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Rezensionen verfasst von
Chewie (Kashyyyk)

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Star Wars: Clone Wars Volume 3 Last Stand on Jabiim (Star Wars: Clone Wars (Dark Horse Comics Paperback))
Star Wars: Clone Wars Volume 3 Last Stand on Jabiim (Star Wars: Clone Wars (Dark Horse Comics Paperback))
von Dark Horse Comics
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Jabiim - oder: die Wahrheit über die Klonkriege, 29. August 2009
Nachdem der Strom nach "Episode III - Die Rache der Sith" fast versiegt schien, kann man sich dieser Tage, da "The Clone Wars" - in visueller wie in schriftlicher Form - sein Unwesen mit dem Kanon des EU treibt, ja kaum noch vor neuen Geschichten aus der seit 1977 lange sagenumwobenen Zeit der Klonkriege retten. Den "Fehler" (so würde ich es definieren), den man vielerorts - vom Erbe der Jedi-Ritter" bis Fate of the Jedi" - gemacht hat, indem man ganze Epochen in statischen Roman-Reihen abgehandelt hat und ihnen somit in gewisser Weise die Flexibilität, die Vielfältigkeit genommen hat, hat man bei den Klonkriegen (glücklicherweise) nicht wiederholt. Neben schon erwähnter Serie gab es da die beiden Filme (Episode II und III), die den Anfang und das Ende des Konflikts darstellten, diverse (zum größten Teil gelungene) Romane wie "Medstar", "Republic Commando" und "Labyrinth des Bösen" und eben diese neunteilige Comic-Reihe (die meiner Ansicht nach schändlichen Clone Wars"-Zeichentrick-Episoden klammere ich mal aus).

"Last Stand on Jabiim" ist der dritte dieser Klonkriegs-Sonderbände, die im Rahmen einer monatlichen Comic-Serie (die außerdem u.a. "Knights of the old Republic" und "Legacy" regelmäßig fortführt) erscheinen.

Erster und wichtigster Schauplatz dieses 120-seitigen Werkes ist Jabiim. Und das (selbstverständlich) nicht ohne Grund; Jabiim ist ein Spiegel der düsteren Atmosphäre, Jabiim ist ein Drecksloch, ein Planet des endlosen Regens, des knietiefen Schlamms, der atmosphärischen Stürme, die Kommunikation und Schiffsantriebe stören, Jabiim ist ein lange vergessener Planet am äußeren Rand der Galaxis. Regen, Regen, noch mehr Regen, feindliche Truppen in Hülle und Fülle und Chaos allen Ortes - das ist Jabiim und das sind auch die Klonkriege. Eben jenes Jabiim verfügt aber auch über kürzlich entdeckte Erze unter der Oberfläche des Planeten, die die Galaktische Republik unter keinen Umständen den Separatisten überlassen will. Deshalb ist eine beachtliche Streitmacht unter der Führung von Obi-Wan auf dem Planeten gelandet, um den Anführer der Nationalisten, Alto Stratus, gefangen zu nehmen und die feindlichen Truppen so zur Aufgabe zu zwingen. Doch dieser Plan scheitert im Schlamm des Planeten; obwohl die republikanischen Truppen, unter ihnen Anakin Skywalker und eine große Anzahl anderer Padawane und Jedi-Ritter, zunächst einen Sieg nach dem anderen erringen, gelingt es ihnen nicht den Nationalisten und ihren Verbündeten von der KUS (Konföderation unabhängiger Systeme) einen entscheidenden Schlag zu versetzen und so weitet sich die Schlacht immer mehr zu einem Guerillakrieg aus, indem die republikanischen Truppen von ihrer Verstärkung durch elektromagnetische Stürme in der Atmosphäre des Planeten abgeschnitten sind.

Was danach im Einzelnen geschieht möchte ich noch nicht vorwegnehmen - doch Jabiim wird in die Geschichte eingehen, soviel ist sicher - als wohl größte Niederlage der Republik. Und das nicht nur in militärischer Hinsicht, vielmehr ist es eine moralische Schlappe, von der sich die Republik nur schwer erholen wird - und die die Betroffenen - allen voran natürlich Anakin - für immer prägen wird. Neben "Last Stand on Jabiim" ist auch "The Storm After the Storm" Teil dieses Bandes; nach dem Desaster von Jabiim steht die Republik unter Druck, als der Planet Aargonar ebenfalls an die Separatisten zu fallen droht. In dieser heiklen Lage strandet Anakin mit dem Tusken-Jedi-Meister A'Sharad Hett in der lebensfeindlichen Wüste von Aargonar und wird mit unangenehmen Erinnerungen und Vorurteilen konfrontiert.

Von der ersten Seite an lief vor meinem inneren Auge eine Visualisierung der Ereignisse auf Jabiim ab, sodass ich mich teilweise ein bisschen fühlte wie im Film; die Illustrationen sind hervorragend, die Story ist fesselnd und die Charaktere gut getroffen.

