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Rezensionen verfasst von
S.Schulz

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Galaxian 3 (PSone)
Galaxian 3 (PSone)

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen GALAXIAN 3: DAS FURIOSE 3D-REMAKE EINES KLASSIKERS, 26. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Galaxian 3 (PSone) (Videospiel)
GALAXIAN 3: DAS FURIOSE 3D-REMAKE EINES KLASSIKERS

GALAXIAN 3 hat mich völlig unerwartet schlichtweg begeistert! Das ursprüngliche GALAXIAN ist ein bunter SPACE INVADERS-Klon aus dem Jahre 1979. Im Prinzip musste man damals nichts weiter tun, als mit seinem Raumschiff feindliche Alienschiffe abzuschießen - natürlich ohne dabei selbst getroffen zu werden. Wirklich gewinnen konnte man am Ende zwar nicht, doch darum ging es auch gar nicht. Die Herausforderung bestand lediglich darin, den Highscore des besten Spielers zu knacken.

GALAXIAN selbst war im Übrigen das allererste Spiel für die PlayStation (PS1). Genauer gesagt war es ein Bestandteil des Rennspiels RIDGE RACER, denn während die PS1 jenes Spiel in den internen Speicher schaufelte, konnte man auf dem eingeblendeten Ladebildschirm eine Partie des originalen GALAXIAN zocken und mit etwas Geschick ein spezielles Fahrzeug freischalten.

GALAXIAN 3

Nur ein Jahr nach dem Release spendierte Namco der PlayStation eine 1:1-Umsetzung des 1990 erschienen Automaten GALAXIAN 3. Dieser ist jedoch nicht wirklich ein Remake der schnörkellosen 2D-Ballerei aus den 70ern gewesen, sondern beschritt mit seiner vorgerenderten 3D-Umgebung und der verwendeten Laserdisk-Technologie eigene Wege.

Genau genommen ist GALAXIAN 3 ein Fadenkreuzshooter. Die Spielumgebung besteht aus vorgerenderten 3D-Filmen, die selbstständig ablaufen und den Spieler auf eine aufregende Weltraumreise mitnehmen. Es müssen feindliche Schiffe, herannahende Projektile und blinkende Energieknoten abgeschossen werden. Jeder gegnerische Treffer zerrt an der eigenen Energieleiste, welche nach und nach Prozentpunkte verliert.

MISSION 1: PROJECT DRAGOON

In GALAXIAN 3 schlüpft der Spieler in die Rolle eines Kanoniers der UGSF (United Galaxy Space Force). Die Mission ist einfach: Es gilt die UIMS (Unknown Intelligent Mechanical Species) daran zu hindern, ihre Strahlenkanone einzusetzen, die ganze Planeten zerstören kann - STAR WARS lässt grüßen! Und in bester KRIEG DER STERNE-Manier geht es nach einem kurzen Renderfilmchen ins Feindgebiet. Man erlebt den Flug durch ein Asteroidenfeld, greift feindliche Kampfkreuzer und deren Schildreaktoren an, fliegt in die Atmosphäre eines Planeten, muss Geschütztürme ausschalten und gelangt schlussendlich in das Innere einer Basis. Dort schaltet man unter Zeitdruck den Energiekern aus und flüchtet zurück ins Weltall. Wenn der Planet des Feindes explodiert war die Mission erfolgreich!

Trotz des sehr einfachen Spielprinzip machte die Mission sehr viel Spaß. Die etwas bunte und schlichte Grafik war trotz ihres Alters durchaus noch ansehnlich und das Leveldesign vergleichsweise spektakulär. Nicht selten riefen verschiedene Situationen Erinnerungen an andere Genrehighlights wach - allen voran an das erste STARFOX (Starwing), welches 1993 auf dem Super Nintendo erschienen ist.

Doch wer glaubt, dass die rund zehnminütige Aufwärmphase nur der Auftakt war, der irrt. GALAXIAN 3 gehört mit Abstand zu den kürzesten Shootern, die je programmiert worden sind! Nach zehn Minuten ist des Spiel vorbei und der Highscore verewigt.

MISSION 2: THE RISING OF GOURB

Glücklicher Weise ist das Automatenoriginal (Untertitel: PROJECT DRAGOON) nicht das einzige Spiel auf der PS1-Disk. Namco spendierte der PlayStation-Fassung eine exklusive Fortsetzung: THE RISING OF GOURB. In dieser sind die UIMS zurückgekehrt und haben auf einem anderen Planeten eine Festung namens Gourb errichtet. Diese kann die Schwerkraftfelder anderer Himmelskörper empfindlich stören.

In dieser zweiten Mission von GALAXIAN 3 lässt man abermals sein Fadenkreuz über den Bildschirm gleiten und nimmt einmal mehr feindliche Ziele gekonnt unter Beschuss. Auffällig ist die verbesserte Qualität der vorgerenderten Sequenzen und das dezent abwechslungsreichere Leveldesign, welches oftmals an den STARFOX-Nachfolger LYLAT WARS (StarFox 64) oder an das furiose STELLAR ASSAULT (erschien für das Mega Drive 32-X) erinnert. Doch auch hier ist nach rund 10 Minuten der Spielspaß vorbei, was sehr schade ist.

MOTIVIERENDER MULTIPLAYERBONUS

Doch wie bereits im ersten GALAXIAN geht es in den Fortsetzungen nur um den Highscore. Um die Motivation noch weiter anzutreiben können beide GALAXIAN 3-Spiele mit bis zu vier Spielern gleichzeitig absolviert werden. Im Anschluss wird der beste Kanonier ermittelt und geehrt. Die Programmierer haben zudem alle damals für die PlayStation verfügbaren Steuerungsmöglichkeiten berücksichtigt. Egal ob mit Standard-Controller (ohne Analogsticks), dem Analog-Joystick, Namcos neGcon-Controller oder sogar mit der Maus (!!!) - jeder Spieler kann individuell entscheiden, auf welche Weise er den Highscore knacken möchte.

