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Rezensionen verfasst von
Frederick Page-Jempson "Proghead" (Aachen)
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pixel
Nikon Coolpix S10 Digitalkamera (6 Megapixel)
Nikon Coolpix S10 Digitalkamera (6 Megapixel)

67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 25. Oktober 2006
Nach CoolPix 990 und CoolPix 4500 aufgeruestet auf CoolPix S10. Kamera ist sehr auf "Oma Lotte" ausgerichtet, man kann auf kaum etwas Einfluss nehmen, nichtmals Blende/Belichtungszeit werden angezeigt, nur aus EXIF Daten nachtraeglich ersichtlich.

Belichtung ca. 2/3 Blendenstufen zuviel, sofern nicht mindestens ein Drittel des Bildes Himmel ist. Farben nicht neutral einstellbar, nur "normal" (bunt) und "lebhaft" (kunterbunt). Bei gruenlastigen Motiven (Natur, Pflanzen, Wald, Wiese) funktioniert der Auto-Weissabgleich schlecht, entweder werden die Bilder zu blaustichig oder ein "intelligenter" Algorithmus "verbessert" nachtraeglich. So werden Herbstwaelder zu Fruehlingswaeldern und normal blauer Himmel zum tuerkisen Blau tropischer Inseln.

Wenn man den Ausloeser halb drueckt, zeigt das LCD eine Vorschau, nach der Aufnahme springt es nochmals kurz um und zeigt das Bild. Wenn man aber "Play" drueckt, sieht man dass doch mit anderen Farben auf die Speicherkarte gespeichert wurde. Hauptsaechlich passiert das bei Motiven, die nicht in strahlendem Sonnenschein liegen und/oder viel Gruenanteil haben.

Die Kamera hat ein lichtschwaches Objektiv, gepaart mit einem sehr kleinen Sensor und 6 Megapixeln ergibt sich ein hohes Rauschen. Dies wird von einem detailfressenden Rauschunterdrueckungsalgorithmus herausgerechnet, "dafuer" wird das Bild dann aber stark nachgeschaerft. Apropos Schaerfen, Kontrast, etc.: nichts ist einstellbar.

Auf der positiven Seite ist das LCD brilliant: schoen gross und hell, die Kamera ist sehr schnell schussbereit, schreibt sehr schnell auf Karte, zeichnet nette Videos auf (leider nur in proprietaeren .MOV Format). Auto Weissabgleich und Belichtung funktionieren hervorragend, wenn man eben viel Himmel im Bild hat oder farbenfrohe Motive oder Personen aufnimmt. Dann sind auch die Bilder angenehm, der Bildstabilisator schenkt einem ca. zwei Blendenstufen und dank LED Hilfslicht fokussiert die Kamera auch bei schlechtem Licht. Klasse auch das 10-fach Zoom, selbst in voller Telestellung gute optische Eigenschaften. Mit nur einer Akkuladung konnte ich 1,6 GB Speicherplatz auslasten, 1,1 GB an Video und 500 MB an Bildern (ca. 400).

Insofern gemischte Gefuehle: grandiose Verbesserungen gegenueber den aelteren Vorgaengern, aber Patzer beim Weissabgleich in der Natur bei Wolkenhimmel, ebenfalls Patzer beim Versuch die Bilder "schoener" zu machen, als sie sind. Wer sie als "Point and Shoot" fuer ein paar Urlaubs- und Partybilder einsetzen moechte: empfehlenswerte Kamera, besonders wegen dem Drehobjektiv, man kann prima ueber Menschenmengen hinweg fotografieren.

