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Rezensionen verfasst von
TinaLand "TinaLand" (Wien)

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Independence Day - Extended Cut [Blu-ray]
Independence Day - Extended Cut [Blu-ray]
DVD ~ Randy Quaid
Preis: EUR 14,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Independence Day - Extended Cut (Blu-ray), 29. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Über den Film ID4 zu schreiben ist müssig, da die Fans diesen ja ohnehin bis ins kleinste Detail kennen. Also spare ich mir das weitgehend. Die Kritik über die zusätzlichen Szenen ob man sie nun in der erweiterten Filmfassung braucht oder nicht, das muss jede/jeder für sich selbst entscheiden. Auch wenn einige patriotische Szenen sicher gut verzichtbar wären, weil sie nicht das Geschehen weiterbringen und daher auch nicht auffallen würden wenn sie nicht da wären, sind manche Szenen gut und wichtig um auch zu erklären wie die Helden in das Schiff so leicht kommen konnten, wo doch die Wissenschaftler es Jahrzehnte nicht schafften. Auch über die Qualität der neuen Blu-ray-Version wurde schon geschrieben, gemotzt und gelobt. So trage ich auch meinen Senf dazu bei.

Laufzeit: Kinofassung 145 Minuten und Extended Fassung 154 Minuten.

Im Vergleich zur DVD-Extended-Fassung, der Blu-ray-Kinofassung ist die Bildqualität sichtbar überarbeitet worden (16:9; 2,39.1). Das Bild ist schärfer, die Bildstörungen, wenn überhaupt, nicht erkennbar. Ein Traum den Film der Filme in einer solchen Qualität sehen zu können. Allein dafür hat sich der Umstieg für mich ausbezahlt (Freude).

Der Ton (Englisch in 5.1 DTS-HD MA und Deutsch in 5.1 DTS) ist eigentlich nicht anders. Gut die zusätzlichen Szenen wurden neu vertont, schön dass nun die Originalsynchrosprecher dafür genommen wurden, damit gibt es nicht wirkliche Tonstilbrüche zwischen den einzelnen Szenen. Der Ton ist bei den eingefügten Szenen jedoch auch nicht besser geworden (zu dumpf), für mich jedoch als Fan ist es verschmerzbar. Es hätte gereicht einfach den Originalton zu belassen mit dt. Untertiteln, wie man es auch aus anderen Filmen kennt. Mich stört es jedoch nicht, sondern erfreue mich auch weiterhin an der Extended Fassung, die ich damals schon auf DVD unbedingt haben wollte.

Die Überarbeitung hat gut funktioniert und ich selbst freue mich das nun doch nach so langer Zeit die E-Fassung auf Blu-ray rauskam und das noch in dieser Qualität.


Henry V - Die Schlacht bei Agincourt (KSM Klassiker) (Blu-ray)
Henry V - Die Schlacht bei Agincourt (KSM Klassiker) (Blu-ray)
DVD ~ Robert Newton
Preis: EUR 14,49

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Henry V - Die Schlacht bei Agincourt (Blu-ray), 18. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Henry V - Die Schlacht bei Agincourt (OT: The Chronicle History of King Henry the Fift with His Battell Fought at Agincourt in France) ist eine Shakespeare-Bühnen-Adaption aus England mit Laurence Oliver aus dem Jahr 1944. Man erlebt das Schauspiel als Zuschauer im Theater aus verschiedenen Blickwinkeln und dann wieder in Spielfilmform außerhalb des Theaters. Die Geschichte ist gekürzt, weil der damalige Premierminister Churchill die kritischen Passagen um Henry streichen liess (der Film sollte positiv auf die englischen Soldaten einwirken). Da Shakespeare-Kenner Inhalt und Film sicher kennen, beziehe mich nur auf die Qualität der Blu-Ray-Ausgabe. Und die hat es in sich.

Laufzeit: 131 Minuten.

Bildqualität: 1920x1080 (1:37.1). Die Überarbeitung des Bildes kann nur als Wucht bezeichnet werden, vor allem wenn man bedenkt aus was für einem Jahr der Film stammt. Die Farben stechen knallig ins Auge, die Umrisse sind scharf. Das Bild ist einigermaßen scharf. Einigermassen deswegen, weil die Bildkörnung so gering sie sichtbar ist (abgesehen bei dunklen Hintergründen), das Bild doch aufgepixelt ist. Dennoch ist das Bild als scharf zu bezeichnen (im Vergleich zu früherern Fassungen), wenn man in einiger Entfernung zum Fernseher sitzt. Man erkennt jedes Detail an den Rüstungen, an den bemalten Symbolen, ja sogar jedes Bart- und Kopfhaar kann man zählen. Die Quali ist so gut geworden, dass nun jede bemalte Pappwand und künstliche Bühnenaufbauten bestens zu erkennen sind. Ich wiederhole mich nur, eine ganz tolle Überarbeitung des Bildmaterials.

