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Rezensionen verfasst von
GeneralGonzo "Strategieexperte" (Braunschweig)
(TOP 1000 REZENSENT)   

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Samsung S24D300H 61 cm (24 Zoll) LED-Monitor (D-Sub, HDMI, 2ms Reaktionszeit) schwarz glanz
Samsung S24D300H 61 cm (24 Zoll) LED-Monitor (D-Sub, HDMI, 2ms Reaktionszeit) schwarz glanz
Preis: EUR 144,00

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellenter 24 Zöller für wenig Geld, 30. Juni 2014
Ich bin schon länger auf der Suche nach einem neuen 24 Zoll Monitor gewesen, der nur für den PC Betrieb genutzt werden soll (alsko kein alternativer TV) und meinen guten alten Syncmaster 226BW ersetzen soll, der bis dato sehr gute Leistung bot.
Mit dem Samsung S24D300H inkl. HDMI Anschluss ist die Suche erfolgreich abgeschlossen.

Der Monitor kommt in einer sehr handlichen, nur ca. 4 kg schweren Verpackung und läßt sich fix mittels nur einer vormontierten Schraube aufbauen (Sockel in Bildschirm).
Bei meinem Win7 64bit Betriebssystem wurde der monitor sofort automatisch erkannt, ich habe aber dennoch die mitgelieferten Treiber installiert (auf CD).
Angeschlossen habe ich via HDMI Schnittstelle für beste Bildqualität (Kabel dazu nicht enthalten!), es gibt aber zudem noch eine VGA Schnittstelle, wo auch das Kabel dabei ist.
Das Bild ist wirklich hervorragend ausgeleuchtet und schwarz ist auch schwarz und nicht dunkelgrau, die Farbpalette erstrahlt in fantastischer Farbdarstellung. Wirklich ein grandioses Bild für diese Preisklasse!
Durch die 2ms Reaktionszeit macht der Monitor auch bei schnellen Spielen (Shooter, Autorennen) eine tolle Figur ohne jegliche Schlierenbildung bei höchster Auflösung.
Das letzte Highlight ist die tolle Optik mit Klavierlackumrandung und ganz leicht zu bedienenden Funktionselementen, die auf leichte Berührung sofort reagieren und intuitiv nutzbar sind.

Ich kann jedem den Kauf dieses Gerätes nur empfehlen!
+ super Preis-Leistungsverhältnis
+ 2ms Reaktionszeit und 250 cd/m² Helligkeit in diesem Preissegment unschlagbar
+ geringer Energieverbrauch (Klasse A)
+ sehr leicht (ca. 3 kg)
+ schöne Optik
+ hervorragende Bildqualität
+ schöne Menüführung

- kein HDMI Anschlusskabel enthalten (nur VGA)
- nicht höhenverstellbar (nur neigabr)


Divinity: Original Sin - [PC/MAC]
Divinity: Original Sin - [PC/MAC]
Preis: EUR 39,99

28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zauberhaftes „old school“ Rollenspiel mit vielen klassischen und neuen Tugenden!, 30. Juni 2014
Lange ist es her, dass ein Rollenspiel Maßstäbe gesetzt hat und noch viele Jahre danach als Referenz für isometrische CRPG Kost gilt. Die Rede ist von Baldurs Gate.
Divinity: Original Sin schlägt einen ähnlichen spielerischen Weg ein und zeigt eindrucksvoll, was ein gutes Rollenspiel auch ohne Grafikfeuerwerk ausmacht, nämlich die Interaktivität mit der Spielwelt.
In D:OS spielen wir mit zwei Protagonisten, die wir uns zu Spielbeginn aus einer Vielzahl an Klassen, Attributen, Zaubern und Fähigkeiten komfortabel selbst erstellen dürfen. Dabei darf zudem das Aussehen individuell gestaltet werden, aber selbst im späteren Spielverlauf mittels dem „Illusionisten-Spiegel“ noch geändert werden. Diese beiden Charaktere stellen dabei unsere Gruppe dar, die wir durch bis zu zwei weitere, sog. Handlanger, auf bis zu vier Charaktere vergrößern können.
Ein Novum stellt die Interaktion der beiden Hauptcharaktere dar, die je nach Spielsituation und ihren Charaktereigenschaften unterschiedlich auf Situationen im Spiel reagieren. Je nach Entscheidung beeinflusst dies gewisse soziale Attribute und die Charaktere können dadurch Freunde oder sogar ein Paar werden oder aber nur notgedrungen „zusammenarbeiten“. Sehr interessante und amüsante Dialoge sind dabei garantiert.
Hinzu kommt die einmalige Möglichkeit des Mehrspielermodus, bei dem zwei Spieler jeweils eine der beiden Figuren steuern und man das gesamte Abenteuer im Duo erleben kann. Dabei kann der zweite Spieler sich jederzeit ins Spiel ein- bzw. ausklinken, ohne dass man separate Spielstände benötigt. Klasse!
Die zu Grunde gelegte Spielwelt Rivellon stammt aus der Divinity Reihe und wir beginnen als Source-Hunter (die verbotene Magie aufspüren) damit, einen mysteriösen Mord an einem Ratsmitglied in der Hafenstadt Cyseal aufzuklären, der sich rollenspieltypisch natürlich als weitaus größer angelegte Verschwörung herausstellt und die Hauptquest startet. Es erwarten uns zudem zahlreiche Nebenaufgaben, die u.a. die vielen Stadtbewohner in guten und glaubwürdigen Dialogen mit vielen Antwortmöglichkeiten vergeben, wobei es keine langweiligen Hol- und Bring Quests gibt. Vielmehr sind die Aufgaben teils sehr komplex und untereinander verzweigt, was man aber erst im Spielverlauf herausfindet und nicht direkt mitgeteilt bekommt. So entsteht eine authentische Spielwelt, ohne obligatorische Fragezeichen über den Köpfen der Questgeber!
Auch ziehen die Entscheidungen des Spielers kurz- und langfristige Konsequenzen nach sich, die sich einem oft im ersten Moment nicht erschließen und im späteren Spielverlauf aber zu anderen Ereignissen führen können. Auf jede Aktion folgt eine Reaktion der NPCs, die nicht immer erwartungsgemäß verläuft.
Sehr motivierend ist das Crafting System in D:OS gelungen. Viele Objekte in der Spielwelt lassen sich einsammeln (oder entwenden) und auch zu etwas brauchbarem verarbeiten bzw. kombinieren, sei es Nahrung, Werkzeug, Schmuck, Waffen, Kleidung, Tränke usw. Die Vielfalt ist hier enorm und man wundert sich, was sich aus einfachsten Mitteln alles basteln lässt (auch Bauanleitungen und Rezeptbücher lassen sich im Spiel reichlich finden) – dies erinnert sehr positiv an die klassische Fallout Reihe oder die Ultima Serie!
Da auch die Physik in D:OS eine gewichtige Rolle spielt, kann man zudem sehr vieles manipulieren, z.B. Wasser einfrieren oder unter Strom setzen, Holz in Brand setzen (z.B. zum „Öffnen“ von Truhen, zu denen der Schlüssel fehlt), Eisblöcke abschmelzen, Kisten und Möbel verschieben (wo u.U. die ein oder andere Überraschung wie versteckte Falltüren zu Tage tritt), Barrikaden herstellen und aufstellen o.ä.
Ebenso vielfältig ist die Entwicklung der Charaktere gelungen. Neben frei verteilbaren Attributpunkten auf Grundfähigkeiten wie Stärke, Weisheit, Konstitution etc. können viele verschiedene Eigenschaften erlernt bzw. verbessert werden (z.B. Schleichen, Schlösser knacken, Tiersprache beherrschen ;-) etc.) sowie dutzende von unterschiedlichen Zaubern gemeistert werden, die in die vier Elementarschulen Erde, Feuer, Wasser und Luft sowie der „Hexerei“ (Verbindung unterschiedlicher Zauber zu mächtigeren Sprüchen) unterteilt sind. So kann man unabhängig der Startklasse seine Charaktere individuell und ohne Einschränkung entwickeln. Alleine dies lädt zu wiederholtem Spielen ein, da die Möglichkeiten hier extrem vielfältig sind.
Während das Spielgeschehen in Echtzeit abläuft, schaltet das Spiel bei Kämpfen in den Rundenmodus, um in aller Ruhe jeden Schritt planen zu können. Dabei hat jede Spielfigur eine bestimmte Anzahl an Aktionspunkten pro Runde zur Verfügung, womit man sich bewegen, angreifen oder Aktionen wie z.B. Zauber ausführen kann. Diese AP müssen nicht jede Runde aufgebraucht werden, so dass man auch einige „sparen“ kann, um diese für die nächste Runde aufzuheben, um z.B. zweimal angreifen zu können. Dabei hängt die Reihenfolge, in der die Charaktere agieren dürfen, von ihrem Initiativwert ab. Zudem wird die Umgebung berücksichtigt, d.h. man kann Deckung nutzen oder hat bessere Trefferchancen mit Fernkampfwaffen von erhöhten Positionen aus. Auch hier wird die Physik eingebunden: Treffen z.B. Feuerbälle auf Ölfässer, folgt eine heftige Explosion. Wasserzauber wiederum schwächen Feuerschaden ab. Stehen Gegner in einer Pfütze, können alle Rivalen mit einem einzigen Blitzschlag unter Strom gesetzt werden. Aber auch Verbündete nehmen vom „friendly fire“ Schaden. Insgesamt spielen sich die Kämpfe sehr taktisch und anspruchsvoll – wie im eingangs erwähnten Klassiker Baldurs Gate oder der (klassischen) Fallout – Reihe.
Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch den sehr stimmigen Soundtrack mit laut Larian an die 130 umfassenden Songs, der meiner Meinung nach sehr viel zur guten Rollenspielatmosphäre beiträgt.
Ebenso haben die Entwickler ein wirklich feines Gimmick eingebaut, nämlich die „Shelter Plane at the End of Time“, welches quasi ein „Eigenheim“ des Spielers darstellt, in welchem man u.a. die Konsequenzen seiner Taten und der damit verbundenen Charaktere in der Welt nachlesen kann, rekrutierte aber nicht gerade benötigte Handlanger wiederzufinden sind, Gegenständen gefahrlos gelagert werden können sowie dies auch individuell eingerichtet werden kann. Eine tolle Idee, die durch die Kickstarter Kampagne realisiert werden konnte.

