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Rezensionen verfasst von
Untertänigst, Scardanelli "radionase"

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Dragon Age: Inquisition
Dragon Age: Inquisition
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 26,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Beste kommt zum Schluss, 5. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Dragon Age: Inquisition (Videospiel)
Man merkt Dragon Age Inquisition an, dass es die Hardware der PS3 bis auf das letzte ausreizt. Die Folgen sind bisweilen komische, bisweilen bizarre Grafikfehler. Und auch bei mir blieb es nicht aus, dass der eine oder andere Spielstand verbuggt war. Aber: dass so ein Game auf der in den letzten Zügen liegenden PS3 überhaupt läuft, und dann noch so gut: das ist mehr als beeindruckend. Der dritte Teil der Dragon-Age-Reihe ist glücklicherweise eine Rückkehr zu alten Bioware-Tugenden: eine immens große Spielwelt, vielschichtige Charaktere, interessante Aufgaben, und überall gibt es was zu entdecken. Absolut zu empfehlen.


Uptown Special
Uptown Special
Preis: EUR 11,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiges Album, 2. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Uptown Special (Audio CD)
Wirklich fantastisches Funk-Album, das sich sehr vieler unterschiedlicher Spielarten des Funk bedient. James Brown, Steely Dan, Elektro-Funk. Prince - die Einflüsse sind vielfältig, und Mark Ronson beherrscht die Sprache all dieser Stilrichtungen perfekt. Dabei ist das Album mehr als die Aufzählung reiner Anspielungen - Mark Ronson hat eine eigene Stimme und weiß diese zu benutzen.


One by One
One by One
Preis: EUR 8,03

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Langweilig, dämlich und unnötigerweise brutal, 7. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: One by One (Kindle Edition)
Ein Detektiv heißt Detektiv, weil er Dinge herausfindet. Und ein Krimi ist dann spannend, wenn der Leser mitraten kann, oder gemeinsam mit den Akteuren der Geschichte langsam hinter das dem Buch zugrunde liegende Rätsel kommt. Im vorliegenden Roman von Chris Carter geschieht das nicht. Die beiden Hauptfiguren, Hunter und Garcia, versuchen zwar, das Geheimnis öffentlicher und im Internet live gezeigter Morde zu lüften - aber Detektivarbeit ist das keine. Weder ihnen, noch den Technikern des LAPD noch dem FBI gelingt es, auch nur irgendeinen Anhaltspunkt zur Identität des Mörders zu finden - ehrlich gesagt, im Zeitalter der allgegenwärtigen Überwachung durch die NSA ist das eher schwer zu glauben. Was den erfahrenen Krimileser aber noch mehr erzürnen dürfte: die beiden Detektive vermeiden es, auch nur im Ansatz ihrer eigentlichen Arbeit nachzugehen. Ganze Seiten werden vom Autor des Buches damit vollgeschrieben, wie vergeblich doch die Versuche der diversen Ermittler seien, der digitalen Fährte des Killers nachzuspüren. Dabei ist es sogar für den Lehnsessel-Ermittler, der sich durch diese geballte Ladung Langeweile kämpft ersichtlich, dass es in der Handwerkskiste des Ermittlers noch was anderes gibt als die Internetrecherche. Es hätte in dem von Chris Carter erfundenen Szenario noch zahlreiche Möglichkeiten gegeben, den Fall von anderen Seiten anzugehen. Es ist für mich als Leser extrem frustrierend, den Figuren dabei zuzusehen, wie sie selbst die offensichtlichsten Ermittlungsrichtungen ignorieren (auch der gerissenste Killer dürfte kaum in der Lage sein, hochkomplexe Tötungsmaschinen zu bauen, ohne dabei Spuren zu hinterlassen, und wenn es nur eine Quittung vom Baumarkt ist). Besonders enttäuschend dann die letztliche Lösung des Falls, die Chris Carter dann gegen Ende des Buches aus dem Hut zaubert: Einer der Charaktere hat eine Eingebung, und das war es dann. Was mich besonders stört: neuerdings scheint es bei Krimiautoren en vogue, den Mördern besonders genau auf die Finger zu schauen. Und die gehen ihrer Arbeit immer blutiger und spektakulärer nach. Das wäre in Ordnung, wenn es der Geschichte diente oder der Stimmung eines Romans. Aber Gewalt um der Gewalt willen ist nichts anderes als eine billige Masche. Und noch etwas: Charaktere wie Hunter oder Garcia, die so gut wie keine Reibungsfläche besitzen, sind langweilig. Ich möchte nicht, dass die Figuren, mit denen ich mich als Leser identifizieren soll, geradenach Übermenschen sind. Ich will Charaktere wie Harry Bosch aus den Romanen von Michael Connelly, die gebrochen sind, die private Probleme haben, die an sich zweifeln. Ich will Typen wie Milo Sturgis aus den Büchern von Jonathan Kellerman, die übergewichtig sind, mit dem Rauchen aufhören wollen und auch mal Fehler machen. Ich will keine Supermen, die besser schießen als Billy the Kid, zwei Doktortitel besitzen, ein eidätisches Gedächtnis haben und außerdem der Schwarm jeder Frau sind.