Knackpunkt in diesem spannenden Action-Feuerwerk war für mich der Plot. Mitreißend ist er ja, aber im Nachhinein musste ich mich fragen ob es überhaupt so etwas wie eine Handlung im engeren Sinne gegeben hat. Wie dem auch sei, ein toller und sehr unterhaltsamer dritter Klonkriegs-Sonderband bleibt "Last Stand on Jabiim" trotzdem, spürt man die Klonkriege hier doch so hautnah wie selten zuvor. Die moralische Komponente die hier die epischen Ballereien ergänzt, tut dem Ganzen gut, regt zum Nachdenken an und macht den Konflikt ein Stück weit auch authentischer. An einer entscheidenden Stelle des Comics richtet Aubrie, eine der vielen Padawane, die ihren Meister während der Schlacht verloren haben, ihre letzten Worte an Anakin: "...live a good life - for those of us who are soon to die - Anakin Skywalker." - wir wissen es inzwischen (tragischerweise) besser und wir wissen, dass Jabiim nachhaltigen Einfluss auf "den Auserwählten" haben wird. Auch werden wir A'Sharad Hett wiedersehen - Bezüge (vor allem natürlich zum fünften Sonderband, "The Best Blades", indem Obi-Wans Schicksal geklärt wird) gibt es also auch.

Fazit:

Neben Action-Sequenzen in Serie, einem erfreulich guten Zeichenstil und gelungenen Charakterisierungen glänzt dieser dritte Klonkriegs-Sonderband durch eine dichte und düstere Atmosphäre. Trotz einiger kleiner Schwächen ein unbedingt zu empfehlender Comic.


Star Wars: Clone Wars Volume 1 The Defense of Kamino (Star Wars: Clone Wars (Dark Horse Comics Paperback))
Star Wars: Clone Wars Volume 1 The Defense of Kamino (Star Wars: Clone Wars (Dark Horse Comics Paperback))
von Haden Blackman
  Taschenbuch

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Auftakt einer guten Reihe, 29. August 2009
Mit "The Defense of Kamino and other Tales" fiel 2003 der Startschuss zu einer neunteiligen Reihe von Klonkriegs-Sonderbänden, die jeweils mehrere Geschichten aus der Zeit der Klonkriege zusammenfassen. Auf 128 actiongeladenen Seiten berichtet dieser Comic von den Ereignissen unmittelbar nach Episode II. Kurz nachdem die Klonkriege auf Geonosis ihren Anfang genommen haben, kurz nachdem die Jedi und "ihre" Klonarmee auf den staubigen Ebenen der Outer-Rim-Welt ihren ersten "Sieg" errungen haben, haben die Separatisten unter der Führung des zwielichtigen Count Dooku die Gegenoffensive eingeleitet. Da die Republik nicht in der Lage war die Angriffe der Separatisten vorauszusehen musste sie einige schmerzhafte Niederlagen einstecken. Das nächste Ziel der Separatisten ist Kamino - mit seinen Klonfertigungs- und ausbildungsanlagen eine der wichtigsten Welten der Republik. Werden die Jedi rechtzeitig von dem Angriff erfahren um ihn zurückschlagen und somit die Republik retten zu können (eine etwas lachhafte Frage, wenn man die anderen Rezensionen schon gelesen hat)?

Später wird auch Mace Windu noch seinen Auftritt erhalten, wenn es darum geht eine Gruppe abtrünniger" Jedi für den Weg der Republik zu gewinnen. Was Mace Windu nicht ahnt: auf Ruul, dem Ort des Treffens, lauert eine weitaus zerstörerische Gefahr als eine Gruppe Idealisten.

"The Defense of Kamino" ist ein großartiger Beginn für diese Reihe. Nicht nur eine packende Story voller Wendungen und Zuspitzungen und eine Reihe neuer Charaktere, sondern auch ein fantastischer Zeichenstil, der in den kommenden Bänden noch verfeinert werden wird, und ein furioses Feuerwerk an Action-Einlagen warten hier auf den Leser. Die Dialoge sind - gerade auf Englisch - spannend und gut verständlich. Die Charaktere - gut bekannte wie Anakin, Obi-Wan und Mace Windu, aber auch weniger bekannte wie Aayla Secura, Quinlan Vos und Asajj Ventres - werden gut herausgearbeitet. Die Zeichnungen sind von ausgezeichneter Qualität: Sie zeigen genau das richtige Maß an Detailliertheit, stellen Personen und Umgebungen realistisch dar und sind auch in punkto Lichtführung usw. überzeugend. Außerdem sind die Ereignisse dieses ersten Klonkriegs-Sonderbandes von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf des Krieges und das Schicksal der Protagonisten. Und das Beste kommt noch: Luft nach oben hat die Reihe trotzdem noch (z.B. wirkt der Band nicht so dynamisch wie einige seiner Nachfolger, ist noch nicht übermäßig spannend etc.)

Fazit:

Ein actiongeladener Comic - und der Startschuss einer gelungenen Reihe.


Star Wars Klonkriege Sonderband 6: Schlachtfelder
Star Wars Klonkriege Sonderband 6: Schlachtfelder
von John Ostrander
  Broschiert
Preis: EUR 12,95

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Höhepunkt der Reihe auf den Schlachtfeldern der Klonkriege, 29. August 2009
Mein Wissen der Reihe beschränkt sich auf die Bände eins, drei, sechs und sieben und acht. Obwohl der Comic durchaus überzeugend ist, stehe ich der Idee der Star Wars Comics ziemlich neutral gegenüber; man könnte auch sagen ich bin nicht gerade begeistert - zumal bei den Preisen. Warum Amazon den Artikel immer noch nicht vertreibt verstehe ich nicht - eine Rezension schreibe ich aber trotzdem schon mal. Der rund 170-seitige sechste Band der Klonkriegs-Comics ist nun auch auf Deutsch erschienen - und das zu einem Preis zu dem man auch 300- bis 700-seitige Romane kaufen könnte. Die Ereignisse spielen im beginnenden siebzehnten Monat nach der Schlacht um Geonosis. Die Künstler und Autoren stehen in der guten Tradition der Reihe.

