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2getherasone

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Gummimatten für Chevrolet Orlando ab 2011
Gummimatten für Chevrolet Orlando ab 2011
Wird angeboten von AZUGA.
Preis: EUR 28,90

5.0 von 5 Sternen Zufriedenstellendes Produkt das vor Gebrauch jedoch auslüften muss., 6. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Die Gummimatten für die Orlando sind absolut passgenau und wirken hochwertig. Allerdings müssen die Matten mehrere Tage auslüften und sollten vor dem Einsatz im Fahrzeug mit durftneutralisierender Seife gereinigt werden, da der chemische Duft nach dem Auspacken selbst unempfindliche Nasen reizt.
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Fazit: Nach dem Auslüften klar empfehlenswert!


Nokia Lumia 630 Single-SIM Smartphone (11,4 cm (4,5 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, HD-Ready Video, Snapdragon 400, 1,2GHz Quad-Core, Windows Phone 8.1) weiß
Nokia Lumia 630 Single-SIM Smartphone (11,4 cm (4,5 Zoll) Touchscreen, 5 Megapixel Kamera, HD-Ready Video, Snapdragon 400, 1,2GHz Quad-Core, Windows Phone 8.1) weiß
Wird angeboten von ecpon-gmbh
Preis: EUR 136,00

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Empfehlenswertes und gut verarbeitetes Handy mit unterdurchschnittlichem Akku., 6. Juli 2014
Das Nokia Lumia 630 ist ein augenscheinlich gut verarbeitetes Handy mit einem wirklich gelungenen, intuitiven Betriebssystem - Langzeittests stehen natürlich noch aus. Das Polycarbonat-Gehäuse ist leicht und wirkt trotzdem nicht billig. Es ist auf der Rückseite mattiert und weitestgehend unempfindlich. Das Handy liegt durch den schlanken und eleganten Formfaktor wirklich sehr gut in der Hand. Das Gorilla-Glas widersteht Kratzern, Fingerabdrücke sind durch die optisch wertig erscheinende Verdunklung allerdings sehr deutlich zu erkennen. Der Speicher lässt sich erweitern, der Akku ist problemlos wechselbar (aktuell ist jedoch noch kein Nachkauf möglich).
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Die meisten Einstellungen lassen sich manuell individualisieren, sämtliche Ortungssysteme (z.B. für die Navigation etc.) können deaktiviert werden. Der Bildschirm ist leuchtstark und farbintensiv und wirkt entgegen mancher Behauptung unter normalen Nutzungsbedingungen überhaupt nicht pixelig. Natürlich werden Experten unter abstrusen Beugungswinkeln des Uni-Bodys Pixelabstufungen und Randunschärfen entdecken - insbesondere dann, wenn sie ihre Augäpfel im Achtundsiebziggradwinkel unter mysteriösen Laborbedingungen stundenlang gegen den Bildschirm pressen. Ich komme im Alltag jedoch eher selten dazu und bin mit der Darstellungsleistung sehr zufrieden.
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Die größte Schwachstelle ist leider der Akku. Die Laufzeit ist selbst bei deaktiviertem WLAN und ausgeschaltetem Bluetooth bescheiden. Bei regem SMS-Schriftverkehr und mehreren Telefonaten am Tag sollte man das Ladekabel immer dabei haben (oder sich gleich einen zusätzlichen Power-Akku zum Nachladen zulegen). Anbei: Das Ladekabel ist kein USB-Kabel, sondern benötigt eine Steckdose. Außerdem liegt der Lieferung kein USB-Verbindungskabel für einen Datenaustausch mit dem PC bei (dieses muss extra gekauft werden).
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Die Klangqualität ist leicht dumpf, der Gesprächspartner ist jedoch meistens gut verständlich und ausreichend laut zu vernehmen (dies gilt auch für die Freisprechfunktion über den integrierten Lautsprecher). Von allen Handys, die ich im Gebrauch hatte, zählt das Lumia 630 klanglich zu den besseren Mobiltelefonen und braucht keinen Vergleich mit deutlich teureren Geräten zu scheuen.
Die Fotoqualität ist für eine 5-Megapixel-Handycam in Ordnung. Man sollte jedoch gemessen an dem veranschlagten Kaufpreis keine Wunder erwarten. Dennoch sind die erbrachten Fotostrecken im Abgleich zu den technischen Daten besser, als es noch bei älteren 5-MP-Modellen der Fall war. Wer sein Handy jedoch dauerhaft als Fotokamera nutzen möchte, muss ganz klar zu teureren und spezialisierten Modellen greifen.
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Fazit: Tolles Betriebssystem, gute Verarbeitung, solide Technik - für den günstigen Kaufpreis ist das Lumia 630 definitiv eine Empfehlung wert. Ich nutze es sehr gern, es macht Spaß. Spiele-Fans, Technik-Freaks und Handy-Fotografen werden mit dem Lumia 630 eher nicht glücklich - preisbewusste Normalnutzer hingegen schon, da hier viel Gegenwert für den geforderten Kaufpreis geboten wird und man durch die überschaubaren Anschaffungskosten nicht gleich einen Herzinfarkt bekommt, wenn einem das Handy mal aus der Hand fällt. Das sehr gute Gesamtbild wird für mich lediglich durch den relativ leistungsschwachen Akku getrübt. Für Vielnutzer, die häufig unterwegs sind, ist eine zusätzliche Kraftquelle zum Aufladen zwischendurch unumgänglich.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 6, 2014 8:51 PM MEST


Kodak Zi8 Pocket-Camcorder (SD Karte, 6,4 cm (2,5 Zoll) Display) schwarz
Kodak Zi8 Pocket-Camcorder (SD Karte, 6,4 cm (2,5 Zoll) Display) schwarz

131 von 136 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Jackentaschenkino, 24. Januar 2010
Vor dem Kauf der Kodak-Zi8-Pocket-Kamera sollte man sich zunächst darüber Gedanken machen, für welche Einsatzzwecke das Produkt in Praxis verwendet werden soll. Grundsätzlich kann niemand erwarten, mit einer Kamera, die kaum größer als ein modernes Handy ist, Kinofilme zu drehen. Zumindest gibt das der momentane(!) Stand der Technik nicht her. Die Zi8 bietet allerdings eine Vielzahl von tollen Ansätzen und eine (bei geübter Bedienung) wirklich beeindruckende Bildqualität.

--------- Erste Eindrücke
Die Bedienung der Kamera ist simpel, weitestgehend intuitiv und auch ohne ein intensives Studium der Bedienungsanleitung möglich. Kodak bildet im Menü Symbole ab, die zur manuellen Konfiguration genutzt werden können. Nicht jedes dieser Symbole ist auf den ersten Blick einer logischen Funktion zuzuweisen. Ein Menü in Textform sieht zwar nicht so schön aus, wäre aber vielleicht eine bessere Lösung gewesen. Grundsätzlich kann man gleich nach dem Kauf der Kamera mit dem Filmen beginnen. Sie ist leicht (110 Gramm + Akku) und liegt praxisgerecht in der Hand. Die im Vergleich zu einigen anderen Mini-Cams etwas größere Breite ist unproblematisch und erklärt sich durch ein das 2,5-Zoll-LCD-Farbdisplay mit 230.000 Bildpunkten (Flip Ultra/ Mino/ Creative Vado besitzen jeweils nur ein 2-Zoll-Display). Dafür ist das Gehäuse etwas schlanker (dünner), als das der Konkurrenzmodelle. In der Praxis erweist sich das gößere Display als sehr hilfreich, da mit kleinen Mini-Cams ausschließlich im Live-View-Modus gearbeitet wird und man auf eine möglichst gute und detaillierte Display-Ansicht angewiesen ist. Die Verarbeitung ist etwas plastiklastig, nicht nur tatsächlich, sondern auch im Hinblick auf das haptische Empfinden. Die Zi8 wirkt zwar nicht klapprig, aber etwas mehr Alluminium hätte dem Gehäuse der Kamera gut getan. Außerdem ist das gehäuse sehr Empfindlich, wenn es um Fingerabdrücke geht. Die Anschlüsse (toll: High-Speed-USB 2.0, AV-Ausgang, HDMI, Gleichstromeingang, externe Mikrofonbuchse mit Stereounterstützung) verbergen sich hinter etwas labil wirkenden, dehn- und biegsamen Kunststoffabdeckungen. Metallscharniere oder -schübe wären eine vertrauenserweckendere Konstruktion gewesen. Na gut, die Bauweise der Mini-Cam ist selbstverständlich auf den günstigen Preis und eine durch die Konstrukteure angestrebte Gewichtsreduktion zurück zu führen. Die Verarbeitung kann grundsätzlich als gut bewertet werden und ist für den Preis angemessen. Die Qualitätsenticklung bietet jedoch Spielraum nach oben.

