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Beiträge von Ophelia
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Rezensionen verfasst von
Ophelia "Dänen neigen zur Melancholie" (Dänemark)

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Die Kunstjägerin
Die Kunstjägerin
von Elis Fischer
  Broschiert
Preis: EUR 9,99

4.0 von 5 Sternen Die Kunstjägerin, 27. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Kunstjägerin (Broschiert)
Eigentlich bin ich kein Fan von diesen Cozy-Crime-Büchern, das ist eher was für meine Mutti. Wenn ich schon einen Krimi lese, dann soll er ordentlich blutig sein und düster. Letztens ging ich an meinem SUB-Regal (ja ich brauche ein Regal und schäme mich dessen nicht!) vorbei und entdeckte dieses Buch. Ich wollte einen Krimi lesen und ich hatte nur diesen hier. Cozy ... na toll, dachte ich und fing, ohne große Erwartungen an zu lesen ... und was soll ich sagen, das Buch hat mich doch überrascht.

Ich würde jetzt zwar nicht losrennen und mir einen Sack voll dieser Bücher kaufen, aber die Kunstjägerin hat mich gut unterhalten.
Theresa wohnt in Wien, eine Stadt, die sich einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen erobert hat. Nach dem Tod ihres Vaters hat Thesi ein Bild von ihm geerbt und einen Zettel auf der Rückseite entdeckt. Sie will das Bild schätzen lassen und etwas über den Maler herausfinden und damit fangen die Probleme an.
Der Restaurator wird ermordert, ihr Bild gestohlen und ihr Leben ist plötzlich in Gefahr.

Natürlich gibt es Spannung und Action und Ermittlungen, aber natürlich mit, ich nenns mal "angezogener Handbremse". Es ist eben ein netter Krimi, in der sich die Hobby-Kunst-Detektivin auch mal mit dem Ermittler streitet und viel beim Essen mit Freunden diskutiert, disputiert und gerätselt wird.

Die Figuren passen zu der Handlung und zum Genre. Theresa ist kein junges Ding, sondern eine Mutter. Ihre Freunde ein bunter Mix aus kosmopolitischen Großstadtmenschen, die sich einmal die Woche zum Jour fixe treffen und Chianti trinken. Sehr Upper Clas.
Natürlich agiert Theresa im Laufe der Handlung öfter mal Hals über Kopf und ohne logisch nachzudenken. Manchmal wollte ich sie anschreien: Großer Gott! Ruf die Polizei du dumme Nuss!
Aber was wären Hobby-Ermittlerinnen ohne diese komischen Anwandlungen?

Dazu gibt es in unregelmäßigen Abständen noch einen zweiten Handlungsstrang, der aus Briefen eines mysteriösen G. aus dem 17. Jahrhundert besteht. Auch diesen Teil fand ich sehr schön gemacht.

Die Autorin hat Kunstgeschichte studiert, und das merkt man dem Buch an. Ich liebe Kunst. Ich könnte mich in Details und Bildbeschreibungen und Interpretationen reinlegen. Ich liebe es durch Museen und Galerien zu gehen und kann nie die Klappe halten. Immer, wirklich immer quatsch ich die Leute, die bei mir sind, zu. Das ist der und der und das hat das zu bedeuten, das überhaupt, noch wer mit mir mitgeht ist ein Wunder.
Man merkt dem Buch an, dass es jemand geschrieben hat, der Ahnung von Kunst hat und diese kleinen Details, da steh ich drauf. So muss das sein!


Die Ehre der Legion: Roman
Die Ehre der Legion: Roman
von Anthony Riches
  Broschiert
Preis: EUR 14,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leider nicht so gut wie erhofft, 17. Juli 2015
Rezension bezieht sich auf: Die Ehre der Legion: Roman (Broschiert)
Ich bin immer froh und glücklich wenn Verlage bei historischen Romanen auch einmal etwas anderes verlegen, als nur starke Frauen in schwierigen Situationen Schmöker. Deshalb fällt es mir nicht leicht, diese Rezension zu schreiben, denn ich kann für die Ehre der Legion leider nicht so viele Sterne verteilen, wie ich es vielleicht am Anfang gedacht hatte.

Als Freundin millitärischer Histos (ja ich mag es blutig, brutal, derbe, dreckig ... männlich) war ich sehr begeistert, als ich das Buch entdeckt habe. Das Cover ist toll und ja, ich dachte so etwas: "Na endlich ... endlich gibt es solche historischen Romane auch auf Deutsch!"
Wie gesagt ... ich liebe solche Bücher.

Also freute ich mich wie bolle auf die Ehre der Legion und fing sofort an zu lesen, aber irgendwie ... wollte das Buch nicht so, wie ich wollte. Die ersten 80 Seiten waren ein hartes Stück Arbeit, oft war ich versucht, das Buch zur Seite zu legen und etwas anderes zu lesen.
Warum? Ein gute Frage, es fiel mir unheimlich schwer, in das Buch reinzukommen.
Fragt mich nicht warum, manchmal klappt es innerhalb der ersten zwei Zeilen, manchmal dauert es drei Kapitel und manchmal, so wie bei diesem, will es mir gar nicht gelingen.