Wer also endlich mal wieder ein klassisches, tiefgreifendes Rollenspiel mit taktischen, rundenbasierten Kämpfen und einem phantastischen Craftingsystem bei völliger Handlungsfreiheit spielen möchte, der kann hier blind zugreifen! Vor allem Freunde der Baldurs Gate Reihe und Veteranen, die Ultima VII geliebt haben, werden sich hier sofort pudelwohl fühlen!

Pro:
- über 100 Stunden Spielzeit, wenn man alles erkundet
- extrem vielfältiges Charaktersystem mit mehr als 180 Zaubern und Fähigkeiten
- innovatives Craftingsystem mit sehr vielen Kombinationsmöglichkeiten
- lebendige Spielwelt, die auf Spielerhandlungen reagiert
- tolle Hauptcharaktere mit interaktiven Dialogen
- anspruchsvolle, taktische Rundenkämpfe
- Physik als essentielles, eingebundenes Spielelement – Zauberkombos möglich
- exzellenter Drop-in/Drop-out Koop Mehrspielermodus u.a. via LAN!
- „The Shelter Plane at the End of Time“ – ein Eigenheim am Ende der Zeit!
- sehr stimmige Musik
- hübsche Iso-Grafik
- freie Spielwelt ohne Begrenzungen und voller Handlungsfreiheit
- Editor zum Erstellen eigener Koop Abenteuer
- kein DRM Kopierschutz (nur bei Bezug der Version über gog oder larianvault!!)
- deutsche Übersetzung

Contra:
- nur unzureichendes Tutorial und kein ausführliches Manual
- Einstieg etwas zäh und steile Lernkurve
- Inventar etwas unübersichtlich und ohne automatische Sortierung
- Schwierigkeitsgrad vergleichsweise hoch (also kein Spiel für RPG Neulinge)
- eingeschränkte Kamera, d.h. nur minimal drehbar
Kommentar Kommentare (29) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 4, 2014 11:22 PM MEST


Warlock 2 - The Exiled (Lord Edition) - [PC]
Warlock 2 - The Exiled (Lord Edition) - [PC]
Wird angeboten von ImLaden
Preis: EUR 17,01

16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aufgehübschter Nachfolger der Rundenstrategie ohne großartige neue Innovationen, 11. April 2014
Warlock, das war vor gut 2 Jahren ein kleines Uberraschungsjuwel im bis dahin kaum beachteten Rundenstrategiesegment.
Mit Anleihen an Civilization V, ein wenig Würze von Master of Magic und viel Fantasy Drumherum avancierte Warlock schnell zum Geheimtipp unter ausgehungerten Rundenstrategen, ohne jedoch zu viel Tiefgang zu bieten, was vor allem an der schwachen KI lag.