---------- Erfahrungen aus der Praxis
Die Zi8 könnte etwas schwerer sein. Das geringe Gewicht sorgt in Kombination mit der Kompaktheit des Gehäuses hier und da für unnötige Verwacklungen. Man braucht eine sehr ruhige Hand oder ein Stativ, um richtig gute Ergebnisse erziehlen zu können. Die Bildqualität an sich ist hervorragend und die HD-Technologie ermöglicht lupenreine und fein strukturierte Filmaufnahmen, die wirklich jedes Detail abbilden. Einzelne Wassertropfen oder Schneeflocken werden gestochen scharf abgebildet. Im Vergleich zu Kameras ohne HD-Aufnahmefunktion sollte man jedoch weitestgehend auf schnelle Schwenkbewegungen verzichten. Die Fülle an Bildinformationen überfordert ansonsten den 2,5"-CMOS-Sensor und führt zu einem leichten "Verschwimmen" des aufgenommenen Materials. Die "Entdeckung der Langsamkeit" gewinnt bei der Bedienung der Zi8 eine ganz neue Bedeutung. Das Modell von Kodak bietet verschiedene Aufnahmemodi: 1920 x 1080 Pixel bei 30 Bildern pro Sekunde (1080p), 1280 x 720 Pixel bei 60 (!) oder 30 Bildern pro Sekunde (720p), WVGA (848 x 480 Pixel) und Stehbilder (Fotos) mit 5,3 MP im 16:9-Bildschirmformat, interpoliert. Die ausgewiesenen Konkurrenzmodelle Flip Ultra bzw. Mino und Creative Vado schaffen nur 720p mit 30 Bildern pro Sekunde. Insbesondere bei Aufnahmen, die später als Zeitlupe abgespielt werden sollen, sind 60 Bilder pro Sekunde nicht zu unterschätzen und führen zu glasklaren Slow-Motion-Darstellungen. Die Möglichkeit, mit der Zi8 Fotos zu schießen, ist eher ein positiver Nebeneffekt, als wirklich notwendig. Allzu hohe Anspruche sollte man hier nicht stellen. Eine weitere, sehr hilfreiche Funktion, die keines der genannten Vergleichsmodelle bietet, ist der Macro-Modus der Zi8 (Focusbereich: 15 cm). Hiermit lassen sich auch kleinste Motive (z.B. Insekten) formatfüllend und detailreich abfilmen. Dabei fällt auf, dass die Kamera die der Linse nahen Objekte durch eine geringe Tiefenschärfe vom Hintergrund abhebt (vorne scharf, im Hintergrund unscharf), was den Aufnahmen einen sehr professionellen Anstrich verleiht. Generell arbeiten die Scharfstellung, die Kontrastierung, die Farbgebung und die Belichtungsparameter (ISO-Empfindlichkeitsspektrum von 50-800) der Zi8 ausschließlich automatisch. Ein Eingriff in die Voreinstellungen ist nicht möglich - in den meisten Fällen aber auch nicht notwendig, da die Automatiken recht zuverlässig arbeiten und im Allgemeinen für gute Darstellungsleistungen sorgen. Hin und wieder kommt es bei der automatischen Schärferegelung zu Interessenkonflikten und Motive, die sich zu nah an der Kamera befinden, werden im Vergleich zum Umfeld etwas unscharf abgebildet. Wenn man sich aber erstmal an diese Tücke gewöhnt hat, kann man sie meistens umgehen, indem man einfach genügend Abstand zum Motiv einhält. Die Tatsache, dass man bei Aufnahmen im Dunkeln bzw. in der Dämmerung keine Wunder erwarten kann, ist in dieser Preisklasse selbstverständlich. Immerhin sind die Ergebnisse bei schlechten Lichtverhältnissen größtenteils noch einigermaßen brauchbar und deutlich besser, als bei den meisten vergleichbaren Mini-Cams.

Größere Hindernisse offenbaren sich im alltäglichen Gebrauch an anderen Stellen: Es ist ratsam, den Bildstabilisator abzuschalten, da er durch seine permanenten Bemühungen, Verwacklungen auszugleichen, zu Bildschwingungen führt, welche die Qualität des abgefilmten Materials negativ beeinträchtigen. Das ist jedoch verständlich, da Bildstabilisatoren selbst in vielen Fotokameras im Umgang mit Einzelbildern Schwierigkeiten haben, Verwacklungen auszugleichen - wie soll das bei 30 oder 60 Bildern pro Sekunde funktionieren? Eine derartige Rechenleistung kann man zur Zeit von einer kleinen Mini-Cam (noch) nicht erwarten. Ein weiteres Handicap ist der in das Gehäuse integrierte USB-Stick. Er ist nur waagerecht ausklappbar und nicht etwa auszieh- oder verlängerbar, was beim direkten Überspielen der Video-Dateien auf den PC hinderlich ist, da man nie genau weiß, wo man die Mini-Cam ablegen soll. Ich habe mir zu diesem Zweck eine Unterlage aus einem alten Karton gebastelt. Ein anderer Kritikpunkt ist der - bei der kompakten Bauweise verständlich - fehlende optische Zoom. Der vierfache Digital-Zoom ist ohne Stativ kaum zu gebrauchen, da er zu extrem verwackeltem Bildmaterial führt. Logisch, da sich das normale (unumgängliche) Zittern in der Hand im Vergleich zum Anstieg der Vergrößerung potentiert. Schade ist auch, dass das Umschalten vom Marcromodus in den Weitwinkelmodus nur über eine Schiebetaste möglich ist, was beim Aufnehmen deutlich zu hören und zu sehen (Ruckeln) ist. Ein weicherer Übergang mit Zoom-Effekt wäre hier wünschenswert. Eine letzte Kritik verdient das Aufladen des Akkus - das gelingt nur über die Kamera selbst, wenn sie mit einer Steckdose verbunden wird. Bei der Verwendung von Ersatz-Akkus ist man somit gezwungen, diese beim Aufladen direkt im Gerät zu wechseln (was zwar unproblematisch funktioniert, aber nicht optimal gelöst wurde). Eine externe Ladestation würde den Einsatz zusätzlicher Akkus vereinfachen. Bei aller Kritik sollte man allerdings nicht vergessen, dass die Entwicklung der Mini-HD-Kameras erst am Anfang steht und die Bildqualität trotz aller Schwächen im Detail wirklich fantastisch ist. Die Kinderkrankheiten der HD-Technologie und die damit verbundenen Handhabungsdefizite entsprechender Kameras sind auch bei vielen deutlich teureren und größeren Modellen vorhanden. Fast schon professionell: Die Zi8 verfügt über einen externen Mikrofonanschluss mit Stereoton(!). Auf diese Weise lässt sich der für die kompakte Größe des Geräts generell gute Ton auf ein wirklich brilliantes Klangergebnis steigern.