Wie alle (mir bekannten) Bände der Reihe ist auch "Schlachtfelder" in mehrere mehr oder minder unabhängige Teile unterteilt:
Teil 1: "Kräftemessen": Auf der Wald- und Bergwelt Null werden Bariss Offee, Meisterin Saa und ihre Truppen von Kopfgeldjägern angegriffen. Dem kurze Zeit später entflammenden Waldbrand können sie nur knapp mit Mace Windus Hilfe entgehen - zum Teil schwer verletzt. Nach einem kleinen Zwischenteil mit Aayla Secura und Meister Thomlme auf New Holstice begleitet der Leser Mace Windu und drei weitere Jedi zur Basis der Kopfgeldjäger, um diese zur Vernunft zu bringen - oder andernfalls zu vernichten...
Teil 2: "Für immer jung": Auf der eigentlich unbedeutenden Outer-Rim-Welt Zaadja landen Obi-Wan, Anakin, eine junge Jedi und ihre Truppen um eine Droidenfertigungsanlage zu zerstören. Das tragische Ende der Schlacht lässt Anakin einmal mehr völlig verbittert zurück...
Teil 3: "Armor": Bei einem Gefecht über Honoghr stürzt ein Separatistenschiff mit einer neuen Waffe ab. Der Jedi Rii'ke En und seine Truppen begegnen bei ihrer Suche im Dschungel den unfreundlichen, einheimischen Noghri und gehen verloren. Als Aayla, Commander Bly und ihre Truppen landen begegnen sie allerdings jemand ganz anderem: Quinlan Vos, Aaylas altem Meister, der (vielleicht) zur dunklen Seite übergegangen ist. Können sie ihm trauen?...
Teil 4: "Schlachtschiffe über Rendili": Als ein republikanischer Flottenverband über Rendili aus dem Hyperraum kommt, müssen die Jedi feststellen, dass sich die Werftenwelt samt ihrer mächtigen Flotte den Separatisten angeschlossen hat. Auf einem mehr oder weniger zerstörten Raumschiff einer neutralen Organisation begegnet Obi-Wan derweil Quinlan Vos... und Asajj Ventress. Zusammen mit Vos, der nun doch wieder zur "guten Seite" übergelaufen zu seien scheint, gelingt ihnen die Flucht und sie schließen sich Anakin, Plo Koon und den anderen an, die versuchen die gefährliche Situation über Rendili zu entschärfen...

Die spannenden, lose zusammenhängenden Einzelgeschichten verdeutlichen die Situation, der zunehmend aussichtsloser werdenden Klonkriege hervorragend. Die Geschichten sind wendungsreich und das Ende überraschend. An gelungener Action mangelt es dem Comic auch nicht. Die Dialoge sind nicht nur auf Deutsch sondern auch - bzw. gerade - auf Englisch spannend und gut verständlich. Die Charaktere - gut bekannte wie Anakin, Obi-Wan und Mace Windu, aber auch weniger bekannte wie Aayla Secura, Quinlan Vos und Asajj Ventres - werden gut herausgearbeitet. Die Zeichnungen sind von ausgezeichneter Qualität: Sie zeigen genau das richtige Maß an Detailliertheit, stellen Personen und Umgebungen realistisch dar und sind auch in punkto Lichtführung usw. überzeugend. Quasi als Bonus klärt Schlachtfelder" auch noch einige Rätsel des Erweiterten Universums. Hierbei ist wohl vor allem die aus der legendären Thrawn-Trilogie bekannte Verwüstung Honoghr's hervorzuheben.

Fazit:
Der Höhepunkt der Reihe spiegelt die Klonkriege hervorragend wieder, bietet viel Action und eine gelungene, wendungsreiche Handlung und ist jedem Star Wars Fan wärmstens zu empfehlen. Englischkundigen Fans würde ich aber das englische Original ans Herz legen.


Star Wars Rebel Force 02: Die Geisel
Star Wars Rebel Force 02: Die Geisel
von Alex Wheeler
  Broschiert
Preis: EUR 7,95

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurzweilige Nostalgie und kleine Abenteuer, 19. August 2009
Über Alex Wheelers "Die Geisel", den zweiten Band der neuen "Rebel Force"-Jugendbuchreihe könnte man im Prinzip genau das Gleiche wie über den Vorgänger, "Im Fadenkreuz" sagen - wie schon beim ersten Band handelt es sich auch bei diesem 170-seitigen Büchlein um ein nicht eben überwältigendes, leichtfüßig erzähltes, nostalgisch angehauchtes Nachspiel zu Episode IV und der damit einhergehenden Zerstörung des ersten Todessterns. Die Helden von 1977, Leia, Luke, Han, Chewie, C-3PO, R2-D2 und der im letzten Band hinzugestoßene imperiale Killer X-7 befinden sich auf einer Mission zu Alderaans Nachbarplaneten Delaya, der nach der Zerstörung des friedlichen Alderaan zu einem Sammelpunkt für Exil-Alderaaner geworden ist. Leia hofft möglichst viele ihrer Landsleute (ich weite den Begriff einfach mal auf Planetenbevölkerungen aus) für den Kampf der Rebellion gewinnen zu können und nebenbei auch noch die Situation der Exil-Alderaaner zu verbessern. Wie nicht anders zu erwarten läuft aber nicht alles nach Plan...