Das Optionsmenü lässt keine Wünsche übrig. Die Richtungssteuerung kann invertiert und das Geschütz auf Streuung, Schnellfeuer oder Power eingestellt werden. Zudem darf man während des laufenden Spiels die Geschwindigkeit des Fadenkreuzes bestimmen. Sehr löblich!

Für Einzelspieler gibt es sogar die Möglichkeit einen computergesteuerten Schützen zu engagieren, der dann erstaunlich gekonnt gegnerische Ziele anvisieren und ausschalten kann. Allerdings senkt diese Option den Schwierigkeitsgrad merklich. Selbst Anfänger haben dann die Möglichkeit die Abspänne beider Missionen bereits nach dem ersten Durchgang zu sehen. Dennoch bleibt die Highscore-Herausforderung erhalten. Ein gelungener Balanceakt der Programmierer!

Natürlich dürfen sämtliche Scores auf der Memorycard verewigt werden. Doch nicht nur das: Selbst die Aufzeichnung einer Spielsession (Play Recording) ist möglich! Und als ob dies noch nicht ausreichend wäre: Es gibt sogar die Möglichkeit gegen sich selbst anzutreten (im Kanoniergefechtsmodus)!

DAS SPIEL IN DER ÜBERSICHT

+ 1:1-Umsetzung des Automaten
+ PlayStation-exklusive Zusatzmission
+ motivierendes Leveldesign
+ motivierender 4-Spieler-Modus
+ umfangreiche Optionen
+ unterstützt vier Controllertypen
+ Maussteuerung möglich
+ invertierte Steuerung einstellbar
+ Spielablauf kann gespeichert werden
+ Kanoniergefechtsmodus
+ 16:9-Fernsehmodus

-durchschnittlicher Sound
-keine Unterstützung der Analogsticks
-weniger als 20 Minuten Spielzeit

BEWERTUNG

MISSION 1: PROJECT DRAGOON

Grafik: 68% Sound: 71% Spielspaß: 79%

MISSION 2: THE RISING OF GOURB

Grafik: 73% Sound: 71% Spielspaß: 80%

Multiplayerwertung(beide Missionen): 85%

Schwierigkeitsgrad: sehr leicht - mittel

Alternative (PS1): Starblade Alpha

Vergleichbar mit: Starwing (SNES), Lylat Wars (N64), Stellar Assault (32-X)

FAZIT

Wer eine PlayStation 2 (oder PS1) sein eigen nennt und auf kurzweilige Shootem Ups mit Mehrspielerbonus steht, der sollte GALAXIAN 3 unbedingt gespielt haben!

DIE GALAXIAN-SERIE IN DER ÜBERSICHT

1979 Galaxian (Arcade / Umsetzungen für alle Systeme erhältlich)
1990 Galaxian 3: Project Dragoon (Arcade / PS1)
1994 Galaxian 3: Attack of the Zolgear (Arcade)
1995 Galaxian 3: The Rising of Gourb (PS1)

Hinweis: Originalgetreue Umsetzungen von GALAXIAN (1979) finden sich heutzutage in den NAMCO MUSEUM-Spielsammlungen, welche u.a. für den GB Advance, die PlayStation 2 und die Wii-Konsole erschienen sind.


Tomb Raider: Underworld
Tomb Raider: Underworld
Wird angeboten von ak trade
Preis: EUR 12,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen EINE GUTE 2D-UMSETZUNG DES HERVORRAGENDEN ORIGINALS, 13. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Tomb Raider: Underworld (Videospiel)
Wer vor gut zwei Jahren TOMB RAIDER LEGEND auf dem DS gespielt haben sollte, der dürfte von der gelungene Handheldumsetzung des prächtigen Adventures überrascht gewesen sein. Die Entwickler hatten es geschaft das Original nahezu 1:1 umzusetzen. Lediglich das dreidimensionale Spielprinzip wurde in ein 2D-Korsett gezwungen und es gab ein paar technische Kompromisse. TOMB RAIDER LEGEND endete seinerzeit mit einem Cliffhanger. In TOMB RAIDER UNDERWOLRD werden nun all jene Fragen beantwortet, die den Spieler ratlos und gespannt vor dem Bildschirm zurückließen.

Das neue DS-TOMB RAIDER überrascht abermals mit einer konsequenten 1:1-Umsetzung des Originals. Alle Zwischensequenzen und Schauplätze blieben auch diesmal in der Mini-Version. Zwar wurde Laras Bewegungreportiare weiter eingeschränkt, sodass UNDERWORLD ein reinrassiges zweidimensionales Action-Jump'n-Run geworden ist. Dafür entschädigen zahlreiche Detailverbesserungen, wie die sehr gute Grafik, verfeinerte Animationen, eine nahezu perfekte Steuerung oder das (weitgehend) frustfreie Spielprinzip, welches durch häufige Rücksetzpunkte gewährleistet wird.

Die aufgezwungenen Touchscreenspielereien, wie der Schusswaffengebrauch via Stylus, gehören weitgehend der Vergangenheit an. Geschossen wird nun auf Knopfdruck. Alle Aktionen lassen sich bequem durch die logische Tastenbelegung ausführen. Die gelegentlichen Rätseleinlagen lassen sich hingegen sinnvoll mit dem unteren Bildschirm lösen. Ohnehin hat man bei TOMB RAIDER UNDERWORLD den Eindruck, dass es sich um eine reinrassige DS-Entwicklung handelt und nicht nur um eine lieblose und abgespeckte Umsetzung eines viel größeren Spiels.

Das Ganze wirkt wie aus einem Guss. Die Grafik ist spitze, die (wenigen) Musikstücke sind atmosphärisch. Vor allem die realistischen und hervorragenden Soundeffekte in Verbindung mit den brilliant texturierten 3D-Umgebungen sorgen für Stimmung. Die kinoreife Handlung tut dabei ihr Übriges.

