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Rezensionen verfasst von
Alexander Cartier (Lyon)
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Deaf to Our Prayers + DVD Asia
Deaf to Our Prayers + DVD Asia

5.0 von 5 Sternen Das beste Album der besten Band der Welt, 7. April 2008
Rezension bezieht sich auf: Deaf to Our Prayers + DVD Asia (Audio CD)
Das Album "Deaf to our prayers" kommt mit einer Extra-DVD. Auf der DVD findet Ihr das Video zur Single "The weapon they fear" aus dem Vorgängeralbum "Antigone", offensichtlich in der Werkhalle eines stillgelegten ostdeutschen Kraftwerks gedreht. Weil ich persönlich "Voice of the voiceless" vom selben Album für die bessere Single halte, war das Video für mich nicht so entscheidend. Wichtiger war, weil ich HSB noch nie live gesehen habe, der zweite Teil: ein kompletter Mitschnitt Ihres Stuttgarter Konzertes (untertitelt bei den Bühnenansagen!) während der "Hell On Earth"-Tour 2005. Es sind mehr als 10 Titel, insgesamt über 45 min., chronologisch von Anfang bis Ende, mit den meisten Hits aus "Antigone", aber auch Songs aus den älteren, jetzt schon legendären Alben "Asunder" und "Whatever it may take". Sehr lustig: die thüringischen Bühnenansagen von Sänger Marcus. Warum ist der Auftritt so kurz? Weil auf der "Hell on Earth" 5 Bands auftraten, und ungerechtfertigterweise HSB nur die vorletzte Band des Abends waren. Sie waren sozusagen Einheizer für die Headliner As I lay dying, für die sie fairerweise während Ihres Auftrittes auch andauernd Werbung machen. Egal, ich denke, auf der diesjährigen Ausgabe der "HOE" werden Heaven shall burn die Kräfteverhältnisse gerade gerückt und den ihnen gebührenden Headlinerplatz eingenommen haben. Es folgt die Kritik der eigentlichen CD.

Ich hörte 2004 das erste Mal im Radio einen HSB-Song, "The weapon they fear", und war schnell ein Fan dieser extrem harten, dennoch melodiösen Spielart des Metalcore, gemischt mit Deathmetalparts. Noch besser als "The weapon...", der Single aus "Antigone", ist Track 5, "Voice of the voiceless", der mich in Kombination mit tr. 6, "Numbing the pain" und tr. 7 "To harvest the storm", ungeduldig auf HSBs neues Album warten ließ. Am 28.8.2006 war es dann soweit, ich sofort am ersten Tag das neue neue Album "Deaf to our prayers" (Ltd. Ed. incl. DVD) gekauft. Der Titel beruht auf Heines "Die schlesischen Weber" in der englischen Übersetzung, einem Gedicht über den Aufstand der schlesischen Weber 1844 gegen zunehmende Industrialisierung und Ausbeutung, in dem es heißt: "Cursed be the god who was DEAF TO OUR PRAYERS". Also, rein ins Handy und: enttäuscht. Wo waren die melodiösen Parts aus "Antigone", die klassischen Musikanteile, die gesungenen ("cleanen") Parts, die sich mit dem Metalcore-typischen Gegrunze ("grind") abwechselten? Dieses Album kriegt Euch beim zweiten Hören, aber dann für immer: es biedert sich nicht an, es ist keine Blaupause der Erfolgsformel "Antigone", es ist eine Weiterentwicklung, aber nicht, wie sonst üblich, zum Softeren, sondern zum Härteren. Es macht keine Kompromisse, ohrentechnisch übrigens auch keine Gefangenen, aber es ist einfach noch besser als der Vorgänger. 10 von 10 Punkten in den einschlägigen Magazinen, Charteinstieg 65 in Deutschland und 50 in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache. Die dann doch noch gefundenen melodiösen Parts, die, mit der Akustikgitarre gespielt, fast Pop wären und die wie immer politischen Texte, sind großartig! Nun zu den Songs:

1.) Counterweight - "And I will grieve no more" - 9 von 10

M.E. geht's um die Versprechen der Pharmaindustrie, das Leben einfacher und länger zu machen. Vom Start weg gibt's auf die Ohren, das Lied war auf der Homepage zum Download und ist ein großartiger Einstieg. Einfach ein Ohrwurm - singt man immer wieder mit.

2.) Trespassing the shores of your world - "piles of dead bodies save the walls of fortress Europe" - 8 von 10

Immigration nach Europa. Fängt komisch an, Titelzeile ist fast zu lang, wird dann melodisch.

3.) Profane believers - "materialized in golden temples" - 8 von 10

Vorgebliche Gläubige, die Wasser predigen, aber Wein trinken? Geht stampfend ab, das erste Mal mit einer eingängigen Gitarrenlinie á la "Antigone". Beim ersten Mal Durchhören der Platte blieb ich hier das erste Mal hängen, bis sich beim zweiten (und mehr!) Hören die weiteren Songperlen aus den Schalen herauszuarbeiten begannen.

4.) Stay the course - 7 von 10

Die Tatsache, daß mir dazu keine Textzeile einfällt (ich schreibe diesen Bericht "offline", also ohne die CD zu hören aus dem Kopf), sagt einiges: der Song wird zwar im Verlauf und durch häufiges Hören besser, bildet aber nur den allzu derben, hardcoreverwurzelten Übergang zu den Hittracks 5 bis 7. DAZU haben HSB ein Video gedreht - soll das die Single aus dem Album sein? Besser nicht! Ansonsten: George Bush sagt immer "Stay the course", ist der Song also eine Bushkritik?

5.) The final march - "Exploited to death" - 8 von 10

Die KZ-Todesmärsche kurz vor Kriegsende? Eingängiger Refrain, großartig zum Mitsingen, Doublebass-Schlagzeug-Orgie von Drummer Matthias.

6.) Of no avail - "Cursed be the god who was deaf to our prayers" - 9 von 10

Der schlesische Weberaufstand von 1844. "The prayers we sent of no avail...they went unheard". GROßARTIG, eine mitreißender Titeltrack. Ruhiger Beginn, sich hymnisch steigernd zu "As we die in freedom their machines broke down for a day".

7.) Armia - "A home behind the enemy lines" - 10 von 10

100 Jahre nach den schlesischen Webern - der nächste, diesmal der Warschauer Aufstand, und der nächste Track von "DTOP". Der Übersong! Das beste Lied auf dem besten Album der besten Band der Welt! Die Hymne! 56 Tage dauerte der Kampf der polnischen Heimatarmee, der Armia Krajowa, gegen die Nazis 1944, der "Warschauer Aufstand". Kaum einer überlebte: "We know that nothing shall remain - there's no tomorrow". Die Aufständischen sind gemeinsam in den Tod gegangen: "Ragged figures but BROTHERS AND SISTERS WE ARE". Und die Welt verschloß ihre Augen, die Rote Armee, bereits auf dem anderen Weichselufer stehend, wartete ab, bis die Nazis die Polen niedergemetzelt hatten, um danach Warschau einzunehmen. Das Lied war fällig, genau wie eins über den Warschauer Ghettoaufstand ein Jahr vorher, und würde, in Polen gehört, vielleicht zur Aussöhnung beitragen - von einer deutschen Band, ein "Gegen-Rammstein"! Mehr über die Armia (Krajowa) in Lubitschs "Sein oder Nichtssein". In dem Song kenn ich jede Zeile, jeden Ton, das sing ich im Auto mit, da ist's egal, ob Marcus Bischoff das grindet, das kann man singen, das ist Stadionmetal mit politischer Aussage. Jeder, der einmal Sepultura oder Soulfly gehört hat - reinhören! Da bleibt Ihr drauf hängen, das geht nie wieder weg!

8.) mybestfriend.com - "Who will guide you through the night?" - 8 von 10

Internetforen ersetzen keine Freunde. Solider Song mit einprägsamen Refrain, in dem, HSB-typisch, der Songtitel gar nicht vorkommt.

9.) Biogenesis - "Defending Darwin's throne" - 6 von 10

Das ist so ein Deathmetalgebollere, das ICH nicht brauche. Wem's gefällt. Natürlich kommt einem das thematisch ähnlich gelagerte, musikalisch genauso stumpfe "Biotech is Godzilla" von Sepulturas legendärem "Chaos A.D."-Album in den Sinn. Würde ich nicht grundsätzlich das ganze "Deaf to our prayers"-Album hören, hier würde ich skippen. Wahrscheinlich geht es gegen Kreationisten.

10.) Dying in silence - "In the end there's only black and white" - 8 von 10

Die vergessenen Alten in den Heimen? Eingängiger Song, HSB-Durchschnitt, etwas mehr als eine Überleitung zum extrem poppigen Schlußsong...

11.) The greatest gift of god - "False prophets rule your life" - 9 von 10

Was ist denn das, dachte ich beim ersten Hören - ein Boygrouptune von HSB? Entwickelt sich aber durch mehrmaliges Hören zur Umweltschutzmitgröhlhymne, das muß auf'm Konzert großartig kommen! DAS wäre mal 'ne Single gewesen. Das ist der Rhythmus, wo einfach jeder mit muß! Ich mein's ernst, das ist genauso großartig wie das ganze Album!


