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Rezensionen verfasst von
Mats

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Volume I: Solar Plexus
Volume I: Solar Plexus
Preis: EUR 8,99

5.0 von 5 Sternen Solar Plexus, 17. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Volume I: Solar Plexus (MP3-Download)
The Empire Shall Fall - die reine Studioband von Jesse Leach und seinen Kumpanen. Jesse, wer es noch nicht weiß, war der erste und auch aktuelle Vocalist der Band Killswitch Engage. Viele mögen ihn daher kennen; dieses Album ist aber anders, als jedes Killswitchwerk.

Schon der erste Track "The Genesis of These Scars" lässt verlauten, dass hier durchaus andere Wege bestritten werden. Schnell, aggressiv bleibt Jesse's Musik. Sie ist aber um einiges experimenteller. Krasse Tempo- und Taktartwechsel, komplexe Drums und verrückte Gitarrenspielereien sind allgegenwärtig - dominiert von Jesse's Gesang. Wieder wechseln sich Shouts und klarer Gesang ab.

Das Album legt des Weiteren großen Wert auf Atmosphäre. So sind Track 2 jeweils aus Outro und Track 3 als Intro zum 4. Track zu verstehen. Ca. einminütig stellen sie klasse Brücken da. Und auch hier war jemand erfinderisch, ist einer der beiden kurzen Interludes doch nichts weiter als ein digitaler Reggaebeat.

So atmosphärisch passend sie sind, verkürzen sie das Album sehr. Insgesamt gibt es nur vier Songs, die die 3-Minutenmarke knacken, wobei zwar einer davon sechs und der andere acht Minuten dauert - etwas mager fällt das Album dann doch aus, besonders, wenn man volle 7 Euro bezahlt.

5 Sterne hat das Album dennoch verdient.

"The Genesis of These Scars", "Narrow, The Path I Walk Part 2", "As The City Sleeps" und "The First Redemption" sind das Geld allein wert und werden noch dazu von sehr interessanten Brücksongs zusammen gehalten.

Von den zuletzt genannten vier Liedern kann ich keinen Favorit ausmachen. Jedes ist sehr abwechslungsreich, interessant und gibt Feuer.

Danke für's Lesen


Lay My Soul To Waste
Lay My Soul To Waste
Preis: EUR 18,98

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lay My Soul To Waste, 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Lay My Soul To Waste (Audio CD)
Ich halte es mal kurz:

Das hier ist eine charakterstarke Platte. Den düsteren Stil kennt man zwar schon von Bands, wie zB. "Alice in Chains", aber dennoch ist das hier irgendwie etwas besonderes.
Wenn man sich auf "Lay My Soul To Waste" einlässt, sich beim Hören vielleicht einmal das Booklet nimmt, eventuell mitliest, wirkt die überaus düstere Atmosphäre sehr stark. Dunkle Riffs, langsam gespielt, Songthemen, die sich ganz grob gefasst meist mit dem Tod befassen,dominieren hier.
Trotzdem ist das Album nur mit Einschränkung zu empfehlen. Es gibt den einen oder anderen Füller, besonders die beiden balladenartigen Stücke wollen (bei mir zumindest) so gar nicht zünden. Aber wer weiß, worauf er sich einlässt, kann wenig mit dieser CD falsch machen!

Danke für's Lesen,
Mats


Fire Emblem: Awakening
Fire Emblem: Awakening
Preis: EUR 39,99

5 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was ist denn hier los?!, 8. Juni 2013
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Fire Emblem: Awakening (Videospiel)
Ich mag FE:A sehr. Die Liebe zum Detail in den Dialogen und die strategischen und facettenreichen Kämpfe gefallen mir auch als Genre-Neuling gut!

Aaaaber:

Warum lobt hier fast jeder die Story so sehr!?

Sie ist vollbeladen mit Klischees, kommt nicht aus den Puschen, wird schleppend erzählt. Die Bösewichte sind alles andere als ernst zu nehmen. Und einige Twists sind unglaublich lächerlich. ("Ich dachte, du seiest tot!?" - "Nö, ich hab mich nur tot gestellt!") ...euer Ernst?
Da hilft es nur wenig, dass einige Storydialoge vor Kitsch triefen. Dramatik will einfach nicht aufkommen.

