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Rezensionen verfasst von
Monika_w (Wien, A)

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Gardena 1197-20 Wasserverteiler automatic
Gardena 1197-20 Wasserverteiler automatic
Preis: EUR 54,82

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Funktioniert bestens, 10. August 2014
Da ich im Garten nur einen einzigen Wasseranschluss habe, aber 2 Micro-Drip-Basisgeräte (und ein drittes Tropfrohr verlegen möchte), habe ich mich für den Kauf eines Bewässerungscomputers (1060 C) und dieses Wasserverteilers entschieden.

Die Bewertungen hier haben mich etwas verunsichert, aber es gibt sowieso keine Alternative zum Verteiler und teilweise kann ich die Aussagen nicht bestätigen.

Es können lt. Hersteller 2-6 Anschlüsse betrieben werden, was aber genaugenommen nur mit dem Kauf von Zubehör möglich ist, so wie der Verteiler geliefert wird, können nur 3-5 Anschlüsse verwendet werden, da nur 3 Endkappen und 5 Hahnstücke mitgeliefert weden. Getestet habe ich das Gerät mit 3 Anschlüssen, für 3-6 gibt es die möglichkeit, einen Hebel in die OFF-Stellung zu bringen, daher gehe ich davon aus, dass auch der Betrieb mit nur 2 Anschlüssen kein Problem ist.

Die Anschlüsse werden nacheinander angesteuert, Wasserdruck-abfall schaltet zum nächsten. Dafür braucht mein Verteiler ca. 30 Sek., bei automatischer Ansteuerung wird angeraten, 5 minuten Pause zu machen, verwendet man einen Gardena-computer mit Programm 15, so kann man gar nicht weniger Pause einstellen.

Der Bewässerungscomuter ist nicht unbedingt notwendig, alles, was hintereinander Wasseraufdrehen, wasserabdrehen, warten, wasseraufdrehen... kann, reicht für die Steuerung, ich persönlich verwende zwar den Gardena Bewässerungscomputer, aber NICHT Programm 15 (näheres kann beim Computer nachgelesen werden.)

Ich habe 1/2 Zoll-Schläuche angesteckt, aber aufgrund der Angaben hier nachgesehen, ob auch 3/4 zoll adapter dranpassen und die sind auch kein Problem, da ist genug Platz für alle 6 Anschlüsse.

Langzeiterprobt ist das Gerät nicht, ich habe nur im Zuge der Erstinstallation zahlreiche Tests gestartet, um das Zusammenspiel mit dem Bewässerungscomputer zu testen und zu sehen, in den verschiedensten Konstellationen passiert.

Einen Punkt Abzug gibts für die fehlende Endkappe und das fehlende Hahnstück, momentan würde ich 2 Anschlüsse brauchen und muss jetzt irgendeinen Schlauch montieren, nur weil das kleine Plastikteil fehlt. Da ich erweitern will, lohnt es sich auch nicht, das Teil nachzukaufen. Hahnstücke habe ich zuhauf, da kann ich noch nachvollziehen, dass man spart. Aber gibt es irgendwen, der Endkappen herumliegen hat?

Wenn man bisher nur mit einem einzigen Wasseranschluss gearbeitet hat, lohnt es sich auch, die vorhandenen Schlauchadapter durchzuzählen, auch da wird man einige brauchen, wenn man alle Anschlüsse belegen will :)


Gardena 1864-20 Bewässerungscomputer MasterControl
Gardena 1864-20 Bewässerungscomputer MasterControl
Preis: EUR 89,45

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bewässerungscomputer mit Wasserverteiler, 10. August 2014
@Voraussetzungen, Motivation für den Kauf
Ich habe mir diese Gerät in Verbindung mit dem Wasserverteiler automatic gekauft, um das Gießen schneckenbedingt in die frühen Morgenstunden zu verlegen und um nicht jedesmal zu vergessen, dass im Garten das Wasser noch aufgedreht ist.
Ein microdripsystem war bisher schon verlegt, der Schlauch wurde bisher händisch zwischen den vorhandenen beiden Basisgeräten umgesteckt, ein drittes Rohr soll in naher Zukunft verlegt werden. Es existiert nur ein Wasseranschluss im Garten, Feuchtesensor besitze ich (bisher) keinen.