Ein entscheidender Vorteil der 2D-Darstellung ist, dass die Kamera Lara stets in den Mittelpunkt stellt und es zu keinem Zeitpunkt zu Übersichtsproblemen kommt. Dennoch ließen es sich die Programmierer nicht nehmen häufige Zoom- und Schwenkeffekte einzubauen, die dem Spielgeschehen einen äußerst gelungenen 3D-Eindruck vermitteln. Zudem wird jedes Ereignis, wie das Erscheinen eines verborgenen Tempels oder die Darstellung von Rätseln oder Fallen, aus einer besonderen Perspektive dargestellt. Dies kommt dem Spielfluss zugute.

Doch es gibt nicht nur postives zu berichten. So ist das Spiel überwiegend viel zu leicht. Anderseits wollen viele Fallen zunächst ausprobiert werden, bevor man die richtige Handlungsweise erkennt. Hinzu kommen teils nervige Gegner, deren unfaieres Verhalten in Verbindung mit einer mangelhaften Kollisionsabfrage unfreiwillige Bildschirmtode fordern.

Leider haben auch sämtliche Zwischensequenzen eine überaus miserable Soundqualität und es gibt sehr, sehr häufige, längere Ladezeiten, die durch das Entpacken komprimierter Daten von der DS-Card entstehen. Das nervt!

DAS SPIEL IN DER ÜBERSICHT

+ 1:1-Adaption des Originals
+ sehr ansehnliche 3D-Grafik
+ Original-Zwischensequenzen
+ verbesserte Animationen
+ toller Soundtrack
+ lebendige Soundeffekte
+ sehr gute Synchronsprecher
+ tolle Handlung
+ überwiegend frustfreies Spielprinzip
+...durch häufige Tips
+...und gelungene Steuerung
+ zahlreiche Rücksetzpunkte
+ optimaler Touchscreeneinsatz
+ Rumble Pak wird unterstützt

-Sound in den Zwischensequenzen mies
-kein Ausweichen in die Tiefe möglich
-...daher kommt es zu hektischen Kämpfen
-teils mangelhafte Kollisionsabfrage
-Fallen nicht immer eindeutig
-häufige und sehr lange Ladezeiten
-teils sehr kurze Levels
-überwiegend viel zu leicht
-...dann wieder unfair schwer

BEWERTUNG

Grafik: 88% / Sound: 79% / Spaß: 82%

Schwierigkeitsgrad: einfach - mittel

Spielzeit: 4 - 6 Stunden

Alternativen: Tomb Raider Legend

Umsetzungen für PS3, PS2, XBOX360, WII und PC erhältlich.

FAZIT

TOMB RAIDER UNDERWORLD ist ein konsequent in allen Punkten verbesserter Nachfolger. Trotz einiger Mängel gibts (nicht nur) für Fans des Vorgängerspiels eine klare Kaufempfehlung!


Mummy: Tomb of the Dragon Emperor
Mummy: Tomb of the Dragon Emperor
Wird angeboten von gameworld121uk
Preis: EUR 18,00

1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen EINE TYPISCHE 08/15-FILMUMSETZUNG, 13. April 2009
Bislang gab es kein einziges, wirklich gelungenes Spiel zu einem der Filme aus der DIE MUMIE-Reihe. Allerdings versprach die DS-Version zum dritten Teil, DIE MUMIE - DAS GRABMAL DES DRACHENKAISERS, eine der besseren Filmumsetzungen zu werden. Bei dem miesen Zelluloidvorbild dürfte dies allerdings kaum verwundern, denn selbst Filmfans der ersten beiden Episoden blieb das Lachen bei kotzenden Kühen und computeranimierten Knuddelyetis im Halse stecken.

Das DS-Spiel ist eine grundsolide Filmumsetzung, jedoch nicht wirklich auch ein gutes Spiel. Die Schauplätze sind langweilig, die eintönigen Rätsel wiederholen sich oft und die zahlreich auftauchenden Gegner versuchen das anspruchslose Spielprinzip unnötig in die Länge zu ziehen. Da es oft auch zu unfairen Kämpfen kommt und die zumeist gute Steuerung unter der nicht ganz so optimalen Tastenbelegung leidet, stellt sich nur selten Spielspaß ein. Hinzu kommt, dass die lückenhafte, in nichtssagenden Standbildern präsentierte Story Filmunkundige ratlos von Ort zu Ort katapultiert. Zusammen mit der durchschnittlichen Grafik bleibt unter dem Strich mal wieder eine lieblose 08/15-Filmumsetzung übrig, die niemand wirklich braucht.

Wie es auf dem DS deutlich besser geht zeigen die 2D-Umsetzungen von TOMB RAIDER LEGEND und TOMB RAIDER UNDERWORLD. Wer also Lust auf actionreiche Touren durch antike Grabstätten und gelungene Rätselkost hat, sollte auf jeden Fall zur Konkurrenz greifen. DIE MUMIE darf man hingegen (mal wieder) getrost im Regal verstauben lassen.


Star Trek - The Next Generation: Best of
Star Trek - The Next Generation: Best of
DVD ~ Patrick Stewart
Preis: EUR 6,97

19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen VIER EPISODEN, KEINE EXTRAS, 13. April 2009
Best of - DVDs sind schön und gut. Doch was man zum Start des neuen STAR TREK-Kinofilms als das Beste der Serie STAR TREK - THE NEXT GENERATION auf den Markt wirft, ist mehr als dürftig.

OK, zukünftige Fans sollen mit diesem günstigen Lockangebot geködert werden. Doch reichen magere vier Episoden wirklich aus, um ein Serienschwergewicht wie THE NEXT GENERATION unbedarften, neuen Science-Fiction-Fans schmackhaft zu machen?

