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Rezensionen verfasst von
Schechzkeks

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171/und das Phantom aus dem Meer
171/und das Phantom aus dem Meer
Preis: EUR 6,39

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Grausam, 5. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: 171/und das Phantom aus dem Meer (Audio CD)
Diese Folge fällt eindeutig in die Kategorie einmal hören, wegstellen, ärgern und versuchen zu vergessen. Die Story ist ziemlich wirr. Selten haben das an sich schöne setting (Meer, Leuchtturm etc.) und die eigentliche Hintergrundgeschichte so schlecht zusammen gepasst. Das letzte Drittel wirkt völlig aufgesetzt. Es kommt überhaupt keine Atmosphäre auf, was bei Küstennähe wirklich ein Kunststück ist. Am schlimmsten sind in dieser Folge aber die Sprecher: kaum einer kann hier überzeugen, vor allem bei Jimmy Blueeye, der eigentlich wohl ein mysteriöser, alter Trunkenbold in einer zwielichtigen Kneipe sein soll, klingt es, als habe man kurzerhand den Hausmeister oder sonst irgendwen hinter das Mikrofon gesetzt. Leider absolut nicht authentisch, bei den übrigen Charakteren sieht es auch nicht viel besser aus. Kurzum: Story mies, Sprecher mies, handwerklich schlecht umgesetzt, einfach nur grausam.


Die drei ??? Der Geist des Goldgräbers (drei Fragezeichen)
Die drei ??? Der Geist des Goldgräbers (drei Fragezeichen)
Preis: EUR 5,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kennst du eines, kennst du alle, 30. Juli 2014
So in etwa habe ich mich beim Lesen des Buches gefühlt. Am Anfang dachte ich, ich wäre bei Nebelberg 2.0 gelandet, nur dass der Berg jetzt gegen eine Wüste ausgetauscht wurde. Es kommt zwar doch anders, aber mich konnte die Geschichte trotzdem nicht überzeugen: Es werden zahlreiche bekannte Elemente alter Geschichten aufgekocht. Was mir besonders sauer aufstößt: wieder einmal verkleidet sich jemand als Geist, um Leute zu erschrecken. Und ich kann jeden beruhigen, Peter macht sich natürlich wieder ordnungsgemäß ins Hemd, obwohl sie gefühlt schon hundert vermeintlicher Dämonen, Geister, Ungeheuer u.ä. als normale Menschen entlarvt haben. Diese running gags waren großartig, aber sie ziehen bei mir einfach nicht mehr. Und das Tier, das den drei ??? über den Weg läuft, also naja bitte, kann man machen, wirkt auf mich aber arg gekünstelt. Sowas gedeiht meines Wissens nach nicht sonderlich gut in einer der trockensten Gegenden der Welt. Und dann diese Leute, die da mitten im nirgendwo in lebensfeindlicher Umgebung wohnen, alle arbeitslos sind und sie machen den ganzen Tag - äh - nichts. Oder wie oder was? Kann mich nicht überzeugen. Positiv ist die Auflösung, die in der Tat äußerst gelungen ist, davon hätte ich zukünftig gerne mehr. Summa summarum nach meiner Meinung aber alles andere als ein Knaller.


Die drei ??? Die Rache des Untoten
Die drei ??? Die Rache des Untoten
von Marco Sonnleitner
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 8,99

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Und er kann es doch, 30. Juli 2014
Es ist unter den Fans der drei ??? in Mode, die Werke Herrn Sonnleitners mit Schmähkritik zu überziehen. Leider zu Recht. Auch ich finde seine Geschichten überwiegend ganz unmöglich, was vor allem daran liegt, dass der Täter zumeist eine nicht nachvollziehbare Motivation oder - noch schlimmer - einen völlig bescheuerten Plan hat, der zudem völlig unrealistisch daherkommt. Dass Herr Sonnleitner auch anders kann, zeigt er mit diesem Werk: der Einstieg in die Story konnte mich fesseln und ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Der Autor verzichtet diesmal auf die Verwendung mehrerer Handlungsstränge, blödsinniger Wendungen, unglaubwürdiger Charaktere und dümmlicher Auflösungen. Die Story ist geradlinig und die Hintergrundgeschichte vor allem plausibel - jedenfalls in der Welt der drei ???. Kurzum: eine gelungene Geschichte, die auch als Hörbuch funktionieren wird, wenn man denn seine Arbeit richtig macht. Der Titel hat übrigens der Tradition entsprechend besonders wenig mit der Story zu tun. Dass ich nicht fünf Sterne vergebe, liegt daran, dass es erstens keine außergewöhnlich gute Folge ist und dass es zweitens einige sprachliche Ausrutscher gibt, die in einem Buch nichts verloren haben. Sätze wie "Godfrey grunzte. Foster grunzte." stoßen mir irgendwie auf.