Der Ton ist in Deutsch und Englisch in DTS.HD MA 2.0 Mono. Auch für das Alter ist der deutsche Ton sehr gut verständlich und klingt über die Boxen basslastig, Rauschfrei und gut, wenn man bedenkt, dass die TV-Synchronisation aus dem Jahr 1976 stammt. Auch wenn die Übersetzung teilweise sehr frei gewählt wurde. So kommt z.B. im deutschen Text das Wort Platzpatronen vor, da das Stück jedoch um 1600 aufgeführt wurde, stelle ich provokant die Frage ob das Konzept von Platzpatronen William S. schon bekannt war, vor allem da es damals noch keine Schusswaffen mit Patronen gab (die gab es erstmal als Papierpatronen im 17.Jhrd.). Angeblich gibt es auch die deutsche Original Kinofassung aus dem Jahr 1950 auf der Blu-ray, doch diese ist nur in Englisch mit deutschen Untertiteln abspielbar. Vielleicht war sie im Kino in den 50igern so, das kann ich nicht beurteilen. Der englische Ton ist deutlicher schlechter als der deutsche, deutsche UT sind vorhanden.


Debut
Debut
Preis: EUR 16,99

5.0 von 5 Sternen Zoe - Debut (Musik-CD), 16. Juni 2016
Rezension bezieht sich auf: Debut (Audio CD)
Die österr. Sängerin Zoe ist die Tochter von Christoff Straub, bekannt von den Papermoon und als Komponist. Zoe versuchte schon bei der ORF-Vorausscheidung 2015 zum Eurovision Song Contest mit dem Lied Quel filou und hätte vielleicht mehr Chancen gehabt als die damaligen österr. Mitstreiter (war damals schon mein Favoritenlied und bin froh das es auch auf dieser CD drauf ist). Doch 2016 konnte sie dann doch beim ESC dann mitmachen und den 13. Platz bestreiten. Wir hatten schon schlechtere Platzierungen, das Lied war nicht schlecht aber für einen ESC zu wenig, es war wohl die Präsentation von Zoe, die aber dann diesen besseren Platz errang.

So wie bei den Liedern bei der Vorentscheidung 2015 und für den ESC 2016 ist die gesamte Musik-CD in Französisch gesungen. Man kann mittels beiliegenden Programmheft die Texte zu den einzelnen Liedern mitlesen. Die Stimme ist hoch und dünn, anders als was man sonst gewohnt ist. Sie bringt es aber fertig jedes Lied traumhaft rüberzubringen und stimmlich diese zu halten. So ist die CD einfach zum Träumen gedacht. Die Qualität der Musik-CD ist sehr gut und der Ton kommt über die Boxen sehr gut rüber.


Dami im
Dami im
Preis: EUR 17,78

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dami Im (Dami Im - Musik-CD), 16. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dami im (Audio CD)
Dami Im ist wohl seit dem European Song Contest 2016 in unseren Breiten bekannt geworden. Ganz knapp hinter dem ersten Platz den die Ukraine belegte, hätte Australien gewonnen. Und das schon bei der zweiten ESC-Teilnahme von Australien. Das Lied Sound of Silence mit dem Dami Im antrat war für mich das Favoritenlied des hiesigen ESC (dieses Lied ist nicht auf dieser CD).

Dami Im gewann bei X-Factor, eine australische Castingshow und brachte schon einige Musik-CDs heraus, wovon zwei mit Platin ausgezeichnet wurden (Alive und eben für dieses Album Dami Im). Sie selbst ist Südkoreanerin, nur ihre Eltern wanderten nach Australien aus als sie neun Jahre alte war. Die Mutter ist soweit ich gelesen hatte Opernsängerin.

Diese Musik-CD beinhaltet nur 10 Cover-Songs und das Lied Alive, schade das es nur so wenige sind. Aber man wird versöhnt mit einer Covercollection die von einer beeidruckenden Stimme begleitet wird

Alive
One (U2)
Purple Rain (Prince)
Don’t leave me this way (Thelam Houston)
Roar (Katy Perry)
Bridge over troubled Water (Simon & Garfunkel)
Wrecking Ball (Miley Cyrus)
Hero (Mariah Carey)
And I am telling you (Jennifer Hudson)
Best of you (Foo Fighters)
Saving all my love for you (Whitney Houston)


Sound of Silence
Sound of Silence
Preis: EUR 12,33

5.0 von 5 Sternen Dami Im - Sound of Silence (Musik-Maxi-CD), 16. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sound of Silence (Audio CD)
Dami Im ist wohl seit dem European Song Contest 2016 in unseren Breiten bekannt geworden. Ganz knapp hinter dem ersten Platz den die Ukraine belegte, hätte Australien gewonnen. Und das schon bei der zweiten ESC-Teilnahme von Australien. Das Lied Sound of Silence mit dem Dami Im antrat hat einen tollen Rhythmus, der von einer berauschenden guten Stimme begleitet wird. Für mich war es das Favoritenlied des hiesigen ESC.