Enthalten sind die wirklich hervorragenden Episoden IN DEN HÄNDEN DER BORG (Season 3, Episode 26), die direkte Fortsetzung ANGRIFFSZIEL ERDE (Season 4, Episode 1), DIE ALTE ENTERPRISE (Season 3, Episode 15) und das frühe Meisterwerk WEM GEHÖRT DATA? (Season 2, Episode 9). Bonusmaterial ist nicht enthalten.

Zudem ist fraglich, ob eine Serie, die nicht auf dem neuen Kinofilm basieren wird (von der in Comicform erhältlichen Vorgeschichte - Star Trek: Countdown - einmal abgesehen) überhaupt noch auf neues Interesse stoßen wird? Immerhin sind auch die Kinofilme VII - X schon zwischen 7 und 15 Jahre alt.

FAZIT

Dieses Best of wird der Serie kaum gerecht. Zwar ist die Auswahl der vier Episoden gelungen, doch Highlights wie DAS ZWEITE LEBEN oder GESTERN, HEUTE, MORGEN fehlen. Auch die Doppelepisode WIEDERVEREINIGUNG, die zumindest durch die Figur von Botschafter Spock (Leonard Nimoy) eine Verbindung zum elften STAR TREK-Film hätte herstellen können, fehlt.

Letztendlich ist die DVD zumindest eine nette Geschenkidee für bereits existierende Fans.


Speed Racer: The Videogame
Speed Racer: The Videogame
Wird angeboten von IT-STATION
Preis: EUR 29,99

12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SPEED RACER: EIN HOCHGRADIG MOTIVIERENDER FUTURE-RACER!, 11. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Speed Racer: The Videogame (Videospiel)
Dass ich das noch erleben darf! Seit Psygnosis von Sony aufgekauft und Acclaim Entertainment Konkurs angemeldet hat war es weitgehend vorbei mit schnellen futuristischen Rennspiele wie WIPEOUT oder EXTREME G - zumindest auf Nintendo-Systemen. Als DS-Besitzer konnte man nur neidisch zur Sony-Konkurrenz schielen. Die PlayStation Portable (PSP) hat mittlerweile zwei neue WIPEOUT-Ableger spendiert bekommen und hat sich ohnehin bereits als die bessere mobile Plattform für schicke Rennspiele etabliert.

Das Nintendos DS nicht gerade ein Wunderwerk der Technik ist dürfte jeder Rennspielfan bereits bei diversen NEED FOR SPEED-Umsetzungskatastrophen oder der dürftigen RIDGE RACER-Portierung bemerkt haben. Ein pfeilschneller Future-Racer im WIPEOUT-Stil erschien daher undenkbar - bis jetzt!

WIPEOUT- , F-ZERO- und XGRA-Fans dürfen endlich aufatmen. Ausgerechnet die Filmumsetzung der im Kino gescheiterten Realverfilmung von SPEED RACER erweist sich als gut spielbarer, grafisch sehr ansehnlicher und schneller Future-Racer! Mehr noch, das Spiel ist eine Mischung aus den genannten Konkurrenztiteln, garniert mit einer Prise von eigenen Ideen.

Das Besondere an SPEED RACER - THE VIDEOGAME ist, dass man den Film oder die dazugehörige Serie nicht kennen muss, um mit dem Spiel Spaß zu haben - im Gegenteil! Das DS-Spiel spart sich einen Storymodus und setzt stattdessen lediglich auf die üblichen Modi eines Rennspiels: Arcade und Meisterschaft. In der Meisterschaft arbeitet man sich wie im Genre üblich die Karriereleiter hoch und schaltet dabei neue Strecken, Fahrer und Fahrzeuge frei. Im Arcade-Modus kann man einfach drauf losrasen. Zudem darf man sich mit bis zu fünf weiteren menschlichen Mitspielern verlinken und gemeinsam um die Pole Position kämpfen.

Apropos kämpfen - in SPEED RACER wird nicht nur gerast, sondern auch gekämpft. Hier kommt ein eigenes Element des Spiels zum tragen. Während z.B. in WIPEOUT und EXTREME G geschossen wird, setzt SPEED RACER auf Angriffe mit wilden Sprung- und Speedmanövern. Wer mit der B-Taste einen Angriff startet und im richtigen Moment die X- oder Y-Taste drückt, wirft einen Gegner aus der Bahn und schnappt sich dessen Position. Zusätzlich erhält man einen Energieschub für die Boostleiste. Ist diese voll, so kann man den Turbo zünden und die Konkurrenten einfach aus dem Weg katapultieren.

Die Grafik bleibt dabei stets flüssig und erreicht beinahe gutes bis sehr gutes Nintendo64-Niveau. Die Steuerung ist leicht zu erlernen, aber schwer zu meistern - das motiviert!

DAS SPIEL IN DER ÜBERSICHT

+ schicke, nahezu fehlerfreie 3D-Grafik
+ sehr abwechslungsreiches Streckendesign
+ angenehm schnell
+ sehr gute Steuerung...
+...leicht erlernbar, schwer zu meistern
+ hochgradig motivierendes Spielprinzip
+ das derzeit beste DS-Rennspiel seiner Klasse

-kein Storymodus
-Musik und Effekte nur Durchschnitt
-DS-Möglichkeiten bleiben ungenutzt

BEWERTUNG

Grafik: 86% Sound: 67% Spielspaß: 84%

Schwierigkeitsgrad: leicht - mittel

Alternative (DS): keine

FAZIT

Wer sich SPEED RACER entgehen lässt, der verpasst eines der besten Rennspiele der DS-Generation!


Super Dropzone
Super Dropzone
Wird angeboten von svalv
Preis: EUR 14,90

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SUPER DROPZONE: DIE RÜCKKEHR EINES SNES-KLASSIKERS, 26. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Super Dropzone (Videospiel)
Als Ignition das Spiel SUPER DROPZONE 2003 für die PlayStation (PS1) veröffentlichte, hatte Sonys erste Videospielkonsole bereits Platz für ihre Nachfolgerin gemacht. Folglich versauerte der Titel in den Regalen und landete schlussendlich auf den Ramschtischen diverser Handelsketten. Die nichtssagenden Screenshots auf der Verpackungsrückseite und der dazugehörige Text machten ohnehin kaum Lust auf mehr, sodass SUPER DROPZONE auch als 1 Euro - Schnäppchen kaum Käufer fand.

