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Rezensionen verfasst von
Theru "Bücherwurm"

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Das Labyrinth erwacht
Das Labyrinth erwacht
von Rainer Wekwerth
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atemlos!, 9. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Labyrinth erwacht (Gebundene Ausgabe)
Zuerst möchte ich erwähnen, dass ich eigentlich keine Thriller lese. Einfach weil ich dachte, dass die keine tiefere Handlung haben und es nur darum geht, den Leser möglichst lang auf die Folter zu spannen, bis am Ende alles aufgelöst wird. Fertig. Wie habe ich mich getäuscht! Mehr als das, "Das Labyrinth erwacht" ist mein absolutes Lieblingsbuch geworden und wird von mir täglich mit schmachtenden Blicken betrachtet und ständig erneut gelesen (dabei lese ich Bücher sonst NIE mehrfach).

INHALT
Ich denke, hierzu wurde in anderen Rezensionen schon alles gesagt. Vielleicht sollte ich allerdings noch erwähnen, dass das Buch mehr ist als das, was in der Inhaltsangabe steht, aber dazu später mehr.

AUFMACHUNG
Top! Sieht schön im Regal aus und passt auch zum Inhalt des Buches.

KRITIK
Was war ich überrascht, als ich bereits nach dem ersten Kapitel nicht mehr aufhören konnte zu lesen! Ich dachte, die anfängliche Spannung ließe sich nicht mehr steigern, aber falsch, denn die Atmosphäre wird von Seite zu Seite dichter und zum Ende hin hat es mich die ganze Nacht lang wach gehalten. Wie vorhin erwähnt habe ich Thriller für nicht besonders tiefgründig (man möge mir meine Vorurteile verzeihen) gehalten, aber dieses Buch ist alles andere als das. Ich denke was mich am meisten fasziniert hat war, dass so viel Leben in diesem Buch steckt, in dem die Charaktere eigentlich ständig mit dem Tod konfrontiert werden. Das macht für mich auch die ungeheure Brillanz dieses Buches aus.
Jeder Charakter ist individuell, was bedeutet dass jeder sich im Labyrinth anders verhält. Man könnte jetzt an Klischeehafte Typen denken, doch davon ist man in diesem Buch weit entfernt. Als Leser erfährt man nur so viel wie auch die Charaktere wissen, doch was man weiß lässt hinter jeder Persönlichkeit eine wirklich spannende Vergangenheit vermuten.
Dieser Punkt führt uns allerdings auch zu einem Problem des Buches: Am Ende der Reihe kann nur einer überleben. Und es fällt mir mächtig schwer das zu akzeptieren! Irgendwie schließt man alle Personen ans Herz, weil man sich fühlt, als wäre man live im Labyrinth dabei - und sowas schweißt schließlich zusammen! ;)
Und noch ein Problem gibt es: Nicht nur der Leser schließt die Charaktere ins Herz, sondern diese sich auch gegenseitig. Und was könnte in einem Labyrinth, in dem am Ende nur einer überleben KANN, gefährlicher sein als Protagonisten, die sich nicht gegenseitig sterben lassen WOLLEN?
Ich bin absolut fasziniert von diesen Umständen, so makaber es sich auch anhört. Das lässt einen einfach nicht kalt und man will nicht mehr aufhören zu lesen. Rainer Wekwerth versteht es den Leser absolut in seinen Bann zu ziehen, es gibt keine ruhige Minute im Buch. Der Schreibstil ist direkt und wirklich schön, und da jeder Charakter abwechselnd aus seiner Sicht erzählt, auch immer mit einer persönliche Note.
Länger möchte ich auch gar nicht um den heißen Brei rumreden, weil "Das Labyrinth erwacht" ein Buch ist, das man entweder selber gelesen oder was verpasst hat (; Es lässt sich nicht mit Worten beschreiben, man muss einfach selber lesen!

FAZIT
Wenn jemand der keine Thriller mag einen Thriller zum neuen Lieblingsbuch hat, nachts um 3 wach liegt um zu lesen, wenn 5 Sterne definitiv nicht genug sind, diese Rezension nur ANNÄHERND beschreibt wie toll dieses Buch ist und wenn die Tage bis zum Erscheinen von Band 2 einfach nicht vergehen wollen, dann muss es sich wohl um "Das Labyrinth erwacht" handeln. Ach, was ist das Buch toll! Lesen, lesen, lesen!
Aber Achtung, 'Friede Freude Eierkuchen' oder ein Happy End wird es wohl nicht geben, denn wer darauf hofft ist hier an der falschen Adresse. Und trotzdem, es lohnt sich.

(Übrigens ist mein Lieblingscharakter León! Ich fühle mich dazu verpflichtet das noch zu erwähnen, weil Rainer Wekwerth ihn meiner Meinung nach ganz besonders toll ausgearbeitet und vielschichtig ge- und beschrieben hat.)


Hexenfluch: Roman
Hexenfluch: Roman
von Lynn Raven
  Taschenbuch
Preis: EUR 12,99

26 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hexenfluch oder Sexfluch?, 8. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hexenfluch: Roman (Taschenbuch)
"Sexfluch" wäre wohl wirklich der bessere Titel für dieses Buch gewesen, meiner Meinung nach zumindest. Warum? Naja, fangen wir mal beim Inhalt in Kurzfassung an.

INHALT (oder "Was hinten Gott sei Dank nicht drauf stand, weil das Buch sonst wirklich nicht von mir gekauft worden wäre"): Der Hexer Christian ist seit gut 800 Jahren Sexsklave bei einer Dämonenfürstin, für die er jede Nacht mit einer anderen Hexe schlafen muss, um sie zu "brechen". Er will sich aber aus diesem Dasein befreien und macht sich deshalb Ella zu Nütze, die ihre Hexenkräfte nur durch Zufall entdeckt, und muss natürlich erst mit ihr schlafen, um seinen "Bann" zu brechen. Blöd nur, dass er fünfzehnmal zu oft direkt vor Ella stand um ihr bewusst zu machen das er auch beim sechzehnten Mal noch umwerfend gut aussieht - Klar also, dass sie nach 120 Seiten in ihn verliebt ist; sodass die Geschichte sich nur verkompliziert, weil echte Gefühle ins Spiel kommen.(Achtung; Ironie)Drama pur und eine ansprechende Handlung obendrauf also!

MEINE MEINUNG: Lasst euch zuerst gesagt sein - Ich liebe ihre Bücher. Wirklich, ich habe sie SO gerne gelesen. Mehr noch, Blutbraut ist mein absolutes Lieblingsbuch und der Kuss des Kjer reiht sich unweit dahinter ein. Die beiden Romane waren im Gegensatz zu diesem Buch ja so keusch wie ein Nonnenkloster und natürlich wäre ich bei beiden ein paar heißeren Stellen nicht abgeneigt gewesen, musste aber meiner Meinung nach nicht sein. Dafür haben wir ja jetzt diesen Schinken von Lynn Raven erhalten, der so viel Sex beinhaltet, dass wir den auch in den nächsten 10 Romanen nicht mehr vermissen werden.

Aber nur weil ich ihre vorherigen Bücher, die sich von diesem unterscheiden, mochte, heißt das nicht, dass ich nicht offen für was neues gewesen wäre. Natürlich hat eine Autorin viele Ideen und Bücher unterscheiden sich; müssen sie ja auch, sonst hätten wir 5 Mal die gleiche Geschichte nur mit unterschiedlichen Namen. Was mir aber hier aufgetischt wurde, naja, äh, bezeichne ich mal freundlich als "Griff ins Klo".

Angefangen bei der - meiner Meinung nach - völlig STUPIDE HANDLUNG. Ich bin wirklich kein keusches Mäuschen das bei der kleinsten Andeutung von Sex in Büchern zusammenzuckt, aber ehrlich? 800 Jahre Sexsklave? Alle 3 Kapitel irgendwelche Beschreibungen wie leid er es doch ist mit den ganzen Frauen zu schlafen und dann abwechselnd wie die ihn alle betatschen?
Alleine schon dieser Ausgangspunkt für die Geschichte wirkte auf mich einfach nur ein bisschen blöd. Kann auch sein, dass ich es alles zu dramatisch nehme, aber ganz ehrlich, das hat für mich weder Grund noch Boden.
Fehlte ja dann auch nur noch, dass er seinen Bann wie erwähnt nur duch Sex brechen kann. Also noch mehr davon; juhu! Scheint anscheinend bei sowas kein Limit zu geben..

