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Rezensionen verfasst von
"hans2808"

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Metropolis Part 2-Scenes from a Memory
Metropolis Part 2-Scenes from a Memory
Preis: EUR 10,99

7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das beste Konzeptalbum seit "The Wall"!, 1. Februar 2002
Eigentlich sollte man hierüber gar nicht mehr groß Worte verlieren. Ein derart geniales Werk hat es schon lange nicht mehr gegeben und es wird für alle Bands - einschließlich Dream Theater selbst - schwer sein, das noch zu toppen.
The Who haben mit "Tommy" ihrerzeit den Grundstein für Konzeptalben gelegt und zurecht großen Erfolg geerntet, aber dennoch haben sich anschließend nur wenige Bands an solche Dinge gewagt, wahrscheinlich, weil es nicht genug gab, die zu so etwas fähig waren. Ausgerechnet nun in den 90ern, wo es an guten Bands inzwischen sehr mangelt (im Vergleich zu den 60ern und 70ern), kommt endlich mal wieder ein solches Werk auf den Markt - eine Art "Rockoper".
Doch wenn man einer Band dieser Tage es zutraut, eine solch komplexe Aufgabe zu meistern, dann Dream Theater, denen die Umsetzung dieser Idee auch abolut gelungen ist.
Herrlicher Gesang von James LaBrie, tolle Musik und Texte und interessante Einfälle (wie die Sitar bei "Home", die endlich mal ohne jegliche Klischees und geradezu überraschend eingesetzt wurde und auch absolut geil kommt).
Wundervoll sind auch "Through Her Eyes", "Dance Of Eternity" und natürlich das Finale Grande "Finally Free" - doch im Prinzip ist eigentlich alles genial - also: SOFORT KAUFEN!!!


Images and Words
Images and Words
Preis: EUR 6,99

11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kreativität ohne Ende! - Einfach nur genießen!, 1. Februar 2002
Rezension bezieht sich auf: Images and Words (Audio CD)
Habe ich in meiner Rezension zu "Awake" noch davon gesprochen, daß dort zum Glück kein Synthesizer-"Gedudel" vorhanden ist, so habe ich das gar nicht böse gemeint. Für mich SIND Synthesizer Gedudel, aber die Kunst besteht darin, diese Klänge richtig einzusetzen!
Dazu fähig waren z. B. vor allem Pink Floyd und auch Led Zeppelin auf ihren späteren Werken - und natürlich Dream Theater auf dieser CD - "Images And Words". Images - Bilder paßt in der Tat, denn die KlangFARBEN auf diesem Album sind so reichhaltig wie wohl auf kaum einem anderen. Während auf "Awake" Synthesizerklänge gar nicht gepaßt hätten (auch wenn das jetzt komisch ausgedrückt ist, da "Awake" ja später herauskam als diese CD), sind sie hier überall perfekt eingesetzt, wie beim Solo in der Mitte des Openers "Pull Me Under" - ein Song zum Abrocken und voller Energie, der einfach ins Blut geht. Keiner kann dabei ruhig sitzenbleiben!
Dem folgt "Another Day", eine herrliche Ballade, an der man wieder einmal sieht, daß Rockbands diejenigen sind, die es wirklich verstehen, Balladen zu schreiben, ohne daß sie schnulzig wirken, wie etwa bei Boygroups, die allerdings eh keine Ahnung von Musik haben...
"Take The Time" wiederum ist eine etwas härtere Nummer, die permanente und unfaßbar geniale Rhythmuswechsel enthält, denen man anmerkt, was für eine perfekte Band Dream Theater ist und wie großartig sie Stücke aufbauen kann.
Auch die Pianoballade "Wait For Sleep" hat es mir sehr angetan, die übrigens - hervorragend eingebaut - im letzten Song "Learning To Live" noch einmal variiert wiedergegeben wird. Überhaupt strotzt der letzte Song vor verschiedenen Klangfarben - u. a. eine spanischklingende Akustikgitarre, Synthesizer, Orgel, Klavier usw. und ein erneut toller Aufbau.
Das Interessante an diesem Album ist insgesamt vor allem, wie die Instrumentalteile der Songs aufgebaut sind und mit welcher Perfektion die komplizierten Soli gespielt sind.
Der Hammer sind auch die unglaublich schwer zu spielenden Schlagzeugparts von Mike Portnoy, schwer schon allein wegen der vielen, genial hervorgezauberten Rhythmuswechsel.
Das Werk ist schon deswegen genial, weil es jedes Klischee widerlegt, Metal sei nur laut und ohne jede Kreativität. Im Gegenteil: Dream Theater zeigen, daß GUTE Metal-Bands mehr können, als nur draufzuhauen und verbinden harte Riffs mit träumerischen Keyboardsounds, eingängigen Melodien, Rhythmuswechseln und klassischen Elementen.
Ein Meilenstein!


