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Rezensionen verfasst von
Julián Carax

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BenQ RL2460HT 60,96 cm (24 Zoll) Monitor (VGA, DVI, HDMI, HDMI out, höhenverstellbar, 1ms Reaktionszeit) schwarz/rot
BenQ RL2460HT 60,96 cm (24 Zoll) Monitor (VGA, DVI, HDMI, HDMI out, höhenverstellbar, 1ms Reaktionszeit) schwarz/rot
Preis: EUR 205,85

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen BenQ RL2460HT, 3. Februar 2016
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Leider kann ich dem allgemeinen Lob in Bezug auf diesen Monitor nicht zustimmen. Der RL2460HT ist zunächst einmal ein ausgesprochen hässlicher Plastik-Kasten mit extrem umständlicher Menüführung. Die verschiedenen Bildmodi sowie die Farben des Bildschirms sind grässlich: überall ist ein enormer Gelbstich zu erkennen, als würde man alles in Sepia tauchen. Tiefes Schwarz kann der Monitor ebensowenig wie natürliches Grün oder kühles Blau.

Zuletzt sei noch die AMA-Funktion erwähnt, die ja auch der Grund für die Anschaffung war. Mit ausgeschaltetem AMA weist der Monitor eine extreme Bewegungsunschärfe auf. Diese wird durch die Option "High" etwas reduziert. Akzeptabel war für mich aber lediglich die Einstellung "Premium", auch wenn es hier gelegentlich zu weißem Inverse Ghosting kam. Für den Anschluss an die PS3/4 ist der Bildschirm somit eher nicht geeignet. Bei höheren Framerates am PC war die Bewegungsdarstellung schon besser, aber leider gab es hier heftiges Tearing (Zerreißen des Bildes) zu beobachten.

Leider gibt es auch im Jahr 2016 anscheinend noch keine gute Möglichkeit, um die seit einem Jahrzehnt bekannten Flachbildschirm-Kinderkrankheiten wie schlechte Farben und miserable Bewegungsdarstellung zu neutralisieren. Im Vergleich zu einer zehn Jahre alten 720p-Röhre hat jeder Flachbildschirm das Nachsehen.


Philips 227E4LHAB 54,6 cm (21,5 Zoll) LED-Monitor (HDMI, VGA, 5ms Reaktionszeit) schwarz
Philips 227E4LHAB 54,6 cm (21,5 Zoll) LED-Monitor (HDMI, VGA, 5ms Reaktionszeit) schwarz

2.0 von 5 Sternen Bild in Ordnung, aber zahlreiche Mängel, 3. Oktober 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der "227E4LHAB" von Philips befindet sich bei mir seit nunmehr 2,5 Jahren in fast täglicher Benutzung. Ein gewisses Maß an Zufriedenheit mit dem Bildschirm ist bei mir also auf jeden Fall gegeben. Im Laufe der Jahre sind mir allerdings zahlreiche Macken aufgefallen, weshalb ich den Bildschirm bestimmt kein zweites Mal kaufen würde.

+ Das Bild ist ingesamt in Ordnung, vor allem, wenn man etwas weiter entfernt sitzt.
+ Der Monitor arbeitet zuverlässig ohne Probleme.

- Die Installation des Standfußes mit der Feststellschraube ist eine Zumutung.
- Die Bedienung mit den berührungsempfindlichen Flächen am Monitor ist leider sehr schlecht. Da ich häufig mittels Menü von 4:3 auf 16:9 umschalte, fällt das leider besonders auf. Die Flächen reagieren häufig nicht oder nur sehr verzögert, wodurch jede Einstellungsveränderung zum Geduldsspiel wird.
- Das Bild ist auch bei einem 1080P-Eingangssignal (beispielsweise eine Blu-Ray über die PS4) immer leicht unscharf. Ich habe zum Vergleich noch einen älteren Röhren-Fernseher, der bei 1080i oder 720P bessere Ergebnisse liefert.
- Wenn ein VGA-Kabel und ein HDMI-Kabel gleichzeitig angeschlossen sind, flimmert das Bild beträchtlich, wenn man VGA-Bild sehen will. In einem Fall hat es meine Grafikkarte am PC zerschossen, als ich während des HDMI-Betriebs auf VGA umgeschaltet habe. Die umständliche Lösung: immer das HDMI-Kabel abziehen, wenn ein PC per VGA angeschlossen ist.
- Der Schwarzwert des Monitors ist in meinen Augen leider sehr schlecht. Auch tiefstes Schwarz wird nur als dunkles Grau wiedergegeben. An den Rändern des Bildes sieht man zudem auch die etwas hellere Hintergrundbeleuchtung.