165/im Schatten des Giganten
165/im Schatten des Giganten
Preis: EUR 6,39

18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Bestenfalls Durchschnitt, 4. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: 165/im Schatten des Giganten (Audio CD)
Ich mag Folgen, in denen die drei ??? außerhalb von Rocky Beach durch die Natur streifen (Nebelberg) und der Beginn dieser Folge ist auch durchaus vielversprechend. Das Problem ist: Die Folge kommt wirklich überhaupt nicht aus dem Quark und dümpelt so vor sich hin, Ermittlungen finden kaum statt und selbst ich, der sich um die Lösung eines neuen Falls selten Gedanken macht, habe innerhalb kürzester Zeit die Auflösung durchschaut. Und die ist so unspektakulär, dass die Story eine Folge nicht tragen kann. Wohl deshalb haben die Macher noch einen weiteren kleinen Nebenstrang eingebaut der sozusagen en passant am Ende mitgelöst wird und das ganze etwas in die Länge zieht. Im Prinzip finde ich die Idee, zwei voneinander unabhängige Fälle zu präsentieren, allerdings ganz gut.

Positiv möchte ich hervorheben, dass die Autoren in Abweichung zu einigen jüngeren Episoden auf hanebüchenen und unglaubwürdigen Unsinn verzichtet haben. Die Geschichte dieses Falls ist nicht realitätsnah, in der Welt der drei ??? jedoch angemessen, leider aber eben auch langweilig.

Fazit: für ein- bis zweimaliges Hören geeignet, danach ein Staubfänger.


Rise of Venice - [PC]
Rise of Venice - [PC]
Preis: EUR 20,30

11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nichts neues, 6. Oktober 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Rise of Venice - [PC] (Computerspiel)
Das Spiel ist im Wesentlichen genau so wie alle "Vorgänger": Rumfahren, Kaufen, Verkaufen, Ruf aufbauen, Produktionsbetriebe einrichten und Handelsrouten planen. Theoretisch könnte man auch Patrizier 2 wieder rauskramen. Allerdings ist Rise of Venice ein klein wenig anspruchsvoller, diese grässlichen Auto-Profit-Handelsrouten gibt es nicht mehr. Innovativ ist der Handel aber nicht, es ist praktisch unmöglich, mit Produktionsbetrieben kein Geld zu erwirtschaften. Zusätzlich muss man sich im Senat einen Ruf bei den zehn Senatsmitgliedern erarbeiten, um aufzusteigen, das ist nicht immer ganz einfach. Ich schätze diese Art von Spielen sehr, man darf aber keinerlei Überraschungen erwarten. Allerdings finde ich es nach wie vor schade, dass die Anzahl der Konvois begrenzt ist. Bei Patrizier 2 habe ich es geliebt, für jede Stadt einen einzelnen Konvoi zu haben; das kann man auch bei Rise of Venice vergessen. Bugs etc. sind bei mir nicht aufgetreten, technisch funktioniert bei mir alles einwandfrei.

Nachtrag nach längerer Spielzeit: Habe zu meiner Freude festgestellt, dass man mit Erreichen der Stufe Prinz 100 Konvois haben darf, mehr als ausreichend. Musste allerdings auch feststellen, dass der Spielspaß merklich nachlässt, wenn man die Vorgänger gespielt hat. Die Unterschiede zu dem - recht alten - Patrizier 2 sind so winzig, dass man sie mit der Lupe suchen muss. Deshalb gehe ich von 4 auf 3 Sterne runter, weil ich keine zweite Partei starten werden, das Spiel fesselt einfach nicht, alles schon da gewesen. Die Macher müssen sich mal was Neues einfallen lassen.


Sid Meier's Civilization V - Brave New World (Add - On) - [PC]
Sid Meier's Civilization V - Brave New World (Add - On) - [PC]
Preis: EUR 15,71

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen An sich gut, 16. August 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
aber leider krankt das Spiel nach meiner Meinung an einem Geburtsfehler, der sich mit der Erweiterung noch verschlimmert hat. Aber von Anfang an: Ich schätze civ 5 sehr und finde es tausendmal besser als civ 4. Die Komplexität ist einfach genial, auf Gottheit könnte ich Stunden damit verbringen, mir Taktiken zu überlegen, wie die KI zu schlagen ist. Jeder Zug mit einer Einheit und jeder Bau eines Gebäudes ist eine strategische Entscheidung, mit der ich manchmal lächerlich viel Zeit verbringe. Und im Addon hat diese Komplexität abermals zugenommen, man muss sich überlegen, mit wem Handel treibt, wen man mit seinen Anträgen im Weltkongress einen Gefallen tun möchte, Gold ist schwieriger zu erwirtschaften und nicht mehr massenweise verfügbar und so weiter. Im Prinzip also alles super. Die Entwickler wollten völlig zu Recht das late game interessanter machen, weil das allzu oft nur noch darin bestand, sein Programm abzuspulen, bis man denn endlich fertig war, sein Raumschiff zu bauen und die letzte Hauptstadt einzunehmen; häufig war die Sache aber gegessen und man musst es nur noch zu Ende bringen. Die Änderung ist ihnen auch gelungen, denn zum Ende des Spiels müssen die Spieler eine Ideologie wählen, was automatisch dazu führt, dass sie in Konflikt geraten.