Mit Warlock 2 präsentiert uns InoCo und Paradox nun die Forstsetzung des Magier Kräftemessens in überarbeiteter Form, wobei das Spielgrundgerüst aber das gleiche geblieben ist.
So ist man weiterhin als Warlock damit beschäftigt, die Spielkarte von Mobs, Monsterbrutstätten und vor allem gegnerischen Zauberern zu säubern, wobei man dazu Städte an ertragreichen Standorten gründet und diese dann mit allerlei Gebäudearten hochpäppelt. Diese generieren u.a. rundenweise Gold, Mana, Forschungspunkte und Nahrung, welches alles den Zweck hat, seine Armee zu unterhalten oder Zauber zu wirken oder werden benötigt, um besondere Resourcen zu nutzen oder Einheiten bauen zu können.
Die erste große Neuerung gegenüber dem Vorgänger besteht darin, dass es nun eine Art Kampagne neben dem Frei- bzw. Endlosspiel gibt. Als aus Ardania verbannter Warlock kämpft man sich auf sog. "Shards", die kleine Inseln darstellen und damit immer nur ein übersichtliches Spielfeld bieten, seienen Weg zurück in besagtes Fantasyreich. Die Geschichte wird dabei in Textfenstern erzählt und ist nicht sonderlich spektakulär, zumindest reihen sich aber einige "Szenarios" so zu einem Gesamtgefüge aneinander. Schön gemacht zum einmaligen Durchspielen.
Zudem hat man nun die Wahl aus 6 statt den aus dem Vorgänger bekannten 3 Rassen, was zu einer angenehmen Zunahme der Vielfalt an Einheiten führt. Dennoch gibt es weiterhin im Grunde nur den Unterschied zwischen Nah- und Fernkämpfern (Magier und Katapulte o.ä. zählen auch dazu), die auf den analog Civ V auf der Karte ausgeführten Kämpfen nur in eine korrekte Formation (Nahkämpfer vorne, Fernkämpfer dahinter) gebracht werden müssen, um in der Regel erfolgreich zu sein. Separate Kampfarenen wie im neuen Age of Wonders 3 oder der Heroes of M&M Reihe gibt es (leider) nicht.
Damit bleibt Warlock 2 ein klassisches Globalstrategiespiel.
Jedoch ist dafür die Grafik nochmal aufpoliert worden und bietet nun mehr und schönere Partikeleffekte, was insgesamt durchaus schön anzusehen ist und mit der Weltkartenoptik von Age of Wonders 3 gut konkurrieren kann.
Eine weitere Neuerung betrifft das Anwerben von bis zu 4 individuellen Heldeneinheiten, die man für Gold oder als Questbelohnung erhält. Diese Jungs sind besonders starke Einheiten und können zudem mit bis zu 3 zusätzlichen Artefakten ausgerüstet werden, die man nach Quests erhält oder selbst mit den richtigen Gebäuden und Magie erschaffen kann. Wie auch reguläre Einheiten gewinnen die Helden an Erfahrung, erhalten beim Aufstieg zusätzliche wählbare Fähigkeiten und werden dadurch immer stärker - zu stark teilweise, da sie im Alleingang ganze Gegnerhorden erledigen können.
Auch das Magiesystem wurde im Nachfolger angefasst: so erforscht man jetzt die zahllosen Zauber (an die 150) nicht mehr in zufälliger Folge, sondern kann gezielt auf seinen Wunschzauber in einem übersichtlichen Fortschrittsbaum hinarbeiten. Das war zwingend nötig, war doch im Vorgänger das Zufallsprinzip teils frustierend.
Eine letzte wichtige Neuerung stellt die nun limitierte Anzahl an Städten dar, die man besitzen darf. Durften im Vorgänger noch eine unbegrenzte Anzahl an Städten gegründet und erobert werden, so sind nun nur noch 12 Städte pro Spieler erlaubt. Dies entschlackt im fortgeschrittenen Spielverlauf das Management und führt zu einem flüssigeren Spielablauf.
Zum Ärger alter Strategen hat InoCo es leider verpasst die KI auf einen zeitgemässen Stand zu bringen. Immer noch stellen vor allem die gegnerischen Warlocks kaum eine Herausforderung dar, da sie zu oft ihre Städte schwach bewacht lassen oder auf der Karte immer nur mit einzelnen und/oder schwachen Truppen (Tier 1 oder 2 in rauhen Mengen) agieren, die man vor allem höherwertigen und später aufgelevelten Einheiten ohne Probleme erledigt. Einzig die neutralen Monsterhorden stellen wieder eine gewisse Gefahr dar, die aber durch schnelles Eliminieren ihrer Horte gebannt werden kann.
Damit bietet Warlock trotz mehrerer Schwierigkeitsgrade gerade im freien Spiel zum Ende hin wieder wenig Herausforderung, dafür viel Klickmanagement.
Positiv erwähnen möchte ich aber noch den neuen Multiplayer Koop Modus, mit dem man mit einem Freund gegen die KI spielen kann.

Mein Fazit fällt daher bescheidener aus, als noch beim Vorgänger. Freunde globaler Rundenstrategie sind sicherlich mit Civilization V und seinen herausragenden Addons besser bedient und Fans von Fantasy greifen zu Age of Wonders 3, das vor allem zusätzlich bei den taktischen Kämpfen sowie der besseren KI punktet.
Dennoch macht Warlock 2 eine gute Zeit lang Spaß und ist sicherlich eher für weniger erprobte Strategen ein netter Zeitvertreib, da der Spielfluss besonders anfangs "fluppt" und einfach stimmt.

Pro:
- gute Auswahl an individuellen Rassen und Einheiten
- große Auswahl zu erforschender Zauber
- gelungene Exiled Kampagne
- hübsche Grafik
- einfache, übersichtliche Steuerung
- sehr einsteigerfreundlich
- Mehrspieler Modi inklusive Koop gegen die KI
- ausrüstbare Heldeneinheiten....

Kontra:
- .....die im weiteren Spielverlauf viel zu stark sind
- zu einfache Kämpfe direkt auf der Weltkarte
- schwache KI, die wenig herausfordernd ist...
- ...und damit nichts für Strategieprofis
- Diplomatie vernachlässigbar
- Wiederspielbarkeit bzw. Motivation selbst im freien Spiel nicht sehr hoch
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jun 24, 2014 11:13 PM MEST


Age of Wonders III - [PC]
Age of Wonders III - [PC]
Preis: EUR 37,99

44 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbare, komplexe Rundenstrategie wie in alten Zeiten!, 1. April 2014
Rezension bezieht sich auf: Age of Wonders III - [PC] (Computerspiel)
Eigentlich sagt der Titel des Spiels schon alles: es ist ein Wunder, dass nach so vielen Jahren endlich wieder ein PC exklusiver Titel aus dem Strategiesegment erscheint, der den Spieler aufgrund seines Umfangs, seiner Spieltiefe und Komplexität fast überfordert.
Jubelt, denn das Zeitalter der fesselnden Rundenstrategie ist wieder erwacht!

Was ist Age of Wonders ?
Spielerveteranen, die noch die ersten Titel der Reihe kennen (Age of Wonders, Age of Wonders II: Der Zirkel der Zauberer und Age of Wonders: Shadow Magic), werden sich sofort heimisch fühlen, da sich das Spielprinzip kaum verändert hat. Ansonsten lässt sich AoW3 am besten als ein 4x Spiel definieren (Erkunden, Expandieren, Ausbeuten, Auslöschen; im englischen: explore, expand, exploit, exterminate), dass Anleihen aus den klassischen Titeln Master of Magic, der Heroes of Might and Magic Reihe, der Civilization Reihe und selbstredend von Age of Wonders bezieht. D.h. man baut primär ein aus Städten bestehendes Imperium auf, kümmert sich um seine Ökonomie, erforscht und spricht Zauber, hebt Armeen aus, erkundet die Weltkarte und versucht dabei die gegnerischen Spieler zu vernichten – letzteres ist das einzig mögliche Ziel, um in AoW3 eine Partie zu gewinnen, d.h. es gibt keine anderen Siegbedingungen!

Die Spielmodi
Wie es sich für ein komplexes Strategiespiel gehört, bietet AoW3 reichlich Spielmodi zur Auswahl.
So gibt es zwei Feldzugkampagnen (Menschen und Elfen) zu je sechs Missionen, die eine nicht allzu tiefgründige Fantasystory aus dem jeweiligen Blickfeld der entsprechenden Rasse in gut vertonten Standzwischenbildern erzählen. Dabei kann zwischen den Missionen jedoch nur der Hauptheld samt Ausrüstung übernommen werden. Ideal zum Einstieg in AoW.
Des weiteren werden 8 vorgefertigte Szenarien angeboten (9 mit preorder Bonus, 10 für die Coll Edition), die unterschiedliche Spielziele verfolgen (z.B. das Wettrennen um ein Drachenei) und für 4 bis 8 Spieler geeignet sind. Herzstück stellt allerdings die „Zufallskarte“ dar, d.h. es lässt sich die Weltkarte und alle möglichen Randbedingungen aus unterschiedlichsten Parametern definieren (Größe, Anzahl Gegner, Art des Geländes, Menge an Quests, …), so wie man es aus der Civilization Reihe kennt.
Die möglichen Mehrspielermodi beinhalten neben der online Verbindung mit einem zufälligen oder bekannten Gegner (dazu muss ein online Account bei Triumph erstellt werden), einen Hot-Seat Modus für bis zu 8 Spieler (d.h. an einem (!) Bildschirm) und tatsächlich den klassischen LAN Modus zur I-Net freien Verbindung mehrerer Rechner.

