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Rezensionen verfasst von
"the-infinite"

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Amalgamut (Clean)
Amalgamut (Clean)

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Filter - The Amalgamut, 11. Juli 2002
Rezension bezieht sich auf: Amalgamut (Clean) (Audio CD)
Nach der musikalischen Glanzleistung Title of Record sind die Erwartungen an ein neues Filter-Album entsprechend hoch. Kann das Rock-Quartett drei Jahre später mit The Amalgamut an die Klasse des Vorgängers anknüpfen?
Einen starken Anfang macht der fetzige Opener You Walk Away, der etwas an koRn erinnert. Eine Spur melodiöser geht es mit der genialen Vorab-Single Where Do We Go From Here weiter. Höchst zufrieden drehe ich die Boxen auf, um anschließend von härtestem Hard-Rock erschlagen zu werden, wie man ihn auf Title of Record nie zu hören bekam. Zwei Lieder weiter: The Missing. Hier bin ich beim absoluten Höhepunkt des Albums angelangt - ein wehmütiges musikalisches Glanzstück, an dessen Refrain man sich gar nicht satt hören will. Es folgt solider Pop im Wechsel mit aggressivem Gitarren-Sound, man fühlt sich extremer Schizophrenie ausgesetzt. Trotzdem passt alles doch irgendwie zusammen. Zu einer musikalischen Achterbahnfahrt vom Schlage eines Mellon Collie (Smashing Pumpkins) fehlt jedoch der rechte Biss. Umso enttäuschender ist es, dass Filter den Abschluss des Albums mit den letzten 14 vergeigten experimentellen Minuten dermaßen versauen.
Insgesamt bleibt festzuhalten, dass Filter mit The Amalgamut bis auf wenige Ausnahmen erneut hochwertige Rockmusik abliefern, die sogar ein wenig vielschichtiger ist als auf dem Vorgängeralbum. Leider verhindern kleinere Durchhänger und der schlappe Ausklang eine Traumwertung wie anno 1999. Title of Record bleibt Spitzenreiter in der Filter-Discographie.
Anspieltipps: You Walk Away | Where Do We Go From Here | The Missing


By the Way
By the Way
Preis: EUR 4,99

40 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Keinen Bock auf Funk und Rock, 29. Juni 2002
Rezension bezieht sich auf: By the Way (Audio CD)
Die Red Hot Chili Peppers haben es mal wieder geschafft: Auch mit ihrem achten Album liefern sie erneut exzellente Arbeit ab. Die Platte klingt mit dem facettenreichen By The Way ein, zugleich Opener, erste Single und Titel-Track des Albums. Im Anschluss folgt das gefühlvolle Universally Speaking, mit dem die Chili Peppers schon live das Publikum verzauberten. Weiter geht es mit zwei Pop-Perlen: This Is The Place und Dosed bestechen durch eingängige Ohrwurm-Melodien, wenngleich sie Hits wie Scar Tissue oder Californication nicht ganz das Wasser reichen können. Nach Don't Forget Me und dem schönen Zepher Song folgt Can't Stop, das mit Funk-Rap vom Feinsten wieder etwas an alte Zeiten erinnert. Mit Midnight, wieder ein großartiger Pop-Song, sind wir schon beim nächsten Album-Highlight angelangt. Es folgt Throw Away Your Television, das in seiner Penetranz Parallelen zu Savior von Californication aufweist. Eher mittelprächtig ist die Latin-Nummer Cabron, hochwertig geht es mit der Ballade Tear weiter. Danach zeigt sich das Album mit den Tracks On Mercury und Midnight von seiner spritzigsten Seite, um abschließend mit seinen schönsten Momenten auszuklingen.
Vorbei sind rund 70 Minuten voller schöner Ohrwurm-Melodien, die keine Wünsche offen lassen. By The Way ist ein tolles Album, mit dem die Red Hot Chili Peppers mühelos an ihre älteren Werke anknüpfen.
Anspieltipps:
By The Way | Universally Speaking | Can't Stop | Midnight | Minor Thing | Venice Queen


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