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Rezensionen verfasst von
Leseratte

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Das Haus hinter dem Maulbeerbaum
Das Haus hinter dem Maulbeerbaum
von Helen Abele
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

5.0 von 5 Sternen Spannend und unterhaltsam, und ach! Die Liebe ..., 18. Juli 2015
Ein wirklich spannendes und packendes Buch im Stil von "Der Lavendelgarten" oder "Das Orchideenhaus". Ich liebe ja solche Schmöker, daher habe ich mich besonders gefreut, als ich es in einem Ferienhaus von Freunden im Bücherregal gefunden habe. Und es hat mich nicht enttäuscht - das perfekte Lesematerial für einen Sommerurlaub im Süden! Gerade die Vergangenheitsteile sind super recherchiert und richtig toll geschrieben. Hoffe sehr, die Autorin schreibt bald einen weiteren Roman.


Venus undercover: Blood Escort #1
Venus undercover: Blood Escort #1
Preis: EUR 0,99

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sex and Crime und jede Menge freche Mädchen, 25. Juni 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Huch, damit hatte ich nicht gerechnet. Ein Thriller, der nicht nach dem Prinzip "Warum liegt hier Stroh?" funktioniert, sondern die erotische Handlung glaubwürdig in den spannenden und nicht ganz unblutigen Plot einbindet - und dazu auch noch witzig. Wer hätte das gedacht. Interessantes Konzept! Weiter so.


Märchenblut
Märchenblut
Preis: EUR 1,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein tolles Debüt mit einer supersympathischen Kommissarin, 25. Juni 2015
Rezension bezieht sich auf: Märchenblut (Kindle Edition)
Zugegeben, ich bin immer skeptisch, wenn ich lese, dass ein Buch ohne Verlag erschienen ist. Zu oft habe ich mich schon über schlecht konzipierte Plots, fehlerhafte Sprache und jede Menge Rechtschreibfehler ärgern müssen. Nadja Roth hat mich aber sehr überrascht. Nicht nur, dass der Text von sehr guter Qualität ist, die Story ist spannend und Fehler gibt es auch so gut wie keine. Der außerordentlich sympathischen Ellie folgt man gern durch die Handlung. Zugegeben, sie stolpert manchmal ein wenig unbeholfen durch Schifferstadt, aber genau das macht den Reiz des Buchs für mich aus. Sie ist alles andere als perfekt, keine blitzgescheite Miss Marple und kein ewig griesgrämiger Kurt Wallanders, sondern eine Frau wie du und ich, die sich mit Schweißflecken und Atemnot nach der ersten (kurzen) Radtour des Sommers herumplagen muss.
Einen Punkt Abzug gibt es für die Brutalität, die mir an manchen Stellen etwas zu krass war. Für Leser von "Schlachtplatten" aber genau das Richtige! Zarte Gemüter dürfen darauf hoffen, dass Frau Roth beim nächsten Mal zu einer unblutigeren Mordmethode greift.


Sie da oben, er da unten: Roman
Sie da oben, er da unten: Roman
von Cordula Stratmann
  Taschenbuch

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Frust ganz oben, Humor ganz unten, 25. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Sie da oben, er da unten: Roman (Taschenbuch)
Normalerweise lese ich ein Buch mit 200 Seiten an zwei Tagen weg. Das Buch hat mich angesprochen, weil es einen wirklich lustigen Plot verspricht, unterhaltsam sein soll (immerhin lobt Roger Willemsen: "Sagenhaft und herrlich komisch!") und außerdem von einer gewissen Cordula Stratmann geschrieben wurde, die meiner Meinung nach zu den lustigsten Frauen im deutschen Fernsehen gehört.

Im Fernsehen. Ich wiederhole: IM FERNSEHEN.

Denn schreiben, Frau Stratmann, nee, das lassen wir lieber. Das war ein netter Versuch ("Sie hat sich stets bemüht!"), den wir aber als gescheitert bezeichnen müssen. Die Autorin verschießt ihr Pulver auf den ersten 15 Seiten: Sabine ist tot, ermordet von ihrem Ehemann. Das Motiv liefert Dieter gleich in den ersten Kapiteln, Sabine ging ihm nämlich mal wieder so massiv auf die Nüsse, dass er im Überschwang beherzt zudrückte, und jetzt liegt sie da, erdrosselt in der Diele.

Der Leser befindet sich zu diesem Zeitpunkt ca. auf Seite 25 und fragt sich zurecht, wofür die nächsten 175 Seiten jetzt noch nötig sind. Täter klar, Motiv klar, Tathergang aus zwei Perspektiven ausführlich erläutert. Was kann da noch kommen?

Nix, genau, da kommt auch nix mehr. Außer, dass Sabine regelmäßig vom Himmel aus gemeinsam mit Hildegard Knef und Patrick Swayze im "Mal-Gucken-Bereich" auf die Erde herabguckt und Dieter bei seinem Treiben beobachtet. Oh, und natürlich die Tatsache, dass Sabine sich von einem ortsansässigen (toten) Schönheitschirurgen die Obduktionsnarbe korrigieren lässt. Was auf den letzten 30 Seiten noch passierte, weiß ich nicht, ich habe das Buch nach 14 Tagen und 170 Seiten frustriert weggelegt. Schade, Cordula, schade, Verlag, schade Roger (der in der Danksagung lobend erwähnt wird: "Ganz besonders will ich hier meinem Freund Roger danken, der mich zu Beginn heftig anschubste (...) und in späteren Etappen (...) schubste er zuverlässig nach! Danke Roger, du wahrer Eselstreiber!") - das hättet ihr mir und anderen ersparen können!