Organ Explosion
Organ Explosion
Preis: EUR 8,91

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Originell, verspielt, intelligent, 29. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Organ Explosion (MP3-Download)
Wirklich fein gemachte Scheibe - schön ausgeklügelte Nummern, mit viel Spielfreude virtuos zusammengesetzt. Sehr funky, sehr klar - da hat sich das Studium doch gelohnt. Und der Kauf der Platte. Absolute Empfehlung, auch und gerade für Leute, die sonst eher nicht soooo Jazz-affin sind.


Bei allem sowieso vielleicht
Bei allem sowieso vielleicht
Preis: EUR 14,99

82 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wuchtige Expulsationen, kristalline Strukturen, mächtige Klangsprache, 20. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Bei allem sowieso vielleicht (Audio CD)
Es ist ja in den vergangenen Jahren, ja Jahrzehnten kaum mehr vorgekommen, dass sich ein Vertreter der musikalischen Avantgarde herablässt, den Hörgewohnheiten seines Publikums in irgendeiner Weise entgegen zu kommen. Natürlich: immer wieder passiert es, dass Komponisten wie Lachenmann oder auch Schlünz scheinbar tonales Material verwenden, um dieses aber gleichzeitig verfremdet, ja entstellt wieder dem Hörer gleichsam „um die Ohren zu hauen“. Dies ist aber eben immer nur eine scheinbare Anbiederung; viel zu stark ist die Angst der lebenden Komponisten vor dem Eintauchen in das vordergründig als seicht verstandene Sujet des Schönklangs.
Auch Beckmann verweigert sich dieser Einordnung. Sein hier vorliegendes Oeuvre kann als Reflex auf die intellektuellen und formalen Zwänge der Neuen Musik verstanden werden. Natürlich: diese Zwänge sind ebenso Teil des Kulturbetriebs wie eben auch die Auflehnung dagegen bereits Pose ist. Und doch: in seinem Werk erhebt dieser Komponist eine neue, eine aufregende und unverbildete Stimme, erinnert letztlich an die ersten Stücke der „Musique concrete“, auch an den frühen Stockhausen, an Nono und Boulez. In ruhigen, introvertierten Passagen lässt sich bisweilen der Einfluss der Minimal-Komponisten um Riley erahnen, doch ist hier das tonale Feld einfühlsamer bestellt, klarer abgegrenzt gegen den Einfluss banaler Linien, die die stark strukturell beeinflusste Klangwelt gerade dieser Komponisten immer mit sich nach unten auf die Ebene von Popmusik zu ziehen droht. Strenge Klangökonomie, ja –ökologie durchweht dieses Werk, jeder Anflug von Süßlichkeit zerstiebt schon im Ansatz. Beckmann errichtet kristalline Strukturen, webt klangliche Protuberanzen innerhalb der Möglichkeiten seiner sich selbst auferlegten, strengen Kompositionsmatrix. Trotzdem verleugnet er nicht den musikantischen Impetus, der in seiner immanenten Unschuld an Hindemith erinnert und damit Adorno Lügen straft.
Fazit: Herrlich leichte Sommerlektüre mit Pfiff!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 22, 2014 2:20 PM CET


