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Rezensionen verfasst von
TinaLand "TinaLand" (Wien)

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Die letzte Schlacht am Tigerberg [Blu-ray]
Die letzte Schlacht am Tigerberg [Blu-ray]
DVD ~ Zhang Hanyu
Preis: EUR 9,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die letzte Schlacht am Tigerberg (Blu-ray), 22. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Filmtitel: Die letzte Schlacht am Tigerberg (Originaltitel: Zhi Qu Wei Hu Shan).

Produktionsland: China

Produktionsjahr: 2015

Inhalt:
China 1946. Der zweite Weltkrieg ist zu Ende. China ist nach dem Abzug Japans im Chaos versunken. In den Randgebieten machen sich Verbrecherbanden an den Dörfern zu schaffen, metzeln grausam alle Dorfbewohner hin und rauben deren Naturalien. Eine Truppe der Volksarmee mit der Nummer 203 unter Captain Shao Jianbo versucht in einem der Landstriche den Verbrecherbanden Herr zu werden. Dabei gabeln sie einen kleinen Jungen auf der verwahrlost versucht zu überleben und nehmen ihn bei sich auf. Doch sie müssen sich mit ihren knappen 30-40 Mann einer 2000 starken Bande, angeführt von Warlord Hawk am Tigerberg stellen. Um dies zu schaffen wird der Soldat Yang in die Warlordarmee eingeschleust.

Schauspieler:
Zhang Hanyu, Lin Gengxin, Tony Leung Ka Fai, nur um einige zu nennen, brachten viel in ihre Rollen ein und spielten sehr gut ihre Ängste, Zweifel, Patriotismus und Kampfeswillen. Schon deswegen besticht der Film und hebt sich von den chinesischen Filmen ab, die mit guter Schauspielerei nicht selten auf Kriegsfuß sind.

Kritik:
Der Regisseur Tsui Hark, eigentlich ein Vietnamese, der auch unter anderem Detective Dee, Once Upon a Time in China, Double Team, Knock Off machte, bewies hier das er auch größeres zustande bringt. Die Geschichte des Romanes Tracks in the Snowy Forest wurde schon als Oper und als Film auf die Bühne gebracht.

Die neue Verfilmung beginnt in der Gegenwart und man sieht einen jungen Mann der sich auf eine Zugfahrt begibt, er wird im Film einige Male gezeigt. Man fragt sich dann immer, was die Gegenwartsdarstellung mit dem eigentlichen Filminhalt zu tun hat. Doch dieses Geheimnis wird bis zum Schluss bewahrt und löst sich in einer sehr sentimentalen Szene auf. Mal was anderes als das Nachfahren ständig versuchen herauszufinden was ihre Vorfahren so im Krieg getrieben haben.

Der Film wurde mit Indiana Jones und Inglourious Basterds verglichen. Letzteres drängt sich allerdings wirklich bei diesem Film auf. Der Film ist schwer in eine Kategorie einzureihen. Er hat etwas von Krieg, Fantasy, Abenteuer und anderen Genres und ist auch teilweise völlig überdreht. Die Darstellung der Volksarmee war patriotisch, der Staat, was für eine Überraschung, ist gut, wenn auch diesmal nicht allzu übertrieben. Die Darstellung der Verbrecherbande von Warlord Hawk und dieser selbst wird als leicht geistesgestörte bzw. übertriebene, verschlagene Charaktere dargestellt. Es war eine Spur zuviel und machte das ganze etwas lächerlich. Eben eine gänzlich andere Darstellung als zu den vernünftigen dargestellten Soldaten der Volksarmee. Ob damit dass Böse besser erklärt werden sollte? Die Einschleusung des Soldaten Yang als Spion war etwas grenzwertig unglaubwürdig, aber über manche unlogische Szenen und Darstellungen muss man hinwegsehen. Dafür erhält man einen sehr bunten, aber rasanten Abenteuer- und Kriegsfilm der durchaus unterhalten kann.

Der Film hat auch jede Menge an CGI-Effekten zu bieten die allesamt bis auf wenige Szenen wo es zu offensichtlich war, gut hinbekommen wurde. Immer wieder wurden bei den Effekten die Szenen durch Standbilder angehalten, bevor es weiterging. Hier war es bisschen zu viel und vor allem zu oft. An manchen Szenen hätte man bei dem CGI-Effekte noch an der Schraube drehen können, um sie realistischer darzustellen. Ob das alternative unrealistische Ende mit dem Flugzeug, was sich der junger Mann im Geiste vorstellte, dann im Film auch wirklich nötig war, muss jede/r für sich entscheiden.

Fazit:
Ein bunter Mix an Genres, Action und Kampfszenen und gute Schauspieler machen den Film interessant und durchwegs spannend. Trotz der Klischeehaften Darstellung der einzelnen Charaktere kommt wegen der Dichte der Story trotzdem keine Langeweile auf. Und trotz des offensichtlichen Einsatzes von zu viel CGI kann der Film sehr gut unterhalten. Schade nur das es kein Bonusmaterial gibt. Es wäre interessant gewesen mehr über die Personen zu erfahren die am Ende des Filmes über Archivbilder gezeigt wurden.

Laufzeit des Filmes:
142 Minuten.

Qualität der Blu-Ray:
Bildqualität: 1920x1080p (2.35:1). Das Bild ist scharf und ohne Bildstörungen. Die Tiefenwirkung ist sehr gut, wohl deswegen weil der Film auch in 3D gedreht wurde.
Tonqualität: Deutsch und Mandarin in Deutsch DTS-HD MA 5.1. Der Ton ist gut und die Dialoge gut verständlich.


Garm Wars - Der letzte Druide [dt./OV]
Garm Wars - Der letzte Druide [dt./OV]
DVD
Preis: EUR 5,98

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Garm Wars - Der letzte Druide (DVD), 22. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Filmtitel: Garm Wars - Der letzte Druide

Produktionsland: Kanada, Japan

Produktionsjahr: 2014

Inhalt:
Ort: der Planet Anwyn. Einst herrschten 8 Garm-Völker verschiedenster Natur auf ihm. Jedes Volk angeleitet von ihrem eigenen Gott der sie erschuf. Doch die Götter verschwanden und die Völker kämpften um ihre Vorherrschaft und rotten so sich bis auf drei Gruppierungen aus. Auch die Druiden von einst sind ausgestorben. Bis auf einen letzten.