Iconoclast (Part One: the Final Resistance)
Iconoclast (Part One: the Final Resistance)
Preis: EUR 17,99

10 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das nächste Album der härtesten Band der Welt, 24. Januar 2008
Für alle, die im Vorfeld der Veröffentlichung von Heaven shall burn's neuem Album "Iconoclast (Part One: The final resistance)" schon mal lesen wollen, hier (nach einem hoffentlich lesenwerten Doppelbericht zu HSB's Vorgängeralbum "Deaf to our prayers" [und der dazugehörigen Limited-Edition]) meine Meinung.
Wie schon beim ersten Hören des Vorgängers "Deaf to our prayers" (siehe dort) erstmal der große Schock beim Reinhören: wo ist die Melodik (von "Antigone" und letztlich dann eben doch auch von "Deaf to our prayers") geblieben? Wo sind die catchy Melodien, die man trotz ihrer natürlichen und vordergründigen Härte so gerne nachsummte? Stattdessen stumpfes Hardcore-Rumgebollere und arhythmisches Geschrei;) - von der Band als Rückbesinnung auf "Whatever it may take" (2001)-Zeiten bezeichnet, nachdem "Deaf to our prayers" laut eines sehr guten anderen Erfahrungsberichtes auf ciao.de ja "nur noch Death Metal, wo Metalcore draufsteht" war!

Na, ich sag's gleich mal: auch dieses Album wird bei jedem Hören besser, auch hier braucht es fünf bis sechs Durchgänge, bis man den Genius in den Tracks, das dahinterliegende Konzept und womöglich mal ein bis zwei Textfetzen (habe keine Lyrics zum Album) erkennt - dann aber läßt es einen (wie alle mir bekannten drei Vorgänger) gar nicht mehr los, entwickelt sich zu einem Klassiker, der den Vergleich mit früheren Hammerwerken derselben Band nicht nur nicht zu scheuen braucht, sondern bei aller Beständigkeit, erweitert und übertrifft.
Als kleiner Einschub mal eine historische Zahlentheorie über HSB-Alben, die auch dann weiterhelfen kann, wenn Ihr beim ersten Hören eines HSB-Albums mal wieder völlig geschockt und ratlos seid:
Track 1 ist immer ein Intro (auf "Antigone" und jetzt auf "Iconoclast", nur bei "Deaf to our prayers" hatte der isländische Komponist, der die Intros für HSB macht, wohl gerade anderes zu tun - deswegen müssen wir jetzt mal so tun, als beginne "DTOP" mit Track 2), also softe Filmmusik mit Streichern. Dann kommt jeweils als Track 2 ("The weapon they fear", "Counterweight" und nun "Endzeit") DER absolute Übertrack, der Hammersong, der noch Jahre danach auf Konzerten als Zugabe gegeben und Wochen davor auf myspace.com tausende Mal angehört wird. Tracks 3+4 sind dann eher so lala, während es ab Track 5 gewaltig wird: Epen, die man nie vergißt, längere Sachen, die den Melodikliebhaber im Metalcorefan ansprechen, Klassiker, die m.E. nicht totzukriegen, aber nicht ganz so konzert-(mosh pit/stage dive-)kompatibel sind wie die angesprochenen Tracks 2. Dieser großartige Mittelteil hält immer bis Track 7 an, danach wird's wieder schwächer. Also, solltet ihr Schwierigkeiten mit einem HSB-Album seit und einschließlich "Antigone" haben, immer Tracks 2 und 5-7 anspielen - Hitgarantie! Ich kann mir hiermit zugute halten, das geheime Rezept hinter den letzten drei HSB-Alben entdeckt zu haben;)
Aber mal erhrlich, ihr werdet dafür mit folgenden Tracks beschenkt: "Antigone" tr. 5: "Voice of the voiceless", tr. 6: "Numbing the pain", tr. 7 "To harvest the storm"; "Deaf to our prayers" tr. 5: "The final march", tr. 6: "Of no avail (quasi der Titeltrack "Deaf to our prayers"), tr. 7: "Armia"; und nun auf dem neuen Album, "Forlorn skies", "A dying ember" und, mit Einschränkungen, "Joel".
Da wird mir doch jeder HSB-Fan, der nicht gerade aus der Thrashmetalecke kommt, Recht geben, oder? - und jeder neudazugekommene hat mal einen kleinen Anhaltspunkt, was gut ist!

Das Enhancement "Iconoclast Synopsis" hab ich nicht, auch wenn ich dafür recht dankbar wäre, wird doch im Promo zum Album Maik von HSB zitiert, "Iconoclasts" seien Krieger, gesandt, die Mörder Gottes zu ermorden?! Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich: Ikonoklasten sind griechisch die Bilderstürmer des Mittelalters, aber allgemein alle, die Gott nicht bildlich dargestellt sehen wollen. Sollte da die Promo etwas mit tr. 4 "Murderers of all murderers" über Kreuz gekommen sein? Man weeß et nich...
Na, jedenfalls Track 1 "Awoken": großartiges Instrumental im "Antigone"-Style, "Echoes" läßt grüßen, Vorspiel zu

Track 2: "Endzeit": WE ARE THE FINAL ONES. WE ARE THE FINAL RESISTANCE.
Puuh, was für ein Brett. "We are the final ones" - das kriegt man nicht mehr aus dem Kopf raus. Trotz der ungeheuren Härte setzt gleich am Anfang ein Riff ein, das in der Mitte des Songs mal kurz vergessen, aber knapp danach sogar mal "clean", frei, ohne darüberstampfende Drums/Gesang, stehengelassen wird, und das HSB, wären ihnen als Metalcorer nicht solchen "poppigen" Anwandlungen fremd, auch für mich gern mal zu einem Trademark-/Live-Konzert-Riff á la U2's "New Years' Day" oder Sepulturas "Mass Hypnosis" hätten ausbauen können. Anspieltip!/siehe oben/Toll/9 von 10 Punkten!
Track 3: "Like a thousand suns": siehe meine Theorien zu den Tracks 3 und 4 der letzten HSB-Alben...obwohl "Architects of the Apokalypse" von "Antigone" doch gar nicht so...aber lassen wir das, das hier ist wieder großer Krach, voll auf die Ohren, der sich etwa ab der dritten Minute viel ruhiger hin zum wunderbaren Ende entwickelt. So (hart/"weich") funktionieren noch einige mehr Songs auf dieser Platte, dazu dann mehr. Thematisch, ich kann da ja nur raten, geht's hier um...Atombombentests? 8/10 Punkten.

Track 4: "Murderer of all murderers": WE HAVE KILLED HIM, YOU AND I.
Aah, daher kommt das also mit der "Kriegerkaste, die die Mörder Gottes ermorden" soll! Der hier wird zum Ende nicht langsamer, geht aber gut ab. Trotzdem, laut meiner Theorie und auch so, gut, für Heaven shall burn und dieses Ausnahmealbum aber nur guter Durchschnitt. 8/10 Punkten.
Track 5: "Forlorn skies": WE'RE DYING FOR NO REASON.
Die ersten Vocals des Tracks machen erstmal unmißverständlich klar, wie der Titel heißt:) Danach hymnischer, großartiger, doublebassgetriebener Metalcore mit melodischer Gitarrenhookline. Spätestens nach dem dritten Hören nicht mehr wegzudenken. Was sind denn die verlassenen Himmel, unter denen wir grundlos sterben? Erinnert mich textlich an Zitate von Konzentrationslagerinsassen, erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an HSB's Vertonung von Primo Levis "Ist dies ein Mensch?", als "Is this a man" auf "Caliban vs. Heaven Shall Burn: The Split Program". Anspieltipp/obere Oberklasse/9 von 10 Punkten.

Track 6: "A dying ember": PROMISE ME TO HOLD MY HAND.
Krasses Metalcorerumgebolze, laut Experten nun wieder eher dem Hardcore- als dem Deathmetalhintergrund des metalCORE verpflichtet (ich selbst kann das, obwohl vom Hardcore kommend, so genau nicht unterscheiden) und damit im Trend des Albums, das nach "Deaf to our prayers"' Deathmetal nun wieder mehr zurück zu den "Whatever it may take"-Anfängen geht. Dann aber, nach drei von fast sieben (!) Minuten, ruhiger, melodischer, am Ende mit Klaviereinlage á la "Of no avail" und "To harvest the storm". Ein Ohrwurm, wie schon Track 5, dafür liebe ich Metalcore, dafür Heaven shall burn! "Ember" heißt übrigens Glut. Anspieltipp/oberste Oberklasse/10/10 Punkte.
Track 7: "Joel": DISBELIEVERS.
Konnte ich ja bisher eher weniger anfangen mit, aber nach mehrmaligem Hören fällt auch hier das oben angesprochene "Hart/"weich""-Konzept auf: nach einer 2 1/2minütigen Krachattacke geht es die restliche Zeit bis zum Ende ruhiger zu. 7 von 10 Punkten. Die "5-bis-7-Track"-Theorie widerlegt? Selbst wenn! - jetzt kommt

Track 8: "The quest for resistance". YOUR HEROES COULD NOT TRUST IN YOU.
Geht sehr aggressiv ab, wunderbare, melodische Titelgitarre, textlich möglicherweise eine Erinnerung daran, wie allein die Widerständler gegen Hitler im Meer der deutschen Nazimitläufer/Nazis standen? Den deutschen Widerstand gegen die Nazis muß man ja, anders als in anderen Ländern, leider immer noch mit der Lupe suchen und wird fast nur im jüdischen Untergrund, bei den Kommunisten und im deutschnationalen Militäradel, nie aber in der Mitte der Gesellschaft, fündig...9 von 10 Punkten.
Track 9: "Black tears": Iconoclast's "The greatest gift of god" zu Heaven shall burn's "Deaf to our prayers" - ein Pophit, aber nur nach dem, was man im Metalcore unter Pop versteht:) Coverversion von Edge of Sanity, kenne das Original nicht, das sogar clean (also ohne das Metalcore-/Deathmetaltypische Grunzen) gesungen sein soll, aber das hier ist anyway super, catchy Refrain, der möglicherweise auch die noch nicht metalcoreinfinzierten Korn- und System of a down-Hörer zu HSB holt. 9 von 10 Punkten.

