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Rezensionen verfasst von
daelek "daelek" (Niedersachsen)

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Back from the Futer
Back from the Futer
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Die spinnen die Finnen!, 13. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Back from the Futer (Audio CD)
Zunächst einmal eine Warnung an alle, die eventuell über eine meiner sonstigen Rezensionen auf diese Platte gestossen sind: diese Band hat nichts, aber auch gar nichts mit Metal oder jeglicher Form von Gitarrenquälerei zu tun. Diese bekloppten Finnen spielen ziemlich kauzigen und teilweise retrospektiv anmutenden Synthesizer-Sound, dargeboten auf Instrumenten aus alten analogen Zeiten. Leute die sich für (alte) Yellow Magic Orchestra oder auch für 8-bit-Sounds begeistern können, sollten auf jeden Fall einmal ein Ohr riskieren. Auf Wikipedia wurde zur Soundumschreibung von Aavikko das merkwürdige Konstrukt Lounge-Retro-Supermarktmusik geprägt. Klingt schrecklich, ist aber trotzdem zutreffend. Cool ist, dass der Sound zwar recht spleenig, aber stets ausgeklügelt arrangiert ist. Trotzdem geht das das Album sofort ins Ohr! Hier geht es nicht um Klamauk, es ist eine wirkliche Affinität der Macher zu dieser Musik spürbar. Das wohl bekannteste Werk der Band ist das Debut "Derek!", dieses Album ist von 2005 und damit aus der späteren Bandphase. Ist aber komplett egal da eigentlich nur unwesentlich schwächer. Lohnt wirklich!


Torment
Torment
Wird angeboten von EliteDigital DE
Preis: EUR 37,69

4.0 von 5 Sternen Seventh Angel - The Torment, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Torment (Audio CD)
Ich mag dieses Album, weil es einfach sehr originell ist. Seventh Angel haben fraglos einen Thrash Metal Background, Stilmittel lassen sich im Riffing aber auch durch genretypische Gangshouts ausmachen. Dennoch ist die Band stilistisch breiter aufgestellt. Oftmals wird das Tempo verschleppt und die Songs bekommen eine doomige Schwere. In dieser Konstellation sehr einzigartig! Gelungen ist auch der raue, aber sehr eindringliche Gesang von Ian Arkley. Wie bereits am Namen erkennbar hat die Band einen christlichen Hintergrund. Dieser schlägt sich auch textlich nieder und führt mitunter zu Texten (z.B. Abtreibungsproblematik in Dr. Hatchet), die man für sich selbst anders beurteilen würde. Ein weiterer Kritikpunkt ist die Produktion, vor allem der Drum-Sound tönt einfach zu undifferenziert. Das Album ist in sich homogen und stimmig. Allerdings mache ich für mich schwächere Tracks (Forbidden Desires, Expletive Deleted) und persönliche Highlights (Tormented Forever, The Charmer, Katie) aus. Wobei speziell "Katie" exponiert hervorgehoben werden sollte, da es ein kleines Meisterwerk darstellt. Einfach mal unvoreingenommen reinhören!


Echoes from the Past
Echoes from the Past
Preis: EUR 20,99

5.0 von 5 Sternen Derber Thrash Kult aus Niedersachsen, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Echoes from the Past (Audio CD)
Endlich wurde die Frühphase der Wolfsburger Kultthrasher Protector auf 2 CD's wiederveröffentlicht. "Echoes from the Past..." featured das 2-Track-Demo von 1986, die "Misanthropy" Mini-LP und den ersten Longplayer "Golem". Der Nachschlag "Omnious Message of Brutality" (muss separat bestellt werden, KEIN Doppelalbum!) bietet LIVE-Aufnahmen von 1989 (mit Oliver Wiebel als Sänger), das "Urm the Mad"-Album (mit Martin Missy als Vocalist) und die Mini-LP "Levithan's Desire" (ebenfalls mit Oliver Wiebel). Natürlich sind beide CD's Pflicht, ich persönlich favorisiere allerdings die "Echoes.."-Compilation. Das liegt in erster Linie an der "Misanthropy" Mini-LP, die ich regelrecht vergöttere. Das Teil ist schwerst Kult und bietet rüden Thrash mit gewissen Death Metal Einflüssen. Songs wie "Misanthropy", "The Mercenary" oder "Kain and Abel" haben bis zum heutigen Tage null an Charme verloren und treten immer noch heftig in den Allerwertesten. Das Album "Golem" war bereits etwas fokussierter im Songwriting. Sprich: Es wurde zwar immer noch heftig, aber halt nicht mehr ganz so konsequent geknüppelt. Der Anteil der Midtempo-Passagen wurde ausgebaut. Meine Faves des Albums lauten: "Delirium Tremens", "Golem" und "Only the Strong Survive".
Die Alben wurden neu gemastert, der Sound ist wirklich gut. Pflichtkauf!