Der Klon Khara (Melanie St-Pierre) wird von ihrer Kampfeinheit und dem Mutterschiff der Columba getrennt und trifft auf einen gegnerischen Klon der sich Skellig (Kevin Durand) nennt. Gemeinsam mit dem letzten Druiden (Lance Henriksen) machen sie sich auf um eine Mission des Druiden, auch wenn sie nicht wissen um was es wirklich geht. Skellig hat jedoch den Auftrag den Druiden zu seinem Volk zurückzubringen. Doch auch er macht an der Mission des Druiden mit. Gemeinsam fahren sie auf einem alten Briga-Panzer zu einem Ort der für alle Garm verboten ist, um die Wahrheit ihrer Existenz zu erfahren. Doch am Ort angekommen kommt alles anders als sie gedacht haben.

Schauspieler:
Lance Henriksen der aufgrund seines Alters noch gruseliger als sonst aussieht spielte ohne Charisma eine Rolle der er in seinen Interview im Bonusmaterial zu verstehen glaubte. Schade das er keine besseren Rollen mehr findet, den als Schauspieler in seinen zumeist mürrischen Rollen mochte ich ihn. Melanie St-Pierre und Kevin Durand spielten Klone die in einem sinnlosen Krieg keine Aussichten auf eine Zukunft hatten, aber getreu ihrer Order versuchten ihre Aufgaben zu erfüllen, Das diese Rollen keine besonderen Anforderungen an ihre Mimiken stellen, erkannte man bald. Aber man kann die schlechte Schauspielerei damit abtun das Klone halt keine besonderen Gefühle mitimplantiert wurden und diese eben über ihre Mimik nicht kundtun können. Nur bei dieser Vorstellung ist diese Darstellung von Schauspielerei erträglich .

Kritik:
Obwohl ich versuchte oben eine Inhaltsangabe abzuliefern, hatte der Film in Wirklichkeit gar keinen Inhalt. Was sich der Regisseur Mamoru Oshii der auch für das Drehbuch mitverantwortlich war, sich da wohl vorstellte, weiß ich nicht. Vielleicht können Gamer dem Film inhaltlich etwas abgewinnen, da dieser wie ein Computerspiel daherkommt. Der ganze Film ist konfus, verwirrend, auch wenn man doch dabei mitkommt. Viele Fragen bleiben bei der stumpfen Geschichte jedoch unbeantwortet oder hätten erklärender dargestellt werden können. Eigentlich handelt der Film von einer Schlacht am Anfang, einem Marsch durch die Einöde und durch einen Wald, einem Kampf mit Riesen und am Ende ein Finale das nicht blöder hätte ausfallen können. Es lässt sich nur damit erklären, dass dies der Prequel zu einer TV-Serie sein könnte, wie ich aus einer amerikanischen Website entnommen habe. Die Dialoge sind so einfach das sogar Steinzeitmenschen das Gesprochene verstanden hätten. Es gab nur eine Redeszene zwischen den beiden verfeindeten Klonen die ein wenig anspruchsvoller war. Das Gerede des Druiden war zumeist ein oberflächiger Blödsinn der selten Sinn ergab.

Das Gegner aufgrund ihrer Situation zusammenarbeiten, war hier schon das einzig nette menschliche an diesem Film. Die Gruppe wurde begleitet von einer Art Maschinenwesen, was auch immer es gewesen sein mag. Bis auf eine Szene war diese Figur die die Gruppe begleitete völlig unnötig dargestellt, da sie nichts zum Inhalt oder zu den einzelnen Filmszenen beitrug. Es stand oder saß immer nur irgendwo in der Gegend rum. Das Outfit dieser Figur namens Nascien war jedoch einigermaßen cool. Aber das wars dann auch schon.

Das Beste an diesem Streifen waren jedoch die visuellen Effekte wie die Kampfszenen der Flugkriegsschiffe, der Riesen am Boden, des Panzers selbst. Auch wenn die Animationen aus einem Computerspiel entsprungen zu sein schienen. Allein deswegen kann man sich diesen doch wohl unnötigen Schinken ansehen. Die Farben sind über den gesamten Film trieste gehalten und machen den Film visuell langweiliger als er ohnehin schon ist.

Filmmusik:
Die Filmmusik von Kenji Kawai war die einzige wirkliche Überraschung an diesem Film. Sie war einfach gut und passte irgendwie zum Film und doch wieder nicht. Ein wenig erinnerte mich der Musikstil an die TV-Serie Xena - die Kriegerprinzessin wo LaDuca eine hervorragende Filmmusik komponierte.

Fazit:
Regisseur und Schauspieler sahen in diesem Film wohl mehr als ich. Der Film begann visuell interessant und hatte die eine und andere visuelle Szene auch danach. Während des Filmes jedoch kam unendliche Langeweile auf, weil der Film nichts zu bieten hatte. Weder eine sinnvolle Story, noch interessante Dialoge zwischen den wenigen Schauspielern. Einzig die visuellen Effekte und Maschinen waren sehenswert. Aber das reicht nicht aus um dem Film mehr an Sternen zu vergeben. Sorry.

Laufzeit des Filmes:
88 Minuten. Angeblich soll die Filmfassung von Arc Entertainment (North America) eine Originallänge von 102 Minuten haben. Das könnte erklären warum so viele Szenen so unlogisch waren bzw. erklärende Inhalte fehlen.

Qualität der DVD:
Bildqualität: 2:35.1 (16:9 anamorph). Das Bild ist scharf und ohne Bildstörungen.
Tonqualität: Deutsch und Englisch in Dolby Digital 5.1. Der Ton ist gut und die Dialoge gut verständlich, aber die Tonspur ist zu leise gehalten (man muss ordentlich den Lautstärkenregler hochdrehen).


Ant-Man [Blu-ray]
Ant-Man [Blu-ray]
DVD ~ Paul Rudd
Wird angeboten von Anverkauf
Preis: EUR 13,50

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ant-Man (Blu-ray), 13. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ant-Man [Blu-ray] (Blu-ray)
Filmtitel: Ant-Man.

Comicwelt: Ant-Mans erster Auftritt in der Welt des Comics war so um 1962/63 und Scott Langs Erstauftritt als Nachfolger von Ant-Man war 1979.

