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Beiträge von Pitt Nickel
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Rezensionen verfasst von
Pitt Nickel "Pitt"

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Wien Mitte: Ein Wochenbuch
Wien Mitte: Ein Wochenbuch
von Ernst Molden
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leute, auf nach Wien!, 23. Juli 2014
Eigentlich wollte ich ja Ernst Molden auf seiner Internetseite was ins Gästebuch schreiben. Habs nicht gefunden und die Site ist hinsichtlich des Buches nicht aktuell. Dann hier: Einer meiner Sehnsuchtsorte war schon immer Wien. Ein anderer liegt in Irland und einer in der Bretagne. Diesen werde ich jetzt wohl streichen, nachdem der Regionalkrimi dort Einzug gehalten hat. Zurück nach Wien. Meiner „Liebsten“ lese ich abends ein paar Seiten aus diesem beglückenden Buch „Wien Mitte“ vor und sie fragt: „Willst du jetzt nach Wien ziehen. Sollen wir unser gerade… usw. wieder verkaufen.“ „Vielleicht nicht für immer, aber vielleicht für ein Jahr oder so, antworte ich.“ „Ja ich tät allein wegen der Musik mitkommen, sagt sie.“ Dieses Buch von Ernst Molden macht Lust auf Radtouren, Touren mit dem „Leichenwagen“, auf Essen, Baden und flanieren. Literatur und auch ein ganz spezieller Reiseführer. Übrigens Musik: Ho Rugg hören! Soyka/Stirner „Tanz“ und … hören. Das Buch lesen! So kann man eine entspannte Zeit erleben. Bis dann in Wien!


Frühling der Barbaren: Novelle
Frühling der Barbaren: Novelle
von Jonas Lüscher
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,95

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krise total, 2. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jonas Lüscher beschreibt in seinem „Erstling“ eine Gegenwart, die manche leugnen, die es aber gibt … auch heute noch nach der sogenannten Krise. Oft wird beklagt, dass es keine das Gegenwärtige verarbeitende Literatur mehr gäbe. Es gibt sie, Lüscher zeigt es und das auf einem guten Niveau. Sein Erzähler Preising beschreibt eine Hochzeitsgesellschaft, bestehend aus Bonusjägern aus der Londoner City, die in Tunesien in einem Luxusressort feiern. Die Hochzeit des Paares ist vollzogen, Unsummen ausgegeben und während alle schlafen, ereignet sich in England, ihrer Heimat der Staatsbankrott. (Nach der rauschenden Feier kommt der Kater.) Preisung, ein Schweizer Unternehmer, der technische Bauteile billig in Tunesien für seine Firma produzieren lässt, war nur zufällig in dem Luxusressort. Er entkommt den Turbulenzen. Ein offenkundiges Spiel mit der Neutralität der Schweizer. Die engli-schen Teilnehmer der Feier haben keine funktionieren Kreditkarten, keine Kommunikationsmittel mehr und bewegen sich im Chaos, das in ihrer Heimat und auch in Tunesien entstanden ist. Die auch alle gesellschaftlichen Belange zerstörende Wirkmächtigkeit des Kapitals wird beschrieben.
„… Letzten Endes lag es daran, dass es ihnen gelang, dieses Spiel, das sie da spielten, als Ernst zu verkau-fen. Und das gelang ihnen natürlich nur, weil es wirkmächtig war, dieses Spiel. Und die Kraft lag im Geld, in den ungeheuren Summen, mit denen sie tagtäglich hantierten, und in den obszönen Gehältern, die sie bezogen. Wie konnte etwas, das so große Auswirkung auf die Gesellschaft hatte, als Spiel abgetan werden. …“
Dieses ist Buch ist ein Stück gute Gegenwartsliteratur und wird zum Lesen empfohlen.


Im Jahr des Hasendrachen. Zwei weitere chinesische Jahre
Im Jahr des Hasendrachen. Zwei weitere chinesische Jahre
von Christian Y. Schmidt
  Broschiert
Preis: EUR 13,00

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen China als Partner, 26. Juli 2013
Christian Y. Schmidt zeigt in seinem neuesten Buch „Im Jahr des Hasendrachen“, stellt dem uns nur scheinbar bekannten China sein erlebtes China gegenüber. Es ist erhellend, sich mit seinen eigenen Vorurteilen – was China betrifft – auf so anregende Weise auseinander zu setzen. Und lernt der Leser was oder gewinnt er einen anderen Blickwinkel? – Auf jeden Fall.