Dabei ist SUPER DROPZONE - INTERGALACTIC RESCUE MISSION nicht etwa eine billig zusammenprogrammierte 08/15-PS1-Originalentwicklung, sondern eine 1:1-Umsetzung des Super Nintendo (SNES) - Originals von 1993. ARCHER MAC LEANS SUPER DROPZONE, so der ehemalige Originaltitel, war seinerzeit ebenfalls ein Remake des Klassikers DROPZONE aus den frühen 80er Jahren. Kurz vor dem Crash der Videospielbranche programmierte Archer MacLean diesen auch heute noch gut spielbaren DEFENDER-Klon.

DEFENDER war das erste Spiel, dessen Aktionsfeld sich über die beiden Bildschirmseiten hinaus erstreckte - das Scrolling war geboren! Zudem versorgte ein gut sichtbares Radar den Spieler mit Informationen über die nicht sichtbaren Feinde außerhalb des Bildschirmfeldes. So war erstmals eine (simple) taktische Planung für Angriffe möglich. Sowohl in DEFENDER als auch in DROPZONE musste der Spieler mit seiner Spielfigur Aliens vom Himmel ballern. Dabei bewegte man sich auf einer zweidimensionalen Ebene wahlweise von links nach rechts oder umgekehrt. Zudem waren Ausweichmanöver nach oben und unten möglich. Ein verzögerte Reaktion der Steuerung sollte zusätzlich die Trägheit des Weltraums simulieren.

(SUPER) DROPZONE versetzte den Spieler in die Rolle eines Astronauten, der in einem mit Laserwaffen und Raketen ausgestatten Biosphären-Raumanzug die Aufgabe hatte, die Jupitermonde Io, Europa, Callisto und Ganymede von außerirdischen Invasoren zu befreien. Nebenbei galt es alle dort stationierten Menschen zu retten. Diese befanden sich in Überlebenscontainern, die über die Monde verstreut waren. Sobald man einen Container aufgelesen hatte, galt es diesen in die Absprung-Basis, die >>Dropzone<<, zu schaffen. Hatte man alle Container einer Ebene geborgen erreichte man das nächste Level oder musste sich einem besonders harten Endgegner stellen.

Das es sich bei der PS1-Version tatsächlich um eine 1:1-Adaption des SNES-Spiels handelt bemerkt man gleich am Vorspann. Die damals recht spektakulären, teilanimierten Renderbilder des Vorspanns werden mit antiquiertem 16-Bit-Sound untermalt. Es folgt ein grobpixliger Mode 7-Effekt, der den Anflug auf den Jupiter simulieren soll. Ein heutzutage grausam anzusehendes Spektakel! Neu ist nur die anschließende Ladesequenz - der ,fortschrittlichen` CD-Technologie sei dank. Die Grafik des eigentlichen Spiels wirkt zwar nicht ganz so veraltet wie die des 84er Originals, doch man muss eingestehen, dass auch an der Neuauflage der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen hat. Grobpixlige Sprites tummeln sich vor niedrig aufgelösten Hintergründen. Aufgrund der fehlenden Musikuntermalung nerven die Soundeffekte nach wenigen Minuten. Dafür funktioniert die Steuerung tadellos, auch wenn die Analogsticks außen vor bleiben.

Besonders negativ fällt das Fehlen einer Speichermöglichkeit auf. Die erspielten Punkte verfallen mit dem Abschalten der Konsole. Wer einen der vier Monde erfolgreich gesäubert hat, der darf zumindest per Passwort wieder an den Anfang der jeweiligen Säuberungsaktion springen. Für ein Spiel des Jahres 2003 jedoch ein schlechter Witz!

Insgesamt ist SUPER DROPZONE für die PS1 eine unzeitgemäße und vor allem sehr lieblose Umsetzung eines Klassikers. Zumindest handelt es sich bei dieser Version nicht um einen Totalausfall. Der im Vergleich zur SNES-Fassung entschärfte Schwierigkeitsgrad lässt sogar ab und an nostalgischen Spielspaß aufkommen - zumindest wenn man die Retrobrille auf der Nase zu sitzen hat. Kurz: Ein Klassiker, den man spielen kann, aber nicht in der Sammlung haben muss.

DAS SPIEL IN DER ÜBERSICHT

+Umsetzung der SNES-Version
+entschärfter Schwierigkeitsgrad
+gute Steuerung

-vergleichsweise unzeitgemäße Umsetzung
-bescheidene Grafik
-mäßiger, teils nervender Sound
-keine Analogstickunterstützung
-keine Speichermöglichkeit
-antiquiertes Passwortsystem

BEWERTUNG

Grafik: 37% Sound: 20% Spielspaß: 50 - 70%

Schwierigkeitsgrad: mittel - schwer

Gebrauchtpreis: 1 bis 3 Euro

UMSETZUNGEN

Dropzone: C64, ATARI, NES, GB, GBC, GG
Super Dropzone: SNES, PS1, GBA


Star Trek - Alternate Realities Collective [5 DVDs]
Star Trek - Alternate Realities Collective [5 DVDs]

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ALTERNATE REALITIES: DAS BISLANG BESTE SET DER FAN-COLLECTIVE-REIHE, 14. Oktober 2008
Mit STAR TREK: ALTERNATE REALITIES erscheint das mittlerweile sechste FAN COLLECTIVE. Satte 20 Episoden, verteilt auf 5 Disks haben es diesmal in das - nach Fan-Umfragen entstandene - DVD-Set geschafft.