Alberta empfängt einen Liebhaber: Roman
Alberta empfängt einen Liebhaber: Roman
von Birgit Vanderbeke
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Bittersüß, 21. April 2008
Ein großartiger Roman über das, was die Liebe ist. Tragik, Komik, Schmerzen, Erotik, Hass und vor allem die absolute Unmöglichkeit, irgendetwas zu erzwingen. Selbst das Durchbrennen der beiden Protagonisten muss minutiös geplant werden und sie scheitern doch kurz hinter Mannheim in einem deutschen Autobahnhotel, das Vanderbeke abolut treffend als leberwurstartig bezeichnet. Dieses Buch ist so passend, so treffend, so unglaublich furchtbar und absurd, dass es in den Bann zieht und nicht mehr loslässt. Alberta hat mich begeistert und seitdem auch beim dritten und vierten Lesen nicht enttäuscht. Sensationell!


Kleine Geschichte des Hörspiels
Kleine Geschichte des Hörspiels
von Hans J Krug
  Taschenbuch

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartig!, 10. Mai 2007
Juhu, endlich hat jemand das Hörspiel wahrgenommen!

Was der Buchhandel schon seit den 90ern bemerkt hat, ist endlich auch der Wissenschaft aufgefallen: Das Hörspiel lebt!

Wie es dazu gekommen ist, trägt Hans-Jürgen Krug eindrucksvoll in seiner Chronik zusammen. Dafür verwendet er die bekannten Historien von Fischer, Knilli, Schwitzke und Klippert als Ausgangsbasis - dem interessierten Leser werden diese Chroniken, die nur maximal bis zu den 80er Jahren reichen, erspart.

Einziges Manko: Der populäre Hörtext, der heute einen Großteil des Sortiments ausmacht, verschwindet hinter dem künstlerischen Hörspiel. Außerdem wird das Hörbuch nur marginal verhandelt, obwohl es der am meisten produzierte Hörtext ist. Und überhaupt: Hörspiel, Hörbuch, Audiobook - Krug verzettelt sich, wie übrigens alle anderen wissenschaftlichen Theorien, in Begriffsungenauigkeiten.

In Anbetracht der Tatsache, dass dieses Buch die einzig brauchbare Geschichte des Hörspiels bis zum Jahr 2003 ist, kann diese Schwäche jedoch nur einen kleinen Kritikpunkt bilden.

Für alle, die sich mit dem historischen und modernen, künstlerischen und populären Hörtext beschäftigen: Pflichtlektüre!


Das Erbe der Kassettenkinder: ... ein spezialgelagerter Sonderfall. Hörspiele
Das Erbe der Kassettenkinder: ... ein spezialgelagerter Sonderfall. Hörspiele
von Annette Bastian
  Taschenbuch

5 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen gähn, 10. Mai 2007
Ach, wie schön, ein Kinderhörspielbuch - poppig verpackt, reißerisch angepriesen ... und wissenschaftlich vollkommen unbrauchbar.

Da macht die Autorin sich soviel Mühe, alle Kinderhörspiele der 70er und 80er Jahre zusammen zu tragen, und was dabei heraus kommt, ähnelt mehr einem Poesiealbum, als einer Grundlage für wissenschaftliche und forschende Arbeiten. Und selbst als reine Bettlektüre ist das Buch langweilig: Alles, was man da liest, ist nur interessant, wenn man selbst ein Kassettenkind ist, und dann ist es auch schon nicht mehr interessant, weil man schon alles weiß. Für wen ist also dieses Buch?

Studenten und Wissenschaftler: Finger weg. Die letzten zwei Seiten halbwegs innovative und moderne Theorien rechtfertigen nicht dne Kaufpreis.

Kassettenkinder: bitte schön, aber für das Geld kann man sich auch tolle neue Hörspielkassetten kaufen.

Fazit: Nicht Fleisch und nicht Fisch. Für die Wissenschaft vollkommen unbrauchbar wegen viel zu viel "persönlichen Erfahrungswerten" der Autorin und einer Menge unbrauchbaren Materials, für den Heimgebauch viel zu langweilig geschrieben. Besser nicht.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 30, 2012 12:58 PM MEST


Hörspiel und Hörbuch - Mediale Entwicklung von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart
Hörspiel und Hörbuch - Mediale Entwicklung von der Weimarer Republik bis zur Gegenwart
von Stefan Köhler
  Taschenbuch
Preis: EUR 19,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen na ja..., 10. Mai 2007
"Hörspiel und Hörbuch" - schon der Titel leitet in die Irre. Wer denkt, eine Chronik des Hörbuches zu bekommen, wird enttäuscht. Da das Hörbuch bisher die Qualifikation für eine eigene Geschichte verpasst hat, wird es in den meisten Hörspielgeschichten nur am Rand erwähnt - genau wie in diesem Buch. Besonders ärgerlich ist das, weil der Titel verspricht, dass das Hörbuch gleichwertig behandelt wird.

Weiteres Ärgernis: Der Autor zitiert in erster Linie die Hörspielgeschichte von Manfred Krug. Die ist sehr gut und bisher die einzige, die bis zum Jahr 2003 reicht, sie eignet sich daher als Einzige für eine umfassende und zeitgenössische Hörspielchronik.

Wer "Hörspiel und Hörbuch" kauft, bekommt einen gekürzten Aufwasch der Krug-Chronik - dann doch lieber gleich das Original kaufen.

Auch der 2. Teil, der sich mit Tonträgern, neuen Medien und der neuen Hörspielgeneration beschäftigt, ist nicht wirklich innovativ. All das kann man ebenfalls in Krug, unter anderem aber auch kostenlos auf diversen Hörspielseiten im Internet nachlesen.

Fazit: Für eine kurze und prägnante Chronik reichts aus, trotzdem ist die "Kleine Geschichte des Hörspiels" wissenschaftlicher und interessanter.


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