Ein Beispiel greife ich heraus: Anhand signifikanter Zahlen zeigt er auf, welche Auswirkungen die rasante Motorisierung Chinas hat: Ich zitiere: … „Es stellt sich allerdings die Frage, was passiert, wenn die Chinesen tatsächlich den Lebensstandard Deutschlands erreichen werden. … Über 1,1 Milliarden Chinesen würden im Ausland Urlaub machen. Auf Chinas Straßen wären 676 Millionen Autos unterwegs – etwa das Zehnfache von heute. … Hält der Planet das wirklich aus…?“

Die Schlussfolgerung ist, dass der Westen, der Jahrzehnte den Raubbau an der Umwelt betrieben hat, sich jetzt einschränken muss. Zugegeben, es wird nichts passieren. Kurzfristige Interessen werden die langfristigen scheitern lassen. Eine interessante Idee wäre, dass China mit seiner Marktmacht anordnen würde, dass nur noch Elektroautos eingeführt oder in China gebaut würden. Ich wette die deutschen Autobauer würden sich rasant ändern.

Unbedingt lesen!


Der Intendant kommt: Künstlernovelle
Der Intendant kommt: Künstlernovelle
von Rainer Wieczorek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,80

5.0 von 5 Sternen Theater in der Stille, 12. Dezember 2012
Rainer Wieczorek legt mit „Der Intendant kommt“ den dritten Band seiner Trilogie von Künstlernovellen vor. Im Zentrum steht der Versuch eines Theaterstücks ohne Publikum. Dabei spielen die Spuren des Werks, die Ideen des Regisseurs Joachim Schnoor, der ein Vordenker und Revolutionär einer neuen Theaterkultur ist, eine große Rolle. Schnoor inszenierte seine Stücke nicht für Publikum – er arbeitet nachts. Der Nachtportier folgte den nächtlichen Arbeiten über die Lautsprecheranlage in der Pförtnerkabine. Es ist eine Novelle über die Stille, über das Streben nach absoluter Autonomie, nach Unabhängigkeit vom Publikum. Es ist auch eine Betrachtung über experimentelle Theatertheorie. Kunst und Wirklichkeit werden eins und der Nachtportier erweist sich als Kenner. Wieczorek legt einen tiefgründigen, sprachlich wunderbaren Text vor, dem man viele Leser wünscht.


Tuba-Novelle
Tuba-Novelle
von Rainer Wieczorek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 14,80

5.0 von 5 Sternen Künstlernovelle, 12. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Tuba-Novelle (Gebundene Ausgabe)
Rainer Wieczorek legt mit der „Tuba-Novelle“ den zweiten Band seiner Trilogie von Künstlernovellen vor. Ein neunmonatiges Stipendium soll es dem Protagonisten der Novelle ermöglichen, ein Essay über Becketts Schreib-Refugium zu verfassen. Er beginnt: „Der Anfang eines Essays muss stimmen, denkt er. Wenn der Anfang nicht stimmt, wird man im Folgenden stets auszugleichen haben; ein Haus dessen Fundament gut liegt, wird niemals – er verschließt seinen Füller und steht auf.“ Mit diesem Satz ist der Ton, die Musik des ganzen Textes vorgegeben. Bald wird er von seinem Tuba übenden Nachbar gestört. Es entsteht nicht ein banaler Nachbarschaftsstreit, es entsteht ein Spannungsfeld zwischen der „Störung“ und dem in Angriff zu nehmenden Text. Am Schluss waren ihm einige Zeilen gelungen auf die er aufbauen konnte. Am Anfang zitiert Wieczorek Wolfram Knauer: Musik ist Erinnerung. So kann man die Novelle auf einer zweiten Ebene auch lesen, eine Erinnerung an den Vater des Protagonisten, der immer fürchtete, von seinem Sohn beim Musizieren gestört zu werden. Rainer Wieczorek ist ein kleines literarisches Kabinettstück gelungen. Kaufen und Lesen!