---------- Fazit
Die Zi8 von Kodak ist derzeit die beste Jackentaschen-HD-Kamera, die man auf dem Markt finden kann. Die selbst gedrehten Videos reagieren zwar empfindlich auf manuelle (Hand-)Bewegungen und sind ohne Stativ etwas zittrig oder leicht verwackelt, aber gemessen an Preis und Größe können die Ergebnisse derzeit als Maßstab für Mini-Cams bezeichnet werden. Die Zi8 ist keine Kamera für professionelle Filmemacher oder anspruchsvolle Hobbyregisseure mit höheren cineastischen Ansprüchen, sondern eher für den schnellen Gebrauch zwischendurch konzipiert worden. Sie wird insbesondere den Bedürfnissen von Spontan- und Experimentalfilmern, Jugendlichen, Youtube-Fans und Einsteigern gerecht. Schärfer und klarer als vergleichbare analoge Filmkameras oder die Resultate von günstigen Fotokameras mit additivem HD-Filmmodus sind die Erzeugnisse der Zi8 allemal - wenn man das kaum vermeidbare, leichte bis deutliche Bildzittern bei Freihandaufnahmen hinsichtlich der Qualitätsbewertung hinter den Anspruch auf detailscharfe Abbildungen stellt. Im Vordergrund der Entwicklung der Zi8 stand eindeutig eine möglichst einfache Bedienbarkeit - und diesem Anspruch wird die Kamera gerecht. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr zufrieden stellend, aller begründeten Kritiken zum Trotz. Ich empfehle für den alltäglich Gebrauch den Zukauf eines Stativs (1/4" Standard) zur Reduktion des angesprochenen Verwackelns, eines Zusatzakkus (KODAK Li-Ionen-Akku KLIC-7004) und einer gepolsterten Aufbewahrungstasche (größer als 113,2 x 62,0 x 21,5 mm), gegebenfalls mit Fächern für das Ladekabel oder Ersatz-Akkus. Im Lieferumfang ist keine Speicherkarte enthalten! Mindestens 16GB (Class 6) sollten es schon sein (ca. 3-4 Std. Aufnahme bei höchster Qualität). Der 128 MB Speicher (intern) ist viel zu klein. Allerdings ist die Verwendung von Speicherkarten insbesondere im Urlaub gegenüber einem fest eingebauten Speicher ohne Kartennutzungsoption ein Vorteil (Flip Mino/ Ultra/ Creative Vado besitzen nur in das Gerät integrierte Speichermöglichkeiten). Bei Bedarf kann man sich für die Zi8 mehrere SD-/SDHC-Karten zulegen, womit der Kreativität keine Grenzen mehr gesetzt sind. Ansonsten ist der Lieferumfang inklusive einem Akku, einem Netzteil, einem HDMI und AV-Kabel, einer Handschlaufe, einem Benutzerhandbuch und einer auf der Kamera enthaltenen Software zum Überspielen auf den PC sehr umfangreich und kundenfreundlich. Tipp: Kodak bietet im Internet kostenlos Updates für die Zi8 an - was an dieser Stelle erwähnt werden sollte, da es längst nicht selbstverständlich ist.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 20, 2010 9:56 AM CET


Pentax K-x SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LiveView, HD Videofunktion) Double Zoom Kit inkl. DAL 18-55 und DAL 50-200
Pentax K-x SLR-Digitalkamera (12 Megapixel, LiveView, HD Videofunktion) Double Zoom Kit inkl. DAL 18-55 und DAL 50-200

95 von 99 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau!, 9. Januar 2010
Die Pentax K-x, in einigen Vergleichen und Reviews begrifflich irreführenderweise als "Einsteigerkamera" bezeichnet, kann als Konkurrent der Canon EOS 500D oder der Nikon D5000 betrachtet werden. Allerdings belegen unabhängige (wichtig!) Tests professioneller Fotografen, dass die Detailzeichnung und das Rauschverhalten der Pentax K-x (im Sinne der Gesamtbildqualität) sogar über den Ergebnissen der deutlich teureren Nikon D300s oder der Pentax K-7 (Beispiele) liegen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Pentax K-x weitaus mehr zu bieten hat, als viele andere SLRs. Im Folgenden möchte ich kurz auf die Bedienung, Möglichkeiten der Konfiguration/ Ausstattung, Erfahrungen aus der Praxis, die Bildqualität und Tipps zum Kauf eingehen.

----- Die Bedienung:
Die Pentax-K-x zeichnet sich durch eine intuitive und auf kluge Weise simplifizierte Bedienbarkeit aus. Alle Knöpfe und Räder (1) liegen genau dort, wo man sie erwartet. Es ist den Konstrukteuren gelungen, Einsteigern in die Spiegelreflex-Fotografie eine unkomplizierte und übersichtliche Menüstruktur (nachträglich veränderbar) zu präsentieren - bei einem gleichzeitig hohen Umfang an vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten, was wiederum insbesondere für Semiprofis und Profis interessant ist. Meine persönlichen Vergleiche mit der Canon EOS 500d, der Sony Alpha 380 und der Nikon D5000 haben aufgezeigt, dass sich derzeit keine andere Kamera derart schnell und einfach (spontan) handhaben lässt, wie die Pentax K-x. Offensichtlich war ein primäres Kriterium im Lastenheft der Entwickler, eine SLR zu produzieren, die einfach Spaß macht - Auftrag erfüllt!

----- Möglichkeiten der Konfiguration/ Ausstattung:
Entgegen ihrer sehr einfachen Bedienbarkeit weist die Pentax K-x eine höhere Ausstattung als ALLE vergleichbaren SLRs aus. Nahezu alle Einstellungen, die das Fotografen-Herz begehrt, lassen sich manuell verändern bzw. konfigurieren. Eine Tastenbelegung mit Sonderfunktion ist ebenso möglich, wie eine Einflussnahme auf das gesamte Speicherverhalten (ISO, Belichtung, Weißabgleich, etc.) der Kamera. Der Autofokus der K-x arbeitet mit 11 Messfeldern und wegweisenden 9 Kreuzsensoren (Nikon D5000: 11/1, Canon EOS 500d: 9/1, Sony Alpha 380: 9/1) und ist sehr "treffsicher". Der Bildstabilisator der K-x befindet sich wie bei der Sony Alpha 380 im Gehäuse (beweglich gelagerter Sensor), was die Kosten für nachträglich anzuschaffende Objektive erheblich(!) reduziert (die 500D und die D5000 benutzen bildstabilisierte Objektive = höhere Folgekosten). Der maximale Empfindlichkeitsbereich der Pentax K-x ist mit der Canon vergleichbar: Per Sonderfunktion ist ISO 12.800 möglich. Der reguläre ISO-Bereich reicht bis 6400 (Canon, Sony und Nikon: 3200). Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingugen meistert die K-x besser als die preislich vergleichbaren Konkurrenzmodelle (und sogar darüber hinaus!). Auch die Zunahme des Rauschverhaltens in den Bildecken ist deutlich geringer als bei der EOS 500D und der D5000, was zu einer konstanteren Gesamtbildqualität führt. Das Blickfeld des Suchers bietet einen 96-prozentigen Sichtbereich (Canon, Nikon, Sony: 95%). Der Monitor ist mit 2,7 Zoll und 230.000 Pixeln vergleichbar mit dem der Nikon D5000 und der Sony Alpha 380, allerdings feststehend und nicht etwa kipp- (Sony) oder schwenkbar (Nikon). Da man in der Praxis generell zu Gunsten längerer Akkulaufzeiten jedoch primär den optischen Sucher bevorzugt und vermutlich eher seltenen auf die Live-View-Funktion (Bildvorschau am Monitor) zurückgreift, ist dieses Ausstattungsmerkmal für die meisten Fotografen nicht sonderlich kaufentscheidend, sondern eher eine "Spielerei" - zumal die 230.000-Pixel-Darstellung der K-x (ebenso wie bei der Nikon D5000, Canon: 920.000 Pixel) absolut gelungen ist und in der Praxis nicht negativ auffällt bzw. definitiv keinen "Qualitätsmangel" darstellt. In der Artefakt-Darstellung (ungewollte künstliche Strukturen/ Verzeichnungen in feinen Detailaufnahmen) schlägt die Pentax ALLE Konkurrenzprodukte - größtenteils sogar signifikant! Die übrige Ausstattung ist mit allen nur erdenklichen Eingriffsmöglichkeiten in Blende/ Belichtung, Schärfe/ Fokussierung, Kontrastierung/ Schattenaufhellung, Mehrfachbelichtung, HDR-Aufnahme, Verzeichniskorrektur(!), Farbschematisierung und -manipulation (gibt es in diesem Umfang nur bei Porofi-SLRs), HDR-Video-Funktion (sehr detailreich und flüssig (1280x720/30fps), deutlich schärfer und "ruckelfreier" als bei der Canon 500D oder der Nikon D5000), Staubentfernung usw. mehr als zufrieden stellend und derart umfangreich, dass man sich vor lauter Begeisterung schon mal in den Weiten der kreativien Optionen verlieren kann. Im Vergleich zu allen derzeit vergleichbaren SLR-Kameras bietet die Pentax K-x nicht nur die umfangreichste Ausstattung, sondern auch noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis - und das mit Abstand.

