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Rezensionen verfasst von
Andreas Schmidt

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Nikon ML-L3 Infrarot-Auslöser
Nikon ML-L3 Infrarot-Auslöser
Wird angeboten von SARRAR
Preis: EUR 25,98

1.0 von 5 Sternen Funktionierte an Nikon D610 erst unzuverlässig, dann gar nicht mehr, 12. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nikon ML-L3 Infrarot-Auslöser (Camera)
Ich hatte den Nikon ML-L3 Fernauslöser in der Erwartung gekauft, ein Markenprodukt mit entsprechenden Eigenschaften zu erhalten. Obwohl oder gerade weil die einzige Eigenschaft eines Infrarot-Fernauslösers darin besteht, zuverlässig auslösen, wurde ich enttäuscht: Der ML-L3 hat von Anfang an nur unzuverlässig funktioniert. Oft bedurfte es mehrerer Anläufe, bis ein Signal bei der Kamera ankam. Jetzt, nach etwa einem halben Jahr, ist das Gerät "tot" - was zweifelsfrei nicht an der Batterie liegt. Vermutlich habe ich auch eine Hong-Kong Kopie erwischt. Ich werde es nun mit dem billigeren (und besser beurteilten) No-name-Produkt von Amazon (AmazonBasics IR-Fernauslöser für Nikon SLR-Digitalkameras) versuchen.
FAZIT: Keine Kaufempfehlung


Nikon D610 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, AF-System mit 39 Messfeldern) nur Gehäuse schwarz
Nikon D610 SLR-Digitalkamera (24,3 Megapixel, 8,1 cm (3,2 Zoll) Display, Full HD, AF-System mit 39 Messfeldern) nur Gehäuse schwarz
Preis: EUR 1.388,94

85 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 6 Gründe und 5 Sterne für die D610, 20. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein kurzer Hinweis vorab: Dies stellt keine wissenschaftlich-fundierte Rezension dar, sondern gibt allein meinen persönlichen, subjektiven Eindruck nach etwa 5-wöchiger Benutzung (2 Wochen davon Urlaub, daher dort besonders intensiv) einer neuen Nikon D610 wieder. Ich werde mich ebenfalls nicht mit vorhandenen oder evtl. fehlenden Einzelfunktonen im Vergleich zu anderen Modellen desselben Herstellers oder der Konkurrenz auseinandersetzen. Dies deshalb nicht, weil ich mir dazu kein qualifiziertes Urteil erlauben kann.

Für den Großteil der Leserschaft mag es vielleicht unglaublich klingen, aber es stimmt: Ich habe mit meinem Umstieg von der analogen Speigelreflex-Kleinbildfotografie so lange gewartet, bis endlich eine digitale Spiegelreflexkamera auf den Markt gekommen ist, die meinem Dafürhalten nach die Vorteile der Analogfotografie mit denen der Digitalfotografie mit ausgereifter Technik zu einem vertretbaren Preis vereint. Meines Erachtens tut die D610 genau dies. Im Einzelnen:

(i) Vollformat: Es ist für mich zwar in technischer Hinsicht nachvollziehbar, aus fotografischer Sicht aber nicht recht verständlich, warum bei einer digitalen Spiegelreflexkamera eine Objektivbrennweite von z.B. 24mm ein Bildergebnis mit einer tatsächlichen Brennweite von 36mm produzieren soll. Genau dies tut allerdings, aufgrund des Crop-Faktors von 1,5, das DX-Format (Sensorgröße 24x16 mm). Für mich als Analog-Dinosaurier kam daher von vornherein nur ein 1:1 Umstieg aus das sog. Vollformat (FX), d.h. eine Sensorgröße von 36x24 mm (= früheres Kleinbild) in Betracht.