Gleich darauf folgt der SCHWACHE SCHREIBSTIL. Wenn ich an "Der Kuss des Kjer" denke, fällt mir als erstes das Wörtchen "magisch" ein, weil es das Buch am besten zusammenfasst. Genauso bei ihren anderen Bänden. Das hat dieses Mal einfach gefehlt, beim besten Willen, ich konnte mich weder in die Geschichte, die Charaktere oder die Beziehung einfühlen, noch ist der Funke auf mich übergesprungen, obwohl es wie erwähnt mehr als genug heiße Szenen gibt.
Ein solches Buch hätte ich vielen Autoren zugetraut, aber nicht ihr, wirklich. Zwischendurch musste ich immer wieder das Buch zur Seite legen, zu meinem Regal gehen, "Blutbraut" & "Der Kuss des Kjer" anstarren und mich fragen: "Ist das wirklich die gleiche Autorin?"
Zudem wechselt die Sprache oft zwischen Alltagssprache und den plötzlichen (so wirkte es auf mich zumindest) Einfällen von Frau Raven, jetzt doch noch schnell intellektuelle Worte einzubauen.
Das Buch ist alles andere als "magisch" und manchmal habe ich mich gefragt, was nur los ist. Ich war mir sicher, Lynn Raven kann über alles schreiben und es kommt was tolles dabei heraus. Ich bin mir auch sicher, sie hätte aus ihrer Idee zu diesem Buch was machen können, aber dabei raus gekommen ist nur Mist.

Und dann ist mir immer & immer wieder aufgefallen: DER TEUFEL STECKT IM DETAIL. Wie schon bei Inhalt erwähnt wird zu oft beschrieben, wie nah Christian vor ihr steht & wie atemlos Ella das macht. Natürlich ist sie sich 100000 % sicher, sie will gar keine Beziehung, aber wenn er so direkt vor ihr steht, was soll sie da nur machen? Wo er doch sooooo toll ist?! Ugh. Ich konnte es wirklich nach dem zehnten Mal nicht mehr lesen. Genauso, dass die beiden sich sogar bis zum Ende hin noch gesiezt haben war mir unerklärlich, aber die Namenswahl war mir dieses Mal eh ein Rätsel. Warum laufen in Amerika so viele Leute mit deutschen Namen wie "Roland" rum? Naja, Frau Raven muss es ja wissen, schließlich lebt sie da.
Dazu kommen ständige Wiederholungen von Namen wie "Ella spürte, dass er direkt hinter ihr stand. Sie wurde nervös, Ella war es nicht gewöhnt, dass jemand so nah hinter ihr stand. Ella war verwirrt" usw. (frei erfunden, aber so kann es jeder Blinde im Buch ebenfalls vorfinden, nur eben mit anderen Worten).
Was ist nur los? Von oben erwähnter Magie mal wieder keine Spur.

Vielleicht setzte ich die Messlatte zu hoch, aber ganz ehrlich, ich denke, man kann von Lynn Raven behaupten, sie hätte genug Talent & Erfahrung, um nicht plötzlich so ein Buch rauszuhauen.
Wenn ich sagen ich fand in ihren letzten Büchern alle Charaktere, die Geschichte und auch sonst alles genial, lüge ich nicht, vielleicht untertreibe ich sogar. Blutbraut wird für immer einer meiner Lieblinge bleiben, umso härter kommt der Schock für mich bei diesem Buch.
- Wo man bei anderen Büchern auch mehrere Charaktere in sein Herz schließen konnte, bekommt man hier nur Christian & Ella aufgetischt (ich lasse die Dämonenfürstin, die sexsüchtigen Hexen und diverse Nebenfiguren die man eventuell hätte mögen können, wenn sie nicht nur oberflächlich behandelt worden wären, bewusst raus), die mir trotzdem nicht sympathisch waren.

FAZIT: Es ist mir erstaunlich leicht gefallen, diesem Buch einen Stern zu geben. Wer Lynn Raven nicht kennt, der sollte dieses Buch höchstens kaufen, wenn er eine kurzweilige Lektüre für einen Tag sucht, wenn ihr sie kennt: Lasst die Finger davon. Wir sind so viel besseres gewöhnt! Das hier kann man sich sparen.
Zusammenfassend haben wir hier nämlich:
- eine völlig stupide Handlung;
- keine Spur von dieser magischen Atmosphäre die man sonst gewöhnt ist;
- oberflächliche Charaktere, die man nicht wirklich liebgewinnen kann;
- einen höchstens durchschnittlichen Schreibstil
und
- viel Sex, was nichts schlimmes wäre, wenn nicht die ganze Geschichte drauf aufbauen würde.

Bitte, kauft es euch nicht. Ich weiß, 1 Stern ist hart und vielleicht hätten 2 es auch getan, aber ich will damit nur zeigen, was ich ganz ehrlich von dem Buch halte, und darum geht es ja auch.
Lynn Raven sollte sich lieber einer Fortsetzung zu Blutbraut widmen (vielleicht auch nicht mehr ganz so keusch?), oder sich eben wieder an etwas Neuem versuchen.
Dieses Buch betitle ich eher als "Sexfluch" als als "Hexenfluch" und nenne es mal freundlich einen kleinen Ausrutscher. Aber naja, die gehören ja zum Leben dazu. Dann wird das nächste Buch eben wieder magisch - nur von diesem hier bitte die Finger lassen!


Hex Hall: Dämonenbann
Hex Hall: Dämonenbann
von Rachel Hawkins
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein "Okay - Finale", 8. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hex Hall: Dämonenbann (Taschenbuch)
Es ist immer besonders schwer, den letzten Band einer Reihe zu beurteilen, ohne ihn zu hassen/zu lieben, weil das Ende vielleicht nicht so war, wie man es sich gewünscht hat oder eben doch.
Nachdem Rachel Hawkings mit ihrer Reihe einen großen Erfolg bei Kritikern und Publikum gefeiert hat, musste sie sich für ihr großes Finale ("Dämonenbann" ist der letzte Band der Reihe) natürlich etwas ausdenken, um alle zufrieden zu stellen.
Ist ihr das gelungen? Ich kann die Frage größtenteils mit "Ja" beantworten. ;-)

HANDLUNG: Nach dem spannenden Cliffhanger von Band 2 macht Sophie sich auf zu ihrer Mutter, die sich bei den Brannicks, einer Monsterjägerfamilie, aufhalten soll. Spaziergang? Denkste! Denn wie schon erwähnt ist diese Familie auf der Jagd nach Monstern, zu denen auch Sophie ihrer Meinung nach zählt. Allerdings töten sie das Mädchen nicht, nein, stattdessen wird ihr offenbart, dass Sophie alleine einen magischen Krieg verhindern kann. Das und noch mehr wartet auf das Mädchen, es wird also alles andere als ruhig.

REZENSION: Wie schon erwähnt: Wie soll ich dieses Buch rezensieren? Natürlich war der Kauf ein Muss und ich wurde leider
enttäuscht. ;(
Zum Beispiel die Handlung an sich. Mir gefiel der Verlauf in Band 2 schon nicht mehr besonders, alles war überdramatisch, aber jetzt entpuppt sich Sophie als die einzige Retterin der ganzen (magischen) Welt. Das ist ehrlich gesagt nicht nach meinem Geschmack, ich finde sowas einfach übertrieben und extrem unsympathisch.

Gut nur, dass Sophie eigentlich sympathisch ist und ihren sarkastischen Humor auch in diesem Band, selbst in den schlimmsten Situationen, beibehält... Denkste! Denn was ich eigentlich so mochte, entpuppt sich hier einfach nur noch als lächerlich. Auf den ersten Seiten konnte ich noch drüber lachen, nach 5 weiteren hab ich mich genervt gefühlt und 5 Seiten später war es mir fast peinlich, wie gekünstelt Sophie lustig/sarkastisch sein soll. Ich konnte ihre Sprüche einfach nicht mehr ab, und das schon nach den ersten 5 Kapiteln!
Wenigstens "verschwindet" kein Charakter spurlos, alle bekannten Gesichter á la Cal, Archer & Jenna spielen eine Rolle und man vermisst niemanden.

Weiterhin passiert mit der Persönlichkeit der Charaktere nichts. Wie können sie, nach allem was passiert ist, immer noch die "kleinen Kinder" (um es jetzt krass auszudrücken) von Band 1 sein? Im zweiten Band ist so viel passiert und das sollte Menschen doch eigentlich verändern, oder? Zum Beispiel Sophie, die fast umgebracht worden wäre und nicht weiß was mit ihrem Vater ist oder Archer, der wieder mit Sophie zusammen gekommen ist, obwohl er beim Auge ist.. Das sind doch lebensveränderte Umstände, wie können sie immer noch so naiv sein? :o
Ich schiebe es darauf, dass die "Hex Hall" - Reihe eben vordergründig nicht um irgendwelche tiefen Charaktere geht, sondern um die Liebesbeziehung.

