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Rezensionen verfasst von
Jörg K.

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Feindbild (Limited Book Edition)
Feindbild (Limited Book Edition)
Preis: EUR 42,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Thomas Rainer ist ein Kapitalist und das ist auch gut so!, 5. November 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feindbild (Limited Book Edition) (Audio CD)
Meine Gedanken zum Album sind schon ein wenig älter! Hier also mal Rezession von damals: So nunmehr ist Thomas Rainer mit seinem „IMPERIAL AUSTRIAN INDUSTRIAL“ (haha) Projekt Nachtmahr zurück und schickt sich an, ein neues Machwerk mit dem liebreizenden Namen „Feindbild“ unter das Volk zu werfen! Zur Musik von Nachtmahr muss man nichts sagen. Man hasst Nachtmahr oder man liebt Nachtmahr! Und da ich zudem seit geraumer Zeit in die bezaubernde Frl. Plastique verknallt bin und sie bei dem Second Decay Cover „I hate Berlin“ die Gastvocals übernahm, musste ich mir das Album just aus dem Download-Shop für Musikerziehung auf meine Rechenmaschine, die ich liebevoll Körg's Zuse nenne, laden. Neben dem einmal mehr betörend klingenden Plastemädchen befinden sich noch andere prima Lieder in gewohnt imperialer österreichischer Industrial-Qualität auf dem Album! Nachtmahr sind wie das Nutella unter den krachigen Elektro-Combos: man weiß, was man bekommt und man weiß es eben deswegen auch zu schätzen! Und wer Nachtmahr unverständlicherweise in die rechte Ecke stellt, der sollte sich einfach mal „Die Fahnen unserer Väter“ anhören! Nun aber mal zum eigentlichen Grund dieses Ergusses: Provokation! Provokation mäandriert seit der Existenz der „schwarzen“ Szene durch dieselbe! Wumpscut, Kirlian Camera, Death in June und andere hüpfen schon seit Jahren provozierend durch die schwarzberockte Masse! Aber Thomas Rainer hat dieses amüsant provozierende Rumgehopse mit Nachtmahr perfektioniert und zu einer Merchandising-Gelddruckmaschine verwandelt. Wie kein anderer Künstler spielt er mit dem gekünstelten Entsetzen der selbsternannten Weltverbesserungsgutmenschen. Ich schaue mir das Artwork von „Feindbild“ an und muss süffisant Grinsen, da der Captain weiß, dass wieder Unmengen Nachtmahr Merchandising-Artikel (z.B. Nachtmahr-Strampler, Nachtmahr-Bettwäsche, Nachtmahr-Duschbad aus deutsch-österreichischem Wasser etc.) mit dem kleinen uniformierten Mädchen über den Ladentisch gehen werden! Zugleich höre ich auch schon wieder die Myriaden von Unmutsbekundungen ala „Nachtmahr ist rechts“ und bla. Aber gerade die Kritiker der Band verhelfen ihr zu dem Erfolg! Ich kann es nicht verstehen, dass so viele Menschen auf den „gegen Nachtmahr“ Zug aufspringen und sich sogar „gegen Nachtmahr“ Shirts drucken lassen! Merken diese Menschen eigentlich nicht, dass sie die beste Umsonst-Werbeagentur für Nachtmahr darstellen? Diese lächerlich grotesken Diskussionen um die Band bringt die österreichische Merchandising-Invasion aber erst richtig in Fahrt und nimmt den nachtmahresken Widerstandswall handstreichartig! Im Ergebnis dessen stelle ich dann immer wieder amüsiert fest, dass Thomas Rainer ein derb cleverer Geschäftsmann ist, der es wie kein anderer in der Düsterszene versteht, Geld mit dem Image seiner Band zu generieren.Geht mal auf ein Festival und staunt, wieviele Menschen mit dem Nachtmahr-Logo uniformiert im Stechschritt durch die Gegend schwadronieren! Auch ich zähle mich dazu und trage meine Nachtmahr-Obertrikotagen immer wieder gern zum Sonntagsbrunch bei Oma! Ich mag Nachtmahr, ich gehe gern auf die unterhaltsamen Konzerte und hüpfe gern in Captain Körg's (das bin ich) dilettantisch anmutendem Stakkato-Tanzschritt zu „Mädchen in Uniform“, „Can you feel the beat“ oder „Tanzdiktator“ über das düstere Tanzschlachtfeld! In diesem Sinne, freue ich mich, dass Thomas Rainer zu Recht weiterhin jede Menge Euronen (auch meine) zählen darf. Ich werde jetzt erst einmal an die Kleiderwand gehen und gucken, wieviel „Mädchen in Uniform“ auch in mir steckt!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 2, 2016 7:15 AM MEST