Der größte Kritikpunkt kommt zum Schluss:
- In sämtlichen Einstellungen und auch bei aktiviertem SmartResponse ("Fastest") verfügt der Monitor über eine beträchtliche Bewegungsunschärfe, die bei jedem Film und bei jedem Spiel die Augen strapaziert.


Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber
Philips Fidelio X1/00 Premium HiFi-Stereokopfhörer aus hochwertigem Leder mit 50 mm Neodym-Treiber, schwarz/braun/silber
Wird angeboten von GD MARKETING
Preis: EUR 245,00

10 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Okay - aber nicht für diesen Preis, 3. April 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Um es kurz zu machen: Ich war vom "Fidelio X1" ziemlich enttäuscht. Das Auspacken hat noch Spaß gemacht und weckte Erwartungen, die der Kopfhörer in punkto Klang jedoch nicht erfüllen konnte. Ich schloss ihn direkt an den Kopfhörer-Ausgang meines CD-Zuspielgerätes (Onkyo DX-7355) an und legte eines meiner Lieblingsalben der letzten Jahre, "Self Preserved While The Bodies Float Up" von Oceansize, ein. Da ich das Album mittlerweile wohl hundert Mal mit unterschiedlichstem Equipment gehört habe, weiß ich, wie es sich anzuhören hat. Nach 30 Sekunden beim zweiten Track wusste ich daher bereits, dass mir der Kopfhörer nicht gefallen würde. Im Bassbereich trägt er zu dick auf, dabei ist der Kopfhörer auch unnatürlich warm abgestimmt, der für die Stimm-, Gitarren- und Schlagzeug-Wiedergabe so wichtige Mittenbereich zwischen 3 und 6 kHz wirkte hingegen ziemlich undifferenziert und wurde vom niedrigen Frequenzbereich überdeckt. Schnell wurde mir klar, dass der Kopfhörer bei Umgehung jeglicher Klangregelung für mich unbrauchbar ist.

Also ran mit dem KH an den Ausgang meiner PC-Soundkarte und mal schauen, was ein parametrischer Equalizer da zu leisten vermag... Die Bassbetonung stellte sich dann überraschenderweise doch als gar nicht so schlimm heraus. Der Tiefbassbereich könnte beim "Fidelio X1" theoretisch sogar genauso bleiben, die wirklichen Probleme hat der Kopfhörer dann in einem anderen Frequenzbereich gezeigt: die Anhebung der unteren Frequenzen zieht sich bis in den niedrigen Mitteltonbereich, wo der "X1" dann noch einmal eine besondere Anhebung irgendwo zwischen 1 und 2 kHz besitzt. Wozu man die braucht, bzw. welche Musikrichtung davon profitieren soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ein Resultat ist übermäßige Wärme, eine unnatürliche Wiedergabe vor allem von Stimmen und ein Frequenzgang, der alles andere als neutral ist. Nachdem ich dann also die besagten überbetonten Bereiche etwas abgesenkt und den Präsenzbereich um 5kHz leicht angehoben hatte, machte der Kopfhörer sogar recht viel Spaß. Höhen wirkten seidig und präzise, einzelne Instrumente wurden räumlich wunderbar getrennt und dadurch Details hervorgekehrt, die den Kopfhörer für analytisches Hören zumindest einigermaßen empfehlenswert machen. Dabei wirkte er auch nicht so trocken analytisch wie der AKG 701, den ich übrigens ebenso wie den kleinen Bruder AKG 601 als absolut schrecklich für Pop- und Rockmusik empfinde. Ähnlich wie beim Beyerdynamic DT-990 blieb beim X1 nach der Entschärfung des Bassbereichs jedoch eine unnatürliche Verfärbung der Mitten, die für mich leider nichts mehr mit Hörgenuss zu tun hat.