Track 10: "The bombs of my saviour": Zwilling zu Track 8 "The quest for resistance". Auch hier geht's (hörbar) um's Vaterland, und ohne Atem zu holen, wird hart, aber mit melodischer Gitarrenhookline durchgebombt! 8 von 10 Punkten.
Track 11: "Against all lies": hat viel Lob auf myspace bekommen, finde ich jetzt nicht den ÜBERtrack (anders als tr. 5+6), kommt nach einer Pause nach vier Minuten noch mal sehr stark zurück, melodisch, aber, wie tr. 4, guter HSB-Durchschnitt, der bei anderen Bands, wo die Konkurrenz nicht so groß ist, noch zum Titeltrack getaugt hätte. 8 von 10 Punkten.

Track 12: "The disease": YOU'RE SPREADING THE DISEASE.
Kurzer, knackiger, Unter-3-Minuten-Titel, der sich irgendwie wie schon häufiger gehört anhört (Cover?). Etwa so wichtig wie "Deaf to our prayers"' Track 10 "Dying in silence" - bitte auch dort nachlesen - aber, um es schon mal vorwegzunehmen, nicht so wichtig. Schwächster Track eines extrem starken Albums. Nachdem ich gemerkt hab, wie oft "mybestfriend.com" von "Deaf to our prayers" auf Konzerten gespielt wird, "befürchte" ich, das hier wird auch ein Livekracher. 7 von 10 Punkten.
Track 13: "Equinox": Sohn von "Antigone"'s "Risandi Van" und "Deyjandi von", schönes Outro, das gar kein Outro ist, denn nun kommt noch:

Track 14: "Atonement": Instrumental, das tierisch abgeht, aber halt ohne Text nur halb so wichtig, wenn auch gut, ist. Wie auch Intro und Outro ohne Wertung, da halt Intro, Outro und Instrumental.
So, nun noch viel Spaß beim Hören! Das ganze Album gibt's zum Hören auf myspace.com/officialheavenshallburn, das angesprochene "The weapon they fear" auf [...] zum Down(!)load und die angesprochenen "The weapon they fear", "Counterweight" und "Endzeit" auf [...] zum Hören - und das Album zum Behalten hier!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 6, 2009 11:15 PM MEST


Iconoclast (Part One: The Final Resistance) Limited Edition
Iconoclast (Part One: The Final Resistance) Limited Edition
Preis: EUR 32,88

14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das nächste Album der härtesten Band der Welt, 22. Januar 2008
Für alle, die im Vorfeld der Veröffentlichung von Heaven shall burn's neuem Album "Iconoclast (Part One: The final resistance)" schon mal lesen wollen, hier (nach einem hoffentlich lesenwerten Doppelbericht zu HSB's Vorgängeralbum "Deaf to our prayers" [und der dazugehörigen Limited-Edition]) meine Meinung.
Wie schon beim ersten Hören des Vorgängers "Deaf to our prayers" (siehe dort) erstmal der große Schock beim Reinhören: wo ist die Melodik (von "Antigone" und letztlich dann eben doch auch von "Deaf to our prayers") geblieben? Wo sind die catchy Melodien, die man trotz ihrer natürlichen und vordergründigen Härte so gerne nachsummte? Stattdessen stumpfes Hardcore-Rumgebollere und arhythmisches Geschrei;) - von der Band als Rückbesinnung auf "Whatever it may take" (2001)-Zeiten bezeichnet, nachdem "Deaf to our prayers" laut eines sehr guten anderen Erfahrungsberichtes auf ciao.de ja "nur noch Death Metal, wo Metalcore draufsteht" war!

Na, ich sag's gleich mal: auch dieses Album wird bei jedem Hören besser, auch hier braucht es fünf bis sechs Durchgänge, bis man den Genius in den Tracks, das dahinterliegende Konzept und womöglich mal ein bis zwei Textfetzen (habe keine Lyrics zum Album) erkennt - dann aber läßt es einen (wie alle mir bekannten drei Vorgänger) gar nicht mehr los, entwickelt sich zu einem Klassiker, der den Vergleich mit früheren Hammerwerken derselben Band nicht nur nicht zu scheuen braucht, sondern bei aller Beständigkeit, erweitert und übertrifft.
Als kleiner Einschub mal eine historische Zahlentheorie über HSB-Alben, die auch dann weiterhelfen kann, wenn Ihr beim ersten Hören eines HSB-Albums mal wieder völlig geschockt und ratlos seid:
Track 1 ist immer ein Intro (auf "Antigone" und jetzt auf "Iconoclast", nur bei "Deaf to our prayers" hatte der isländische Komponist, der die Intros für HSB macht, wohl gerade anderes zu tun - deswegen müssen wir jetzt mal so tun, als beginne "DTOP" mit Track 2), also softe Filmmusik mit Streichern. Dann kommt jeweils als Track 2 ("The weapon they fear", "Counterweight" und nun "Endzeit") DER absolute Übertrack, der Hammersong, der noch Jahre danach auf Konzerten als Zugabe gegeben und Wochen davor auf myspace.com tausende Mal angehört wird. Tracks 3+4 sind dann eher so lala, während es ab Track 5 gewaltig wird: Epen, die man nie vergißt, längere Sachen, die den Melodikliebhaber im Metalcorefan ansprechen, Klassiker, die m.E. nicht totzukriegen, aber nicht ganz so konzert-(mosh pit/stage dive-)kompatibel sind wie die angesprochenen Tracks 2. Dieser großartige Mittelteil hält immer bis Track 7 an, danach wird's wieder schwächer. Also, solltet ihr Schwierigkeiten mit einem HSB-Album seit und einschließlich "Antigone" haben, immer Tracks 2 und 5-7 anspielen - Hitgarantie! Ich kann mir hiermit zugute halten, das geheime Rezept hinter den letzten drei HSB-Alben entdeckt zu haben;)
Aber mal ehrlich, ihr werdet dafür mit folgenden Tracks beschenkt: "Antigone" tr. 5: "Voice of the voiceless", tr. 6: "Numbing the pain", tr. 7 "To harvest the storm"; "Deaf to our prayers" tr. 5: "The final march", tr. 6: "Of no avail (quasi der Titeltrack "Deaf to our prayers"), tr. 7: "Armia"; und nun auf dem neuen Album, "Forlorn skies", "A dying ember" und, mit Einschränkungen, "Joel".
Da wird mir doch jeder HSB-Fan, der nicht gerade aus der Thrashmetalecke kommt, Recht geben, oder? - und jeder neudazugekommene hat mal einen kleinen Anhaltspunkt, was gut ist!

Die DVD mit dem Livemitschnitt vom Wacken Open Air-Auftritt und dem "Counterweight"-Video und das Enhancement "Iconoclast Synopsis" hab ich nicht, auch wenn ich dafür recht dankbar wäre, wird doch im Promo zum Album Maik von HSB zitiert, "Iconoclasts" seien Krieger, gesandt, die Mörder Gottes zu ermorden?! Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich: Ikonoklasten sind griechisch die Bilderstürmer des Mittelalters, aber allgemein alle, die Gott nicht bildlich dargestellt sehen wollen. Sollte da die Promo etwas mit tr. 4 "Murderers of all murderers" über Kreuz gekommen sein? Man weeß et nich...
Na, jedenfalls Track 1 "Awoken": großartiges Instrumental im "Antigone"-Style, "Echoes" läßt grüßen, Vorspiel zu

Track 2: "Endzeit": WE ARE THE FINAL ONES. WE ARE THE FINAL RESISTANCE.
Puuh, was für ein Brett. "We are the final ones" - das kriegt man nicht mehr aus dem Kopf raus. Trotz der ungeheuren Härte setzt gleich am Anfang ein Riff ein, das in der Mitte des Songs mal kurz vergessen, aber knapp danach sogar mal "clean", frei, ohne darüberstampfende Drums/Gesang, stehengelassen wird, und das HSB, wären ihnen als Metalcorer nicht solchen "poppigen" Anwandlungen fremd, auch für mich gern mal zu einem Trademark-/Live-Konzert-Riff á la U2's "New Years' Day", Sepulturas "Mass Hypnosis" oder Parkway Drive's "Pandora" hätten ausbauen können. Anspieltip!/siehe oben/Toll/9 von 10 Punkten!

Track 3: "Like a thousand suns": siehe meine Theorien zu den Tracks 3 und 4 der letzten HSB-Alben...obwohl "Architects of the Apokalypse" von "Antigone" doch gar nicht so...aber lassen wir das, das hier ist wieder großer Krach, voll auf die Ohren, der sich etwa ab der dritten Minute viel ruhiger hin zum wunderbaren Ende entwickelt. So (hart/"weich") funktionieren noch einige mehr Songs auf dieser Platte, dazu dann mehr. Thematisch, ich kann da ja nur raten, geht's hier um...Atombombentests? 8/10 Punkten.