Nach den ersten 80 zähen Seiten, wollte ich dann doch wissen wie es weitergeht.
Die Story ist eigentlich schnell erzählt. Aquilla kommt in Britannien an, um bei der Armee zu dienen. In Rom lässt Kaiser Commodus seines ganze Familie als Verräter hinrichten (ups) und Marcus Leben steht auf Messers Schneide, also muss er untertauchen ... am sprichwörtlichen Arsch des Imperiums ... am Hadrianswall und gegen die einfallenden Barbaren kämpfen.

Der Plot war ... okay.
Nichts wofür der Autor eine Kreativitätsmedaille verdient hätte. Ein typischer Männerplot eben. Viel Training. Viel Fluchen. Viel Pisse, Schweiß, Blut ... Körpersäfte in allen Farben. Gemetzel. Drill. Schlachtenbeschreibungen. Wer so etwas mag, der kann getrost zu die Ehre der Legion greifen. Das war ja auch der Grund, warum ich dazu gegeriffen habe.

Allerdings ... großes Manko.
Die Figuren. Der Hauptcharakter ist keiner mit dem ich mich gut idendifizieren konnte. Keine Ahnung. Für mich war alles zu einfach gestaltet. Ich mag eher vielschichtige Charaktere ... die Personen bei die Ehre der Legion waren alle eher unterer Standard. Man liest das Buch, wischt sich das Blut ab und vergisst es.
Figuren, die im Gedächtnis bleiben, bot es für mich nicht.

Schlechte Recherche kann ich Anthony Riches nicht vorwerfen. Der Mann hat einen Abschluss in Militärgeschichte, er weiß, wovon er schreibt. Gut, ich könnte jetzt sagen ... er übertreibt ein bisschen, aber das ist natürlich Geschmackssache.
Was mich nur wirlich gestört hat (und ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt.) Manchmal kamen mir die Dialoge und das Verhalten der Menschen zu ... modern? ... vor. Es ist schwer zu beschreiben. Ich mag ja normalerweise historische Romane, die auf dieses "Fake-Mittelalter-Sprech" verzichten und bei denen man eigentlich vergisst, dass man einen Histo liest. Aber hier war es genau das Gegenteil ...
Es ist, wie gesagt, ein schwer zu beschreibendes Gefühl.

Fazit:

Ich bin froh, dass Verlage auch mal "andere" Histos verlegen. Allerdings konnte mich die Ehre der Legion nicht überzeugen. Story zu dünn und vorhersehbar, Charaktere zu austauschbar und das Gefühl nie richtig am Hadrianswall angekommen zu sein.

Die Empire-Serie hat im englischen Original (bis jetzt) acht Bände.
Ich glaube, ich belasse es erst mal bei Band 1.

2,5/5 Sternen
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 17, 2015 1:53 PM MEST


Fynn (The Diamond Guys)
Fynn (The Diamond Guys)
Preis: EUR 2,99

5.0 von 5 Sternen Genau das, was ich wollte!, 24. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Fynn (The Diamond Guys) (Kindle Edition)
Ich wollte irgendein Buch in das ich mich einfach nur reinfallen lassen konnte und den Kopf abschalten, mich einfach nur amüsieren und nicht denken.

Nachts um drei hab ich mich durch die Kindle-Unlimited Angebote geklickt und stieß auf das Buch hier. Ehrlich, im ersten Moment hat mich das Cover so gar nicht angesprochen. Aber hey ... drei Uhr nachts und schwarz/weiß Anzeige, ich blieb dann aber an dem Wort Diamond-Guys hängen und las mir die Inhaltsbeschreibung durch.
Und zack ... hatte es mich gepackt.

1. Gedanke: OMG das ist wie Magic Mike
2. Gedanke: Muss ich haben!

Also hab ich angefangen zu lesen und gottverdammt, es war genau das Buch, das ich gebraucht habe. Es war lustig, es war heiß und es war sexy.
Bäm. Treffer! Versenkt!

Die Geschichte von Sarah und Fynn, hat mich supergut unterhalten, obwohl ich wirklich sagen muss, dass die Autorin wirklich jedes Kitschfass und absolut jedes Klischee mitgenommen hat. Wirklich, manchmal wollte ich in den Kindle kriechen und Sarah packen und schütteln, bis sie ein Schleudertrauma hat.
"Mädchen!" Wollte ich schreien. So laut, das meine Lungen explodieren. "Mädchen, wie kannst du dich von diesem Lackaffen nur so behadeln lassen!"
Damit mein ich übrigens ihren Verlobten Hugh, der wirklich ein Musterekel ist. Immer wenn er sie Sweetheart nennt, hätte ich ihm am liebsten vor ein Auto geschubst. Boah ich hab immer noch voll den Hals auf den.