Wer aber etwas ambitionierter ist bzw. sein moechte, der sollte sich gut ueberlegen, ob er fehlfarbige Waldaufnahmen, blaustichige Wiesen, "Fruehlingseffekte" oder tuerkis-tropischen Himmel ueber Wanne-Eickel moechte, besonders, wo die fertigen Bilder von der Vorschau auf dem LCD abweichen. Der Nikon Support sagt, dass die Farben erheblich normaler aussehen, wenn man die Bilder in der Nikon Software betrachtet. Dies konnte ich nicht pruefen, da ich die Software nicht installiert habe, weil ich (wie von den CoolPix Vorgaengern gewoehnt) gleich normale Bilder von der Kamera selbst moechte.


Storm Season
Storm Season
Wird angeboten von toppreis321
Preis: EUR 12,28

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen White Willow - Storm Season (2004), 24. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Storm Season (Audio CD)
Mit diesem ihrem vierten Album (nach ebenfalls vier Jahren Pause) melden sich die Norweger White Willow zurück. Die ersten Takte: klagende Flöte, sanfte Keyboards, die Zeit seit "Sacrament" scheint still gestanden zu haben. Kurz darauf jedoch merkt man, daß White Willow sich neu definiert haben, dicke (analoge) Keyboardlayer, harte Gitarren.

Das Artwork läßt erahnen, was den Hörer erwartet: apokalyptische Himmel ertränken desolate Szenerien mit ihren Tränen. Das gesamte Album ist hochemotional, düster und melancholisch, aber im positiven Sinne. Der Retroprogfan wird sich an wunderbaren instrumentalen Passagen erfreuen, Mellotron, Hammond und Moog werden von wunderschönem warmen Cello und Flöte aufgewertet, die Gitarren sind fast ausnahmslos heavy, man fühlt sich teilweise an Gothic Metal erinnert.

Weitgehend verschwunden sind die bisherigen Folk Elemente, das Album lebt von Kontrasten zwischen krachenden Gitarren und wunderschönen elegischen Passagen, die durch die akkustischen Instrumente aufgewertet werden. Stück 6 (der Titelsong) ist die Reinkarnation von Thomas Albononis Adagio, das Stück beginnt mit rhythmischen Störgeräuschen die erst langsam zu "normalen" Instrumenten werden.

Anhänger von keimfreier, glattpolierter Musik werden mit dem Album ihre Probleme haben, genauso werden Metal Allergiker nicht recht froh werden. Dunkle Gitarren und bizarre analoge Keyboards schrummeln eine einzigartige düstere Athmosphäre, welche über das gesamte Album gehalten wird.

Wenn ich nur 4 CDs mit auf eine einsame Insel nehmen dürfte:

White Willow - Storm Season (2004)

Locanda delle Fate - Forse le Lucciole (1978)

Ashtar - Urantia (2004)

Lacrimosa - Elodia (1999)


Mother Earth
Mother Earth
Preis: EUR 35,97

32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metal-Fans werden evtl. enttäuscht sein, 20. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Mother Earth (Audio CD)
Mother Earth hat in den ersten beiden Songs durchaus Metal Elemente, diese sind IMHO auch die beeindruckendsten Songs der CD. Kann man nur als "machtvoll" klassifizieren. Das Ganze aber immer im Kontrast mit viel Emotion (die Stimme der Sängerin geht unter die Haut), langsamen Passagen, Chor, etc.
Der Rest der CD sind wunderschöne Balladen, eher im Stile von "Boston - Third Stage", mir ist unklar, wieso die Band als "Gothic Metal" angesehen wird. Die Ansichten der "professionellen" Kritiker und deren Vergleiche mit anderen Bands kann ich absolut nicht nachvollziehen. Die Sängerin legt viel Seele in die Songs, diese CD ist trotz aller Kraft definitiv keine Radau-Mucke. Und (heutzutage sehr selten!): es ist kein einziger Ausfall drauf, kein einziger Song ist Lückenfüller, es ist wirklich *jeder* Song von hoher Qualität.
Mother Earth ist Pflichtkauf, ich bin übrigens 45 Jahre alt und stehe wahrhaftig nicht auf Kiddie- und Chart-Mucke. Schade, daß man solche Highlights nur durch Zufall findet.


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