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Rezensionen verfasst von
PrinceCharles "PrinceCharles" (Wien)

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Dvorak
Dvorak
Preis: EUR 16,99

9 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Überflüssig!, 12. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Dvorak (Audio CD)
Das ist eine der schlechtesten Interpretationen der Dvorák-Konzerts (über dessen "Wert" als Komposition andere Rezensenten hier durchaus richtiges geschrieben haben). Die recht willkürlichen Tempoänderungen des Dirigenten, sofort beim Eingangsmotiv praktiziert und dann durchgezogen, haben keinen Wert als Interpretationsansatz. Das Spiel von Frau Mutter bemüht sich ebenfalls um eine "Interpretation", kann aber weder duch Spielfluss, Rhytmik oder Intonation überzeugen, zeig aber einige unnötige Manierismen. Insgesamt wurde das Konzert unter dem Motto "art for art's sake" quasi misshandelt. Und leider wird wieder einmal bewiesen, dass wo Mutter draufsteht, nicht viel drin ist. Woher die Überbewertung (und folglich zahlreiche mit Geld verbundene Preise) ihres Spiels kommt, kann ich nicht nachvollziehen. Unter den neuesten Aufnahmen ist die Einspielung Julia Fischers sicher mehr zu empfehlen, oder Isabelle Faust, aber unerreicht bleiben die "Alten": Oistrakh (1949), Milstein, Suk und an 1. Stelle Johanna Martzy!
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2013 12:50 PM CET


Otto Klemperer:Rias Recordings
Otto Klemperer:Rias Recordings
Preis: EUR 34,99

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!, 7. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Otto Klemperer:Rias Recordings (Audio CD)
Es ist höchst erfreulich, dass die historischenRIAS-Aufnahmen (Studio und live) Klemperers von 1950-1958 innerhalb der bestens aufgemachten, kommentierten und technisch beabeiteten Reihe von AUDITE erscheinen. Einige der Stücke (so etwa die Mozart-Sinfonien und Ouvertüre, Beethovens Nr. 2 und Nr. 6) sind bereits früher auf anderen Labeln zu hören gewesen, meistens aber in weitaus schlechterer Qualität und ohne Hintergrundinformationen. Eine Ausnahme bilden die Stücke Mozart Nr. 25 und Nr. 38 und Beethoven Nr. 2 in der Doppel-CD 'Great Conductors of the 20th Century' (Nr. 19) von 2002. Bis auf wenige Ausnahmen bereitet das Hören große Freude: Die Mozart-Aufnahmen von 1950 sind gut durchhörbar und sehr spritzig mit gutem Zug gespielt, die Nr. 25 fast unglaublich schnell, die Nr. 29 und 38 weitaus feuriger als die späteren Klemperer-Aufnahmen (auf häufigsten hat er später die Nr. 29 dirigiert). Bei Beethoven überzeugen die Nr. 2 sehr und die Nr. 3 von 1958, Nr. 6 fällt etwas ab, sie stammt vom gleichen Tag aus dem Jahr 1954 wie das leider vom Pianisten ziemlich verhunzte Konzert Nr. 3. Der damals ebenfalls gegebene Hindemith ist glücklicherweise besser gelungen, ebenso Mahlers Nr. 4 von 1956. Hinzuweisen ist auf die AUDITE-Hompage, von der Interessierte sich sehr aufschlussreiche Kommentare zu den Aufnahmen vom Herausgeber und Tonmeister Ludger Böckenhoff downloaden können. Diesem ist für seine Klemperer-Ausgabe wärmstens zu danken!