Das ist natürlich meine eigene Meinung, also bei Bedarf bitte widersprechen.

Fazit:

Ordentliches Strategiespiel mit teilweise sehr sympathischen Charakteren, super Beziehungssystem und tiefgehendem Schlachtensystem.
Wer Wert auf eine spannende Story legt, wird aber stark enttäuscht, und bekommt "nur" ein sehr guten Strategietitel!

(Ich bin 21 Jahre alt - falls Interesse darin besteht zu wissen, wer hier die Story so niedermacht)

Danke, fürs Lesen!
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 21, 2013 2:37 PM MEST


Outlaw Gentlemen & Shady Ladies (Limited Deluxe Edition inkl. Bonus-CD im Digipack)
Outlaw Gentlemen & Shady Ladies (Limited Deluxe Edition inkl. Bonus-CD im Digipack)
Preis: EUR 18,99

111 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Allemal gelungen., 5. April 2013
Vorraus sei gesagt, dass ich durchaus alle anderen Alben von Volbeat besitze, und nicht erst seit der TV-Werbung auf dieses Album hinfiebere. Schade, dass mir und sicher auch anderen Volbeat-Fans mit „Cape of our Hero“ ein kleiner Dämpfer verpasst wurde. Die Singleauskopplung klingt doch stark nach Radiomusik… doch wie schlägt sich der Rest des Albums?

Let’s Shake Some Dust:
Es beginnt ziemlich gut. Das eineinhalb minütige Intro ist extrem gut gewählt, es macht einfach Lust auf mehr und vermittelt die Stimmung des gesamten Albumthemas und Covers. Besonders die Mundharmonika gefällt mir sehr.

Pearl Hart:
Der erste Song in voller Länge ist „Pearl Hart“. Gleich zu Beginn fällt die sehr harmonische Melodie und das unkomplizierte Gitarrenspiel auf. Der Refrain vermittelt mir aber ähnlich wie „Cape…“ stark den Eindruck einer erfolgsversprechenden Single, weniger den eines interessanten Experiments. Letzteres wäre mir lieber gewesen, aber dennoch überzeugt mich der Song. Die gesungene Melodie, der Text, die Parts der recht harten Rhythmusgitarre und die Soli haben dann doch genug eigenen Charakter. Kein Song den ich sehr vermisst hätte, aber durchaus gelungen.

The Nameless One:
Und da ist er, der Kracher, auf den ich gewartet hatte. Eine Mischung aus Hardrock und Metal, vergleichbar mit „Heavon Nor Hell“. Der Text könnte den einen oder anderen Fan an die einen oder anderen Charaktere aus älteren Volbeat-Songs erinnern. Die zweite Hälfte des Liedes wird zum Teil mit einer Bridge und einem Gitarrensolo bestimmt, welche beide exakt in die melancholische Westernstimmung des Albums passen. Melodisch und mit anderen moderneren Volbeatstücken, wie „Heaven…“ und „Fallen“ in eine Kategorie zu packen.

Dead But Rising:
Dead But Rising setzt meiner Meinung noch einen drauf. Dieser Song ist eher klassisch, harte Metalriffs gepaart mich Michael’s durchdringender, extrem gut passender Stimme. Und wie immer bleibt auch dieses Lied immer sehr melodisch und vielschichtig. Momentan ist dies mein Favorit auf diesem Album.

Cape of our Hero:
Hier ist die Single, die man schon seit Tagen kennt. Durchaus ein schönes Stück Musik, aber derart unspannend und nicht so voll von den typischen Merkmalen der Dänen, wie man sich das als Fan wünscht. Und überhaupt passt der Songs nur bedingt zu dem Albumthema. Kein Song, den ich oft hören werde, schade. Trotzdem sollte diesem Song Respekt gezollt werden. Es ist meiner Meinung nach immernoch ein hochwertiges Stück, der aber zwischen anderen viel interessanteren Stücken von Volbeat in der Versenkung verschwinden wird.