Produktionsland: USA

Produktionsjahr: 2015

Inhalt:
Jahr 1989: Der Physiker Henry Pym (Michael Douglas) erfährt, dass seine Erfindung an S.H.I.E.L.D. verkauft werden soll und verlässt daraufhin erzürnt seine selbst gegründete Firma und zieht sich in die Privatwelt zurück. Doch sein Partner Darren Cross (Corey Stoll) setzt alles daran Pyms Erfindung weiterzuentwickeln. Was dieser nicht weiß ist, das Pym seine Erfindung einen Menschen auf Ameisengröße zu reduzieren schon geschafft hat. Pym bestritt im Geheimen mit seiner verstorbenen Frau Janet (The Wasp) schon allerlei Abenteuer um die Menschheit vor Schaden zu bewahren.

2015: Darren Cross arbeitet immer noch daran Lebewesen auf Winzig zu reduzieren und Pym erkennt, das seine Erfindung weiterhin in falsche Hände geraten kann, eben in die Hände von S.H.I.E.L.D. und so unendliches Leid verursachen kann. Er muss alles dransetzen Cross seine Arbeit zu entwenden und zu vernichten. Dabei helfen soll neben seiner eigenen Tochter Hope (Evangeline Lilly) der Ex-Knacki Scott Lang (Paul Rudd). Scott war Elektrotechniker und hatte einst eine Firma Geld entwendet, das die Firma normalen Bürgern legal geraubt hatte und wurde dabei erwischt. Doch das wesentliche ist, das er dabei in eine Firma einbrach, in die nie einer einbrechen hätte können, mit all den modernen Sicherheitssystemen. So engagiert er quasi Scott um mit ihm den von Cross entwickelten Kampfanzug (den Yellowjacket) zu entwenden. Doch zuerst muss Scott lernen wie man mit dem eigenen Anzug hantiert mit dem er so klein wie eine Ameise wird. Auch muss er lernen mit der eigenen Kraft umzugehen und wie man Ameisen per Gedankensteuerung manipuliert, damit diese tun was von ihnen verlangt wird. In der Zwischenzeit muss er jedoch in das neue Avengers-Gebäude (aus Avengers 11) eindringen, weil sie eine dringende Technologie benötigen. Dabei stößt jedoch Scott auf Sam Wilson alias Falcon (Anthony Mackie) und muss sich mit ihm duellieren. Nebenbei versucht Scott mit seiner Ex-Frau wieder in Kontakt zu treten damit er seine Tochter wieder sehen kann. Doch das passt dem Verlobten seiner Ex-Frau gar nicht und als Polizist erhält er die Gelegenheit Scott zu verhaften. Letztendlich findet das Finale in Cross Technological Enterprises statt, wo Scott als Ant-Man sich Cross als Yellojacket entgegenstellen muss.

Schauspieler:
Die Schauspieler Paul Rudd, Evangeline Lilly, Michael Douglas, Corey Stoll. Michel Pena machten ihre Sache sehr gut und brachten authentisch ihre Rollen vor. Vor allem bei M. Douglas war es eine Freude ihn so spielen zu sehen, er war einfach grandios und im Alter attraktiv. Anfangs mussten einige Schauspieler auf Jung getrimmt werden, was Douglas anzusehen war. Auch kommt wieder Stan Lee in einer kurzen Rolle in dieser Marvel-Verfilmung vor, diesesmal als Barkeeper.

Kritik:
Ant-Man kommt wie die Avengersgeschichten aus dem Marvel-Universum und vielleicht kann man ihn ja als 12. Avengers-Film in diese Filmreihe einreihen. Denn Anleihen und Verbindungen zu den Avengers und Shield gibt es ja genug. Daher aufgepasst, in den Postcredit-Szenen kommt Falcon und Steve Rogers (Captain America) vor, die nach einem Technikexperten suchen. So könnte nun auch Ant-Man in die Reihen der Avengers stoßen. Die einzige ungereimte Szene die der Film enthält, ist, wo Pym erklärt das der Einsatz des Anzuges Spuren hinterlässt aber nicht erklärt welche. Gemeint ist wohl die mentale Instabilität die Pym in den Comics aufzeigte und wo er sogar seine Frau erschlug. Im Film wurde Janets Tod jedoch anders erklärt.

Nach so vielen Superhelden muss man sich auch hier erst mit der Anfangsgeschichte eines Superhelden durchquälen. Daher könnte der Film für manche Anfangs langweiliger erscheinen als bei so manchen anderen Marvel-Legenden. Vor allem sind die Wendungen in dieser Geschichte wie bei allen Erstfilmen der Superhelden ähnlich und daher vorhersehbar. Aber die Geschichte um die einzelnen Charaktere und wie Scott zum Ant-Man wird, gestaltet sich dennoch spannend und mit der darauffolgenden Action verfliegt der Film wie im Nu. Nur schade das so manche geschnittene Szenen die im Bonusmaterial enthalten sind, nicht im Film geblieben sind. Es hätte so manche Szenen besser abgerundet und hätte das Tempo nicht gedrosselt.

Auf jeden Fall erwarten Zuseher und Avengersfans eine 130 Millionen Dollar (bis dato spielte der Film 520 Millionen Dollar ein) gut gemachte Geschichte die sich nicht so ganz ernst nimmt. Auch eine gut gemachte Action wird dargeboten, zum Teil mit Kinderspielzeugen. Alles in allem wirkte es realistisch wie ein Mann in Ameisengröße sich durch die übergroße Welt behauptet (Erinnerung kommt auf bei Disneys Verfilmung: Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft). Auch wenn ich mich frage, wenn zwar die Atome zusammengeschoben werden, ändert das doch nicht die Masse eines Objektes. Kann man daher einen Tonnenschweren Panzer einfach so in die Hosentasche stecken? ;-)

Interessant, wenn man eine Melodie im Film wiedererkennen sollte: In einer Szene pfeift Luis (Michael Peña), obwohl er nicht pfeifen sollte, die Melodie zur Disneyland-Attraktion it's a small world. Wohl um darauf aufmerksam zu machen, dass Disney diesen Film finanzierte.

Auszeichnungen:
Die beiden Schauspieler Paul Rudd und Evangeline Lilly erhielten bei den Teen Choice Awards 2015 Nominierungen in den Kategorien Summer Movie Star: Male und Summer Movie Star: Female. Schade, Douglas hätte auch eine Nominierung verdient.