Rassen und Helden
Zu Beginn eines neuen freien Spiels oder Szenarios wählt man eine von sechs Rassen aus, wobei hier grob zwischen den 3 „Guten“ (Menschen, Elfen, Zwerge) und 3 „Bösen“ (Orks, Goblins, Drakonier) Rassen unterschieden wird, die alle unterschiedliche Einheiten und Zauber bieten.
Zudem wählt man seinen Hauptheld aus einer von 6 Klassen aus (Dreadnought, Technokrat, Warlord, Zauberer, Erzdruide, Dieb), die wiederum andere Einheiten und Zauber je nach Rasse freischalten. Der Held erhält zudem mit einer Vielzahl von Einstellungen ein individuelles Äußeres – sehr hübsch! Diese Kombination aus Rasse + Heldenklasse ermöglicht demnach also quasi 36 unterschiedliche Startmöglichkeiten.
Im Laufe des Spiels besteht jedoch die Möglichkeit, Städte anderer Rassen zu erobern und so auch Zugriff auf deren Einheitenpool zu bekommen.

Der Spielablauf
In Age of Wonders 3 verwaltet man sein Imperium auf einer globalen, in Hexfeldern unterteilten Strategiekarte in sog. „Isoansicht“, d.h. man schaut von schräg oben auf die Karte, die stufenlos rein- und rausgezoomt werden kann, allerdings nicht frei drehbar ist (man kann nur ca. 30° nach links und rechts „schwenken“).
Die Städteverwaltung findet hier ebenso statt, d.h. es gibt keine separate Stadtansicht wie z.B. in der HOMM Reihe. Die Städte und deren Ausbauten, die grafisch hübsch animiert auf der Weltkarte dargestellt werden, bilden die Einnahmequelle für die Ressourcen Gold (Bau von Gebäuden und Einheiten), Mana (Kosten für Zauber) und Nahrung (zur Erhöhung der Bevölkerung bzw. Erweiterung der Städte). Dabei kann pro Runde pro Stadt entweder ein Gebäude, eine Einheit oder Nahrung/Gold prduziert werden. Eine Warteschlange mit 8 Feldern verhindert hier ständiges Micromanagement.
Die Helden und Armeen dienen dazu, um die im Kriegsnebel liegende Karte zu erforschen, Ressourcen einzusammeln, neutrale Behausungen oder Städte anzugreifen oder andere Spieler zu bekämpfen. Dabei hat das Terrain Auswirkung sowohl auf die Bewegungsreichweite der Armeen als auch deren Kampfeffektivität (so kämpfen Goblins z.B. besser im Sumpf und Zwerge haben Vorteile in Gebirgen).
Ab und zu erhält man Quests, die man in einer bestimmten Zeit erledigen muss (z.B. das Befreien einer Mine von einem Drachen) und als Belohnung Ressourcen, Einheiten oder Ausrüstung für seinen Helden erhält.
Trifft man auf gegnerische Spieler, so hat man auf einem separaten Diplomatiemenü, in dem die gegnerischen Anführer hübsch dargestellt sind eine Hand voll Optionen zur Hand, die sich allerdings nur auf ein paar rudimentäre Dinge wie z.B. Frieden schließen, Gold fordern oder Krieg erklären beschränken! Allerdings fällt es z.B. leichter, sich mit gleichgesinnten (KI)Spielern zu verbünden (Gut und Böse Ausrichtung).
Neben der Oberwelt existiert auch noch eine 2. Ebene (Unterwelt), die man an speziellen Stellen auf der Karte betreten kann und quasi nochmal die gleiche zu erforschende Spielfläche bietet, allerdings mit anderen Grafiksets und vor allem anderen Herausforderungen und Gegnern!

Der Kampf
Treffen die eigenen Armeen auf neutrale Monster oder Städte bzw. gegnerische Spieler, so kommt es zum Kampf. Diesen kann man automatisch berechnen lassen oder in einem taktischen Scharmützel – dem Herzstück von AoW3 – selber auskämpfen.
Dabei zoomt das Geschehen in einen Ausschnitt des tatsächlichen Kartengeländes, ebenfalls wieder in Hexfelder unterteilt. Jede Einheit besitzt pro Runde drei Aktionspunkte, die für Bewegung, Angriffe oder Zauber ausgegeben werden können. Bewegt sich die Einheit z.B. sehr weit, dann kann sie nur noch einmal oder gar nicht angreifen. Fernkämpfer z.B. können ohne Bewegung dreimal pro Runde angreifen, erhalten dafür aber einen Entfernungsmalus je weiter weg sie sich vom Gegner befinden. Die einzelne Reichweite pro Aktionspunkt wird sehr übersichtlich farbig dargestellt – schön gelöst! Ebenso hat es Einfluss, von welcher Seite eine Einheit angegriffen wird. Fällt man einer Einheit in die Flanke oder greift von hinten an, so verursacht man erhöhten Schaden bzw. der Gegner darf gar nicht zurückschlagen. Ebenso besitzt jede Einheit eine ZoC (Zone of Control), d.h. Einheiten, die an ihr ohne Halt vorbeiziehen, werden angegriffen ohne zurückschlagen zu dürfen. Maximal dürfen an einem Kampf 6 komplette Armeen (mit jeweils maximal 6 Einheiten) teilnehmen, so dass bis zu 42 Einheiten auf eigener Seite beteiligt sein können. Unschön ist die Tatsache, dass angeschlagene Einheiten trotz optischer Dezimierung weiterhin – auch nur mit noch einem Mann – mit 100% Kampfkraft zurückschlagen bzw. angreifen können. Hier wird hoffentlich noch per Patch nachgebessert, da es sich doch recht gewöhnungsbedürftig spielt!
Das Gelände selber hat ebenfalls Einfluss auf den Kampf: Erhöhungen (z.B. Festungen) geben Vorteile für Fernkämpfer, Bäume, Felsen o.ä. bieten gewisse Deckung und der Untergrund bestimmt u.a. die Bewegungsreichweite. Ebenso gibt es eine „line of sight“, steht der Gegner hinter Deckung, kann der Fernkämpfer ihn u.U. nicht angreifen! Da jede Rasse/Einheit zudem noch unterschiedliche Boni/Mali je nach Geländeart bekommt, gibt es für gewiefte Taktiker einiges zu beachten.
Nach jedem Kampf bekommen überlebende Truppen Erfahrungspunkte und können so im Laufe der Zeit aufsteigen (Veteranen, Elite, ..) und an Kampfkraft gewinnen.

