner Guide (Gebundene Ausgabe)
Das Buch deckt genau das ab, was ein Guide auch machen soll: durch die einzelnen Kellerein zu führen inkl. einer Vorselektion eines der erfahrensten Kenners zu diesem Thema. Am Ende entscheided wohl der Geschmack eines einzelnen, aber es ist doch hilfreich zu lesen, was der 'Parker' des Champagners dazu meint - und auch warum. Wenn man sich mal gefragt hat, wer denn z.B. hinter dem Champagner bei Lidl steckt, wird man hier auf interessante Infos stossen. Oder man kann sich auch auf die Schulter klopfen, wenn man die Höchstnote des eigenen Liebling-Champagners auch von Juhlen bestätigt bekommt (Louis Roederer).

Nebenbei ist das Layout frisch und modern und das Buch sieht mit dem gebundenen Rücken einfach schön aus im Bücherregal und macht entsprechend immer wieder Lust es in die Hand zu nehmen und darin zu schmökern.

Für mich ist das Buch Die Referenz für Champager-Kenner, wenn mann sich in erster Linie für die Weine interessiert und auf seichte Tablebook-Blättererlebnisse verzichten kann. Die Bilder, Infos und Texte sind alleseamt neu (!) und das ist der Unterschied zu den restlichen Büchern zu diesem Thema, die wohl selbst die heutige Rentnergenration nicht mehr wirklich spannend findet.

Der kurze aber sehr ansprechende Teil mit Restaurants und Hotels führt ebenfalls zu einer kleinen Reisefieberattacke; man würde am liebsten auf den Weg in Richtung Champagne begeben!

Fünf Sterne weil:
+ Gesamtüberblick über die Weine inkl. qualifizierter Bewertung (einmalig!)
+ Gesamtüberblick über die Kellereien
+ Adäquate und leicht verständliche Infos zu Champagner (lieber trinken ;-)
+ Aktuelle Bilder, die nicht zu Opel-Manta-Zeiten fotografiert wurden ;-)
+ Angenehm lesbare Typo und frisches und moderes Design


Die neue Weinschule: Schritt für Schritt zum Weinkenner
Die neue Weinschule: Schritt für Schritt zum Weinkenner
von Belinda Stublia
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 24,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bestes Buch zum Thema Weinwissen, 4. Mai 2009
Eigentlich wollte ich in diesem Buch nur vereinzelte Kapitel lesen, blieb dann aber durch den flüssigen Schreibstil und die wirklich ausgezeichneten Erklärungen regelrecht darin 'kleben'. Die Themen sind sehr anschaulich erklärt und auch der etwas versiertere Weingeniesser findet überall noch interessante und nützliche Informationen. So macht es Spass festzustellen, das man wieder etwas gelernt hat und das macht dann Lust zum weiterlesen. Hervorzuheben ist auch das sehr aktuelle Thema Sensorik, welches bis anhin in dieser einprägsamen Art noch in keinem Buch zu finden war. Ich habe das Buch auch ein paar Mal verschenkt (Tipp!) und bekam das gleiche positive Feedback auch von 'alten Hasen' in Sachen Wein ;-)
Für mich rundum das beste Buch auf dem Markt in Sachen Weinwissen und eine dicke Empfehlung an alle Weinfreunde!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 14, 2011 2:07 PM CET


Brother to Brother
Brother to Brother
Preis: EUR 14,84

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gino Vanellis Top-Album, 14. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Brother to Brother (Audio CD)
Nachdem ich dieses Album über 20 Jahre nicht mehr gehört hatte, fand ich es kürzlich in einer verstaubten Ecke einer Plattenbörse. Und es hat mich wieder voll umgehauen, was da in den schwarzen Rillen an musikalischer Pracht und Power steckt. Dieses Album ist so abgefahren aufwendig produziert, dass angesichts der damaligen Analogtechnik wahrscheinlich das halbe Quartier keinen Strom mehr hatte. Und der Rest sass vermutlich im Studio und hat die Chorgesänge mit den Vanelli-Brüdern eingespielt.