Dami Im gewann bei X-Factor, eine australische Castingshow und brachte schon einige Musik-CDs heraus, wovon zwei mit Platin ausgezeichnet wurden (Alive und Dami Im). Sie selbst ist Südkoreanerin, nur ihre Eltern wanderten nach Australien aus als sie neun Jahre alte war. Die Mutter ist soweit ich gelesen hatte Opernsängerin.

Die Maxi-CD enthält nur zwei Versionen von Sound of Silence von normaler Laufzeit. Der zweite Track ist zum ersten Titel kaum unterschiedlich. Die Aufnahmen sind gut und bombastisch über die Boxen zum Hören.


Creed - Rocky's Legacy [Blu-ray]
Creed - Rocky's Legacy [Blu-ray]
DVD ~ Michael B. Jordan
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Creed - Rocky VII (Blu-ray), 14. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Creed - Rocky's Legacy [Blu-ray] (Blu-ray)
Creed ' Rockys Vermächtnis (OT: Creed ' Rockys Legacy) aus dem Jahr 2015 ist wohl endgültig der letzte Teil der Rocky-Saga. Wenn man sich alle sieben Rockyverfilmungen ansieht, erlebt man das Altwerden eines Top-Schauspielers dessen Herzblut immer für seine Rolle Rocky gewidmet war. Rocky war für Stallone auch immer die einzige Rolle gewesen, wo das was der Charakter Rocky sagte, auch aus seinem Herzen kam und für ihn wahre Worte beinhaltete. Jetzt wäre es möglich, dass aus dem 7. Rocky-Film ein Spin-off wird und zu einer Creed-Saga werden könnte (auch wenn einige vielleicht dann aufstöhnen könnten).

Vor über 30 Jahren verstarb Creed im Kampf gegen einen russischen Boxer. Der uneheliche Sohn Adonis (M.B.Jordan) wächst ohne Vater auf, wurde aber von Apollos Creeds Frau aufgenommen die seitdem seine Mutter war. Er schmeißt seinen langweiligen Job und macht mit seiner Boxerkarriere weiter, doch es fehlt ihm noch einiges um wirkliche harte Gegner zu begegnen. So macht er sich nach Philadelphia auf um Rocky Balboa (Sylvester Stallone) zu suchen. Dieser war einst der Gegner und später der beste Freund von seinem Vater. Er will das Rocky ihn trainiert und Management. Doch Rocky will zuerst nicht, erkennt aber die Fähigkeiten des jungen Mannes und übernimmt sein Training. Doch dann erkrankt Rocky an Krebs

Hier gibt es schon viele Meinungen zu diesem Film, so dass ich ein wenig zum Hintergrund plaudern möchte. Creed kostete nur 35 Millionen Dollar und spielte 170 Millionen Dollar ein. Ein mehr als erfolgreicher Abschluss einer Filmserie. Für den ersten Rockyfilm gab es 10 Oscarnominierungen, drei durfte der Film kassieren. Stallone, auch nominiert ging damals für Schauspielerei und seinem Drehbuch leer aus. Auch für Creed gab es eine Nominierung als Nebendarsteller und ging schon wieder leer aus. Interessanterweise waren die jeweiligen Jurys sich nicht einig. Während Stallone für die Nebenrolle in Creed für den Oscar nominiert war, wurde er aber auch mit der goldenen Himbeere nominiert. Ich fand ihn in dieser Rolle wieder hervorragend und wir Fans können froh sein das sich Stallone vom Regisseur breitschlagen liess, doch noch eine Rockyfolge abzudrehen.

Bei der Filmmusik wofür Bill Conti für den ersten Rockyfilm eine Nominierung erhielt blieb in Creed nicht viel. Einige Themen von Conti arbeitete der neue Komponist Ludwig Göransson zwar ein, aber die Musik blieb Angesicht der Story und der Action eher blass und fiel nicht weiter auf.

Creed führt die Saga mit einem Neubeginn fort - nun ja, vielleicht. Doch was will man dann noch bringen? Für die Rockysaga ab dem zweiten Teil kritisierte man die Themenwiederholungen bzw. die politischen Aussagen, dennoch fand ich jeden Teil gut. Es erzählt den Aufstieg und Abstieg eines einfachen Mannes der sich dann doch trotz seiner Verluste überwindet und neu beginnt, mit jedem einzelnen Teil der Saga fieberte man mit ihm mit. Und die zumeist übermächtigen Gegner in jedem Film spielten ihre Rollen perfekt, vor allem wenn man bedenkt das einige von ihnen in Wirklichkeit Herzensgute Menschen sind und dann solch böse Gegner zu spielen hatten. Zum Schluss der Rockyfamilie blieben nur mehr er und sein Sohn übrig, wir besuchten mit ihm die Grabstellen und es kommt Wehmut auf. Man lebte mit ihm mit, ließ sich vielleicht mitreißen. Und wenn schon nicht durch die Filme, dann durch die Musik von Bill Conti (schon mal trainiert mit dieser Filmmusik im Ohr?). So schafft Creed nun auch keine neue Story, aber im Leben von Boxern geht es halt immer nur um das eine. Aber es ging in dem Film auch um Stärken. Eine Frau die ihr Gehör verliert, ein Mann der gegen den Krebs ankämpfen muss und ein Neuaufsteiger der sich im Box- Ring beweisen möchte. In Creed schaffte es Stallone auch mit Augenzwinkern sich selbst zu verschaukeln - ja wo ist wohl die Cloud (Bezug auf eine Filmszene)? So verabschieden wir uns mit ein wenig Wehmut von einer Legende die uns 40 Jahre begleitet hatte.