The Front
The Front
Wird angeboten von Mint-Multi-Media Group
Preis: EUR 13,00

5.0 von 5 Sternen Zeitlose Independent Veröffentlichung, 27. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: The Front (Audio CD)
Coole Platte in der gefühlten Schnittmenge von The Doors, The Cult und Billy Idol. Vielleicht sollte man noch eine Prise Faith No More hinzuaddieren und man bekommt eine ungefähre Ahnung vom Sound der Band. Der Standard-Song von The Front baut sich im Regelfall um einen hypnotischen Drumbeat auf und wird um sparsame Keyboardarrangements erweitert. Gitarre und Bass werden erfreulich zurückhaltent und stets songdienlich eingesetzt. Der Sänger kann nicht verleugnen mehr als einmal Jim Morrison (aber auch Billy Idol) gehört zu haben. Meine persönlichen Highlights des Albums sind: "Pain" (mit starken weiblichen Gastvocals), "Ritual" (absoluter Höhepunkt der Platte, am Besten immer zusammen mit (Segue) als Einleitung hören. Nicht zuletzt durch das massive Schlagzeug mit gewaltiger Nähe zu Led Zeppelin. Die Keyboards sorgen für sakralen Flair, irrer Ausbruch der Leadgitarre!) und "Violent World" (weiterer Longtrack, tolles Break in der Songmitte, überhaupt ist die Dynamikentwicklung des Songs klasse!). Meines wissens nach einziger Release der Band. Schade, aber wohl der kommerziellen Erfolglosigkeit geschuldet.


Mission Executed / Master Project Genesis
Mission Executed / Master Project Genesis
Wird angeboten von japazon
Preis: EUR 82,36

5.0 von 5 Sternen Toller Techno-Thrash Re-Release, 26. Dezember 2013
Endlich ist das Schaffenswerk der belgischen Thrasher von Target wieder zu zivilen Kursen erhältlich! Die Doppel-CD umfasst das Debut "Mission Executed" (ergänzt um das Demo von 1986) und das Zweitwerk "Master Project Genesis". Das Debut bietet gutklassigen Thrash, der musikalisch kompetent in Szene gesetzt wurde. Mir kommt als Referenz hierzu immer wieder Living Death in den Sinn. Die eigentliche Attraktion dieser Wiederveröffentlichung ist allerdings "Master Project Genesis". Das Album ist ein kleiner Klassiker und musikalisch stark von Mekong Delta (Frühphase) beeinflusst. Das Spektrum reicht von offenkundigem Worshipping (The Coming Of Chaos) über affines Riffing (Secret of the Dome), ist allerdings weit mehr als ein bloßes Plagiat. Paradoxerweise tönt die Produktion, obwohl in den Händen von Mekong Delta Mastermind Ralph Hubert, voluminöser und transparenter als beim Original. Ein weiteres Plus ist der gute und äußerst variable Gesang von Yves Lettanie (alias Steve Gray). Die Songs sind durch die Bank sehr gut, das Niveau gleichbleibend hoch. Das Highlight des Albums bildet wohl der abschließende Titeltrack. Wer also mal wieder guten Techno-Thrash alter Schule möchte ist hier goldrichtig. Kaufen!


VINYL - LP - GYPSY KYSS = WHEN PASSION MURDERED INNOCENCE
VINYL - LP - GYPSY KYSS = WHEN PASSION MURDERED INNOCENCE
von GYPSY KYSS
  Spiralbindung

5.0 von 5 Sternen Progressive Singer/Songwriter Perle, 26. Dezember 2013
In der Schnittmenge von Singer/Sonwritertum und (moderaten) progressiven und Hardrock-Einflüssen erschien 1990 dieses weitgehend unbeachtete Juwel. Auch wenn der Anteil verzerrter Gitarren auf späteren Veröffentlichungen der Band stetig ausgebaut wurde, liegt mir vor allem das Debut besonders am Herzen. Hier gibt es noch viel folklastige Grundstimmung, die durch akustische bzw. Klargitarren erzeugt wird. Sehr originell ist auch die etwas quäkige (nicht negativ gemeint) aber absolut durchdringende Stimme von Bandkopf Michael Dickes. Wer von Songs wie "Confused (As On Is By The Others)", "Where Do You Go" (mit schönen Saxophon-Passagen) oder "From Here" nicht berührt wird hat wahrscheinlich ein Herz aus Stein! Suchen und für sich entdecken, es lohnt sich. Ebenfalls empfehlenswert sind die Alben "Songs From A Swirling Ocean" (genauso stark) und "Groovy Soup" (etwas schächer).