Die Entwickler haben weiter dafür gesorgt, dass sich ein allzu früher Krieg nicht lohnt. Früher gab es Strategien, ab ca. Runde 50 den ersten Feind anzugreifen und nach und nach alle Gegner auszuschalten. Das funktioniert nicht mehr, weil die KI sehr viel sensibler auf Kriegstreiberei reagiert und man sehr bald keine Handelspartner mehr hat, wenn man zu früh Kriege beginnt. Irgendwann hassen einen alle und erklären gemeinsam den Krieg. Wer einen Eroberungssieg anstrebt, was ich meistens tue, sollte also nicht vor Runde 90-95 damit anfangen, den ersten Gegner anzugreifen. Bis dahin hat man einige Freundschaften etabliert, die dann auch halten. Und es ist genau diese Änderung die mich wurmt: erstens sind damit die extrem aggressiven Strategien, die man mit nur ein oder zwei Städten betreiben konnte, obsolet. Zweitens führt das dazu, dass jedenfalls ich die ca. ersten 100 Runden immer die gleiche Strategie verfolge: als Sozialpolitik Unabhängigkeit und Gründung von 4, maximal 5 Städten, egal welche Siegesart ich anstrebe. Nur für einen Kultursieg nimmt man natürlich Tradition. Die Sozialpolitik Ehre ist meiner Meinung nach völlig unnütz geworden, weil man von den boni kaum früh profitieren kann. Interessant am early game finde ich allerdings die Frage, wie man sein Reich am besten aufbaut, sprich wo man am besten Städte gründet, um gutes Wachstum zu erzielen und sich gleichzeitig gut verteidigen kann. Drittens, und das ist die eingangs genannte Kritik, führt der späte Krieg auch dazu, dass zum Ende hin viel mehr gegnerische Städte und Zivilisationen noch existieren. Das führt dazu, dass sich die Runden endlos lang hinziehen. Für einen Militärsieg auf Gottheit braucht man im late game einiges an Einheiten. Und ich habe wenig Lust, 100 Runden damit zu verbringen, andauernd 40 Bomber und 40 Landeinheiten über die Karte zu ziehen, zumal man sich ja dank des Schwierigkeitsgrades auch noch Gedanken darüber machen muss, wo man sie am besten hinstellt. Ich habe deshalb ein Spiel abgebrochen, weil ich mir sicher war, den Sieg in der Tasche zu haben. Bei zwei anderen habe ich zwischendurch einen Wissenschaftssieg errungen, bevor ich die letzte Hauptstadt einnehmen konnte weil sich der Krieg endlos hinzog dank des KI-Einheiten-Spams, verbunden mit Nukes, die mir immer meine Flugzeuge kaputt gemacht haben.

Mein Fazit also: die ersten 200 Runden machen mir unter dem Strich sehr viel Spass. Man hat 1000 Möglichkeiten, mit irgendwelchen Mitteln, sein kleines Reich aufzubauen und Politik zu betreiben. Danach wird es etwas zäh und spätestens in der Moderne zieht sich das ganze so in die Länge, dass mir persönlich die Lust vergeht, jedenfalls wenn ich einen Militärsieg anstrebe.

Ach so, noch ein kleiner Tipp: wer mehr über das Spiel lernen und die Spieltiefe mal vorgeführt bekommen möchte, der ist gut beraten mit Maddjinns channel auf youtube. Hier lernt man, auch unter schwierigen Bedingungen auf Gottheit zu bestehen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 18, 2013 11:03 AM MEST


Sid Meier's Civilization V - Gods & Kings (Add-On)
Sid Meier's Civilization V - Gods & Kings (Add-On)
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 12,99

22 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hurra, 1. Juli 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Von Civ 5 war ich damals nach dem release ziemlich enttäuscht und habe es auch hier schlecht bewertet, wie so viele. Ich habe das Spiel nicht allzu lange gespielt, aber nach ein paar Monaten wieder entdeckt und meine Meinung grundlegend geändert. Das Spiel gefiel mir auf einmal richtig gut und durch das Addon ist es jetzt noch sehr viel besser geworden. Woher kommt das? Ich denke, dass viele Spieler, die sich beschweren, etwas von Civ erwarten, was dieses Spiel gar nicht sein soll. Nach allem was ich so lese, wollen die meisten mehr oder weniger "wahllos" irgendwas bauen und erforschen, weil es schön klingt, hier noch ein Tempel für etwas Glauben, dann eine Kornkammer, weil die kann man ja immer gebrauchen und Wunder sowieso. Nun, Civ 5 ist keine Aufbausimulation, in der es in erster Linie darum geht, eine möglichst schöne Welt aufzubauen. Es ist ein Strategiespiel, was insbesondere bedeutet, dass man sich mit den Mechaniken des Spiels gut auskennen und stets versuchen muss, das beste aus jeder Runde rauszuholen, um die KI zu schlagen; es geht um Effektivität und nicht um Schönheit. Wer bspw. einen Militärsieg erringen will, der sollte keine Wunder bauen, die viel Kultur bringen. Mein Eindruck ist aber, dass viele Spieler so etwas trotzdem machen, bloß weil es ein Weltwunder ist, obwohl sie es eigentlich nicht brauchen. Darin liegt kein strategisches Denken, was Civ 5 aber gerade ermöglichen soll und auch fordert, um Spaß zu machen. Auf Gottheit (mein Schwieigkeitsgrad) hat man sich da ganz schön abzumühen, aber es macht wahnsinnig viel Spaß, eine Taktik auszutüfteln, um die eigentlich haushoch überlegene KI zu schlagen; seinen Reiz entfaltet das Spiel mE nach also erst ab dem Schwieirgkeitsgrad Unsterblicher oder höher. Warum? Jede Entscheidung, sei es der Bau von Gebäuden oder Einheiten, kann sich lange auswirken und das Addon mach alles viel komplexer, alles muss wohl überlegt sein. Dazu muss man aber genau wissen, wie alles funktioniert, sonst kann man das Spiel nicht ausreizen.