Fazit:

The Diamond Guys- Fynn war ein locker, leichtes Buch, das mich super unterhalten hat. Zum Teil natürlich mega kitschig und voller Klischees, aber auch sexy und heiß.
Wenn ihr Fans von Magic Mike ... heißen Kerlen und ganz viel Drama seit, dann soltet ihr nicht zweimal überlegen und euch die Diamond Guys endlich auf euren Kindle holen.

5/5 Sternen


SONG OF LOVE - Als wir uns fanden: Folge 01
SONG OF LOVE - Als wir uns fanden: Folge 01
Preis: EUR 1,99

5.0 von 5 Sternen Mach Lust auf mehr, 18. Mai 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich hatte dieses Serial irgendwann vorbestellt und vergessen. Umso überraschter war ich, als Song of Love dann plötzlich auf meinem Kindle auftauchte. :)

Normalerweise lese ich eher historische Romane, Thriller, dunkles Zeug, aber seit der Promisses of Forever Reihe von Bianca Iosivoni muss es eben machmal doch ein New Adult Titel sein. Geschichten über Schule/College und ganz normale Probleme.

Song of Love konnte mich gleich von Anfang an begeistern.
Ich mochte die Art der Autorin zu schreiben. Über Gefühl und über Musik.
Sofort ist man mitten im Geschehen und in der Welt von Sarah und Dave ... und Will und ich war wirklich enttäuscht, als Teil eins so schnell vorüber war! Und dann auch noch bei so einer spannenden Szene! Aber das ist natürlich die Taktik.

Gibt es auch etwas Negatives?
Hm. Schwer zu sagen. Ich komme mit Sarah im Moment nur teilweise aus. Ich mag ihre Erzählstimme und natürlich kann ich ihre Probleme verstehen, allerdings mochte ich es nicht, dass ihr die Autorin eine gehörige Portion mangelndes Selbstbewusstsein mit auf den Weg gegeben hat.
Ich kann verstehen, dass Sarah sich am allerbesten über ihre Musik ausdrücken kann, und dass sie ohne die Akkorde wieder zu einer grauen Maus wird, allerdings (und vielleicht bin ich auch einfach zu alt (OMG) oder zu vernünftig) machte mich die Geschichte mit Will einfach fuchsteufelswild. Ja, als Teenager macht man dumme Sachen, aber WILL?

Ich weiß nicht, warum manche Mädels es erstrebenswert finden, sich vom "heißesten Typen der Schule" verführen zu lassen. Weil ehrlich, die Anekdoten über Will, sollen vielleicht cool wirken, aber ich würde mit einem Kerl der wirklich schon alles und jeden abgefrühstückt hat nicht rummachen wollen. (Vielleicht liegt das auch nur an der Tatsache, dass es in der Retrospektive betrachtet an meiner Schule echt kein heißes Material gab) :D

Unterm Strich muss ich sagen hat mich SONG OF LOVE - Als wir uns fanden super unterhalten.
Es war genau das, was ich an einem sonnigen Tag, in der Hängematte lesen wollte.

Ich hoffe der Verlag wird irgendwann eine Gesamtedition herausbringen, weil ich Serial wirklich auf den Tod nicht ausstehen kann.
Von mir gibt es auf jeden Fall volle Punktzahl für einen gelungenen Start.


Hope of Tomorrow (Promises of Forever 3)
Hope of Tomorrow (Promises of Forever 3)
Preis: EUR 2,99

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hope of Tomorrow, 24. März 2015
Mit Hope of Tomorrow ist der dritte Teil der Promisses of Forever Reihe erschienen. Endlich. Normalerweise halte ich mich vom New Adult Genre fern, das sind keine Bücher für mich, doch Bianca hat es irgendwie geschafft mich für ihre Romane einzunehmen.
Lines of Yesterday, mit der disneyverrückten Violet, die nach Jahren ihre Jugendliebe wiedertrifft, das war einfach nur hach. So ein richtiges Träumbuch.
Pain of Today hat mir besonders wegen der quirligen Prota Bree unheimlich gut gefallen.

Hope of Tomorrow ist anders.
Ganz anders, als die ersten zwei Bände, aber dabei nicht minder toll.
Die Protagonisten sind Jared (Violets Ex-Freund) und Gillian (die Oberbitch der Uni).
Wenn man die Figuren schon aus den ersten beiden Bänden kennt, klingt das zunächst wie keine gute Idee. Gillian konnte ein echtes Miststück sein, mit ihrem perfekten Ostküsten-Püppchen-Auftreten (ihr wisst schon Perlenkette, Pastel und Kashmirpulover) und der großen Klappe. Und auch Jared hatte natürlich keine Lobby bei mir, war er es doch, der in Lines dem Glück von Violet und Devin mehr oder minder im Wege stand.
Und deshalb ist Hope auch so genial.
Die Autorin gibt mir die Figuren als Protas, gegen die ich ein paar Animositäten hegte.
Jared, der es nicht einsehen wollte, das Violet mit Devin einfach glücklicher ist und Gillian die ein schlimmes Geheimnis über Bree ausplaudert.
Wir bekommen diese Figuren und die Autorin zeigt uns, dass auch sie ihre Probleme haben (und was für welche) und liebenswert sind.