Laufzeit des Filmes:
133 Minuten.

Qualität der Blu-Ray:
Bildqualität: 1080p (2,40.1). Das Bild ist scharf und ohne Bildstörungen.
Tonqualität: Deutsch in DD 5.1 und Englisch in DTS-HD Master Audio 5.1. Der Ton ist gut und die Dialoge gut verständlich, die englische Tonspur wie allzu oft jedoch besser.


Der Ninja-Meister [4 DVDs]
Der Ninja-Meister [4 DVDs]
DVD ~ Lee Cleef
Preis: EUR 17,97

4.0 von 5 Sternen Der Ninja-Meister (DVD), 14. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Ninja-Meister [4 DVDs] (DVD)
Der Ninja-Meister (OT: The Ninja-Master) stammt aus 1984 und ist eine typische USA-Actionserie der achtziger Jahre. Typisch deswegen, weil die Storys einfach und vorhersehbar waren, nicht viel dabei zum Nachdenken sind, saloppe Dialoge mit einem Schuss Humor. Zudem werden die fernöstlichen Traditionen und Denkweisen nach damaligen Hollywoodverständnissen kunterbunt durcheinandergewürfelt und so ziemlich missachtet.

Doch was macht nun diese Serie aus? Ein amerikanischer Ninja-Meister John Peter McAllister (Lee Van Cleef) kehrt in sein Land zurück um seine Tochter zu suchen von der er bislang nichts wusste. Dabei trifft er auf einen jungen Heißsporn der zu seinem Weggefährten wird und in wohl jeder Folge ein anderes Mädel küssen darf, Max Keller (Tim Van Patten). Verfolgt werden die beiden von McAllister ehemaligen Schüler Okasa (Sho Kosugi), der McAllister umbringen will. Und so lösen sie auch von Folge zu Folge kniffliche (räusper zu knifflig) Kriminalfälle.

Fans von Lee Van Cleef und Sho Kosugi werden sich über diese seltene TV-Serien-Perle freuen und auch die eine und andere Episode ist gut und spannend geraten. Die Kampfchoreografie stammt von Kosugi selbst, ist aber selbst für damalige Fernseh-Produktion einfach und teilweise banal gehalten. Da der Ninja-Master (Cleef) zumeist eine Maske trägt, kann ihn ein Stuntman doublen. Allerdings es fällt auf, das Cleef schon ein wenig langsam und betagt sich bewegte (obwohl er damals erst 59 war), in den Kampfszenen jedoch wie Yoda agierte. Obwohl ich Lee Van Cleef als Schauspieler mag, war er doch für diese Rolle eher eine Fehlbesetzung, er überzeugte als Ninja einfach nicht. Und es bringt wieder in Erinnerung das die lebensfrohe Charakterdarstellung von Max Keller doch ein wenig zu viel des Guten war. Die Serie als ganzes war zudem oberflächig gestaltet und auch die Charaktere durften keine Tiefe erfahren, allein schon deshalb weil die Serie mit 13 Episoden wegen zu geringer Zuschauerqouten eingestellt wurde und daher zu kurz geraten war. Die Serie ist leichte Lektüre, die trotz allem durch die Schauspieler besticht. Und dann erst die Musik. Sie war immer für eine Drama-Actionserie zu leicht musiziert.
Warum also mag ich die Serie überhaupt, das liegt sicher daran das trotz allem Cleef und Kosugi sehenswert sind und so manche Episoden wirklich gut waren.

Interessant waren auch einige Gastauftritte, so in der Pilotfolge von Demi Moore und in anderen Episoden Kabir Bedi (Sandokan), George Lazenby (James Bond) und andere Stars bekannt aus Gastauftritten anderer Serien.

Laufzeit des Filmes:
48 Minuten pro Episode.

Qualität der DVDs:

Bildqualität: Das Bild verleiht nostalgische VHS-Gefühle. Und dass die Konvertierung von NTSC auf europäisches Format von VHS-Bändern geschah, sah man anhand der typischen VHS-Bandfehler die sich immer wieder ins Bild einschleichen. Auch an den kurzen Introeinblendungen wo wohl in Amerika die Werbungen angesetzt wurden. Von einem Ruckeln kann ich jetzt nicht so wirklich berichten, wie in anderen Rezensionen beschrieben wurde. Aber bei der miesen Qualität war das wahrscheinlich kaum noch für mich bemerkbar. Dennoch, die Qualität ist besser und das Bild sogar schärfer als meine damalige deutsche VHS-Sammlung dieser Serie. Aber zu viel darf man sich nicht erwarten. Scheinbar wurde mit Filtern gearbeitet um eine Schärfe zu bekommen, dafür ist das Bild zu hell und zu verschmiert geraten. Die Bildkörnung fällt stark aus, so das beim genauen Hinsehen das Bild zu pixelig wird. Aber wer sich davon nicht abschrecken lässt und diese nostalgischen Bildgefühle ertragen kann, der kann alte Nostalgie pur erleben.