Rebel Force ist eine Jugendbuchreihe, Alex Wheeler eine Jugendbuchautorin und das merkt man dem Buch auch deutlich an - letztlich kann man froh sein, dass das Buch nur 170 Seiten hat. So kann man es schnell zur Hand nehmen, in zwei bis vier Tagen durchlesen, es vielleicht noch einmal nostalgisch angehaucht betrachten und es dann auch schnell wieder in die hintersten Hirnregionen verbannen. Das Buch versprüht das Flair von Episode IV und streift thematisch auch die Prequels, kann als eigenständiges Werk aber wohl kaum überleben. Die Autorin baut maßgeblich auf die (noch etwas naiven) Protagonisten der alten Trilogie, auf ihren Charme und ihre märchenhaftigkeit, setzt aber wenig eigene Akzente.

Der Plot ist im Rahmen der geringen Länge recht wendungsreich, wenngleich auf wenige Hauptcharaktere und einen Planeten als Handlungsort beschränkt, dementsprechend auch immerhin mäßig spannend - man könnte auch sagen immerhin spannend genug um nicht die Lust am Lesen zu verlieren - und ziemlich schnörkellos und unspektakulär erzählt - entgegen der relativ lächerlichen Behauptung des Klappentextes, es sei der zweite Teil einer "spektakulären" neuen Romanreihe. Action ist wie schon im ersten Band eher Mangelware als Grundlage und zu lachen gibt's auch nicht übermäßig viel. Ein wenig von Hans Slapstickhumor, der ein oder andere kleine Schusswechsel und dazwischen einige interessante Dialoge und reichlich Leerlauf. Erwähnenswert ist meiner Ansicht nach noch, die Verbindung zu anderen Star Wars-Jugendbüchern, insbesondere zu den "Der letzte Jedi"-Büchern, die hier durch einen altbekannten Charakter geschaffen wurde.

Fazit:

Alle Fans die keine generelle Abscheu gegen Star Wars-Jugendbücher hegen und allen die auch nach dem gefühlt Tausendsten Roman zum Skywalker/Solo-Clan noch nicht genug haben können sich hier auf ein in allen Belangen harmloses, nostalgisch schwelgendes Buch aus der Rebellen-Zeit freuen. Alle die großartige Action, Tiefgang oder ähnliches erwarten sollten "Die Geisel" aber links liegen lassen.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 28, 2010 7:07 PM CET


The Essential Atlas: Star Wars (Star Wars: Essential Guides)
The Essential Atlas: Star Wars (Star Wars: Essential Guides)
von Daniel Wallace
  Taschenbuch
Preis: EUR 31,35

20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Kern bis ins Outer Rim - ein sehr moderner und hochinteressanter Führer durch die weit, weit entfernte Galaxis, 18. August 2009
Solltet ihr irgendwann einmal auf dem Weg nach Hapes, von Coruscant kommend, eine Ausfahrt zu früh, bei Arabanth, aus dem Hyperraum gekommen sein, sollte euch jemals entfallen, dass man Vulcar keinen Besuch abstatten sollte, solltet ihr euch den Invasionskorridor der Yuuzhan Vong noch nie visuell vergegenwärtigt haben, dann kauft euch unbedingt dieses Buch. Denn dieser "Essential Atlas" ist von den Unbekannten Regionen bis in den Hutt-Raum, von Alderaan bis Zonama Sekot, von Darth Bane bis zu Großadmiral Pellaeon, vom Imperium der Rakata bis zum zweiten Galaktischen Bürgerkrieg einfach das ultimative Referenzwerk wenn es um die genial inszenierte Verbindung von galaktischer "Geographie" und Geschichte geht. Das Buch von Daniel Wallace und Jason Fry ist ein "Essential Guide" der dritten Generation, der den extrem veralteten "Essential Guide to Planets and Moons" ablöst und teilweise sogar die "Essential Chronology" überholt. Auf 243 farblich illustrierten Seiten, wird der Leser in drei Abschnitten in dieses fantastische Universum eingeführt:

Teil 1, "The polotical galaxy", ist gut gelungen (5 Sterne) und führt übergeordnete, generelle Begriffe ein. Eine (sehr detaillierte) Karte der Galaxis ist zu sehen, die Regionen (sprich Kernwelten, Mittlerer Rand usw.) werden vorgestellt, kleine Zitate versüßen das Ganze und prächtige Karten und Illustrationen (teilweise Filmfotos) runden diesen Abschnitt ab.

Teil 2, "Planets of the galaxy", ist meiner Ansicht nach weniger gelungen (4 Sterne). Wie der Name schon sagt werden hier auf je einer Seite ca. 75 der wichtigsten Planeten der Galaxis vorgestellt. Der Informationsgehalt ist in Ordnung, die Illustrationen schwächeln aber meiner Meinung nach ein bisschen - da möchte ich aber nicht zuviel verraten - seht selbst.