Tja, Klang ist eben doch eine sehr subjektive Sache. Gerade im Vergleich zu den etwas älteren (und leider nicht mehr erhältlichen) Philips-Modellen "SHP 8900" und "SHP 9000" und meinem 15 Jahre alten Sony "MDR-CD270" ist der Mitteltonbereich beim "X1" ziemlich verkorkst worden. Für elektronische Musik und andere basslastige Sachen und auch für Klassik kann ich mir den "Fidelio X1" sogar ganz gut vorstellen, für meine Zwecke bleibt er hingegen leider nutzlos.
Kommentar Kommentare (31) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 17, 2015 1:00 PM CET


Harman Kardon MAS 100 Kompaktanlage (CD/WMA-Player, 130 Watt, USB 2.0) schwarz
Harman Kardon MAS 100 Kompaktanlage (CD/WMA-Player, 130 Watt, USB 2.0) schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mittenloch, 3. März 2013
Grundsätzlich ist die Harman Kardon MAS 100 eine gute Kompaktanlage. Sie ist wertig verarbeitet, macht optisch einiges her, und vermag es trotz ihrer bescheidenen Größe, Räume mit Klang zu füllen. Letzterer ist für mich jedoch ein großer Kritikpunkt. Man liest immer von den seidigen Höhen und den für ein System dieser Größe ungewöhnlich satten und klaren Bässen. Das mag auch zutreffen, allerdings bleibt dafür im Präsenzbereich um 5 kHz einiges an Präzision und Klarheit auf der Strecke. So klang die Anlage immer auch ein wenig dumpf und Gesangsstimmen fehlte die nötige Präzision. Als weiteren Kritikpunkt kann ich die Lautstärke des Laufwerks anmerken. Dieses ist auch auf eine Distanz von mehreren Metern noch wahrnehmbar und verleidet mir persönlich den Musikgenuss.

Fazit: Wer sich eher für Bässe und hohe Lautstärke bei der Wiedergabe von Musik interessiert, ist mit der MAS 100 gut aufgehoben. Wer einen präzisen und unverfälschten Mitteltonbereich sucht, sollte sich ein anderes System zulegen.


SEGA Mega Drive Ultimate Collection
SEGA Mega Drive Ultimate Collection
Wird angeboten von gamedealer online - Preise inkl. Mwst - Impressum und AGB finden Sie unter Verkäuferhilfe
Preis: EUR 24,99

4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwere Soundprobleme, 31. Januar 2011
Die Sega Mega Drive Ultimate Collection verdient normalerweise glatte fünf Sterne. Es ist einfach ein wunderbares nostalgisches Gefühl, die alten Spiele aus der eigenen Kindheit noch einmal spielen zu können. Die visuelle Umsetzung ist dabei sehr gut gelungen, im 16:9-Format und mit aktivierter Kantenglättung sehen die alten Spiele auch heute noch annehmbar aus.

Leider muss ich der Collection jedoch trotzdem die niedrigste Wertung geben, weil alle Spiele bei mir große Tonprobleme aufweisen. Diese äußern sich darin, dass der Sound bei vielen (vor allem bassigen) Geräuschen enorm verzerrt klingt und somit jeglichen Spielspaß im Keim erstickt. Bei Sonic 1 und 2 merkt man dies beispielsweise vor allem während der Flipper-Passagen, wo man von den roten Kugeln mit einem gelben Stern abgestoßen wird. Das Geräusch klingt wie lautes Rauschen bei der Sendersuche eines alten Radios. Ich habe mir extra Videos der Spiele angesehen, um ausschließen zu können, dass es sich bei diesen Sounds nicht vielleicht doch um den normalen Spielesound handelt. In den Videos klangen die Soundeffekte jedoch genauso, wie sie sein sollen und wie ich sie in Erinnerung habe. Zunächst dachte ich, es könnte an meiner Hardware liegen. Etwa die Lautsprecher? Nein, auch die Wiedergabe über Kopfhörer zeigte die gleichen verzerrten Soundeffekte. Verträgt sich womöglich der Soundchip meines Verstärkers nicht mit dem Soundformat der Sega-Spiele? Auch hier Fehlanzeige. Direkt über AV-Kabel oder Scart an den Fernseher angeschlossen ergaben sich nämlich die gleichen Tonverzerrungen. Als nächstes machte ich mich an die Audio-Einstellungen der PS3, probierte jedes Output-Format einzeln aus, immer mit dem gleichen unbefriedigenden Ergebnis. Es kann auch nicht am Soundchip der PS3 liegen, denn 1.) klingen bei mir alle anderen Spiele, DVDs und Blue-Rays tadellos, 2.) sind Fälle eines defekten PS3-Soundchips bisher so gut wie gar nicht bekannt, und 3.) sollte die Sega Mega Drive Ultimate Collection ja speziell auf den Soundchip der PS3 abgestimmt sein.