----- Erfahrungen aus der Praxis:
Anschalten und los. Die Blenden- und Programmautomatiken (Makro, Portrait, Sport, Landschaft, Nachtaufnahme etc.) arbeiten sehr präzise und zuverlässig - auch ohne manuellen Eingriff in die kamerainternen Konfigurationsvariablen. Das Gehäuse ist klein, lässt sich aber auch mit sehr großen Händen sehr gut(!) festhalten. Entgegen der Canon EOS 500D und der Nikon D5000 liegt der kleine Finger der rechten Hand in diesem Fall unter dem Gehäuse. Bei den SLRs von Canon und Nikon, deren Body geringfügig größer ist, kann sich der kleine Finger nicht entscheiden, ob er versuchen soll, deren Haltegriff zu fassen oder ob es vorteilhafter ist, sich in einer etwas unbequemen Haltung unter das Gehäuse zu schieben. Die Verarbeitung ist - typisch für Pentax - top. Zwar besteht die K-x, wie auch die Canon 500D, die Sony Alpha 380 und die Nikon D5000, größtenteils aus Plastik - jedoch fühlt sie sich trotzdem sehr wertig und stabil an. Ein abgedichtetes Magnesiumgehäuse wie bei der Pentax K-7 oder der Canon 50D wäre super, würde jedoch den Kaufpreis der K-x deutlich anheben. Ich habe bereits Aufnahmen im Schneegestöber bei Eiseskälte (-15 Grad) angefertigt - und die K-x hat keine Blessuren davon getragen. Wer nicht unbedingt im strömenden Regen oder in vernichtenden Sandstürmen fotografieren will/muss, wird mit der Verarbeitungsqualität der K-x absolut zufreiden sein. Die SLR von Pentax ist leicht - aber überhaupt(!) nicht "klapprig" oder "billig" (Edelstahlchassis + Metallbajonett + Polycarbonatgehäuse = wie aus einem Guss). Bei längeren Foto-Sessions ist das geringe Gewicht mitunter sehr vorteilhaft. Das Zusatzdisplay auf der Oberseite (eine klassische Eigenschaft preislich höher angsetzter SLR-Modelle) vermisse ich nicht. Als Akkus dienen wiederaufladbare Batterien (4 AA, ein Alleinstellungsmerkmal der Pentax K-x). Das hat Vor- und Nachteile: Die Akkus halten nicht ganz so lang wie Spezial-Akkus, allerdings geht einem "nie der Saft aus" - Tankstellen mit Nachtbetrieb sei Dank. In der Praxis sind mit guten Akkus (siehe unten/ Tipps zum Kauf) etwa 400-1200 Fotos möglich - je nachdem, wie oft man die Live-View-Funktion, die Wiedergabe von Bildern, Video-Aufzeichnungen oder die manuellen Einstellungsmöglichkeiten nutzt. Des Weiteren zeigt sich in der Praxis, dass die K-x nicht nur schnell aufnahmebereit ist, sondern mit 4,3 Bildern pro Sekunde (JPG: 17 in Folge, RAW: 5 in Folge) auch sehr schnell fokussiert und auslöst (Nikon D5000: 4 B/S, Canon EOS 500D: 3,4 B/S, Sony Alpha 380: 2,8 B/S).

----- Die Bildqualität:

Fantastisch. Während ich es gewohnt war, von 20 Bildern einer Serie maximal 1 Foto ausstellungsfertig nutzen zu können, ist der Verschnitt mit der Pentax auf ca. 3:1 geschrumpft. Das Rauschverhalten ist 1-A und die Detailschärfe (ein typisches Qualitätsmerkmal für Pentax-Kameras) hervorragend. Pentax-Kameras litten in der Vergangenheit (z.B. K200D/K-7) unter einem Interessenkonflikt: Maximale Darstellungsschärfe (positiv) brachte ein höheres Rauschverhalten (negativ) mit sich. Durch den Einsatz des neuen CMOS-Sensors von Sony gelang es Pentax bei der K-x, das Rauschverhalten bei nahezu gleichbleibender Detailschärfe deutlich zu reduzieren (besser als bei der Sony Alpha 380). Bis ISO 800 ist kaum Qualitätsverlust bemerkbar. ISO 1600 ist gut bis ok, ISO 3200 zu großen Teilen (abhängig vom Motiv) gerade noch bis DIN-A-2 verwertbar. ISO 6400 und ISO 12.800 sind tatsächlich noch annehmbar (gemessen am Posterformat). Erstaunlich: Wendet man spezielle Fotobearbeitungsprogramme an, die das Rauschen aus den Bildern heraus rechnen, sind sogar Aufnahmen bis ISO 6400 postertauglich und ISO 12.400 genügt teilweise noch für tolle DIN-A-3-Abzüge (mit Abstrichen). Die Nikon D5000, die Canon EOS 500D und sogar die Nikon D300S oder die Pentax K-7 können hinsichtlich der Bildqualität jedenfalls bei genauerer Bertrachtung nicht mit der Pentax K-x konkurrieren. Einem Laien mag dies nur partiell auffallen, professionellen oder ambitionierten Fotografen hingegen mitunter deutlich. Die Canon EOS 500D bietet zwar mit 15,1 Mio. Pixeln (Pentax K-x: 12,4 Mio.) eine höhere Gesamtauflösung, aber der CMOS-Sensor ist mit 22,3 x 14,9 mm (Pentax: 23,4 x 15,6 mm) kleiner als bei der Pentax-SLR (= Verlust von Detailschärfe und weniger Lichtreflexion pro Pixel). Der Sensor der Nikon ist mit 23,6 x 15,8 mm etwas größer, allerdings wirken die Bilder der D5000 "schwammiger" und scheinen zumindest optisch (Test bestätigen dies nicht!) eine geringere Detailauflösung als die Pentax K-x zu bieten. Ein weiterer Vorteil der Pentax K-x ist die Möglichkeit, Bilder als JPG, RAW oder RAW+ abzuspeichern. Hierbei verwendet Pentax das DNG-Format (generell kompatibler zu Bildbearbeitungsprogrammen, insbesondere zu Photoshop). Die Kompressionsrate der JPG-Fotos beträgt bei der Pentax K-x 1:6 - was keinen "sichtbaren" Qualitätsverlust im Vergleich zu RAW-Aufnahmen bedeutet (Grenze: 1:7, Canon EOS 500D: 1:9, Nikon D5000: 1:8, Sony Alpha 380: 1:11).