Die Einheiten
Age of Wonders 3 bietet eine riesige Auswahl von ca. 250 (!) Einheiten, die von der kleinen Nymphe bis zum ausgewachsenen Drachen reichen und Land-, See- und Lufteinheiten beinhalten. Jede Rasse stellt mehr als 25 Einheiten auf, dazu kommen noch reichlich neutrale und herbeirufbare Monstertypen. Jede einzelne Einheit besitzt dabei teils reichlich spezielle Fähigkeiten, die vom Schadenstyp, Erstangriff, Immunität gegen gewisse Elemente, Giftangriffen, Regeneration bis zur Flugfähigkeit so ziemlich alles erdenkliche in diesem Genre bekannte abdecken. Dadurch erhöht sich die taktische Tiefe, da gewisse Einheiten immun gegen Andere sind und mehr/weniger Schaden durch gewisse Bewaffnungen erleiden, effektiver auf gewissem Gelände kämpfen usw usf ! Einheiten gewinnen durch Kämpfe Erfahrung und können dann im Rang steigen (z.B. Veteran, Elite), wodurch sie mehr Lebenspunkte und Kampfkraft erhalten.
Die wichtigsten und auf Dauer stärksten Einheiten sind aber die Helden. Den ersten wählt man vor Spielbeginn aus, weitere bieten ihre Dienste im Spielverlauf gegen Gold oder als Bestandteil von Quests an. Helden erhalten ebenfalls Erfahrung und können zu mächtigen Elite-Einheiten aufsteigen. Zudem sind es die einzigen Einheiten, die Ausrüstung tragen dürfen, die man durch Quests erhält oder an gefährlichen Orten findet. So erhält man starke Rüstungen oder Waffen, die den Helden angelegt werden können und deren Kampfkräfte bzw. Widerstände enorm steigern!

Magie
Neben den Armeen ist Magie ein weiteres Mittel, seinen Machtanspruch durchzusetzen. Dabei wird zwischen Global- und Kampfzaubern unterschieden, die alle die Ressource Mana kosten, das durch den Bau von bestimmten Gebäudetypen rundenweise erzeugt wird und auf der Karte eingesammelt werden kann. Je nach Wahl des Starthelden bzw. dessen Klasse erhält man unterschiedliche Zauber zur Verfügung. So kann z.B. nur der Warlord „zu den Waffen“ rufen, ein Globalzauber, der allen eigenen Truppen den Elitestatus verleiht und mehr Kampfkraft bietet. Die Zauber werden durch Forschung im Laufe des Spiels freigeschaltet und bieten große Vielfalt: sie reichen vom kleinen, günstigen Kampfzauber bis zu globalen Terraforming Sprüchen und dem Herbeirufen von magischen Kreaturen.

Präsentation
Die Grafik auf der globalen Karte ist sehr schön und liebevoll gestaltet und für ein Rundenstrategiespiel äußerst gelungen: so wiegen sich Bäume im Wind, das Meer rauscht und Tempel glänzen in der Sonne. Es gibt immer wieder etwas zu entdecken und man kann sich toll in dieser Fantasiewelt verlieren. Auch die globalen Zauber sind teils schön in Szene gesetzt. Leider kann diese Grafikpracht sich auf den Schlachtfeldkarten nicht ganz fortsetzen – hier sieht es eher durchschnittlich, aber keineswegs hässlich aus. Die Einheiten hätten ein paar mehr Details und Animationen vertragen können, sind aber für ein Rundenstrategiespiel und aufgrund der Vielfalt durchaus akzeptabel. Zaubereffekte bzw. deren Sound lassen leider etwas den „Bumms“ vermissen, die Animationen im Kampf sind eher mau.
Positiv zu erwähnen ist noch das ingame Lexikon, das „Buch des Wissens“, dass alle Einheiten, Gebäude, Geländearten etc. extrem ausführlich erläutert und immer wieder zum Nachschlagen einlädt. Eine echte Enzyklopädie!

Zusammenfassung
Pro:
- große Auswahl an Einheiten, Gebäuden, Zaubern und Heldentypen
- unterschiedliche Spielmodi für Einzel- und Mehrspieler (u.a. Hot-Seat und LAN)
- gleichzeitige- oder abwechselnde Züge einstellbar
- drei verschiedene Schwierigkeitsgrade
- extreme taktische Tiefe durch enorm viele Einheitenfähigkeiten
- Gelände hat Einfluss auf das Spielgeschehen
- gut agierende KI
- ein Hauch von RPG durch Erfahrungsgewinn der Einheiten und Itemausstattung der Helden
- hübsche, detaillierte Kartengrafik
- gute Einheiten- und Rassenbalance
- einfache Bedienung und Menüführung
- hunderte Stunden Spielspaß !!!

Kontra:
- quasi kein Tutorial – steiler Einstieg
- angeschlagene und fast erledigte Einheiten kämpfen mit 100% Kampfkraft weiter
- kein Spiel für Genreneulinge
- Kampagne nur für 2 Rassen
- Detaillierungsgrad der Einheiten zu gering
- Sound teils etwas dünn (vor allem in den Kämpfen)
- zu wenig Diplomatieoptionen

Fazit
Age of Wonders 3 ist ein Strategiemonster – im positiven Sinn! Aufgrund seiner einfachen Bedienung, aber enormen taktischen Tiefe gilt hier tatsächlich der alte Spruch: leicht zu Erlernen, schwer zu Meistern!
Ein Fest für alle PC Strategen und damit Kaufpflicht.
Und jetzt: zu den Waffen !!
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 2, 2014 4:28 PM MEST


Das Schwarze Auge: Blackguards - Collector's Edition - [PC]
Das Schwarze Auge: Blackguards - Collector's Edition - [PC]
Preis: EUR 44,99

15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feine Collectors Edition mit Edelausstattung, 25. Januar 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das treibt einem alten Zocker die Freudentränen in die Augen, wenn man für moderate 59,00 € auf einmal vom Postboten eine 28cm*19cm*14cm große Schachtel in die Hand gedrückt bekommt!

Nach dem Öffnen wurden die Augen noch größer ob des tollen und hochwertigen Inhalts, als da wären:

- eine extra in Hardplastik eingepackte, 12cm große Drachenstatue in wirklich toller Ausführung - definitiv kein Billigkram und wert einen Platz im Schrank zu bekommen
- ein DinA2 Wendeposter mit einerseits einer Karte von Süd-Aventurien und andererseits einem tollemArtwork des Blackguards Cover mit dem Konterfei von 5 der wählbaren Blackguards
- ein in Hardcover gebundenes, 144 seitiges Artwork Buch, das einmalig ist. Neben dem Entstehen zu all den Grafiksets und den Monstern wird dies teils in Textform noch erläutert, wie man an die Sache ranging, wer beteiligt war etc. - für Sammler eine großartige Sache
- eine aufklappbare DVD Hülle mit der Soundtrack DVD, die 13 Titel enthält
- die Installations DVD der Coll. Edition, frei installierbar ohne Steam Zwang, zu der 3 exklusive ingame Waffen gehören: ein Schwert, ein Hammer und ein Bogen, die beim Händler gekauft werden können
- ein 50-seitiges Handbuch, dass eine tolle Erklärung der Spielmechanik liefert und zudem alle Talente, Fertigkeiten und Zauber kurz erläutert - klasse und heutzutage sehr sehr selten sowas in Druckform

Insgesamt also eine tolle CE für gerade einmal 25 €mehr als das Basisspiel, was den Mehrpreis definitiv wert ist. Ich sage nur: zugreifen, solange noch verfügbar !!