Alle fünf STAR TREK - Serien sind diesmal vertreten, mit jeweils 4 Episoden. Die einzelnen Folgen sind sortiert nach den Themenbereichen Spiegeluniversum, alternative Realitäten, parallele Leben und Parallel-Universen.

Leider haben es nicht alle Spiegeluniversumsfolgen in das Box-Set geschafft. Dafür entschädigt die finale Episode der Classic-Serie, Gefährlicher Tausch, die exklusiv als Remastered-Version enthalten ist.

Die Episoden in der Übersicht:

STAR TREK - CLASSIC

Season 1 - Episode 05: Kirk:2 = ?
Season 1 - Episode 27: Auf Messers Schneide
Season 2 - Episode 04: Ein Parallel-Universum
Season 3 - Episode 24: Gefährlicher Tausch

STAR TREK - THE NEXT GENERATION

Season 3 - Episode 15: Die alte Enterprise
Season 5 - Episode 25: Das zweite Leben
Season 6 - Episode 21: Phantasie oder Wahrheit
Season 7 - Episode 11: Parallelen

STAR TREK - DEEP SPACE NINE

Season 2 - Episode 23: Die andere Seite
Season 3 - Episode 19: Durch den Spiegel
Season 4 - Episode 03: Der Besuch
Season 4 - Episode 20: Der zerbrochene Spiegel

STAR TREK - VOYAGER

Season 3 - Episode 21: Temporale Sprünge
Season 5 - Episode 06: Temporale Paradoxie
Season 5 - Episode 18: Endstation: Vergessenheit
Season 7 - Episode 11: Zersplittert

STAR TREK - ENTERPRISE

Season 3 - Episode 08: Dämmerung
Season 3 - Episode 21: E2
Season 4 - Episode 18: Im finsteren Spiegel, Teil 1
Season 4 - Episode 19: Im finsteren Spiegel, Teil 2


Mortal Kombat: Deception
Mortal Kombat: Deception
Wird angeboten von maximus2014
Preis: EUR 19,96

8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen MK DECEPTION: MORD UND TOTSCHLAG IN VIER AKTEN, 7. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Mortal Kombat: Deception (Videospiel)
Allein der Titel, MORTAL KOMBAT, lässt jeden deutschen Jugendschützer erschaudern. Die wegen ihrer gewalttätigen Exzesse bekannte Videospielreihe genießt zudem weltweit den Ruf, dem Prügelspielkonkurrenten STREET FIGHTER II den Rang abgelaufen zu haben - zumindest zeitweise. In Deutschland darf ein Großteil der Serie ihr Dasein auf dem Index der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) fristen - zurecht, wie ich meine.

DIE SERIE IM RÜCKBLICK

Die erste Episode fiel nicht nur wegen der dargestellten Gewalt aus dem Rahmen. Vor allem waren es die digitalen Abbilder nahezu lebensecht wirkender Kämpfer, die in den Arcades für offene Münder sorgten. Hinzu kamen die ultrabrutalen Finish-Moves, auch ,Fatalities` genannt, die jeder Prügelspielfan zumindest einmal sehen wollte. Die Konsolenversionen wurden weltweit beschnitten. Nur in der Mega Drive-Version ließ sich das Pixelblut mit einem geheimen Tastencode freischalten. Erwartungsgemäß verkaufte sich das Sega-Pendant daher besser als die technisch gelungenere Super Nintendo-Variante.

Um die geringeren Einnahmen auszugleichen, warf Nintendo für den zweiten Teil die hauseigene kinderfreundliche Politik über Bord und beließ sämtliche Bluteffekte und Fatalities in der Heimversion von MORTAL KOMBAT II. In Deutschland wurde die Fortsetzung nicht nur indiziert, sondern beschlagnahmt. Sämtliche Versionen des zweiten Teils, mit Ausnahme der Game Boy-Fassung, dürfen daher nicht verbreitet werden, da sie im Sinne des Strafgesetzbuches einen Straftatbestand erfüllen.

Mit dem vierten Teil wagten sich die Programmierer erstmals in die dritte Dimension und perfektionierten das Spielprinzip mit dem erstmals in Deutschland nicht indizierten fünften Teil MORTAL KOMBAT: DEADLY ALLIANCE. Für die grafische Brillanz sorgte die so genannte RenderWare-Engine, die von den BURNOUT-Machern Criterion entwickelt wurde.

MORTAL KOMBAT 6 bzw. DECEPTION erschien wie der Vorgänger ungeschnitten in Deutschland. Persönlich kann ich bis heute nicht nachvollziehen, weshalb diese Episoden nicht ebenso wie die Teile 1 bis 4 auf dem Index gelandet sind. Abgesehen von den spielerisch unzweifelhaft vorhandenen Qualitäten, mangelt es auch DECEPTION nicht an plakativer Gewalt. Nahezu gewaltverherrlichend wird das Abschlachten, Zerstückeln und Massakrieren des unterlegenen Kontrahenten zelebriert. Die Finish Moves werden in DECEPTION noch ausgefeilter und noch perfekter in Szene gesetzt. Allerdings versucht man spielerisch auch neue Wege zu gehen.

Zunächst hat MORTAL KOMBAT mit dem Wechsel in die dritte Prügeldimension sein realistisches Outfit verloren, welches die Serie in den ersten drei Episoden und in den Ablegern SUB ZERO, ULTIMATE, TRILOGY und ADVANCE ausgezeichnet hatte. Die Polygonkämpfer wirkten von nun an mehr comichaft, auch wenn das vormals oft androide Kampfgeschehen geschmeidigeren und überaus ansehnlichen Bewegungsabläufen gewichen ist. DECEPTION, als insgesamt brutalstes aller bis dato erschienenen MORTAL KOMBAT-Spiele ist hierzulande in der lokalisierten Fassung offiziell - ohne Jugendfreigabe - erhältlich. Der Titel versucht das Augenmerk der Kritiker bewusst auf die umfangreichen Beigaben zu lenken, die von dem bluttriefenden Kombat-Modus (das eigentliche Prügelspiel) zum witzigen Puzzle-Spiel, Puzzle Kombat, oder der recht brutalen Schachspiel-Variante reichen. Herzstück ist jedoch der Eroberungs-Modus, der eine eigenständige Geschichte im MORTAL KOMBAT-Universum erzählt und durchaus als gelungenes, wenn auch grafisch mittelmäßiges und spielerisch nicht ganz ausgereiftes Action-Adventure betrachtet werden kann.