Nach unzähligen Stunden Fehlersuche und Internetrecherche ist für mich nur ein Fazit plausibel: Es muss an der Kollektion liegen. Anscheinend wurde hier in Sachen Ton enorm geschludert, denn auch viele andere Spieler beklagen sich über Soundbugs. Vielleicht hätte man das Problem mit Ingame-Soundeinstellungen lösen können, jedoch bietet die Sega Mega Drive Ultimate Collection neben drei schlichten Laustärkereglern keine weitern Audio-Einstellungsmöglichkeiten. Das zeigt mir, dass die Leute bei Sega überhaupt keinen Wert auf den Sound ihrer Collection gelegt haben, sondern diese einfach mal schnell hinschluderten. Für mich bleiben die Spiele durch diese Soundbugs leider unspielbar. Schade.


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Preis: EUR 8,65

3 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwerer Hardwarekonflikt, 4. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir den TL-WN821N bestellt, weil ich eine einfache Möglichkeit suchte, über meinen mittlerweile sieben Jahre alten Desktop-PC per WLAN ins Internet zu gehen. Die Installation des TL-WN821N verlief noch (relativ) problemlos, allerdings löste der Stick beim Verbinden mit dem Drahtlos-Netzwerk stets einen schwerwiegenden Systemfehler inklusive Komplettabsturz des Rechners aus. Woran das lag, kann ich selbst nicht sagen, und nach zwei Stunden Treiberupdates und Fehlersuche entschloss ich mich dazu, einfach einen anderen WLAN-Stick zu kaufen. Dieser funktionierte dann auf Anhieb einwandfrei, sodass ich mir sicher bin, dass der Hardwarekonflikt vom TL-WN821N ausgelöst wurde.


Half-Life 2: Episode Pack (DVD-ROM)
Half-Life 2: Episode Pack (DVD-ROM)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute Fortsetzung eines guten Spiels, 13. Januar 2009
Nachdem ich bereits 2005 das Originalspiel "Half-Life 2" gespielt habe und davon sehr angetan war, kaufte ich mir jetzt mit einiger Verspätung auch das "Episode Pack", weil es mich nach dem im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdigen Ende des Hauptspiels einfach interessierte, wie die tolle Story weitergeht.

Viele ValvE-Kunden und Vorredner bemängeln die umständliche und langwierige Installation über die Plattform Steam, was ich auch recht gut nachvollziehen kann. Auch bei mir dauerte die Installation eine Ewigkeit, zusammen mit dem Update für "Episode 2" und mehreren vor der ersten Ausführung des Spiels erforderlichen Treiber-Updates konnte ich also erst 4 Stunden nach der begonnenen Installation spielen.

Doch dann durfte ich endlich spielen, und der gute, nahtlose Einstieg in "Episode 1" ließ mich sofort wieder eintauchen in die spannende Welt von "Half-Life". Bei "Episode 1" fand ich vor allem die ersten zwei von insgesamt fünf Kapiteln äußerst gelungen, danach ebbte das Spiel leider ein wenig ab, um dann nach einer Spielzeit von ca. sechs Stunden mit einem ziemlich coolen Abspann zu enden. Die kurze Spielzeit empfand ich als nicht so schlimm, da man ja auch einiges geboten bekommt und es bestimmt nicht langweilig wird. Nur ab Kapitel drei wirkt das Spiel vielleicht etwas zu gewöhnlich.