Teil 3, "The atlas of galactic history", ist in meinen Augen der beste Abschnitt des Buches (5 Sterne), weil die hier vorgestellte chronologisch angeordnete Reise durch die Geschichte von Star Wars einfach großartig illustriert ist und weil der Informationsgehalt, anders als bei den anderen beiden Abschnitten ein ganzes Stück über das (allgemein Bekannte) hinausgeht.

Wenngleich das Buch (naturgemäß) auch einige Lücken hat, begeistert es doch mit interessanten, gut zusammenfassenden Texten und grandiosen Illustrationen. Wer dachte Karten zur Bevölkerungsdichte gebe es nur von unserem Planeten, der irrt, wer nicht weiß, dass Ryloth 1,5 Mrd. Einwohner hat, wer Rakata-Prime, Rattatak und Raxus-Prime nicht auseinanderhalten kann, der wird hier "erhellt" und wer wissen will was Borsk Fey'lya, immerhin ehemaliger Staatschef der Neuen Republik, über Demokratie denkt, der sollte sich dieses Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Das Design ist stimmig und sehr modern und die Gliederung halbwegs übersichtlich - obwohl ich hier ein paar Abstriche machen muss.

Fazit:

Die Herrschaft der dritten Generation hat begonnen. Dieses sehr informative moderne und brillant illustrierte Buch ist ein Muss für jeden Star Wars Fan, der sich nicht allein auf Wookiepedia verlassen will.
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 18, 2009 9:22 PM MEST


Star WarsTM Wächter der Macht 4: Exil
Star WarsTM Wächter der Macht 4: Exil
von Aaron Allston
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sequels wie Prequels - Galaktischer Bürgerkrieg die Zweite, 16. August 2009
Es ist der nunmehr vierte Wächter der Macht; und noch immer ist kein offener Krieg zwischen der Galaktischen Allianz und dem nach Unabhängigkeit strebenden Corellia ausgebrochen. Nach dem fehlgeschlagenen Putschversuch auf Hapes versuchen sich beide Seiten neu zu orientieren; und während die GA und der Jedi-Rat über seine Ernennung zum Meister diskutieren, unternimmt Jacen Solo, geheimer Sith-Schüler Lumiyas, immer weitere Schritte auf seinem Weg zu einem dunklen Schicksal, das dem seines Großvaters, Anakin Skywalker, in sehr vielen Belangen gleicht. Er beschleißt seinen Schüler Ben Skywalker auf eine gefährliche Probe zu stellen, während Lumiya hinter den Kulissen die Fäden zieht. Auch dieser vierte Band der neunteiligen Reihe verleit ihr keinen rechten Schwung, denn in vielen Bereichen misslingt die Anknüpfung an den großartigen ersten Band - das Buch ist nicht schlecht, aber von Aaron Allston hätte ich bedeutend mehr erwartet.

Die geradezu unheimlichen, teilweise ziemlich konstruiert wirkenden Parallelen zu den Klonkriegen nehmen immer mehr überhand - die Unabhängigkeitsbewegung unter der Führung Corellias nennt sich jetzt ebenfalls Konföderation - und Jacen Solos Fall entpuppt sich mehr und mehr als größte Schwäche der Reihe. Was in "Intrigen" wie ein langsamer und tragischer Fall eines einstigen Helden begann, wird nunmehr zu einem zähen Schauspiel in dem wir zwar die "bösen" Taten des Antihelden sehen, aber nicht seine Motive, in dem wir zwar andauernd von einem großen Opfer hören, aber nun schon seit drei Bänden auf selbiges warten.

Stilistisch ist "Exil" ein typischer Allston; flüssig zu lesen, mit hohem Erzähltempo und jeder Menge gut platzierter Action - was auch der Umstand ist, wesewegen das Buch trotzdem zu empfehlen ist. Der Autor der Enemy-Lines-Doulogie ("Das Erbe der Jedi-Ritter" 11 und 12) und der legendären "X-Wing"-Reihe erzählt hier eine einigermaßen spannende, aber nicht unbedingt zum Fingernagelkauen anregende Geschichte, die Tiefgang vermissen lässt und nur selten mit dem von ihm gewohnten lockerleichten Humor glänzen kann - erfreuliche Ausnahmen wie "taras chi" natürlich ausgenommen -, der ein wenig die Dynamik fehlt und die mit eher zweckdienlichen als brillanten Dialogen aufwartet. Das Gros der Charaktere ist gut getroffen, wenngleich sich die finstere Grundstimmung auch auf sie auswirkt, und einige wie Ben werden glücklicherweise (endlich) weiterentwickelt. Ganz im Gegensatz zur Erbe-Reihe wirkt diese Ansammlung von Büchern aber irgendwie nicht stimmig, hat man doch teilweise das Gefühl, die Autoren wären zu eitel um übermäßigen Bezug auf ihre Vorgänger zu nehmen, so sehr verfangen sie sich in ihren eigenen Themen.

Fazit:

Nach allstonschen Maßstäben ein nicht eben begeisternder etwas verkrampft wirkender, aber dennoch relativ spannender und actionreicher vierter Band, der die Reihe wiederum nicht so richtig in Schwung bringen kann. Trotzdem drei gute Sterne für "Exil".