Hope wird aus zwei verschiedenen Perspektiven erzählt.
Einmal Gillians Ich-Erzählstimme und einmal Jared in Rückblenden.
In dem Buch erfahren wir so viel über die Zwei und kommen dahinter, warum sie sind, wie sie sind. Gil kämpft mit sich selbst. Mit dem Bild das andere von ihr haben und das sie von sich selbst hat. Sie muss mit den Dingen, die in den ersten beiden Bänden geschehen sind, klar kommen. Dazu kommen noch große familiäre Probleme.
Die kennt auch Jared. Nach außen hin der tolle Sportler, hat auch er sein Päckchen zu tragen.
Besonders toll fand ich, dass wir in Jareds Point-of-View Szenen aus den anderen Büchern aus seiner Perspektive noch einmal erleben, was der Sache natürlich eine ganz neue Tragweite gibt.

Hope war jetzt keine so locker leichte Hach-Lektüre wie z.B. Lines, dafür war es zu erwachsen. Die Probleme beschränkten sich eben nicht nur auf das totale Gefühlschaos der Protagonisten, sondern waren tiefgreifender. Ich musste zwar nicht weinen, aber ein paar Mal war ich kurz davor. Dass ich Gillian irgendwann mal mögen würde, hätte ich echt nicht gedacht.

Fazit:

Hope war ein tolles Buch, das mich tief berührt hat.
Wir lernen Charaktere von einer ganz neuen Seite kennen und leiden und lachen und fiebern mit ihnen mit.
Ich kann euch das Buch ... ach was sag ich, die gesamte Reihe nur wärmstens ans Herz legen!
Die Bände können übrigens unabhängig voneinander gelesen werden.

5/5 Sternen!


Das tickende Herz
Das tickende Herz
von Rebecca Wild
  Broschiert
Preis: EUR 12,99

18 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das tickende Herz, 9. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das tickende Herz (Broschiert)
Ich gehöre ja zu den Menschen, die finden, dass es zu wenig Steampunkbücher gibt.
Ehrlich. Was gibt es besseres als das viktorianische England in Kombination mit mechanischen Kinkerlitzchen, Luftschiffen, Magie und Himmelspiraten?
Liebe Verlage, wenn ihr das hier lest: Ich will mehr davon, und ich will es jetzt!

Manchmal, nicht gerade oft, das gebe ich zu, passiert es mir: Ich finde ein Buch so großartig, ich würde mich am liebsten in einen Lastwagen setzen, bei einem Karnevalsumzug mitfahren und fünftausend Kopien des Buchs in die Menge werfen und "Lest es! Lest es!" schreien.
Ich habe alle Bücher der Autorin gelesen und muss sagen, für mich ist das tickende Herz das beste, was Rebecca Wild bis jetzt geschrieben hat.

Die Geschichte um Clock, die nichts mehr fühlen kann, bis sie einem gefährlichen Fay-Luftpiraten zu nahe kommt, ist einfach von vorne bis hinten perfekt.
Es ist einfach alles da. Es ist actionreich, weil Clock nämlich keine Protagonistin ist, die sich so einfach mir nichts dir nichts vom Fleck weg entführen lässt. Es ist lustig, es ist heiß und es ist zum Teil auch tottraurig. Ja, ich habe geweint. Rotz und Wasser. Und dann habe ich gelacht, nur um dann wieder zu weinen. Ich habe mir die Nägel runtergekaut, weil ich keinen blassen Dunst hatte, wie die Autorin den großen Konflikt um Clocks mechanisches Herz aufheben will, ohne, dass alles in Tränen endet.

Clock ist eine tolle Heldin. Eine junge Adlige, die sich aber mehr für Mechanik, als für Bälle interessiert. Und Hawk? Hawk ist einer von den tragischen Helden, die im perfekten Maß beides sind. Heiß und kaputt. Ich weiß, ihr mögt das auch, die schwer zu durchschauenden Schurken, die sich einem ins Herz schleichen und irgendwann wollt ihr die Köpfe der Protagonisten nehmen und sie mit Klebeband aneinandertapen und schreien "Küsst euch! Macht schon! Küsst euch!"
So ungefähr ging es mir mit den beiden hier.

Mein absoluter Liebling ist und bleibt aber Elliot.

Fazit:

Das tickende Herz ist einfach die ideale Mischung aus Steampunk-Action, Fantasy und Romance. Liebevoll gestaltete Charaktere, die man so schnell nicht mehr vergisst und ein großartiger Konflikt
Worauf wartet ihr eigentlich noch?
Lest das Buch!
Lest es!
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 26, 2015 9:06 PM MEST


Die Falle: Roman
Die Falle: Roman
von Melanie Raabe
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Falle, 9. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Falle: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Debüt von Melanie Raabe stand ganz oben auf meiner Wunschliste. Ich konnte es nicht erwarten es endlich in Händen zu halten. Von den Bloggern, die Vorabexemplare ergattern konnten, war ja schon zu verlauten, dass dieses Debüt ein Kracher wird.
Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an die Falle.