"Episode 2" toppt die erste Episode allerdings recht mühelos, auch vom Umfang her. Dieses Mal gibt es sieben neue Kapitel und die Gesamtspielzeit belief sich bei mir auf ca. 11 Stunden, wobei ich aber sagen muss, dass ich ein eher gemütlicher Spieler bin und viel Zeit für das Analysieren der Spielwelt aufbringe. Besonders toll fand ich die großen Außenlevels mit ihrer fantastischen Grafik und die allgemeine Gestaltung der Welt, die mir mehr gibt als City 17 aus dem Originalspiel und der ersten Episode. Beim Spielen stellte sich mir aber zwangsläufig die Frage, warum es in allen Spielen der Half-Life-Serie keinerlei Wettereffekte gibt. Ein schöner Regen hätte der "Episode 2"-Welt sicher sehr gut gestanden.

Bezüglich der Story werden in "Episode 2" einige Fragen beantwortet, die die vorigen Teile noch offen ließen und natürlich auch eine Vielzahl neuer Fragen gestellt. Das Spiel ist story-technisch ziemlich gut, und langsam macht sich in mir auch endlich eine vage Vorahnung über Rolle und Herkunft des berühmt-berüchtigten G-Mans breit. Wie es in der "Half-Life"-Reihe Mode ist, endet auch dieser Teil mit einem gemeinen Cliffhanger, der ziemlich überraschend daherkommt, da das letzte Kapitel sehr kurz ist und man als Spieler eigentlich glaubt, sich gerade auf dem Weg zur finalen Schlacht zu befinden. Ich freue mich jedenfalls jetzt schon auf den nächsten Teil und auch auf "Half-Life 4" (die drei Episoden für "Half-Life 2" stellen laut Entwickleraussage den dritten Teil der Reihe dar).

Ein wenig Kritik muss ich jedoch auch anbringen: Zunächst störte es mich ein wenig, dass es nur so wenige Waffen gibt und in den Fortsetzungsepisoden auch keine neuen hinzu kommen. Auf der Gegnerseite gibt es in "Episode 1" auch nur einen neuen, in "Episode 2" immerhin 3 neue Gegnerarten. Im Vergleich zu dem, was in Sachen Gegner und Waffen in der ersten "Half-Life"-Generation präsentiert wurde, ist das ein Witz. Fragwürdig empfinde ich auch das sehr, sehr lineare Leveldesign. Auch hier bot "Half-Life 1" mitsamt Add-Ons deutlich mehr. Die Levels waren 1998 einfach komplexer. Die zweite Generation der Reihe verdient sich jedenfalls redlich das Prädikat "Tunnelshooter". Geradezu lächerlich empfinde ich die sogenannten "Achievements" in "Episode 2". Hier mussten die Entwickler anscheinend wieder Konsolen-Ideen auf den PC übertragen.

Die Rätsel der beiden neuen Teile waren in meinen Augen einen Tick schwieriger als beim Originalspiel, jedoch waren auch die neuen Rätsel kein wirkliches Hindernis. Meistens musste man eben die Gravity Gun benutzen. Trotzdem machten mir die Rätsel recht viel Spaß, wobei es mich irgendwie auch ein wenig nervt, wie die Entwickler noch mehr auf ihrer ach so tollen Gravity Gun herumreiten, als wäre sie das Innovativste, was einem Shooter jemals passiert ist. Die Versuche der Entwickler, Spielzeit zu schinden, sind auch mehr als deutlich erkennbar, indem sie zum Beispiel einen viel zu langen Minen-Level eingefügt haben, dessen Levelentwicklung bestimmt nicht sehr viel Zeit beansprucht hat.
Seltsam ist auch, dass das Spiel in zwei Zwischensequenzen, in denen grafisch nicht so viel passiert, in Sachen Performance dermaßen heftig einbricht, dass es beim Spieler lauter Fragezeichen hinterlässt. Kann es wirklich sein, dass die Engine einen Kampf zwischen drei Stridern, sieben Hunters und Dutzenden Widerstandkämpfern in einem extrem weitläufigen Außenareal flüssig darstellen kann und bei zwei Zwischensequenzen in einem engen Minenschacht und einer mittelgroßen Lagerhalle, bei der nur wenige Objekte beteiligt sind, so dermaßen in die Knie geht, dass sogar die Soundwiedergabe komplett zusammenbricht und man als PC-Besitzer nur noch hofft, dass die Bausteine das überleben werden? Jedenfalls ist dies nicht das einzige Indiz dafür, dass die vielgepriesene Source-Engine vielleicht doch nicht so ausgereift ist, wie immer getan wird.