Awake
Awake
Preis: EUR 10,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines der besten Alben der 90er!!!, 31. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Awake (Audio CD)
Schon beim ersten Hören dieser CD war ich ganz hin und weg! Es gibt einfach nicht ein einziges Stück, das in irgendeiner Weise schwach wäre, alles ist geil, genial und ungeheuer vielfältig.
Und auch die Keyboardsounds von Moore sind stets gut eingesetzt, es gibt weniger dieses ganze Synthesizer-Gedudel, sondern mehr Orgel, Klavier und Strings.
Es ist einfach alles enthalten, was sich der Rockfan wünscht: Schon das erste Stück "6:00" läßt einen gleich abrocken, die Ballade "Innocence Faded" enthält geradezu göttliche Harmonien und die herrliche Akustikballade "The Silent Man" bringt einen fast zum Heulen - wozu allerdings keine Zeit bleibt, denn gleich danach kommt der krasse Gegensatz mit den harten, aber coolen und eingängigen Songs "The Mirror" und "Lie", bei denen John Petrucci einfach unfaßbar krasse Gitarrensoli hinlegt.
Erste Sahne sind natürlich auch die langen und düsteren Stücke "Voices" und "Scarred", bei denen kreative, geniale Rhythmuswechsel vorhanden sind und James LaBrie mit absoluter Power und Leidenschaft singt.
Das abschließende, meancholische "Space-Dye-Vest" wiederum zeigt hervorragend, wie gut elektrische Gitarren, Drums und Klavier zusammenpassen können und ist eines der schönsten Stücke des Albums.
Ich kann allen Metal- und Hard Rock-Fans nur raten, die dieses Album noch nicht besitzen: SOFORT KAUFEN!!!


Live at the Marquee
Live at the Marquee
Wird angeboten von dutchtoni
Preis: EUR 10,02

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahrhaftig wie in einem Traumtheater!, 31. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Live at the Marquee (Audio CD)
Schade, daß diese CD nur so kurz ist. Denn so genial dieser Auftritt ist, so schade ist es auch, daß nicht mehr davon auf dieser CD enthalten ist.
Aber was soll's, lohnen tut es sich allemal, sich dieses Album zuzulegen.
James LaBrie singt unvergleichlich gut und mit Power, und John Petrucci beweist - mit Unterstützung des kraftvollen Spiels von John Myung auf dem Baß und den hervorstechenden Keyboardsounds von Kevin Moore - daß ein guter Gitarrist nicht unbedingt eine zweite Gitarre zur Unterstützung benötigt, und seien es die härtesten Stücke, die er spielt. Begeisternd ist auch Mike Portnoys druckvolles Schlagzeugspiel.
Vor allem "A Fortune In Lies", "The Killing Hand" und natürlich "Pull Me Under" begeistern und zeigen den Spaß am Spielen, den offensichtlich auch die Band bei diesem Auftritt hatte, und der improvisierte, sich intelligent aufbauende und schön gespielte Jam "Bombay Vindaloo" zeigt das phantastische Zusammenspiel der Band und ihr musikalisches Können.
Einfach großartig!


Six Degrees of Inner Turbulence
Six Degrees of Inner Turbulence
Preis: EUR 12,98

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mehr als "Befriedigend", 30. Januar 2002
Rezension bezieht sich auf: Six Degrees of Inner Turbulence (Audio CD)
Die neue CD von Dream Theater ist für meine Begriffe etwas enttäuschend. Würde ich den anderen Alben allen jeweils vier oder fünf Sterne geben, so kann ich diesem lediglich drei geben.
Schon das erste Stück "The Glass Prison" ist eigentlich nichts weiter als aneinander gereihte, sich ständig wiederholende Riffs, ohne Melodiösität und Kreativität - was unter dem Niveau der Band liegt. Auch die weiteren Songs der ersten CD sind mehr oder weniger besonders kreativ oder haben einen besonderen chronologischen Aufbau, der Dream Theater sonst auszeichnet.
Lediglich das abgespacte "Disappear" ist ein Song mit interessanten Klangfarben und einer schönen Melodie.
Die zweite CD ist wesentlich besser und dem Aufbau nach ähnlich wie "Scenes From A Memory", reicht allerdings längst nicht an dieses großartige Album heran.
Insgesamt kommt diese CD über die Bewertung "Befriedigend" für mich nicht heraus und ist für mich das bisher schwächste Werk der New Yorker - was für eine solch geile Band wie Dream Theater schon geradezu eine schwache Bewertung ist.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 27, 2012 11:47 AM MEST


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