Der Plot klingt spannend, ungewöhnlich, nervenaufreibend.
Eine Autorin, die sich nach dem Mord an ihrer Schwester, zu hause einschließt und nach über einer Dekade den Mörder durch Zufall im Fernsehn sieht. Sie beginnt einen Plan zu schmieden, will diesen Mann in die Falle locken und den Mord an ihrer Schwester aufklären.
Wahnsinn!

Ich fing an zu lesen und kann nur sagen: Handwerklich ist der Roman einsame Spitze.
Die Autorin schafft es, meiner Meinung nach, einfach perfekt die Gedanken und Gefühle eines psyschich zerrütteten Frau einzufangen und darzustellen. Die Art und Weise wie sie Linda und Lindas Lebens beschreibt ... meisterlich. Es ist poetisch, erschütternd und einfach nur zum niederknien.
Rein von der Sprache ist es das beste Buch, dass ich dieses Jahr gelesen habe.
Was mir noch in Erinnerung geblieben ist, ist wie es die Autorin schafft Spannung zu erzeugen. In endloslangen Sätzen bleibt einem beim lesen fast die Luft zum Atmen weg. Die Autoren arbeitet mit widerkehrenden Bildern und Metaphern, einfach nur klasse.

Aber warum gebe ich dann nur vier Sterne?
Spannung, Sprache und Figurenzeichnung sind eben nicht alles, an einem Buch.
Es bleibt auch noch die Geschichte, die erzählt wird.
Das Buch hat seine dramatischen Höhepunkte, insbesondere das Interview, das mir wirklich unter die Haut gegangen ist.
Es ist einfach für mich Fakt: Das Buch war so gut, es musste mich am Ende hin einfach enttäuschen.
Nach allem was passiert ist und allem, was geplant und getan und versucht wurde, erschien mir das Ende erschreckend banal. Und ja, es lies mich ein wenig enttäuscht zurück.

Die Falle wird in zwei Handlungssträngen erzählt.
Zum einen Lindas Ich-Perspektive im Präsens, zum Anderen auszüge aus ihrem Roman "Blutsschwestern" indem sie den Mord an ihrer Schwester verarbeitet.

Handwerklich wieder ausgezeichnet, spiegeln die Textpassagen aus dem Roman von Linda Conrad immer genau den "Status Quo" aus Lindas Leben wieder.

Bei jedem Wechsel der Erzählstränge beglückt uns die Autorin mit einem Cliffhanger. Manchmal sind es gute Cliffhanger, manchmal sind es schlechte.

z.B. einmal, mitten im Buch, sitzt die Protagonistin aus Lindas Buch im Dunkeln auf einer Bank, sie fühlt sich verfolgt. Ist der Mörder ihrer Schwester hinter ihr her? Sie sieht einen Schatten, der letzte Satz vor dem Cliffhanger ist: Und dann sah sie ihn.

Als dieser Cliffhanger 30 Seiten oder so später aufgelöst wird, kommt heraus, dass da gar nichts war. Nicht mal ein Schatten. Gar nichts. Die Protagonistin hat sich alles nur eingebildet. Natürlich schüren solche Stilelemente Spannung und halten den Leser bei der Stange, aber es waren einfach sehr viele Szenen in denen ich etwas spannendes erwartet hatte und am Ende kam raus, es war nichts.

Das sind aber wirklich nur Kleinigkeiten.

Fazit:
Die Falle hat mich wirklich begeistern können. Ich liebe den Erzählstil und den Spannungsaufbau der Autorin. Ich finde ihre Idee wirklich außergewöhnlich und handwerklich gut umgesetzt.
Leider hat mich der Schluss (in beiden Handlungssträngen) etwas enttäuscht. Er war einfach (in beiden) vollkommen banal und wurde zu schnell herbeigeführt.
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte kann ich die Falle jedem empfehlen, der gerade auf der Suche nach einem guten, ungewöhnlichen und spannenden Buch ist!


Vor deinem Grab (Ein Jan-Tommen-Thriller 2)
Vor deinem Grab (Ein Jan-Tommen-Thriller 2)
Preis: EUR 2,49

11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen vor deinem Grab, 9. März 2015
Alexander Hartung schreibt Bestseller.
Punkt.
Über 200 fünf Sterne Bewertungen auf Amazon beweisen das.
Nach dem Genuss vono "vor deinem Grab" steht fest, ich werde wohl kein weiteres Buch des Autors lesen.

Vor deinem Grab wurde mir auf Kindle Unlimited vorgeschlagen. Klappentext und Prolog machten Lust auf mehr. Das Buch landete auf meinem Kindle und ich fing an zu lesen.
Schnell machte sich Ernüchterung breit.