@Gerät Allgemeines:
Die Programmierung mit Betriebsanleitung ist verständlich, allerdings habe ich für die Feinheiten trotzdem 3x die Bedienungsanleitung lesen müssen.

Es gibt grundsätzlich 2 Möglichkeiten, die Bewässerung zu programmieren: Die Programme 1-6 schalten die Bewässerung zu den 6 programmierten Zeiten ein. Das Programm 15 (bzw auch 11 für einen anderen Wasserverteiler) ist für den Betrieb mit dem Wasserverteiler gedacht.
Nett ist, dass beide Programmierungen gespeichert bleiben.

Ich habe beide Modi ausgetestet und werde letztlich auch den Wasserverteiler mit den "normalen" Programmen betreiben. Grund: NUR in diesem Programm ist die Taste MAN für manuellen Betrieb bedienbar. Da ich nur einen Wasserhahn habe und nicht jedesmal den Computer abschrauben will, kupple ich im Bedarfsfall den Schlauch vom Wasserverteiler ab und nutze diesen, wenn ich abseits der Bewässerung Wasser brauche. Je nachdem, ob ich das vor dem Drücken der MAN Taste mache oder erst danach, schaltet sich der Wasserverteiler weiter und damit kommen die Programme durcheinander (kann man natürlich leicht wieder korrigieren, aber das wird wahrscheinlich der Grund sein, warum der manuelle Knopf im Wasserverteiler-Modus (=Programm 15) nicht aktiv ist.)

@Programm 15 (Wasserverteiler-modus)
Dass man für den Betrieb des Wasserverteilers Programm 15 braucht ist nicht unbedingt richtig, wichtig ist das Programm jedenfalls dann, wenn man die Anschlüsse an unterschiedlichen Tagen bewässern möchte, da das Programm selbständig an Tagen, an denen ein Anschluss nicht dran ist, trotzdem für ca. eine Minute bewässert, um den Wasserverteileranschluss weiterzudrehen und diese technischen "Zwischenprogramme" schnell die 6 andernfalls zur Verfügung stehenden Programme übersteigen könnten. Ausserden wird gewährleistet, dass zwischen den Bewässerungszeiten eine Pause von 5 Minuten eingehalten wird, damit der Anschlusswechsel am Verteiler jedenfalls erfolgt ist.

Weiters ist auch die Angabe, dass man mittels Programm 15 jeden Anschluss maximal einmal pro Tag bewässern kann ev. irreführend, das ist von der Anzahl der offenen Anschlüsse am Wasserverteiler abhängig. (die beiden Geräte kommunizieren nur über Wasserdruck) Hat man am Verteiler 3 Anschlüsse offen, so kann man jeden 2x pro Tag ansteuern, in dem man am Computer 6 offene Anschlüsse angibt. (Programm 1 und 4 steuern Anschluss 1 an, Programm 2 und 5 Anschluss 2, Programm 3 und 6 Anschluss 3) Ich gehe davon aus, dass man bei 2 Anschlüssen 3x pro tag bewässern könnte, aber das habe ich mangels Abschlusskappe am Verteiler nicht austesten können ;)

@Programm 1-6 ohne Wasser-Verteiler:
Ist nicht in meinem Focus, funktioniert aber einfach und unkompliziert ;)

@Programm 1-6 bei Betrieb mit Wasserverteiler:
Alles, was Programm 15 selbständig erledigt, muss in dem Fall bedacht werden: jedes Ein/Ausschalten schaltet zum nächsten Anschluss am Verteiler weiter (sofern man genügend Zeit dazwischen lässt, mein Verteiler braucht ca. 30 sek zum weiterschalten) (5 Programme für 3 Anschlüsse bedeutet, dass das Programm 1 anfangs für Anschluss 1 läuft, danach für Anschluss 3 usw...)