Star WarsTM Wächter der Macht 2: Blutlinien
Star WarsTM Wächter der Macht 2: Blutlinien
von Karen Traviss
  Taschenbuch

5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kommt nicht in Fahrt, 9. August 2009
"Wer bist du, Formwandler, und was hast du mit Jacen angestellt?" - Zekk stellt die richtige Frage. Der zweite Wächter der Macht, "Blutlinien", ist ein typischer Traviss und hat mit seinem guten Vorgänger nur wenig gemein. Wer "Das Erbe der Jedi-Ritter" kennt, der könnte sich verwundert die Augen reiben, angesichts dieses Depri-Haufens von einstmaligen Helden, angesichts des fehlenden Charmes und dem markanten Mangel an Action-Szenen. Dieser witzlose Roman aus der Feder der "Republic Commando"-Autorin Karen Traviss wirkt selten düster, macht dafür aber irgendwie beklommen und ratlos. Während die weit, weit entfernte Galaxis unaufhaltsam auf den zweiten Galaktischen Bürgerkrieg und Jacen Solo unaufhaltsamen auf seine dunklen Abwege zuschlittert, befallen Karen Traviss Mandalorianer nun auch noch diese Reihe. Nach wiederholten Anschlägen auf Coruscant gründet Jacen die Garde der Galaktischen Allianz, eine Antiterroreinheit, die Corellianer interniert, während der inzwischen 71-jährige Boba Fett andernorts von seiner tödlichen Krankheit erfährt und sich daraufhin auf die Suche nach der kaminoanischen Klonforscherin Taun We macht.

Das größte Problem von "Blutlinien" ist es, dass das Buch über die gesamte Länge von 490 Seiten ohne Spannungshöhepunkte dahindümpelt und das die es der Autorin in keinster Weise gelingt, dem Leser die Charaktere näher zu bringen. Der zweite Band der Reihe markiert den offiziellen Beginn des Krieges, und wirkt doch wie ein belangloses Zwischenspiel. Im typischen Karen-Traviss-Stil - sentimental aber nicht wirklich emotional, militärisch angehaucht mit jeder Menge Abkürzungen, Zitaten und Ortsangaben, weitestgehend ohne philosophische Passagen und natürlich mit einer gewaltigen Portion Mandalorianischen Familiengeschichten - wird dem geneigten Fan ein Plot vorgesetzt, dem es merklich an Tiefgang, sowohl bei den Charakteren als auch bei der Story, Action und Humor mangelt, und der das bedauerlicherweise nicht einmal durch action-generierte Spannung auszugleichen vermag.

Dass die Autorin nicht unbedingt durch geniale Dialoge hervorsticht ist allgemein bekannt und deshalb auch in diesem Fall nicht weiter verwunderlich. Das sie allerdings den Vorgängerroman von Aaron Allston über weite Strecken einfach ignoriert, dass erstaunt doch ein bisschen. Sie widmet sich den Protagonisten ohne die nötige Leichtigkeit und Ernsthaftigkeit und macht deutlich, warum sie bis jetzt nicht eben als Dramatikerin aufgefallen ist. Der langsame Fall des Jacen Solo, der mit Parallelen zu seinem Großvater gespickt in "Intrigen" angedeutet wurde, wird hier von null auf hundert beschleunigt, bzw. auf den alle zwei Seiten wiederholten Satz "Aber es musste getan werden" reduziert und vielen anderen Charakteren kommt ebenfalls jegliche Ausstrahlung vorhanden. Lumiya bekommt eine Nebenrolle, während sich Fett nun auch noch in Familienangelegenheiten verstrickt, Jaina ist verbittert, Mara und Luke sind verbittert, Han und Leia sind verbittert und Ben ist mir sowieso zunehmend ein Rätsel. Neue Charaktere sind absolute Mangelware und die altbekannten bleiben oftmals nichts als ungewöhnlich. Warum sich Jacen selbst einen Sith nennt, ist mir angesichts der fadenscheinigen lumiyanischen Philosophie, die so gar nichts mit den Grundsätzen des Ordens ("Frieden ist eine Lüge...") zu tun hat ein Rätsel.

Fazit:

Mit dem großartigen Vorgänger hat dieses uninspirierte, langatmige und konstruierte Schauspiel nichts zu tun.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Aug 22, 2009 10:56 AM MEST


Star Wars - Die Feuertaufe: Roman
Star Wars - Die Feuertaufe: Roman
von David Sherman
  Taschenbuch

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durch und durch Durchschnitt, 4. August 2009
So langsam komme ich mir selber wie ein ewiger Schönmaler und Rosarot-Brillenträger vor - denn auch bei diesem über weite Strecken völlig unscheinbaren, teilweise haarsträubenden Buch konnte ich mich nicht zu zwei Sternen durchringen. Ich sage das nur, weil man eventuell den Eindruck gewinnen könnte, das Buch hätte nur Schattenseiten. David Shermans und Dan Craggs "Die Feuertaufe", eine wie so oft ziemlich freie Übersetzung des englischen "Jedi Trial", ist ein ungewöhnlicher, actionreicher, oberflächlicher und irgendwie nichtssagender Roman aus der Zeit der Klonkriege, der wenige Monate vor Episode III spielt. Es ist ein Buch in dem Jedi salutieren und Gammoreaner Speederbikes besteigen - erstaunlich - dem man die Militärvergangenheit der Autoren sowohl im negativen als auch im positiven Sinne anmerkt und das mit dem vielversprechenden Titel relativ wenig zu tun hat. Es ist der Star Wars-Erstling der beiden Autoren und gleichzeitig ihr bisher einziges Werk, was bei dem nicht vorhandenen Erfolg auch kein Wunder ist.