Fazit:
Der Film kann aufgrund seiner Eigenschaft gemischte Gefühle was Spannung und Action angeht erzeugen. Er ist nicht zu vergleichen mit den anderen übergroßen Heldenepen der Marvelwelt. Aber auch im Kleinen machte mir der Film großen Spaß und bin auf eine Fortsetzung sehr gespannt. Wird auch in einer Nachszene am Ende des Filmes angedeutet.

Laufzeit des Filmes:
117 Minuten (Uncut).

Qualität der Blu-Ray:

Bildqualität: 1080p High Definition (1,85.1). Das Bild ist scharf und ohne Bildstörungen. Man sieht jedes Detail scharf und genau, so auch Haare und Oberflächen sind beeindruckend.

Tonqualität: Deutsch in Dolby Digital 5.1 und Englisch in DTS-HD Master Audio 5.1. Der Ton ist gut und die Dialoge gut verständlich. Jedoch mache ich hier Abstriche, wie sonst auch bei Filmen von manchen großen deutschen Filmfirmen, müssen wir im deutschen Ton die doch etwas schwächere Version über uns ergehen lassen. Die englische Version ist im Ton bombastischer.


Jurassic Attack - Uncut [Blu-ray]
Jurassic Attack - Uncut [Blu-ray]
DVD ~ Corin Nemec
Preis: EUR 12,45

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Jurassic Attack (Blu-ray), 13. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Jurassic Attack - Uncut [Blu-ray] (Blu-ray)
Filmtitel: Jurassic Attack

Produktionsland: USA

Produktionsjahr: 2013

Inhalt:
Eine Elite-Einheit stürzt mit einem Helikopter in einem Dschungel ab und treffen auf Dinosaurier und müssen fortan um ihr Überleben kämpfen. Nebenbei müssen sie sich noch mit einem menschlichen Gegner auseinandersetzen der ihnen zur Last wird.

Schauspieler:
Getreu eines B-Movies tümpeln die Schauspieler Corin Nemec, Vernon Wells (ein bekanntes Gesicht), Gary Stretch zumeist mit einer Mimik durch den Film, sind aber noch das beste in diesem Streifen. Lachhaft wird es dann wenn sie sich bereitwillig hinstellen um von Sauriern gerissen zu werden.

Kritik:
Ich beschränke mich nur auf die Animationen der Saurier, da der Rest des Filmes ein typischer Trash-B-Movie ist. Und die Animationen enttäuschen auf voller Länge. Trashfans mögen dies vielleicht anders sehen, aber der Film ist die schlimmste Animation die man sich nur vorstellen kann. Und den Film kauft man in erster Linie doch wohl wegen den Saurierndarstellungen und nicht nur wegen der Story die nebeneinher läuft.

Der T-Rex sieht aus als wäre er von einer Rubbelvorlage ins Bild hineingerubbelt worden, zudem ist er derart überbelichtet dargestellt das er mehr als unecht wirkt. Auch sind die Schattenelemente und die Gewichtsdarstellung des T-Rex außer Acht gelassen worden. Die Raptoren haben schon eine bessere Färbung erhalten und wirken wie Saurier. Aber das war es dann auch schon. Die roboterhaften Bewegungen der Saurier übertreffen noch die schlechte bildliche Darstellung. Sie sind weder flüssig noch bewegungsecht animiert worden. Die Saurier wirken als ob sie mittels Stop-Animation erzeugt worden wären. Die Saurier ruckeln in ihren Bewegungen und es kommt von einer Stellung zur nächsten ohne das dazwischen die Bewegung gezeigt wird. Sprich man lies alle Bewegungen dazwischen sausen. Zudem werden Explosionen und Blutspritzer schlimmer dargestellt als in den schlimmsten B-Movies, vor allem wo dem T-Rex der Kopf weggesprengt wird oder Blutsprtzer einfach in der Luft hängen bleiben. Auch Kugeleinschläge wurden billigst gar nicht dargestellt.

Fazit:
Ein Trahfilm der nichts taugt. Die Animationen sind derart schlampig und schlecht programmiert worden, das beim Zusehen einem das Grauen kommt und man sich ärgert für diesen Film Geld ausgegeben zu haben. Was hier die Produktionsfirma ablieferte ist kaum Kundenfreundlich. Das Cover auf der DVD bzw.- Blu-ray-Hülle ist das beste am gesamten Film.

Laufzeit des Filmes:
Auf DVD 83 Minuten und auf Blu-ray 84 (Uncut).
Bildqualität ist gut und Störungsfrei zum ansehen und der deutsche Ton ist gut verständlich.


Survivor
Survivor
DVD ~ Milla Jovovich
Preis: EUR 7,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Survivor (DVD), 11. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Survivor (DVD)
Filmtitel: Survivor

Produktionsland: USA/Großbritannien

Produktionsjahr: 2015

Inhalt:
Security-Agentin vom Homeland Kate Abbott (Milla Jovovich) ist in der US-Botschaft in London stationiert. Sie soll Terroristen, die versuchen, in die USA zu reisen, davon abhalten. Doch die Schwierigkeiten beginnen schon am englischen Zoll, wo der Vorstand vom Zoll sie an Kontrollen von bestimmten Personen abhalten möchte. Kurz darauf werden ihre Kolleginnen und Kollegen durch ein Bombenattentat getötet und sie selbst wird von einem Killer der >The Watchmaker< (Pierce Brosnan) genannt wird, gejagt. Doch auch die englischen Behörden suchen sie, in der Annahme sie habe was mit dem Bombenanschlag zu tun. Sie findet heraus, dass zur Neujahrsfeier auf dem Times Square in New York ein Anschlag geplant ist, doch wie kann sie diesen verhindern, da sie alleine dasteht und von allen Seiten quer durch London gejagt wird?

