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Lesender

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Mordsgouda: Als Deutsche unter Holländern
Mordsgouda: Als Deutsche unter Holländern
von Annette Birschel
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen zu klischeehaft, 16. April 2014
Die Idee des Buches ist zu begrüßen: dem unbedarften deutschen Leser die Kultur des Nachbarlandes nahezubringen. Doch hapert es an der Umsetzung. Die Autorin benutzt zu häufig sehr spezielle niederländische Begriffe, deren Bedeutungen sich nicht komplett aus dem Kontext erschließen und auf die sie zu wenig eingeht und erklärt. Man bekommt beim Lesen den Eindruck, daß sie die leichten Unterschiede, die existieren, zu sehr und zu grobschlächtig aufbauscht, um sie zu betonen, was nach der hundertsten Seite zu nerven beginnt. Der Schreibstil erinnert stark an besserwissendes, aber ziemlich verständnisloses Lästern, was einen unangenehmen Eindruck hinterläßt, weil man von einem solchen Buch eher Erklärungen, Aha-Effekte und verständnisvolle Hintergründe erwarten würde. Wie andere Rezensenten bereits angemerkt haben, steht in der Tat die Frage im Raum, inwieweit die Erlebnisse und das Leben der Autorin in Amsterdam stellvertretend für ganz Holland stehen können, obwohl die Autorin sie als solche verkauft. Man bekommt beim Lesen stark den Eindruck, daß der Autorin nach all den Jahren, in denen sie in den Niederlanden lebt, die Einheimischen ein Buch mit sieben Siegeln geblieben sind, was sie auch wiederholt betont, wenn sie über den geheimnisvollen Zauber der niederländischen Männer auf dt. Frauen schreibt. Die Infos zu den vermeintlich komplett unverständlichen Eigenheiten der Niederländer sind umfangreich, doch eben stark klischeegeladen und auf ihre kleine (Erlebnis-)Welt beschränkt. Ihre Darstellungen tropfen teilweise nur so von deutscher Kleinbürgerlich- und Kleingeistigkeit, obwohl sie sich als Journalistin als Weltbürgerin wähnt. Anstatt eine objektive Haltung einzunehmen und unvoreingenommen eine Grundeinstellung an den Tag zu legen, daß es in (wenn auch räumlich nahen, so dennoch dem jeweiligen Selbstverständnis nach sehr) verschiedenen Kulturen ganz unterschiedliche Herangehens- und Sichtweisen an und auf ein und dieselbe Sache geben kann und diese v.a. in erster Linie gleichberechtigt nebeneinander stehen, vergleicht sie Deutschland nicht nur andauernd mit den Niederlanden, sondern nimmt auch ständig eine Wertung vor, aus der meist das deutsche System/ Ansicht als die bessere hervorgeht. Und das nervt ebenfalls, weil sie damit impliziert, daß in Deutschland Milch und Honig fließen und man der Weisheit letzten Schluß hier erkannt hat. Habe das Buch nun zur Hälfte durch und bin mir nicht sicher, ob ich bis zum Ende durchhalten werde. Einen hervorstechenden Wert aber hat das Buch immerhin: man lernt (unfreiwillig) die Gedanken- und Lebenswelt einer im Ausland wohnenden deutschen Journalistin kennen, da diese als Rahmen für das gesamte Buch dient, was stellenweise recht interessant ist, aber vor allem aufgrund seiner Profanität ziemlich desillusioniert.


Stefan Loose Reiseführer Brasilien
Stefan Loose Reiseführer Brasilien
von Nicolas Stockmann
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu viele zu ungenaue Informationen, 26. April 2013
Ich habe dieses Buch 2012 zum Reisen v.a. in Santa Catarina verwendet, da es mir in einer Buchhandlung empfohlen wurde. Es beinhaltet am Anfang eine Reihe attraktiver Hochglanzfotos, die viel Lust aufs Land machen. Beim praktischen Reisen enttäuscht das Buch dann allerdings. Es wiegt ziemlich viel, was unhandlich ist (man hätte sicherlich wesentlich leichteres Papier verwenden können). Die Karten (zumindest die für Santa Catarina) sind nur sehr eingeschränkt von Nutzen, wenn man sich mit öffentlichem Verkehr durch das Land bewegen möchte, da die Busterminals oft nicht in den Karten verzeichnet (oder zumindest ihre grobe Lage nicht einmal erwähnt) sind und man so als Neuankömmling wenn nich völlig aufgeschmissen, so doch erheblich disorientiert ist. Einige in Südostbrasilien wichtige Tourismusgebiete, wie das Vale Europeu (und die Abendteuersportmöglichkeiten dort), werden mit keinem Wort erwähnt. Aber der Führer gibt durchaus den ein oder anderen interessanten Ausflugstipp. Diese zu erreichen wird allerdings durch die verschwiegenen Busbahnhöfe zur Herausforderung.