Freie Hand: Roman
Freie Hand: Roman
von Rainer Wieczorek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,80

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Köstlich amüsiert und nachdenklich geblieben., 28. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Freie Hand: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wieczorek berichtet in seinem aktuellen Roman „Freie Hand“ von dem Aufstieg und dem Untergang eines Literaturhauses oder besser einer Kulturstation, dem „Zwölf-Elf“ (nach dem gleichnamigen Gedicht von Christian Morgenstern). Er schildert dabei die Entstehungsgeschichte dieses Hauses als es noch private Sponsoren, kunstsinnige Bürgermeister und Kulturreferenten gab und zeigt den Niedergang, als man sich aus vordergründigen Kos-tenerwägungen schleichend aus dem Kulturbetrieb parallel zu den sich rasch verändernden Lebenswelten des Mittelstandes, zurückzog, gepaart mit einer zunehmenden Banalisierung gesellschaftlicher Belange. Dies für sich genommen wäre eher eine beschreibende Erzählung über einen Vorgang (am Beispiel des „ZwölfElf“), den es seit Jahren in der Bundesrepublik gibt, so oder ein wenig anders, aber immer mit Verlust von kultureller Identität einer Stadt oder einer Region. Dieser Roman Wieczoreks geht aber über das biografische Erzählen hinaus. Dies liegt in seinem wunderbaren mäandernden Erzählen und in den Einschüben über die Einminuten Himmels-Körper-Sendungen beim Deutschlandfunk mit den astrophysikali-schen Texten von Dirk Lorenzen. Er schafft mit diesem kompositorischen Einfall Räume in seiner Erzählung und dadurch Distanz zu dem eigentlichen Geschehen, in das er ja auch persönlich involviert war. Ich habe von so wunderbaren Begriffen für Sternbilder wie “Che-mischer Ofen“, „Pendeluhr“, „Grabstichel“, „Luftpumpe“ gelesen, ach ja vom „Oktanten“ auch. Ich habe das lustige Lied vom „Wazwab“, nachgeschlagen, mir eine Jazz CD von Sauer und Bob Degen aufgelegt, habe in meinen Bücherregalen nach Peter Rosei gesucht und ge-funden, habe bei Marketplace Bruno Steigers „Erhöhter Blauanteil“ bestellt. Was will man mehr von einem Buch: Gute Unterhaltung gepaart mit Nachdenklichkeit und den Anregun-gen für eigenes ausuferndes Lesen. Das Buch lässt einen gescheiter und bereichert zurück. Meine Empfehlung: Kaufen und lesen!


Das neue Tal: Novelle
Das neue Tal: Novelle
von Josh Weil
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 17,99

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Höhepunkt, 6. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Das neue Tal: Novelle (Gebundene Ausgabe)
Vorweg: Eines der besten Bücher in diesem Jahr.
Nachdem ich Jean-Pierre Abraham: "Der Leuchtturm", Veronique Bizot: "Meine Krönung" und Rainer Wieczorek: "Zweite Stimme" in diesem Jahr gelesen hatte, dachte ich, es wird wohl kein besseres Buch nachkommen. Weit gefehlt. Josh Weils: "Das neue Tal" ist Literatur zur Kunst erhoben. Nichts Künstliches. Für diese Buch sollten Sie alles auf die Seite legen und sich die Zeit nehmen für ein Abtauchen in Stillmanns Leben und seine detailgenauen Betrachtungen über den Traktor, das Leben im Tal, sein Leben, das Leben seiner Tochter u.v.m. Lesen!


Alle Farben des Schnees: Senter Tagebuch
Alle Farben des Schnees: Senter Tagebuch
von Angelika Overath
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Farben des Schnees, 1. März 2011
Angelika Overath beschreibt wie es zu einem Umzug von Tübingen nach Sent ins Engadin komm, wie sie und ihr Mann zunächst über eine Ferienwohnung nachdachten und dann stellte sich die Frage: Wollen wir hier ganz leben? Vordergründig kommt der Text durch die Formale Gestaltung als Tagebuch daher. Er ist mehr: Tagesberichte, Schneeberichte, Reiseberichte, Gartenberichte, liebevolle Berichte über die Bewohner von Sent, Eingewöhnung und Aneinandergewöhnung. Nach wenigen Sätzen beruhigt es den Leser, schleicht sich in sein Herz und entfaltet dort Ruhe und Nachdenklichkeit und er spürt den Sätzen nach, einem nahen und fernen Klang der Glocken. Angelika Overath beschreibt exemplarisch wie man sich anpassen kann und doch nicht angepasst ist, wie man sich nicht anbiedert und doch daheim sein kann.