----- Tipps zum Kauf:
Die verschiedenen Bundle-Pakete werden mit älteren Objektiven ausgeliefert. Besser: Das Gehäuse separat kaufen und die neuen Objektive gesondert bestellen. Beim Standartobjektiv "Pentax smc-DA 50 - 200 mm / 4,0 ~ 5,6" unbedingt auf die Bezeichnung "II (2)" achten, da das erste noch mit Plastik-Scharnier ausgestattet war - wohingegen das neue ein Metall-Scharnier besitzt (ist stabiler). Auch die Auto-Focus-Eigenschaften wurden geringfügig verbessert. Ein gutes und günstiges Standart-Zoom-Objektiv ist das "Sigma 55-200mm 4-5,6 DC". Als günstiges Reise-Tele-Allround-Objektiv empfiehlt sich das "Tamron AF 18-250mm 3,5-6,3 Di II LD ASL". Hinsichtlich der Akku-Batterien haben sich die qualitativ hochwertigen "Sanyo eneloop AA Mignon" als sehr zuverlässig erwiesen (äußerst geringe Entladung auch bei längerer Nichtbenutzung). Im Lieferumfang (unbedingt beachten!) der Kamera im Bundle Paket sind an für sich 4 dieser Batterien + 1 Ladegerät enthalten. Das Ladegerät von Sanyo ist jedoch überaus simpel und eher unzuverlässig - mitunter weist es Fehlfunktionen auf. Besser: Das günstige und reisetaugliche "Ansmann Photo Cam 4 Ladegerät" mit digitaler Statusanzeige extra bzw. nachträglich kaufen. Ach, und: Display-Schutz-Folie nicht vergessen :)

----- Fazit:
Die Pentax K-x als ein "ultimatives Meisterwerk der Technik" zu bezeichnen, wäre sicherlich inkorrekt. Dennoch ist sie ein wegweisendes Konstrukt des derzeit technisch Machbaren - und das zu einem sehr günstigen Preis. Die SLR ist sehr gut ausgestattet und erstklassig verarbeitet, macht extrem viel Spaß, liefert einwandfreie Bilder, bietet viele Features von Profi-SLRs und ist sowohl stylisch (auch in verschiedenen Farben erhältlich), als auch handlich. Wozu kompliziert, wenn es auch einfach geht? Auf Grund meiner Praxiserfahrungen kann eine absolute Kaufempfehlung für Amateure und Semi-Profis aussprechen. Die K-x schlägt sowohl die Canon EOS 500D, als auch die Nikon D5000 und die Sony Alpha 380 im Hinblick auf Ausstattung, Konfigurationsvielfalt und Bildqualität um Längen (das belegen sowohl meine Erfahrungen, als auch unabhängige(!) Tests). Sie macht sogar preislich höher angesiedelten Kameras wie der Nikon D300s, der Sony Alpha 500/ 550 oder der Pentax K200D/ Pentax K-7 ernsthaft Konkurrenz - und das zu einem Einsteigerpreis. Die Einfachheit der Bedienung und die vielzähligen Konfigurationsmöglichkeiten sind vorbildlich. Die marginalen Defizite im Vergleich zu professionellen SLRs sind durchaus zu verschmerzen: Das zweite Display auf der Kameraoberseite vermisst kaum jemand und die höhere Auflösung über 12,1 Mio. Pixel ist nur wichtig für Poster weit über ein DIN-A-2-Format hinaus. Die Verarbeitung ist auch ohne Magnesium-Gehäuse sehr gut, wertig und absolut alltagstauglich. Auch die Folgekosten - ein nicht zu unterschätzendes Kaufkriterium(!) - bleiben überschaubar: Dank des integrierten Bildstabilisators sind auch qualitativ ansprechende/hochwertige Objektive relativ günstig. Die Nutzung simpler AA-Batterien (4) hat in der Praxis etwas für sich. Nachträgliche Anschaffungen für die Canon EOS 500D oder die Nikon D5000 sind insgesamt deutlich höher (Akkus, Objektive) - ohne sich im Vergleich zur K-x in der Bildqualität oder im alltäglichen Umgang zu rentieren. Am Ehesten ist die Sony Alpha 380 mit der Pentax K-x vergleichbar - allerdings ist die Ausstattung der K-x umfangreicher, die Bildqualität besser und die Sony bietet keine HD-Movie-Funktion (bei der K-x wirklich hervorragend). Das schwenkbare Display der Sony Alpha 380 ist in der Praxis eher unwichtig. Mit der K-x gelingen sowohl ambitionierten Fotografen, als auch Hobbyknipsern, erstaunlich gute Bildergebnisse (auch unter sehr schwierigen Lichtverhältnissen).
Kommentar Kommentare (10) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 6, 2011 2:47 AM CET


Pentax K-x - Digitalkamera - SLR - 12,4 Mpix - nur Gehäuse - Schwarz (16701)
Pentax K-x - Digitalkamera - SLR - 12,4 Mpix - nur Gehäuse - Schwarz (16701)

25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eierlegende Wollmilchsau!, 9. Januar 2010
Die Pentax K-x, in einigen Vergleichen und Reviews begrifflich irreführenderweise als "Einsteigerkamera" bezeichnet, kann als Konkurrent der Canon EOS 500D oder der Nikon D5000 betrachtet werden. Allerdings belegen unabhängige (wichtig!) Tests professioneller Fotografen, dass die Detailzeichnung und das Rauschverhalten der Pentax K-x (im Sinne der Gesamtbildqualität) sogar über den Ergebnissen der deutlich teureren Nikon D300s oder der Pentax K-7 (Beispiele) liegen. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Pentax K-x weitaus mehr zu bieten hat, als viele andere SLRs. Im Folgenden möchte ich kurz auf die Bedienung, Möglichkeiten der Konfiguration/ Ausstattung, Erfahrungen aus der Praxis, die Bildqualität und Tipps zum Kauf eingehen.

----- Die Bedienung:
Die Pentax-K-x zeichnet sich durch eine intuitive und auf kluge Weise simplifizierte Bedienbarkeit aus. Alle Bedienungsknöpfe (+ 1 Rädchen) liegen genau dort, wo man sie erwartet. Es ist den Konstrukteuren gelungen, Einsteigern in die Spiegelreflex-Fotografie eine unkomplizierte und übersichtliche Menüstruktur (nachträglich veränderbar) zu präsentieren - bei einem gleichzeitig hohen Umfang an vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten, was wiederum insbesondere für Semiprofis und Profis interessant ist. Meine persönlichen Vergleiche mit der Canon EOS 500d, der Sony Alpha 380 und der Nikon D5000 haben aufgezeigt, dass sich derzeit keine andere Kamera derart schnell und einfach handhaben lässt, wie die Pentax K-x. Offensichtlich war ein primäres Kriterium im Lastenheft der Entwickler, eine SLR zu produzieren, die einfach Spaß macht - Auftrag erfüllt!