Die 3. Ausgabe wurde angeblich 2011 vollständig überarbeitet. Daran gemessen sind viele Preisangaben überraschend fern der Realität (meistens real 50-100% teurer!). So kostete die knusprige Ente in Vila Itoupava 55 statt 38 Real, Hostels in Floripa, deren Preisniveau als etwa 60 Real angegeben war, kosteten mehr als 100 Real. Die Ilha de Santa Catarina wird ausdrücklich für die Nebensaison (August - Mitte Dezember) empfohlen. Jedoch erwähnt der Reiseführer nicht, daß die malerischen Siedlungen der Insel dann auch komplett ausgestorben sind und so gut wie alle Unterkünfte und Restaurants geschlossen sind. Viele Übernachtungsmöglichkeiten waren nicht auffindbar.

Unter dem Strich ist dieser Reiseführer leider inakzeptabel ungenau. Ein zuverlässiger Ausweg sind die in Santa Catarina hervorragend organisierten und ausgestatteteten lokalen Touri-Informationen (wenn man sie denn findet, aber Polizisten wissen meist bescheid), die charmant und wohlinformiert, oft in verschiedenen Sprachen, spezielle Infos zu den jeweiligen Regionen geben. Englisch nützt wenig, doch mit soliden Spanischkenntnissen kommt man hervorragend durch das Land.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 10, 2013 1:17 AM MEST


Investieren in stürmischen Zeiten: Anlagestrategien für Vorsichtige
Investieren in stürmischen Zeiten: Anlagestrategien für Vorsichtige
von Uwe Lang
  Broschiert

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geldverschwendung, 3. März 2013
Der Titel läßt für den Kleinanleger einiges erwarten und weckt die Erwartung auf das, was auch auf dem Buchrücken vermerkt ist:

"viele solide Tipps und ohne Panikmache", "erfahrener Börsenexperte", "wie Sie Ihr Geld besonnen investieren", "auch welche Börsensignale Sie sich auch in unruhigen Zeiten verlassen können" und "welche Anlageprodukte Sie unbedingt meiden sollten".

Große Erwartungen, die aber schon nach den ersten Seiten enttäuscht werden. Die vielen soliden Tipps (von denen man natürlich annimmt, daß sie konkret seien und man auch Beispiele bekommt, wie man sie erfolgreich als Kleinanleger an den Börsen umsetzen kann) sucht man vergebens. Stattdessen präsentiert der Autor eine Reihe von Binsenweisheiten, z.B. daß nach mehreren fetten Jahren auch wieder magere Jahren kommen (müssen) oder man sein Engagement auflösen sollte, bevor es zu riskant wird etc.. Jedoch wie man diese Phasen als Kleinanleger mit hoher Treffsicherheit erkennen kann, wird im gesamten Buch an keiner Stelle thematisiert.

3/4 des Buches beschäftigen sich mit Warnungen, welche Geldanlagen der Kleinanleger vermeiden sollte. Kurzum: (fast) alle Anlagearten sind schlecht außer Aktien. Auf die im Buchtitel reißerisch genannten "stürmischen Zeiten" geht der Autor dabei - und auch im Rest des Buches - an keiner Stelle explizit ein. Die Hälfte des letzten Viertels kann man in Wikipedia unter den Stichworten KUV, KGV etc. nachlesen. An dieser Stelle bleiben außerdem die Ausführungen des Autors - in Anbetracht seines vorherigen vernichtenden Urteils über die Unnützlichkeit anderer Ansätze - erstaunlich vage. Eine konkrete Umsetzung im Handel des Kleinanlegers lassen sie nicht zu, so daß der Kleinanleger, der Hintergründe, Erklärungen und nützliche konkrete Hinweise in diesem Buch erwartet hatte, maßlos enttäuscht wird. Am Ende des Buches wird der Autor sachlich und empiehlt eine konkrete Strategie. Aber auch diese bleibt bzgl. ihrer Umsetzung sehr vage, so gibt er keine Tipps, wo sich der Kleinanleger die besagten Daten beschaffen könnte, welchen Zeitaufwand er/sie für ihre Umsetzung kalkulieren muß etc.. Doch verpaßt es der Autor nicht an mehreren Stellen in diesem Buch auf sein anderes Buch über die Börsenfallen hinzuweisen...