Room 24:
Und direkt danach: das krasse Gegenteil. Room 24 beinhaltet den Featuregast King Diamond. Der Song ist geprägt von harten, ruhelosen Gitarrenriffs und einem düsteren Textthema. Außerdem ist die Zusammenarbeit im Gesang von Michael und King Diamond ausschlaggebend für meinen Gesamteindruck. Ein Song, wie man sich ihn nach „Cape of our Hero“ wünscht. Interessant ist tatsächlich der abwechselnde Gesang, wobei für mich feststeht, dass King Diamond gegen Michael Poulsen nicht den Hauch einer Chance hat. Tut mir Leid, das klingt sicher stark nach Volbeat-Fanboy, aber so sehe ich das nunmal…sehr guter Song!

The Hangman’s Bodycount:
Ein weiterer Favorit, der durchaus Thrash-Charakter hat. Jede Strophe wird sowohl instrumental als auch stimmlich immer wieder zu einem Höhepunkt in Form eines Refrains gezogen. Sowieso ist dieser Song recht abwechslungsreich und das zweimal kurz gespielte Solo ist ebenso kurz gesagt, der Hammer. Sehr treibend und mal wieder sehr melodisch bietet dieser Song sehr viel eigenen Charakter, den ich in dieser Form bei Volbeat noch nicht gehört habe.

My Body:
Dies ist eins der schwächeren Liedern. Wo der Text mich noch überzeugen kann, versagt die Musik etwas. Sagen wir, sie hinkt hinterher. Das Lied bleibt von hinten bis vorne ziemlich uninteressant, geht sehr in die Höhe und hat keine Höhepunkte. Die harte Rhythmusgitarre bleibt auf der Strecke (sowieso verschwimmt mein Lieblingsinstrument etwas in den hohen Tönen). Diesen Song hätte man auch gut weglassen können. Schade.

Lola Montez:
Anders ist es bei Lola Montez. Auch dieser Song ist mir etwas zu undefiniert. Er erinnert mich stark an „Thanks“, geht textlich natürlich in eine komplett andere Richtung, nämlich in die einer männerverführenden Tänzerin: hier leistet Michaels Text im Zusammenspiel mit der gespielten Musik ganze Arbeit. Wer die melodischeren Titel von „Above Heaven Beyond Hell“ mochte, wird auch diesen mögen, ohne zu stark an Abnutzungserscheinungen denken zu müssen.

Black Bart:
Und wieder ein Titel, der mir sehr gefällt. Tempowechsel, ziemlisch schnelle Drums und Gitarren sind charaktergebend für „Black Bart“. Er handelt kurz gesagt von einem kriminellen Outlaw, der wohl einen gewissen Bekanntheitsgrad genoss, gelungener Song!

Lonesome Rider:
Ein weiterer Featuregast: Sarah Blackwood. Es ist sehr interessant, wie sie den von Michael geschriebenen Text singt. Mir fällt hier nochmal auf, wie einzigartig seine Melodien sind und auch mit Frauenstimme gut harmonieren. Allerdings fehlt es mir bei diesem Song etwas an Aggressivität und der Refrain klingt für meine Ohren etwas abgenutzt, so, als hätte Michael diesen Song schon öfter in verschieden Varianten gesungen. Die Westerngitarre, die sich aber mit einem Rock’n’Roll-Rhythmus und funkig klingendem Gitarrenspiel, beweist aber die Bandbreite, die Volbeat mal wieder abliefert. Alles in allem möchte ich diesen Titel „einen etwas weniger spannenden aber gelungen Nachfolger zu 16 Dollars“ nennen.

The Sinner is You:
Spätestens hier fällt auf, dass es Volbeat gut getan hätte, sich etwas mehr auf ihre Wurzeln zu besinnen. Mir gefällt auch dieser Song, mutet er aber dennoch etwas zu mainstreamig an. Man wünscht sich hier schon lange etwas mehr Härte.

Doc Holliday:
Gut, hier bekommt man sie schon eher, denn die durchgehend präsente Rhythmusgitarre leistet ganze Arbeit. Sehr gut gefällt mir die manchmal aufkeimende Westernstimmung, wenn die unverzerrten Stahlsaiten begleitet von mystischem Gesang einsetzen. Sehr gelungenes Stück.