Lesen ist eine Sache, die jeder für sich individuell erlebt. Nur weil ich das Buch nicht mag, heißt es nicht, dass andere es nicht gut finden dürfen. Oder das es an sich schlecht ist. Jeder hat einen anderen Geschmack. Ich bitte deshalb jeden von Euch, der dass hier liest, meine Meinung genauso so zu akzeptieren, wie ich Eure akzeptiere. Ich werde jetzt begründen, warum ich das Buch nicht mochte. Das geht nicht, ohne Teile des Inhalts zu besprechen. Die Rezension ist nicht zu 100% Spoilerfrei, aber ich werde nichts über den Fall verraten. Keine Sorge.

Die Einordnung:
Zunächst fiel es mir schwer einzuordnen, was ich lese.
Auf der einen Seite haben wir die total überzeichneten Figuren, die mich eher an cosy crime und Lokalkrimis denken lassen.
Auf der anderen Seite versucht der Autor mit Fäkalsprache, Prollogehabe und Gewalt dem ganzen einen Hard Boiled Anstrich zu verpassen.
Das in Kombination war mir dann doch zu seltsam.
Weil beides nicht gerade das Gelbe vom Ei war.

Die Figuren:

Schon die Figur des Jan Tommen war für mich ein Problem.
Der Autor will, dass wir ihn mögen. Er ist einfach so eine Art Durchschnittstype. Er kann nicht gut mit moderner Technik und mit Frauen. Trifft sich mit seinen Kumpels zum Flammkuchenessen, um über den aktuellen Fall zu philosophieren und hat immer einen lockeren Spruch parat.
Leider reicht mir das nicht. Von allen "Bullen mit Problemen" war Jan irgendwie farblos. Ich konnte während des gesamten Buchs keine Verbindung zu ihm aufbauen. Wäre er erschossen worden oder von einer Brücke gefallen, es wäre mir egal gewesen. Ich hatte zwar Emotionen ihn betreffend, aber die waren alle negativ behaftet.

Auch sein Team, was im Klappentext als "unkonventionell" beschrieben wird, konnte bei mir nicht punkten.
Dieses Team ist eine Menagerie aus Leuten von denen einer reichen würde, um dem Plot würze zu verleihen. Alle auf einen Haufen, waren für mich zu viel des Guten.
Ein Teenager-Hacker-Praktikant, dem einfach mal Zugriff auf grad alles gewährt wird? Eine Gerichtsmedizinerin mit Psychoknacks, die Informanten zur Begrüßung die Faust ins Gesicht rammt? Und Chandu. Meine Güte Chandu. Gut, ich gebe zu, ich hab Teils 1 nicht gelesen und vielleicht hab ich was Wichtiges nicht mitbekommen. Aber ich dachte immer, dass Polizeiinformanten/Spitzel und so, heimlich für die Polizei arbeiten. Aber Chandu ist eher sowas wie eine Einmann-Armee, der Jan auch mal zur Zeugenbefragung begleitet.
Unterm Strich waren mir die Figuren zu überspitzt und übertrieben, jede von ihnen erfüllte gewisse Klischees und so konnte ich wenig entdecken, was sie für mich einnehmen konnte.

Gewalt vs. Slapstick

Das Buch war eine seltsame Mischung aus beidem.
Während Chandu gerne mal mit der Faust nicht nur an Türen klopft, steht auf der anderen Seite das manchmal dilettantische Verhalten der Polizei.

Ich gebe hier ein Beispiel:

Ein zweiter Mann findet seinen Namen auf einem Kreuz. Die Polizei geht ab jetzt von einem Serientäter aus. Der Mann wird unter Polizeischutz gestellt. Dieser Polizeischutz besteht aus zwei Beamten und auch hier wird der Autor nicht müde, sie zu überzeichnen. Der Ältere der beiden Männer ist ein fetter Donutfresser, der seine Wampe fast nicht mehr hinters Steuer bekommt und weder rennen noch schießen kann. (O-Ton aus dem Buch). Der jüngere Kollege ist ein Teenager, der gerade Ausbildung macht. Okay wow ... ich würd mich so sicher fühlen, wenn die zwei mich bewachen würden. Was die Berliner Polizei jetzt dazu bewegt genau die beiden Koryphäen das nächste mögliche Opfer eines Serientäters zu bewachen, keine Ahnung.
Es kommt, wie es kommen muss, mitten in der Nacht beobachtet Junior etwas Verdächtiges.
Kommt es zum Zugriff?
Nein! Zuerst wird darüber diskutiert, dass da nix ist und das der Mann "bestimmt nur Scheißen" ist. Trotzdem versucht man ihn über Funk zu erreichen. Nichts. Und das obwohl das mögliche Opfer vorher "jeden Furz" durchgegeben hat. Also Zugriff? Nein. Wieder folgt eine Diskussion, in der man sich über das mögliche Opfer lustig macht. (Ganz im Ernst, hätte ich meinen Namen auf einem Kreuz vor einem offenen Grab gefunden, mir würde der Arsch auch auf Grundeis gehen). Die Szene zieht sich weiter hin und ich war so geladen ... ich wollte in den Kindle beißen. Es war so offensichtlich, was im Haus passiert. Das hat mich beim lesen richtig aggresiv gemacht.
Warum macht der Autor sowas?
Soll es mich beim lesen auf die Palme bringen, weil alle so aggieren, als hätten sie nicht mehr alle Kroketten in der Friteuse?
Oder soll das witzig sein?
Wenn ja, dann ist das nicht meine Art von Humor. :)