Track 4: "Murderer of all murderers": WE HAVE KILLED HIM, YOU AND I.
Aah, daher kommt das also mit der "Kriegerkaste, die die Mörder Gottes ermorden" soll! Der hier wird zum Ende nicht langsamer, geht aber gut ab. Trotzdem, laut meiner Theorie und auch so, gut, für Heaven shall burn und dieses Ausnahmealbum aber nur guter Durchschnitt. 8/10 Punkten.
Track 5: "Forlorn skies": WE'RE DYING FOR NO REASON.
Die ersten Vocals des Tracks machen erstmal unmißverständlich klar, wie der Titel heißt:) Danach hymnischer, großartiger, doublebassgetriebener Metalcore mit melodischer Gitarrenhookline. Spätestens nach dem dritten Hören nicht mehr wegzudenken. Was sind denn die verlassenen Himmel, unter denen wir grundlos sterben? Erinnert mich textlich an Zitate von Konzentrationslagerinsassen, erinnert sei in diesem Zusammenhang auch an HSB's Vertonung von Primo Levis "Ist dies ein Mensch?", als "Is this a man" auf "Caliban vs. Heaven Shall Burn: The Split Program" und auf "The drowned and the saved" von "Asunder", auch ein Zitat aus Primo Levis Buch. Anspieltipp/obere Oberklasse/9 von 10 Punkten.

Track 6: "A dying ember": PROMISE ME TO HOLD MY HAND.
Krasses Metalcorerumgebolze, laut Experten nun wieder eher dem Hardcore- als dem Deathmetalhintergrund des metalCORE verpflichtet (ich selbst kann das, obwohl vom Hardcore kommend, so genau nicht unterscheiden) und damit im Trend des Albums, das nach "Deaf to our prayers"' Deathmetal nun wieder mehr zurück zu den "Whatever it may take"-Anfängen geht. Dann aber, nach drei von fast sieben (!) Minuten, ruhiger, melodischer, am Ende mit Klaviereinlage á la "Of no avail" und "To harvest the storm". Ein Ohrwurm, wie schon Track 5, dafür liebe ich Metalcore, dafür Heaven shall burn! "Ember" heißt übrigens Glut. Anspieltipp/oberste Oberklasse/10/10 Punkte.
Track 7: "Joel": DISBELIEVERS.
Konnte ich ja bisher eher weniger anfangen mit, aber nach mehrmaligem Hören fällt auch hier das oben angesprochene "Hart/"weich""-Konzept auf: nach einer 2 1/2minütigen Krachattacke geht es die restliche Zeit bis zum Ende ruhiger zu. 7 von 10 Punkten. Die "5-bis-7-Track"-Theorie widerlegt? Selbst wenn! - jetzt kommt

Track 8: "The quest for resistance". YOUR HEROES COULD NOT TRUST IN YOU.
Geht sehr aggressiv ab, wunderbare, melodische Titelgitarre, textlich möglicherweise eine Erinnerung daran, wie allein die Widerständler gegen Hitler im Meer der deutschen Nazimitläufer/Nazis standen? Den deutschen Widerstand gegen die Nazis muß man ja, anders als in anderen Ländern, leider immer noch mit der Lupe suchen und wird fast nur im jüdischen Untergrund, bei den Kommunisten und im deutschnationalen Militäradel, nie aber in der Mitte der Gesellschaft, fündig...9 von 10 Punkten.
Track 9: "Black tears": Iconoclast's "The greatest gift of god" zu Heaven shall burn's "Deaf to our prayers" - ein Pophit, aber nur nach dem, was man im Metalcore unter Pop versteht:) Coverversion von Edge of Sanity, kenne das Original nicht, das sogar clean (also ohne das Metalcore-/Deathmetaltypische Grunzen) gesungen sein soll, aber das hier ist anyway super, catchy Refrain, der möglicherweise auch die noch nicht metalcoreinfinzierten Korn- und System of a down-Hörer zu HSB holt. 9 von 10 Punkten.

Track 10: "The bombs of my saviour": AS I HAIL THE BOMBS OF MY SAVIOUR.
Zwilling zu Track 8 "The quest for resistance". Auch hier geht's (hörbar) um's Vaterland, und ohne Atem zu holen, wird hart, aber mit melodischer Gitarrenhookline durchgebombt! 8 von 10 Punkten.
Track 11: "Against all lies": hat viel Lob auf myspace bekommen, finde ich jetzt nicht den ÜBERtrack (anders als tr. 5+6), kommt nach einer Pause nach vier Minuten noch mal sehr stark zurück, melodisch, aber, wie tr. 4, guter HSB-Durchschnitt, der bei anderen Bands, wo die Konkurrenz nicht so groß ist, noch zum Titeltrack getaugt hätte. 8 von 10 Punkten.

Track 12: "The disease": YOU'RE SPREADING THE DISEASE.
Kurzer, knackiger, Unter-3-Minuten-Titel, der sich irgendwie wie schon häufiger gehört anhört (Cover?). Etwa so wichtig wie "Deaf to our prayers"' Track 10 "Dying in silence" - bitte auch dort nachlesen - aber, um es schon mal vorwegzunehmen, nicht so wichtig. Schwächster Track eines extrem starken Albums. Nachdem ich gemerkt hab, wie oft "mybestfriend.com" von "Deaf to our prayers" auf Konzerten gespielt wird, "befürchte" ich, das hier wird auch ein Livekracher. 7 von 10 Punkten.
Track 13: "Equinox": Sohn von "Antigone"'s "Risandi Van" und "Deyjandi von", schönes Outro, das gar kein Outro ist, denn nun kommt noch:

Track 14: "Atonement": Instrumental, das tierisch abgeht, aber halt ohne Text nur halb so wichtig, wenn auch gut, ist. Wie auch Intro und Outro ohne Wertung, da halt Intro, Outro und Instrumental.
So, nun noch viel Spaß beim Hören! Das ganze Album gibt's zum Hören auf myspace.com/officialheavenshallburn, das angesprochene "The weapon they fear" auf [...] zum Down(!)load und die angesprochenen "The weapon they fear", "Counterweight" und "Endzeit" auf [...] zum Hören - und das Album zum Behalten hier!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 24, 2008 11:16 AM CET


Deaf to Our Prayers [Vinyl LP]
Deaf to Our Prayers [Vinyl LP]
Wird angeboten von Sonic-Sound (Preise inkl. MwSt.)
Preis: EUR 39,77

5.0 von 5 Sternen Das beste Album der härtesten Band der Welt, 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Deaf to Our Prayers [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich hörte 2004 das erste Mal im Radio einen HSB-Song, "The weapon they fear", und war schnell ein Fan dieser extrem harten, dennoch melodiösen Spielart des Metalcore, gemischt mit Deathmetalparts. Noch besser als "The weapon...", der Single aus "Antigone", ist Track 5, "Voice of the voiceless", der mich in Kombination mit tr. 6, "Numbing the pain" und tr. 7 "To harvest the storm", ungeduldig auf HSBs neues Album warten ließ. Am 28.8.2006 war es dann soweit, ich sofort am ersten Tag das neue neue Album "Deaf to our prayers" gekauft. Der Titel beruht auf Heines "Die schlesischen Weber" in der englischen Übersetzung, einem Gedicht über den Aufstand der schlesischen Weber 1844 gegen zunehmende Industrialisierung und Ausbeutung, in dem es heißt: "Cursed be the god who was DEAF TO OUR PRAYERS". Also, rein ins Handy und: enttäuscht. Wo waren die melodiösen Parts aus "Antigone", die klassischen Musikanteile, die gesungenen ("cleanen") Parts, die sich mit dem Metalcore-typischen Gegrunze ("grind") abwechselten? Dieses Album kriegt Euch beim zweiten Hören, aber dann für immer: es biedert sich nicht an, es ist keine Blaupause der Erfolgsformel "Antigone", es ist eine Weiterentwicklung, aber nicht, wie sonst üblich, zum Softeren, sondern zum Härteren. Es macht keine Kompromisse, ohrentechnisch übrigens auch keine Gefangenen, aber es ist einfach noch besser als der Vorgänger. 10 von 10 Punkten in den einschlägigen Magazinen, Charteinstieg 65 in Deutschland und 50 in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache. Die dann doch noch gefundenen melodiösen Parts, die, mit der Akustikgitarre gespielt, fast Pop wären und die wie immer politischen Texte, sind großartig! Nun zu den Songs:

1.) Counterweight - "And I will grieve no more" - 9 von 10

M.E. geht's um die Versprechen der Pharmaindustrie, das Leben einfacher und länger zu machen. Vom Start weg gibt's auf die Ohren, das Lied war auf der Homepage zum Download und ist ein großartiger Einstieg. Einfach ein Ohrwurm - singt man immer wieder mit.

2.) Trespassing the shores of your world - "piles of dead bodies save the walls of fortress Europe" - 8 von 10

Immigration nach Europa. Fängt komisch an, Titelzeile ist fast zu lang, wird dann melodisch.