Tonqualität: Leider wurde für die Serie die Fernsehsynchronisation verwendet. Zumindest für mich jetzt leider. Die damalige deutsche VHS-Veröffentlichung hatte nicht nur andere Stimmen, sondern auch zum Teil andere Texte. Für das Fernsehen gab es eine andere abgemilderte Synchrofassung. Beide Fassungen sind von den Texten inhaltlich in etwa gleich, nur wurden viele Sprüche abgemildert und kommen nun weniger scharf rüber. Die Stimmen der Fernsehsynchro ist auch teilweise schwer zu verdauen. Auch irritiert mich die andere Stimme von Cleef, sie ist zudem ziemlich monoton und langweilig gestaltet worden. Der Ton ist trotzdem stark verrauscht und manche Folgen haben auch noch einen störenden kratzenden Ton.

Eine gute Überarbeitung ist was anderes, hier wurde mit wenig Aufwand einfach VHS-Bänder rüber konvertiert und kopiert. Schade eigentlich, sicher beansprucht die Serie jetzt nicht hohe Qualitäten, aber für Fans hat sie dennoch Kultstatus und wir hatten uns eine bessere Überarbeitung erhofft. Die vier Sterne vergebe ich nur für die Serie und meine Liebe zu Cleef und Kosugi. Für die Qualität hätte das ganze Paket jedoch nur einen Stern verdient.


Bahubali - The Beginning [Blu-ray]
Bahubali - The Beginning [Blu-ray]
DVD ~ Tamannah Bhatia
Preis: EUR 14,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bahubali - The Beginning (Blu-ray), 6. Juni 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Bahubali - The Beginning [Blu-ray] (Blu-ray)
Filmtitel: Bahubali - The Beginning (Indien 2015). Naja, so ganz Indien bzw. Bollywood stimmt auch nicht. Ich schreibe zwar weiter unten Bollywood, aber der Film stammt eigentlich aus der südindischen Teluga-Filmindustrie (Tollywood) und wurde für die Aufführungen in Indien in vier Versionen vorgestellt (Telugu, Hindi, Tamil und Malayalam). Ich glaube in Indien gibt es an die ein dutzend Filmindustrien, die miteinander nichts zu tun haben, so ist der Begriff in diesem Fall sicher fehlerhaft, bleibe jedoch einfacher halber bei dem uns bekannten Begriff Bollywood.

Inhalt:
Indien im 13. Jahrhundert. Ein Baby wird im Fluss gefunden und wächst als Sivudu (Prabhas) zu einem staatlichen Mann heran der in einem Dorf unterhalb eines riesigen Wasserfalls lebt. Schon seit klein an will er wissen was oberhalb des Wasserfalles ist und versucht immer wieder an den nassen Felsen hochzuklettern. Und jedes Mal scheitert er daran. Seine Ersatz-Mutter die ihn damals als Baby fand, findet das gar nicht gut und bittet die Göttin Sheeva, das er das doch mal unterlassen sollte. Dann findet Sivudu eine Gesichtsmaske aus Holz unterhalb des Wasserfalls. Diese Maske spornt ihn dermaßen an, dass er es wieder versucht. Dieses Mal gelingt es ihm. Doch er findet nicht nur Schönheit und eine endlose grandiose Landschaft vor, sondern auch Gräueltaten. Er begegnet der Rebellin Avanthika (Tamannaah Bhatia), in der sich sofort verliebt. Diese ist auf einer Mission unterwegs um die Thronfolgerin Devasana (Anushka Shetty), die vom tyrannischen Herrscher Bhallaladeva (Rana Daggubati) gefangen gehalten wird, zu befreien. Die bisherigen rebellischen Akteure hatten jedoch damit bis dato kein Kampfesglück. Doch was Sivudu nicht weiß, er löst mit seiner Einmischung etwas aus, dass auch mit seiner eigentlichen Herkunft zu tun hat und wird damit zum größten Gegner von Bhallaldeva.

Bahubali - The Beginning ist der erste Teil der mit dem nachfolgenden Film Bahubali - The Conclusion abgeschlossen wird. Aber der zweite und letzte Teil wird erst noch dieses Jahr zu Ende gedreht. So bleibt uns erst mal nach dem ersten Teil ein ziemlich offenes Ende das wir verdauen müssen. Laut Filminfo soll er der bis dato teuerste Film aus der indischen Schmiede gewesen sein (beide Teile kosteten 36 Millionen Dollar). Was bei der opulenten Massenschlacht und den vielen CGI-Effekten erklärbar wäre. Bahubali gehört bei den Einspielergebnissen mittlerweile zu den dritterfolgreichsten Film Indiens.