- Apropos Liebesbeziehung! Natürlich wurde schon in Band 2 eine Dreiecksbeziehung (wie mittlerweile in jedem Buch) zwischen Archer x Sophie x Cal eingeführt und die spielt auch in Band 3 eine Rolle, ich möchte allerdings nicht zu viel verraten, nur dass sie irgendwie das gewisse Etwas verloren hat. Dazu kann ich nichts sagen, man muss es wohl selber gelesen haben, aber mir hat irgendwas gefehlt. Wer sein Augenmerk besonders darauf gelegt hat.. wird vielleicht etwas enttäuscht sein. Ich kann aber guten Gewissens sagen, das ich zufrieden bin. Ob ich glaube, dass sie am Ende den richtigen genommen hat spielt ja keine Rolle ;-) Ich würde das Buch aber wegen ihrer Entscheidung auch nie besser/schlechter bewerten.

Zu guter letzt, und das ist auch, was meiner Meinung nach das Buch "gerettet hat": Das Ende, das ich als recht spannend bezeichnen würde (also das einzig spannende im Buch). Wie schon gesagt - ob es mir gefallen hat oder nicht lasse ich jetzt mal weg, ist halt Geschmackssache, ich lasse mich innerlich drüber aus oder freue mich alternativ ;D
Spannend war es aber und das ist für mich die Hauptsache. Es mag vielleicht nicht jeden zufrieden stellen, aber immerhin ist es in sich geschlossen und man hat nicht das Bedürfnis, es MUSS weiter gehen, weil noch so viele Fragen da sind.

FAZIT: Definitiv nicht das beste Buch der Reihe und auch nicht den hohen Anforderung gerecht werdend, ist der dritte Band doch ein guter Abschluss, rein von seinem Ende her betrachtet. Ich hätte mir viele Sachen besser vorgestellt, die Handlung ganz besonders, aber wenn man das Buch dann zuklappt und entweder mit einem lachenden oder weinenden Auge beendet hat, kann man mit der Reihe doch zufrieden sein und sie guten Gewissens weiter empfehlen. Es war nie die anspruchsvollste Lektüre und das merkt man in Band 3 am deutlichsten - Wie auch immer, es war ein "Okay - Finale", mit großen Macken, teils spannend, teils lahm und leider nichts besonderes (mehr).

1 Stern für den Schreibstil, einen für das Ende und 1.. tja, weil 2 einfach zu hart gewesen wären. ;-)


Zeitenzauber: Die magische Gondel (Baumhaus Verlag)
Zeitenzauber: Die magische Gondel (Baumhaus Verlag)
von Eva Völler
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,99

17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hätte so viel besser sein können!, 1. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
'Du kannst gleich gehen, aber deinen Namen muss ich wissen, und auch den Ort, wo du wohnst.'
'Ich heiße Hannah Montana.'
'Und wo wohnst du?'
'Am Disney Kanal.'
(Zeitenzauber, Seite 40)

Hannah Montana meets 1499, als es noch Nachttöpfe gab! Spannend? Auf jeden Fall. Fragt sich nur, ob die Idee auch gut umgesetzt wurde, nachdem Kristin Gier mit der Edelstein ' Trilogie so erfolgreich war. Aber eben diese Frau Gier lobt das Buch selber in den höchsten Tönen ('Unbedingt lesen!'). Hat sie recht? Meiner Meinung nach hat sie das, allerdings nur bedingt. ;)
Wie immer ist meine Rezension in 'STORY', 'STIL', 'AUTHENTIZITÄT (der Charaktere, Handlung und der Liebesgeschichte)' und 'FAZIT' unterteilt, wer sich also nicht durch alles quälen möchte, kann schnell zu einem Kriterium springen. ;)
Eine 'Miniversion' meiner Rezension aber gleich am Anfang:

STORY: Frisch, witzig, recht spannend, zum Ende hin sehr kitschig
STIL: Angenehm, witzig
AUTHENTIZITÄT: Tolle Ideen wie eine Sprachblockade in der Vergangenheit, sodass Anna keine 'neuen' Worte wie Ipod sagen kann, jedoch unausgearbeitete Charaktere und Handlungen, eine aufgesetzte Liebesgeschichte
FAZIT: Erste Hälfte 5 Sterne, danach teilweise nur 3.. Man hätte mehr daraus machen können!

-> Story: Wer jetzt erwartet, hier genau das aufgetischt zu bekommen, was man schon aus der Edelstein - Trilogie kennt, wird eines besseren belehrt, denn schnell wird einem klar, alles ist ganz anders.. Anna hat immer ein merkwürdiges Jucken in ihrem Nacken, wenn Gefahr droht. Eben dieses Jucken wird unerträglich, als sie mit ihren Eltern in Venedig ist.. Und soll sich auch als berechtigt erweisen! Denn schneller als sie selber gucken kann, liegt sie vollkommen nackt in irgendeiner Gasse und ist im Jahr 1499 gelandet.
Mehr will ich nicht verraten, aber es ist wirklich nicht wie in der Edelstein - Trilogie, angefangen dabei, dass Anna nicht von sich aus zeitreisen kann, sondern sozusagen unfreiwillig in eine involviert wurde. Natürlich gibt es zu dieser Storyline viele liebenswürdige Charaktere und einen männlichen Akteur, der nebenbei bemerkt aussieht wie Orlando Bloom und für all den Mist mit verantwortlich ist. ;)
Zum Ende hin wird sie jedoch unübertrefflich kitschig, was ich nicht für nötig gehalten hätte, aber das ist Geschmackssache..
Die Story ist also was neues, spannendes und auch gut durchdachtes, aber dazu mehr unter Authentizität!

-> Stil: Schreiben kann die Autorin auf jeden Fall, keine Frage. Sie hat eine lockere Art zu schreiben und man ist gleich mitten im Geschehen, ohne sich lange reinlesen zu müssen. Einen tollen Humor hat sie ebenfalls, ich musste einige Male laut auflachen (bestes Beispiel das Zitat vom Anfang). ;)
Die Umgebung wird gut, aber nicht zu ausführlich beschrieben, man gerät nie in langweilige Passagen. Es ist gerade so geschrieben, dass man ein Bild von Venedig in der Vergangenheit bekommt, ohne jeden Pflasterstein in den Gassen ausführlich beschrieben zu bekommen.
Denn genau das es so kommen würde hatte ich befürchtet, da besonders bei Zeitreisegeschichten Autoren gerne jedes Haus und jede Person der Vergangenheit so ausführlich beschreiben, dass man sich schnell langweilig. Hier? Fehlanzeige!
Allerdings arbeitet sie ihre Hauptcharaktere zu wenig aus, was mich echt gestört hat (dazu auch mehr unter Authentizität).

-> Authentizität: Bingo, auch das dritte Kriterium erfüllt die Autorin teilweise spielend. Anna ist (mir) sowohl in der Gegenwart, wo sie sich am liebsten mit ihrem neuen Ipod beschäftigt, als auch in der Gegenwart, wo sie das Wort Ipod nicht mal aussprechen kann, recht sympathisch gewesen. :)
Richtig gehört, 'moderne' Worte wie Ipod, Toilette, Lady Gaga oder sonst was lassen sich nicht aussprechen, schließlich soll die Vergangenheit ja nicht durch die Zukunft beeinflusst werden. So kommt es dann, dass aus dem Wort 'Film' 'Kostümspiel' wird und Anna die eigentlichen Worte nicht sagen kann. :)
Auch sonst hat sich die Autorin auf jede Frage eine schlaue Antwort überlegt. So ist Zeitreisen schon fast logisch, wenn ich das mal so ausdrücken darf. ;)
Was mir allerdings weniger gefallen hat, war die eindeutig sehr schwache zweite Hälfte des Buches. Ich denke ich verrate hier keinem ein Staatsgeheimnis, wenn ich schreibe, dass sich zwischen Anna und Sebastiano, dem gutaussehenden Zeitreisenden, eine Romanze anbahnt. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, aber wenn diese Romanze komplett aufgesetzt und unnachvollziehbar daherkommt, ist das leider alles andere als gut. Am Anfang wechseln die beiden kaum irgendwelche Worte miteinander, und wenn, dann sagt er ständig nur 'Das kann ich dir nicht sagen', die restliche Zeit ist er unterwegs. Als sie sich dann wieder treffen, gestehen sie sich sofort ihre Liebe und alles ist in der Hinsicht geklärt. Da habe ich mich nur gefragt, ob ich den Teil, in dem sich die beiden ineinander verlieben konnten, übersehen habe, aber nichts da, den gibt es einfach nicht.
Das hat mich immens gestört, denn nicht nur das die Romanze so aufgesetzt wirkte, der Leser selber hatte auch gar keine Möglichkeit Sebastiano kennenzulernen, da er so wenig auftaucht. Da hilft es auch nichts, wenn er nach Annas Beschreibung aussieht wie Orlando Bloom. Es fehlt einfach ein Einblick in seine Persönlichkeit, ich konnte keinen Zugang zu ihm finden. Erst ist er abweisend bzw. kühl, in der nächsten Szene, in der sie aufeinander treffen, gesteht er ihr seine Liebe. Das passt einfach nicht!
Auch andere Handlungen sind, naja, etwas unglaubwürdig. Anna ist so schwer in Sebastiano verknallt, dass sie nach seinem Liebesgeständnis nicht mal mehr darüber nachdenkt! Da habe ich mich auch wieder gefragt, was das soll.. Schwärmt sie doch erst so von ihm, scheint sie das wiederum erst mal herzlich wenig interessieren.
Außerdem verschwimmen die Grenzen zwischen Gut und Böse ziemlich. Ist ansichts nicht schlechtes, aber während dem Lesen war mir manchmal nicht klar, ob der Charakter jetzt gut oder schlecht ist, warum er so handelt und wie ich dies & das jetzt verstehen soll.. Eben genau aus dem oben genannten Grund: Es fehlen einfach erläuternde Seiten, es wirkt so als hätte man manche notwendigen Stellen einfach ausradiert.
Genauso wenig hat mir das kitschige Ende gefallen.. Weniger ist manchmal mehr, aber ich will nichts zu viel verraten..