Zweite Stimme: Eine Künstlernovelle
Zweite Stimme: Eine Künstlernovelle
von Rainer Wieczorek
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 16,80

5.0 von 5 Sternen Künstlernovelle, 16. Februar 2011
Baumeister, ein Schriftsetzer an der Linotype und jetzt im Ruhestand, lernt den Spaziergangforscher Skala kennen. Er erfährt wie man Wolken einfängt und dann in Glasbehältern aufbewahrt. Baumeister hat eine große Hofreite und schlägt ihm vor, ein Archiv für Skala und sein Forschungsgebiet dort einzurichten. Dann hat Skala die Idee, Geräusche aus dem gesamten Tal aufzuzeichnen. Binnen 72 Stunden wird mit einer Technik, die von Schotten finanziert wurde, an den verschiedensten Stellen (Bachlauf, Ameisenhügel, Maisgeld) Geräusche aufgenommen. Skala lässt die Geräusche auf eine Schallplatte brennen, diese wird eingeschweißt und diese Verpackung soll nie mehr geöffnet werden. Die aufgenommenen Geräusche existieren, weil es sie gibt. Ein Hören ist nicht erwünscht und von Skala auch nicht vorgesehen. Diese hermetische Verpackung bringt Baumeister dazu, das Archiv zu reorganisieren. Es soll ein "geschlossenes" Archiv werden. Nachdem er alles fertig gestellt hat, wirft er den Schlüssel weg. 'Hingabe an das Nutzlose, nicht aber an das Sinnlose: Spaziergangwissenschaft'. Baumeister gibt seinem Leben in Auseinandersetzung mit der Kunst Skalas einen neuen Sinn.Die Lektüre dieses Buches verschafft reines Lesevergnügen.


Homer & Langley: Roman
Homer & Langley: Roman
von E.L. Doctorow
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 18,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sammeln, immer und alles, 22. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Homer & Langley: Roman (Gebundene Ausgabe)
'Wie brauchen von niemandem Hilfe. Wie bleiben schön für uns. Und verteidigen uns selbst. Wir müssen der Welt die Stirn bieten ' wir sind wirklich frei, wenn wir dazu nicht auf andere angewiesen sind.' (Ralph Waldo Emerson zitiert in e. L. Doctorows 'Homer & Langley') ' Das könnte die Generalüberschrift über das Buch sein und die bewegende Geschichte zweier Brüder, der berühmt-berüchtigten Brüder Collyer, sein, die als die berühmtesten Messies in New York in die Geschichte eingegangen sind. Doctorow setzt ihnen ein tieftrauriges und zugleich komisches Denkmal in glänzender Prosa. Die beiden Brüder sind eigentlich reich, sie haben ein Vermögen geerbt, sind wohl um 1900 geboren. Sie legen sich mit den öffentlichen Versorgern an. Der Strom, das Wasser wird ihnen abgestellt. Sie kaufen viel technisches Gerät um Licht in ihr mit schwarzen Läden verbarrikadiertes Haus zu bringen, sie gehen nachts in den nahe gelegenen Central Park, um an einem Trinkwasserbrunnen sich das notwendige Wasser zu holen. Beide, besonders aber Langley, sind im Laufe der Jahre in ihrer selbst gewählten Zurückgezogenheit zu Sammlern aller möglichen Dinge geworden: Zeitungen (täglich wurden alle erreichbaren Zeitungen über Jahre hinweg gekauft mit dem Ziel, eine immerwährende Zeitung zu schaffen), die zum Schluss in Ballenform die Wege des blinden Homers begrenzen, Instrumente, Schreibmaschinen, Möbel, Geschirr bis hin zu einem Ford-T-Modell, das Langley im Speisezimmer aufgestellt hat. Es ist ein ergreifendes Buch, eine Geschichte von der Unbehaustheit des Menschen und das aufzeigt wohin die Maxime: 'Mistraue jedem' führt. Die Geschichte unter Tonnen von Müll endet tragisch. 'Ich bin, und was zum Teufel kann ich dagegen tun? ' Ich der erhabene Erkunder nutzloser Dinge.'


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