Die Programme sollten daher an denselben Tagen laufen und die aktiven Bewässerungsprogramme sollten ein Vielfaches von den Anschlüssen betragen, wenn es wichtig ist, dass ein Programm einen bestimmten Anschluss bedient. Ausserdem führt das Betätigen der MAN Taste dazu, dass am Ende der manuellen Bewässerung / Wasserentnahme ev. zum nächsten Anschluss weitergeschaltet wird.

Ist die Bewässerung für alle Anschlüsse grundsätzlich gleich (z.B. täglich morgens zwischen 4 und 6h jewils 40 minuten) und die reihenfolge ist egal, dann muss auch nicht darauf geachtet werden, welcher Anschluss um 4h aktiv ist, einmal wird in der Reihenfolge 1,2,3, bewässert, ein anderes mal in der Reihenfolge 2,3,1.

Da der Computer die Anforderung "alle 3 Tage" lt anderen Bewertungen nicht umsetzen kann (wofürs 1 Punkt abzug gibt), bietet das normale Programm ev. auch da eine Lösung, wenn jeder Anschluss gleich behandelt werden soll und die Anschlüsse ein Vielfaches des Tagesintervalls sind. Bei 3 Anschlüssen würde ein einziges Programm, das täglich läuft, jeden Anschluss nur einmal alle 3 Tage bedienen.

Fazit: man muss mehr bedenken, hat tw. zu wenig Möglichkeiten, in anderen Anwendungsfällen mehr, diese Art von Betrieb ist also nur empfehlenswert, wenn man sich genau überlegt, was man erreichen will

@Gerät sonstiges
Interessant finde ich auch Programm 10, mit dem man generell eine Reduzierung der Bewässerung um einen bestimmten Prozentssatz vornehmen kann. (wenn es z.B. nicht so heiß ist), das habe ich aber ebenfalls nicht getestet.

Diese Bewertung ist eine "Am Tag der Installation" getätigte, auch wenn heute sämtliche Modi mehrfach getestet wurden, kann ich nichts über das Langzeitverhalten sagen.


In Vento 501082 - Addict-A-Ball 14 cm Puzzle-B
In Vento 501082 - Addict-A-Ball 14 cm Puzzle-B
Preis: EUR 9,95

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen genial, 10. Juni 2012
= Haltbarkeit:4.0 von 5 Sternen  = Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen  = Pädagogisch wertvoll:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
als ich das erste mal ein Bild davon sah, wollte ich das ding haben und es hat sich gelohnt.
ein geschicklichkeitsparcours der Sonderklasse, der nicht so einfach zu bewältigen ist und anfangs sucht- und frustpotential hat. Mittlerweile dient es nur der Entspannung zwischendurch, den gesamten parcours habe ich noch nie geschafft.
es gibt 100 kleine abschnitte und 3 einstiegspunkte (damit man nicht immer von vorne anfangen muss). Ins wohnzimmer gelegt, greift man immer wieder hin und auch Gäste haben ihren Spaß damit. Zu müde sollte man nicht sein, da kann der Frust schon hoch werden, wenn der kleine Ball schon wieder herunterfällt.

Was die oft angesprochene kleine Schrift angeht: die braucht man ja nur dann, wenn man nicht weiß, wo es weitergeht (dort steht die nächste Nummer). Wenn man sich die zusatzaufgabe stellt, auch das selbst herauszufinden, braucht man nicht lesen und hat eine knifflige Aufgabe mehr ;)

Teilweise sieht die Bahn billig aus und wahrscheinlich ist sie es auch, da das "original" aber ebenfalls nicht hochwertiger verarbeitet aussieht, gibt es keine Alternative ;)


Pralle Prinzessinnen: Styling für starke Frauen
Pralle Prinzessinnen: Styling für starke Frauen
von Tine Wittler
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen enttäuscht, 10. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich kenne Tine Wittler nicht, mich hat nur der titel angesprochen und das sonderangebot (EUR 5), ich dachte, da kann nichts verhaut sein. In meiner umgebung sind viele wirklich gut angezogene pralle Prinzessinnen und keine der Zeichnungen kommt an die Realität dieser Frauen heran (Photos zur Untermauerung der altmodischen Kleiderwahl gibt es ja nicht) und wickelkleider sind für mich ein no-go.