Fazit: Ein Buch, aus dem man mehr hätte machen können! Während die erste Hälfte einen noch voll einnimmt und ich dem Buch locker 5 Sterne gegeben hätte, lässt es in der zweiten stark nach.
Potential wäre auf jeden Fall da! Die Geschichte ist neu, gut geschrieben, allerdings wirken sowohl die Romanze als auch das Ende aufgesetzt.
Ich bin mir sicher, dass es nichts geschadet hätte, wenn die Autorin sich einfach etwas mehr Zeit gelassen hätte und das Buch dann um ein paar Seiten länger geworden wäre, auf denen die Charaktere weiter ausgebaut und manche Handlungen ersichtlich geworden wären.
Da es eine Fortsetzung geben wird, hoffe ich, sie lässt sich mit der mit Zeit und verleiht ihrer guten Idee den nötigen Schliff. Mit ein bisschen mehr Zeit und mehr Seiten, auf denen man die Möglichkeit hat, alles nachvollziehen zu können, wird der nächste Teil sicher besser. Hoffentlich!

-> 1 Stern für die Idee und ihre Umsetzung, 1 Stern für den Schreibstil und einen für die tolle erste Hälfte.


City of Bones: Chroniken der Unterwelt (1)
City of Bones: Chroniken der Unterwelt (1)
von Cassandra Clare
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Okay.. und nicht mehr., 31. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Durch die vielen positiven Rezensionen und den Hype, der um die Reihe entstanden ist, hab ich mich dann auch entschieden, mit dem lesen anzufangen. Ich habe mir gleich die ersten beiden Bände bestellt und habe größtenteils nicht bereut. Ich habe meine Bewertung in die Kriterien 'STORY', 'STIL', 'AUTENZITÄT (der Charaktere und der Liebesgeschichte etc.)', 'FAZIT' und 'SONSTIGES' unterteilt, jeder kann gerne unter dem Kriterium nachlesen, dass ihn am meisten interessiert, wenn er sich durch keine ganze Rezension quälen will ;)
Fangen wir doch gleich mal an!

STORY: Ich erspare mir mal die Inhaltsangabe. Die Geschichte an sich ist typisch Urban Fantasy, wenn also fantastische Elemente auf Realen stoßen. Allerdings ist Clares Idee in meinen Augen völlig neu und die Geschichte wirkt frisch :) Nichts kam mir irgendwie bekannt vor und ich war froh, endlich mal eine innovative, neue Idee in den Händen zu halten, wo sich doch nach dem Vampirhype nur noch ständig das Gleiche gefunden hat.
Allerdings fand ich die Geschichte zwischenzeitlich zu seicht. Ich weiß nicht genau wie ich mich da ausdrücken soll, aber es hat sich (zeitweise) einfach nur wie ein Buch gelesen, das man durchliest, aber danach eben wieder vergisst. Es lag nicht an einer fehlenden Handlung oder zu wenig Action, es war mehr alles etwas.. nichtssagend. Zum Ende hin legt die Autorin aber einen riesigen WOW ' Effekt ein, der mich dann doch wiederum leicht sprachlos sitzen gelassen hat. Man kann ihr also nicht vorwerfen, dass die Geschichte nur Geplänkel wäre, allerdings liest sie sich manchmal so.

STIL: Für mich eines der größten Mankos am Buch! Cassandra Clare hat an sich eine frische Art zu schreiben, besonders liebe ich den sarkastischen Humor der Figuren. Allerdings gab es im Buch einige Dinge, die mich gestört haben. Ich weiß nicht ob es an der Autorin selber lag oder irgendwie an den Übersetzern, aber besonders in der vorderen Hälfte des Buches ist mir etwas ins Auge gestochen. In den Sätzen wiederholen sich ständig die Namen der Personen, direkt aufeinander folgend, Satz nach Satz. Also als Beispiel (ein ausgedachtes): 'Clary lief hinter Jace her, der schnell rannte. Clary fragte sich, warum er so schnell rennen konnte. 'Jace, warum rennst du so schnell?' Er antwortet Clary, dass er so schnell rannte, weil er es eben konnte. Clary und Jace lachten.' Und ja, ich übertreibe es meiner Meinung nach nicht, denn genau so findet es sich in einigen Absätzen des Buches ;) Ich habe im Kopf dann automatisch die Namen durch 'sie', 'ihre' oder was auch immer umgetauscht, aber gestört hat es mich besonders am Anfang stark.
Ein weiteres Manko, welches allerdings den Übersetzern anzurechnen ist, sind einige (wenn auch sehr wenige) Übersetzungsfehler. So heißt es unter anderem, dass Jace in einem Gespräch mit Clary nicht weiter in sie eindringen will (Ja, ich war auch leicht irritiert). Auch störend, aber naja, über so was kann man meiner Meinung nach leicht hinwegsehen ;)
Ansonsten mochte ich ihren Schreibstil allerdings recht gerne. Ich habe ihn nicht als besonders anspruchsvoll oder herausstechend besonders erachtet, da habe ich schon ganz andere Bücher gelesen, aber es ist ja auch 'nur' ein Jugendbuch und man erwartet & will auch gar keine wild um sich geworfenen Weisheiten. (; Allerdings gab es schon Stellen, die schon schön geschrieben waren und durchblitzen lassen, zu was die Autorin fähig ist (besonders als Jace Clary seine Gute Nacht Geschichte erzählt!).

AUTENZITÄT: Also ich fand alles relativ verständlich und nachvollziehbar. Keine merkwürdigen Handlungen, nichts, wo man sich fragt, warum der Charakter das jetzt tut.
Besonders herausgehoben muss einfach der Humor im Buch werden. An einigen Stellen musste ich nicht nur kurz auflachen, ich musste wirklich lachen, richtig laut. Der sarkastische, bissige Humor, der sich bei eigentlich fast allen Charakteren wiederfindet, ist einfach herrlich! (Ganz besonders natürlich wenn Jace & Clary aufeinandertreffen ;) )
Die Nebencharaktere im Buch fand ich allerdings etwas flach und unausgearbeitet. Man kommt nicht gleich hinter jede Person, weil sie (vorerst) etwas im dunkeln stehen gelassen wird, aber es ist eben eine Reihe, ich schätze, man muss sich damit etwas gedulden. Ob ich das als positiv befinden soll, weiß ich nicht, ist Geschmackssache. Wenn man sich eher auf die Hauptprotagonistin konzentriert dann stört es einen nicht, aber wenn man, wie ich, auch gerne ein bisschen mehr über die Nebencharaktere wissen möchte, wird man eben auf die (Geduld-)Probe gestellt.
Ansonsten gibt es am Ende wie gesagt eine überraschene Wendung & Enthüllung, die mich etwas erschrocken hat, aber genau das beabsichtigt die Autorin ja, es gelingt ihr auf jeden Fall. Ihr ist anzurechnen, dass auch das Finale nicht nur auf 'Jetzt noch ein bisschen sinnlose Action für den Schluss' ' Gedanken beruht, man merkt dass alles genau durchdacht wurde und es wirkt somit auch echt. Man kann nicht mehr unterscheiden, was wahr und was gelogen ist.. Sehr spannend, sehr gut ausgedacht!