Das Spiel mit den Vorurteilen:
Was mich auch auf die Palme gebracht hat, war die Piefigkeit des Romans.
Kein Vorurteil, kein Allgemeinplatz ist zu ausgelatscht, als das man ihn nicht nochmal bringen könnte.
Am stärksten hatte ich dieses Gefühl, als Jan und Chandu, Anfang des Buchs zu einem plastischen Chirurgen fahren, um den Mann zu verhören.
Der Autor formuliert dieses Zusammentreffen so wertend, dass ich als Leser keine Chance habe mir selbst ein Bild von der betreffenden Person und ihrem Umfeld zu machen. Der Autor wertet für mich. Und der Herr Doktor kommt nicht gut weg.
Schon die Beschreibung der Praxis von Innen und Außen macht deutlich, dass kein gutes Haar an dem Zeugen gelassen wird. Die Einrichtung wird nicht groß beschrieben, sondern gleich als "protzig" abgestempelt. Hinter der Empfangstheke sitzt (obligatorisch) eine Wasserstoffblondine, mit entsprechenden Argumenten und es wird verdeutlicht, dass sie diesen Job nicht durch ihren Intellekt bekommen hat.
Jan und Chandu laufen da also auf und spulen ihre Prollonummer ab. Das war so forciert und unntötig, ich hatte richtigen Ekel vor so einem Verhalten (und ich hab schon einige Bücher mit krassen Bullen gelesen)
Die Zwei platzen also einfach mal so in eine Patientengespräch und unterbrechen die Behandlung einer Frau. Die wird dann so charakterisiert, dass man von ihren Ringen auf ihren Reichtum schließt. Reichtum ist BÖSE, also muss die Frau angeprollt werden. "Schieb ab ... der Onkel Doktor kann sich auch später um deine Hupen kümmern."
Wer auf sowas steht ... bitte schön.
Ich hab mich dann mal dezent für Chandu fremdgeschämt, der das Niveau des Textes erfolgreich immer weiter gedrückt hat.
Der Herr Doktor ist sichtlich empört, also bekommt er sowohl von Jan als auch von Chandu noch eine weitere Portion Proll. Aber er ist ja ein reicher Besserverdiener und deshalb ja eh in Jans fachkundigen Augen ein scheiß Choleriker der seine Frau schlägt und passt so prima ins Gesamtkonzept des Buches.

Fazit:
Was gut begann endete recht böse.
Weder die Figuren, noch der Erzählstil und der Prollohumor konnten bei mir punkten.
2/5 Sternen.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 30, 2015 9:45 AM MEST


Sea Urchin (English Edition)
Sea Urchin (English Edition)

3.0 von 5 Sternen Sea Urchin, 3. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Sea Urchin (English Edition) (Kindle Edition)
Es gibt viele Sub-Genres oder Vorlieben, die ich als Leserin nie verstehen werde. Jane Austen zum Beispiel. Viele meiner Freundinnen bekommen schon Schnappatmung, wenn sie nur den Namen Mr. Darcy hören. Ich kann mit Jane Austen Romanen ungefähr so viel anfangen, wie mit einem Helium-Ionen-Mikroskop. Genaus so verhält es sich auch mit dem Sub-Genre Regency Romance.

Aber man soll ja niemals nie sagen.

Beim Herumstöbern bin ich an "Sea Urchin" hängen geblieben und der Plot hat mich irgendwie an Sturmhöhe erinnert. Also hab ich es mir geholt und gelesen und ja, ich glaube Fans von Sturmhöhe (so wie ich) können in diesem Buch doch sehr viel Schönes entdecken. Viele kleine Paralelen und Begebenheiten und auch die Landschaft ist ähnlich trostlos und düster.

Allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte meinerseits, die das Buch dann doch eher in Richtung Mittelmaß rücken.

Prue Prother ist Tochter eines Fischers. Eines Nachts zerschällt ein Schiff auf den Klippen vor ihrem Heimatdorf und ihr Vater bringt einen Säugling in einer wunderschön gestalteten Krippe mit nach Hause. Niemand meldet sich, um das Kind abzuholen, gegen den Willen der Mutter behält die Familie den Jungen, tauft ihn James und zieht ihn groß. Aber James ist nicht der nette, englische Fischersjunge von Nebenan. Er ist ein heißblütiger Spanier, der glaubt das Schiffunglück hätte ihn um sein Erbe gebracht und der höher hinaus will, als ein Fischer es sich träumen lassen würde.

Während James Geschichte wirklich interessant klingt, er seinen Weg geht, Frankreich bereist und sich mit List und Geschick immer höher in die Gesellschaft hineinarbeitet hocken wir bei seiner Schwester.

Prue.

Und Prue ist ... simpel, eine graue Maus, ängstlich, zurückhaltend. Sie "weiß wo ihr Platz ist" und hat ständig Angst ihre Anstellung, bei Miss Arabella, zu verlieren.