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser als erwartet! Kauftipp!, 13. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Angels ans Agony haben sich nun also angeschickt, ihr neues Machwerk "Monument" unter die tanzwütigem Darkfraggles zu bringen! Und ich muss sagen, es ist besser, als ich es vermutete hatte! Wunderbar clubtaugliche Zappelnummern wechseln sich mit langsamen Soundstillleben ab. Beim Track "Momument" fehlt sogar der mittlerweile obligatorische Kinderchor am Ende nicht, der ja irgendwie seit Unheiligs musikalischem Schließmuskelverschluss "Geboren um zu leben " salonfähig wurde! Aber nicht abschrecken lassen: Angels and Agony haben ungefähr so viel mit Unheilig gemein, wie Dr. Sheldon Cooper mit Empathie! Kauftipp!


'Til Death
'Til Death
Preis: EUR 9,90

3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht es wahrlich nicht!, 11. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: 'Til Death (MP3-Download)
Ui, ui, ui....was soll das nur in diesem Jahr werden, wenn das mit den Ohrenschmäusen so weitergeht? So kam im Januar das herausragende neue Album der "Bruderschaft" auf den Markt! Da dachte ich noch: schwer zu überbieten im Jahr 2014! Doch siehe da, es kam sogleich anders, da Meister Graves mit "Til Death" einen neuen Anwärter den Pokal "Album of the Year" unter die tanzwütigen Dark-Fraggles schmeißt! Ich war sehr skeptisch, da ich nach den Vorabsingles "Big Bad Wolf", "Antibody" und "The Dark Half" dachte, dass die "Ästhetische Vollkommenheit" ihr Pulver bereits verschossen hat! Wie oft kommt es schließlich vor, dass mehr als drei ganz starke musikalische Ergüsse auf einem Album sind? Zudem nennt die Band ihren eigenen Stil gruseligerweise mittlerweile „Emo Body Music" (mich wundert es dahingehend, dass keine lila Schmetterlinge, ne Knarre und ne Göre mit schräg geschnittenem Pony auf dem Cover sind)! Doch weit gefehlt! Herr "Grab" ist nunmehr mit Aesthetic Perfection in einer Liga angekommen, in der momentan fast kein weiterer Düsterklangkünstler emo-schmetterlingsgleich rumflattert! Jeder Song des Outputs ist eine kleine Offenbarung! So trifft nunmehr größtenteils unverzerrter Gesang auf die körpereigenen Musiksempfangsantennen, wobei die oralen Freuden mit tanzbaren Beats und mitreißenden Melodien garniert werden. Die ganze Platte erinnert mich irgendwie an einen Tim Burton Film! Ich möchte hier keinen Song herausgreifen, da jeder Song in sich funktioniert! So kann man mit "Lights Out (Ready To Go)" einer wunderbarer Reminiszenz an den 80er-Plastikpop lauschen, um dann mit Stücken wie "Oh'Gloria" oder "Antibody" den geschmeidigen Körper über das Vakuum der Düstertanzfläche gleiten zu lassen (wenngleich mein eigenes Getanze natürlich nüscht mit Gleiten oder gar Geschmeidigkeit zu tun hat). Abgerundet wird das Album mit der wunderbaren Ballade "Lovesick", welche nicht nur der Damenwelt die Salzlake in die Augen treiben dürfte! Hey, aber da wir ja hier immerhin "Emo Body Music" hören, darf auch mal der männliche Mitbürger flennen, wie bei einem Julia Roberts Film! Mein Fazit: früher war Aesthetic Perfection härter. Aber heute ist die Band schlichtweg besser! Eine der wenigen Combos, denen ein Stilwechsel gelungen ist, ohne dabei ihre Wurzeln zu verleugnen! ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!