FAZIT: Alles in allen nicht so toll und wahnsinnig aufregend, wie ich es mir vorgestellt hatte, aber so ist das ja immer, wenn man mit großen Erwartungen an etwas herangeht. Die Story ist neu, zwischenzeitlich aber etwas dahingeplänkelt und ich habe mir kurz gewünscht, das Buch wäre etwas kürzer und ich müsste mich nicht mehr durch noch mehr Seiten 'quälen'. Am Ende legt die Geschichte an Fahrt zu und man wird den faden Beigeschmack beim Lesen wieder los.
Der Schreibstil ist nicht gerade anspruchsvoll oder besonders herausstechend, aber ich denke, die Autorin könnte eigentlich beide Kriterien erfüllen, wenn da nicht die stellenweise leicht verkorkste Übersetzung wäre. Ich weiß nicht ob es im englischen Original besser klingt, aber ich schätze mal. Es gibt aber eben auch Stellen, die herausstechen & an denen man merkt, was sie kann und die ließen mich hoffen, dass sie sich im nächsten Buch noch etwas steigert.
Der tolle sarkastische Humor im Buch bringt einen mehr als nur einmal zum Lachen, auch die Handlungen der Protagonisten ist nachvollziehbar und wirkt nie aufgesetzt.
Was aber negativ ins Gewicht fällt, ist die (im Mittelteil) auftretende 'Leere' im Buch. Es plätschert an einem vorbei, weil es sich eben 'nur' wie ein Jugendbuch liest, eins von vielen. Am Ende holt die Autorin wieder auf und man kann den aufgekommenen Beigeschmack hinunterschlucken & vergessen. Ich würde den ersten Band als 'okay' beschreiben, ich denke aber, nachdem die Geschichte erst zu Ende hin richtig Fahrt aufgenommen hat, geht es im zweiten Band interessanter zu.

SONSTIGES:
Die Ähnlichkeiten zwischen Valentin, den 'Bösewicht' im Buch und Lord Voldemord aus Harry Potter kann ich jetzt nicht bestätigen, dazu fehlt mir noch das Gefühl des Bösen hinter Valentin. Auf mich hat er noch keinen solchen Eindruck gemacht, wie man ihm beim lesen von Harry Potter (bzw. bei Voldemorts Geschichte) bekommen hat, der Charaktere wurde noch zu undurchsichtig stehengelassen. Zwar erfährt man viel über ihn, aber er wirkt doch noch ungreifbar, nicht wirklich wie das 'echte' Böse. Eher wie ein Mann/Junge mit gebrochenen Herz und verschrobenen Ansichten auf die Welt, was ja auch auf Voldemord zutrifft, aber bei ihm ist es eben noch ein anderes Gefühl, das bleibt.. Ich mochte Valentin eher, als das er auf mich einen teuflischen Eindruck gemacht hat. Wie auch immer, auf einen tieferen Einblick wird man in den nächsten Bänden der Reihe hoffen dürfen. ;)

Insgesamt also eine Kaufempfehlung wert, aber man sollte sich von den ganzen 5 Sterne Bewertungen nicht zu sehr euphorisieren lassen, sonst kommt die Enttäuschung umso härter, denn ja, es kann sein, dass man nicht ganz das findet, was man sich erhofft hat. Trotzdem eine liebenswerte Geschichte mit tollen Charakteren & einem königlichen Humor. Ich hoffe auf eine Steigerung in Band 2, der schon griffbereit liegt! (;


Blutbraut
Blutbraut
von Lynn Raven
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderschön!, 29. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Blutbraut (Broschiert)
Es gibt solche und solche Bücher. Manche kann man nett für einen Abend lesen und andere bekommt man so schnell nicht mehr aus dem Kopf. Angesichts der vergebenen 5 Sterne dürfte auf der Hand liegen, zu welchem 'Blutbraut' zählt.
Ich habe meine Bewertung in die Kriterien 'STORY', 'STIL', 'AUTENZITÄT (der Charaktere und der Liebesgeschichte)', 'FAZIT' und 'SONSTIGES' unterteilt, jeder kann gerne unter dem Kriterium nachlesen, dass ihn am meisten interessiert, wenn er sich durch keine ganze Rezension quälen will ;)

STORY: Mal was anderes! Ich will hier gar keine Inhaltsangabe schreiben, dass halte ich für unnötig. Aber ich möchte denen die 'Angst' nehmen, die denken, dass hier wäre wieder so ein typischer Vampirroman die sich jetzt wie Sand am Meer finden. Das ist Blutbraut definitiv NICHT! Hier steht nicht der Vampirismus im Vordergrund, im Gegenteil, ich hatte zeitweise vergessen, dass Joaquín praktisch einer ist. Sowieso hat sich die Autorin ihre ganz eigenen "Rassen" ausgedacht bzw. alles frisch verpackt. Auch mit anderen Fantasyelementen wird hier nicht wild um sich geworfen, alles wirkt geradezu beinahe banal 'real'.
Man wird mitten in die Geschichte hineingeworfen. Manchen Autoren gelingt dass, anderen nicht. In diesem Fall hätte die Geschichte jedoch nicht perfekter anfangen können! Man ist sofort drin, alles wird verständlich erklärt.. Und tja, dann geht es auch schon los! ;)

STIL: Außergewöhnlich schön. Ich mag solche Bücher, die mich am Ende mit etwas zurücklassen. Einem Gefühl, dass mich dieses Buch bereichert hat, weil es so schön war. Es lässt mich die Geschichte in meinem Kopf weiterspinnen, mich träumen und eventuell sogar Zitate aus dem Buch lieben, mich sie nie vergessen. Und genau das schafft Lynn Raven! Sie wirft nicht mit irgendeiner geschwollener Sprache um sich, aber sie wirkt trotzdem fast.. poetisch. Nicht indirekt in den Sätzen, aber das Gefühl, dass man nach manchen Kapiteln hat, wenn man darüber nachdenkt, wie bestimmte Szenen verlaufen sind oder was ein Charakter gesagt hat.
Überwiegend waren die Kapitel aus Lucinda's Sicht, dann gab es welche aus Joaquíns (Was mir SEHR gefallen hat) und dann noch welche aus der des 'Bösen'.. Toll umgesetzt!
Was mich allerdings ein bisschen gestört hat war das ständige kursiv schreiben von 'er', 'ihm' und sonstwas, wenn Lucinda an Joaquín gedacht hat oder mit ihm agiert hat. Erst später habe ich verstanden, dass es ein von der Autorin schlau gewähltes Mittel war, um ihren Hass gegenüber ihrem 'Entführer' zu verdeutlichen. Man sollte sich von dem ganzen nicht so irritieren lassen wie ich zu Beginn! ;)
Die Landschaft wird ausführlich, aber nicht ZU ausführlich beschrieben, was ich hier nochmal deutlich machen will. Ich hasse diese viel zu langen Beschreibungen immer (und überspringe sie folglich auch), aber hier musste ich keinen einzigen Absatz überspringen, weil alles so wunderschön geschrieben war. Die Landschaft ist vor meinen Augen zu leben erwacht! (:

AUTENZITÄT: 10000% da. Ich hasse Bücher, in denen (Liebes-)Beziehungen erzwungen wirken, weil man sich fragt 'Hä, wie können die nach 2 Tagen jetzt schon unsterblich ineinander verliebt sein?'. Dann schmeiße ich ein Buch nämlich sofort weg. Aber hier war alles ganz anders.
Es wird ja kein Hehl daraus gemacht, dass Lucinda Joaquín hasst, begründet natürlich. Ich hatte etwas Panik, dass sie ihn dann zum ersten Mal begegnet und ihn sofort 'megaaaa heiß und gottgleich schön' findet, aber nichts da. Mir ist (positiv) aufgefallen, dass die Autorin komplett auf solche Aussagen verzichtet hat, außer weniger Ausnahmen, aber dann auch nur, weil es eine Eigenschaft der Nosferatu ist, wunderschön zu sein. Und da es ja darum geht, dass Joaquín immer mehr zu einem wird, wird die Bemerkung zu seinem Aussehen dann auch eigentlich nur gemacht, weil es praktisch zwingend notwendig war, eben um zu sehen, ob er auch diesem Merkmal entspricht.. Was er ja dann auch tut ;)
Ich finde die Liebesgeschichte im Buch zwischen den Beiden einfach herzzerreißend. Man merkt ja schnell, wie sehr Joaquín Lucinda liebt und nachdem ich das Buch zuende gelesen hatte (Oder auch schon nach einzelnen Passagen) musste ich erst mal schlucken. Jeder Leser sollte sich Gedanken drüber machen, wie sehr er sie eigentlich liebt, sich jede seiner im Buch nur nebensächlichen Aussagen oder Handlungen machen, weil aus allen seine Liebe spricht. Aber stopp, nix da, die Liebesgeschichte ist NICHT KITSCHIG, was ich ausführlich betonen möchte. Ich hasse Kitsch, aber das hier ist eine andere Dimension.. tiefer, irgendwie. Aber ich will darüber keine Worte verlieren, man muss sich selber davon überzeugen, man wird nicht enttäuscht, ich versprechs! ;)
Zu den restlichen Charakteren kann ich nur sagen, dass keiner von ihnen langweilig ist. Keiner ist platt, alle haben etwas, das man an ihnen lieben muss (Zum Beispiel wenn Rafeal 'Tigresa' (Tigerin) sagt.. Waaaah! Ich wünschte, ich würde Rafeal mal treffen können, ich liebe seine Person so sehr! :)).