=Religion=
Sie ist sehr gut eingearbeitet. Durch sie kann man Boni auf alles erhalten (Produktion, Kultur, Wissenschaft etc.) So kann man sich weiter spezialisieren und bspw. die Zufriedenheit im Reich steigern, was für Eroberungskriege sinnvoll ist. Auch an sich schlechte Startpositionen kann man so gut verwerten. Eine Wüstenstadt kann z.B. so durch Religion modofiziert werden, dass jedes Wüstenfeld zusätzlich Glauben produziert. Religionen beeinflussen die Diplomatie bei weitem nicht mehr so stark wie in Civ IV. Hier war eine andere Religion schon ein Kriegsgrund, was echt nervig war. Insgesamt ist die Religion sehr begrüßenswert, weil sie das Spiel komplexer macht, ohne das Spiel zu dominieren. Allerdings ist es sehr schwer auf Gottheit, überhaupt eine Religion zu gründen.

=Tech Tree=
Die Änderungen im Tech Tree sind weit grundlegender, als weithin angenommen. Einheiten, die sich zur Kriegsführung eignen, sind später erhältlich, man hat also etwas mehr Zeit, sein Reich aufzubauen. Bedeutsam ist auch, dass die Upgrades zu jeweiligen Einheiten im Tech Tree ihrem Pfad folgen, was es einfacher macht, durch gezieltes Forschen im Tech Tree seine Einheiten schnell abzugraden. Wer sich einfuchst merkt schnell, dass die Entwickler hier wichtige Änderungen vorgenommen haben. Insbesondere werden Armbrustschützen nicht mehr zu Schützen, sondern zu Gatling Guns, eine der wichtigsten Änderungen im Spiel. Es gibt ein paar mehr Technologien, Forschen dauert daher insgesamt länger. Techs, die zum Sieg nötig bzw. jedenfalls hilfreich sind (diplo, space, stealth), sind nach hinten gerutscht und schwerer zu erreichen.

=Kriegsführung und Einheiten=
Auch hier gibt es wesentliche Änderungen. Zunächst halten die Einheiten mehr aus, so dass Kämpfe länger dauern und es wird schwieriger, ohne Verluste zu kämpfen. Die Beförderungen von Einheiten sind noch wichtiger als vorher. Alle Fernkampfeinheiten sollten unbedingt +1 Reichweite und Logistik haben, um wirklich gut zu sein. Einheiten mit Erfahrung zu verlieren, tut noch mehr weh, als früher. Die Eroberung von Städten ist eine echte Herausforderung geworden. Spätestens wenn Stadtmauern vorhanden sind, sind Belagerungswaffen unverzichtbar. Reiter Rush u.Ä. funktionieren nicht mehr, die Verluste sind katastrophal. Das Aufstellen von Katapulten ist aber bekanntermaßen nicht immer eine Freude. Im Übrigen eignen sich Belagerungseinheiten nunmehr hauptsächlich nur noch für Städte; will man Einheiten aus der Ferne bekämpfen, so sind Armbrustschützen, Gatling Guns und die anderen Fernkämpfer das Mittel der Wahl. Man braucht also drei Arten von Einheiten für gute Kriegsführung, nämlich Belagerungswaffen (für Städte), Fernkämpfer (für Einheiten) und Melee (als tank, Einnahme von Städten). Das macht die Kriegsführung recht anspruchsvoll.

Kriegsführung zur See habe ich noch nicht richtig ausprobiert, aber sie ist in jedem Fall interessanter geworden. Es gibt nun melee units auf See und man kann Städte vom Meer aus einnehmen und außerdem gegnerische Schiffe "klauen", eine sehr nette Option. Auch können feinliche Städte geplündert werden, was gut Gold gibt.

