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Rezensionen verfasst von
Dino Saurier "Dino"

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Stirb leise, mein Engel!
Stirb leise, mein Engel!
von Andreas Götz
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für geübte Thrillerleser vorhersehbar, 26. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Stirb leise, mein Engel! (Gebundene Ausgabe)
Inhalt: Innerhalb ein paar Wochen haben in München drei Mädchen Selbstmord begangen. Eigentlich nichts besonders oder neues für die Ortspolizei, hätten die nicht alle eins gemeinsam: sie nahmen sich ihr Leben durch Zyankali. Sascha wird auf die Selbstmorde durch seine Mutter, die bei der Kriminalpolizei arbeitet, aufmerksam. Doch richtig merkwürdig wird es für ihn erst, als seine neue Bekanntschaft Nathalie, das geheimnisvolle und sehr zurückhaltende Mädchen, für das er Gefühle hat, sich umbringt. Sascha ist sich sicher, dass es mehr hinter Nathalies Selbstmord steckt, als nur Verzweiflung und Depressionen, wie es in der Presse heißt. Er fängt an nachzuforschen und entdeckt Grausames…

Meinung:
Als ich das Cover gesehen habe, war es für mich klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss. Ein angeblicher Serienmörder in einem Jugendthriller – das klang nach sehr viel Spannung! Und das erste Kapitel – WOW, einfach top!

Die Geschehnisse werden abwechselnd durch den Mörder und durch den Protagonisten Sascha (gegen Ende auch durch seine Nachbarin Joy, die mit ihm den Morden auf den Grund gehen will) erzählt. Es ist erstaunlich, wie unterschiedlich die Schreibstile doch sind! Der 16-jährige Sascha ist ein sehr empfindlicher, unsicherer Junge, was natürlich durch den Tod seines Vaters nur verständlich ist. Trotzdem war ich von Saschas Reaktionen und Handeln teilweise genervt und fand sie oft kindisch und unpassend, was mir Sascha wenig sympathisch machte. Die Abschnitte, die aus der Sicht des Mörders erzählt werden, waren dagegen wirklich spannend und interessant und konnten mich sowohl vom Schreibstil als auch vom Gedankengang überzeigen.
Oft bedient sich der Autor vielen Klischees und die Handlung ist teilweise vorhersehbar. Trotzdem mangelt es meiner Meinung dem Buch nicht an der Spannung. Wer sich mit der Hauptperson des Thrillers anfreunden kann, für den ist das Buch sicherlich gut geeignet. Vor allem für jüngere Leser (14-17 Jahre) würde ich das Buch empfehlen.

Auch wenn der Thriller sehr flüssig zu lesen ist, konnte er mich leider nicht in allen Punkten überzeugen. Die Hauptperson fand ich teilweise unreif und die Auflösung mittelmäßig. Für geübte Thrillerleser ist „Stirb leise, mein Engel“ ein eher mittelmäßiges Buch.


Diary of a Wimpy Kid: Englische Lektüre für das 3. und 4. Lernjahr
Diary of a Wimpy Kid: Englische Lektüre für das 3. und 4. Lernjahr
von Jeff Kinney
  Broschiert
Preis: EUR 8,50

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine super Ausgabe!, 17. August 2012
Ich gehe davon aus, dass der Inhalt mittlerweile jedem bekannt ist, ich sage nur noch ein paar Worte zu der Klett-Ausgabe:

Da das englische Original viel Slang und eine Menge Redewendungen enthält, kann es für ungeübte deutsche Englischleser oft schwierig werden, einige Passagen in diesem tollen und witzigen Buch zu verstehen! Die Klett-Ausgabe weiß hier jedoch zu helfen: mit Hilfe der Fußnoten ist der Wortwitz leicht zu verstehen. Wichtige Aussagen werden mal auf Englisch erläutert, mal ins Deutsche übersetzt.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es Schülern sehr viel Spaß und Freude machen würde, im Englisch- Unterricht (oder vielleicht auch in der Freizeit) so ein witziges, intelligentes Buch zu lesen! Da man auch viel von der englischen Umgangssprache und Slang erfährt und diese zu verstehen lernt, steigert es die Motivation noch mal zusätzlich.
Als zusätzliches Material sind hinten im Buch Informationen über einige im Buch erwähnte Feiertage aufgeführt und erläutert.
Fazit: Eine tolle Ausgabe, die nicht nur Schülern hilfreich sein kann, sondern auch all denen, die "Gregs Tagebuch" im Original lesen, dabei ihre Englischkenntnisse auffrischen, und nicht ganz auf die Übersetzungshilfe verzichten wollen.