FAZIT: Eines der besten Bücher 2011. Ich bin wirklich kritisch bei Büchern, weil ich lesen liebe und auch schon viel Mist gelesen habe. Dieser Buch ist der größte Glücksgriff, der mir dieses Jahr gelungen ist! Die Story ist wunderbar neu, tief und aufregend, geprägt von ebenso tollen Charakteren, die mich mal zum lachen, mal zum verzweifeln, mal zum schmelzen und mal zum weinen gebracht haben. Die Liebesgeschichte ist wirklich eine der schönsten die mir je (Und das will was heißen! (; ) untergekommen ist. Etwas so.. absolutes, wunderschönes ist selten. Die Autorin schreibt mit einer Leidenschaft und einem Talent, dass man fast drum bettelt, dass Buch wäre noch 700 Seiten länger. War wirklich so ' die doch recht hohe Seitenzahl war noch so wenig!
Ich gratuliere hiermit jedem, der sich dieses Buch zugelegt hat / zulegen will, bereuen wird man es sicher nicht. Lasst euch einfach in den Bann ziehen!

SONSTIGES:
1. Ich bin jetzt in der Lage ein bisschen spanisch zu sprechen, wuhu! Nein, mal ernsthaft, ich fand diese spanischen 'Einwürfe' in Joaquíns Sätzen ja genial. Ich hab mich einige Male widerwillig vom Buch gelöst, bin zum PC gesprintet und hab die Sachen in den Google Übersetzer reingehauen, um dann beinah hinzuschmelzen. :)
2. Ich muss es einfach noch mal schreiben, aber.. DAS HIERT IST KEIN 0815 ' VAMPIRROMAN! Bitte Leute, macht nicht den Fehler und macht einen Bogen um das Buch, weil ihr denkt, ihr habt hier eine dieser Geschichten vorliegen! (Ich muss es einfach erwähnen, das Buch ist ein Juwel, mensch!)
3. Ansonsten will ich nur noch anmerken, dass man sich nicht von der doch sehr stark Ausgeprägten hassvollen Haltung Lucinda Joaquín gegenüber genervt fühlen sollte. Ja, zu Beginn ist der Hass alles, was sie fühlen kann und sie verschwendet praktisch alle ihre Gedanken an Flucht, aber im Nachhinein finde ich es gut gemacht, weil es real und echt war. Es verleiht den ganzen die nötige Authentizität.
4. Das ENDE war kein wirkliches, also lässt sich doch stark auf eine Fortsetzung hoffen. Es war schon in sich abgeschlossen, aber Fragen bleiben offen, die der Leser gerne beantwortet hätte, außerdem interessiert mich persönlich einfach nur, wie es weitergeht, weil ich die Charaktere so sehr liebe. Lynn Raven hat zwar gesagt, sie arbeitet nicht daran, aber man soll ja 'niemals nie sagen!'. Ich nehme mal an, dass es eine geben wird :)

Mehr will ich nicht sagen! Kaufen lohnt sich, oder ihr verpasst was, ganz einfach.


Unter dem Vampirmond - Versuchung: Band 1
Unter dem Vampirmond - Versuchung: Band 1
von Amanda Hocking
  Broschiert

30 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "Versuchung" .. zu stehlen?, 29. Dezember 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Fehler machen ist Menschlich, aber manchmal will man sich schon am liebsten ohrfeigen. So ging es mir nämlich, nachdem ich die ca. ersten 7 Seiten (!) dieses Buches gelesen habe. Was man hier aufgetischt bekommt ist schon.. hm, ja, lasst es mich so ausdrücken, dreist.
Aber von vorne! Ich unterteile meine Rezensionen mal in die Kategorien 'STORY', 'STIL', 'AUTENZITÄT (der Charaktere und der Liebesgeschichte)' und 'FAZIT'.
Eins will ich aber zu Beginn anmerken: Ich bin KEIN "verbitterter" Twilight/Bis(s) Liebhaber, der das Buch hier so zerreißt, weil er ein Fan der Reihe ist. Ich distanziere mich davon ausdrücklich, aber die Vergleiche zwischen beiden Büchern MÜSSEN einfach gezogen werden! Warum? Tja..

STORY: Kennen wir doch, oder? Sie, menschlich, verliebt sich in ihn, verdammt geil, Vampir. Und nein, diese Geschichte hebt sich NICHT von diesem Klischee ab, im Gegenteil, hier wurden einfach nur ein paar Namen geändert und schon hatte man die Story. Ganz ehrlich, ich finde das so dermaßen dreist, dass ich an einigen Stellen lachen musste, weil ich mich für die Autorin geschähmt habe. Auch wenn es lästig ist, es ist wohl jedem Autor der sich im Vampirbereich bewegt klar, dass Vergleiche zu berühmten Ableger des Bereichs gezogen werden, also.. Bis(s). ;)
Und ja, einige Elemente kamen mir SEHR bekannt vor, lest dazu aber mehr unter AUTENZITÄT. ;)
Und meint die Autorin das mit den Sachen ernst, dass der Typ was besonderes sein soll, weil er pinke Chucks trägt und einen ausgefallen Musikgeschmack hat? Wen kümmert das? Das hilft einer Geschichte auch nicht raus, wenn sie schlichtweg geklaut ist!
Zusammenfassend ist die Story flacher als ein Brett... und ziemlich unnötig.

STIL: Naja, daran habe ich jetzt nichts direktes auszusetzen. Die Autorin ist kein besonderes Talent, sie.. schreibt einfach. Ich weiß nicht so recht, wie ich es sagen soll. Man liest das Buch einfach, es fällt nichts besonders positives, aber auch nichts gravierend negatives am Schreibstil der Autorin auf. Ich kann dazu nur sagen, wenn sie das mit dem schreiben gelassen hätte, wer kein besonderes Talent verloren gegangen..

AUTENZITÄT: Zu 0% erhalten. Wie oben schon erwähnt, habe ich die ersten Seiten gelesen und alles was ich denken konnte war 'Häh?'. Lasst es mich euch erzählen: Die Hauptprotagonistin wollte mit ihrer besten, sehr nervigen Freundin in die Disco, hat den beiden aber zu lange gedauert und sie sind wieder heim, wurden aber in einer dunklen Seitengasse von irgendein paar zwielichtigen Typen verfolgt, die nichts gutes im Sinn hatten. Jaaa, da bewegt sich irgendwas im Kopf, kommt einem aus Bis(s) leicht bekannt vor, nicht? Aber wartet ihr Lieben, die Autorin legt noch einen drauf :) Die beste Freundin rennt dann also einfach weg und versteckt sich, als sie die Typen bemerkt und lässt ihre Freundin alleine mit ihnen zurück (Klaaar). Die pöbeln natürlich richtig rum, aber GENAU in dem Moment taucht natürlich im schicken Porsche der (untote) Retter auf. Boooom! Er heißt nicht Edward und will Bella retten Leute, nein, wir sind hier doch bei einem ganz anderen Buch! Eine gewisse Ähnlichkeit? (Achtung, Irooonie) Auf gaaar keinen Fall. Noch besser wird es aber dann, als er aus dem Auto steigt & die Bad Boys natürlich sofort verschwinden. Die beste Freundin kommt aus ihrem Versteck gekrochen, wirft sich sofort an ihn ran, aber die Hauptprotagonistin kann seinem Charme natürlich widerstehen. Das lustigste war dann, dass die beiden einfach bei diesem Fremden Typ ins Auto steigen, aber eben noch Todesangst hatten, weil sie zwielichtigen Typen begegnet sind. Aber ein Fremder der im Porsche in einer dunklen Nebengasse steht ist nicht komisch oder was? Zum krönenden Abschluss baggert die nervige Freundin diesen 'Megaaa hotten Typ' auch noch an und die beiden fahren mit ihm mit, trinken danach einen Kaffee mit ihm und der Rest.. Tja, zieht sich weiter so hirnlos durch.
Ich hab die Geschichte bis jetzt noch nicht verstanden. Oder besser gesagt, was mir daraus nicht bekannt vorkam. Die Familie ist ebenfalls aus Bis(s) geklaut, bzw. die Idee, dass da diese Vampir'eltern' sind, die andere verwandelt haben und jetzt eine untote Patchworkfamilie aufmachen. Echt mal, dreist geklaut. Genau so sind es auch viele weitere kleine Details, die einem bekannt vorkommen.
Die Beziehungen untereinander hab ich nur schwer verstanden, weil sie so unlogisch waren. Peter ist mega heiß und sie verliebt sich sofort, aber er ist soooo böse zu ihr, weil er sie & ihr Blut auch so anziehend findet, dass er sich wünschte, er könnte sie hassen. Ja, all diese Gefühle kommen bei der ersten Begegnung auf und man denkt praktisch einfach nur, dass es schlimmer kaum geht.
Mehr will ich gar nicht sagen, alles andere ist genau, jedes einzelne geklaute Mitglied agiert vorhersehbar, aber unverständlich in seiner Handlung.