Vor dem Kauf rate ich zur Google-Bildersuche über die Autorin (habe ich leider verabsäumt). Wer danach denkt, dass dieses Buch von einer Expertin geschrieben wurde, der wird damit gut beraten sein.


3D Garten 11
3D Garten 11
Wird angeboten von Inter Commerce GmbH
Preis: EUR 16,80

24 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen derzeit ohne Alternative, 10. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 3D Garten 11 (CD-ROM)
Ich wollte einen Gartenplaner, da ich vorhabe, meinen Garten umzugestalten. Problem ist, dass kaum etwas vorhanden ist, dass es keine Testversionen von Programmen im netz gibt und wenn, dann ist das Vorhandene sehr veraltet. Aufgrund der Rezensionen zu diversen Produkten habe ich mich für das BHV-Produkt entschieden und gehofft, dass die neueste Version verbessert wurde.

Da dieser erst vorbestellbar war, habe ich die zeit genutzt, mich mit den Produkten im netz zu befassen und mir in der Bibliothek ältere Versionen bzw. die SW von Franzis anzusehen. Funktioniert hat kaum etwas, die Programme sind nicht intuitiv bedienbar. Sehr gut konnte ich mit dem Garden Planner umgehen, die Testversion reicht, um schnell einen Entwurf zu erstellen, das Programm verfügt aber über keinen 3D-modus.

Als die SW angekommen ist, habe ich als erstes das dicke Handbuch durchgelesen und ich empfehle das auch jedem Käufer, da die Bedienung des Programms auch hier nicht wirklich intuitiv ist, Funktionen unter winzigen Pfeilchen versteckt sind und ähnliches, man aber nach Lesen des Handbuchs einen Eindruck bekommt, was machbar ist und sich dementsprechend gezielter auf die Suche nach der Funktion begeben kann. Dass gleich auf Shortcuts hingewiesen wird (z.B. Alt-2 für die Enzyklopädie) ist für die Arbeitsgeschwindigkeit ebenfalls nützlich.

Das Einfügen von Objekten ist relativ problemlos, nach Lesen des Handbuchs weiß man auch, wie das "männchen" aussehen muss, damit man drehen, verschieben oder die Größe ändern kann und die 3D-ansicht funktioniet auch sehr gut, man bekommt einen guten Eindruck vom Endzustand (wobei ich den modus mit brille nicht nutze). Das Arbeiten mit einer Photovorlage habe ich nicht ausprobiert. Die Steuerung der Kamera ist mit der Maus schwierig, ich habe es bis dato noch nicht geschafft, die Position beizubehalten, die ich will. Leider habe ich noch keine statische Kamera gefunden, aber vielleicht gibt es sie ja doch.

Die meisten Pflanzen des Gartens (Österreich) konnte ich finden, mit der kopierfunktion in der Enzyklopädie ist es ein Leichtes, sich beim Kauf von neuen Pflanzen diese aus einer vorhandenen Pflanze mit ein paar modifikationen zu erstellen.

Im entwurf kann man verschiedene Details aus- oder einblenden (gegenstände, häuser, blumen, bäume...), allerdings werden Bäume und Sträucher immer gleichzeitig ausgeblendet. Das hat zur Folge, dass man sämtliche Sträucher, die unter den großen Bäumen stehen (z.B. rosen, Beerenobst, mahonien,..) nicht bearbeiten kann, weil sie einmal plaziert nicht mehr angeklickt werden können, wenn sie unter die Krone des baumes gepflanzt wurden.

