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Rezensionen verfasst von
Thomas Leichner
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The Predictioneer's Game: Using the Logic of Brazen Self-Interest to See and Shape the Future
The Predictioneer's Game: Using the Logic of Brazen Self-Interest to See and Shape the Future
von Bruce Bueno De Mesquita
  Gebundene Ausgabe

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mathematik und Politik, 17. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich ein Widerspruch. Mathematik ist streng logisch. Politik und überhaupt das menschliche Leben sind nicht logisch. Zumindestens handeln die meisten Menschen nicht nach den Gesetzen der Logik, so wie sich Mathematiker und auch viele Naturwissenschafler diese vorstellen. Dennoch sind die Handlungen von Menschen oft vorhersagbar. Genau diese Tatsache macht sich die Spieltheorie zu Nutze, wenn sie das Ergebnis der Verhandlungen zwischen vielen Personen, von denen jede ein bekanntes Verhaltensmuster besitzt, mit Hilfe mathematischer Methoden vorhersagt. Solche Verhandlungen ( Spiele ) kommen in Politik, Wirtschaft und Justiz häufig vor. Hier genau hat die Theorie einen enormen Nutz- und Erkenntniswert. Das Buch beschreibt ihre Anwendung mit vielen, teilweise frappierenden Beispielen aus den bereits genannten Anwendungsgebieten.
Bruce Bueno de Mesquita ist auf diesem Gebiet Praktiker, d.h. er hat viele reale politische Ereignisse korrekt vorhergesagt. Auch im Bereich von Gerichtsverfahren und in der Wirtschaft war er erfolgreich als Berater tätig, indem er spieltheoretische Methoden anwandte.
Das ganze ist keine Lektüre zum Wohlfühlen, da die Verhaltensmuster, mit denen die Spieltheorie arbeitet, in erster Linie schierer Egoismus und krasse Egomanie ( letztere vor allem bei Politikern und Managern ) sind. Sie beschreibt mit mathematischen Methoden eine Welt, die sich meisten Menschen, wenn sie die Wahl gehabt hätten, so nicht ausgesucht hätten. Deswegen stellt sich auch die Frage nach dem Mißbrauch dieser Theorie, z.B. durch "böse" Diktatoren. Auch darauf geht das Buch ein. Es bietet also viel Stoff zum Lesen, Nachdenken und Grübeln.


BWL für die Immobilienwirtschaft
BWL für die Immobilienwirtschaft
von Michaela Hellerforth
  Taschenbuch

3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Oberflächlich, 14. April 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch hat von allem etwas und nichts davon ist gründlich dargestellt. Z.B. sind die Kapital über externes und internes Rechnungswesen überflüssig. Wer nicht weiß, was es mit Bilanz und GUV auf sich hat, wird es auf dafür verwendeten 20 Seiten bestimmt nicht lernen.
Dafür werden bei der Vorstellung des Immobilienwirtschaftlichen Kontenrahmens die wichtigsten Fragen gar nicht berührt. Gibt es Buchführungssoftware, die mit diesem Kontenrahmen arbeiten kann, ist der Kontenrahmen Datev konform, so daß mein Steuerberater mit den Buchungssätzen dieser Software etwas anfangen kann ? Oder sind die Konten dieses spezialisierten Kontenrahmens in einem Standardkontenrahmen wie dem SKR04 enthalten ?
Ähnlich sieht es mit der Behandlung der steuerlichen Problematik aus. Diese wird auf 10 Seiten abgehandelt. Fragen, wie diejenige nach der Umsatzsteuerpflicht bei Immobilienverkäufen werden überhaupt nicht behandelt. Die Äußerungen zur Umsatzbesteuerung von Mieten sind einfach nur wirr. Diese Thematik auf 10 Seiten zu komprimieren, funktioniert bei der Komplexität des deutschen Steuerrechts eben nicht.
Daß das Buch 2 Sterne bekommt, liegt nur daran, daß Begriffe wie Bauträger oder Facility Management gut erklärt werden. Für den praktischen Einsatz ist dieses Werk insgesamt viel zu dürtig geraten.


Die Subprime Lösung: Wie wir in die Finanzkrise hineingeraten sind - und was wir jetzt tun sollten
Die Subprime Lösung: Wie wir in die Finanzkrise hineingeraten sind - und was wir jetzt tun sollten
von Robert J. Shiller
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,90