Auch wenn es mit G+K nichts zu tun hat, möchte ich nochmals klarstellen, wie hervorragend die Idee war, dass die ganz Karte nicht mehr voll mit Straßen ist. Dadurch ist die Beschaffenheit des Terrains maßgebend für die Kriegsführung und kann sie letztlich ganz verhindern. Auch das Aufstellen von Einheiten ist dank des Hexfeldes und des Einheitenlimts auf jedem Feld eine echte Herausforderung, zumal man jetzt bei seinen Einheiten auf Diversität achten muss. Ich möchte jdfs. nie wieder mit dem stack of doom wie in Civ IV herumrennen.

=Spionage und Diplomatie=
Die Spionagefunktion ist in der Tat nicht der Wahnsinn. Im Wesentlichen kann mein seine Spione in feindlichen Städten positionieren, die Stadt auskunden und Technologie stehlen. Außerdem erfährt man, welches Wunder der Feind baut und wen er demnächst angreifen will, was durchaus nützlich ist. Erfährt man, dass die KI eine andere KI angreifen will, so kann man sie verraten, was einen kleinen Sympathiebonus bringt, oder man kann sich mit dem Angreifer schnell verbünden, wenn einem der Krieg gerade in den Kram passt. Außerdem kann man Stadtstaaten beeinflussen, um ihre Gunst zu erwerben. Immerhin aber muss man sich auch hier genau überlegen, wohin man seinen Spion schickt. Will man Technologie stehlen, so sollte er zu einer eher schwachen KI geschickt werden. Je weiter der Feind fortgeschritten ist, desto schwerer ist der Diebstahl. Die Diplomatie hat sich sonst nicht allzu sehr verändert. Man kann Botschaften einrichten und sieht dann automatisch die gegenerische Hauptstadt (wichtig für Militärsiege). Die Botschaft ist nunmehr (neben einer Freundschaftserklärung) Voraussetzung für die extrem wichtigen Forschungsabkommen und andere Bündnisse, weshalb diese schwerer zu vereinbaren sind. Außerdem gibt es wie in Civ 4 eine Anzeige, warum die KI einen mag oder nicht. Insgesamt aber passt das System gut, die Entscheidungen der KI finde ich durchaus nachvollziehbar und manchmal, naja, vernichtend ;)

Es gibt mehr Arten von Stadtstaaten (kaufmännische für einen großen Zufriedenheitsbonus und religiöse für Glauben). Sie zu Verbündeten zu machen ist schwer geworden, da Gold alleine kaum reicht, um mehr als einen zu kriegen. Es gibt mehr Quests, die sie vergeben, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt, diese auch noch nebenbei zu erledigen. Eine gute Entwicklung, man kann nicht mehr alle zu Verbündeten machen, so wie es früher der Fall war.

=KI=
Ja, seit Anbeginn der Zeit ein Hauptkritikpunkt, auch von mir. Aber auch hier kann G+K überzeugen. Sicherlich wird nicht mit menschlicher Intelligenz agiert, aber aber auf dem entsprechendem Schwierigkeitsgrad kann es haarsträubend sein; hier ein paar Sachen die mir aufgefallen sind:
- Erklärt man selbst den Krieg, so kann die KI sich passiv verhalten, so dass man gezwungen ist, mit den eigenen Einheiten zuerst in Reichweite ihrer Fernkämüpfer zu latschen
- Ein paar mal konnte die KI eine von mir belagerte Stadt offensichtlich nicht halten, hatte dann aber dahinter genug Einheiten, um sie sofort zurückzuerobern. In Civ 5 vanilla hat sie sich früher oftmals nach der Eroberung erstmal direkt zurückgezogen. In den ersten ein, zwei Runden nach der Eroberung muss die Stadt jetzt auch noch gehalten werden.
- Ich glaube fast, dass die KI mal einen Scheinangriff auf mich ausgeführt hat, um mich wegzulocken (nicht sicher), war aber nicht gut für meine Hauptstadt, da die Armee am anderen Ende des Reiches war
- Bei meinem letzten Angriff auf die Hauptstadt des Gegners hat er seine Armee nicht zur Verteidigung genutzt, sondern hat meine Hauptstadt angegriffen. Ergebnis des Gegenangriffs: wir haben und gegenseitig unsere Hauptstädte weggenommen, etwas das früher wohl kaum vorkam.

Verheizen von Artillerie o.Ä. Unfug habe ich nicht mehr beobachtet; sicherlich stellt die KI ihre Einheiten nicht immer optimal auf, sie kann aber sehr gut nerven.

=Mängel=
- Österreich und das Hunnenreich scheinen etwas zu stark zu sein, insbesondere die Österreicher nehmen massenhaft Stadtstaaten aus dem Spiel und kriegen deren Einheiten; als KI ein Albtraum.
- Freibeuter scheinen mir zu mächtig, man kann mit wenigen Schiffen (ca. 5) innerhalb kurzer Zeit eine riesige Flotte zusammenklauen, indem man fremde Schiffe erbeutet
- Auf hohen Schwierigkeitsgraden ist der technologische Vorsprung der KI oftmals so groß, dass jeder Sieg in weite Ferne rückt. Forschungsabkommen sind sehr viel schwerer abzuschließen. Entweder habe ich die richtige Taktik noch nicht oder hier ist ein kleiner Patch nötig.

