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Rezensionen verfasst von
g-rush

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Tearing Down the Walls
Tearing Down the Walls
Preis: EUR 14,99

4 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen H.E.A.T am Scheideweg?, 17. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Tearing Down the Walls (Audio CD)
Mit dem letzten Album "Address the nation" hatte sich die Kurskorrektur zu mehr Härte und weniger Filigranität im Sound der Schweden bereits angedeutet. Doch was auf dieser Scheibe dank genügend hochklassiger Songs wie "Living on the run", "Breaking the silence", "The one and only" und ganz besonders "In and out of trouble" bestens funktionierte, lässt einen auf "tearing down the walls" oftmals mit einem großen Fragezeichen im Gesicht alleine zurück. Die Single "A shot at redemption" verhieß aufgrund ihrer Bierzelt- und Trinklied-Affinität schon nichts Gutes für das Album, und diese Befürchtungen bewahrheiten sich dann leider auch. Viel zu viele durchschnittliche Songs, eine nicht nachvollziehbare zweite Single (Britney, äh, Mannequin Show), noch mehr unsägliche Trinklieder (Laughing at tomorrow, einfach schrecklich und gewollt schief und besoffen gegrölt, das langweilige Titellied), ein mehr als durchschnittlicher Opener und so weiter... Offenbar fehlt der ausgestiegene Dave Dalone an allen Ecken und Enden. Dem gegenüber stehen nur zwei Songs, die qualitativ zur alten Form der Band passen: Emergency und Enemy in me. Und wie man den besten Track, nämlich "Under your skin", nur auf die Single und nicht aufs Album packen kann, zeugt für mich entweder von zu großem Selbstbewusstsein oder der sprichwörtlichen Orientierungslosigkeit, die sich durchs gesamte Album zieht.
In Sachen Sound gibt's leider auch nichts Positives zu vermelden: Limiter und Kompressor bis zum Abwinken, dass z.B. einfach die Snare auf ein bloßes Knacken reduziert wird, wenn's dynamikmäßig zur Sache gehen soll aber aufgrund oben genannter Mittel nicht kann und die Musik gegen die Wand läuft. Schade.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 21, 2014 1:25 AM MEST


Rise Up (Digipak)
Rise Up (Digipak)
Preis: EUR 19,99

10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eigentlich eine Frechheit..., 10. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Rise Up (Digipak) (Audio CD)
Was hatte ich mich auf dieses Album gefreut. War das W.E.T.-Debüt seit langer Zeit ein Album, das dem Melodic-Genre wirklich neue Impulse geben konnte, erlebe ich beim Nachfolger genau das, was mich in letzter Zeit immer seltener zu Produktionen aus dem Hause Frontiers greifen lässt: Ein Album nach dem Baukastenprinzip. Doch der Reihe nach:

Jeff Scott Soto singt wieder einmal perfekt: Kaum ein anderer Sänger passt so zu diesem Genre wie der rauchzarte Ex-Talisman. Die Instrumentalfraktion gibt sich songdienlich, und beim ersten Hören hat man den Eindruck einer perfekten Melodicrock-Produktion. Aber genau da liegt wohl der Hund begraben: Mit dem Debüt kann diese Scheibe nie und nimmer mithalten, denn sie stellt absolut nichts besonderes dar. Mein subjektiver Eindruck bezieht sich auf folgende Punkte:

1: Die Songs! Ich habe selten ein Album gehört, das gleichförmiger klingt. Fast ausnahmslos spielt sich alles im gezügelten Midtempo-Stampfbereich ab, und zu allem Überfluss kommt der gute Robban Bäck bei dieser Scheibe über die volle Länge mit genau zwei (!) unterschiedlichen Drumbeats aus. Na ja, vielleicht hat er gar nicht selbst auf der Platte gespielt, vom Sound und Producing her könnte es auch programmiert sein. Aber damit nicht genug. Ein bisschen Journey-Gitarren-Harmonien hier, ein bisschen Leppard-Anfettungs-Chöre da, und schon wird dem Hörer gehaltvolles Songwriting vorgemacht. Leider merkt man gerade bei den von Erik Martensson verfassten Stücken dann doch, dass der Mann in letzter Zeit einfach zu viel macht. Eclipse, Kimball und Jamison, Toby Hitchcock, Jimi Jamison und nun wieder W.E.T., das sind gut und gerne 70 Songs in den letzten zwei Jahren. Da bleibt es nicht aus, dass einem manches allzu vertraut und konstruiert vorkommt, denn die Substanz fehlt leider zusehends. Den Gipfel der Belanglosigkeiten machen für mich die nichtssagende Ballade "Love Heals" und das wirklich grausam nach Endachtziger-L.A. im schlechtesten Sinne (Poison, Warrant und wie sie alle hießen) schielende "Bad Boy". Im Intro von "Learn to live again" wird krampfhaft an die Erfolgsformel des Über-Hits "One Love" erinnert, ohne dessen Klasse auch nur annähernd zu erreichen. Dies gelingt leider nur ein einziges mal: "On the run" wäre auch auf dem Debüt nicht negativ aufgefallen. Wo wir beim Stichwort wären. Die Herrschaften von W.E.T. hätten sich jenes vielleicht vorher noch einmal anhören sollen: Invincible, One Love, Brothers in Arms, BAAMM!!!!!! So geht das! Dagegen stehen auf dem neuen Album Gähner wie "Walk away", "What you want", "The Moment".... na, jetzt wird's offensichtlich, oder?