(ii) Pixelzahl: Ein analoger Kleinbildnegativfilm 35mm verfügt ungefähr über eine Auflösung von 12 Mio. Bildpunkten (= Pixeln). Ein Umstieg auf Digital kam für mich daher nur bei nennenswert höherer Pixelzahl in Betracht. Die 24 Mio. der D610 gewährleisten dies. Die 36 Mio. Pixel der D800 wären für mich in puncto Verarbeitungsgeschwindigkeit und erforderlicher Rechnerleistung zu viel, die 12 Mio. der (alten) D700 z.B. zu wenig. Die Abbildungsleistung des Sensors der D610 empfinde ich persönlich als hervorragend. Großformatige Abzüge und Ausschnittvergrößerungen sind in einem für mich bisher allenfalls von hochwertigen Fuji Velvia 50 Dias gekannten Ausmaß und einer außerordentlichen Qualität möglich.

(iii) Sucher: Für mich persönlich muss eine DSLR-Kamera ein 100% Sucherbild gewährleisten. Unter fotografischen Gesichtspunkten finde ich auch nur 97%, was sicherlich nahe an 100 % ist, deshalb nicht akzeptabel, weil genau das, was ich sehe, auch abgebildet werden muss - nicht mehr und nicht weniger. Die D610 gewährleistet genau das.

(iv) Lichtempfindlichkeit: Hier spielt die DSLR ihre Trümpfe gegenüber der Analogfotografie gnadenlos aus. Früher war für mich mit einem 200 ISO-Film meist bei Einbruch der Dunkelheit, spätestens aber bei Eintritt in eine Kirche o.ä. ohne künstliches Licht (= Blitz) Schluss. Es hätte eines Filmwechsels oder einer weiteren Kamera mit einem Film höherer Lichtempfindlichkeit bedurft, um unter diesen Umstände noch brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Auch ein Stativ half nur bedingt. Aber schon im Bereich von 400 ISO war oft deutliches Rauschen (= Grobkörnigkeit) zu bemerken. Mit der D610 fängt das Fotografieren in solchen Umgebungen erst an. Die Ergebnisse, die hier produziert werden, sind ebenfalls jenseits dessen, was ich mir als analoger (Amateur-)Kleinbildfotograf vorstellen konnte. Die Leistung der D610 empfinde ich persönlich hier als hervorragend.

(v) Integrierter Blitz: Einige mögen den integrierten Blitz als Ausweis dafür betrachten, dass es sich bei der D610 eben gerade um eine Amateurkamera handelt, da Profis (auf ihrer D800, D4, EOS 6D, EOS 5D Mark III etc.) entweder gar keinen Blitz benötigen oder - falls doch mal erforderlich - einen externen "richtigen" Blitz aufstecken. Ich persönlich bin dezidiert anderer Meinung: Der kleine" integriert Blitz ist Gold wert. Es gibt Belichtungssituationen, in denen helfen auch 3200 ISO nicht weiter, wenn es z.B. um Gesichteraufhellung bei Gegenlichtaufnahmen oder um Portraits in Innenräumen bei schlechten Lichtverhältnissen geht. Für mich war der integrierte Blitz der D610 ein nicht unerhebliches Kaufargument.

(vi) Motivprogramme + manuelle Einstellmöglichkeit: Auch dies dürfte wiederum ein Punkt sein, der mache etwas (geringschätzig) schmunzeln lässt, mich aber freut. Ich persönlich habe ein wenig den Eindruck gewonnen, dass sehr intensiv, z.T. auch sehr kenntnisreich über technische Features einzelner DSLR-Kameras diskutiert wird - was sicherlich auch seine Berechtigung hat -, dass darüber aber manchmal der Kern der Fotografie, nämlich Licht, Momentum und Bildkomposition etwas zu stark in den Hintergrund treten. Wenn die D610 mir in bestimmten klassischen Aufnahmesituationen (z.B. starke Helligkeit durch Sonne am Stand oder auf Schnee, Dämmerung, sich schnell bewegende Motive) bewährte Vorschläge hinsichtlich Brennweite, Verschlusszeit etc. unterbreitet und mir dadurch die technische Seite erleichtert, ermöglicht mir dies eine Konzentration auf die drei vorgenannten Elemente. Bei Bedarf - und den hat es in den 5 Wochen druchaus gegeben - kann manuell neu justiert werden. Bei dieser Gelegenheit vielleicht noch ein Bonmot, das ich mal irgendwo im Netz aufgeschnappt habe: Amateurs worry about equipment, professionals worry about money, masters worry about light...