Zum Spiel selber (s. auch Rezension der Standard Version):
Wer kennt noch "Final Fantasy Tactics", "Disgaea" oder die "Fire Emblem" Reihe, die es ja nie auf den PC geschafft haben? Diese Spiele bieten in erster Linie feinste Taktik Kost mit Rollenspielelementen, der Weiterentwicklung der eigenen Charaktere.
In die gleiche Kerbe stößt auch "Blackguards", nur angesiedelt in dem bekannten "Das Schwarze Auge" Universum.

In diesem Abenteuer wird unser Hauptcharakter zu unrecht des Mordes an einer Prinzessin beschuldigt, muss sich aus dem Gefängnis befreien und die wahren Hintergründe der Tat aufklären, wobei ihm im Laufe der Geschichte weitere Abenteurer, allesamt mit zwielichtiger Vergangenheit, den sog. Blackguards, zur Seite stehen. Dieser Plot wird in 5 mehr oder weniger umfangreichen Kapiteln erzählt. Dabei sind nämlich Kapitel 2 und 4 von der Spielzeit her sehr übersichtlich (ca. 3-5 Stunden) und die Kapitel 1,3 und 5 laden zusätzlich neben dem recht linearen Plot zu zusätzlichen Nebenquests ein.

Man steuert im Verlaufe des Spiels eine Abenteurergruppe aus bis zu 4 Charakteren, die man ausser dem selbst erstellten Hauptcharakter wie in "Dragon Age" beliebig tauschen kann.
Den Hauptcharakter kann man nach DSA Regeln umfangreich selbst erstellen, wobei aus einem Pool von rund 9.000 Abenteuerpunkten Fertigkeiten, Talente etc. selbst und ausgiebig bestimmt werden können.
Als Klassen stehen allerdings nur Krieger und Magier zur Erstellung zur Individualisierung zur Verfügung. Zusätzlich gesellen sich noch Bogenschützen zur Gruppe oder man bastelt sich diesen anhand Vergabe der Abenteuerpunkte selbst.
Mehr als diese 3 vorgegebenen Klassen gibt es nicht.

Hauptsächlich wird in Blackguards gekämpft. Diese Kämpfe sind klassische rundenbasierte Taktikgefechte analog den o.g. "Fantasy Tactics" bzw. "Fire Emblem": auf einer in Hexfelder aufgeteilten Karte bewegen sich je nach Initativwerten Gegner und Spielgruppe rundenweise und können sich dabei eine bestimmte Anzahl Felder bewegen, Aktionen wie Zauber oder (Fern)Angriffe ausführen. Die Ergebnisse werden analog dem DSA Rollenspielsystem ausgewürfelt (verfolgbar in einem zuschaltbaren extra Fenster), wobei alle Werte der Ausrüstung, Charaktere etc. herangezogen werden. Dies kann dazu führen, dass man bei Pech durchaus öfter nicht trifft, also alles in allem ein wenig Zufall auch mitspielt - nicht jedermanns Sache. Besonders Zauber sind davon betroffen, haben diese doch auch eine prozentuale Erfolgschance, die sich aber mit Vergabe von Punkten steigern lässt. Die Kämpfe sind allesamt sehr anspruchsvoll und die KI agiert durchaus clever, besonders auf den höheren Schwierigkeitsgrad sind die tKämpfe teils extrem kniffelig. Ein Fest für Taktiker.
Nach den Kämpfen oder das Absolvieren von Quests bekommt man Abenteuerpunkte, die man beliebig in die Charaktere und deren sehr umfangreiche Gestaltung investieren kann.
Anfänger und Neulinge im DSA Universum werden hier das Problem bekommen, u.U. ihre Charaktere zu verskillen, was auch leider im Verlauf des Spiels nicht mehr rückgängig zu machen ist und in späteren Kapitel zu unlösbaren Kämpfen führen kann(!).
Die Gruppe lässt sich natürlich RPG typisch mit allerlei gefundener und in Shops zu erwerbender Ausrüstung ausstatten: von der Rüstung bis zum Gürtel und den versch. Waffen ist alles dabei. Einen wirklichen Sammeltrieb wie in Action RPGs wird man aber nicht erleben, dazu ist der "Loot" zu gering.
Die Geschichte wird zwischen den Kämpfen in sehr gut vertonten (deutsch!) Zwischensequenzen erzählt und auch in den Kämpfen lassen die Helden tolle und sarkastische Sprüche (der Zwerg sag ich nur!!), die sehr zur guten, düsteren Atmosphäre beitragen. Auch gibt es die Möglichkeit, Quests für die anderen Charaktere zu erhalten, wenn man in den teilweise multiple choice Antworten die richtigen wählt ;-)

Die Grafik ist durchaus ansehnlich, teils aber etwas dunkel und die Schlachtfelder lassen sich leider nicht drehen, sondern nur etwas zoomen, was bei Zeiten etwas unübersichtlich ist.

Insgesamt vergebe ich 5 Sterne aus folgenden Gründen:
+ tolles Taktik RPG mit viel Anspruch an Hobbygeneräle
+ gut umgesetztes DSA Regelwerk
+ erstklassige Vertonung in deutsch mit sehr guten Sprechern
+ interessante Geschichte
+ reichlich Gelegenheit, seine Charaktere intensiv zu individualisieren
+ fairer Preis
+ guter Umfang (ca. 20 Stunden Spielzeit)
+ Wiederspielbarkeit durch die Charakterentwicklung
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 31, 2014 8:32 AM CET


Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac]
Das Schwarze Auge: Blackguards - [PC/Mac]
Preis: EUR 29,99

24 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Taktik RPG in DSA Welt für Fortgeschrittene, 24. Januar 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Wer kennt noch "Final Fantasy Tactics", "Disgaea" oder die "Fire Emblem" Reihe, die es ja nie auf den PC geschafft haben? Diese Spiele bieten in erster Linie feinste Taktik Kost mit Rollenspielelementen, der Weiterentwicklung der eigenen Charaktere.
In die gleiche Kerbe stößt auch "Blackguards", nur angesiedelt in dem bekannten "Das Schwarze Auge" Universum.

In diesem Abenteuer wird unser Hauptcharakter zu unrecht des Mordes an einer Prinzessin beschuldigt, muss sich aus dem Gefängnis befreien und die wahren Hintergründe der Tat aufklären, wobei ihm im Laufe der Geschichte weitere Abenteurer, allesamt mit zwielichtiger Vergangenheit, den sog. Blackguards, zur Seite stehen. Dieser Plot wird in 5 mehr oder weniger umfangreichen Kapiteln erzählt. Dabei sind nämlich Kapitel 2 und 4 von der Spielzeit her sehr übersichtlich (ca. 3-5 Stunden) und die Kapitel 1,3 und 5 laden zusätzlich neben dem recht linearen Plot zu zusätzlichen Nebenquests ein.

Man steuert im Verlaufe des Spiels eine Abenteurergruppe aus bis zu 4 Charakteren, die man ausser dem selbst erstellten Hauptcharakter wie in "Dragon Age" beliebig tauschen kann.
Den Hauptcharakter kann man nach DSA Regeln umfangreich selbst erstellen, wobei aus einem Pool von rund 9.000 Abenteuerpunkten Fertigkeiten, Talente etc. selbst und ausgiebig bestimmt werden können.
Als Klassen stehen allerdings nur Krieger und Magier zur Erstellung zur Individualisierung zur Verfügung. Zusätzlich gesellen sich noch Bogenschützen zur Gruppe oder man bastelt sich diesen anhand Vergabe der Abenteuerpunkte selbst.
Mehr als diese 3 vorgegebenen Klassen gibt es nicht.