----- Möglichkeiten der Konfiguration/ Ausstattung:
Entgegen ihrer sehr einfachen Bedienbarkeit weist die Pentax K-x eine höhere Ausstattung als ALLE vergleichbaren SLRs aus. Nahezu alle Einstellungen, die das Fotografen-Herz begehrt, lassen sich manuell verändern bzw. konfigurieren. Eine Tastenbelegung mit Sonderfunktion ist ebenso möglich, wie eine Einflussnahme auf das gesamte Speicherverhalten (ISO, Belichtung, Weißabgleich, etc.) der Kamera. Der Autofokus der K-x arbeitet mit 11 Messfeldern und wegweisenden 9 Kreuzsensoren (Nikon D5000: 11/1, Canon EOS 500d: 9/1, Sony Alpha 380: 9/1) und ist sehr "treffsicher". Der Bildstabilisator der K-x befindet sich wie bei der Sony Alpha 380 im Gehäuse (beweglich gelagerter Sensor), was die Kosten für nachträglich anzuschaffende Objektive erheblich(!) reduziert (die 500D und die D5000 benutzen bildstabilisierte Objektive = höhere Folgekosten). Der maximale Empfindlichkeitsbereich der Pentax K-x ist mit der Canon vergleichbar: Per Sonderfunktion ist ISO 12.800 möglich. Der reguläre ISO-Bereich reicht bis 6400 (Canon, Sony und Nikon: 3200). Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingugen meistert die K-x besser als die preislich vergleichbaren Konkurrenzmodelle (und sogar darüber hinaus!). Auch die Zunahme des Rauschverhaltens in den Bildecken ist deutlich geringer als bei der EOS 500D und der D5000, was zu einer konstanteren Gesamtbildqualität führt. Das Blickfeld des Suchers bietet einen 96-prozentigen Sichtbereich (Canon, Nikon, Sony: 95%). Der Monitor ist mit 2,7 Zoll und 230.000 Pixeln vergleichbar mit dem der Nikon D5000 und der Sony Alpha 380, allerdings feststehend und nicht etwa kipp- (Sony) oder schwenkbar (Nikon). Da man in der Praxis generell zu Gunsten längerer Akkulaufzeiten jedoch primär den optischen Sucher bevorzugt und vermutlich eher seltenen auf die Live-View-Funktion (Bildvorschau am Monitor) zurückgreift, ist dieses Ausstattungsmerkmal für die meisten Fotografen nicht sonderlich kaufentscheidend, sondern eher eine "Spielerei" - zumal die 230.000-Pixel-Darstellung der K-x (ebenso wie bei der Nikon D5000, Canon: 920.000 Pixel) absolut gelungen ist und in der Praxis nicht negativ auffällt bzw. definitiv keinen "Qualitätsmangel" darstellt. In der Artefakt-Darstellung (ungewollte künstliche Strukturen/ Verzeichnungen in feinen Detailaufnahmen) schlägt die Pentax alle Konkurrenzprodukte - größtenteils sogar signifikant. Die übrige Ausstattung ist mit allen nur erdenklichen Eingriffsmöglichkeiten in Blende/ Belichtung, Schärfe/ Fokussierung, Kontrastierung/ Schattenaufhellung, Mehrfachbelichtung, HDR-Aufnahme, Verzeichniskorrektur(!), Farbschematisierung und -manipulation (gibt es in diesem Umfang nur bei Porofi-SLRs), HDR-Video-Funktion (sehr detailreich und flüssig (1280x720px), deutlich schärfer und "ruckelfreier" als bei der Canon 500D oder der Nikon D5000), Staubentfernung usw. mehr als zufrieden stellend und derart umfangreich, dass man sich vor lauter Begeisterung schon mal in den Weiten der kreativien Optionen verlieren kann. Im Vergleich zu allen derzeit vergleichbaren SLR-Kameras bietet die Pentax K-x nicht nur die umfangreichste Ausstattung, sondern auch noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis - und das mit Abstand.

----- Erfahrungen aus der Praxis:
Anschalten und los. Die Blenden- und Programmautomatiken (Makro, Portrait, Sport, Landschaft, Nachtaufnahme etc.) arbeiten sehr präzise und zuverlässig - auch ohne manuellen Eingriff in die kamerainternen Konfigurationsvariablen. Das Gehäuse ist klein, lässt sich aber auch mit sehr großen Händen sehr gut(!) festhalten. Entgegen der Canon EOS 500D und der Nikon D5000 liegt der kleine Finger der rechten Hand in diesem Fall unter dem Gehäuse. Bei den SLRs von Canon und Nikon, deren Body geringfügig größer ist, kann sich der kleine Finger nicht entscheiden, ob er versuchen soll, deren Haltegriff zu fassen oder ob es vorteilhafter ist, sich in einer etwas unbequemen Haltung unter das Gehäuse zu schieben. Die Verarbeitung ist - typisch für Pentax - top. Zwar besteht die K-x, wie auch die Canon 500D, die Sony Alpha 380 und die Nikon D5000, größtenteils aus Plastik - jedoch fühlt sie sich trotzdem sehr wertig und stabil an. Ein abgedichtetes Magnesiumgehäuse wie bei der Pentax K-7 oder der Canon 50D wäre super, würde jedoch den Kaufpreis der K-x deutlich anheben. Ich habe bereits Aufnahmen im Schneegestöber bei Eiseskälte (-15 Grad) angefertigt - und die K-x hat keine Blessuren davon getragen. Wer nicht unbedingt im strömenden Regen oder in vernichtenden Sandstürmen fotografieren will/muss, wird mit der Verarbeitungsqualität der K-x absolut zufreiden sein. Die SLR von Pentax ist leicht - aber überhaupt nicht "klapprig" oder "billig" (Edelstahlchassis + Metallbajonett + Polycarbonatgehäuse = wie aus einem Guss). Bei längeren Foto-Sessions ist das geringe Gewicht mitunter sehr vorteilhaft. Das Zusatzdisplay auf der Oberseite (eine klassische Eigenschaft preislich höher angsetzter SLR-Modelle) vermisse ich nicht. Als Akkus dienen wiederaufladbare Batterien (4 AA, ein Alleinstellungsmerkmal der Pentax K-x). Das hat Vor- und Nachteile: Die Akkus halten nicht ganz so lang wie Spezial-Akkus, allerdings geht einem "nie der Saft aus" - Tankstellen mit Nachtbetrieb sei Dank. In der Praxis sind mit guten Akkus (siehe unten/ Tipps zum Kauf) etwa 400-1200 Fotos möglich - je nachdem, wie oft man die Live-View-Funktion, die Wiedergabe von Bildern, Video-Aufzeichnungen oder die manuellen Einstellungsmöglichkeiten nutzt. Des Weiteren zeigt sich in der Praxis, dass die K-x nicht nur schnell aufnahmebereit ist, sondern mit 4,3 Bildern pro Sekunde (JPG: 17 in Folge, RAW: 5 in Folge) auch sehr schnell fokussiert und auslöst (Nikon D5000: 4 B/S, Canon EOS 500D: 3,4 B/S, Sony Alpha 380: 2,8 B/S).

----- Die Bildqualität:
Fantastisch. Während ich es gewohnt war, von 20 Bildern einer Serie maximal 1 Foto ausstellungsfertig nutzen zu können, ist der Verschnitt mit der Pentax auf ca. 3:1 geschrumpft. Das Rauschverhalten ist 1-A und die Detailschärfe (ein typisches Qualitätsmerkmal für Pentax-Kameras) hervorragend. Pentax-Kameras litten in der Vergangenheit (z.B. K200D/K-7) unter einem Interessenkonflikt: Maximale Darstellungsschärfe (positiv) brachte ein höheres Rauschverhalten (negativ) mit sich. Durch den Einsatz des neuen CMOS-Sensors von Sony gelang es Pentax bei der K-x, das Rauschverhalten bei nahezu gleichbleibender Detailschärfe deutlich zu reduzieren (besser als bei der Sony Alpha 380). Bis ISO 800 ist kaum Qualitätsverlust bemerkbar. ISO 1600 ist gut bis ok, ISO 3200 zu großen Teilen (abhängig vom Motiv) gerade noch bis DIN-A-2 verwertbar. ISO 6400 und ISO 12.800 sind tatsächlich noch annehmbar (gemessen am Posterformat). Erstaunlich: Wendet man spezielle Fotobearbeitungsprogramme an, die das Rauschen aus den Bildern heraus rechnen, sind sogar Aufnahmen bis ISO 6400 postertauglich und ISO 12.400 genügt teilweise noch für tolle DIN-A-3-Abzüge (mit Abstrichen). Die Nikon D5000, die Canon EOS 500D und sogar die Nikon D300S oder die Pentax K-7 können hinsichtlich der Bildqualität jedenfalls bei genauerer Bertrachtung nicht mit der Pentax K-x konkurrieren. Einem Laien mag dies nur partiell auffallen, professionellen oder ambitionierten Fotografen hingegen mitunter deutlich. Die Canon EOS 500D bietet zwar mit 15,1 Mio. Pixeln (Pentax K-x: 12,4 Mio.) eine höhere Gesamtauflösung, aber der CMOS-Sensor ist mit 22,3 x 14,9 mm (Pentax: 23,4 x 15,6 mm) kleiner als bei der Pentax-SLR (= Verlust von Detailschärfe und weniger Lichtreflexion pro Pixel). Der Sensor der Nikon ist mit 23,6 x 15,8 mm etwas größer, allerdings wirken die Bilder der D5000 "schwammiger" und scheinen zumindest optisch (Test bestätigen dies nicht!) eine geringere Detailauflösung als die Pentax K-x zu bieten. Ein weiterer Vorteil der Pentax K-x ist die Möglichkeit, Bilder als JPG, RAW oder RAW+ abzuspeichern. Hierbei verwendet Pentax das DNG-Format (generell kompatibler zu Bildbearbeitungsprogrammen, insbesondere zu Photoshop). Die Kompressionsrate der JPG-Fotos beträgt bei der Pentax K-x 1:6 - was keinen "sichtbaren" Qualitätsverlust im Vergleich zu RAW-Aufnahmen bedeutet (Grenze: 1:7, Canon EOS 500D: 1:9, Nikon D5000: 1:8, Sony Alpha 380: 1:11).