Schauspieler:
Der Film ist prominent besetzt: Milla Jovovich, Pierce Brosnan, Angela Bassett, Robert Forster, Dylan McDermott, James D'Arcy, Benno Fürmann um nur einige zu nennen. Man sieht noch mehr bekannte Gesichter, manchmal auch nur für wenige Sekunden. Das macht den Film auch interessant. Sie spielen gekonnt und routiniert ihre Rollen ab, aber irgendwie hat man das Gefühl, dass sie nicht wirklich bei der Sache waren und wenig Esprit in ihre Rollen steckten. Jovovich wirkt in ihrer Rolle deplatziert, aber sie brachte die ängstliche Rolle gut rüber und der Rest wurde wohl vom Drehbuch abverlangt, das dann alles an ihr vermurkste. Eine Agentin kann nicht als Bürohengst verkauft werden, wenn sie im Außeneinsatz ist, wo mit allem zu rechnen ist. Leider spielte sie ihre Rolle mit nur einer einzigen Mimik, von angstvollen Blicken mal abgesehen. Hier konnte Brosnan besser aufwarten, ihn kaufte man den Profikiller eher ab (hier bediente er sich wohl an seine ehemalige Bond-Rolle und die Killerrolle die er am Anfang seiner Filmkarriere spielte).

Kritik:
Die Story wäre im Grunde nicht schlecht gewesen, bis zu dem Moment wo Kate Abbott von allen Seiten gejagt wurde und die Behörden sich wie die Deppen aufführten, weil sie vor ihren Politikern und Vorgesetzten kuschen mussten. Obwohl manche Indizien für eine Gefahr dafür sprachen, die sie hätten erkennen müssen, taten sie nichts. Aber so kommt es wohl auch im richtigen Leben vor, weil alles wegen Bürokratie und keiner Kooperation zwischen den einzelnen Justiz-Behörden nichts unternommen wird. Dann kam die Flucht von Kate Abbott die den restlichen Film dominierte. Für eine Agentin von Homeland war sie allerdings zum Teil unbeholfen und agierte teilweise unlogisch, wie oben schon erwähnt. Ich schreibe dies so banal, denn ab diesem Moment wurde der Film für mich uninteressant, da er nach demselben Klischee und Inhalt abgedreht wurde, wie man diesen zu hunderten wenn nicht mittlerweile zu tausenden an Filmen schon gesehen hat.

Auch konnte der Regisseur James McTeigue der einst V wie Vendetta gekonnt konstruierte, hier keinen notwendigen bewegenden Hintergrund zu den einzelnen Charakteren schaffen und was ihre Beweggründe sind. Das Anti-Terror-Denken das im Moment aktuell die Amerikaner voll einnimmt, wird zwar versucht hier rüberzubringen, scheitert aber schon im Ansatz wo versucht wird dies zu rechtfertigen. Der Film und dessen Story laufen zwar flüssig dahin, aber irgendwie kommt weder eine Spannung noch eine Beschleunigung während des gesamten Filmes auf. Auch zum Teil deswegen, da der Film mit wenig interessanter Action daherkommt, sondern eher ein ruhiger Film ist.

Fazit:
20 Millionen Dollar kostete der Film, das Geld wäre besser angebracht gewesen. Zum Beispiel für eine neue und originellere Filmidee, ein besseres Drehbuch und vor allem für eine spannendere Geschichte. Der Film ist ein durchschnittlicher Thriller wie man es bei TV-Produktionen und von B-Movies her kennt. So besteht der Film an Inhalt nur aus einer routinierten, schon allbekannten und vorhersehbaren Geschichte. Ein Film, den, wenn man ihn nicht sieht, auch nichts versäumt hat. Jedenfalls ein Thriller der wahrscheinlich allzu bald wieder vergessend in der Versenkung landet.

Laufzeit des Filmes: 93 Minuten.

Qualität der DVD:
Bildqualität: 2,40.1 ' 16:9 anamorph. Das Bild ist scharf und ohne Bildstörungen.
Tonqualität: Der Ton in Deutsch und Englisch ist gut und die Dialoge gut verständlich.


Skin Traffik - Sein letzter Auftrag (Uncut) [Blu-ray]
Skin Traffik - Sein letzter Auftrag (Uncut) [Blu-ray]
DVD ~ Daryl Hannah
Preis: EUR 10,58

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Skin Traffik (Blu-ray), 9. Dezember 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Filmtitel:
Skin Traffik ' Sein letzter Auftrag (Originaltitel: A Hitman in London).

Produktionsland: Großbritannien.

Produktionsjahr: 2015

Inhalt:
Der Auftragskiller Bradley (Gary Daniels) geht seinem Geschäft nach, doch durch einen von ihm verursachten Kollateralschaden steigt er aus dem Gewerbe aus und zieht sich in London zurück. Doch in der Gegend wo er sich niederlässt herrscht Gewalt und Verbrechen und als brutale Gangster einige Prostituierte drangsalieren versucht er zunächst sich noch herauszuhalten, was ihm dann aber doch nicht gelingt. Er hilft einer Hure und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach deren Schwester und decken dabei einen Menschenhandelring auf. Voller Wut und Hass räumt Bradley in der Unterwelt auf. Was er jedoch nicht ahnt, das hinter all dem Menschenhandel und Prostituiertengeschäft ein Gangster steckt den er aus seiner Vergangenheit her kennt. Auch muss er erkennen, dass er niemanden trauen kann, nicht der Polizei und schon gar nicht seinem ehemaligen Auftraggeber der sich > The Executive< nennt.

Schauspieler:
Es sind viele bekannte Altstars mit dabei. Eric Roberts, Daryl Hannah, Michael Madsen, Mickey Rourke. Sie machen das I-Tüpfelchen aus, das den Film interessanter macht. Jedoch, in der meisten Zeit spielen sie nur sitzend ihre Rollen ab und agieren weder überzeugend noch wesentlich interessant. Bis auf Hannah zeigen die anderen, dass sie typische B-Movie-Schauspieler sind. Und Hannah war in dieser Rolle total überschminkt. Sollte es zu ihrer Rolle gehören oder wollte man ihre Falten unnötigerweise wegretourschieren? Gary Daniels der den Auftragsmörder mimt, spielt einen abgehalfterten, abgestumpften Typen mit einer einzigen Mimik, die allerdings zu seiner Rolle passen mag, die keine Gefühlswelt erkennen lässt.