Hauptsächlich wird in Blackguards gekämpft. Diese Kämpfe sind klassische rundenbasierte Taktikgefechte analog den o.g. "Fantasy Tactics" bzw. "Fire Emblem": auf einer in Hexfelder aufgeteilten Karte bewegen sich je nach Initativwerten Gegner und Spielgruppe rundenweise und können sich dabei eine bestimmte Anzahl Felder bewegen, Aktionen wie Zauber oder (Fern)Angriffe ausführen. Die Ergebnisse werden analog dem DSA Rollenspielsystem ausgewürfelt (verfolgbar in einem zuschaltbaren extra Fenster), wobei alle Werte der Ausrüstung, Charaktere etc. herangezogen werden. Dies kann dazu führen, dass man bei Pech durchaus öfter nicht trifft, also alles in allem ein wenig Zufall auch mitspielt - nicht jedermanns Sache. Besonders Zauber sind davon betroffen, haben diese doch auch eine prozentuale Erfolgschance, die sich aber mit Vergabe von Punkten steigern lässt. Die Kämpfe sind allesamt sehr anspruchsvoll und die KI agiert durchaus clever, besonders auf den höheren Schwierigkeitsgrad sind die tKämpfe teils extrem kniffelig. Ein Fest für Taktiker.
Nach den Kämpfen oder das Absolvieren von Quests bekommt man Abenteuerpunkte, die man beliebig in die Charaktere und deren sehr umfangreiche Gestaltung investieren kann.
Anfänger und Neulinge im DSA Universum werden hier das Problem bekommen, u.U. ihre Charaktere zu verskillen, was auch leider im Verlauf des Spiels nicht mehr rückgängig zu machen ist und in späteren Kapitel zu unlösbaren Kämpfen führen kann(!).
Die Gruppe lässt sich natürlich RPG typisch mit allerlei gefundener und in Shops zu erwerbender Ausrüstung ausstatten: von der Rüstung bis zum Gürtel und den versch. Waffen ist alles dabei. Einen wirklichen Sammeltrieb wie in Action RPGs wird man aber nicht erleben, dazu ist der "Loot" zu gering.
Die Geschichte wird zwischen den Kämpfen in sehr gut vertonten (deutsch!) Zwischensequenzen erzählt und auch in den Kämpfen lassen die Helden tolle und sarkastische Sprüche (der Zwerg sag ich nur!!), die sehr zur guten, düsteren Atmosphäre beitragen. Auch gibt es die Möglichkeit, Quests für die anderen Charaktere zu erhalten, wenn man in den teilweise multiple choice Antworten die richtigen wählt ;-)

Die Grafik ist durchaus ansehnlich, teils aber etwas dunkel und die Schlachtfelder lassen sich leider nicht drehen, sondern nur etwas zoomen, was bei Zeiten etwas unübersichtlich ist.

Insgesamt vergebe ich 5 Sterne aus folgenden Gründen:
+ tolles Taktik RPG mit viel Anspruch an Hobbygeneräle
+ gut umgesetztes DSA Regelwerk
+ erstklassige Vertonung in deutsch mit sehr guten Sprechern
+ interessante Geschichte
+ reichlich Gelegenheit, seine Charaktere intensiv zu individualisieren
+ fairer Preis
+ guter Umfang (ca. 20 Stunden Spielzeit)
+ Wiederspielbarkeit durch die Charakterentwicklung
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 19, 2014 11:07 AM CET


Might & Magic X Legcy - Deluxe Edition - [PC]
Might & Magic X Legcy - Deluxe Edition - [PC]
Preis: EUR 22,65

39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen old-school RPG mit toller Box + Inhalt! Respekt!, 23. Januar 2014
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Toll, was Ubisoft da für so einen fairen Preis anbietet. Die Deluxe Edition ist endlich mal wieder ein Spiel, das neben dem Spiel auch eine tolle Ausstattung bietet.
Doch erstmal zum Game selber:

Ich habe schon das Vergnügen, den ersten Akt durch Vorbestellung des Spiels im early access gespielt zu haben.
Might & Magic X richtet sich klar an Fans der klassischen, rundenbasierten RPGs aus der Ego Perspektive und setzt damit zumindest was die Spielmechanik angeht, die Serie ehrenvoll fort.
Zu Beginn erstellt man sich seine 4-köpfige Party, die aus 12 Klassen (3 pro Rasse, meist ein Krieger, Fernkämpfer und Magier) und 4 Rassen (Menschen, Zwerge, Elfen und Orks) gewählt werden darf. Dabei können die Charaktere noch ein wenig individualisiert werden, was Optik und Werte angeht.
Anschließend startet man in der ersten Stadt und bewegt sich auf "Quadraten" fort, d.h. man kann nur in alle 4 Himmelsrichtungen laufen und jeweils um 90° die Richtungen wechseln. Es gibt Tag- und Nachtwechsel, die u.a. Einfluss auf das Treiben der Bewohner haben. So sind Nachts die Läden z.B. geschlossen oder es warten andere Feinde in der Wildnis auf einen. Genretypisch wird man mit Quests versorgt und erkundet die Lande um nach und nach den übergreifenden Plott zu entschlüsseln.
Dabei wird allerlei gekämpft, was rundenweise abläuft: Zuerst ist die eigene Gruppe mit angreifen an der Reihe, danach die Gegner (oder, falls man überrascht wird umgekehrt), eine geänderte Kampfreihenfolge infolge z.B. von Initativwerten gibt es nicht. Man kann immer nur die Gegner, die direkt vor einem stehen attakieren und die Gruppenaufstellung hat daher einen taktischen Hintergrund. Charaktere in der ersten Reihe werden bevorzugt (von Nahkämpfern) angegriffen, während Fernkämpfer, Heiler oder Magier hinten stehen sollten und mit Fernkampfwaffen unf Zauberei arbeiten. Jede Charakter tätigt seinen Zug, bevor die Gegner an der Reihe sind. Dabei kann man auch seitlich oder von hinten attakiert werden, was dann natürlich andere Charaktere trifft analog der Aufstellung der Truppe. In den Dungeon gibt es auch kleinere Rätsel zu lösen, die insgesamt aber nicht den (hohen) Anspruch eines "Legend of Grimrock" erreichen. In den Aussenarealen ist freies Erkunden möglich und man kann dadurch manche Nebenquests, Dungeons oder ähnliches finden.
Die Grafik bewegt sich nicht auf aktuellem Niveau, ist aber für ein old-school RPG ansehnlich genug.

Fans klassischer und rundenbasierter RPGs sollten hier in jedem Fall zugreifen, da es sich doch erfrischend anders spielt, alles in Ruhe (Runde) zu erleben statt in hektischer Echtzeit wie z.B. in Fallout oder Skyrim.

Zur Hardware Ausstattung:
Was Ubisoft da für keine 30 € zusammengestellt hat, ist wirklich sehenswert und läßt einem alten Retrospiel Sammler das Herz höher schlagen:
- Das spiel kommt selber in einer schönen Hardbox im DinA5 Format, wie es noch in den 90ern üblich war - sieht edel aus
- Die Soundtrack CD im eigenen Sleeve bietet 13 Musikstücke aus dem Spiel
- es liegen 4 Artworkkärtchen dabei - nett, mehr aber nicht
- Highlight: die fast DinA3 große "Stoff"Karte (ist eher aus Leinen, wie damals in der Dragon Age CE) mit allen wichtigen Plätzen der Welt Ashan - super
- eine 40-seitige Spielanleitung !!!
- das Spiel in einer extra DVD Hülle mit indivudellem Cover
- die beiden Digital Inhalte (erstes DLC und ein extra Dungeon)

Für diesen Inhalt verdeint sich Ubisoft 5 Sterne, da man so etwas bei anderen Herstellern höchstens in einer doppelt so teuren CE finden würde! Es wäre toll, wenn das mal wieder Standard werden würde. Erwähnung findet auch das Handbuch, das alles rudimentäre nett (in deutsch) erklärt !