3.) Profane believers - "materialized in golden temples" - 8 von 10

Vorgebliche Gläubige, die Wasser predigen, aber Wein trinken? Geht stampfend ab, das erste Mal mit einer eingängigen Gitarrenlinie á la "Antigone". Beim ersten Mal Durchhören der Platte blieb ich hier das erste Mal hängen, bis sich beim zweiten (und mehr!) Hören die weiteren Songperlen aus den Schalen herauszuarbeiten begannen.

4.) Stay the course - 7 von 10

Die Tatsache, daß mir dazu keine Textzeile einfällt (ich schreibe diesen Bericht "offline", also ohne die CD zu hören aus dem Kopf), sagt einiges: der Song wird zwar im Verlauf und durch häufiges Hören besser, bildet aber nur den allzu derben, hardcoreverwurzelten Übergang zu den Hittracks 5 bis 7. DAZU haben HSB ein Video gedreht - soll das die Single aus dem Album sein? Besser nicht! Ansonsten: George Bush sagt immer "Stay the course", ist der Song also eine Bushkritik?

5.) The final march - "Exploited to death" - 8 von 10

Die KZ-Todesmärsche kurz vor Kriegsende? Eingängiger Refrain, großartig zum Mitsingen, Doublebass-Schlagzeug-Orgie von Drummer Matthias.

6.) Of no avail - "Cursed be the god who was deaf to our prayers" - 9 von 10

Der schlesische Weberaufstand von 1844. "The prayers we sent of no avail...they went unheard". GROßARTIG, eine mitreißender Titeltrack. Ruhiger Beginn, sich hymnisch steigernd zu "As we die in freedom their machines broke down for a day".

7.) Armia - "A home behind the enemy lines" - 10 von 10

100 Jahre nach den schlesischen Webern - der nächste, diesmal der Warschauer Aufstand, und der nächste Track von "DTOP". Der Übersong! Das beste Lied auf dem besten Album der besten Band der Welt! Die Hymne! 56 Tage dauerte der Kampf der polnischen Heimatarmee, der Armia Krajowa, gegen die Nazis 1944, der "Warschauer Aufstand". Kaum einer überlebte: "We know that nothing shall remain - there's no tomorrow". Die Aufständischen sind gemeinsam in den Tod gegangen: "Ragged figures but BROTHERS AND SISTERS WE ARE". Und die Welt verschloß ihre Augen, die Rote Armee, bereits auf dem anderen Weichselufer stehend, wartete ab, bis die Nazis die Polen niedergemetzelt hatten, um danach Warschau einzunehmen. Das Lied war fällig, genau wie eins über den Warschauer Ghettoaufstand ein Jahr vorher, und würde, in Polen gehört, vielleicht zur Aussöhnung beitragen - von einer deutschen Band, ein "Gegen-Rammstein"! Mehr über die Armia (Krajowa) in Lubitschs "Sein oder Nichtssein". In dem Song kenn ich jede Zeile, jeden Ton, das sing ich im Auto mit, da ist's egal, ob Marcus Bischoff das grindet, das kann man singen, das ist Stadionmetal mit politischer Aussage. Jeder, der einmal Sepultura oder Soulfly gehört hat - reinhören! Da bleibt Ihr drauf hängen, das geht nie wieder weg!

8.) mybestfried.com - "Who will guide you through the night?" - 8 von 10

Internetforen ersetzen keine Freunde. Solider Song mit einprägsamen Refrain, in dem, HSB-typisch, der Songtitel gar nicht vorkommt.

9.) Biogenesis - "Defending Darwin's throne" - 6 von 10

Das ist so ein Deathmetalgebollere, das ICH nicht brauche. Wem's gefällt. Natürlich kommt einem das thematisch ähnlich gelagerte, musikalisch genauso stumpfe "Biotech is Godzilla" von Sepulturas legendärem "Chaos A.D."-Album in den Sinn. Würde ich nicht grundsätzlich das ganze "Deaf to our prayers"-Album hören, hier würde ich skippen.

10.) Dying in silence - "In the end there's only black and white" - 8 von 10

Die vergessenen Alten in den Heimen? Eingängiger Song, HSB-Durchschnitt, etwas mehr als eine Überleitung zum extrem poppigen Schlußsong...

11.) The greatest gift of god - "False prophets rule your life" - 9 von 10

Was ist denn das, dachte ich beim ersten Hören - ein Boygrouptune von HSB? Entwickelt sich aber durch mehrmaliges Hören zur Umweltschutzmitgröhlhymne, das muß auf'm Konzert großartig kommen! DAS wäre mal 'ne Single gewesen. Das ist der Rhythmus, wo einfach jeder mit muß! Ich mein's ernst, das ist genauso großartig wie das ganze Album!


Deaf to Our Prayers
Deaf to Our Prayers

5.0 von 5 Sternen Das beste Album der härtesten Band der Welt, 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Deaf to Our Prayers (Audio CD)
Ich hörte 2004 das erste Mal im Radio einen HSB-Song, "The weapon they fear", und war schnell ein Fan dieser extrem harten, dennoch melodiösen Spielart des Metalcore, gemischt mit Deathmetalparts. Noch besser als "The weapon...", der Single aus "Antigone", ist Track 5, "Voice of the voiceless", der mich in Kombination mit tr. 6, "Numbing the pain" und tr. 7 "To harvest the storm", ungeduldig auf HSBs neues Album warten ließ. Am 28.8.2006 war es dann soweit, ich sofort am ersten Tag das neue neue Album "Deaf to our prayers" gekauft. Der Titel beruht auf Heines "Die schlesischen Weber" in der englischen Übersetzung, einem Gedicht über den Aufstand der schlesischen Weber 1844 gegen zunehmende Industrialisierung und Ausbeutung, in dem es heißt: "Cursed be the god who was DEAF TO OUR PRAYERS". Also, rein ins Handy und: enttäuscht. Wo waren die melodiösen Parts aus "Antigone", die klassischen Musikanteile, die gesungenen ("cleanen") Parts, die sich mit dem Metalcore-typischen Gegrunze ("grind") abwechselten? Dieses Album kriegt Euch beim zweiten Hören, aber dann für immer: es biedert sich nicht an, es ist keine Blaupause der Erfolgsformel "Antigone", es ist eine Weiterentwicklung, aber nicht, wie sonst üblich, zum Softeren, sondern zum Härteren. Es macht keine Kompromisse, ohrentechnisch übrigens auch keine Gefangenen, aber es ist einfach noch besser als der Vorgänger. 10 von 10 Punkten in den einschlägigen Magazinen, Charteinstieg 65 in Deutschland und 50 in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache. Die dann doch noch gefundenen melodiösen Parts, die, mit der Akustikgitarre gespielt, fast Pop wären und die wie immer politischen Texte, sind großartig! Nun zu den Songs:

1.) Counterweight - "And I will grieve no more" - 9 von 10

M.E. geht's um die Versprechen der Pharmaindustrie, das Leben einfacher und länger zu machen. Vom Start weg gibt's auf die Ohren, das Lied war auf der Homepage zum Download und ist ein großartiger Einstieg. Einfach ein Ohrwurm - singt man immer wieder mit.

2.) Trespassing the shores of your world - "piles of dead bodies save the walls of fortress Europe" - 8 von 10

Immigration nach Europa. Fängt komisch an, Titelzeile ist fast zu lang, wird dann melodisch.

3.) Profane believers - "materialized in golden temples" - 8 von 10

Vorgebliche Gläubige, die Wasser predigen, aber Wein trinken? Geht stampfend ab, das erste Mal mit einer eingängigen Gitarrenlinie á la "Antigone". Beim ersten Mal Durchhören der Platte blieb ich hier das erste Mal hängen, bis sich beim zweiten (und mehr!) Hören die weiteren Songperlen aus den Schalen herauszuarbeiten begannen.

4.) Stay the course - 7 von 10

Die Tatsache, daß mir dazu keine Textzeile einfällt (ich schreibe diesen Bericht "offline", also ohne die CD zu hören aus dem Kopf), sagt einiges: der Song wird zwar im Verlauf und durch häufiges Hören besser, bildet aber nur den allzu derben, hardcoreverwurzelten Übergang zu den Hittracks 5 bis 7. DAZU haben HSB ein Video gedreht - soll das die Single aus dem Album sein? Besser nicht! Ansonsten: George Bush sagt immer "Stay the course", ist der Song also eine Bushkritik?

5.) The final march - "Exploited to death" - 8 von 10

Die KZ-Todesmärsche kurz vor Kriegsende? Eingängiger Refrain, großartig zum Mitsingen, Doublebass-Schlagzeug-Orgie von Drummer Matthias.

6.) Of no avail - "Cursed be the god who was deaf to our prayers" - 9 von 10

Der schlesische Weberaufstand von 1844. "The prayers we sent of no avail...they went unheard". GROßARTIG, eine mitreißender Titeltrack. Ruhiger Beginn, sich hymnisch steigernd zu "As we die in freedom their machines broke down for a day".