In meinem ersten Entwurf habe ich den Rasen erst nach den Wegen gelegt und damit nicht mehr geschafft, die Wege anzusprechen oder zu sehen. Da aber ein Rezensent einer Vorversoin meinte, es gäbe irgendwo die Möglichkeit, Ebenen zu bearbeiten, hoffe ich, das feature auch hier zu finden. im Zweitentwurf habe ich den Rasen als Entwurfshintergrund entdeckt, daher stellt sich das Problem nicht.

Pflanzkalender, ebooks oder den Ressourcenmanager (der vielversprechend klingt) habe ich noch nicht verwendet, da bei mir die Gartengestaltung an erster Stelle steht. Der Garten im jahreszeitenwechsel, die Wachstumsbeobachtung oder aber auch die möglichkeit, den Sonnenstand abzufragen erachte ich als nützliche Funktionen.

Alles in allem ist die Bedienung etwas holprig, trotzdem ist das Produkt für mich das beste auf dem Markt, mit ein wenig Initialaufwand bekommt man eine realistische Darstellung des Gartens.


Bau und Leben der Rhinogradentia
Bau und Leben der Rhinogradentia
von Harald Stümpke
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, 16. Januar 2012
Da ich Fan von Morgenstern und Konrad Lorenz bin, fiel mir dieses Büchlein irgendwann in die Hände, ich habe die Version vom Fischer-Verlag. Das Buch ist für jeden, der gewohnt ist, trockene wissenschaftliche Abhandlungen zu lesen, dem Humor aber nicht abgeneigt ist, ein geniales Werk, in dem ich immer wieder neue Kleinigkeiten (Wortspiele, Namen) entdecke, die mir vorher nicht aufgefallen sind.

Ich bin weder Zoologin noch Akademikerin und habe, obwohl ich manches überhaupt nicht verstehe, trotzdem Spaß daran, Ansätze von Griechisch- und Englischkenntnissen erhöhen das "Verstehen" und bei Österreichern jenseits der 40 sind die Lachmuskeln vor allem bei der Betrachtung bestimmter Naslinge gefährdet. (Ich hoffe, das geht durch die bunten Zeichnungen der Neuausgabe nicht verloren). Aufgrund der Art des Inhalts fällt es mir schwer, eine Empfehlung für jedermann abzugeben, am besten in das Buch hineinklicken und anlesen.


Gebrauchsanweisung für Wien: Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe
Gebrauchsanweisung für Wien: Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe
von Monika Czernin
  Taschenbuch
Preis: EUR 14,99

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Themenverfehlung, 15. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich die Gebrauchsanweisung für Schweden gelesen hatte, fragte ich mich, ob es das auch für Österreich gibt, um zu sehen, was andere von uns denken. Gibt es. Sogar für Wien im speziellen. Ich habe mir die Rezensionen hier durchgelesen und meine erste Reaktion war: von einer Wienerin? Uninteressant. Dann aber weitergelesen und fasziniert von den sehr unterschiedlichen Bewertungen das Buch erstanden.

Ich habe es gelesen und bin ratlos. Was soll das Buch sein und für wen soll es sein? Eine Gebrauchsanweisung erklärt das Wie im Umgang mit etwas. Das ist das Buch definitiv nicht. Oder doch: "Gebrauchsanweisung für die Familie Czernin" wäre ein guter Titel.

Das Buch spielt in der Vergangenheit, könnte höchstens für ein Wien der Jahre 1950-70 als Gebrauchsanweisung dienen und selbst da habe ich meine Zweifel. Ich hatte beim Lesen ein Bild der Autorin vor Augen, da sie im Text allgegenwärtig ist: geboren ca. 1890, eine Adelige, die nichts zu tun hatte, sich nur über die Zugehörigkeit zu ihrer Familie definiert und dieser daher eine überdimensionale Bedeutung zuweist. Eine alte Frau, die sich an ihre Jugend erinnert, an einen Ball bei Hof, hie und da der Großtaten ihrer Ahnen während diverser Kriege in noch weiter zurückliegenden Jahrhunderten gedenkt. Zufällig blickte ich auf den Klappentext und dass die Autorin 1965 geboren ist, hat mich doch sehr verwundert.