=Performance=
Mein Rechner war damals brandneu und recht gut als Civ 5 rauskam. Trotzdem konnte ich nur auf Karten mit Standardgröße spielen, da ab der Renaissance die Runden sonst so lange dauerten, dass ich mir zwischendurch einen Kaffee kochen konnte (kein Witz). Mein Eindruck ist, dass sich auch hier etwas getan hat. Das Spiel läuft bei mir deutlich besser als vorher, trotzdem sollte man einen Rechner haben, der deutlich über den empfohlenen Systemvoraussetzungen liegt.

=Sonstiges, Fazit und Hinweise=
Auf Gottheit den Sieg zu erringen ist viel schwerer, im Vergleich kommt mir das in der Zeit vor G+K als geradezu leicht vor. Für mich jedenfalls ist Civ 5 mit G+K ein Strategie(!)spiel aller erster Güte. Mehr ist dazu nicht zu sagen. Wer aber civ 5 nicht mochte, wird mit G+K wohl auch nicht allzu glücklich. Ich kann jedem, der noch unischer ist oder es schon gekauft hat, nur dringend empfehlen, den Schwierigkeitsgrad hochzuschrauben. Geht man weit genug, dann wird jede Runde, jeder Zug, jeder Bau eines Gebäudes eine strategische Entscheidung. Wer nicht alles selbst rausfinden will, der sollte sich auf Youtube die Channel von MadDjinn und Wainyciv angucken. Die meisten Spiele dort sind noch vor G+K, jedoch kann man hier wunderbar sehen, was aus dem Spiel auf Gottheit rauszuholen ist. So macht es Spaß.


Das Assessorexamen im Zivilrecht
Das Assessorexamen im Zivilrecht
von Monika Anders
  Taschenbuch

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur bedingt brauchbar, 25. Februar 2012
Das Buch (hier in der 10. Aufl.) angemessen zu beurteilen, ist recht schwierig, zumindest bezogen auf die Vorbereitung zum zweiten Staatsexamen. Denn es bespricht auf der einen Seite zahlreiche examenstypische Probleme (wie Aufrechnung, Erledigung, Feststellungs- und Widerklage etc.) m.E. nach sehr anschaulich und verständlich. Insoweit deckt es sich mit den Anforderungen im zweiten Examen und bietet eine sinnvolle Vorbereitung. Auch der Aufbau eines Urteils/Beschlusses wird examensgerecht präsentiert. Allerdings leidet das Buch auf der anderen Seite an ganz erhbelichen Schwächen, die es unumgänglich machen, weitere Literatur zu benutzen:
- Es ist teilweise ausgesprochen umfangreich und damit zu arbeitsintensiv; die ersten 250 Seiten könnte man guten Gewissens auf 30 Seiten eindampfen
- Viele Aspekte fallen raus oder werden nur unzureichend genau erklärt (insbesondere die sehr relevante Klagerücknahme, Streitverkündung, Streitgenossenschaft)
- besonders negativ ist m.E. nach, dass das Buch aus sich heraus für den Anfänger nicht verständlich ist; zu Beginn des Referendariats ist man nicht in der Lage, den Inhalt des Buches zu erfassen und richtig zu verorten. Dazu gehen die Autoren nicht kleinschrittig bzw. anschaulich genug vor; dafür werden andere, weniger wichtige Dinge, übermäßig umfangreich abgehandelt.
- insgesamt ist das Buch nicht nah genug an der konkreten Fallbearbeitung, so wie sie im Examen bevorsteht. Es ist hinlänglich bekannt, dass in den Klausuren die meisten Probleme mit 2, 3 Sätzen abgehandelt werden (müssen); der hier präsentierte Stoffumfang wird dem nicht gerecht, was man bspw. an den seitenweisen Ausführen zur Parteiänderung ersehen kann. Umgekehrt wird der Leser, der das Buch verinnerlicht hat, mit einiger Sicherheit in seiner ersten Klausur an eine an sich einfache Stelle geraten, bei der aber nicht weiß, wie er vorzugehen hat. Das liegt schlicht daran, dass das Buch nicht wirklich genau erklärt, wie man eine Klausur schreibt. Das mag damit zusammenhängen, dass sich das Buch nicht nur an Referendare richtet.