Der Film ist ein einziges buntes farbenfrohes Fantasymärchen. Die Schlacht der Häuser wird zwar im indischen Opus Mahabharata erwähnt, aber die gesamte Geschichte des Filmes und die Personen rundherum sind erfunden. Es darf auch ein wenig gesungen werden, aber nur wirklich wenig ohne Massengetanze. Überhaupt war die Filmmusik von M. Keeravani zum Film passend und kam nicht nervig rüber, wie bei vielen anderen Bollywoodproduktionen.

Man darf den Film jedoch nicht mit kritischen Augen betrachten, denn viele Szenen sind einfach physikalisch an den Haaren herbeigezogen und unmöglich. Wer das schafft, kann sich aber herrlich über den Film sich amüsieren und erhält garantiert einen optisch sehenswerten Film präsentiert. Die Story und die Beziehungsgeschichten zwischen den einzelnen Charakteren sind jedoch ziemlich banal gehalten und dadurch vorhersehbar. Die Liebesgeschichte ist wiederrum zu sehr Bollywoodhaft, weniger wäre hier besser gewesen und hätte auch langsamer angehen sollen. Aber die Geschichte der Königsmutter die sich entscheiden muss, welcher ihrer Söhne den Thron besteigen soll und welche Kriterien sie dabei abwog, war dagegen sehr gut und passte hervorragend zum Königsdrama.

Wenn der Film jedoch nicht so allzu kitschig abgedreht worden wäre, wäre er sicher ein gutes Drama mit veritablen Helden. Und wenn wir schon beim Thema Kitsch sind: Der Held Bahubali hat Herculeskräfte und schafft einfach alles und das ohne Mühsal. Auch seine Gegner scheinen mit Monsterkräften ausgestattet zu sein. Kitschig wird es jedoch wenn er versucht den Wasserfall zu erklimmen. Klar, er ist der indische Hercules des 13. Jahrhunderts, aber selbst der wäre an den nassen Felsen abgerutscht. Aber sehen wir mal darüber hinweg. An anderen Filmstellen wird es dann noch alberner. Bei den Kämpfen werden Soldaten auf Speere gespießt und meterweit durch die Luft geworfen, ohne das sich irgendwer sich nur im Entferntesten anstrengen musste oder das sich ein Muskel bewegt hätte. Auch flogen so manche Helden Meterweit durch die Lüfte. Das sind doch mal Hercules der anderen Art...

Wie waren jedoch die Schauspieler selbst? Sandkistenschauspielerei. Anders lassen sich die Bewegungen, die Mimiken und die finster dreinblickenden Augen nicht erklären. Ich bin der Gute und du bist der Böse und wenn meine Blicke töten könnten... Doch die Schauspielerinnen und Schauspieler versuchten so dramatisch dreinzublicken oder rissen derart weit die Augen auf, dass es schon lächerlich wirkte und man unwillkürlich lachen musste.

Die Animationen waren farbenfroh und sehr fantasievoll, jedoch die allermeisten Animationen waren auch als solche erkennbar, besonders die Stadtaufnahmen oder gar der Stier. Gerade hier hätte man ein wenig mehr Sorgfalt legen sollen, da ja der Film zu 90% aus CGI-Effekten besteht. Dennoch machen die Animationsszenen beim Zusehen viel Spaß.

Und dann die Chronologie der Geschichte selbst. Da der Film derart monumental war, hätten die Geschichten was einst und was heute passierte doch ein wenig chronologischer erfolgen sollen. Der Film ist in zwei Teile geteilt. In was vorher geschah und was jetzt passiert, nur in umgekehrter Reihenfolge. Der Mittelteil mit der Vorgeschichte hätte doch an erster Stelle gereiht werden können. Aber man wollte wohl den Spannungseffekt erhöhen und die Massenschlacht unbedingt am Ende des ersten Teiles haben. Doch es reißt einem aus der Geschichte um Bahubali völlig raus und macht diesen eher zu einer Randfigur im ersten Filmteil. Das wäre so als wenn man bei Ben Hur mit dem Wagenrennen beginnen und dann erst mit der Anfangsgeschichte weitermachen würde. Es passte ganz einfach nicht.

Und dann natürlich ist da die opulente Schlacht zu nennen. Hier kommt einem die Freude hoch, wenn man Schlachtgetümmel mag. Vor allem wenn diese ca. eine halbe Stunde des gesamten Filmes ausmacht. Es wird hier vieles geboten. Auch wenn so manche Kriegsmaterialien aus dem europäischen Mittelalter zu stammen scheinen. So sind diese aber durchaus zumindest in Europa in Einsatz gewesen. Wie z.B. die Pfeilmaschine die in Korea entwickelt wurde und auch in Europa dann und wann zum Einsatz kam. Ich kann nur schreiben, die große Schlacht wurde überaus spannend inszeniert und gut ins Bild gesetzt. Einzig, so richtig zeigt man nicht wie direkt die Soldaten abgeschlachtet werden, sogar mittels einer übergroßen Sense die an einem Kampfwagen fixiert war. Hier werden die Gefallenen unrealistischerweise Meterhoch in die Luft katapultiert, aber es gibt keine abgetrennten Extremitäten. Oder überhaupt blutige Szenen und Zerhackelungen was bei den Waffen der damaligen Zeit realistisch gewesen wäre (nur mal einen abgeschlagenen Kopf und da war die Szene verdunkelt). Hier wollte man das Greuel niedrig halten und vielleicht auch um das Zuseheralter zu drücken.