Man möge meine Phantasie verzeihen, aber es ist die Autorin, die den Leser auffordert, sich bei einem Spaziergang Damen in hochgeschlossenen Kleidern mit Spitzen vorzustellen, die mit irgendeinem Grafen verlobt sind, statt die Stadt zu genießen.

Um den Stellenwert der Vergangenheit im Buch etwas zu verdeutlichen: 10 Seiten umfasst das Kapitel "Türken in Wien". 3 davon würde ich der Gegenwart (ab 2. Weltkrieg) zuordnen, ansonsten lesen wir seitenweise über die Türkenbelagerungen (16., 17.Jh.).

Am Ende einer langen Abhandlung zur Strudelhofstiege steht: "Sie ist kein Denkmal, keine steinerne Erinnerung an irgendein wichtiges historisches Datum oder eine prominente Persönlichkeit. Sie ist eine ganz normale Steintreppe und gleichzeitig ein literarischer Ort." Obwohl die Autorin diese Erkenntnis für die Stiege niederschreibt, spricht sie der Stadt Wien eine Gegenwart oder Normalität gänzlich ab.

Belangloses Namedropping und die dauernde Erwähnung sämtlicher Verwandten bzw. Themenauswahl danach, ob man einen Czernin einflechten kann, reduzieren das Ergebnis um weitere Seiten, falls man über das momentan bestehende Wien informiert werden will und an der Czernin-Chronik nicht interessiert ist.

Das interessanteste am Buch, wenn man davon absieht, dass es einen Zweck erfüllen sollte, sind diverse Zitate und die lange Liste der Literaturempfehlungen. Dafür, dass eine Passage enthalten ist, die mich neugierig gemacht hat, Brigitte Hamanns Wien-Buch zu lesen (es geht natürlich auch hier keineswegs um das aktuelle Wien, sondern das vor dem 2. Weltkrieg) und für den Schreibstil gibt es 2 Punkte.


Die Fotoschule in Bildern. Naturfotografie: Das Praxisbuch für Naturmotive (Galileo Design)
Die Fotoschule in Bildern. Naturfotografie: Das Praxisbuch für Naturmotive (Galileo Design)
von Sandra Bartocha
  Broschiert

17 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bilderbuch mit Entstehungsgeschichte, 31. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich bin eine Knipserin, die Reisen dokumentiert oder Stimmungen einfangen will, deswegen bin ich immer wieder auf der Suche nach Tipps zu einem besseren Bildaufbau, zu aussagekräftigeren Bildern. Ich bin viel in der Natur unterwegs und daher bin ich auf dieses Buch gestoßen (mein ca. fünftes)

Erster Eindruck "wow - endlich etwas anderes" - Für das konzept gäbe es 6 Sterne. Es gibt jeweils ein gutes Bild und dazu nicht nur die technischen Daten, sondern auch die genze Entstehungsgeschichte dazu. Endlich wird mir klar, dass es nicht nur an der Kamera, am Können liegt, dass ich ein Photo niemals machen werde können, sondern auch daran, dass ich gar nicht die Zeit aufwenden kann bzw. will, 10x zur selben Stelle zu gehen, nur damit das Licht und das Wetter genau passen. Nie ist das so deutlich herausgekommen wie hier. (Aber ein Photo soll mein Leben dokumentieren, ich will nicht mein Leben für ein Photo hergeben, daher für mich der falsche Ansatz)