Das Buch präsentiert mehr als 40 ganzseitige Kursdiagramme, die überwiegend sehr oberflächlich besprochen und meist in einem Halbsatz "erklärt" werden. Die meisten dieser Diagramme zeigen sinkende Kurse, die offensichtlich gewählt wurden, um die Resultate von Ansätzen darzustellen, die nach den recht einseitigen, aber ausgeprägten Überzeugungen des Autors nicht funktionieren (können). Nach der Lektüre des Buches bleibt unklar, für welchen Leserkreis es geschrieben ist. Einerseits stellt der Autor auf S. 127 fest: "Wir Anleger trauen uns auch zu, bei einzelnen Unternehmen sagen zu können, ob ihr Börsenwert sehr günstig, angemessen oder maßlos überteuert ist". - Aber genau dazu enthält das Buch keine erhellenden Gedanken. Andererseits meint er auf Seite 86 die Bedeutungen der Abkürzungen der zehn wichtigsten Aktienindizes dem offensichtlich absolut unbedarften Leser erklären zu müssen. Außerdem äußert der Autor mehrmals, daß er viele Akteure auf den Wertpapiermärkten nicht verstehen kann: Kleinanleger, die Absolute-Return-Fonds kaufen, Experten, die Journalisten Einschätzungen zu Indexentwicklungen geben etc. bis er auf S. 139 seiner Empörung Ausdruck verleiht und fragt ob die "große Masse der Anleger" "geistesgestört oder blind" sind, was den arroganten und verständnislosen Grundtenor des Buches treffend widerspiegelt. Das irritiert den Kleinanleger, dem doch auch dem Buchrücken die oben erwähnten großen Hoffnungen geschürt wurden, da sich dieser eher Anworten als eine Reihe unbeantworter Fragen von diesem Buch versprochen hatte.

Statt dem Kleinanleger nützliche Tipps zu liefern, beschränkt sich der Autor vor allem darauf, gegen ziemlich alles und jeden zu polemisieren. Dieses Buch ist eines der am wenigsten durchdachten und am wenigsten überzeugenden, dafür aber am schlechtesten geschriebenen und strukturierten, die mir in den letzten Monaten in die Hände gekommen sind. Ausührlich erklärte, mit Beispielen veranschaulichte Anlagestrategien, wie man in stürmischen Zeiten sicher investieren kann, sucht man in diesem Buch vergeblich. Ab und an hat der Autor durchaus den ein oder anderen kurzen, sicherlich nützlichen Hinweis in den Text eingearbeitet, doch verteilen sich diese offensichtlich zufällig über das gesamte Buch.

Unter dem Strich: Absolute Geldverschwendung für alle, die keine absoluten Anfänger im Wertpapierhandel sind oder vorsichtige Anlagestrategien suchen.


Istanbul und Umgebung. City Guide: Entdeckung und Erlebnisse, Kultur und Aktivitäten in der Metropole zwischen Europa und Asien, zwischen Tradition und Moderne
Istanbul und Umgebung. City Guide: Entdeckung und Erlebnisse, Kultur und Aktivitäten in der Metropole zwischen Europa und Asien, zwischen Tradition und Moderne
von Manfred Ferner
  Broschiert

4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwach im praktischen Reisen..., 25. Dezember 2009
Eine Reiseführer, der solche essentielle Dinge, wie Wechselstuben, mit den Worten behandelt "Man findet sie überall in der Stadt" und in keiner Karte auch nur eine Wechselstube verzeichnet hat, ist ziemlich nutzlos. Ich bin dank dieser detaillierten Info mit vollem Gepäck einen geschlagenen Tag durch die Stadt geirrt (da ich auf der Durchreise war) und bin zufällig auf keine Wechselstube gestoßen, obwohl die nach der obigen Auskunft ja überall sein sollten.

Das Kartenmaterial ist zwar schön bunt und in Glanzdruck, aber läßt hinsichtlich der Ausführlichkeit, Umfanges (es werden nur die sowieso von Touris besichtigen Stadtteile aufgeführt) und Genauigkeit arg zu wünschen übrig. Zum Erkunden der Stadt abseits der ausgetretenen Wege ist er eher ungeeignet. Außerdem gehören die meisten der aufgeführten Unterkünfte dem mittleren bis höheren Preissegment zu, was den Führer für Budget-Reisende nicht unbedingt nützlich erscheinen läßt.

Alles in allem meine ich, daß dieser Reiseführer ziemliche Schwächen im Bereich des praktischen Reisens (d.h. sich auf eigene Faust ohne viel Vorplanung durchschlagen & die Stadt erkunden) aufweist, wodurch er nur bedingt nützlich ist. (Es gibt viele Hintergrundinfos, Exkurse etc., die durchaus interessant sind, jedoch wiegt das die Schwächen des Buches nicht auf. Wenn man über die Geschichte der Stadt in aller Einzelheit erfahren möchte, dann ist man sowieso mit einem Buch speziell dazu besser beraten als mit einem Reiseführer....)


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