Insgesamt ein Werk, dass nicht völlig sinnlos für die Vorbereitung ist, dass man aber auch keinesfalls gelesen haben muss, um durch das Examen zu kommen. Zuzugeben ist aber, dass es wirklich gute Alternativen nicht zu geben scheint. Insofern würde ich durchaus dazu raten, das Buch zu erwerben/lesen, allerdings mit dem Vorbehalt, dass es alleine nicht ausreichend ist und durch ein Skript o.ä. ergänzt werden muss.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 5, 2012 9:40 AM MEST


Die öffentlich-rechtliche Klausur im Assessorexamen
Die öffentlich-rechtliche Klausur im Assessorexamen
von Torsten Kaiser
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Empfehlung, 19. Februar 2012
Die erste Auflage dieses Skripts, die ich nicht kenne, scheint insbesondere aufgrund zahlreicher Rechtschreibfehler und sonstigen Schlampigkeiten nicht allzu gelungen zu sein. Dies gilt für die zweite Auflage, die ich mit Ausnahme der Ausführungen zu behördlichen Entscheidungen (diese spielen zumindest in NRW kaum eine Rolle) durchgearbeitet habe, nicht. Ich stehe mittlerweile recht kurz vor dem Examen, habe daher schon in der AG einige Klausuren geschrieben und ich habe auch das "Konkurrenzprodukt", den "Kintz", gelesen. Deshalb kann ich dieses Werk uneingeschränkt empfehlen. Es ist inhaltlich zutreffend und alle mir in der AG bislang untergekommenen Probleme habe ich dort wiedergefunden, es ist somit examensnah. M.E. wird alles wichtige angesprochen. Das Skript liest sich flüssig, ist verständlich und wahrt ein gutes Verhältnis von Umfang und notwendigem Inhalt. Hilfreich sind auch die Warnungen vor typischen Fehlern und der Vergleich zum zivilgerichtlichen Urteil; da ist eben vieles ähnlich, aber fast nichts gleich und man ist an das Zivilurteil so gewöhnt, dass sich schnell Flüchtigkeitsfehler einschleichen. Ich denke, die zweite Auflage kann qualitativ mit dem berechtigterweise so beliebten Skript zum zivilgerichtlichen Urteil mithalten und ist sicher eine sinnvolle Vorbereitung. Inhaltlich übrigens nehmen sich dieses Skript und der "Kintz" kaum etwas; allerdings ist dieses Skript in kleines Details m.E. nach vollständiger und insgesamt besser lesbar.


Sid Meier's Civilization V
Sid Meier's Civilization V
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 9,49

111 von 134 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verpasste Chance, 26. September 2010
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Sid Meier's Civilization V (Computerspiel)
Ich habe Civ 5 in einigen Spielen ausführlich getestet und bin im Ergebnis enttäuscht. Vorweg muss ich aber sagen, dass ich Civ V erheblich besser als Civ IV finde (habe alle Teile ausführlich gespielt, bei Civ IV raste ich aus). In anderen Foren wurde zu Recht darauf hingewiesen, dass man bei diesem Vergleich bedenken muss, dass Civ IV mittlerweile gepatcht und mit Addons versehen ist. Vergleicht man Civ V mit der Ursprungsversion von Civ IV sieht die Sache daher vielleicht bei manchen ganz anders aus. Ich glaube jedenfalls daran, dass ein zwei Addons Civ V zu einem richtig guten Spiel machen können. (was heute nornmal ist, früher empfand man das Unverschämtheit. Ich will jetzt bereits ein fertiges Spiel haben)

++ Kampfsystem mit Hexfeldern/ein Einheit pro Feld (viel besser als bei Civ IV; man muss nicht jede Runde 100 Einheiten ziehen, einzelne Einheiten sind viel wertvoller, daher lohnen sich Upgrades mehr.
++ Endlich, endlich richtige Fernagriffe, mit denen man Einheiten vernichten kann (viel mehr tatktisches Denken bei Truppenaufstellung nötig)
++ Der Bau einer Stadt verursacht nicht per se Kosten, daher lohnt es sich auch Inseln etc zu besiedeln; Die Entfernung zur Hauptstadt belastet das System bei weitem nicht mehr so stark wie früher. Bei Civ IV bedeutet die Gründung einer solchen Kolonie regelmäßig den wirtschaftlichen Niedergang.
++ Kolonien sind endlich gut zu verteidigen, da die Städte einen eigenen Verteidigungswert haben und die Anlandung einer ausreichend großen Armee durch Feinde ihre eigene Front stark schwächt und teuer ist
+ Grafik finde ich bis auf die Flüsse gelungen (kann man auch anders sehen)
+ System der Sozialpolitik hat Potential (Addon wohl nötig). System kann nicht mehr gewechselt werden, was langfristige Entscheidungen erfordert. Ich finds ok, zumal die Auswirkungen nicht so riesig sind wie in Civ IV oder anderen Spielen.
+ insgesamt ausgewogenes Verhältnis von Produktion/Gold/Forschung/Nahrung etc (hatte ich bei Civ IV immer Wahnsinnsprobleme)
+ Strategische Ressourcen besser eingebunden (man hat eigentlich immer alle, jedoch reicht idR nicht eine Quelle, um das ganze Reich/Produktion zu versorgen. So kann eine Knappheit entstehen, die aber nicht die Produktion gänzlich verhindert)
+ Globaler Wert für Unzufriedenheit ist mMn ganz gut, jedoch wirkt sich bereits geringfügige Unzufriedenheit zu stark aus
+ man braucht keine Transportschiffe mehr, alle Einheiten können sich in ein Schiff verwandeln
+ keine Notwendigkeit mehr alles mit Straßen zu bebauen (kosten jetzt Unterhalt); Handelsnetz von Anfang an vorhanden
+ Eroberung von Städten gerade am Anfang viel schwerer
+ KI auf höheren Schwierigkeitsstufen (Kaiser) nicht mehr automatisch immer viel besser (bei Civ IV hatte ich permamnent dieses Scenario: Ich arbeite mir am Anfang einen kleinen Vorteil heraus, bin insgesamt auf Platz 2 oder 3, technologiosch im Vorteil. Am Anfang des Industriezeitalters überholen mich plötzlich alle und 2 Nationen greifen mich an und ich bin tot, weil zwei Nationen eingfach den großen Massevorteil hatten; in der Defensive zu sein ist bei Civ V nicht mehr so schlimm)
+ keine Religion mehr (ich wusste nie was das sollte, ich musste nur andauernd Tempel und Klöster bauen und mir haben Buddhisten den Krieg erklärt weil ich ne andere Religion hatte!!! So ein Quatsch)
+ Technolgievorsprung macht sich im Krieg bezahlt, veraltete Einheiten fast machtlos
+ ankaufen von Geländefeldern möglich