Bei aller Kritik sollte man aber vor allem eine Sache nicht vergessen: Das Spiel macht einfach Spaß. Die Grafik ist umwerfend, die Skriptereignisse unerwartet, spannend und super gemacht, der Sound selbstverständlich auch (In Sachen Musik ist die Reihe aber immer noch gnadenlos schlecht; zum Glück wird diese nur sehr selten eingesetzt.). Die Story ist spannend, die Atmosphäre großartig (trotz linearer Levels und fehlenden Wettereffekten, von Wolkenbewegungen ganz zu schweigen... [Erinnert sich noch jemand an "Unreal 1"? Da waren die Wolkeneffekte jedenfalls fortschrittlicher als zehn Jahre später in "Episode 2"]). Der Spielspaß stimmt beim "Episode Pack" jedenfalls absolut, genau so wie der günstige Preis.


Planet of Ice
Planet of Ice
Wird angeboten von discover.store
Preis: EUR 18,05

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eiszeit, 16. September 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Planet of Ice (Audio CD)
Ich bin erst durch dieses Album auf Minus The Bear aufmerksam geworden. Natürlich wurde meine Kaufentscheidung sehr begünstigt durch das wunderbare Cover der Platte. "Planet Of Ice" - der Eisplanet: Minustemperaturen, peitschende, den Pulverschnee aufwirbelnde Winde, zerklüpftete Gebirge, quirlige Wolkenketten, ein angedeutetes Polarlicht - schlichtweg ein umwerfendes Cover, das in mir sofort das Verlangen schürte, die Musik hinter dem Artwork zu hören.

"Planet Of Ice" ist musikalisch sehr interessant geraten und lässt sich nicht so einfach einer Schublade zuordnen. Natürlich lässt sich eine starke Neigung zu verspieltem Progressive und Math Rock nicht leugnen. Allerdings zeichnet sich die Musik auch durch eine Lockerheit aus, die ich so selten in diesem Genre gehört habe. Vor allem der Gesang von Jake Snider, der mich stark an Simon Neil von Biffy Clyro erinnert, ermöglicht einen schnellen Zugang zu den komplexen, aber zugleich auch eingängigen Kompositionen. Vor allem die kristallklare und wunderbar transparente Produktion erzeugt schon im einführenden "Burying Luck" einen Wohlklang, der die gesamte Platte auszeichnet. Detailverliebte, schräge und oftmals kühle Synthesizer-Sounds sorgen für eine angenehm sterile Atmosphäre, die das konzeptuale Motto des Eisplaneten auch musikalisch wunderschön untermauert. "Ice Monster", zum Beispiel, pluckert anfangs schön vor sich hin, explodiert dann in einen recht emotionalen Refrain, beginnt zwischendrin wieder von neuem, und endet schließlich in einem Effektgeblubber, das beim Übergang zu "Knights" stets ein breites Grinsen erzeugt.