4.0 von 5 Sternen Erfrischend, 21. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Shiller beschreibt mit großer Sachkenntnis und in einem auch für Laien verständlichen Stil die Entstehung der Subprime Krise. Er stellt sie in einen historischen Kontext, indem er sie mit anderen Krisen wie der Weltwirtschaftskrise 1929 vergleicht. Dazu kommen noch Vorschläge, wie in Zukunft Immobilienkrisen und ähnliche Blasen verhindert werden können. Die Mehrzahl dieser Vorschläge bezieht sich auf die US-Amerikanische Situation. Jeder dieser Vorschläge ist gut durchdacht und keineswegs utopisch. Man sollte auch versuchen, einige davon umzusetzen. Ob daraus der ganz große Wurf wird, hängt davon ab, wie weit die Finanzwirtschaft davon abgehalten werden kann, die neugeschaffenen Finanzinstrumente und Institutionen für ihre Zwecke zu mißbrauchen. Und darin ist die Finanzbranche wirklich gut. Und diese Tatsache ist der tiefere Grund für die heutige Subprime Krise und viele ihrer Vorgänger.
Noch ein Wort zur deutschen Übersetzung des Börsenbuch Verlages. Man merkt hier richtig, daß da kein Finanzfachmann zu gange war. Das Buch hätte eine bessere Übersetzung verdient gehabt. Wenn man dann noch die Anzeigen für andere "Werke" des Börsenbuch Verlages, die an den Text von Shiller anschließen, liest, denkt man sich doch, daß dem Verleger der nötige Ernst gefehlt hat. Deswegen und nur deswegen bekommt das Buch auch nur 4 Sterne.


The Essays of Warren Buffett: Lessons for Investors and Managers (Wiley Finance)
The Essays of Warren Buffett: Lessons for Investors and Managers (Wiley Finance)
von Warren Buffett
  Taschenbuch

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Quell der Weisheit, 14. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch besteht fast nur aus Auszügen aus den Geschäftsberichten von Berkshire-Hathaway. Die aber haben es in sich. Für jemanden, der sich nicht durch sämtliche Geschäftsberichte von Berkshire wühlen will, ist es eine äußerst lehrreiche, ja eine geradezu faszinierende Lektüre. Man merkt richtig wie es Buffett Spaß macht, über seine Investmentstrategie zu reden. Er ist niemand dem es ums Geld geht, sondern darum eine Sache, die Freude bereitet, wirklich gut zu machen. Und darüber redet er voller Begeisterung. Wer in der Lage ist, diese Begeisterung zu teilen, wird an dem Buch viel Freude haben. Von den finanziellen Vorteilen gar nicht erst zu reden. Wem es aber nur um schnellen Gewinn geht und nicht auch um Erkenntnis, bei dem wird sich das Vergnügen in Grenzen halten. Auf die Lektüre einiger Geschäftsberichte als Ganzes sollte man übrigens trotz dieser sehr gelungenen Zusammenfassung nicht verzichten.


Einführung in die Makroökonomik
Einführung in die Makroökonomik
von Gerhard Mussel
  Taschenbuch

5.0 von 5 Sternen Sehr zu empfehlen, 21. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Jeder, der sich für wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert, kann von diesem Buch profitieren. In klaren Worten erfolgt zuerst eine Einführung in die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. Danach kommt eine Darstellung der Makroökonomik aus klassischer und keynesianischer Sicht. Abgerundet wird das ganze durch einen Abriss der Konsequenzen, die beide Theorien für die Wirtschaftspolitik haben. Neuere Theorien wie der Monetarismus bleiben dabei bis auf Andeutungen außen vor. Wer eine auch für wirtschafliche Laien verständliche Einführung in das äußerst spannende Gebiet der Makroökonomik sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient. Es legt auch die Grundlage für weiterführende Werke wie "Makroökonomik und neue Makroökonomik" von Felderer,Homburg.


openSUSE 11.1
openSUSE 11.1

11 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Finger weg, 17. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: openSUSE 11.1 (CD-ROM)
Ich arbeite seit über 10 Jahren mit Suse Linux und war bis jetzt sehr zufrieden. Das hat sich mit der Version 11.1 schlagartig geändert. Man hat damit nur Ärger. Das fängt bei dem mitgelieferten Handbuch an. Die Informationen gehen nicht über das, was man bei der Installation auf dem Bildschirm sieht, hinaus. So ein "Handbuch" kann man sich schenken. Dann die Mail Tools: KMail war nicht dazu zu bringen, Mails zu versenden. Evolution nicht dazu, einmal eingegebene Passwörter abzuspeichern. Erst die Nachinstallation von Firebird brachte den Erfolg. Nun zum Drucker: Das System konnte mit dem vom Hersteller mitgelieferten Druckertreiber nichts anfangen. Bei Suse 10.0 und Fedora 9 ging das ohne Probleme. Ähnliches bei Yast: Die Repositories, von denen aus installiert wird, müssen per Hand konfiguriert werden. Eine eingelegte Installations-DVD wird nicht automatisch als solche erkannt. Voreingestellt ist nämlich nur die CD. Oder der Einlog-Bildschirm: Im linken unteren Eck sind die einige Menüs so geschickt versteckt, daß man sie nur findet, wenn man vorher irgendwo gelesen hat, daß sie sich dort befinden.
Also Murx aller Orten. Gegenüber Suse 10.0 ist diese Version ein riesen Rückschritt. Ich bin deswegen auf Fedora umgestiegen und wieder sehr zufrieden. Bye-bye Suse Linux. Suse 11.1 ist weder für Linux-Einsteiger, Linuxprofis oder Freaks etwas. Wenn es so weiter geht, kann man Suse als Linux-Distributor abschreiben. Eigentlich schade.