Return (Deluxe Edition)
Return (Deluxe Edition)
Preis: EUR 8,99

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Gral des Weiberelectro, 3. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Return (Deluxe Edition) (MP3-Download)
Nachdem die Bruderschaft sich zuletzt 2003 mit der "Forever-EP" einschlägig in der Weiberelectroszene austobte, wird knapp 10 Jahre später das neue Machwerk "Return" unter das schwarzberockte Volk gebracht! Zugegeben ich war ein wenig skeptisch nachdem ich eruierte, wer die neuen Mitglieder der neuen Bruderschaft sind: Joakim Montelius (Covenant), Sebastian Komor (Icon Of Coil), Daniel Myer (Haujobb), Johann Sebastian (State Of The Union), Maze (Blank),Tom Shear (Assemblage 23), Stefan Netschio (Beborn Beton), Daniel Graves (Aesthetic Perfection), Clint Carney (Sytem Syn) und P.O. Svensen (Colony 5). Kann die All-Star-Futurepop-Combo tatsächlich etwas Hörbares in den digitalen Äther schicken oder wird es, da ja viele Köche den Haferschleim verderben, ein oller Rohrkrepierer wie die letzte DeMo oder VNV Platte werden? Meine Angst war absolut unbegründet, da der Output für mich fast den Gral des Weiberelectro darstellt. Die Musiker manifestieren ein Werk, welches es mit seiner Mischung aus Synthie-Pop und EBM schafft, emotionale Schwerkraft und Tiefe, tanzflächentaugliche Zappelsongs mit absoluter Eingängigkeit zu vereinen. Durch die Stärken der verschiedenen Künstler präsentiert sich eine Vielfältigkeit an Audiosignalen, die von mir schier nicht beschrieben werden kann. Jeder Song des Album wird von einem anderen Klangkünstler interpretiert, wodurch die einzelnen Songs jeweils ein Alleinstellungsmerkmal erhalten und dennoch (oder gerade deswegen) in ihrer Ganzheit eine Einheit bilden. Letztlich ist das Werk gut produziert und abgemischt, so dass die Membranen ordentlich zu tun haben. Kurzum ein langlebiges Album von außergewöhnlicher Qualität, welches sowohl auf der Tanzfläche als auch in der häuslichen Privatsphäre funktioniert. Kaufen!


Transnational (Digipack)
Transnational (Digipack)
Preis: EUR 15,99

7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kalkbrennerische Chart-Belanglosigkeit, 3. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Transnational (Digipack) (Audio CD)
Nunmehr hatte ich mehreren Wochen Zeit, mich mit diesem Machwerk anzufreunden! Was soll ich sagen? Es ist ein leidlich befriedigendes Electroalbum geworden! Leider kann es die mittlerweile ins Abstruse gehenden Ansprüche an die Band (nimmt ja fast Depeche Mode lastige Dimensionen an und die hatten auch seit 10 Jahren kein gutes Album mehr) nicht wirklich erfüllen! Der im Voraus veröffentlichte Song " Retaliate" stellt meiner Meinung nach bereits den stärksten Song des Longplayers dar (der vorab veröffentliche Snippet-Auszug des Albums lies dies bereits befürchten)! Die anderen Auswüchse von kalkbrennerischer Chart-Belanglosigkeit an düdelnden kuschelweich Melodien kommen auch nicht ansatzweise an die szeneprägenden Monamentalwerke der Vergangenheit heran! Die Messlatte hat die Band mit dem unerreichten "Empires" aber auch "Futureperfect" leider selbst verdammt hoch gelegt, so dass sie diesem Anspruch niemals wieder gerecht werden kann und auch nie wieder werden wird! Auch das recht schnuffige Vorgängeralbum "Automatic" wirkt im Vergleich zum neuen Output wie eine Offenbarung der Synthesizer-Tanzmusik! Die Konkurrenz von Covenant oder Pride and Fall haben es in diesem Jahr vorgemacht, wie man moderne Weiberelectroplatten bastelt! Was ich am Traurigsten finde, ist der Umstand, dass die Platte in meinen Augen noch nicht einmal gut produziert ist! Alles hört sich WischiWaschi und drucklos an oder meine Bose-Anlage versteht die neumodischen komischen Beats von Mr. Harris nicht mehr! VNV Nation hat sich als darkige Tanzcombo leider selbst in den Outer Space schickt und bedeutet mithin das musikalische Ende dieser Legende! Fazit: Live über jeden Zweifel erhaben, musikalisch in Zukunft ganz ganz ganz ganz stark verbesserungswürdig!
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 4, 2013 12:56 PM CET


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