Our Loved Ones:
Zu guter Letzt bekommt man eine Ballade geboten, die aber in keinster Weise zu soft präsentiert wird. Recht harte Riffs begleiten die sehr harmonische und schöne Melodie, die sich Herr Poulsen da ausgedacht hat. Auch eines dieser Lieder, die ich in dieser Form von Volbeat noch nicht kannte. Danke, für diese vielen Facetten.

Fazit:
Dass ich wenig auf den Text eingehe, sei mir verziehen, das würde den Rahmen sprengen…
Gelungen ist das Album allemal. Allerdings ist Volbeats Stil mittlerweile so verändert worden, dass es sich mit dem ersten Album „The Strength/The Sound/The Songs“ schlichtweg nicht mehr vergleichen lässt. Rock the Rebel/Metal the Devil hingegen zeigt mehr Kreativität und Härte, Guitar Gangsters and Cadillac Blood ist ebenso unerreicht und steckt dieses Album leider in die Tasche. Leider verwischt sich die Einzigartigkeit von Volbeat in etwas zu polierten und unspektakulären, zu wenig harten Melodien und Riffs.
Ich schätze dieses Album trotzdem sehr und genieße es bis jetzt in vollem Maße, auch, weil Michaels Intention, viel Abwechslung und das Erfüllen des gesamten Themas, welches der Albumtitel in Worte fasst, durchaus gut umgesetzt wurde. Würde hier nicht von „Volbeat“ die Rede sein, würde ich sofort 5 Sterne geben, jedoch beweisen ihre ersten drei Alben, dass sie ist NOCH besser können…

Danke für’s Lesen,
Mats
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 30, 2013 9:11 PM MEST


Cape Of Our Hero
Cape Of Our Hero
Preis: EUR 1,29

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Und nu?, 4. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Cape Of Our Hero (MP3-Download)
Ich war voller Vorfreude, als dieser Song released wurde. Wie ein kleines 21 jähriges Kind. Und als der Track fertig gedudelt hatte, musste dieses Kind erstmal schlucken.
Das...soll mein geliebtes Volbeat sein?

Ja, Geld kann nie genug in der Kasse sein...
Klar, man hört immer noch (wenn auch an wenigen Stellen im Song) Volbeatspuren...
Natürlich, ist das im Prinzip ein recht ordentliches Stück Musik...

Aber trotzdem kann er einen Volbeatfan nur enttäuschen, da die Melodien doch ziemlich unspannend sind und die Gitarren ganz stark im Hintergrund bleiben.
Ich werde mich zwar freuen, wenn in den 5 Minuten, die ich wöchentlich Radio höre, "Cape of our Heroes" läuft, aber dennoch nenne ich diesen Song den uninteressantesten bisher. Ich sehe mich schon die Skip-Taste penetrieren...

Danke fürs Lesen, Mats


Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots
Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 37,95

4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur für Fans?, 4. August 2012
= Spaßfaktor:1.0 von 5 Sternen 
Zugegeben: durch habe ich das Spiel noch nicht, vielleicht zu zwei Dritteln.
Zugegeben: ich habe lediglich einen Vorgänger (Nr. 2) angespielt.

Trotzdem erlaube ich mir die Frage: was bitte ist das hier?

Das Spiel mag für Fans ein sehr gutes Finale sein. Es ist erzählerisch brilliant, bietet tolle Charaktere, ellenlange Zwischensequenzen und wirklich gute Spannungsbögen. Ja, von mir aus ist es ein Meisterwerk.

Aber: ich als Stealthfan erwarte hier ein gutes Spiel. Die Schleichpassagen, wenn sie denn mal kommen, sind anspruchslos und immer sehr leicht zubewältigen. Das man fast ausschließlich in Kriegsgebieten unterwegs ist, in denen die Gegner sich alle gegenseitig beharken, macht die Sache nicht besser. Der Tarnanzug ist übermächtig, die Betäubungswaffe ein Allzweckmittel für jede Situation, die Bosse fordern nicht.

Dabei hat Snake ein ausgezeichnetes Bewegungsreportoir. Er kann sich tot stellen, Leute bedrohen und ausrauben, fast in allen Lagen zielen, sich auf den Rücken drehen und während er an einer Kante liegt per Knopfdruck hinunter zielen. Super. Vorbildlich.
Doch es wird nichts aus alledem gemacht. Diese Bewegungsabläufe werden schlicht nicht gebraucht, da es meistens reicht sich auf den Boden zu legen und von Punkt A zu Punkt B zu kriechen. Was soll das?
Dazu kommen noch belanglose Railshootersequenzen. Spätestens an dieser Stelle hat Sam Fisher endgültig das Duell gewonnen.