Fazit:
Sicher, der Film ist kitschig, aber anders kitschig als man es von den typischen Bollywoodfilmen her kennt. Die CGI-Effekte hätten nicht so offentsichtlich sein dürfen und die Schauspieler spielen die dramatischen Rollen so albern, dass man sich vor lauter Lachen im Fernsehsessel kugeln könnte. Aber die Story ist stimmig und spannend aufgebaut. Und was letztendlich beeindruckend ist, ist die monumentale lange Schlacht der verfeindeten Armeen. Diese macht sehr viel Spaß und ist optisch beeindruckend. Ansich wäre der Film wegen der monumentalen Inszenierung sogar fünf Sterne wert, wenn es eben nicht die erwähnten Schwächen gäbe.

Laufzeit des Filmes:
138 Minuten (internationale Fassung). Der Film wurde geschnitten, hier fehlen gut 21 Minuten vom indischen Original. Es gibt aber auch die Langfassung auf Blu-ray mit 159 Minuten, mit der internationalen Cut-Fasssung und der indischen Langfassung drauf.

Qualität der Blu-Ray:
Bildqualität: 1080p High Definition (2,40.1). Das Bild ist sehr scharf und ohne jegliche Bildstörungen. Die Farben des Filmes kommen sehr gut rüber.

Tonqualität: Deutsch und Telugo in DTS-HD Master Audio 5.1. Der Ton ist gut und die Dialoge gut verständlich. Aber die deutschen Dialoge sind gegenüber dem übrigen Klang sehr flach gehalten. Hier fehlt Volumen und Kraft. Nebenbei ist die Synchronisation an diesem Film ein einziges Desaster. So lieblos werden die Texte vom Blatt heruntergeleiert. Gerade bei einem solchen historischen Monumentalfilm, auch wenn er aus Indien kommt, hätte man mehr Geld für eine bessere Synchronisation ausgeben können. Hoffen wir also auf eine bessere Synchro für den zweiten Teil.


Survival Game
Survival Game
DVD ~ Viktor Verzhbitskiy
Preis: EUR 12,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Survival Game (DVD), 25. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Survival Game (DVD)
Survival Game (Originaltitel: Mafiya: Igra na vyzhivanie) ist ein russischer Film der die Geschichte einer Gameshow in der nahen Zukunft erzählt die in den Medien ausgestrahlt wird. Und auch nach der 54. Staffel geht es darum das neun Spieler herausfinden müssen wer von ihnen (zwei an der Zahl) Mafiamitglieder sind. Und jeder der mittels Abstimmung der anderen Spielteilnehmer herausgestimmt wird, erleidet in der virtuellen Welt seinen Tod, was auch im realen Leben mit dem Tod einhergeht.

Die Story ist hahnebüchern dumm. Sie soll dem Spiel Die Werwölfe von Düsterwald ähneln, habe ich mir sagen lassen. Kann ich jedoch nicht beurteilen, da ich das Spiel nicht kenne. Eine solch langweilige Show hält jedoch keine 54 Staffeln, da es immer der gleiche Ablauf ist. Es gibt für die Spieler keine Anhaltspunkte wer die Mafiamitspieler sind, sie raten einfach nur. Da könnte man genauso gut einen Würfel dafür verwenden. Auch wenn es genügend Idioten gäbe die sich dafür melden, müssen dazu die Gamer alle Todessehnsüchte haben. Denn die Chancen zu überleben sind gering. Selbst wenn eine solch Menge Geld winkt, die eigentlich die Gameshow schon nach wenigen Staffeln bankrott machen müsste. Leider war das Finale derart hahnebüchern, seicht abgehandelt und ab einer gewissen Stelle vorhersehbar, das auch der vielleicht letzte Rest von nicht vorhandener Spannung flöten ging.

Und dann noch die Schauspieler. Einige waren hübsch zum Ansehen, einige hätten interessanter sein können. Aber allesamt spielten sie einfach grottenschlecht. Die Charaktere wurden nur kurz umrissen und vorgestellt, so dass keine Empathie zu den einzelnen Gamern entstehen konnte. Zum Glück wurden diese jedoch nur kurz vorgestellt. Längere Erzählungen über die Gamer hätten den Film nur noch langweiliger werden lassen und die Tode waren spannungslos, weil ohnehin klar war das sie keine Überlebenschancen hatten. Aber sie waren dennoch sehenswert, zeigten jedoch den direkten Akt des Sterbens nicht, um den Film nicht ab 18 verkaufen zu müssen.