Love you, hate you, miss you: Roman
Love you, hate you, miss you: Roman
von Elizabeth Scott
  Taschenbuch
Preis: EUR 7,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen eher schwach, 1. März 2012
Als ich mir die Inhaltsbeschreibung vom Amazon durchgelesen habe, beschloss ich es mir auf jeden Fall mal zu zulegen. Es klang nach einem spannenden Roman/Thriller, in dem die junge Amy nach und nach erfährt, dass ihre verstorbene Freundin Julia doch nicht die Person war, für die Amy sie mal gehalten haben soll. Was ich jedoch zu lesen bekommen habe, war eine simple Geschichte ohne jegliche Spannung und Charakter. Es war wirklich nett zu lesen, aber nicht mehr. Das, was Amy nach und nach erfährt, schockiert überhaupt nicht und noch weniger ändert es Amys Meinung zu Julia (wovon ich eigentlich von Anfang an ausgegangen bin). Auch die Nebencharaktere sind für nichts da, sie werfen nur tausende von Fragen auf.
Und was genau passierte denn in der Unglücksnacht? Diese Frage scheint irgendwie aus den Fingern gesaugt zu sein. Der Leser kennt die Antwort bereits nach den ersten 50 Seiten und auch das haut einen nicht um.
Auch wenn sich Amys Lebenseinstellung und die Beziehungen zu ihren Mitmenschen ändern, ist alles irgendwie vorhersehbar und plausibel.
Ich vergebe dem Buch zwei Sterne. Den einen für den ganz guten Schreibstil und den anderen für das Thema Tod und deren Verarbeitung, die dann allerdings doch so ziemlich an der Oberfläche bleibt.


Der Märchenerzähler
Der Märchenerzähler
von Antonia Michaelis
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,95

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ans Herz greifendes Buch ' Nichts für schwache Herzen!, 31. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Märchenerzähler (Gebundene Ausgabe)
Inhalt: Anna L. ist eine vorbildliche Abiturientin aus einem guten Familienhaus. In der Schule wird sie auf einen Schüler namens Abel aufmeksam, der von allem als "polnischer Kurzwarenhändler" genannt wird, weil er Drogen verkauft. Bald erfährt Anna, dass Abel sich um eine kleine Schwester kümmern muss. Langsam entwickelt Anna Gefühle für ihn, versucht Abel zu helfen, für ihn da zu sein. Doch nach und nach werden Geheimnisse gelüftet, die eine ganz andere Seite von Abel zeigen. Bald weiß Anna nicht mehr, ob sie Abel trauen kann und die Situation gerät nach und nach außer Kontrolle...

Meine Meinung: Ich muss zugeben, dass ich sowohl den nicht gerade gewöhnlichen Schreibstil der Autorin sofort mochte, als auch das Märchen, von Abel erzählt. Er (der Stil) passte zur Handlung, zu Anna, aus deren Perspektive das Geschehene geschildert wird. Das Buch hat mich von Anfang an gepackt, ich konnte kaum aufhören zu lesen. Das Märchen, das im Verlauf des Buches erzählt wird, ist kein gewöhnliches Märchen. Es ist praktisch die Realität, in der Micha (Abels Schwester), Abel und Anna leben, nur eben in einer Märchenwelt verpackt. Schon bald weiß man nicht mehr, ob das, was im darin geschildert wird, auch wirklich passiert oder vielleicht passieren wird. Man muss vieles zwischen den Zeilen lesen. Ich bin mir sicher, dass wenn man noch ein zweites Mal den "Märchenerzähler" durchliest, es noch vieles zu entdecken gibt, was man möglicherweise beim ersten Lesen übersehen hat.
Ich hab mich oft gefragt, warum Anna so handelt, wie sie handelt. Ob ihre Liebe als Begründung ausreichend ist... Ob das, was Abel ihr antut, verziehen werden kann, nur weil sie in ihn "hoffnungslos" verliebt ist... Ich weiß die Antwort jetzt, nachdem ich das Buch durchgelesen habe, immer noch nicht. Und genau das finde ich so toll an diesem Roman. Es lässt viel Raum für Überlegungen und Diskussionen. Man kann sich nicht einfach entweder auf die oder andere Seite stellen, die Geschichte überrumpelt einen einfach vollkommen'
Ich habe mir lange überlegt, wie ich das Buch bewerte. Ich glaube, man kann es entweder lieben oder hassen. Ich habe nicht im Geringsten gespürt oder gesehen, dass mir etwas als Leser(in) aufgezwungen wird, man hat den Raum, sich seine eigene Meinung zu bilden.
Ich finde, das Buch ist es wert gelesen zu werden. Es ist wirklich unglaublich spannend, es lohnt sich. Auch wenn ich teilweise den Kritiken von anderen Lesern zustimme, gebe ich dem "Märchenerzähler" fünf Sterne. Es hat mich berührt, schockiert und durcheinandergebracht. Aber gerade deshalb mag ich es. Denn es ist nicht oberflächlich oder klischeehaft. Es ist das genaue Gegenteil und gerade das macht es das Buch lesenswert.
Kommentar Kommentare (6) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2012 8:42 PM CET