Aber nicht falsch verstehen, ich weiss, was in alledem steckt. Und zwar eine ganz eigene Welt mit toller Handlung und tollen Charakteren. Metal Gear Fans lieben wahrscheinlich zu Recht, ich aber sage: ich hab noch nie soviel Potenzial gesehen, welches es nicht schafft sich in 20 Stunden zu entfalten. Für mich enttäuschend. Bitte belehre mich doch ein Fan eines Besseren, danke im Vorraus und danke fürs Lesen,
Mats


Deus Ex: Human Revolution
Deus Ex: Human Revolution
Wird angeboten von skgames
Preis: EUR 13,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geniale Spiele - auch heute noch!, 9. März 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Deus Ex: Human Revolution (Videospiel)
Genial - ich halte mich in meinen Rezensionen kurz und versuche es auch diesmal, trotz des großen Umfangs dieses Spieles.
Das Setting ist unverbracht: Steampunk mit interessanter und nicht unrealistischer Geschichte, die irgendwann ihren Inhalt auch im zukünftig realen Leben des Menschen wiederfinden wird. Grob gesagt: es geht um das "Upgraden" des menschlichen Körpers mit mechanischen Extremitäten oder inneren Organen, um die Fähigkeit derjenigen zu verbessern, oder Krankheiten und Verletzungen entgegen zusteuern.
Adam Jensen, der Held, wird nach der ersten Mission, nahezu zerlegt und muss mechanisch "erweitert" werden, um sein Überleben zu sichern. Der Rollenanteil basiert auf dem Aufwerten, aller mechanischen Anteile Jensens Körpers, also nahezu aller. Augen, Arme, Beine und z.B. Lunge werden vom Spiele individuell aufgerüstet. Welche Effekte erzielt werden, soll selbst ausprobiert werden. Versprochen sei, es lohnt und macht Spass.
Das Gameplay ist durchweg gut. Es ist im Prinzip ein vollwertiger third-person-shooter bzw. stealthshooter. Jede Mission ist verschieden zu bewältigen und lässt dem Spiele viel Freiraum. Wie viel Individualität die Missionen zulassen, hängt vom Stil des Spielers, Jensens erlangte Fähigkeiten und auch vom Ehrgeiz des Spielers ab. Für so gut wie alle Aktionen geben Erfahrungspunkte: das Finden eines Lüftungsschacht oder Infos, das lautlose Töten oder besser noch das nicht tödliche Vorgehen. Das Spiel kann gelöst werden, ohne das jemand durch die eigene Hand sterben muss, genial, es ist ein großer Anreiz und war für mich von anfang an mein Ziel. Fest steht: Schleichen lohnt sich, aber ist nicht ausgezwungen und wirkt auch nie so.
Neben der sehr guten Story, dem Szenario, dem Gameplay stehen die charaktervollen Personen und der genialen Sprachausgabe. Letztere ist auch in der hier zu kaufenden deutschen Versionen ziemlich gut, ist aber nicht lippensynchron, schade, aber aufgrund seiner Qualität zu verkraften. Wer das Englischsprechen und -verstehen zu seinen Fähigkeiten zählt, sollte dann doch aber zur original Version greifen.
Ich hoffe, diese Rezension kann der Entscheidung zum Kauf verhelfen, da es zu den besten Games 2011 zählt. Wer mehr über den Inhalt dieses Meisterwerks erfahren will, liest ohnehin Tests. Und wer es doch nicht tut, soll sich mal auf mich verlassen.
Danke fürs Lesen!
Mats


Damnation [UK Import]
Damnation [UK Import]
Wird angeboten von Crazydeal Dein An & Verkauf
Preis: EUR 19,19

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Überfragt..., 2. Februar 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Damnation [UK Import] (Videospiel)
Hmm...sieht unfassbar undetailiert aus, steuert sich gewöhnungsbedürftig, klaut dreist bei andern Spielen, hat charakterlose Helden, eine bescheidene Story, keinen guten Sound und so weiter...