Ich blättere mich von Photo zu Photo durch, bewundere die erste Mehrfachbelichtung (soll sein, ist aber für mich nicht gerade klassische Naturphotographie), die zweite - na gut, sie mags halt, die dritte... (ich erkenne mittlerweile sogar schon in Photozeitschriften, ob ein Photo von Sandra Bartocha ist und das finde ich bedenklich, da ich ihren Stil nicht mag)

Langsam macht sich Enttäuschung breit, das Buch lebt von Wiederholungen, das Preis/Leistungsverhältnis stimmt nicht, 30 EUR sind zu viel für dieses richtigerweise von vielen "Bilderbuch" genannte Werk, gemessen an anderen Fotoschul-büchern, die weit mehr Informationen bieten und nicht an einem Nachmittag ausgelesen sind. Sollte es auf 20 sinken, kann ich nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen ;)

Wer schon andere Bücher besitzt, Abwechslung will und/oder Geld für einen schönen Bildband ausgeben will, dem kann ich das Buch empfehlen. Wer seine erste Fotoschule in Händen halten will, um bessere Bilder zu machen, sollte lieber zu Büchern wie z.B. "Digitale Photografie - die Profitechniken" von Tom Ang greifen. Als Bildband empfinde ich sogar Harald Mantes "Das Photo" als preiswerter, weil informativer, aber das könnte auch Geschmackssache sein, mich sprechen klare Bilder mehr an.

Mehrere Autoren in einem Band zu vereinen, ist eine gute Idee, hat man Bartocha dabei, wünschte ich mir aber einen dritten, vielfältigeren Naturphotographen dazu - dann wäre das Buch jedenfalls gehaltvoller.


Gebrauchsanweisung für Schweden
Gebrauchsanweisung für Schweden
von Antje Rávic Strubel
  Taschenbuch

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 31. Dezember 2011
Vor meinem Stockholmaufenthalt sind mir bei den Reiseführern 2 Bücher in die hände gefallen, einmal der Fettnäpfchenführer Schweden und dann die Gebrauchsanweisung für Schweden. Da ich keine Schweden kenne, habe ich beide gekauft, unter anderem, um 2 Meinungen zu haben und dann vielleicht besser beurteilen zu können, was eher stimmen wird und was eher nicht, das Konzept ist auch aufgegangen.

Ich muss dazu sagen, dass ich den Fettnäpfchenführer zuerst gelesen hatte und dieser wesentlich direkter und deutlicher ist, hier in der Gebrauchsanweisung ist manches subtiler verpackt und ich weiß nicht, ob ich immer gemerkt hätte, dass ich gerade eine wichtige Information lese, wenn ich dieses Buch zuerst gelesen hätte.

Die ersten Kapitel waren flüssig zu lesen, sehr amüsant und vom Stil her wesentlich besser als das andere Buch. Zwischendurch habe ich die Bewertungen hier gelesen und habe die schlechten Bewertungen nicht verstanden. Dann las ich weiter und war nur fadisiert.
Auch ich konnte den Ich-Erzählungen ohne weitere offensichtliche Gebrauchsanweisung nichts abgewinnen

Nach dem Urlaub wollte ich das Buch noch einmal lesen, um hier sagen zu können, wo der Bruch beginnt. Aber das Problem ist: ich konnte nicht aufhören, weiterzulesen und habe mich sehr gut in die Landschaft hineinversetzen können. Einziger Unterschied: der Druck, vor der Reise Informationen finden zu 'müssen', ist weggefallen, das Buch musste für mich nicht mehr effizient sein und so konnte ich es einfach nur wirken lassen. Nach den ersten Kapiteln werden die Hinweise subtiler. Aber wenn ich an meinen ersten Skandinavienurlaub in Norden denke, kein Wunder. Wir haben oft tagelang kaum jemanden ausser auf den Campingplätzen gesehen. Es hat seine Berechtigung, dass die Landschaft, die Gegend und die Mücken im Vordergrund stehen und nicht so sehr die Menschen.