Let England Shake (Ltd.Edt.) Digi
Let England Shake (Ltd.Edt.) Digi
Preis: EUR 15,96

3 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschend! Schade!, 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Let England Shake (Ltd.Edt.) Digi (Audio CD)
Habe mir als alter P.J.Harvey Fan sofort die CD bestellt und bin leider enttäuscht worden. Den Songs fehlt es meistens an Ideen und Kraft, und die paar guten (nicht unbedingt sehr guten) Songs retten die CD nicht. Ja, schade, wäre über eine tolle neue P.J.Harvey CD erfreut gewesen ...
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 28, 2011 7:42 PM MEST


Beethoven: Sinfonien 1-9
Beethoven: Sinfonien 1-9
Preis: EUR 21,93

10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wiener Beethoven Zyklus von 1960, 29. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Beethoven: Sinfonien 1-9 (Audio CD)
Das 5 CD Set enthält die unter Klemperer-Fans bekannten und geschätzten Einspielungen der neun Beethoven Sinfonien, die Klemperer zwischen dem 29. Mai und 7. Juni 1960 in Zuge der Wiener Festwochen dirigiert hat. Die damals ebenfalls gegebenen Ouvertüren Egmont, Prometheus und Coriolan sind vorhanden. Das wertvolle an den Interpretationen mit dem Philharmonia Orchestra London ist ihre relative stilistische Geschlossenheit, zumal sich Klemperer in guter Verfassung befand. Das CD Set ergänzt wunderbar die wenige Jahre zuvor entstandenen EMI-Studioeinspielungen mit demselben Orchester und die von Testament und anderen Labeln veröffentlichten weiteren Live-Aufnahmen einzelner Beethoven Sinfonien. Alle Wiener Aufnahmen waren bereits als CDs auf dem Markt, die vorliegende Veröffentlichung weist jedoch die bisher beste Klangqualität der damals vom ORF mitgeschnittenen Konzerte auf. Eine "offizielle" Veröffentlichung, etwa über Tastament mit ORF-Lizenz, die möglicherweise eine noch bessere Qualität bringen könnte, bleibt weiterhin ein Wunsch. Für Klemperer-Fans ist derzeit diese Box ein Muss und daher mit 5 Sternen zu bewerten. Für alle anderen: Es handelt sich um historische Live- und Monoaufnahmen in auch für verwöhnte Ohren guter Qualität.


Herbert von Karajan
Herbert von Karajan
Preis: EUR 15,62

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert!, 8. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Herbert von Karajan (Audio CD)
Die Box enthält Karajan Aufnahmen aus Italien, Wien und London in Mono aus den 40er und 50er Jahren. Alles ist bekannt, wurde aber einzeln viel teurer verkauft. Die Wiener und Londoner Aufnahmen basieren auf den EMI-Aufnahmen und stehen diesen im Klang fast nicht nach (dabei dienen die neuesten Remaster-Releases der EMI als Maßstab). Wer sich also günstig und trotzdem in guter Qualität über diese Zeitspanne Karajans informieren will, sollte zugreifen und dabei wissen, dass es sich um historische Aufnahmen handelt.


Kindred Spirits: A Tribute to the Songs of Johnny Cash
Kindred Spirits: A Tribute to the Songs of Johnny Cash
Wird angeboten von music-on-the-web-germany
Preis: EUR 11,99