7.) Armia - "A home behind the enemy lines" - 10 von 10

100 Jahre nach den schlesischen Webern - der nächste, diesmal der Warschauer Aufstand, und der nächste Track von "DTOP". Der Übersong! Das beste Lied auf dem besten Album der besten Band der Welt! Die Hymne! 56 Tage dauerte der Kampf der polnischen Heimatarmee, der Armia Krajowa, gegen die Nazis 1944, der "Warschauer Aufstand". Kaum einer überlebte: "We know that nothing shall remain - there's no tomorrow". Die Aufständischen sind gemeinsam in den Tod gegangen: "Ragged figures but BROTHERS AND SISTERS WE ARE". Und die Welt verschloß ihre Augen, die Rote Armee, bereits auf dem anderen Weichselufer stehend, wartete ab, bis die Nazis die Polen niedergemetzelt hatten, um danach Warschau einzunehmen. Das Lied war fällig, genau wie eins über den Warschauer Ghettoaufstand ein Jahr vorher, und würde, in Polen gehört, vielleicht zur Aussöhnung beitragen - von einer deutschen Band, ein "Gegen-Rammstein"! Mehr über die Armia (Krajowa) in Lubitschs "Sein oder Nichtssein". In dem Song kenn ich jede Zeile, jeden Ton, das sing ich im Auto mit, da ist's egal, ob Marcus Bischoff das grindet, das kann man singen, das ist Stadionmetal mit politischer Aussage. Jeder, der einmal Sepultura oder Soulfly gehört hat - reinhören! Da bleibt Ihr drauf hängen, das geht nie wieder weg!

8.) mybestfriend.com - "Who will guide you through the night?" - 8 von 10

Internetforen ersetzen keine Freunde. Solider Song mit einprägsamen Refrain, in dem, HSB-typisch, der Songtitel gar nicht vorkommt.

9.) Biogenesis - "Defending Darwin's throne" - 6 von 10

Das ist so ein Deathmetalgebollere, das ICH nicht brauche. Wem's gefällt. Natürlich kommt einem das thematisch ähnlich gelagerte, musikalisch genauso stumpfe "Biotech is Godzilla" von Sepulturas legendärem "Chaos A.D."-Album in den Sinn. Würde ich nicht grundsätzlich das ganze "Deaf to our prayers"-Album hören, hier würde ich skippen.

10.) Dying in silence - "In the end there's only black and white" - 8 von 10

Die vergessenen Alten in den Heimen? Eingängiger Song, HSB-Durchschnitt, etwas mehr als eine Überleitung zum extrem poppigen Schlußsong...

11.) The greatest gift of god - "False prophets rule your life" - 9 von 10

Was ist denn das, dachte ich beim ersten Hören - ein Boygrouptune von HSB? Entwickelt sich aber durch mehrmaliges Hören zur Umweltschutzmitgröhlhymne, das muß auf'm Konzert großartig kommen! DAS wäre mal 'ne Single gewesen. Das ist der Rhythmus, wo einfach jeder mit muß! Ich mein's ernst, das ist genauso großartig wie das ganze Album!


Deaf to Our Prayers
Deaf to Our Prayers
Preis: EUR 28,85

5.0 von 5 Sternen Das beste Album der härtesten Band der Welt & DVD, 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Deaf to Our Prayers (Audio CD)
Das Album "Deaf to our prayers" kommt mit einer Extra-DVD. Auf der DVD findet Ihr das Video zur Single "The weapon they fear" aus dem Vorgängeralbum "Antigone", offensichtlich in der Werkhalle eines stillgelegten ostdeutschen Kraftwerks gedreht. Weil ich persönlich "Voice of the voiceless" vom selben Album für die bessere Single halte, war das Video für mich nicht so entscheidend. Wichtiger war, weil ich HSB noch nie live gesehen habe, der zweite Teil: ein kompletter Mitschnitt Ihres Stuttgarter Konzertes (untertitelt bei den Bühnenansagen!) während der "Hell On Earth"-Tour 2005. Es sind mehr als 10 Titel, insgesamt über 45 min., chronologisch von Anfang bis Ende, mit den meisten Hits aus "Antigone", aber auch Songs aus den älteren, jetzt schon legendären Alben "Asunder" und "Whatever it may take". Sehr lustig: die thüringischen Bühnenansagen von Sänger Marcus. Warum ist der Auftritt so kurz? Weil auf der "Hell on Earth" 5 Bands auftraten, und ungerechtfertigterweise HSB nur die vorletzte Band des Abends waren. Sie waren sozusagen Einheizer für die Headliner As I lay dying, für die sie fairerweise während Ihres Auftrittes auch andauernd Werbung machen. Egal, ich denke, auf der diesjährigen Ausgabe der "HOE" werden Heaven shall burn die Kräfteverhältnisse gerade gerückt und den ihnen gebührenden Headlinerplatz eingenommen haben. Es folgt die Kritik der eigentlichen CD.

Ich hörte 2004 das erste Mal im Radio einen HSB-Song, "The weapon they fear", und war schnell ein Fan dieser extrem harten, dennoch melodiösen Spielart des Metalcore, gemischt mit Deathmetalparts. Noch besser als "The weapon...", der Single aus "Antigone", ist Track 5, "Voice of the voiceless", der mich in Kombination mit tr. 6, "Numbing the pain" und tr. 7 "To harvest the storm", ungeduldig auf HSBs neues Album warten ließ. Am 28.8.2006 war es dann soweit, ich sofort am ersten Tag das neue neue Album "Deaf to our prayers" gekauft. Der Titel beruht auf Heines "Die schlesischen Weber" in der englischen Übersetzung, einem Gedicht über den Aufstand der schlesischen Weber 1844 gegen zunehmende Industrialisierung und Ausbeutung, in dem es heißt: "Cursed be the god who was DEAF TO OUR PRAYERS". Also, rein ins Handy und: enttäuscht. Wo waren die melodiösen Parts aus "Antigone", die klassischen Musikanteile, die gesungenen ("cleanen") Parts, die sich mit dem Hardcore-typischen Gegrunze ("growl") abwechselten? Dieses Album kriegt Euch beim zweiten Hören, aber dann für immer: es biedert sich nicht an, es ist keine Blaupause der Erfolgsformel "Antigone", es ist eine Weiterentwicklung, aber nicht, wie sonst üblich, zum Softeren, sondern zum Härteren. Es macht keine Kompromisse, ohrentechnisch übrigens auch keine Gefangenen, aber es ist einfach noch besser als der Vorgänger. 10 von 10 Punkten in den einschlägigen Magazinen, Charteinstieg 65 in Deutschland und 50 in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache. Die dann doch noch gefundenen melodiösen Parts, die, mit der Akustikgitarre gespielt, fast Pop wären und die wie immer politischen Texte, sind großartig! Nun zu den Songs:

1.) Counterweight - "And I will grieve no more" - 9 von 10

M.E. geht's um die Versprechen der Pharmaindustrie, das Leben einfacher und länger zu machen. Vom Start weg gibt's auf die Ohren, das Lied war auf der Homepage zum Download und ist ein großartiger Einstieg. Einfach ein Ohrwurm - singt man immer wieder mit.

2.) Trespassing the shores of your world - "piles of dead bodies save the walls of fortress Europe" - 8 von 10

Immigration nach Europa. Fängt komisch an, Titelzeile ist fast zu lang, wird dann melodisch.

3.) Profane believers - "materialized in golden temples" - 8 von 10

Vorgebliche Gläubige, die Wasser predigen, aber Wein trinken? Geht stampfend ab, das erste Mal mit einer eingängigen Gitarrenlinie á la "Antigone". Beim ersten Mal Durchhören der Platte blieb ich hier das erste Mal hängen, bis sich beim zweiten (und mehr!) Hören die weiteren Songperlen aus den Schalen herauszuarbeiten begannen.

4.) Stay the course - 7 von 10

Die Tatsache, daß mir dazu keine Textzeile einfällt (ich schreibe diesen Bericht "offline", also ohne die CD zu hören aus dem Kopf), sagt einiges: der Song wird zwar im Verlauf und durch häufiges Hören besser, bildet aber nur den allzu derben, hardcoreverwurzelten Übergang zu den Hittracks 5 bis 7. DAZU haben HSB ein Video gedreht - soll das die Single aus dem Album sein? Besser nicht! Ansonsten: George Bush sagt immer "Stay the course", ist der Song also eine Bushkritik?

5.) The final march - "Exploited to death" - 8 von 10

Die KZ-Todesmärsche kurz vor Kriegsende? Eingängiger Refrain, großartig zum Mitsingen, Doublebass-Schlagzeug-Orgie von Drummer Matthias.

6.) Of no avail - "Cursed be the god who was deaf to our prayers" - 9 von 10

Der schlesische Weberaufstand von 1844. "The prayers we sent of no avail...they went unheard". GROßARTIG, eine mitreißender Titeltrack. Ruhiger Beginn, sich hymnisch steigernd zu "As we die in freedom their machines broke down for a day".

7.) Armia - "A home behind the enemy lines" - 10 von 10

100 Jahre nach den schlesischen Webern - der nächste, diesmal der Warschauer Aufstand, und der nächste Track von "DTOP". Der Übersong! Das beste Lied auf dem besten Album der besten Band der Welt! Die Hymne! 63 Tage dauerte der Kampf der polnischen Heimatarmee, der Armia Krajowa, gegen die Nazis 1944, der "Warschauer Aufstand". Kaum einer überlebte: "We know that nothing shall remain - there's no tomorrow". Die Aufständischen sind gemeinsam in den Tod gegangen: "Ragged figures but BROTHERS AND SISTERS WE ARE". Und die Welt verschloß ihre Augen, die Rote Armee, bereits auf dem anderen Weichselufer stehend, wartete ab, bis die Nazis die Polen niedergemetzelt hatten, um danach Warschau einzunehmen. Das Lied war fällig, genau wie eins über den Warschauer Ghettoaufstand ein Jahr vorher, und würde, in Polen gehört, vielleicht zur Aussöhnung beitragen - von einer deutschen Band, ein "Gegen-Rammstein"! Mehr über die Armia (Krajowa) in Lubitschs "Sein oder Nichtssein". In dem Song kenn ich jede Zeile, jeden Ton, das sing ich im Auto mit, da ist's egal, ob Marcus Bischoff das grindet, das kann man singen, das ist Stadionmetal mit politischer Aussage. Jeder, der einmal Sepultura oder Soulfly gehört hat - reinhören! Da bleibt Ihr drauf hängen, das geht nie wieder weg!