Für mich als Österreicherin ist es angenehm, dass eine ostdeutsche Autorin sich dem Thema nähert, so habe ich 3 Gebrauchsanweisungen in einer Hand: für Schweden, für Ostdeutsche und nach Lesen der Kommentare hier für den typischen Westdeutschen (ich hätte nie gedacht, dass das kleine Wessikind durch die Vereinigung persönlich so verletzt worden ist)

Letzterer sollte sich eindeutig das Fettnäpfchen-buch kaufen. Klare Aussagen, Holzhammermethode, keine Spur Literatur und es sind auch jene Tipps enthalten, die ein sozialistisch geprägter Ostdeutscher nicht geben kann, da er nie auf die Idee käme, sich in gewissen Situationen 'typisch deutsch' zu verhalten.

Bei den anderen (egal, welcher Nation sie angehören), die in der Lage sind, hinter den Zeilen zu lesen und die einen anderen Blickwinkel als ihren eigenen zulassen, wird es von den Erwartungen abhängig. Soll das Buch 'etwas bringen', so könnte es sein, dass es zu subtil ist, zu viel 'Geschwafel' enthält. Hat man Freude daran, etwas über andere Menschen zu erfahren, so ist das Buch ein mehrfacher Treffer, denn die Autorin verrät viel über sich selbst.
Und natürlich werden Klischees bemüht. Ein Vorwurf, den ich überhaupt nicht verstehe - was erwartet man denn von einer Gebrauchsanweisung für Schweden auf ein paar Seiten abgesehen von Klischees? Möchte ich denn nicht genau die serviert bekommen? Es ist ja nicht so, dass an klischees nichts Wahres dran ist, sie helfen bei der ersten Orientierung.

Dass ich 3 Sterne vergebe, hängt damit zusammen, dass ich das Buch zwar im Nachhinein sehr gut finde, aber zuvor, als ich es 'brauchte' nicht so zufrieden war. Ausserdem denke ich schon, dass ich ohne die Kombination beider angesprochenen Bücher ebenfalls weniger lernen hätte können. Als einfache Reiselektüre ohne den 'Gebrauchsanweisungs'-Anspruch vergäbe ich 5 Sterne.


Step to the Beat
Step to the Beat
Wird angeboten von World-of-Games
Preis: EUR 21,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen auch ich bin süchtig, 22. Dezember 2011
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Step to the Beat (Videospiel)
auch ich bleibe bei der persönlichen Erfahrung und bitte für Details zum Spiel die vorherigen Bewertungen zu lesen, die das ausführlich getan haben.
Ich gehe gerne spazieren und hasse laufen, daher ist für mich gehen die ideale Sportart und das Spiel vor allem für Wintertage, an denen ich nicht alleine in die Finsternis will, sehr gut geeignet. Ich gehe mit dem Board, das geht aber nach Stundenlangem Gehen bei mir auf die Archillessehne. Habe jetzt eine Tanzmatte erstanden, aber leider habe ich eine der neuen Wiis, die nicht damit kompatibel ist :(

Mit Nunchuk habe ich es auch versucht und es geht eigentlich auch. Nur sollte man dann in den Optionen die Penalty abstellen, damit keine Chips abgezogen werden. ausserdem kann man dann auch beruhigt einmal stehenbleiben und aufs Meer sehen *ggg*. Wenn ich genug eingesammelt habe, was mit dem Board besser geht, stelle ich auf nunchuk betrieb um.

Die Lieder brennen sich zu Beginn ein, weil es immer dieselben sind - um sie schneller freizuschalten, könnte man auch die Preise hinuntersetzen und erst einmal diese sammeln.
Für mich ist es jedenfalls ein Ansporn, das ganze auch vor der Haustür zu versuchen. Kopfhörer tragen ist für mich mit Läufern verbunden, aber warum soll man nicht im Takt der Musik einfach nur gehen können? Selbst wenn mir das Spiel in Zukunft zu langweilig wird, ist allein diese Erkenntnis das Geld wert und ich sammle schon mp3s im richtigen Beat :)


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