Hesitation Marks (Limited Deluxe Edition inkl. Bonus-CD)
Hesitation Marks (Limited Deluxe Edition inkl. Bonus-CD)
Preis: EUR 22,28

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Mittelgutes Comeback, 7. Dezember 2013
Habe mich eigentlich sehr über das Comeback von Nine Inch Nails gefreut. Warum dann die durchwachsene Bewertung? Nun ja, der Reihe nach. Zunächst einmal fällt positiv auf, dass Trent Reznor nach den letzten eher fragmentarischen Releases (vor allem Ghosts I-IV) endlich wieder zu richtigen Songs zurückgefunden hat. Diese sind durchweg eingängig und relativ melodisch ausgefallen. Der Anteil von verzerrten Gitarren wurde in jedem Fall spürbar zurückgefahren, dafür die elektronischen Parts stärker ausgebaut. NIN sind deutlich harmonischer und damit für mich persönlich aber auch ein ganzes Stück belangloser, sogar egaler geworden. Wer, wie ich, NIN vor allem für die Alben "The Downward Spiral" und "The Fragile" verehrt, dem wird das psychotische Element dieser Veröffentlichungen komplett abgehen. Diese zweite Ebene, die Zerrissenheit und Verzweifung des Protagonisten ist fast gänzlich verschwunden. Augenscheinlich ist die Welt des Trent Reznor momentan deutlich sortierter und hoffnungsvoller. Das ist für ihn persönlich erfreulich, wirkt sich meiner Meinung nach aber eher negativ auf die Qualität seiner Musik aus. Ist aber nur eine persönliche Einschätzung. Ich denke nicht, dass dieses Album für mich eine ähnliche Langzeitwirkung wie die genannten Alben entwickelt. Daher auch die Abzüge.


A Fair Dream Gone Mad
A Fair Dream Gone Mad
Preis: EUR 18,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fest für Katatonia Fans, 23. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: A Fair Dream Gone Mad (Audio CD)
Längst überfällig ist der reguläre Release dieses bereits seit einiger Zeit im Eigenvertrieb erhältlichen Meisterwerks. Musikalisch am Ehesten mit aktuellen Katatonia vergleichbar, schafft es die Band atmosphärisch dichte und ungemein nuancierte Songs zu schreiben. Meiner persönlichen Meinung nach gelingt es In The Silence sogar den (nicht gerade schwachen) aktuellen Release von Katatonia zu toppen. Meinen Respekt dafür! Unbedingt anchecken!


Wanderer on the Continent of Saplings
Wanderer on the Continent of Saplings

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pagan Metal Wundertüte, 28. April 2013
Pagan Metal kann so viel mehr als bierselige Schunkelmusik sein. Thrawsunblat sind eine bunte Wundertüte. Ex-Woods of Ypres Mitglied Joel Violette gibt hier den Bandleader. Die Band verbindet teilweise grimmigen Pagan Metal a la Thyrfing mit keltischem Folk und Theater und Varieté-Flair. Das Resultat ist absolut eigenständig und musikalisch absolut unberechenbar. Anders als Thyrfing arbeiten Thrawsunblat sehr viel mit Klar- und Harmoniegesang (eine Parellele zu Wilderun)und sind insgesamt erheblich melodischer. Die Musik ist extrem vielschichtig und will erarbeitet werden. Will sagen: manches ist im ersten Augenblick unlogisch und ein Bruch mit den Hörgewohnheiten. Das Album will, einem Puzzle gleich, zusammengesetzt werden. Aber genau darin besteht der Reiz der Platte: Es geht weniger um offensichtliche Hits, Langzeitwirkung ist das Ziel. Bin zur Zeit selber noch in der Sondierungsphase aber schwer beeindruckt. Unbedingt selber ein Bild machen!


They Rise
They Rise
Wird angeboten von FastMedia "Versenden von USA"
Preis: EUR 40,92

4.0 von 5 Sternen Death Metal Schlachteplatte, 28. April 2013
Rezension bezieht sich auf: They Rise (Audio CD)
Schön oldschoolig tönendes Death Metal Brett als den USA. Die Band um die Szene-Ikonen Kam Lee und Terry Butler macht genau das, was die genannten Personen erwarten lassen: simplen, aber ungemein effektiven Todesstahl klassischer Prägung. Die Produktion ist zwar modern, jedoch nicht zu künstlich geraten. Die Band bolzt sich durch ein straightes Programm, versprüht manchmal gar punkige Attitude (Carnivore). Titel wie "Return To The Tombs Of The Cursed Blind Dead" oder "Children Shouldn't Play With Dead Things" stehen für sich und lassen die textliche Ausrichtung erahnen. Gore deluxe! Macht Spass, ist aber natürlich bei weitem nicht so zwingend wie die alten Death oder Massacre Klassiker. Eher etwas comichaft überzeichnet. Daher eigentlich 3,5 Sterne!


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