Kritik:
In der Werbung steht: Grandioses Action-Kino im Stil von R.E.D. ' Älter. Härter. Besser. Ein atemloser Thriller usf. Wo manche Werbeleute ihre Phantasie hernehmen, ist unbegreiflich. Den der Film hatte weder den Stil noch die Originalität von R.E.D. und besser war er noch längst nicht.
Obwohl die Story flüssig sich fortbewegt, sind alle Szenen und die dösigen Dialoge zäh inszeniert und ins Bild gesetzt worden. Die Kameraführung entsprach eines B-Movie-Filmes und die Schnitte waren dilettantisch angesetzt um die Spannung dieses Streifens wegzuschnippseln. Zum Teil waren die Schnitte zwischen den zähen Szenen zu rasant um eine Hektik zu suggerieren.
Sehr gut waren hingegen die Action- und Kampfszenen von Gary Daniels ausgeführt. Sie waren lebensecht, kompromisslos und hart geführt. Hier kam eine echte Befriedigung auf, dass den Bösen endlich mal wehgetan wird und sie das verdienten. Warum die restliche Story und die Gefühlsszenen wo der Auftragsmörder versucht ein wenig von seiner Menschlichkeit zurückzugewinnen nicht auch so dramatisch umgesetzt werden konnte, bleibt im Dunkeln. Denn auch Bonusmaterial gibt es keines, das das uns erklären könnte.

Fazit:
Man kann den Film als Actionfilm hochjubeln, mit Prominenten Gesichtern besetzen, aber er bleibt durch die merkwürdige Regie was er ist: ein B-Movie-Film der kaum drei Sterne verdient, von seiner Action und dem dramatischen Thema das in der Welt traurige Realität ist, mal abgesehen.

Laufzeit des Filmes:
97 Minuten (Uncut).

Qualität der Blu-Ray:
Bildqualität: 1080p/24 High Definition (2,35.1). Das Bild ist scharf und ohne Bildstörungen.
Tonqualität: Deutsch und Englisch in DTS-HD Master Audio 5.1. Der Ton ist gut und die Dialoge gut verständlich.


KOBO GLO HD eBook
KOBO GLO HD eBook
Preis: EUR 127,40

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen KOBO Glo HD eBook-Reader (eBook-Reader, 6 Zoll, WLAN, 4 GB), 5. Dezember 2015
Rezension bezieht sich auf: KOBO GLO HD eBook (Camera)
Nach Sony und Kobo glow, suchte ich ein Gerät für zuhause, wo man aufgrund der größeren Bildschirmgröße von 6,8 Zoll nicht so oft umblättern muss. Aufgrund der Größe war Kobo Aura HD natürlich etwas schwerer, fällt aber nicht so ins Gewicht. Es gibt schwerere Printbooks. Durch das Kennenlernen dieses größeren Gerätes stellte ich fest, dass die Software auf dem Gerät wesentlich schneller und fehlerfreier arbeiten kann als es beim alten Kobo glow war. Daher freute ich mich, dass nun das Nachfolgegerät Kobo glow HD herauskam, der bis auf dessen Größe seines größeren Bruders die gleichen Eigenschaften hat.

Das Gerät ist wie bei den andern Kobo-Readern aus Plastik hochwertig verarbeitet. Es knarzt nicht und die Ränder sind schön verarbeitet und liegt gut in der Hand (15,2 cm; 6'' bei 180 Gramm).

Die Schrift gegenüber Kobo glow ist schärfer (1448x1072 Pixel; 300 ppi), was jedoch nur bei größeren Fontseinstellungen auffällt. Die Beleuchtung ist einstellbar und ist ein wenig gelblich. Allerdings zu den Vorgängermodell gibt es für das Licht keinen Knopf mehr, sondern muss über das Display ein- und ausgeschalten werden. Man muß nur achten, wenn man es ausgeschalten haben möchte, das man wirklich den Regler ganz nach links schiebt, sonst bleibt immer eine winzige Restbeleuchtung übrig, was bei Tagesbeleuchtung nicht auffällt. Die gelbe Helligkeit fällt nicht wirklich auf und stört beim Lesen nicht. Das Licht wird wie schon bei den anderen Kobo-Geräten von der Seite eingestrahlt und ist keine Hintergrundbeleuchtung. Das ist angenehmer und ermüdet die Augen beim Lesen daher nicht. Die Lichtstärke ist durch einen Schieberegler einstellbar von ziemlich dunkel bis strahlend hell.

Die Menüführung und das Einlesen/Erstellen von Sammlungen/Regalen und das Starten des Gerätes geht gegenüber Kobo glow um ein vielfaches schneller. Die Software ist gegenüber Kobo glow ebenso besser geworden, man kann nun im Menü direkt in die Vorseite blättern und muss nicht erst immer über die Hauptseite sich wieder mühselig durcharbeiten. Auch kann man Seiten, Kapitelweise vor- und zurückblättern. Es gibt 11 verschiedene Schriftarten in 48 verschiedenen Schriftgrößen die man auswählen kann. Und vorteilhaft, man muss zum Blättern nur mit einem Finger leicht auf das Display tippen und muss wie bei Geräten anderer Hersteller nicht streichen oder eine Hardwaretaste drücken, was das Daumengelenk schont. Leider hat aber gerade hier die Software eine Macke. Es kann vorkommen das auf einmal mehrere Seiten oder sogar hunderte Seiten weiterblättert weil die Empfindlichkeit am Displayrand zu hoch ist. Man muss dann schon beim Antippen genau darauf achten, aber in den Öffis gehalten kann dies schon mal leicht passieren.

Wie bei allen Readern wird auch hier nur Strom beim Umblättern verbraucht und natürlich für das Licht. Aber selbst bei viel Lesen jeden Tag kam ich über einen Monat aus, bevor ich wieder den Accu auftankte.

Leider werden die eBook's immer noch nach dem ursprünglichen Dateinamen angezeigt und nicht so wenn diese nachher unbenannt wurden, was bei Zyklen und Serien ein Durcheinander bedeuten kann. Ein Riesenvorteil zum Vorgängermodell ist auch das neu geladene Bücher am Anfang in der Buchliste am Gerät angezeigt werden und daher zum einordnen leicht gefunden werden können. Beim Vorgängermodell waren die Bücher immer irgendwo zwischen den anderen gespeicherten Büchern zu suchen, was bei mehreren Hundert dann schon ein Problem darstellte. Auch die Geschwindigkeit zum Buch reinladen, Ordner erstellen und Buch in den Ordner stellen ist sagenhaft schnell geworden. Beim alten Modell musste man oft bis zu einer halben Stunde pro Prozess abwarten, wenn sehr viele Bücher am Reader waren. Jetzt dauert das ganze zusammen nur mehr eine knappe Minute.