(vii) Objektive: Hier lag die eigentliche Recherchearbeit vor dem Kauf der D610. Über die Vor- und Nachteile von Fest- und Zoombrennweiten ist an verschiedensten Stellen im Netz und in einschlägigen Fachzeitschriften hinreichend und z.T. wiederum sehr detail- und kenntnisreich diskutiert und geschrieben worden. Zu analogen Zeiten hatte ich beides: Fest- und Zoombrennweiten. Und ja, es gibt sie, die Qualitätsunterschiede. Nachdem ich mir vor dem Kauf testweise eine D610 mit folgenden Objektiven für 2 Tage ausgeliehen hatte (Nikkor 14-24mm f/2.8; Nikkor 16-35mm f/2.8; Nikkor 50 mm f/1.8; Nikkor 24-85 mm f/3,5-4,5 = Kit-Objektiv und Nikkor 80mm f/1.4) habe ich mich für das 24-85mm Kit-Objektiv zusammen mit dem 70-200mm f/4 (letzeres im Rahmen der Nikon Cash-Back-Aktion erworben und vorher nicht ausprobiert) entschieden. Grund: Die bei 100%-Vergrößerung am Rechner für mich sichtbaren Unterschiede in puncto Vignettierung, Randlichtabfall und chromatische Aberrationen - bei der Schärfe auch in Randbereichen habe ich im "Blindtest" nur sehr geringfügige Unterschiede wahrnehmen können - waren meinem persönlichen Empfinden nach so gering (und die störende Vignettierung zudem bereits mit der kamerainternen Bildbearbeitungssoftware weitgehend zu korrigieren), dass für mich und meine voraussichtlichen Aufnahmesituationen die Vorteile der Zoom-Objektive eindeutig die von Festbrennweiten überwiegen: (i) anders als bei anlogen Kleinbildkameras - in den 25 Jahren des so gearteten Fotografierens habe ich trotz Wechselobjektiven nie ein Staubproblem gehabt - ist die der elektronische Sensor des DSLR recht empfindlich. Je öfter gewechselt wird (auf den Ort des Wechsels hat man ja situations- und aufnahmebedingt oft wenig Einfluss) desto höher das mit Hausmitteln kaum zu beseitigende Staubproblem. Für mich nicht auszudenken: Ich bin z.B. in der Wüste unterwegs und verunreinige bei Objektivwechsel den Sensor; (ii) oft muss es schnell gehen und die einmalige Aufnahmesituation lässt keinen Objektivwechsel zu, erfordert aber einen Brennweitenwechsel. Die Abbildungsleistung der beiden von mir dann schließlich erworbenen o.g. Objektive auf der D610 ist m.E. sehr gut.

FAZIT: Meinem persönlichen, subjektiven Eindruck nach handelt es sich bei der D610 um eine ausgezeichnete und ausgereifte DSLR-Kamera, die ich nach gut 5-wöchiger intensiver Nutzung in fast allen denkbaren Aufnahmesituationen uneingeschränkt empfehlen kann. Sie bietet alle technischen Voraussetzungen für die Erzielung hervorragender Bildergebnisse. Waren die Bildergebnisse mal nicht optimal, hat es entweder an schwierigen äußeren Bedingungen (die mit einer Analog-Kamera kaum besser hätten bewältigt werden können) oder an Unzulänglichkeiten des Bedieners der Kamera gelegen.
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 23, 2014 2:57 PM MEST


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