In DECEPTION gibt es daher viel zu entdecken. Die unzähligen, freispielbaren Boni motivieren ebenso wie die Tatsache, dass man es hier mit einem der besten Prügelspielvertreter der Generation Xbox zu tun hat.

DIE DEUTSCHE VERSION: EINE MEINUNG

Das auch die deutsche Version als Uncut-Variante mit einer handelsüblichen ab 18-Freigabe den Weg in hiesige Läden fand ist erstaunlich. Aus Sicht eines eigentlich sonst so gut funktionierenden Jugendschutzes, der fast jeden MORTAL KOMBAT-Titel letztendlich auf den Index verbannte, ist die Freigabe von DECEPTION absolut inkonsequent. Auch in DECEPTION wird bis auf Blut gekämpft, werden Todesrituale zelebriert und tödliche Fallen mit Kamerafahrten perfekt in Szene gesetzt. Was unterscheidet also diese Episoden von den Vorgängern? Ist das virtuelle Morden etwa salonfähig geworden oder liegt es an der Comicgrafik, die das brutale Treiben weniger realistisch" erscheinen lässt? Als Videospielkonsument könnte ich natürlich zufrieden sein, dass DECEPTION frei verkäuflich ist, doch die Logik hinter der erteilten Altersfreigabe der USK erschließt sich mir bis heute nicht. Gerade in Anbetracht der Tatsache, dass der Nachfolger, MORTAL KOMBAT ARMAGEDDON, gar nicht erst den Weg nach Deutschland schaffte und vor allem die sehr drastischen Schnitte bzw. Ausblendungen im Adventure-Ableger SHAOLIN MONKS verdeutlichen die Inkonsequenz und somit fragwürdige Prüfungspraxis der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle - USK.

DAS SPIEL IN DER ÜBERSICHT

+ hervorragendes Prügelspiel
+ gute bis sehr gute Grafik
+ gewohnt guter Sound
+ gelungene Steuerung
+ vier Spiele in einem Paket
+ gelungener Puzzle-Ableger
+ viele freischaltbare Boni
+ ungeschnitten

- lächerlicher Adventure-Modus
- übertriebene Gewalt (wie üblich)

BEWERTUNG

Grafik / Sound / Spielspaß

Kombat 81 % / 75 % / 82 %
Puzzle 60 % / 75 % / 76 %
Schach 72 % / 72 % / 68 %
Eroberung 52 % / 74 % / 60 %

DIE MORTAL KOMBAT" - REIHE IN DER ÜBERSICHT
(mit Bewertung)

1993 Mortal Kombat ! (SNES,GB,MD,MS,GG,LCD,PC,AMIGA u.a.) ***
1994 Mortal Kombat II ! (SNES,GB,MD,MCD,32X,MS,GG,SATURN,PC,AMIGA) *****
1995 Mortal Kombat 3 ! (SNES,GB,MD,MS,GG,PS1,PC,R-ZONE) **
1996 Ultimate Mortal Kombat 3 ! (SNES,MD,SATURN) ***
1997 Mortal Kombat Trilogy ! (N64,SATURN,PS1,GAME.COM,PC) ***
1997 Mortal Kombat Mythologies : Sub Zero ! (N64,PS1) *
1997 Mortal Kombat 4 ! (N64,PS1,PC) ****
1999 Mortal Kombat Gold ! (DC) ****
2000 Mortal Kombat : Special Forces (PS1) **
2001 Mortal Kombat Advance / Ultimate Mortal Kombat 3 ! (GBA) *
2002 Mortal Kombat : Deadly Alliance (NGC,PS2,XBOX,GBA) ****
2003 Mortal Kombat Tournament Edition (GBA) **
2004 Mortal Kombat : Deception (NGC,PS2,XBOX) ****
2005 Mortal Kombat : Shoalin Monks (PS2,XBOX) ****
2006 Mortal Kombat : Deception Unchained / Deception (PSP) ****
2006 Mortal Kombat : Armageddon (WII, PS2, XBOX)
2007 Ultimate Mortal Kombat mit Puzzle Kombat (DS) ****
2008 Mortal Kombat VS. DC Universe (XBOX 360, PS3)

Hinweise: Die mit einem `!` gekennzeichneten Titel wurden in Deutschland indiziert bzw. beschlagnahmt. Ausnahmen bilden lediglich die Teile 1 - 4 auf dem GameBoy (Color). Das Spiel MORTAL KOMBAT ARMAGEDDON sowie die DS-Version von ULTIMATE MORTAL KOMBAT wurden in Deutschland nicht veröffentlicht. Letztere enthält im Übrigen deutsche Bildschirmtexte!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 18, 2012 11:55 AM MEST


The Happening (Director's Cut) [Blu-ray]
The Happening (Director's Cut) [Blu-ray]
DVD ~ Mark Wahlberg

6 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen THE HAPPENING: WIE EINE EPISODE VON 'THE OUTER LIMITS', 26. August 2008
Es gibt Filme, die die Welt nicht braucht. Würde man den Meinungen der meisten Filmkritiker und Rezensenten folgen, so dürfte man schnell davon überzeugt sein, dass THE HAPPENING eindeutig dazu gehört.