FAZIT: Ich schäme mich für dieses Buch, mehr kann ich dazu einfach nicht sagen. Es ist vergleichsweise schlecht geschrieben, die Idee ist übernommen, nicht neu, fast nahezu geklaut.
Wenn ich könnte, würde ich dieses Buch verbieten! ;)
Alles ist in sich unlogisch und man fühlt sich fast peinlich berührt, wenn man mal wieder etwas liest, dass einem nur zu bekannt vorkommt. Angesichts der Tatsache, dass es sich hiermit um eine Reihe handelt, graust es mir nur noch mehr, weil der erste Band an sich Grauen genug ist.
Bitte, kauft dieses Buch nicht, ihr kennt die Geschichte schon! Spart euch das Geld für was besseres auf..

ANMERKUNG: Ich möchte allen, die auf der Suche nach einem guten Buch mit einer atemberaubenden Liebesgeschichte, einem wunderschönen Schreibstil, einer neuen (!) Story und viel Talent sind, [...] empfehlen. Ich habe das Buch direkt vor diesem hier gelesen und es zählt jetzt zu einem der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Ich kann es euch nur ans Herz legen, sozusagen als eine bessere Investition, wenn ihr den schlauen Entschluss gefasst habt, die Finger von diesem Buch hier zu lassen. ;) Schaut euch Blutbraut einfach mal an, ich verspreche, dass ihr nicht enttäuscht werdet (ihr findet da auch eine Rezension zum Buch von mir ;D).

Mehr will ich einfach nicht mehr dazu sagen, es wäre verschwendete Zeit. Lasst die Finger hiervon, Leute!
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 22, 2012 6:42 PM CET


Versucht: House of Night 6
Versucht: House of Night 6
von P.C. Cast
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwach, 20. Juni 2011
Nachdem ich schon während den letzten Bänden langsam das Gefühl bekommen habe, dass die Reihe an Schwung verliert, weil mir die Heldin Zoey einfach nur unsympathisch wurde, hat sich mit diesem Band bestätigt, was ich schon die ganze Zeit erwartet hatte.
Der Inhalt ist eigentlich nichtssagend und bis auf den wirklich doch gelungenen Schluss passiert in dem Buch kaum etwas, was die Geschichte irgendwie weiter gebracht hat. Man hätte sich also die ganzen Seiten auch sparen können.
Ich habe mittlerweile von Angang bis zum knappen Ende des Buches eine wirklich Antipathie gegenüber Zoey entwickelt, weil sie und ihre Jungsgeschichten einfach nur lästig sind. Erst als sie einen abschießt wird sie mir sympathischer, allerdings scheint ihr der Abschied nichts auszumachen und sie nimmt es einfach hin, besser gesagt, sie denkt nicht mehr drüber nach, das ganze Buch lang nicht.
Und so geht es auch bis zum Ende weiter, nur nichtssagende Handlungen, langatmige Gespräche und das Gefühl, man muss sich zum lesen zwingen.
Einzige Lichtblicke: Aprodite & Darius, mein liebstes Päärchen. Sie haben eine tolle Entwicklung gemacht und ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weiter geht, auch wenn man sich mehr Szenen wünscht, die mehr Einblick in die Beziehung der beiden geben.
Auch toll: Stevie Rae und Rephaim, die ich beide zusammen wirklich mag, ich hoffe im nächsten Band auf mehr, vielleicht darf man sich ja sogar eine Beziehung zwischen den beiden vorstellen? Toll fände ich es auf jeden Fall, da die beiden sehr gut miteinander agieren und die Verbindung zwischen Gut und Böse so klar dargestellt ist. Der gefallene Rabenspötter, der Gefühle entwickelt, eine gute Idee wie ich finde, für mich ein Ansporn die weiteren Bände zu lesen.
Und: Das Ende. Es stirbt eine Person, die ich sehr sehr sehr lieb gewonnen habe und die ich nicht missen möchte. Es war zwar für mich nur eine Frage der Zeit, bis der Tod kommen würde, aber als es soweit war, war ich umso überraschter. Ich will unbedingt wissen wie es weitergeht.
Aber alles andere, etwa die schlechte Idee, die sinnlosen Dialoge und die Heldin, die ihre Sympathie verspielt, indem sie einfach unlogisch handelt, sind für mich Grund genug nur 2 Sterne zu vergeben.
Entweder die beiden Autorinnen kommen während den nächsten Bänden wieder zu neuer Luft, oder sie wird ihnen ganz ausgehen!


Cassia & Ky - Die Auswahl: Band 1
Cassia & Ky - Die Auswahl: Band 1
von Ally Condie
  Gebundene Ausgabe

46 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nein danke!, 29. April 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich mache es mal etwas anders als üblich, mein Fazit zuerst!

"FAZIT: Spannende Welt (-> siehe Punk 1), ein eher schwacher Schreibstil (-> siehe Punkt 2) und eine an den Haaren herbeigezogene Liebesgeschichte, die einfach langweilig ist (-> siehe Punkt 3)."

Damit möchte ich die Möglichkeit bieten für diejenigen, die keine Lust auf lange Rezensionen haben und die besonders auf ein ganz bestimmtes Kriterium achten (z.B. die Liebesgeschichte oder der Schreibstil), schnell zu meiner Kritik am jew. Merkmal zu finden, um sich das zu ersparen, was nicht interessiert.

Fangen wir mal an! :-)

Die Gründe warum ich mir das Buch gekauft haben, waren:

1. Weil es hier so positiv bewertet und mir auch sonst empfohlen wurde
2. Weil mir die Idee von dieser Welt gefällt, in der alles kontrolliert wird (-> Panem Reihe, meine Lieblingsbücher)
3. Weil ich Dreiecksbeziehungen mag, und auch wenn im Titel eigentlich schon alles gesagt wird ("Cassia & Ky") doch gespannt war.

So, jetzt habe ich den ersten Band beendet und bin auf voller Linie enttäuscht worden. Ich werde auch ausführlich schreiben warum, wer sich nicht alles durchlesen möchte, ich werde wie gesagt alles gliedern. Soll jeder selber nachsehen, warum er das Buch gekauft hat / kaufen möchte und ob es wirklich so gut ist, wie hier beschrieben wird.

Ich habe das Buch gekauft wegen..

1. "DER WELT" Die Welt in der Cassia lebt, ist eine durchgeplante Welt. Die Menschen sterben alle mit 80, der Tagesplan wird von der Regierung gestellt und gepaart wird man auch noch mit jemandem, den man sich selber nicht aussuchen soll. Wer das Buch aus dem Grund gekauft hat, wird weitgehend NICHT ENTTÄUSCHT. Es ist interessant zu lesen.

2. "DEM GUTEN SCHREIBSTIL" Die Autorin, Ally Condie, hat in ihrer Art zu schreiben wirklich nichts an sich, dass den Leser fesselt. Mir fehlte die sprichwörtliche Magie, wenn ich gelesen habe. Die Geschichte plätschert an einem vorbei, es gibt keine aufregend geschrieben Stellen, die einen fesseln, verzaubern und mit in Cassias Welt nehmen. Für mich ist Condies Art zu schreiben LANGWEILIG und SIMPEL. Das Spezielle fehlt und man wartet bis zur letzten Seite vergebens. Wer also erwartet, hier auf ein Top geschriebenes Buch zu treffen, WIRD ENTTÄUSCHT.

Und jetzt zum (für mich) wichtigsten Punkt:

3. "DER DREIECKSBEZIEHUNG" Langweilig. Ein Wort, dass am besten beschreibt, wie sich "Cassia x Xander x Ky" beschreiben lässt. Mir persönlich gefällt Xander besser, weil zu ihm von Anfang an eine Bindung da ist, die der Leser versteht und akzeptiert, man kann heraus lesen, dass Cassia x Xander zusammen passen.
So, und dann hier, was mich wirklich aufgeregt hat: Ich habe bis zum Ende vom Buch nicht verstanden, warum Cassia plötzlich so "Besessen" von Ky ist. Ich verstehe es wirklich nicht. Bevor sie mit Xander gepaart wurde, hat sie ihm keinen Blick gewürdigt und nur weil sie sein Geheimnis herausfindet (SPOILER: Er ist praktisch ein Verstoßener, der wegen seinen Eltern die gegen die Regeln verstießen dazu geworden ist und jetzt bei seiner Tante lebt, er darf aber normal in der Gesellschaft leben, hat aber nur einen niedrigen Job und auch sonst kaum Privilegien) und sein Gesicht fälschlicherweise auf ihrem Chip mit Info's über Xander auftaucht, klebt sie plötzlich an ihm. Ich möchte dazu eine Stelle aus Seite 238 zitieren, in der hinteren Hälfte des Buches:

"Xander ist mein idealer Partner und ältester Freund und einer der wertvollsten Menschen, die ich kenne. Es war wunderschön, ihn zu küssen. Tausenderlei Erinnerungen verbinde ich mit ihm.
Ky ist nicht mein idealer Partner, aber er hätte es sein können. Er hat mir beigebracht meinen Namen zu schreiben, die Gedichte auswendig zu lernen und einen Steinhaufen zu errichten, der aussieht, als könnte er jeden Moment zusammenstürzen, aber trotzdem stehen bleibt. Ich habe ihn nie geküsst und glaube nicht, dass ich es je tun werde, aber ich glaube ihn zu küssen wäre mehr als wundervoll."

