Profil für zuckerfuchs > Rezensionen

Persönliches Profil

Beiträge von zuckerfuchs
Top-Rezensenten Rang: 1.466.321
Hilfreiche Bewertungen: 114

Richtlinien: Erfahren Sie mehr über die Regeln für "Meine Seite@Amazon.de".

Rezensionen verfasst von
zuckerfuchs

Anzeigen:  
Seite: 1
pixel
Darkstar - [PC/Mac]
Darkstar - [PC/Mac]
Preis: EUR 4,99

8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mühselig, 1. Mai 2012
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Darkstar - [PC/Mac] (Computerspiel)
Ich hätte es wirklich gern gemocht und habe es voller Vertrauen blind gekauft, in der Hoffnung ein zeitgenössischer Interaktiver Film könne mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten nur fantastischer sein als die Versuche aus den 90ern.
Sauberes Videomaterial dank DVD, tatsächliche Verästelungen in der Geschichte, das gibt es hier leider nicht.
Im Kern spielt sich Darkstark wie ein behäbiges Myst, die 360-Grad-Bilder sind verwaschen und die Rotationstechnik war schon bei Zork Nemesis ausgereifter, obwohl man dort meistens nicht nach oben und unten gucken konnte.
Darkstar ist also ein Einsamkeits-Renderspiel. Was besonders schwerwiegt: die wichtigsten Videosequenzen werden "freigeschaltet", nachdem auf dem Raumschiff bestimmte Aufgaben erledigt wurden.
Dieses Spielprinzip steht ganz und gar der Erwartung gegenüber, man könne an einer mehrstündigen mitreißenden Space-Opera teilhaben, in der sich Crewmitglieder Dialoge liefern und generell der Bildschirm fast *immer* voller Leben ist.
Darkstar ist doch mehr Spiel als Film und daher eine Enttäuschung.

Technisch gibt es zu sagen, dass Untertitel nicht vorhanden sind und Einstellmöglichkeiten sich hauptsächlich auf die Lautstärke beschränken. Die Bildqualität des Videomaterials ist unterdurchschnittlich, ganz sicher jedoch nur unmerklich besser als vor 10-15 Jahren. Immerhin sind keine Linien im Vollbild.


Das Beste aus der veganen Küche
Das Beste aus der veganen Küche
von PeTA
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,95

106 von 115 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Beste?, 26. Oktober 2008
Der Einfluss der PETA ist bei diesem Kochbuch deutlich zu spüren: es geht eher um die Vermeidung einer fleisch-, milch- und eihaltigen Ernährung als um die wirkliche Auseinandersetzung mit deren Konsequenzen. Sojaprodukte tauchen in beinahe jedem Rezept auf - als direkter Ersatz für die nichtveganen Äquivalente.
Schade ist auch, dass "vegan" an sich keine Definierung findet, sondern nur mit halb angeschnittenen, weit bekannten und sehr kurz gehaltenen Informationen über Nutztierhaltung und den Vorteilen einer tierproduktfreien Ernährung sich umgesetzt findet. Das Vorwort von Dirk Bach bezieht sich sogar nur auf vegetarische Ernährung.
Die hier aufgezeigten Rezepte bieten leider nicht viel neues, sondern sind nur eine Abwandlung dessen, was Nichtveganer essen - nur mit sehr viel mehr Soja anstatt. Ich hätte mir innovativere und tiefgehendere Rezepte gewünscht. Dazu kommt, dass die Rezeptanleitungen oft ungenau beschreiben, was wie zu kochen ist und allgemein recht lieblos geschrieben wirken; es werden viele Fertigprodukte verwendet; leider ohne Hersteller-/Markenempfehlungen, stattdessen oft schwammige Angaben wie "veganer Schinkenspeck" oder "Maistortillas".
Von einem Kochbuch über vegane Küche erwarte ich eine konstruktivere Auseinandersetzung mit dieser Ernährungs- bzw. Lebensweise (auch in Sachen Nährstoffversorgung etc.); die Internationalität der Rezepte kann da auch nicht darüber hinweghelfen. Außerdem wird meiner Meinung nach viel zu viel Soja verwendet und wenig auf wichtige Grundnahrungsmittel, z. B. Reis, verschiedene Getreide und ähnliches zurückgegriffen. Wer weder Zeit für die Beschäftigung mit veganer Ernährung noch mit dem Kochen an sich hat, findet hier vielleicht einen nutzbaren Fundus vor.
Zudem ist das kleine Taschenbuchformat an sich unglücklich und eignet sich nicht für ein Kochbuch: man kann es nicht aufgeschlagen liegen lassen.


Seite: 1