----- Tipps zum Kauf:
Die verschiedenen Bundle-Pakete werden mit älteren Objektiven ausgeliefert. Besser: Das Gehäuse separat kaufen und die neuen Objektive gesondert bestellen. Beim Standartobjektiv "Pentax smc-DA 50 - 200 mm / 4,0 ~ 5,6" unbedingt auf die Bezeichnung "II (2)" achten, da das erste noch mit Plastik-Scharnier ausgestattet war - wohingegen das neue ein Metall-Scharnier besitzt (ist stabiler). Auch die Auto-Focus-Eigenschaften wurden geringfügig verbessert. Ein gutes und günstiges Standart-Zoom-Objektiv ist das "Sigma 55-200mm 4-5,6 DC". Als günstiges Reise-Tele-Allround-Objektiv empfiehlt sich das "Tamron AF 18-250mm 3,5-6,3 Di II LD ASL". Hinsichtlich der Akku-Batterien haben sich die qualitativ hochwertigen "Sanyo eneloop AA Mignon" als sehr zuverlässig erwiesen (äußerst geringe Entladung auch bei längerer Nichtbenutzung). Im Lieferumfang (unbedingt beachten!) der Kamera im Bundle Paket sind an für sich 4 dieser Batterien + 1 Ladegerät enthalten. Das Ladegerät von Sanyo ist jedoch überaus simpel und eher unzuverlässig - mitunter weist es Fehlfunktionen auf. Besser: Das günstige und reisetaugliche "Ansmann Photo Cam 4 Ladegerät" mit digitaler Statusanzeige extra bzw. nachträglich kaufen. Ach, und: Display-Schutz-Folie nicht vergessen :)

----- Fazit:
Die Pentax K-x als ein "ultimatives Meisterwerk der Technik" zu bezeichnen, wäre sicherlich inkorrekt. Dennoch ist sie insbesondere im Vergleich zu anderen Kameras dieser Preisklasse ein sehr interessantes Konstrukt und zeigt das derzeit technisc Machbare. Die SLR ist modern, sehr gut ausgestattet und erstklassig verarbeitet, macht extrem viel Spaß, liefert sehr gute bis einwandfreie Bilder, bietet viele Features von Profi-SLRs und ist sowohl stylisch (auch in verschiedenen Farben erhältlich), als auch handlich. Wozu kompliziert, wenn es auch einfach geht? Auf Grund meiner Praxiserfahrungen kann eine absolute Kaufempfehlung für Amateure und Semi-Profis aussprechen. Die K-x schlägt sowohl die Canon EOS 500D, als auch die Nikon D5000 und die Sony Alpha 380 im Hinblick auf Ausstattung, Konfigurationsvielfalt und Bildqualität (das belegen sowohl meine Erfahrungen, als auch unabhängige Tests). Sie macht sogar preislich höher angesiedelten Kameras wie der Nikon D300s, der Sony Alpha 500/ 550 oder der Pentax K200D/ Pentax K-7 ernsthaft Konkurrenz - und das zu einem Einsteigerpreis. Die Einfachheit der Bedienung und die vielzähligen Konfigurationsmöglichkeiten sind vorbildlich. Die marginalen Defizite im Vergleich zu professionellen SLRs sind durchaus zu verschmerzen: Das zweite Display auf der Kameraoberseite vermisst kaum jemand und die höhere Auflösung über 12,1 Mio. Pixel ist nur wichtig für Poster weit über ein DIN-A-2-Format hinaus. Die Verarbeitung ist auch ohne Magnesium-Gehäuse sehr gut, wertig und absolut alltagstauglich. Auch die Folgekosten - ein nicht zu unterschätzendes Kaufkriterium(!) - bleiben überschaubar: Dank des integrierten Bildstabilisators sind auch qualitativ ansprechende/hochwertige Objektive relativ günstig. Die Nutzung simpler AA-Batterien (4) hat in der Praxis etwas für sich. Nachträgliche Anschaffungen für die Canon EOS 500D oder die Nikon D5000 sind insgesamt deutlich höher (Akkus, Objektive) - ohne sich im Vergleich zur K-x in der Bildqualität oder im alltäglichen Umgang zu rentieren. Am Ehesten ist die Sony Alpha 380 mit der Pentax K-x vergleichbar - allerdings ist die Ausstattung der K-x umfangreicher, die Bildqualität besser und die Sony bietet keine HD-Movie-Funktion (bei der K-x wirklich hervorragend). Das schwenkbare Display der Sony Alpha 380 ist in der Praxis eher unwichtig. Mit der K-x gelingen sowohl ambitionierten Fotografen, als auch Hobbyknipsern, erstaunlich gute Bildergebnisse, auch unter sehr schwierigen Lichtverhältnissen.
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Cold Prey - Eiskalter Tod
Cold Prey - Eiskalter Tod
DVD ~ Ingrid Bolsø Berdal
Preis: EUR 9,91

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hollywoodkompatibler Kurzweilgrusel ..., 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Cold Prey - Eiskalter Tod (DVD)
Regisseur Roar Uthaug liefert mit "Cold Prey" einen ambitionierten Horrorfilm in blockbustertauglicher 2.35:1-Hochglanzoptik ab. Die erstklassige Kameraführung und die gelungene, düstere Bildregie dieses norwegischen Teenage-Horror-Thrillers täuschen ein deutlich höhreres Budget vor, als der Crew tatsächlich zur Verfügung stand. Die Synchronisation und der Schnitt präsentieren sich ebenfalls auf hohem Niveau. Die Handlung in einem Satz: Eine Gruppe Teenager muss in einem verlassenen Hotel in den verschneiten Bergen Norwegens zwangskampieren und sieht sich fortan mit einem Eispickelschwinger konfrontiert, der Gäste nicht sonderlich gern hat. Diese Thematik ist nicht neu, aber Regisseur Uthaug gelingt es, einige Geschehnisse in einer großartigen Intensität zu inszenieren. Selbst abgebrühte Horrorfans könnten hieran Gefallen finden. Die sehr beeindruckenden Naturaufnahmen verleihen dem Film darüber hinaus sehr viel Atmosphäre. Einzige Kritikpunkte: a) Hier und da ist der Film vorhersehbar, b) Doppelnahmen für Hauptdarsteller klingen beknackt, c) Diverse, kleinere Logigfehler wären sicherlich zu vermeiden gewesen. Fazit: "Cold Prey" ist ein visuell überzeugender, spannender und partiell mit kreativen Ideen aufwartender Horror-Thriller ohne neue Erkenntnisse, aber sehr unterhaltend und amüsant. Für DVD-Sammler ein Muss - und für all jene empfehlenswert, die Spaß an gruseligen Filmen ohne überflüssige Kunstblutorgien haben.