~ Fähigkeiten der großen Persönlichkeiten reduziert, ich benutze sie meistens für goldene Zeitalter
~ Stadtstaaten (sehr gute Idee, leider irgendwie doch nicht so abwechslungsreich; KI kann damit jedenfalls nicht umgehen)
~ keine Spionage (mir irgendwie egal, hab ich nie genutzt)
~ Installation verlief bei mir (von DVD) problemlos, war auf deutsch, STEAM-Download nur einige MB.
~ keine Abstürze

Die Negativliste fällt kürzer aus, ist aber viel gravierender (leider, leider)
--- KI ist, trotz Versprechen, einfach nur saublöd (Einheiten werden nicht vernünftig ausgestellt, z.B. Artillerie ganz vorne, Schützen dahinter. Eben gerade wurde ich von einem großen Künstler "angegriffen", der an vorderster Front mitmachen wollte)
--- Diplomatie ist, trotz Versprechen, absolut zu vernachlässigen. Man kann offene Grenzen vereinbaren (was wirklich völlig nutzlos ist) oder das alte Spiel mit der KI treiben: entweder sie lässt sich auf 1 Luxusgut gegen 1 Luxusgut ein oder sie verlangt gleich 3. Diesen Deal darf man dann mit jeder Nation alle 20 Runden aushandeln, toll. Getroffene Absprachen lassen sich nicht auflösen, sie erledigen sich nur durch Zeitablauf oder Krieg. Sonstige Absprachen wie Verteidigungs- und Abschreckungsbündnisse etc. kann man vergessen.
--- eine extra Unverschämtheit ist, dass man im Diplomatie Menu oftmals gar nicht sehen kann, was einem vorgeschlagen wird (!!!) man sieht nur die möglichen Antworten und muss dann rumraten, was der wohl will (ich hoffe dass das ganz schnell behoben wird) Andererseits zeigt das natürlich auch, wie unglaublich egal Diplomatie in diesem Spiel ist, was man da macht ist schlicht irrelevant.
-- Die Angabe über sie Systemanforderungen ist ein Witz (kennt man ja, ist hier aber besonders schlimm) Ich spiele immer gerne auf riesigen Karten mit Eroberung als einziger Sieg und maximaler Anzahl von Nationen. Bei meinem neuen Rechner (W7 64, I7 860, 8 GB Ram und ATI 5850) darf ich da ab Renaissance zwsichen jeder Runde ziemlich lang warten. Wenn man gerade keinen Krieg führt gibts Phasen, in denen nicht viel zu tun ist (man hat idR nicht sooo viele Städte und natürlich auch weniger Einheiten; sonstiges micro ist auch häufig gering) In solchen Phasen verbringe ich die Hälfte der Zeit bestimmt mit Warten, habe schon angefangen zwischendurch Liegestütz etc. zu machen. Wer nur über die empfohlenen Systemanforderungen verfügt sollte das Spiel nicht kaufen. Ich frage mich allerdings schon, wo im Vergleich zu Civ IV diese Anforderungen herkommen
-- Der Klassiker ist immer noch drin (wenn auch unwahrscheinlicher als früher): Langschwertkämpfer tötet Panzer. Ich kann verbal gar nicht darstellen, wie sehr mich das nervt.
- kleine Grafikfehler, die aber nur schlecht aussehen

Fazit: Es gibt Neuerungen auf die ich schon bei Civ III hoffte. Leider aufrgund der Mängel derzeit nicht wirklich empfehlenswert. Ein vernünftiges Spiel gibts wohl nur im 1on1 im MP. Ansonsten auf gute Addons und Patches hoffen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 29, 2010 1:08 PM MEST


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