Seeds of Earth (Humanity's Fire)
Seeds of Earth (Humanity's Fire)
von Michael Cobley
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,30

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fun read - Seeds of a promising trilogy, 6. August 2010
Frankly, I don't quite understand all the negative reviews and the hate Michael Cobleys books get from readers. O.k., so he didn't reinvent the genre of the space-opera (in fact, very often reading this book I had to smile because some scene reminded me of Ian Banks or Alastair Reynolds). O.k., so his characters seem a little bit shallow. O.k., so his storylines borrow heavily from most of the clichees of the typical space-opera. But "Seeds of Earth" is nicely written, Cobley knows how to handle his cliff hangers, and his imagination can compete with the best of them. I just finished part two of the trilogy and can't wait to read the conclusing book. Absolutely recommended (even if you just want to spend the time until the next Culture-Novel by Banks gets published).


Bee Movie - Das Honigkomplott
Bee Movie - Das Honigkomplott
DVD ~ Jerry Seinfeld
Preis: EUR 8,49

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Honig? Quark!, 11. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Bee Movie - Das Honigkomplott (DVD)
Normalerweise sind Dream-Works-Filme eine sichere Bank. Normalerweise. Und auch Bee-Movie ist fantastisch gezeichnet, mit vielen netten, originellen Ideen ausgestattet und insgesamt eine echte Augenweide. Die Story aber - für die Jerry Seinfeld verantwortlich zeichnet - ist, um es mal milde zu sagen, idiotisch. Normalerweise sind Dream-Works-Filme ja auch eine sichere Bank, wenn es um Lacher geht, um befreiendes Gelächter, Lachsalven, einfaches Kichern oder richtiggehende Lachanfälle. Bei Bee-Movie musste ich genau zweimal schmunzeln.
Dazu kommt, dass die Bienenwelt in Bee-Movie in etwa soviel mit der Wirklichkeit zu tun hat wie Dieter Bohlen mit Musik. Seit wann sind Honigsammler Männer? Seit wann verursachen Pollen Blumenblüte? Und wieso putzen sich Bienen die Zähne mit Honig? Aua, aua, aua. Wie man einen vergnüglichen Film macht, zeigt "Flutsch und weg" oder eben auch "Ratatouille" - oder Klassiker wie "Toy Story" und "Shrek". Finger weg!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 29, 2008 10:48 PM MEST


Vollidiot: Der Roman
Vollidiot: Der Roman
von Tommy Jaud
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,99

37 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Buch wie ein Männerwitz - mit Bart, 21. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Vollidiot: Der Roman (Taschenbuch)
Huiuiuiuiui, da hat Hr. Jaud aber richtig kontroverse Themen angepackt: Bei Ikea laufen nur Familien und glückliche Paare rum, und dann diese extrem komischen Produktnamen! Eine Sternstunde der Satire, wenn aus der Vorort-Familie "Vörört" wird und aus Tresen "Tresän". Ha, ha, ha. Bzw: Ach du liebe Zeit. Ikea-Witze und Abscheu vor kleinbürgerlichem Glück: Das war schon Anfang der 90er Jahre nicht mehr aufregend, geschweige denn komisch. Das Überfliegen dieses Buches machte mir geradezu körperliche Schmerzen, so abgedroschen, beliebig und zusammengeklaut ist die Story und die "flotte Schreibe" von Herrn Jaud.
Schön, dass es offenbar aber noch Leser gibt, die Tommy Jauds langeweilige und öde Witzesammlung goutieren - dann muss wenigstens er nicht mehr bei Ikea Möbel kaufen. Und das ist doch auch was.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 3, 2011 10:56 PM CET


Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg
Ich bin dann mal weg: Meine Reise auf dem Jakobsweg
von Hape Kerkeling
  Audio CD
Preis: EUR 10,50

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sympathisches Buch, 27. August 2007
Ja, Hape Kerkeling ist der wahre Erbe von Komikern und Entertainern wie Rudi Carrell oder Otto Waalkes. Einer, der die ganze Republik zum Lachen bringen kann, der Scherze macht, die sowohl den normalen Fernsehkonsumenten als auch die Kritiker zum Lachen und Schwärmen bringen. Ganz groß ist Kerkeling, wenn er seiner Umgebung auf den Mund schaut, wenn er seine Umwelt karikiert und damit den "German Way of Life".
Zum Schriftsteller allerdings - ist er nicht geboren. Kerkeling beschreibt seine Pilgerreise auf dem Jakobsweg mit einfachen, manchmal schablonenhaften Sätzen, wiederholt sich, kennt keine schrifstellerischen Stilmittel, keine sprachlichen Feinheiten, sondern schreibt so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Ein Naturtalent ist er dabei aber nicht: Wäre Kerkeling nicht Kerkeling, sein Buch hätte schwerlich einen Verlag gefunden. Immer wieder "tut" ihm "etwas einfach gut", "genießt" er seinen Kaffee, Speisen sind entweder "lecker" oder "herzhaft". Landschaftsbeschreibungen klingen bei ihm wie aus dem Reiseführer abgeschrieben, manchen Episoden seiner Erzählung fehlt die Pointe, oder sie verlaufen im Nichts. Kerkeling besitzt offenbar auch keine spitze Feder, und oft wird man als Leser oder Hörer enttäuscht, wenn er Gelegenheiten auslässt, eine komische Gegebenheit, ein seltsames Ereignis oder eine wundersame Entdeckung spielerisch und wortgewandt auszuarbeiten.

Trotzdem ist "Ich bin dann mal weg" ein ziemliches Vergnügen. Denn Kerkeling ist erschreckend ehrlich, mit sich, mit seiner Umwelt. Er ist dann ganz groß, wenn er das tut, was er kann: Menschliche Eigenheiten zu beschreiben, der Seele seiner Mitmenschen auf den Grund zu gehen. Er ist, wie gesagt, kein besonders komischer Schriftsteller. Wortwitz ist und war auch nie seine Stärke. Aber wenn er sich in Menschen hineindenkt, ihre Rollen übernimmt, dann wird seine Prosa auf einmal unterhaltsam, anrührend, stellenweise auch schön, und komisch allemal. Zudem ist es ausnehmend spannend, seine Sicht auf die letzten Dinge zu hören, seine Gedanken zur Metaphysik und ihn auf seiner spirituellen Reise zu begleiten.

"Ich bin dann mal weg" ist kein komisches Buch; es ist noch nicht einmal besonders gut geschrieben. Trotzdem ist es spannend, anregend und: Sehr sehr anrührend und sympathisch.


The Life And Times Of The Thunderbolt Kid
The Life And Times Of The Thunderbolt Kid
von Bill Bryson
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,28

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Superheld greift mein Zwerchfell an!, 20. August 2007
In den vergangenen Jahren bin ich ein ziemlicher Fan von Bill Bryson geworden. Obwohl ich seinen Stil manches Mal als ein wenig zopfig empfinde, gelingt es ihm immer wieder, riesige Lachanfälle bei mir auszulösen. "The Life and Times of the Thunderbolt Kid" ist so ein Zwerchfellreizer. Dieses als Autobiographie verkleidete Sittengemälde der USA in den 50er Jahren ist anrührend, schrecklich informativ - und es hat mir den bislang größten Lachanfall dieses Jahres beschert. Bryson schafft es immer wieder, nüchterne Fakten so zu verkaufen, dass sie spannend wirken. Und dabei verschafft er seinen Lesern auch noch den einen oder anderen hysterischen Lacher. Wunderbares Buch.


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