8.) mybestfried.com - "Who will guide you through the night?" - 8 von 10

Internetforen ersetzen keine Freunde. Solider Song mit einprägsamen Refrain, in dem, HSB-typisch, der Songtitel gar nicht vorkommt.

9.) Biogenesis - "Defending Darwin's throne" - 6 von 10

Das ist so ein Deathmetalgebollere, das ICH nicht brauche. Wem's gefällt. Natürlich kommt einem das thematisch ähnlich gelagerte, musikalisch genauso stumpfe "Biotech is Godzilla" von Sepulturas legendärem "Chaos A.D."-Album in den Sinn. Würde ich nicht grundsätzlich das ganze "Deaf to our prayers"-Album hören, hier würde ich skippen.

10.) Dying in silence - "In the end there's only black and white" - 8 von 10

Die vergessenen Alten in den Heimen? Eingängiger Song, HSB-Durchschnitt, etwas mehr als eine Überleitung zum extrem poppigen Schlußsong...

11.) The greatest gift of god - "False prophets rule your life" - 9 von 10

Was ist denn das, dachte ich beim ersten Hören - ein Boygrouptune von HSB? Entwickelt sich aber durch mehrmaliges Hören zur Umweltschutzmitgröhlhymne, das muß auf'm Konzert großartig kommen! DAS wäre mal 'ne Single gewesen. Das ist der Rhythmus, wo einfach jeder mit muß! Ich mein's ernst, das ist genauso großartig wie das ganze Album!


Deaf to Our Prayers-Ltd.
Deaf to Our Prayers-Ltd.
Wird angeboten von Discover Music
Preis: EUR 23,43

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album der härtesten Band der Welt & DVD, 30. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Deaf to Our Prayers-Ltd. (Audio CD)
Das Album "Deaf to our prayers" kommt mit einer Extra-DVD. Auf der DVD findet Ihr das Video zur Single "The weapon they fear" aus dem Vorgängeralbum "Antigone", offensichtlich in der Werkhalle eines stillgelegten ostdeutschen Kraftwerks gedreht. Weil ich persönlich "Voice of the voiceless" vom selben Album für die bessere Single halte, war das Video für mich nicht so entscheidend. Wichtiger war, weil ich HSB noch nie live gesehen habe, der zweite Teil: ein kompletter Mitschnitt Ihres Stuttgarter Konzertes (untertitelt bei den Bühnenansagen!) während der "Hell On Earth"-Tour 2005. Es sind mehr als 10 Titel, insgesamt über 45 min., chronologisch von Anfang bis Ende, mit den meisten Hits aus "Antigone", aber auch Songs aus den älteren, jetzt schon legendären Alben "Asunder" und "Whatever it may take". Sehr lustig: die thüringischen Bühnenansagen von Sänger Marcus. Warum ist der Auftritt so kurz? Weil auf der "Hell on Earth" 5 Bands auftraten, und ungerechtfertigterweise HSB nur die vorletzte Band des Abends waren. Sie waren sozusagen Einheizer für die Headliner As I lay dying, für die sie fairerweise während Ihres Auftrittes auch andauernd Werbung machen. Egal, ich denke, auf der diesjährigen Ausgabe der "HOE" werden Heaven shall burn die Kräfteverhältnisse gerade gerückt und den ihnen gebührenden Headlinerplatz eingenommen haben. Es folgt die Kritik der eigentlichen CD.

Ich hörte 2004 das erste Mal im Radio einen HSB-Song, "The weapon they fear", und war schnell ein Fan dieser extrem harten, dennoch melodiösen Spielart des Metalcore, gemischt mit Deathmetalparts. Noch besser als "The weapon...", der Single aus "Antigone", ist Track 5, "Voice of the voiceless", der mich in Kombination mit tr. 6, "Numbing the pain" und tr. 7 "To harvest the storm", ungeduldig auf HSBs neues Album warten ließ. Am 28.8.2006 war es dann soweit, ich sofort am ersten Tag das neue neue Album "Deaf to our prayers" (Ltd. Ed. incl. DVD) gekauft. Der Titel beruht auf Heines "Die schlesischen Weber" in der englischen Übersetzung, einem Gedicht über den Aufstand der schlesischen Weber 1844 gegen zunehmende Industrialisierung und Ausbeutung, in dem es heißt: "Cursed be the god who was DEAF TO OUR PRAYERS". Also, rein ins Handy und: enttäuscht. Wo waren die melodiösen Parts aus "Antigone", die klassischen Musikanteile, die gesungenen ("cleanen") Parts, die sich mit dem Metalcore-typischen Gegrunze ("grind") abwechselten? Dieses Album kriegt Euch beim zweiten Hören, aber dann für immer: es biedert sich nicht an, es ist keine Blaupause der Erfolgsformel "Antigone", es ist eine Weiterentwicklung, aber nicht, wie sonst üblich, zum Softeren, sondern zum Härteren. Es macht keine Kompromisse, ohrentechnisch übrigens auch keine Gefangenen, aber es ist einfach noch besser als der Vorgänger. 10 von 10 Punkten in den einschlägigen Magazinen, Charteinstieg 65 in Deutschland und 50 in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache. Die dann doch noch gefundenen melodiösen Parts, die, mit der Akustikgitarre gespielt, fast Pop wären und die wie immer politischen Texte, sind großartig! Nun zu den Songs:

1.) Counterweight - "And I will grieve no more" - 9 von 10

M.E. geht's um die Versprechen der Pharmaindustrie, das Leben einfacher und länger zu machen. Vom Start weg gibt's auf die Ohren, das Lied war auf der Homepage zum Download und ist ein großartiger Einstieg. Einfach ein Ohrwurm - singt man immer wieder mit.

2.) Trespassing the shores of your world - "piles of dead bodies save the walls of fortress Europe" - 8 von 10

Immigration nach Europa. Fängt komisch an, Titelzeile ist fast zu lang, wird dann melodisch.

3.) Profane believers - "materialized in golden temples" - 8 von 10

Vorgebliche Gläubige, die Wasser predigen, aber Wein trinken? Geht stampfend ab, das erste Mal mit einer eingängigen Gitarrenlinie á la "Antigone". Beim ersten Mal Durchhören der Platte blieb ich hier das erste Mal hängen, bis sich beim zweiten (und mehr!) Hören die weiteren Songperlen aus den Schalen herauszuarbeiten begannen.

4.) Stay the course - 7 von 10

Die Tatsache, daß mir dazu keine Textzeile einfällt (ich schreibe diesen Bericht "offline", also ohne die CD zu hören aus dem Kopf), sagt einiges: der Song wird zwar im Verlauf und durch häufiges Hören besser, bildet aber nur den allzu derben, hardcoreverwurzelten Übergang zu den Hittracks 5 bis 7. DAZU haben HSB ein Video gedreht - soll das die Single aus dem Album sein? Besser nicht! Ansonsten: George Bush sagt immer "Stay the course", ist der Song also eine Bushkritik?

5.) The final march - "Exploited to death" - 8 von 10

Die KZ-Todesmärsche kurz vor Kriegsende? Eingängiger Refrain, großartig zum Mitsingen, Doublebass-Schlagzeug-Orgie von Drummer Matthias.

6.) Of no avail - "Cursed be the god who was deaf to our prayers" - 9 von 10

Der schlesische Weberaufstand von 1844. "The prayers we sent of no avail...they went unheard". GROßARTIG, eine mitreißender Titeltrack. Ruhiger Beginn, sich hymnisch steigernd zu "As we die in freedom their machines broke down for a day".

7.) Armia - "A home behind the enemy lines" - 10 von 10

100 Jahre nach den schlesischen Webern - der nächste, diesmal der Warschauer Aufstand, und der nächste Track von "DTOP". Der Übersong! Das beste Lied auf dem besten Album der besten Band der Welt! Die Hymne! 56 Tage dauerte der Kampf der polnischen Heimatarmee, der Armia Krajowa, gegen die Nazis 1944, der "Warschauer Aufstand". Kaum einer überlebte: "We know that nothing shall remain - there's no tomorrow". Die Aufständischen sind gemeinsam in den Tod gegangen: "Ragged figures but BROTHERS AND SISTERS WE ARE". Und die Welt verschloß ihre Augen, die Rote Armee, bereits auf dem anderen Weichselufer stehend, wartete ab, bis die Nazis die Polen niedergemetzelt hatten, um danach Warschau einzunehmen. Das Lied war fällig, genau wie eins über den Warschauer Ghettoaufstand ein Jahr vorher, und würde, in Polen gehört, vielleicht zur Aussöhnung beitragen - von einer deutschen Band, ein "Gegen-Rammstein"! Mehr über die Armia (Krajowa) in Lubitschs "Sein oder Nichtssein". In dem Song kenn ich jede Zeile, jeden Ton, das sing ich im Auto mit, da ist's egal, ob Marcus Bischoff das grindet, das kann man singen, das ist Stadionmetal mit politischer Aussage. Jeder, der einmal Sepultura oder Soulfly gehört hat - reinhören! Da bleibt Ihr drauf hängen, das geht nie wieder weg!