Dieses Zitat findet sich in Kapitel 20, gegen Ende hin. Und ja, die beiden (Cassia und Ky) haben bis jetzt noch keine wirkliche Unterhaltung geführt, sondern teilen nur ein Geheimnis miteinander, nämlich das sie beide gegen die Regeln verstoßen, indem er ihr das schreiben beibringt und Gedichte schreibt. Ich frage mich, ob man das als Liebe bezeichnen kann. Und ich meine es wirklich ernst. Man sollte einfach logisch denken und es mal so beschreiben:

-> Cassia kennt Xander ihr ganzes Leben, sie liebt ihn, ist froh das er ihr Partner ist und damit sehr zufrieden
-> Ky hat sie bis vor ein paar Wochen nicht beachtet, nur durch oben genannte Zufälle wird sie aufmerksam auf ihn und ist sofort verliebt. Sofort. Das wäre vielleicht verständlich, wenn sie
a) Vorher schon (leicht) für ihn empfunden hätte
und
b) auch nur EINE (Und selbst nach 1 Gespräch verliebt man sich nicht!) normale Konversation mit ihm geführt hätte!

Es ist für mich einfach unbegreiflich, wie die Autorin hier von Liebe sprechen kann. Ich bin beim lesen fast WAHNSINNIG GEWORDEN, weil ständig gestellte Passagen kommen, in denen steht, dass Cassia nur an Ky denkt und so weiter. Um es auf deutsch zu sagen: ES HAT MICH ANGEKOTZT!
Es ging mir schon nach ein paar Seiten auf die Nerven, dass hier eine Liebe erzwungen wird, um eine ähnliche Geschichte wie die Panem Reihe zu projizieren.
Ich mag Ky nicht und Cassia wirkt auch dumm wie eine 10 - jährige, handelt und liebt aus Gründen die ich nicht verstehe und macht alles total unsympathisch.
Ich bitte alle Leser man die Augen aufzumachen und diese ERZWUNGENE (LIEBES-)GESCHICHTE zu erkennen. Es macht einfach keinen Spaß, das Buch zu lesen!

FAZIT: Spannende Welt (-> siehe Punk 1), ein eher schwacher Schreibstil (-> siehe Punkt 2) und eine an den Haaren herbeigezogene Liebesgeschichte, die einfach langweilig ist (-> siehe Punkt 3).
KEINE EMPFEHLUNG WERT! Investiert bitte klüger und lasst euch nicht von den Bewertungen leiten, wenn ihr mehr als nur eine nette Geschichte wollt.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 17, 2014 5:52 AM MEST


Die Tribute von Panem. Flammender Zorn
Die Tribute von Panem. Flammender Zorn
von Suzanne Collins
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,95

32 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Funke oder Flamme?, 31. Januar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe das Buch erst gestern beendet und bin immer noch halb in Panem.
Zum Inhalt wurde ja doch genug gesagt, also hier meine Meinung:

Positiv:
+ Die Art, wie die Autorin schreibt ist und bleibt eigentlich von Band zu Band die gleiche. Auch wenn viele Stellen sehr oberflächlich behandelt worden, es bewirkt das keine Langweile aufkommt - 2 Tage, und ich hatte das Buch durch, aus der Hand legen war mir leider aufgrund zu hoher Spannung unmöglich ;-)
+ Katniss' Person und ihre Entwicklung. Abgesehen von einigen wirklich nervigen Zweifeln an der Situation hat sie mir als Heldin super gefallen
+ Neue "Lokation" Distrikt 13. Einige schreiben, die Arene hat gefehlt - Aber ist ganz Panem nicht eine einzige, große Arena in "Flammender Zorn"?
+ Gale (mit Katniss). Ein wunderbarer Character und hier sei mal die Beziehungsfrage ganz außen vor gelassen, ich finde er bringt dem Buch ein wenig mehr Charm mit seiner Art und seiner Liebe zu Katniss. Ich fand ihn immer sehr erfrischend und mag alle Szenen mit ihm.
+ Die ersten 350 Seiten waren so, wie man sie aus den vorherigen Bänden kennt. Ich mochte das Buch bis dahin sehr! Leider hatte das Buch ja noch ein paar mehr. ;(

Wie ich leider feststellen muss, war das auch schon alles..

- (SPOILER) Was war das für ein Ende? Müde, dahingeklatscht, harmlos. Das es ein Happy End geben wird war klar, aber warum diese vorhersehbare, langweilige Version? Ich weiß nicht ob das wirklich noch Katniss ist und zweifle an, dass sie wirklich glücklich ist.
- Katniss' Liebesgeschichte in diesem Band. An keiner Stelle im ganzen Buch kommt es einem so vor, als würde sie irgendwas für Peeta fühlen, zu Beginn denkt sie ab und zu mal an ihn, bis ihr schließlich die zündende Idee kommt, dass er als Waffe gegen sie benutzt wird und er gerettet werden muss, allerdings ist sie nicht mal an der Rettung beteiligt und auch sonst hat man eher das Gefühl, Peeta ist einfach nur da. Mehr nicht. Der Kuss, damit er sich nicht selber aufgibt, hat mich zum Lachen gebracht. Die Autorin muss wohl selber gemerkt haben, dass der Funke zwischen den beiden in diesem Band nicht überspringt und die Romantik und Liebe der beiden fehlt - Damit also irgendwas passiert, ein schneller Kuss, den Katniss ihm nur gegeben hat, damit er aufsteht, nicht, weil sie ihn liebt.
Die Endaussage, sie hätte Peeta wieder lieben lernen müssen, war grausam für mich. Eben weil es so willkürlich war. Im ganzen Buch merkt man nichts davon, aber am Ende schnell hingeklatscht? Lächerlich.
- Gales Angang. Grausam, grausam, grausam. Wirklich. Einfach nur Prim sterben lassen als Grund, um endlich freie Bahn für Peeta zu machen.. Warum wird er abgeschoben? Sie ist verletzt, weil er die Waffe gebaut hat, mit der ihre Schwester umgebracht wurde. Ist das wirklich sein Verschulden, ganz ernsthaft? Das sollte sich jeder hier und die Autorin mal fragen. Es ist doch nicht die Frage wer die Waffe gebaut hat, sondern wer sie eingesetzt hat. Und dafür konnte Gale nichts, null. Sie denkt am Ende kurz an ihn, aber ansonsten ist er eben vergessen, klar, den besten Freund und Geliebten kann man auch einfach mal so gehen lassen, kein Ding. Und das, wo er es im ganzen Buch war, den Katbniss geliebt hat. Und ich möchte noch mal sagen, ich bin da sonst eigentlich parteilos!
- Finnicks Tod. Ich hatte mich SO gefreut, dass er seine Annie wieder hat, Traumpaar des Bands.. Und dann stirbt er einfach so? Ist ihm das wirklich würdig? So ein toller Character, mit Mühe und Einfühlungsvermögen eingebaut, stirbt einfach so und Katniss denkt kein einziges mal mehr an ihn, nicht mal annähernd? Herzlos und kalt wirkt der Tod, so lieblos. Ich wünschte, die Autorin würde merken was sie da geschrieben hat.. Das war wirlich traurig, aber nur, weil es so schlecht und kalt war.
- Prims Tod. Abschiebung für Gale.. Tzz. Kann man nur den Kopf schütteln. Wie sinnlos! Ich konnte nicht wirklich trauern und es hat mich auch nicht berührt.
- Katniss in ihrer Trauer. Okay, ihre Schwester ist gestorben, aber was waren das für langweilige, ewig lange Seiten? Ich wollte einfach nur, dass es endet. Ich konnte 0 Trauer für sie aufbringen, weil es mich einfach nur genervt hat.

Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass es besser wird, wirklich. Aber das war nicht das Ende, das der Reihe würdig geworden wäre. Schade, sehr sehr schade. Eher ein müder Funke als eine große Flamme.

FAZIT: Am Ende fragt man sich, ob Katniss nicht eigentlich genau so unglücklich wie der Leser mit dem Ende ist.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 26, 2011 9:37 AM MEST


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