Nach dem Einschalten, sollte der Reader am PC angeschlossen sein, eine Anmeldung über Kobo ist notwendig um das notwendige Softwarepaket auf den Reader laden zu können. Allerdings kann man nachher mit dem Reader offline weiterarbeiten.

Fazit: Sehr gut zum Halten, ausgezeichnet und angenehm zum Lesen, Geschwindigkeit ist mehr als zufriedenstellend. Ein gutes Gerät für zuhause und unterwegs. Zumindest für epub-Formate ein für mich perfektes Gerät. pdf-Formate werden immer noch problematisch dargestellt und man muss mit Größen- und Fontseinstellungen viel herumadjustieren, aber wirklich lesbarer werden sie dadurch nicht. e-pub-Formate hingegen funktionieren ohne Probleme und sind sehr gut einstell- und lesbar.


Dune - Der Wüstenplanet [Blu-ray] [Collector's Edition]
Dune - Der Wüstenplanet [Blu-ray] [Collector's Edition]
DVD ~ Francesca Annis
Preis: EUR 8,97

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dune - Der Wüstenplanet (Blu-ray; Collectors Edition), 2. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dune - Der Wüstenplanet. Ein Film der unzählige Drehbücher verschlang und viele Regisseure den Hut warfen, weil sie den Film als undurchführbar hielten. David Lynch schaffte jedoch den Grat das dicke Buch von James Herbert zu verfilmen und obwohl der Film damals in den Kinos floppte, für mich war er damals ein herrlich futuristischer Film der in vielen Dingen weit voraus war.

Da hier schon genügend Rezensionen über den Film selbst gibt und den Fans dieser ohnehin bekannt sein dürfte, möchte ich mich nur auf die Qualität dieser Blu-ray-Ausgabe beziehen.

Qualität der Blu-ray:

Laufzeit: Kinofassung: 136 Minuten; TV-Fassung: 177 Minuten (jedoch fehlen einige Szenen aus der Kinofassung).

Bildqualität (1080p; Full HD; 2,35.1): Das Bild ist klar, scharf und kaum an Bildstörungen und geringe Bildkörnung. Die Überarbeitung des Filmes ist sehr gut gelungen und um einen Tick besser als bei der ersten Blu-ray-Ausgabe und die war schon ziemlich gut. Das Bild der TV-Fassung ist nun ebenfalls in 2,35.1.

Tonqualität (Deutsch in DTS-HD MA 2.0 und Englisch in DTS-HD MA 5.1): Bei der ersten Blu-ray-Ausgabe war der deutsche Ton der Kinofassung durch ein sehr starkes Rauschen untermalt. Bei dieser Fassung ist das Tonrauschen stark unterdrückt worden, ging aber auf Lasten der Tonhöhe und ist dumpf geworden. Die Kinofassung hat die alte originale Synchrofassung (danke dafür). Die TV-Fassung war früher nur deutsch untertitelt. Hier liegt nun eine synchronisierte Fassung vor. Leider ist diese nicht wirklich gut gelungen, die Dialoge und Texte wirken wie runtergelesen mit wenig Gefühl und Einfühlsamkeit. Zu dem wurden die neue Dialoge gegnüber der synchronisierten Kinofassung einfacher gestaltet bzw. Teile weggelassen. Die Synchronisation ist jedoch gut verständlich. Aber es bleibt ja noch das Original mit UT, mehr hatten wir früher auch nicht zur Verfügung. Es bleibt zu hoffen das es mal die Extended Fassung geben wird, die mal in Amerika erschien. Denn ursprünglich war der Lynch-Film dreieinhalb Stunden lang, die Produzenten kürzten ihn damals jedoch.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 21, 2016 11:46 AM CET


Cowboys vs. Dinosaurs  (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
Cowboys vs. Dinosaurs (inkl. Digital Ultraviolet) [Blu-ray]
DVD ~ Eric Roberts
Wird angeboten von brandsseller
Preis: EUR 8,19

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Cowboys vs. Dinosaurs (Blu-ray), 2. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Cowboys vs. Dinosaurs ist ein Trashfilm, ja es ist ein Trashfilm und was für einer, aus dem Jahr 2015.

Wer möchte einen ordentlichen Inhalt zu diesem Film? Ist das wirklich notwendig, denn die Story ist ohnehin Hahne Büchern und mit einem Satz erzählt. Explosion in einer Mine und schon staksen gaaanz gefährliche Dinosaurier (T-Rex und Raptoren) herum und sind schon am Weg zu einer kleinen Westernstadt und machen Jagd auf deren Bewohner. Was, das genügt Euch als Inhaltsangabe nicht? Na gut, dann noch ein zweiter Satz dazu. Da gibt es dann noch Cowboy- und Revolverhelden und noch einige schöne Maids, die stellen sich gegen die Dinosaurier mit ihren kleinen Schusswaffen. Nachsatz: Kugeln wir uns vor lauter Lachen.

Fälschlicherweise dachte ich, dass der Film im Wilden Westen spielen würde, aber weit gefehlt. Die Story ist in der Jetztzeit angesiedelt. Natürlich hat der Film auch eine routiniert abgewickelte Hintergrundstory zu jedem Charakter der in diesem Film spielt und den größtenteils die Filmzeit einnimmt. An der Storys gibt es nichts Neues, ist alles schon mal dagewesen und ist überraschungsfrei. So wie ein Scheriff der alles verschweigen will, ein Reicher der Habgierig ist und nur an sein Leben denkt, Liebe das für immer zusammenhält auch wenn es zwischen den Liebenden grieselt und so fort. Und dann war da noch was - achja, die Dinosaurier. Dazwischen gibt es dann eben auch mal die Dinosaurier zu sehen. Wir Zuseher danken den Filmemachern dafür.

Also sehen wir davon mal ab, das die Viecher 65 Millionen Jahre in einem Berg bzw. unter der Erde gelebt haben und nun auch bei Tageslicht keine Probleme haben zu sehen, sind die Tötungsszenen so gehalten das sie schon jugendfrei sein könnten - wenn da die FSK nicht ab 16 vorgeschrieben hätte. Dann wohl eher wegen der saublöden Story und nicht wegen nicht gesehenen Gewalt- und Actionszenen. Zudem werden die getöteten von den Raptoren nicht mal gefressen, nur mal zaghaft angenagt und liegen gelassen. Dafür dass die Saurier reingebissen hatten, fehlte nur mal die Haut, nicht mal die Knochen waren gebrochen oder ein Stück Darm wurde dezent aus dem Bauchraum rausgezupft was einem Raptorgebiss nicht entspricht. Dafür lassen die Raptoren auch schon mal eine Kralle liegen, damit der Scheriff sie findet , auch wenn es keinen Verletzungsgrund des Sauriers gab, warum der Raptor sein Messerchen liegen gelassen haben könnte. Grade der T-Rex durfte mal Riesenhappen nehmen und Menschlein Auseinanderreißen. Hier schien es wohl das die Saurier die ach so behüteten Fernsehzuseher nicht zu erschrecken wollten, könnten ja sonst einen furchterregenden Ruf erhalten.