2: Der Sound. Ok, das Debüt war auch nicht viel besser, aber ich habe es langsam satt, dass der Kompressor selbst bei der Ballade jeffs Stimme auf ein Nadelöhr zusammenquetscht, das Stereo-Panorama eingeengt erscheint und ganz offensichtlich der Regler für die Gitarren nicht gefunden wurde. Warum das so ist, ist schon klar, aber ins Radio bzw. in den Mainstream-Markt kommt man mit der Platte in der heutigen Zeit eh nicht. Was liebe ich doch meine 70er-Vinyls...

3: vom in sämtlichen Interviews viel beschworenen "Härtezuwachs" ist absolut nichts zu merken. Hierdurch soll wohl die kauffreudige "Hardrock/Metal"-Hörerschaft bei Interesse gehalten werden. Jedoch ist leider das Gegenteil der Fall. Dieser Produktion wurden selbst im Vergleich zum Debüt sämtliche (Plüsch-)Zähnchen gezogen. Als Hintertgrundgrummeln wahrnehmbare Gitarren, der beliebte Knörzelbass, Def Leppard-Stampfdrums und Kompressorpumen allein macht noch kein Rockalbum aus.

Ich wollte dieses Album wirklich gut finden, kann jedoch beim Hören absolut keine Leidenschaft wahrnehmen. Was soll's, leg ich halt wieder das Debut auf.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 28, 2013 12:58 PM CET


Transition [Vinyl LP]
Transition [Vinyl LP]
Preis: EUR 22,90

5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschung pur, 8. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Transition [Vinyl LP] (Vinyl)
Meine Bewertung bezieht sich auf die Vinyl-Ausgabe, obwohl ich das Album auch als CD besitze. Die Qualität der Pressung kann man aufgrund der mal wieder schlampigen Verpackung fast nicht beurteilen. Warum veröffentlicht eine Plattenfirma heute noch LPs ohne Schutzhülle? Stattdessen steckt die Platte in einer äußerst groben und harten Karton-Innenhülle und hat dementsprechend so viele Kratzer und Lagerspuren, dass beim Hören keine Freude mehr aufkommen kann. Auch das Waschen hat nichts mehr gebracht, es raschelt wie in der sprichwörtlichen Pappschachtel.
Zum Sound: In der Hoffnung, für die LP wäre ein extra Vinyl Master erstellt worden, habe ich mir diese zusätzlich zur CD bestellt. Aber leider ist auch hier der Sound ziemlich flach. Die Höhen Phasen, dass es einem fast schwindelig wird. Am schlimmsten finde ich den Gesang, die S-Laute klingen wie mit einem Flanger belegt und manchmal mehr nach "F" als nach einem kristallklaren "S". Insgesamt wirkt alles, als sei ein grobpixeliges Bild künstlich mit Weichzeichner "verfeinert" worden. Deshalb behaupte ich jetzt mal ganz frech: Für die LP wurde dasselbe Master wie für die CD verwendet, und zwar ein mp3. Der Sound hat keine Tiefenstaffelung mehr, alles klingt sehr "günstig". Für einen Musiker wie Luke muss das wie ein Schlag ins Gesicht sein. Womit hat er so etwas verdient? Über die Songs, die mit einem vernünftigen Sound eventuell Spaß machen würden, schreibe ich nichts, da ich über die mangelhafte Qualität des Produktes schockiert und dementsprechend nicht mehr objektiv bin.


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