Ein Schatz zum Verlieben
Ein Schatz zum Verlieben
DVD ~ Matthew McConaughey
Wird angeboten von audiovideostar_2
Preis: EUR 7,97

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kurzweiliger Action-Film mit hohem Spaßfaktor!, 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Ein Schatz zum Verlieben (DVD)
"Ein Schatz zum Verlieben" ist einer dieser Genremix-Action-Filme, die einfach nur Spaß machen, weil sie mehrere Faszetten des Filmemachens in sich vereinen. Viel Spannung trifft auf knackigen Humor, tolle Action-Sequenzen, abwechslungsreiche Dialoge und eine Prise Gefühl. Regisseur Andy Tennant beweist hier nach "Hitch- Der Date Doktor" erneut, dass er über ein gutes Timing verfügt, wenn es um den Zusammenschnitt eines Films geht - allerdings wurde "Ein Schatz zum Verlieben" deutlich höher budgetiert. Kameraführung, Bildregie, Ausstattung und Locations sind top und die Synchronisation passt. Fazit: "Ein Schatz zum Verlieben" ist temporeiches und unterhaltsames Blockbuster-Kino ohne größere Ansprüche. Das gut aufgelegte Ensemble in Starbesetzung (Matthew McConaughey, Kate Hudson und Donald Sutherland) macht diesen in der sonnigen Karibik angesiedelten Schatzsucher-Film im 2.35:1-Format zu einem sehr amüsanten Erlebnis. Vergleiche zu den Filmen "Sahara" oder "Into the Blue" liegen nahe. Für DVD-Sammler und Gelegenheitskonsumenten sehr empfehlenswert.


Deception - Tödliche Versuchung
Deception - Tödliche Versuchung
DVD ~ Hugh Jackman
Wird angeboten von Multi-Media-Trade GmbH - Alle Preisangaben inkl. MwSt.
Preis: EUR 9,39

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Unentschlossen und etwas zäh ..., 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Deception - Tödliche Versuchung (DVD)
Regisseur Marcel Langenegger, der bislang durch Kurzfilme auf sich aufmerksam gemacht hat, versucht sich hier an einem stylischen Hochglanzthriller. Trotz des erfahrenen und durchaus interessanten Ensembles (Hugh Jackman, Ewan McGregor und Michelle Williams) beginnt "Deception" zunächst zwar vielversprechend, flaut dann aber sehr stark ab und steigert sich erst zum Finale wieder. Irgendwie kommt das mitunter unlogische und langatmige Katz-und-Maus-Spiel um Intrigen und Erpressung nicht richtig in Fahrt. Die Bildqualität im 2.35:1-Format ist gut, die Synchronisation eher etwas schwächer. Auch die Werbung für den Film, in der es heißt, es handle sich um einen Erotik-Thriller, ist kaum verständlich - tatsächlich erotisch ist das, was man hier zu sehen bekommt, nicht (vermutlich ein FSK-12-Tribut). Fazit: Abgesehen vom wendenreichen Ende bietet die Story von "Deception" zu wenig Pfiff. Der Film repräsentiert eine nette und kurzweilige Unterhaltung, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Trotz einer technisch akzeptablen Umsetzung schimmert sowohl das begrenzte Budget, als auch die partielle Unentschlossenheit des Autors bzw. des Regisseurs klar durch. Der Filmverleih hat dies vermutlich auch erkannt, weswegen es sich bei "Deception" um eine Direct-to-DVD-Veröffentlichung handelt - in den deutschen Kinos lief der Film gar nicht erst an. DVD-Sammler sollten zugreifen, für Gelegenheitskonsumenten bzw. einen gelungenen DVD-Abend gibt es jedoch deutlich spannendere Filme.


Australia
Australia
DVD ~ Nicole Kidman
Wird angeboten von Eliware
Preis: EUR 4,90

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Emotionsgeladener Blockbuster ..., 27. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Australia (DVD)
Regisseur Baz Luhrmann, der sein Faible für bildgewaltige und gefühlsintensive Filme bereits in seinen Verfilmungen "Moulin Rouge" und "Romeo & Julia" unter Beweis stellte, liefert mit "Australia" ein (wunderschön) kitschiges und optisch sehr beeindruckendes High-Budget-Epos ab. Irgendwo zwischen Farmbesitzern, Viehtreibern, Aborigines und einem Bombardement japanischer Flugstaffeln während des zweiten Weltkrieges erscheint die leidenschaftliche Geschichte um eine aufkeimende Liebe zwischen einem Cowboy und einer Lady, die sich eines Aborigine-Mischlings-Jungen annehmen, zwar nicht immer logisch oder historisch korrekt, ist aber trotzdem sehr fesselnd. Kameraführung, Synchonisation und Ausstattung des Films im 2.35:1-Format bewegen sich auf hohem Niveau, ebenso die schauspielerischen Leistungen der Akteure. Einzig der Umschwung der Handlung nach etwa 90 Minuten (vom 'Cowboy-Viehtreiber-Drama' zum 'Anti-Kriegs-Film') ist nicht leicht nachvollziehbar und erscheint erst auf den zweiten Blick - in Anlehnung an die tatsächlichen Ereignisse dieser Zeit - durchdacht. Der eigentlichen Intention des Films an sich tut das jedoch keinen Abbruch. Wer sich auf den abenteuerlichen Genremix aus 30-Jahre-Epos, Western, Anti-Kriegsfilm, Sozialdrama und Gefühlskino einlassen kann, der dürfte voll auf seine Kosten kommen ... wer hingegen pure Action oder nur sehr seichte, leicht bekömmliche Romantik sucht, könnte enttäuscht werden. Obwohl es in diesem Film zentral um Gefühle und Beziehungen zwischen Menschen geht, ist "Australia" sehr faszettenreich und deswegen schwer zu kategorisieren. Schade: Auf der Einzel-DVD sind kaum Extras vorhanden (lediglich zwei nicht verwendete Szenen).
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 29, 2009 10:20 PM MEST


Identität
Identität
DVD ~ John Cusack
Preis: EUR 6,97

8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender Psycho-Schocker mit Gruselelementen!, 12. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Identität (DVD)
Man könnte "Identität" als James Mangolds horroreske Hommage an Alfred Hitchcock oder Agatha Christi verstehen. In dem hervorragend besetzten Psychothriller des routinierten Regisseurs (u.a. "Copland" und "Walk the Line") geht es heftiger und blutdurchtränkter zur Sache, als es die FSK-Einstufung zunächst vermuten ließe. Zehn sich fremde Menschen finden in einer grausigen Regennacht in einem abgelegenen Hotel zusammen und stellen sowohl fest, dass sie alle am gleich Tag Geburtstag haben, als auch, dass jeder von ihnen etwas zu verbergen hat - und schon beginnt die zu erwartende Dezimierung der ungleichen Gruppe durch einen geheimnissvollen Mörder. So einfach die Story zunächst erscheint, so effizient und verstrickt wurde sie durch eine exzellente Dialogregie und erzählerische Nebenstränge inszeniert. Insbesondere John Cusack und Ray Liotta 'schenken' sich in diesem fesselnden Verwirrspiel der Extraklasse darstellerisch wirklich nichts und präsentieren dem Zuschauer ein packendes Duell. Tricktechnik, Schnitt, Kameraführung und Synchronisation sind von hervorragender Qualität. Fazit: Unheimlich und spannend, verwirrend und intensiv - "Identität" ist ein brillianter und sehr unterhaltsamer Film mit Gänsehautgarantie. Genreübergreifend empfehlenswert!


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