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Rezensionen verfasst von
"nash12"

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Anansi Boys
Anansi Boys
von Neil Gaiman
  Taschenbuch

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen leider kein neues Meisterwerk, 19. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Anansi Boys (Taschenbuch)
Um es vorweg zu sagen, ich habe bisher einige Bücher von Gaiman gelesen, beispielsweise Neverwhere, American Gods, Stardust und Smoke and Mirrors. Alle waren wahre Offenbarungen an Erzählkunst und atmosphärisch unglaublich dicht.
Daher war ich besonders angetan, als ich den neuesten Band "Anansi Boys" von Gaiman hier auf Amazon fand.
Man kann also davon ausgehen, dass ich ein sehr wohlwollender Leser war, da ja bekennender Gaiman-Fan.
Umso schmerzlicher finde ich es, dass "Anansi Boys" nicht ganz das hohe Niveau der vorherigen Gaiman-Bücher beibehalten kann.
Der Plot ist nicht uninteressant, erinnert einen aber immer wieder an American Gods und wirkt aufgekocht. Die Dialoge sind ebenfalls nicht so wirklich unterhaltsam wie zB. im grandiosen Neverwhere, das gleiche gilt für die Situationskomik.
Am schlimmsten finde ich jedoch, dass es Gaiman bis zum Schluß nicht gelingt, den Leser in das Geschehen, in die Geschichte "hineinzuziehen". Die Handlung ist bei weitem nicht so fesselnd wie man es sich erwarten kann, soweit man Kenner anderer Gaiman Bücher ist.
Auf der positiven Seite jedoch muss man die wie gewohnt hervorragend ausgearbeiteten Charaktere sehen. Die Handlungen bleiben immer nachvollziehbar, obwohl der Plot Gaiman-typisch alles andere als alltäglich ist.
Zum Schluß kann man sagen, dass "Anansi Boys" auf alle Fälle lesenswert ist, obwohl es der bisher schwächste Gaiman ist, den ich gelesen habe.


Der Historiker: Roman
Der Historiker: Roman
von Elizabeth Kostova
  Gebundene Ausgabe

19 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein zäher Kampf, 1. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch geht es um ein dunkles Familiengeheimnis und die Vergangenheit, die den Vater der Hauptperson wieder Willen einholt. Versprochen wird eine spannende Jagd nach Vlad "Dracula" Tepes, leider wird aus dem vielversprechenden Stoff zu wenig gemacht. Das Ganze endet in einem zähen und langatmigen Plot; von dem Buch hätte man sicher 150 Seiten weglassen können, ohne das der Leser sie vermisst hätte.
Schon die ersten 100 Seiten stellen einen auf eine harte Geduldsprobe, da der Vater mit seiner Vergangenheit nur Stück für Stück rausrückt und dies immer wieder von wenig interessanten Reisebeschreibungen unterbrochen wird.
Danach scheint die Handlung endlich Fahrt aufzunehmen, aber nur bis zur nächsten Vollbremsung. Der Leser wird dabei immer wieder mit historischen Fakten der Geschichte Süd-Ost Europas geradezu erschlagen.
Bisweilen kommt man sich vor, als würde man eine historische Abhandlung lesen.
In diesem Stop-and-Go geht es duch die Bank bis zum Ende des Buches. Ermüdet wird man auch durch den Umstand, das so ziemlich jede dritte Person, die auftaucht, ihre sehr ausführliche und langatmig erzählte Lebensgeschichte zum Besten geben muss.
So ist es dann auch kein Wunder, wenn der geneigte Leser zum Schluß das "große Finale" herbeisehnt, leider ist dies weder spannend noch überraschend, sondern reichlich lächerlich und viel zu kurz: Im Gegensatz zum überladenen Rest des Buchs wird der Schluß in kaum 3 Seiten abgekanzelt.
Die Fragen, die dann noch unbeantwortet bleiben, werden sehr unbeholfen "aufgeklärt" und bringen kaum Erleuchtung in den konstruiert wirkenden Plot.
Auch die Figuren bleiben fast die ganze Zeit über blass. Viel wurde auch bei Dracula selbst verschenkt. Einen derart müden und uninteressanten Vampir habe ich selten erlebt.
Die vielen Logik-Fehler zu erwähnen, die sich während der Lektüre deutlich aufzeigen und gerade zum Ende hin immer augenfälliger werden, erwähne ich lieber erst gar nicht. Es würde den Rahmen dieser Rezension sprengen.
-----------
Mein Fazit:
-----------
Ein ambitionierter Versuch, der jedoch in seinen Ansätzen stecken bleibt. Der Plot ist zu lahm, kommt nie in Fahrt und wirkt aufgesetzt, die Figuren sind fast ausnahmslos uninteressant und das Ende ist wirklich ein Witz.
Höchstens für absolute Vampir-Fans geeingent, darum die gnädige Wertung: 2 Sterne.


Adobe Photoshop CS Tutorials  - 300 kreative Lösungen auf CD-ROM
Adobe Photoshop CS Tutorials - 300 kreative Lösungen auf CD-ROM

21 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen "für alle Niveaus, für jeden Anspruch" - nicht wirklich..., 30. Juni 2005
Versprochen werden hier kreative Lösungen. Geboten werden aber bis auf wenige Ausnahmen sehr unansehnliche kurz-Versionen von Tutorials, die man im Web an jeder Ecke findet.
Die Beschreibungen sind zu knapp, um wirklich einen Lerneffekt daraus zu erhalten und was am Ende rauskommt, begeistert nicht Mal Anfänger (Profis schon gar nicht).
Zugegeben, einige wenige Anleitungen führen zu passablen Ergebnissen, meistens sehen die Grafiken aber schon in der Vorschau so amateuerhaft aus, dass man gar keine Lust bekommt, das "Tutorial" selbst zu machen.
Wer alles zack-zack haben möchte und keine allzu hohen Ansprüche stellt, wird hier gut bedient.
Wer aber den Umgang mit PhotoShop lernen möchte, um auch selbst einmal Grafiken auf höchstem Niveau zu erstellen, liegt mit dieser CD komplett daneben.