Fangen wir ausnahmsweise mal ganz vorne an - beim Cover. Mir drängen sich der Fragen auf. Erstens: Warum hat es da den Anschein als stünde Anakin im Vordergrund; zweitens: wer ist der oder die Gute, den wir da oben rechts sehen - Nejaa Halcyon meines Wissens jedenfalls nicht; und drittens: was macht der Klonkrieger in der Phase-I-Rüstung da oben links - wenige Monate vor "Die Rache der Sith" war die Phase-II-Rüstung längst eingeführt. Aber egal, auf den ersten Blick sieht's ja ganz nett aus und außerdem ist das ja wirklich nebensächlich - wenden wir uns also dem Inhalt des Buches zu. Das strategisch sehr wichtige Intergalaktische Kommunikationszentrum auf dem Planeten Praesitlyn, nahe Sluis Van, wird von einer gewaltigen separatistischen Streitmacht eingenommen, der es gelingt die Kommunikation zu anderen Planeten zu unterbrechen. Da Coruscant also im dunkeln tappt, stehen die einheimischen Streitkräfte, unter ihnen der Jägerpilot Erk H'Arman und die Aufklärerin Odie Subu, zunächst auf verlorenem Posten, bis eine Freiwilligenarmee unter dem Freiheitskämpfer Zozridor Slayke zur Hilfe eilt und die Republik informiert. Die entsendet sogleich Anakin Skywalker, der ohne seinen Meister im Tempel sein Dasein fristet, den Jedi-Meister Nejaa Halcyon, Großvater von Corran Horn und alter Bekannter Slayks und eine kleine Angriffsflotte mit 20.000 gut ausgebildeten Klonkriegern nach Praesitlyn.

Soweit die simple, aber nichtsdestotrotz vielversprechende Ausgangssituation - so bewies doch spätestens Medstar, dass auch Star Wars Romane nicht mit Handlung überladen sein müssen. Doch die Handlung, die sich daraus entwickelt, ist nicht unbedingt aufregend, hat einige Längen und ist nicht immer in sich schlüssig. Warum ein kolonisierter Planet ohne nennenswerte Planetare Regierung über eine eigene, ziemlich mickrige Streitmacht verfügt, statt von der Republik bewacht zu werden, muss man nicht verstehen. Immerhin hat die Geschichte aber auch einige gelungene, durchaus spannende Abschnitte parat. Was für den Plot gilt, gilt auch für den Stil - unspektakulär und manchmal sehr zäh. Auch die Dialoge ordnen sich in die Kategorie Kein-Drama-wenn-man's-nicht-kennt ein. Das meiste ist Durchschnittswahre, manches ist besser und manches einfach nur schrecklich: "Es war meine eine Ehre mit ihnen zu kämpfen..." und so weiter, und so weiter. Wirklich fatal ist hingegen die vollkommen farblose Charakterzeichnung, die es einem schwer macht so richtig Sympathie für die neuen Charaktere zu entwickeln und die es versäumt die bekannten Figuren entscheidend voranzubringen. Anakin spielt hier mehr den General als den Jedi und steht längst nicht so im Vordergrund, wie man meinen könnte. Seine dunkle Seite kommt nur ganz zum Schluss zum tragen - dann wirkt die Szenerie aber irgendwie ein bisschen konstruiert. Kommen wir zur Begründung der Drei-Sterne-Bewertung. Die Stärken der beiden Autoren liegen sicherlich im Bereich größerer Schlachten, weitläufiger Action-Sequenzen. Die Geschichte ließt sich (bei guter Kondition) einigermaßen flüssig bietet ab und an auch mal eine witzige bzw. wichtige Szene, zwischen all dem pathetischen Gelaber und dem großen rums-bums. Auch der Versuch etwas mehr Realismus mit einzubringen ist an sich durchaus lobenswert, scheitert allerdings an der Ausführung, da es der Star Wars Atmosphäre eher abträglich ist.

Fazit:

Ein mäßig unterhaltsamer, nicht besonders tiefschürfender Klonkriegsroman zwischen guter Action und verpatzten Charakterisierungen. Der Vollständigkeit halber kann man sich diesen Roman als Star Wars Fan durchaus kaufen - sollte allerdings seine Erwartungshaltung anpassen. Als Einstiegspunkt in die Klonkriege ist das Buch aber nicht geeignet - von "Labyrinth des Bösen" und Medstar bis "Yoda - Pfad der Dunkelheit" und Republic Commando gibt es da wesentlich besseres.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 10, 2015 11:12 AM CET


The Essential Guide to Planets and Moons: Star Wars (Star Wars: Essential Guides)
The Essential Guide to Planets and Moons: Star Wars (Star Wars: Essential Guides)
von Daniel Wallace
  Taschenbuch
Preis: EUR 21,04