Grundlagen des Geldwesens
Grundlagen des Geldwesens
von Gerhard Mussel
  Broschiert

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswert, 3. Januar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Grundlagen des Geldwesens (Broschiert)
An diesem Buch sieht man, wie packend Volkswirtschaftslehre sein kann, wenn sie von jemanden mit tiefem theoretischem Verständnis und großem didaktischem Geschick erklärt wird. Es ist auch für den interessierten Laien geeignet. Man braucht nur etwas Grundlagenwissen in Buchführung. Dann erschließen sich einem so interessante Dinge die das europäische Zentralbanksystem oder die Quantitätstheorie des Geldes. Der Wirrwar um Begriffe wie Buchgeld, Giralgeld, Geldmengen, Geldschöpfung weicht herrlicher Klarheit. Mir hat das ganze großen intellektuellen Genuß bereitet. Wer sich für das Thema interessiert, oder aus beruflichen oder akademischen Gründen dafür interessieren muß, ist mit diesem Werk bestens bedient.


Bilanzen - aber locker!: Bilanzwissen schnell und professionell erlernt
Bilanzen - aber locker!: Bilanzwissen schnell und professionell erlernt
von Germann Jossé
  Taschenbuch
Preis: EUR 15,90

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geschwafel, 22. Juli 2008
Das Buch überschüttet den Leser mit zusammenhanglosen Fakten und Handlungsanweisungen wie er denn eine Bilanz zu erstellen habe. Besonders nervig ist, wenn der Autor mögliche Einwürfe des Lesers wiedergibt. Das Erstellen einer Bilanz ist eine ernsthafte Tätigkeit, die, um sie gut zu machen ein gewisses Hintergrundwissen erfordert. Und Hintergrundwissen ist das allerletzte, was dieses Buch vermittelt. Wer also aus beruflichen Gründen gezwungen ist, eine Bilanz erstellen, sollte die Finger von diesem Werk lassen.


Aktie im Aufwind: Von der Kursprognose zum Shareholder Value
Aktie im Aufwind: Von der Kursprognose zum Shareholder Value
von Norbert Frei
  Gebundene Ausgabe

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gewäsch, 26. März 2008
Man stelle sich vor, einige rethorisch begabte Schüler schreiben Erörterungen zu verschiedenen Themen im Bereich Aktien und Börse. Was dabei herauskommt, ist auch nicht schlechter als dieses Buch. Nur unverdautes Lehrbuchwissen. Jedes Finanzlexikon bietet mehr. Ebenso Wikipedia.


The Intelligent Investor
The Intelligent Investor
von Benjamin Graham
  Taschenbuch
Preis: EUR 13,95

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Investmentbuch, 26. März 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: The Intelligent Investor (Taschenbuch)
Das beste Buch über Investment, das ich kenne. Graham beschreibt die Grundgesetze der Börse und der Entwicklung der dort gehandelten Unternehmen einfach genial. Er erläutert seine Thesen an Fallbeispielen und entwickelt aus seinen grundlegenden Ideen Strategien für bestimmte Börsensituationen. Die Hälfte des Buches nehmen Kommentare von Jason Zweig ein, der Graham's Beschreibungen mit den Ereignissen der 90er Jahre vergleicht. Der Internet Hype war nicht der erste Hype und wird wahrlich nicht der letzte Hype sein. Die Börse bleibt sich immer gleich. Gut gefallen hat mir auch der Anhang mit einem Essay Warren Buffett's über die sehr erfolgreichen Schüler Graham's.
Ein jeder Leser, egal wie viel oder wie wenig börsenerfahren, wird aus diesem Buch Nutzen ziehen. Zum tieferen Verständnis braucht es aber ein gehöriges Maß an Börsenerfahrung. Das ist weniger ein intellektuelles Problem, sondern ein emotionales. Es ist für viele Menschen und gerade für die logisch Denkenden nur schwer begreiflich, daß die Börse oftmals einem Irrenhaus ähnelt. Und daß die meisten Akteure darin nicht Wärter sondern Irre darstellen. Daß Menschen, die mit riesigen Summen umgehen, jedes Verantwortungsbewusstsein fehlt. Daß dies nicht nur Börsianer, sondern auch Unternehmer und Manager betrifft. Wahrscheinlich ist das der Grund, warum es so wenig gute Bücher über Investment gibt. Als Autor bedarf es dazu nämlich nicht nur der entsprechenden Begabung, sondern auch großer Ehrlichkeit und einer gehörigen Portion Mut. Denn eigentlich verdient der erfolgreiche Investor durch die Dummheit und den Lug und Trug der "Profis".


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