Oftmals befinden sich die dudeligen, teilweise schrägen Melodien im Wettstreit miteinander und schaukeln sich durch viele Wiederholungen gegenseitig auf, bis sie schließlich von irgendeiner genialen Idee erlöst werden. "White Mystery" und "Dr. L'ling" sind hierfür Paradebeispiele. Wenn sich Minus The Bear dann an energetischen Gitarren-und-Schlagzeug-Wutausbrüchen versuchen (wie in "When We Escape" oder "Double Vision Quest", drängen sich berechtigte Vergleiche zu The Mars Volta oder The Fall Of Troy auf, ohne jedoch die völlige Losgelöstheit TMVs oder die Aggressivität TFoTs zu erreichen.
Auch atmosphärisch gesehen können Minus The Bear auf "Planet Of Ice" punkten. Das sorgfältig vorbereitete und herrlich eingeleitete "Part 2" ist hierbei der Songkönig: "That night he found the key / to decode you, Tokyo / between warm sake / and street light caught in falling snow"

"Planet Of Ice" ist trotz seines kühlen Titels ein sehr warmes Album geworden, das mit erfrischenden Ideen am laufenden Band aufwartet und gekonnt den Bogen zwischen Synthie-Indie-Pop und Progressive-Rock schlägt, ohne dabei an den eigenen Ansprüchen zu scheitern. Wenn der Bär eben eh schon Minus heißt, dann ist es nur konsequent, wenn er sich auch bei Temperaturen unterhalb des Gefrierpunktes wohl fühlt. Minus, der Eisbär.


Fourteen Autumns & Fifteen Winters
Fourteen Autumns & Fifteen Winters
Preis: EUR 14,99

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen That Summer, At Home, I Heard This Very Beautiful Record, 10. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fourteen Autumns & Fifteen Winters (Audio CD)
Die Wunde, die Aereogramme in den Herzen der Hörerschaft hinterlassen haben, wird wohl noch eine ganze Weile vor sich hinklaffen müssen. Was diese Ausnahmeband mit ihren drei-einhalb Alben geschaffen haben, ist wohl unwiederholbar in der Musikgeschichte.
The Twilight Sad, ebenfalls aus Schottland und auch stilistisch durchaus ähnlich, sind nun für viele Fans von Aereogramme der erhoffte schnelle Trostspender, und das erste Album kann wirklich fast restlos überzeugen. Dabei sind die ersten drei Songs wirklich perfekt, kaum in Worte zu fassen, einfach atemberaubend. Traurige Melodien, Klavierstakkato, der unheimlich gefühlvolle Gesang (mit sehr schönem schottischem Akzent), die poetischen Texte, die plötzlich Gitarrenattacken, alles scheint einfach nur perfekt zu sein (auf das Schlagzeug werde ich später noch eingehen). Allein die Tracklist liest sich wie ein Gedicht: "Last year's rain didn't fall quite so hard", "That Summer, At Home I Had Become The Invisible Boy", "Talking With Fireworks / Here It Never Snowed".
Die Songs für sich genommen sind allesamt sehr überzeugend, obwohl man die Tracks 4 und 9 durchaus als Füller bezeichnen könnte, wenn man denn böse gesinnt wäre. "Walking For Two Days" ist einfach perfekt und nimmt sofort gefangen durch eine dramatische, kreischende Gitarrenmelodie. Die Gitarren hören sich an, als würden Holzfäller Bäume mit ihren Kettensägen bearbeiten. Die gesangliche Leistung in diesem Stück sucht einfach ihresgleichen und macht den dritten Track zu meinem persönlichen absoluten Liebling auf dem Album.

Aber es gibt auch eine Sache, die ich an "Fourteen Autumns & Fifteen Winters" zu bemängeln habe: Den mangelnden Abwechslunsgreichtum. So funktionieren die meisten Songs auf die gleiche Weise, enden sogar oftmals fast identisch. Auch das Schlagzeug ist nicht wirklich innovativ, poltert zwar stets kräftig vor sich hin und setzt hier und da Akzente, verkommt aber durch den monotonen Dauereinsatz zum langweiligsten Instrument der Platte. Die Akkordeonpassagen begeistern, weil sie der Musik etwas Folkisches geben. Arcade Fire, sagte mein Vorredner, und hat damit absolut Recht.
Als Fazit bleibt zu sagen, dass dieses Album auch auf Dauer begeistert und man die Songs immer mehr mögen wird, nachdem man sich etwas an den mangelnden Abwechslungsreichtum gewöhnt hat. Wenn sich die Band nur ein klein wenig mehr getraut hätte, wäre uns sicherlich ein neues Meisterwerk ins Haus gestanden. Man darf also auf weitere Veröffentlichungen gespannt sein. In Artikeln las ich, dass The Twilight Sad zu Beginn ihres Schaffens halbstündige Noise-Epen schrieben, mit jeder Menge Gitarrenwänden, durchgedrehten Ideen und Soundeffekten. Es kann also noch einiges erwartet werden, und mit etwas Glück wird man in zehn Jahren sagen, dass das Ende der Ära Aereogramme der Anfang der Ära The Twilight Sad war.