Fazit: für den sehr fairen Preis und großartigen Inhalt MUSS man zur Box greifen statt die Digitalversion zu kaufen!

Edit vom 19.02.2014:
Es ist heute ein Patch erschienen (ca. 4 GB download), der neben umfangreichen Bugfixes und Schönheitskorrekturen (z.B. Unerstützung von 16:10 Darstellung) kostenlos drei (!) neue und große Dungeons beinhaltet (3 für Vorbesteller und Käufer der Deluxe Ed., 2 für alle "anderen"). Das erweitert den Spielumfang um ca. gut 6-8 Stunden ! Schöne Sache !
Kommentar Kommentare (8) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 3, 2014 11:21 AM CET


s.Oliver Damen-Armband Swarovski Kristall 429719
s.Oliver Damen-Armband Swarovski Kristall 429719

5.0 von 5 Sternen optisches Highlight am Frauenhandgelenk, 12. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe dieses Armband für meine Freundin gekauft, für die vor allem das "Glitzern" bei solch einem Schmuckstück Priorität hat.
Den Bildern nach zu urteilen, ging ich davon aus, dass diese Produkt den Geschmack treffen wird.
Was soll ich sagen, das Armband übertrifft in Realität sogar noch die Optik der Bilder.
Die Steine blinken und funkeln sogar im Halbdunkeln, in grellem Licht bzw. Tageslicht natürlich umso mehr.
Die Farbabstufungen in violett sind hervorragend gelungen und machen das Armband zu einem echten Hingucker!
Durch das Leder trägt sich das Schmuckstück sehr leicht. Leider läßt sich die Größe nicht einstellen, sollte aber an alle schmalen bis mittleren Handgelenke ohne Probleme passen.

Ein tolles Geschenk - nicht nur zu Weihnachten!


Dragon Commander - [PC]
Dragon Commander - [PC]
Preis: EUR 19,74

3.0 von 5 Sternen Nicht der erhoffte große Genremix Wurf !, 21. November 2013
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Dragon Commander - [PC] (Computerspiel)
Was man im Vorfeld über Dragon Commander lesen und sehen konnte, sah nach einer gewaltigen, tollen Mischung aus RTS, Actiongame und RPG mit einer Prise Risiko aus.
Zugegeben, die Präsentation speziell auf dem Basisschiff mit den Interaktionen der verschiedenen Rassen sind sehr stimmungsvoll und optisch klasse in Szene gesetzt.
Auch die Story - wenn sie auch keinen Innovationspreis gewinnt - passt in die etwas abgedrehte Steampunk Welt hinein.
Leider schwächelt der Titel aber, sobald es zu dem eigentlichen Spielkern, den RTS Schlachten kommt.
Die Steuerung der einzelnen Truppen ist sehr fummelig und taktisch gesehen gibt es auch nichts zu holen, da man hauptsächlich damit beschäöftigt ist, die Truppen von A nach B zu bewegen und ständig Nachschub zu produzieren. Flankieren, Hinterhalte, Überraschungsangriffe - quasi Fehlanzeige.
Hinzu kommt der Actionmodus, in dem man sich in Drachengestalt verwandeln kann. Der ist zwar nett in Szene gesetzt, spielerisch aber nicht ausbalanciert, so dass man mit Hilfe des Drachen und etwas Geschick recht einfach die KI besiegen kann, die ihrerseits keinen Drachenflieger ins Feld führen kann.
So verkommen leider die Feldschlachten zu einem "netten" drumherum, wo man sich später ertappt, dieses Feature lieber den Computer Generälen zu überlassen - mit weniger großem Erfolg als ob man es selbst steuern würde.
So bleibt am Ende ein nettes "Abenteuerspiel", das leider in allen Bereichen nie das Niveau eines guten Titels erreicht, der sich voll auf ein Genre konzentriert. Sehr schade!
Gerade bei dem Mangel an RTS Spielen hatte ich mir hier mehr erhofft.
Man merkt, dass der Entwickler ein RPG spezialist ist und daher hoffe ich auf ihren "großen" Titel "Divinity - Originial Sin" mit hoffentlich anspruchsvoller Rundentaktik!


Samsung UE40F6500 101 cm (40 Zoll) 3D-LED-Backlight-Fernseher, EEK A (Full HD, 400Hz CMR, DVB-T/C/S2, CI+, WLAN, Smart TV, HbbTV, Sprachsteuerung) schwarz
Samsung UE40F6500 101 cm (40 Zoll) 3D-LED-Backlight-Fernseher, EEK A (Full HD, 400Hz CMR, DVB-T/C/S2, CI+, WLAN, Smart TV, HbbTV, Sprachsteuerung) schwarz
Wird angeboten von evolution4u
Preis: EUR 600,49

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Derzeit bestes Gerät in der Größe und Preisklasse !, 18. November 2013
Ich habe mich vor dem Kauf ausgiebig mit Testvergleichen/Stiftung Warentest auseinandergesetzt, um das für mich beste Gerät auszuloten.
Dabei war der Samsung UE40F6500 immer mind. unter den Top 3 aller getesteten Geräte.
Also ging ich direkt ins Geschäft, um mir ein persönliches "Bild" von dem Gerät zu machen. Und auch dort überzeugte der Samsung gegenüber anderen aufgestellten
LCDs. Vor allem überzeugt der wirklich faire Preis von 579,00 €; in dieser Preisspanne habe ich nichts vergleichbares gefunden.
Also Gerät gekauft und nach unkompliziertem und schnellem Aufbau angeschlossen.
Dazu muss man sagen, dass ich das Fernsehen über die Telekom via Internet empfange.
Die HD Sender sehen fantastisch aus, man möchte direkt ins fotorealistische Bild greifen. Hier einfach mal den Sender "Servus TV" suchen, der in der höchsten HD Auflösung sendet und u.a. auch Sport zeigt: der Rasen beim Fussball ist nahezu greifbar. Man möchte direkt den Rasenmäher rausholen ;-)
Auch die restliche Ausstattung überzeugt: mit Smart TV kann man im Internet surfen und sich Videofilme direkt bestellen und runterladen.
Einzig die Fernbedienung mit touchpad ist etwas träge und gewöhnungsbedürftig.
Insgesamt muss ich sagen, dass sich das Fernsehrerlebnis gegenüber meinem alten HD ready Fernseher enorm verbessert hat.
Ich empfehle bei der Wahl der Größe (40, 42, 46 Zoll,...) eher kleiner bei gleicher Auflösung zu wählen, da es das Bild viel schärfer aussehen lässt (gleiche Bildpunktmenge verteilt auf größerer Fläche -> pixeligeres Bild). Zudem hat der Samsung eine 400 Hz Frequenz, was gegenüber anderen Fernsehern der gleichen Klasse mit oftmals nur 200 Hz sehr stark ist.

Fazit: Top Gerät zum Top Preis. Hier kann man nichts verkehrt machen!


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