Aber das Spiel hat eine Idee. Shooterpassagen über mehrere Etagen und die Möglichkeit, Bewegungsfreiheit und Turneinlagen in Gefechte einzubinden, wenn auch das alles sehr unspektakulär aussieht und sich auch so anfühlt.

Aber irgendwie...schlummert im tiefsten Innern von Damnation etwas gutes...
Danke fürs Lesen! Mats


Rage - Anarchy Edition
Rage - Anarchy Edition
Wird angeboten von Gameshop66
Preis: EUR 18,95

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Rage-Quit, 2. Februar 2012
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Rage - Anarchy Edition (Videospiel)
Ein Shooter von id? Kann nur gut sein, denkt man da. Und? Man denkt richtig!
Ich will Rage nicht im einzelnen erklären, dafür gibt es Tests. Was aber in einer Rezension genannt werden muss, muss wohl genannt werden.
Postapokalyptisches Szenario und ein Held namens "Insert Name" sind im Begriff ein sehr gutes Spiel darzustellen. Man kann über spät geladenene Texturen meckern, über langweilige Nebenjobs, eine für ein Openworldspiel untypische kurze Spieldauer und GANZ BESONDERS über das Ende. Oh Gott, id, was habt ihr getan...egal.
Sehr, sehr gut ist aber der ganze Rest! Das endlich mal wieder richtig gute, reinrassige Shootergameplay, der nie zuvor in Spielen gesehenen Levelarchitektur und das Extrem gute Artwork. Der Sound, die nett gedachten Charakteristika von vielen NPCs und so weiter.
Kaufen und selbst sehen. (Wer Abwechslung braucht, kann neben der Story wirklich unterhaltsame Rennen im "ernsteren Mariokart-Stil fahren, nur so nebenbei)

Meine letzten Worte sind: Rage ist kein Rollenspiel, es ist ein Shooter, ein verdammt guter noch dazu mit Openworldaspekten und der Möglichkeit mit konstruierbaren Objekten Kämpfe immer anders verlaufen zu lassen. Wenn sich mehr Spieler mit diesem Wissen über Rage her machen würden, hätte es einige gute Bewertungen mehr.
Danke fürs Lesen! Mats


Peter Jackson's King Kong
Peter Jackson's King Kong
Wird angeboten von Catvertrieb
Preis: EUR 22,85

4.0 von 5 Sternen Filmadaption und gleichzeitig gut! Hö?, 2. Februar 2012
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Peter Jackson's King Kong (Videospiel)
Das Spiel fängt beklemmend an und macht so weiter. Grafisch und Soundtechnisch solide, aber in die Jahre gekommen, weiß King Kong auch im Jahre 2012 noch zu unterhalten.
Ich besaß das Spiel schon zu Gamecubezeiten und war davon begeistert. Aus Geldmangel wollte ich es damals verkaufen, tat es auch...aber jetzt hab ich es mir gebraucht wieder bestellt und sehe wieder die alte Schönheit.
In erster Linie ein Ego-Shooter, in zweiter ein schwerfälliger Prince of Persia Klon. Letzteres bezieht sich auf die Passagen, in denen King Kong selbst gesteuert wird. Diese sind auf Dauer zu eintönig und machen das Spiel nicht aus. Das Herzstück ist der First-Person-Inhalt. Kein Shooter trotz Schusswaffen, eher eine Art Survivalgame im Dschungel. Zur Hilfe nimmt man sich Speere und spitze Knochen, aber, wie gesagt, auch Schusswaffen.
Das Spiel ist sehr linear in allen Bereichen, ist nicht besonders schwer, aber einfallsreich und weiß auch dem Hardcoregamer zu gefallen. Dank der guten Aufmachung, der Atmosphäre und der oft scheinbar aussichtslosen Situationen, die man am Ende doch immer meistert. Es macht einfach Spaß, wenn der letzte Dinosaurier auf den Spieler zu stürmt, man im letzten Moment einen Speer aus dem Boden zieht und ihm dat scheiß Teil entgegen wirft...eine reine aww fuck yeah - Situation.
Danke fürs Lesen! Mats


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