9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selten: eine sehr gute Tribute CD!, 5. Februar 2003
Sogenannte "Tribute to" CDs haben meistens so ihre Tücken, denn oft reichen viele der Interpretationen nicht an das Original heran, das gilt etwa für die Tribute-CDs für Willie Nelson oder Gram Parsons. Hier ist es anders, denn fast alle Versionen können überzeugen! Gleich am Anfang legt Dwight Yoakam mit "Understand your man" in seinem bekannten Stil los (und mit einem seiner Lieblingsthemen: er verläßt die Frau, was natürlich deren Schuld ist), ebenso überzeugend ist Rosanne Cash (Cash's Tochter aus 1. Ehe) mit einem getragenen "I still miss someone", dann kommen zwei Durchhänger, der krächzende Bob Dylan und der powerprotzende Little Richard, die den Songs "Train of love" und "Get rhythm" nichts gutes erweisen. Eine tolle eigenständige Leistung ist Keb' Mo's Blues-Version von "Folsom prison blues", während Travis Tritt mit "I walk the line" etwas lahm daherkommt. Überraschend ist die flotte und schöne Version von "Big river" durch Hank William Jr. (obwohl er seiner tiefen coolen Stimme frönt). Bruce Springsteen kann mit "Give my love to rose" im Stil seiner alten Nebraska CD ebenfalls überzeugen, noch mehr aber Charlie Robison mit "Don't take your guns to town", sehr schön! Und es geht weiter so: Emmylou Harris, Mary Chapin Carpenter und Sheryl Crow bieten ein tolles "Flesh and blood", Steve Earle ein tolles "Hardin wouldn't run", aber der Hit ist "Hey porter" von Marty Stuart (der auch die CD produziert hat), das wahrlich wie ein Zug abgeht. Am Schluss darf Janette Carter, Tochter von A.P. und Sara Carter, den Begründern der "Carter Family", in die J. Cash eingeheiratet hat, "Meet me in heaven anstimmen, wozu sich der beehrte selbst, J. Cash, hinzugesellt. Ein schönes fade out ist Marty Stuarts kurze Erinnerung an Cash's langjährigen Gitarristen Luther Perkins mit der Gitarrenlinie von I walk the line. Ja, bei dieser CD überwiegen bei weitem die vielen tollen Versionen die wenigen schlechteren, und richtige Nieten gibt es keine! (Karel Hruza, Wien)


Alone and Forsaken
Alone and Forsaken
Wird angeboten von dutchtoni
Preis: EUR 20,00

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr gutes Porträt!, 5. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Alone and Forsaken (Audio CD)
Wie so oft ist es zuweilen schwierig, sich bei "Oldies" im Wust von etlichen Kompilationen verschiedener Firmen auszukennen und die richtige Wahl zu treffen, d.h. eine CD zu erwischen, bei der Auswahl und Kommentar, Digitalisierung und Preis ein gutes Verhältnis ergeben. Das trifft bei dieser CD zu, die von Matt Johnson (ex The The) (d.h. keinem Country-Musiker) zusammengestellt wurde, der im übrigens durch seine eigenen gelungenen Versionen von Hank Williams Songs auffiel. Es handelt sich dabei um eine persönliche, aber wie ich finde sehr gute Auswahl, die mit "Alone and forsaken", "Ramblin' Man" "I'm so lonesome I could cry", "I saw the light" und "I'll never get out of this world alive" auch einige der ganz bekannten Songs enthält. Bei dem Preis ist die CD als Einstieg in die Welt des Hank Williams sehr empfehlenswert, zumal die Digitalisierung sehr gut gelungen ist. (Karel Hruza, Wien)


Great Conductor of the Century
Great Conductor of the Century
Wird angeboten von AZALEE-KLASSIK-DE
Preis: EUR 24,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schöne Reise in die Vergangenheit!, 5. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Great Conductor of the Century (Audio CD)
Das Prädikat "ein unterschätzter Maestro" des Booklets wird nach dem Hören dieser DoppelCD voll verständlich. Denn André Cluytens (1905-1967) ist heute im Mainstream von Maazel, Muti, Levine und Barenboim nur noch wenigen bekannt, obwohl seine Einspielungen eine sehr gute, freilich stellenweise auch etwas behäbig-elegante Qualität aufweisen. Dass der meistens in Frankreich wirkende Cluytens bei Bizet, Debussy, Ravel und Berlioz "zu Hause" war, wird kaum überraschen, wobei auf den CDs die live Aufnahme der Symphonie fantastique von 1964 aus Tokyo hervorragt. Schön zudem die Schuhmann und Wagner Aufnahmen, und wer sich des seinerzeit berühmten Beethoven-Zyklus' mit den Berliner Philharmonikern erinnern möchte, der sollte sich zumindest die 6. Symphonie "Pastorale" besorgen. Wie immer sind die Aufnahmen hervorragend auf CD überspielt und ergeben ein schönes Porträt des fast vergessenen Cluytens. (Karel Hruza, Wien)