On Letting Go
On Letting Go
Preis: EUR 17,99

4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intensiv, 10. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: On Letting Go (Audio CD)
Circa Survives zweites Album überzeugt auf ganzer Linie. Das fängt schon bei dem wunderschönen Artwork an, das man einfach lieben muss. Die Aufmachung von "On Letting Go" versprüht ein solches Flair, dass die Musik zunächst zweitrangig erscheint. Zuerst will man das Cover und die Rückseite ganz genau betrachten und sich in diese herrliche herbstlich-depressive Atmosphäre einleben.
Die ersten Sekunden des Albums versetzen einen dann auch sogleich mit einem Wohlklang in Verzückung, dass man die grauen Wolken des deutschen Hochsommers 2007 umarmen will. Rhythmisches Drumming begleitet eine wunderbare Gitarrenmelodie. Dann setzt Sänger Anthony Green zum ersten Mal sein beeindruckendes Organ ein, und hier wird es sich dann entscheiden, wem diese Platte gefallen wird und wem nicht. Denn der Gesang ist sicherlich ein wenig gewöhnungsbedürftig für Leute, die noch keine Erfahrung mit Alben der "Heliumstimmen"-Fraktion gemacht haben. Mir persönlich gefällt der Gesang wirklich ausgesprochen gut, ich finde ihn schlichtweg atemberaubend und er war auch ausschlaggebend dafür, dass ich mir dieses Album letztendlich gekauft habe. Man kann sich einfach nicht satt hören an diesem Sänger.
Musikalisch gesehen besitzt die Musik natürlich Ähnlichkeiten mit anderen Bands auf Equal Vision Records, wie zum Beispiel The Fall Of Troy oder Coheed And Cambria, aber Circa Survive besitzen trotzdem ihre ganz eigene Note. Die Musik ist zwar weder ausschweifend noch monoton, aber trotzdem gelingt es der Band einfach, den Hörer zu hypnotisieren und wie in einen Schwebezustand zu versetzen. Das Album wirkt wie aus einem Guss, was aber auch ein wenig daran liegt, dass sich die Songs allesamt recht ähnlich anhören. Nur das überwältigende "Kicking Your Crosses Down", das in meinen Augen den besten Song des Albums darstellt, ragt bei den ersten Hördurchgängen aus dem scheinbaren Klangbrei hervor und begeistert sofort. Die restlichen Songs müssen erst erschlossen werden, entfalten aber wie so oft nach vielmaligen Hören immer neue Details und gewinnen mit jedem Hördurchgang an Intensität. Wenn man die Musik unter einem Schlagwort abhandeln will, wäre es wohl "Emo". Dieses Wort ist ja mittlerweile ein Schimpfwort geworden und wird mit depressiven, selbstmordgefährdeten Tennagern in Verbindung gebracht. Circa Survive klingen jedoch deutlich erwachsener, ausgefeilter und einfach reifer als die meisten der zahlreichen neuen Emobands, die allenfalls mittelmäßig sind. Natürlich geht es bei Circa Survive textlich gesehen auch um die eher düsteren Seiten des Lebens und der Liebe, aber die Texte werden durch den Gesang einfach so intensiv rübergebracht, dass es sehr authentisch und ehrlich wirkt. Bleibt als einziger Kritikpunkt der mangelnde Abwechslungsreichtum, der bei viel zu kurzen 45 Minuten Spielzeit aber kaum ins Gewicht fällt. Positiv ausgedrückt könnte man das auch Stilsicherheit nennen.

Highlights:

Kicking Your Crosses Down | The Difference Between Medicine And Poison Is In The Dose | Living Together | In The Morning And Amazing...


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