8.) mybestfriend.com - "Who will guide you through the night?" - 8 von 10

Internetforen ersetzen keine Freunde. Solider Song mit einprägsamen Refrain, in dem, HSB-typisch, der Songtitel gar nicht vorkommt.

9.) Biogenesis - "Defending Darwin's throne" - 6 von 10

Das ist so ein Deathmetalgebollere, das ICH nicht brauche. Wem's gefällt. Natürlich kommt einem das thematisch ähnlich gelagerte, musikalisch genauso stumpfe "Biotech is Godzilla" von Sepulturas legendärem "Chaos A.D."-Album in den Sinn. Würde ich nicht grundsätzlich das ganze "Deaf to our prayers"-Album hören, hier würde ich skippen.

10.) Dying in silence - "In the end there's only black and white" - 8 von 10

Die vergessenen Alten in den Heimen? Eingängiger Song, HSB-Durchschnitt, etwas mehr als eine Überleitung zum extrem poppigen Schlußsong...

11.) The greatest gift of god - "False prophets rule your life" - 9 von 10

Was ist denn das, dachte ich beim ersten Hören - ein Boygrouptune von HSB? Entwickelt sich aber durch mehrmaliges Hören zur Umweltschutzmitgröhlhymne, das muß auf'm Konzert großartig kommen! DAS wäre mal 'ne Single gewesen. Das ist der Rhythmus, wo einfach jeder mit muß! Ich mein's ernst, das ist genauso großartig wie das ganze Album!


Deaf to Our Prayers
Deaf to Our Prayers
Preis: EUR 19,99

10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Album der härtesten Band der Welt, 30. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Deaf to Our Prayers (Audio CD)
Ich hörte 2004 das erste Mal im Radio einen HSB-Song, "The weapon they fear", und war schnell ein Fan dieser extrem harten, dennoch melodiösen Spielart des Metalcore, gemischt mit Deathmetalparts. Noch besser als "The weapon...", der Single aus "Antigone", ist Track 5, "Voice of the voiceless", der mich in Kombination mit tr. 6, "Numbing the pain" und tr. 7 "To harvest the storm", ungeduldig auf HSBs neues Album warten ließ. Am 28.8.2006 war es dann soweit, ich sofort am ersten Tag das neue neue Album "Deaf to our prayers" gekauft. Der Titel beruht auf Heines "Die schlesischen Weber" in der englischen Übersetzung, einem Gedicht über den Aufstand der schlesischen Weber 1844 gegen zunehmende Industrialisierung und Ausbeutung, in dem es heißt: "Cursed be the god who was DEAF TO OUR PRAYERS". Also, rein ins Handy und: enttäuscht. Wo waren die melodiösen Parts aus "Antigone", die klassischen Musikanteile, die gesungenen ("cleanen") Parts, die sich mit dem Metalcore-typischen Gegrunze ("grind") abwechselten? Dieses Album kriegt Euch beim zweiten Hören, aber dann für immer: es biedert sich nicht an, es ist keine Blaupause der Erfolgsformel "Antigone", es ist eine Weiterentwicklung, aber nicht, wie sonst üblich, zum Softeren, sondern zum Härteren. Es macht keine Kompromisse, ohrentechnisch übrigens auch keine Gefangenen, aber es ist einfach noch besser als der Vorgänger. 10 von 10 Punkten in den einschlägigen Magazinen, Charteinstieg 65 in Deutschland und 50 in Griechenland sprechen eine deutliche Sprache. Die dann doch noch gefundenen melodiösen Parts, die, mit der Akustikgitarre gespielt, fast Pop wären und die wie immer politischen Texte, sind großartig! Nun zu den Songs:

1.) Counterweight - "And I will grieve no more" - 9 von 10

M.E. geht's um die Versprechen der Pharmaindustrie, das Leben einfacher und länger zu machen. Vom Start weg gibt's auf die Ohren, das Lied war auf der Homepage zum Download und ist ein großartiger Einstieg. Einfach ein Ohrwurm - singt man immer wieder mit.

2.) Trespassing the shores of your world - "piles of dead bodies save the walls of fortress Europe" - 8 von 10

Immigration nach Europa. Fängt komisch an, Titelzeile ist fast zu lang, wird dann melodisch.

3.) Profane believers - "materialized in golden temples" - 8 von 10

Vorgebliche Gläubige, die Wasser predigen, aber Wein trinken? Geht stampfend ab, das erste Mal mit einer eingängigen Gitarrenlinie á la "Antigone". Beim ersten Mal Durchhören der Platte blieb ich hier das erste Mal hängen, bis sich beim zweiten (und mehr!) Hören die weiteren Songperlen aus den Schalen herauszuarbeiten begannen.

4.) Stay the course - 7 von 10

Die Tatsache, daß mir dazu keine Textzeile einfällt (ich schreibe diesen Bericht "offline", also ohne die CD zu hören aus dem Kopf), sagt einiges: der Song wird zwar im Verlauf und durch häufiges Hören besser, bildet aber nur den allzu derben, hardcoreverwurzelten Übergang zu den Hittracks 5 bis 7. DAZU haben HSB ein Video gedreht - soll das die Single aus dem Album sein? Besser nicht! Ansonsten: George Bush sagt immer "Stay the course", ist der Song also eine Bushkritik?

5.) The final march - "Exploited to death" - 8 von 10

Die KZ-Todesmärsche kurz vor Kriegsende? Eingängiger Refrain, großartig zum Mitsingen, Doublebass-Schlagzeug-Orgie von Drummer Matthias.

6.) Of no avail - "Cursed be the god who was deaf to our prayers" - 9 von 10

Der schlesische Weberaufstand von 1844. "The prayers we sent of no avail...they went unheard". GROßARTIG, eine mitreißender Titeltrack. Ruhiger Beginn, sich hymnisch steigernd zu "As we die in freedom their machines broke down for a day".

7.) Armia - "A home behind the enemy lines" - 10 von 10

100 Jahre nach den schlesischen Webern - der nächste, diesmal der Warschauer Aufstand, und der nächste Track von "DTOP". Der Übersong! Das beste Lied auf dem besten Album der besten Band der Welt! Die Hymne! 56 Tage dauerte der Kampf der polnischen Heimatarmee, der Armia Krajowa, gegen die Nazis 1944, der "Warschauer Aufstand". Kaum einer überlebte: "We know that nothing shall remain - there's no tomorrow". Die Aufständischen sind gemeinsam in den Tod gegangen: "Ragged figures but BROTHERS AND SISTERS WE ARE". Und die Welt verschloß ihre Augen, die Rote Armee, bereits auf dem anderen Weichselufer stehend, wartete ab, bis die Nazis die Polen niedergemetzelt hatten, um danach Warschau einzunehmen. Das Lied war fällig, genau wie eins über den Warschauer Ghettoaufstand ein Jahr vorher, und würde, in Polen gehört, vielleicht zur Aussöhnung beitragen - von einer deutschen Band, ein "Gegen-Rammstein"! Mehr über die Armia (Krajowa) in Lubitschs "Sein oder Nichtssein". In dem Song kenn ich jede Zeile, jeden Ton, das sing ich im Auto mit, da ist's egal, ob Marcus Bischoff das grindet, das kann man singen, das ist Stadionmetal mit politischer Aussage. Jeder, der einmal Sepultura oder Soulfly gehört hat - reinhören! Da bleibt Ihr drauf hängen, das geht nie wieder weg!

8.) mybestfried.com - "Who will guide you through the night?" - 8 von 10

Internetforen ersetzen keine Freunde. Solider Song mit einprägsamen Refrain, in dem, HSB-typisch, der Songtitel gar nicht vorkommt.

9.) Biogenesis - "Defending Darwin's throne" - 6 von 10

Das ist so ein Deathmetalgebollere, das ICH nicht brauche. Wem's gefällt. Natürlich kommt einem das thematisch ähnlich gelagerte, musikalisch genauso stumpfe "Biotech is Godzilla" von Sepulturas legendärem "Chaos A.D."-Album in den Sinn. Würde ich nicht grundsätzlich das ganze "Deaf to our prayers"-Album hören, hier würde ich skippen.

10.) Dying in silence - "In the end there's only black and white" - 8 von 10

Die vergessenen Alten in den Heimen? Eingängiger Song, HSB-Durchschnitt, etwas mehr als eine Überleitung zum extrem poppigen Schlußsong...

11.) The greatest gift of god - "False prophets rule your life" - 9 von 10

Was ist denn das, dachte ich beim ersten Hören - ein Boygrouptune von HSB? Entwickelt sich aber durch mehrmaliges Hören zur Umweltschutzmitgröhlhymne, das muß auf'm Konzert großartig kommen! DAS wäre mal 'ne Single gewesen. Das ist der Rhythmus, wo einfach jeder mit muß! Ich mein's ernst, das ist genauso großartig wie das ganze Album!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 11, 2009 12:45 PM MEST


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