Der Geschmack von Apfelkernen: Roman
Der Geschmack von Apfelkernen: Roman
von Katharina Hagena
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung, 15. Februar 2011
"Der Geschmack von Apfelkernen" ist überbewertet, so wie viele Bestseller.
Die Handlung hat mich überhaupt nicht überzeugt, ich hab das Buch fast einen Monat lang gelesen, zwischendurch mit langen Unterbrechungen. Ich konnte mich irgendwie nicht dazu bringen weiterzulesen, das Buch hat mich an ein Schulbuch erinnert, mit dem Unterschied, dass ich es freiwillig gelesen habe, aber genauso widerwillig und lustlos. Obwohl die Idee an sich nicht schlechht ist und als ich den Klappentext durchgelesen habe, fand ich es sehr interessant und war wirklich gespannt auf das Buch: die Geschichte dreier Generationen, das Schicksal einer Familie. Was sich in einem Moment interessant angehört hat, hat sich im nächsten als eine langatmige Geschichte entpuppt, mit deren Charakteren ich mich überhaupt nicht indentifizieren konnte. Ich habe weder ihr Handeln nachvollziehen können, noch konnte ich Mitleid mit denen haben oder gar Freude. Ich fand die Geschichte am Anfang so lahm, dass ich mir zuerst die verschiedenen Namen überhaupt niht auseinander halten konnte, geschweige denn merken.
Irgendjemand hat schon in seiner Rezension erwähnt, dass die Charaktere ziemlich hohl wirkten, irgendwie nicht richtig ausgearbeitet und oberflächlich. Dem kann ich nur zustimmen. Wenn man mich jetzt bitten würde, diese kurz zu beschreiben, würde ich scheitern. Ich wüsste wirklich nicht, was ich zu deren Eigenschaften und Gewohnheiten sagen könnte. Und wer war das nochmal, der Äpfel samt den Kernen gegessen hat?

Jedenfalls hat mich das Buch weder begeistert, noch zum Nachdenken gebracht, sondern wirklich so einige langweilige Lesestunden bereitet.

Den einen Stern gebe ich dem Buch für die wunderschöne Sprache und die Beschreibung von Berthas Krankheit. Mehr ist da jedoch nicht drin.


Die Wahrheit über Alice
Die Wahrheit über Alice
von Rebecca James
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen solide Unterhaltungsliteratur, 2. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Wahrheit über Alice (Gebundene Ausgabe)
Auf das Buch bin ich durch Rezensionen bei Amazon und durch Werbung (muss leider zugeben) aufmerksam geworden. Der Klappentext hat sich ganz spannend angehört, aber zu große Erwartungen hatte ich nicht.

Innerhalb von zwei Tagen habe ich das Buch praktisch verschlungen, und das obwohl ich für zahlreiche Prüfungen lernen musste. Nachdem ich es durchgelesen habe, habe ich mich allerdings gefragt, was an dem Buch so toll und spannend war, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte...

Frau James zieht den Leser mit ihrer nicht komplizierter, einfacher Sprache in ihren Bann, was einen nicht überfordert oder irgendwie langweilt, sondern lässt einen sich beim Lesen entspannen. Der Wechsel zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft steigert nur die Spannung und macht die Geschichte abwechslungsreicher.

Es gibt aber auch so einige Minuspunkte. So sind die Charaktere nicht gut ausgearbeitet worde, irgedwie ähneln sie sich sogar, außer wenn man ihre Hobbys und das Alter außer Acht lässt. Es sind die "perfekten Menschen": gutmütig, fürsorglich, sympatisch und gerecht auf einer Seite. Auf der anderen Seite steht Alice mit ein paar anderen Nebencharakteren: böse, egoistisch, egozentrisch und agressiv. Das Thema des Romans ist ebenso nichts Neues: eine Stalkering und ein Opfer stehen sich gegenüber. Außerdem fand ich das Ende total unpassend und überflüssig, ich kann immer noch nicht vorstellen, was die Autorin sich dabei gedacht hat und was sie uns, den Lesern, damit sagen will...

Nichtsdestotrotz habe ich dem Buch vier Sterne gegeben, denn es ist eine wirklich sehr gut gelungene Unterhaltungslektüre. Wenn man jedoch mehr Bücher mit tieferem Sinn oder faccetenreichen Charakteren bevorzugt, wird mit "Die Wahrheit über Alice" nicht zufrieden sein. Außerdem finde ich den Preis für das Buch total unangemessen. Ich habe es aus der Bücherei ausgeliehen, und war wirklich glücklich darüber, es nicht gekauft zu haben.


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