Warum also sich diesen Film ansehen? Einmal wegen der visuellen CGI-Effekte. Sie hätten vielleicht ein wenig mehr an Tiefe und Detailgenauigkeit vertragen können, aber sie waren eindeutig das Beste an diesen Film. Nicht nur die Dekoration des Gamerumfeldes, der Gebäude und der Stadt (die war eine Wucht), sondern auch die virtuelle Realität wo die verschieden Hinrichtungen der Gamer stattfand. Die Farbenspielerei in der virtuellen Realität nutzte sich visuell jedoch schnell ab, da sie sich wiederholte. Und auch die Musik rockte gewaltig durch den Film. Es war eine Mischung zwischen instrumentaler Film- und Rockmusik, die den Film gut unterstrich. Aber dennoch, für mehr als zwei Sterne reicht es mir nicht, denn die Langeweile die dieser Film verströmt, runierte alles.

Laufzeit: 87 Minuten.
Bildqualität (2,38.1; 16:9) war sehr gut und ohne Bildstörungen. Der Ton in Deutsch und Russisch war in DD 5.1 und ebenso sehr gut und bombastisch, vor allem bei der Filmmusik.


1572 - Die Schlacht um Holland [Blu-ray]
1572 - Die Schlacht um Holland [Blu-ray]
DVD ~ Monic Hendrickx
Preis: EUR 13,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 1572- Die Schlacht um Holland (Blu-ray), 25. Mai 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
1572 - Die Schlacht um Holland (Originaltitel: Kenau) ist eine holländische Produktion aus dem Jahr 2014, an der aber auch Bulgarien und Ungarn mitbeteiligt waren. Die Begebenheiten sollen auf wahren Tatsachen beruhen.

Der Untertitel des Filmes war 300 gegen die Armee Spaniens. Nun ob es dreihundert waren, wird zwar im Film nicht erwähnt, aber die Story ähnelte der Geschichte von Alamo. Dadurch, dass eine Stadt einer Belagerung standhielt, konnte der Krieg gegen die Invasoren an anderer Stelle gewonnen werden. Kenau, das Mannweib, dargestellt von Barry Atsma führt 300 Frauen in die Schlacht um Holland zu verteidigen. Doch vorher muss sie die Hinrichtung ihrer jüngsten Tochter durch die Spanische Kirche miterleben, was ihrer Trauer und ihrer Wut Nahrung liefert.

1572 zeigen die Stärken der Frauen in einer belagerten Stadt, ihr Mut und weniger ihre Verzweiflung. Für letzteres hat man sich keine Zeit genommen. Schade, der Film war fast schon viel zu kurz. Mehr Tiefe für die einzelnen Charaktere und auch ein wenig mehr Actionszenen wären toll gewesen. Die Superfrauen, -heldendarstellung war aber dann doch zu einseitig inszeniert. Denn es waren auch nur Menschen. Die männlichen Soldaten in der belagerten Stadt werden nur am Rande erzählt, so dass es scheint dass nur durch die Frauen alleine die Stadt so lange gehalten werden konnte. Aber der Originaltitel sagt ja aus, das die Geschichte sich um die Anführerin der Frauen handelte. Der Film polarisiert und ist hervorragend inszeniert worden. Es gibt zwar Schlachten, diese sind aber eher Nebenhandlungen, obwohl es sich um die Geschichte einer Belagerung handelt. Vorrangig ist hier die Legendenentstehung der Kenau, des Mannweibes, wo wir heute unter diesem Begriff das falsche darunter verstehen. Es zeigt das harte Leben der Frauen der damaligen Zeit und das vor Entstehung der Niederlande die Frauen dort mehr tun durften als im restlichen Europa. Es zeigt die Gefühle einer Mutter die ihre Tochter verloren hat und dabei ist auch ihre zweite zu verlieren und dennoch das Ziel, die Stadt Haarlem zu verteidigen nicht aus den Augen verliert. Der Film ist mehr als nur ein intensiver Frauenfilm.

Wer sich auf diesen Film einlässt, erhält einen spannenden und überzeugend wirkenden Film mit durchaus guten Schauspielerinnen und Schauspielern. Die Schlachten überzeugen und die Kostümierung wirken Zeitgemäß. Die Filmmusik ist dezent und unterstützt die Filmszenen sehr gut. Über manche Szenen mag man heutzutage schmunzeln. Wie z.B. wo ein Schießbefehl erteilt wurde und die Feinde die unter den Verbündeten vermischt waren von den Gewehren der Soldaten zielgenau herausgepickt wurden. Wenn man die ungenaue Zieleigenschaft dieser Gewehre von damals bedenkt, war dies ein kleiner Regiefehler über das man hinweg sehen sollte.

Laufzeit: 113 Minuten.

Die Qualität der Blu-ray sei hier nur kurz umschrieben. Das Bild (1920; 2,35.1) ist hervorragend und ohne Bildstörungen. Der deutsche und niederländische Ton (DTS-HD MA 5.1) sind sehr gut und die Actionszenen dröhnen bombastisch aus den Lautsprechern.


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