Das siebente Werk von M. Night Shyamalan steht in der Tradition seiner bisherigen Filme und präsentiert sich als Vertreter des Mysterygenres. Allerdings - und soviel sei vorweggenommen - bietet THE HAPPENING zu keinem Zeitpunkt ein so geniales Storygerüst wie es seinerzeit THE SIXTH SENSE hatte. Auch das Shyamalan-typische Überraschungsende fehlt. Vielmehr wird man als Zuschauer schon sehr früh über die Hintergründe der unheimlichen Massenmorde aufgeklärt und bekommt obendrein auch noch eine moralische Botschaft mit dem berühmten Holzhammer eingetrichtert.

Obwohl teils vorhersehbar und teils recht bedrückend funktioniert THE HAPPENING erstaunlich gut als Diskussionsgrundlage für die derzeit recht populären und wichtigen Themen Klimawandel und Umweltverschmutzung. Das jedoch ausgerechnet M. Night Shyamalan Stellung in Form eines Films dieser Machart bezieht ist gewagt und auch nicht unbedingt sein Stil. Als Fan seiner Filme THE SIXTH SENSE und SIGNS hatte ich etwas anderes erwartet, bin jedoch auch nicht unbedingt enttäuscht von dem, was THE HAPPENING mir gezeigt hat.

Insgesamt betrachtet ist THE HAPPENING jedoch nichts weiter als eine langgestreckte und maßlos überteuerte Doppelfolge der Serie THE OUTER LIMITS. Das gesellschaftskritische Thema hätte auch gut ins TV-Format gepasst und wäre selbst dort nicht über das Mittelmaß hinaus gekommen.

Die geschätzten 60.000.000 Dollar, die THE HAPPENING gekostet haben soll, sieht man dem Film zu keinem Zeitpunkt an. Die Effekte sind spärlich, die Darsteller weitgehend unbekannt (Ausnahme: Mark Wahlberg) und die Schockeffekte halten sich in Grenzen. Während des Anschauens hatte ich oftmals das Gefühl, dass dies ein Studentenfilm sein könnte, mit karger Ausstattung und durchaus reproduzierbaren Spezialeffekten.

Die deutsche Kinofassung ist im Übrigen um etwa 1 Minute beschnitten worden, sodass die FSK18-Freigabe auf FSK16 gedrückt werden konnte. Für Kinobesucher wird sich der Erwerb einer Uncut-Blu-ray- oder DVD-Version jedoch kaum lohnen, denn dafür ist THE HAPPENING einfach zu unspektakulär.

FAZIT

THE HAPPENING ist ein ungewöhnlicher Shyamalan-Film. Er wartet zwar mit den typischen Verwirrspielchen und Schockeffekten des Filmemachers auf, kann jedoch letztendlich nicht mit seinen Frühwerken mithalten.

DIE SHYAMALAN-FILME IN DER ÜBERSICHT
(mit Bewertung)

1999 The Sixth Sense *****
2000 Unbreakable - Unzerbrechlich ***
2002 Signs - Zeichen *****
2004 The Village - Das Dorf **
2006 Das Mädchen aus dem Wasser - Lady in the Water **
2008 The Happening ***


King Kong (Oscar-Edition)
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DVD ~ Naomi Watts
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Preis: EUR 4,84

3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen WAHRLICH KEIN MEISTERWERK, 23. August 2008
Rezension bezieht sich auf: King Kong (Oscar-Edition) (DVD)
Regisseur Peter Jackson hat seinen Lebenstraum, die erneute Verfilmung des Klassikers KING KONG UND DIE WEISSE FRAU, wahr gemacht und 180 Minuten Film, angereichert mit Effekten, einer oberflächlicher Story und einigen talentlosen Schauspielern, auf Celluloid gebannt. Soviel vorab: Kinder, Happy End-Fanatiker und glühende HERR DER RINGE-Fans sollten KING KONG meiden.

Man merkt dem Film zu keinem Zeitpunkt an, dass hinter ihm ein Großteil der Crew der enorm gehypten HERR DER RINGE-Trilogie stand. KING KONG fehlt das gewisse Etwas, ein Quäntchen Genialität und etwas mehr Tiefgründigkeit, um wirklich überzeugen zu können.

Trotz eines gelungenen Spannungsaufbaus, nerven die sehr vordergründigen, oftmals übertriebenen Effekte, welche die dünne Story überlagern. Viele Szenen wirken langgestreckt, während andere mit plumpen Dialogen ,erstaunen`. Einzig die Darstellung der bösen Natur des Menschen, welcher die Bestie in seinem Wahn nicht nur aus seinem Lebensraum entführt sondern letztendlich auch noch tötet, mag ein paar Denkanstöße liefern.

Persönlich halte ich zudem Jack Black (Schwer verliebt), Colin Hanks (Nix wie raus aus Orange Country) und den deutschen Export Thomas Kretschmar (Resident Evil: Apocalypse) für völlig fehlbesetzt. Alle drei Darsteller können in ihren Rollen nicht überzeugen. Naomi Watts hingegen macht ihre Sache noch ganz gut.

Sehr verwundert war ich auch über die Altersfreigabe ,ab 12 Jahren`. Viele Szenen könnten glatt aus einem derben Horrorfilm stammen und dürften nicht nur Kindern Alpträume bescheren. Zudem gibt es einige sehr gewalttätige Szenen, die nicht so ganz zur Grundstimmung von KING KONG passen. Man wird das Gefühl nicht los, dass Jackson einfach nur ein paar Szenen wahllos aneinandergereiht hat, um so eine 30-Minuten-Story arg in die Länge zu strecken.

Mein persönliches Fazit: KING KONG gehört eindeutig n i c h t zu den Filmen, die man gesehen haben muss. Massenhaft Effekte, garniert mit einem Hauch von Moral, serviert als langgezogenes Märchen ohne Happy End - das sind weder die Zutaten für einen Mainstream-Streifen noch für einen Ausnahmefilm. Schade, dass Peter Jackson bei der Verwirklichung seines Traumes nicht auch an den anspruchsvollen Filmfan gedacht hat.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 28, 2009 10:23 AM CET


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