Operation Elite: Roman
Operation Elite: Roman
von Matthew Reilly
  Gebundene Ausgabe

10 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen das war nichts, 4. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Operation Elite: Roman (Gebundene Ausgabe)
Von "Operation: Elite" hatte ich mir eigentlich einen spannenden und durchdachten Action-Thriller erwartet,
der seine Leser mitreißen kann. Aber um es schon vorweg zu nehmen: der Plot fing stark an und ließ alsbald
stark nach. Schon nach wenigen Seiten war ich enttäuscht, vor allem, da das Buch von gewissen Kritikern
sehr gelobt wurde im Vorfeld.
Es geht um einen Marine namens Schofield, Spitzname "Scarecrow". Dieser steht auf einer Liste mit 11
weiteren Personen, herausgegeben von einer geheimnisvollen Organisation. Diese haben ein Kopfgeld von
rund 19 Mio $ auf die 12 Personen ausgesetzt.
Das hört sich spannender an als es ist. Schofield ist, genauso wie die meisten anderen Personen im Buch,
hoffnungslos überzeichnet und klischeehaft. Der patriotische US-Marine, der immer eine Sonnenbrille zu
tragen scheint, selbst in einem alten Bergwerk, ist immer der Gute, hat nie Zweifel, schafft immer alles
und ist eben der gern gesehene amerikanische Superheld. Während seine Gegner sich in entscheidenden
Situationen so anstellen, als seien sie zu dumm, um ein Butterbrot zu streichen, findet er immer den
rettenden Ausweg. Das zehrt an den Nerven und der Glaubwürdigkeit der Handlung.
Ein konkretes Beispiel: ein Hamas-Chef auf der Liste wird ermordet, indem einfach eine Limousine vor
dem Gebäude, in dem er sich aufhält, vorfährt, die "Bad Guys" (Zitat aus dem Buch) herausspringen,
ihn mit verwundernder Leichtigkeit meucheln und einfach wegfahren.
Schofield hingegen scheint kein Problem zu haben auf hahnebüchene Weise selbst 40
schwer bewaffneten Söldnern zu entkommen.
Je weiter man Schofield begleitet, desto wirrer wird die Handlung. In einem von El-Kaida als Versteck
genutzen, allem Anschein nach kaum einnehmbaren Bergwerk tummeln sich 1. Mossad, 2. eine dersertierte
Spetznaz Einheit, 3. SAS+Marines, 4. geheimnisvolle Söldner, die durch den "Hintereingang" des Bergwerks
(hat jeder El-Kaida Bunker...) rein- und rauskommen, 5. Schofield + Anhang, 6. Terroristen und nicht zu vergessen
ein Söldner namens "Black Night" (stilecht ganz in Schwarz)...
Der Autor versäumt es auch hin und wieder, den Leser korrekt ins Bild zu setzen, die Beschreibungen der Umgebung
könnten wesentlich plastischer sein. Aber vielleicht habe ich zu wenig militärische Anlagen von Innen gesehen,
um da mitreden zu können...
Was ebenfalls schon sehr bald unangenem auffällt: die Sprache. Wenn Schofield oder sonstwer abdrückt,
dann, ich zitiere wörtlich, heißt es da "Bäng - Bäng" oder bei Raketen "Swooooooooosh". Da haben dem Autoren
wohl selbst im Angesicht dieses überladenen Plots die Worte gefehlt.
Mein Fazit: viel zu dick aufgetragene, hahnebüchene Handlung, die alsbald langweilt und ebensolche Figuren.
Vermeintlicher "Action-Kracher" zum Abgewöhnen. Wer aber auf Filme ala Independence Day o.ä. steht, kann
vielleicht zugreifen.


Programmieren mit PHP
Programmieren mit PHP
von Rasmus Lerdorf
  Taschenbuch

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hatte mir mehr erwartet, 15. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Programmieren mit PHP (Taschenbuch)
Von diesem Buch hatte ich mir eigentlich wesentlich mehr versprochen. Allein schon wegen des Preises.
Ich hatte schon einiges an Vorkenntnissen in Sachen HTML und Scriptsprachen wie JavaScript, als ich mich an "Programmieren mit PHP" ranwagte. Trotzdem hatte ich immer das Gefühl, dem Buch jedes Bröckchen Information abringen zu müssen.
Für das grundlegende Erlernen von PHP ist das Buch wenig geeignet. Die Beispiele sind kaum erklärt, da wird schon zum nächsten übergegangen, dann noch ein zwei ellenlange und kaum beschriebene Beispiele, schon ist das Kapitel abgehakt. Es wird i.d.R. geschrieben, WAS gemacht wird, aber nicht WIE und WARUM.
Für Fortgeschrittene mag das OK sein, ich als Einsteiger sah mich da überfordert. Es wird leider viel zu wenig auf die verwendeten Techniken eingegangen.
Der Referenz-Teil mit den knappen Beschreibungen der Funktionen am Ende des Buches ist teilweise ganz brauchbar, aber auch davon haben Einsteiger kaum ein Nutzen.
FAZIT: Fachlich sehr gutes, aber inhaltlich für Einsteiger sehr mäßig gemachtes PHP Buch. Für den Preis darf man sich wesentlich mehr erwarten. Ich werde mich um ein anderes Buch zum Thema PHP bemühen, damit ich endlich Fuß in dieser Sprache fassen kann.


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