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hätte der Hund den Hasen gefangen,..., 4. August 2009
..., dann hätte er einen Knochen bekommen - würde mein ehemaliger Englischlehrer sagen. Tja, hat er aber nicht. Dieses (inzwischen schon recht alte) Kompendium zu den Planeten und Monden (und sonstigen Gebilden (Anoth)) führt zu vielen Schauplätzen der Star Wars Saga und des Erweiterten Universums. Dieser "Essential Guide" gehört zur ersten Generation und wird am 18. August durch den "Essential Atlas" - der zur dritten Generation gehört - abgelöst. Das war/ist auch dringend notwendig, womit wir beim ersten meiner zwei Hauptkritikpunkte wären: mangelnde Aktualität. Inzwischen ist dieses Werk ämlich schon derartig veraltert, das es kaum mehr als "essential" gelten kann. Sämtliche Welten der Prequels fehlen - abgesehen von Coruscant und Kashyyyk deren Abbildungen nur sehr entfernt an das erinnern, was wir später in der neuen Trilogie zusehen bekamen - und dementsprechend auch zahlreiche Planeten des Erweiterten Universums, die in den letzten Jahren von Bedeutung waren. Die geschichtlichen Angaben sind oftmals überholt oder unvollständig und somit völlig aus dem Kontext gerissen. Zweiter Kritikpunkt: die Illustrationen, denn das Cover ist eine glatte Lüge. Die schönen bunten Bildchen, die einem da vorgehalten werden, kann man im Buch nämlich lange suchen. Auf 200 Seiten keine einzige farbliche Abbildung. Und damit nicht genug, denn außerdem sind die Abbildungen auch noch lächerlich einfach gestrickt - detaillos und oftmals grausam klischeehaft - da sieht man furchterregende Bestien, strahlende, schlanke "Schönheiten" und muskelbepackte Helden, aber wo sind die normalen Einwohner des Planeten? Wen stört es da schon noch, dass auf Myrkr neuerdings Tannen wachsen. Kommen wir zum Schluss noch zu den spärlich gesäten Stärken. Die Begleittexte sind (abgesehen von Überholtheit) informativ und man bekommt Abbildungen einiger sonst vernachlässigter Welten zu Gesicht - z.B. Kuat oder Mon Calamari. Zudem bietet das Buch einige Übersichten.

Fazit:

Ich kann nur hoffen, das der "Essential Atlas" bedeutend besser wird. Denn dieses Werk ist farblos, überholt und in Zeiten von Wookiepedia nicht mehr zeitgemäß.


Star Wars: The New Essential Guide to Alien Species (Star Wars: Essential Guides)
Star Wars: The New Essential Guide to Alien Species (Star Wars: Essential Guides)
von Ann Margaret Lewis
  Taschenbuch
Preis: EUR 26,23

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interssanter Überblick über die Spezies des Star Wars Universums, 4. August 2009
Für ein Nachschlagewerk dieser Art ist es heutzutage sicherlich nicht einfach auf einem Markt Fuß zu fassen, der eigentlich komplett vom Internet beherrscht wird. Das Star Wars-Online-Lexikon Wookiepedia (bzw. die deutsche Version Jedipedia) bietet nämlich naturgemäß ein weitaus höheres Maß an Vollständigkeit. Dort steuert man zielstrebig auf die 70.000 Artikel hin, dort findet der geneigte Star Wars Fan einfach alles, was man über Star Wars wissen kann. Auch das Verzeichnis der vielen Spezies der weit, weit entfernten Galaxis, offenbart, dass die Vielfalt der verschiedenen Arten sogar noch weit über die in diesem Buch beschriebenen hinausgeht (Verpinen, Selkath, T'landa til, Togorianer usw.). Nichtsdestotrotz lohnt sich die Anschaffung, weil das Gefühl ein Buch in der Hand zu halten einfach noch mal etwas ganz anderes ist, weil es ggf. schneller Verfügbar ist, weil es übersichtlicher ist und für viele Fans wahrscheinlich sowieso ein Muss darstellt. Auf 225 großflächig und übersichtlich farblich gestalteten Seiten informiert dieses Buch über alle wichtigen Spezies - vernunftbegabte und nicht vernunftbegabte - der Filme und des Erweiterten Universums - von A wie Acklay oder Arcona bis Z wie Zabrak. Auf je einer Doppelseite sind eine große Abbildung der jeweiligen Spezies, ein umfangreicher Begleittext, der Wesenszüge, Geschichte usw. einer jeden Spezies und ein Informationskasten, mit einer Abbildung der Heimatwelt, einer Lautschrift und anderen Grundinformationen abgebildet. Hier erfährt man, wie General Grievous vor seinem "Unfall" aussah, wie groß ein Kitonak ist, wie ein Gotal aussieht, usw.. Die Illustrationen sind überwiegend sehr gelungen - Ausnahmen wie die Twi'leks gibt es natürlich auch - und der Informationsgehalt sehr hoch. Ergänzt wird der Hauptteil, durch grundsätzliche Kategorisierungen, eine Zeitlinie über die Entwicklung des Lebens - von 5.000.000.000 VSY bis 36 NSY - und einen Überblick über die vielen anderen Werke des EU.

Fazit:

In heutigen Zeiten vielleicht etwas fraglich, für Star Wars Fans aber dennoch ein nützliches und interessantes Nachschlagewerk.


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