Die Animationen der Dinosaurier wurden gut animiert. Die Bewegungen sind fließend und ohne Ruckeln. Die Dinos sehen gut und realistisch aus. Wenn davon abgesehen wird, das der T-Rex beim Laufen fast schon über den Boden schwebt als Tonnenschweres Gewicht in den Sand zu setzen. Für Dino-Fans der eine von zwei Pluspunkten. Nur hätte man sich noch mehr (im Gegensatz zu anderen Filmen gab es sie öfters zu sehen) und vor allem längere Szenen gewünscht, denn, man sollte es nicht glauben, jeder Saurier wäre lieber gesehen worden als die humanen Saurier-Schauspieler die vergessen haben was eine Gesichtsmimik sein könnte.

Der andere Pluspunkt: Es macht Spaß wieder einmal Eric Roberts zu sehen. Auch wenn dieser in diesem Film mal so kurz vorkommt und Klischeehaft wieder abdankt, ist seine grindige Darstellung die beste Schauspielerei in diesem Stück.

Die Synchronisation ist eines Shakespeares würdig (hüstel-hüstel). Einfache Dialoge, so dass man auch beim Dahindösen die Story gut mitverfolgen kann. Ansonsten sind die synchronisierten Dialoge so platt runtergelesen worden, dass diese die miese Darstellungen der Schauspieler perfekt unterstützt hatten.

Für Trashfans mag der Film ausreichen, für Dinofans gibt es dennoch bessere Filme, für einen B-Movie hatte er einigermassen ansprechend gute Animationen, die Story ist langweilig. Trotz allem reicht der Film nach reiflicher Überlegung dennoch nicht über einen Stern hinaus.

Qualität der Blu-ray:

Laufzeit: 89 Minuten.

Bildqualität (1080p; High Definition 1,78.1): Das Bild ist klar, scharf und ohne Bildstörungen.

Tonqualität (Deutsch und Englisch in DTS-HD 5.1) ist OK, die deutsche Tonspur ist zu dumpf gehalten. Die Synchronisation ist aber gut verständlich.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2016 5:50 PM CET


Mara und der Feuerbringer [Blu-ray]
Mara und der Feuerbringer [Blu-ray]
DVD ~ Lilian Prent
Preis: EUR 8,96

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mara und der Feuerbringer (Blu-ray), 31. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Mara und der Feuerbringer [Blu-ray] (Blu-ray)
Mara und der Feuerbringer ist ein Fantasyfilm aus dem Jahr 2015 und entstammt einer Romantrilogie vom Autor und Regisseur Tommy Krappweis. Ursprünglich hätte es eine Fantasy-TV-Serie werden sollen, dann entstanden jedoch daraus die Bücher „Mara und der Feuerbringer“, „Mara und der Feuerbringer – Das Todesmal“ und „Mara und der Feuerbringer – Götterdämmerung“. Schlussendlich war aber immer Krappweis Wunsch daraus einen Kinofilm zu machen.

Mara (Lilian Prent) ist vierzehn Jahre alt mit all den Teenagerproblemen. Doch leider gesellen sich auch düstere Visionen vom Weltuntergang hinzu die sie aus der Bahn bringt, vor allem weil die Mitschüler sie auch noch brutal hänseln. Das Mädchen ist eine Seherin und kann tatsächlich die Götterdämmerung (Ragnarök) vorhersehen. Zusammen mit einem Professor Dr. Reinhold Weissinger, der Experte für germanische Mythologie ist, versuchen sie den Weltuntergang zu verhindern und müssen dazu einen Feuerbringer finden.

Der Film ist von der Kulisse her minimalistisch gehalten, bietet aber perfekte Effekte und etliche gute Animationen und ebenso gute Landschaften und das rettete ihn um als zu billig abgestempelt zu werden. Aber vorrangig sind in dieser Verfilmung eindeutig die guten Schauspieler die ihre Rollen teilweise humorvoll, sympathisch aber auch ernsthaft genug rüberbrachten und wo man sich teilweise darüber zerkugeln konnte. Auch wegen des Zusammenspielens und der Dialoge zwischen Mara und dem Professor Weissinger. Inhaltlich ist der Film zwar einfach gehalten, versuchte aber von der Mythologie authentisch zu bleiben. Der Film war jedoch leider viel zu kurz. Er hätte mit Sicherheit noch viel zu bieten, aber so vergeht der Film sehr schnell und hinterlässt den Wunsch nach mehr.

Trotzdem konnte der Film einen Flop an den Kinokassen nicht verhindern. Der Regisseur Tommy Krappweis präsentierte dann den Film auf der Role Playe Convention und darüber hinaus an verschiedenen Conventions- und Mittelalter-Events. Hier hätte die Filmfirma mehr an der Werbetrommel drehen sollen. Einige Auszeichnungen konnte der Film dennoch einheimsen (RPC Award, Jugend-Filmjury der FBW, Giffoni Film Festival und Deutscher Film- und Medienbewertung). Ich hoffe nur, dass die Produzenten sich nicht entmutigen lassen und auch die restlichen beiden Bücher verfilmen werden.

Die Filmmusik war zu den einzelnen Szenen passend und der Endtitle von Schandmaul schließt den Film musikalisch perfekt ab.

Qualität der Blu-ray:

Laufzeit: 94 Minuten.

Bildqualität (1080p; High Definition 2,40.1 in 16:9): Das Bild ist klar, scharf und ohne Bildstörungen, vielleicht eine Spur zu hell gehalten, aber Kontraste leiden nicht darunter.

Tonqualität (Deutsch und Englisch in DTS-HD 5.1) ist sehr gut. Es gibt auch eine Hörfilmfassung in DD 2.0.


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