Great Conductor of the Century
Great Conductor of the Century
Wird angeboten von AB Games
Preis: EUR 16,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungenes Poträt!, 5. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Great Conductor of the Century (Audio CD)
Der in Kiew 1912 geborene Igor Markevitch gehört zu den herausragenden Dirigenten des 20. Jhs., wobei er seit seinem Tod 1983 etwas in Vergessenheit geraten ist. Da ist diese treffsicher zusammengestellte DoppelCD ein willkommener Anlass, sich seiner zu erinnern. Auffällig sind seine Einspielungen von Debussy, Chabrier und Ravel, die einen direkten und schnörkellosen Zugriff aufweisen und neben den Aufnahmen anderer noch heute bestehen können, denn schließlich war der lange Zeit in der Schweiz und in Frankreich wirkende Markevitch bestens mit diesen Werken vertraut. Auch mit den Werken von Tschaikovsky, Glinka, Verdi und R. Strauss wir der Hörer seine Freude haben. Dass die Aufnahmen hervorragend auf CD überspielt wurden, muss bei der Reihe nicht mehr betont werden. Insgesamt wieder ein bestens gelungenes Porträt eines "great conductor". (Karel Hruza, Wien)


The Complete 78 Recordings Berlin 1924-1932
The Complete 78 Recordings Berlin 1924-1932
Wird angeboten von intrasound-de
Preis: EUR 90,68

13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anhören: Wervolle Dokumente!, 12. Juni 2002
Die kleine Firma Archiphon ist seit längerem dabei, historische Aufnahmen Klemperers verschiedener Herkunft in bestmöglicher Qualität zu veröffentlichen. Dabei wird versucht, den urspünglichen Frequenzgang so gut als möglich zu erhalten, d.h. es rauscht und knistert stellenweise gewaltig; wer aber hören will, hört den Unterschied zu CDs jener Firmen, die mehr auf Rauschunterdrückung setzen und dabei zwangsläufig das Klangbild einengen. Vorliegende 5 CDs vereinigen sämtliche derzeit greifbaren Aufnahmen Klemperers vor seiner Flucht aus Dtl. 1933. Was man da hören kann wird einem erst richtig bewußt, wenn man sich das Vergnügen macht, begleitend den ersten Band von Peter Heyworths Klemperer-Biographie zu lesen. Vieles, was uns heute als "normal" erscheint, war für damalige Ohren revolutionär, weil schnell, sachlich oder gar kalt und streng bzw. fast mechanisch dirigiert. Das verdeutlichen die von Heyworth zitierten damaligen Rezensionen von Klemperers Konzerten. Es wird einem bewußt, wie weit der damals 29 bis 37 jährige Klemperer seiner Zeit voraus war und noch mehr, welch barbarischen kulturpolitschen Einbruch die Machtübernahme der Nationalsozialisten bedeutet hat.
Neben kürzeren Stücken, von denen Klemperer einige später nie wieder eingespielt hat, ziehen die großen Stücke das Interesse auf sich: Noch heute klingen die beiden Beethoven und die Brahms Symphonie erstaunlich modern und zügig, ebenso die Beethoven Ouvertüren oder Schuberts Unvollendete. Zu meinem persönlichen Highlight ist aber der Tanz der sieben Schleier aus Strauss' Salome geworden, an diese Aufnahme kommt noch Fritz Reiners Aufnahme der 50er Jahre heran. Vergleicht man damit etwa die vielen, fast schon inflationär vorhandenen Aufnahmen Karajans, so ist man erschrocken über deren Flachheit und Spannungslosigkeit.
Resümme: Für den an Klemperer interessierten ist diese Box ein Muß, und Archiphon gebührt das Verdienst, diese alten Aufnahmen zusammengefaßt und zu einem erschwinglichen Preis angeboten zu haben. (Karel Hruza, Wien)
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 8, 2013 10:01 AM MEST


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