Oh Miss Arabella!

Miss Arabella Lamprey, die großartige Miss Arabella Lamprey, die wie ein Teufel reitet, sich nicht einen Pups darum schert, was Leute über sie denken. Die sich Liebhaber nimmt und Skandale am laufenden Band produziert. Miss Alexander Lamprey, die ihr Lebtag auf James niedergeblickt hat und dann seinem Charme verfällt!

Aber was darf man sich als Leser anhören, die Ängste von Prue. Ihre Angst, dass James sich in was verennen könnte. Dass sie ihn ruinieren könnte, wenn herauskäme, dass sie seine Schwester ist. Ihr Furcht, dass Miss Arabella sie entlässt, wenn James es zu weit treibt.

Das wirklich tragische an dem Buch ist, dass die Autorin meiner Meinung nach einfach die komplett falsche Person zur Erzählerin der Geschichte gemacht hat. Die Figuren von James und Arabella waren so schillernd, aufregend und außergewöhnlich, dass das Mauerblümchen Prue daneben einfach nur langweilig wirkte. Ich ertappte mich dabei zu murmeln: "Ich will was über Lady Arabella lesen". Weil es mich ihre Affären, Eskapaden und Skandale wirklich interessiert hätten.

Leider musste ich bei Prue ausharren und fing an manche Passagen über ihr Leben einfach quer zu lesen, bis James und Arabella wieder auftauchten.

Fazit:

Sea Urching war, so als kleines Buch zwischendurch, ganz okay.

Die Autorin hätte aber so viel mehr aus der Geschichte machen können, wenn sie anstatt Prue einen anderen Protagonisten gewählt hätte.

So erfahren wir die wirklich interessanten und spannenden Dinge nur sporadisch aus zweiter Hand.

Sehr sehr schade, denn Arabella und James waren wirklich großartige Kontrahenten, dagegen konnte die schüchterne Prue nur verlieren.

3/5 Sternen


HUNTERS - Special Unit: VERTRAUEN
HUNTERS - Special Unit: VERTRAUEN
Preis: EUR 3,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HUNTERS - Special Unit: Vertrauen, 2. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem ich Band eins (HUNTERS SPECIAL UNIT: Vergessen) letzten September mit großer Begeisterung gelesen hatte, war für mich klar, dass ich Bd. 2 der Reihe auch lesen muss. Also wurde HUNTERS Special-Unit Vertrauen vorbestellt und an einem Wochenende vernichtet. Vernichtet klingt vielleicht etwas zu negativ, aber das Buch war so schnell bei dem Wort Ende angelangt, dass ich jetzt nur sehnsüchtig auf Bd. 3 warten kann.

Was mir an der Reihe so gut gefällt ist, dass zwar Romantic Thrill draufsteht, die Handlung aber immer so spannend, actionreich und gut recherchiert ist, dass ich manchmal glatt vergesse, dass es sich bei dem Titel um einen aus dem Verlag "Romance Edition" handelt.
Mich haben schon öfters Leute gefragt, ob die Reihe nicht zu schnulzig oder so ist. Die Antwort ist ganz klar: NEIN!

Das ist ja das Schöne an Romantic Thrill. Man bekommt eine mit Action, Geheimdiensten, Schießereien und Verfolgungsjagden vollgepackte Handlung und hat trotzdem noch genug Zeit sich in Aiden zu verknallen.

Außerdem mochte ich Lexie Ryder sofort von Beginn an. Ich finde, ihr Name drückt schon ganz gut aus, wie unfassbar cool diese Frau ist. Sie ist eine Heldin, wie ich sie mir wünsche, sie ist tough und weiß sich zu wehren. Als ehemalige Delta Force Soldatin ist sie hart im Nehmen und trotzdem hat sie auch ihre verletzlichen, weiblichen Seiten.
Und Aiden? Aiden ist einfach ... hach ... die Autorin weiß, was sie uns Damen schuldet.

Aber Aiden ist natürlich viel mehr, als eine schöne Schüssel mit nix drin. Er ist Lexies Partner und die beide verbindet so eine wunderbare Hassliebe, dass ich manchmal nicht wusste, ob ich die beiden verprügeln oder ihre Köpfe mit Klebeband zusammentapen sollte.
Die Zwei haben mich wirklich gut unterhalten, obwohl ich zugeben muss, dass mir persönlich Valeria und Adam, aus Bd. 1 ein klein weniger besser gefallen haben (deshalb gibt es ein halbes Pünktchen Abzug) . Aber das ist Geschmackssache.

Fazit:

Hunters Special Unit - Vetrauen war ein tempo- und actionreiches Lesevergnügen. Und keine Sorge, die Reihe spielt zwar theoretisch in der gleichen HUNTERS-Welt, trotzdem können die Bände vollkommen unabhängig voneinander gelesen werden!
Es steht euch also kein Argument im Weg, es mal mit Lexie und Aiden zu versuchen

4.5/5 Sternen


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