Mit Appaloosa startet die Platte bereits mit einer interessanten Kombination aus groovigem Rhythmus und erdigem Pop-Rock-Song. Weiter geht's mit souligem 80-er Sound, dem dynamischen Brother-to-Brother und dem etwas rockigerem The Evil Eye. Der Gesang von Gino und auch der Girls hat so viel Power, dass es auch von der alten Platte aus so richtig direkt unter die Haut geht. Und auch der Rest der Band sticht in allen Varianten durch aussergewöhnliche Spielfreude hervor. Die Rhythmus-Fraktion mit dem Schlagzeuger und dem Bassisten ist so unverschämt gut, dass man sich in den ersten Sekunden einfach nicht vorstellen kann, dass der Rest der Band auch nur die leiseste Chance hat mitzuhalten. Dieser Gedanke weilt aber nur solange, bis die Lead-Gitarre diese unglaublichen Solos spielt. Und genau so geht's dann weiter.

Alles in allem das absolute Superalbum jener Zeit, dass auch heute noch genauso viel Spass macht. Der einzige Vermutstropfen fliesst beim Klang. Das Album klang bereits damals schon dünn und raumlos und tut es auch heute noch. Macht aber nichts, immer noch ein Must-have nicht nur für gefühlsdusselige 80-er Barden ;-)


Day Is Done
Day Is Done
Preis: EUR 6,99

8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brad wieder in Höchstform, 16. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Day Is Done (Audio CD)
Die letzen Jahre von Brad waren geprägt durch eine absolut verständliche Suche nach dem neuen Sound. Wenn man mit dem ersten Album so einen Meilenstein im zeitgemässen Jazz erreicht hat, fängt man nach ein paar Jahren wohl über eine Weiterentwicklung an nachzudenken. Mich hat er da nicht ganz abgeholt. Ich befürchtete sogar, er driftet weg von dem was ihn so einmalig macht.
Bis dann 'Day Is Done' kam. Dieses Album baut musikalisch auf der Art-of-the-trio-Reihe auf und geht dann einen Schritt weiter. Und diese Reihe ist etwas vom besten, das in den letzten zehn Jahren im modern Jazz auf den Markt kam. Die sanften aber dennoch pointierten Songanfänge, welche sich in ein ekstatisches Tonspiel aufwiegen um dann anschliessend wieder versöhnlich die Seele zu streicheln sind wieder da! Und das kann einfach nur Brad so vollkommen. Obwohl der immer wieder hervorgebrachte Vergleich mit Bill Evans nicht ganz so falsch ist, ist Brad doch ein typischer Musiker des 21. Jahrhunderts. Das sieht man nicht nur an seiner Songauswahl aus dem Rock- und Pop-Umfeld. Dieser Jazz hat die Sprache, den Groove und den Rock von zeitgemässer U-Musik; bleibt aber dem modern Jazz trotzdem treu. Am besten bemerkbar am Anschlag der Akkorde und an der Intonation des Drumsets durch Jeff Ballard. Einfach fantastisch wie das abgeht, Hühnerhaut inklusive! Hier ist wohl der Unterschied zu den ebenfalls fantastischen E.S.T. zu finden, die sich durch Soundverzerrungen und rockigen Akkordwechseln teilweise schon fast aus dem Jazzlager verabschieden.
Ebenfalls vom feinsten sind die Aufnahme und die Abmischung. Obwohl typisch (amerikanisch) warm abgemischt, klingt das ganze extrem klar und räumlich. Ok, den Bassregler muss man sicher nicht aufdrehen, sofern man einen hat, aber das ist halt keine ECM- oder ACT-Produktion.
Alles in allem meiner Meinung nach bisher das beste Album von einem der besten Jazztrios auf dem blauen Planeten!


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