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"levthan"

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Schwingen aus Schnee: DSA Gruppen-Abenteuer
Schwingen aus Schnee: DSA Gruppen-Abenteuer
von Britta Herz
  Broschiert

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Rez. No.: 4, 20. Oktober 2003
Im Zuge des Regionalbandes Firuns Atem sind einige Abenteuer erschienen, die durchaus be- und mißachtenswert sind, außerdem hat eine meiner 'Lieblings'-autorinen hier ihre Schreibfeder im Spiel!
Schwingen aus Schnee ist eines aus dieser Reihe....
O.k. - hmmm - Grundsätzlich hat Gun Britt Tödter viel Phantasie, leider hat sie die Erfindung des Punktes, sollte es so etwas überhaupt in der deutschen Sprache, die schon schwierig genug, aber für das Schreiben von Büchern grundsätzlich unerläßlich ist, geben, ignoriert.
Leider ist das ganze Abenteuer so geschrieben! Eine Qual für jeden rechtschaffenden Meister. Es ist doch schon ein erheblicher zeitlicher Aufwand einen Spielabend vorzubereiten und jetzt auch noch diese zähe Brühe aus punktlosen Sätzen. Immerhin wird jedes Detail auf das Genaueste beschrieben. Für jede Heldin und jeden Held - je nach Typus, Profession, Gesinnung - wird jede mögliche Aktion und Reaktion bedacht - in einem S A T Z!
Tödter hat wirklich viele gute Ideen und auch viele phantastische Abenteuer verfaßt. Ich erinnere nur zu gerne an Feenflügel, ein Abenteuer mit vielen, sehr vielen phantastischen Elementen - ich glaube, ich muß es auch mal rezensieren.
Die Schwingen aus Schnee lassen die Gruppe nicht leicht beschwingt, sondern Schritt für Schritt durch das Abenteuer stapfen. Und das ist sogar richtig! Dies ist keine Vergnügungsreise, sondern harte Abenteuerrealität. Es ist aber auch ein Reiseabenteuer, bei dem die Gruppe einer Spur folgt. Daher verläuft es sehr stringend einem Handlungsstrang - das ist bei so einem Abenteuer nicht anders zu erwarten. Die Autorin will sich aber dieser Kritik nicht stellen und erfindet alle möglichen Eventualitäten, die eigentlich der Spielleiter am Spieltisch zu 'meistern' hat. Dadurch wird das Gegenteil erreicht und die Spieler haben schnell den Eindruck gar nichts entscheiden zu dürfen.
Gegner und Aufgabe sind auf einem hohen Niveau, der phantastische Anspruch ebenfalls. Meine Bewertung sind zwei Pinguine: der Erste für die Umsetzung der Umwelt in diesem Abenteuer, der Zweite für die Idee, die dem Abenteuer zugrunde liegt. Mehr kann ich nicht vergeben! Wer sich die Mühe, und es ist eine riesige Mühe, macht dieses Abenteuer vorzubereiten, wird mit einem knallharten und spannenden Spielabend belohnt, wenn die eigene Gruppe sehr geduldigt und devot alle "Meisterwillkür" hinnimmt - leider!
Levthan


Das Schwarze Auge, Abenteuer, Nr.98, Namenlose Dämmerung
Das Schwarze Auge, Abenteuer, Nr.98, Namenlose Dämmerung
von Thomas Finn
  Broschiert

7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Elfen-Trilogie, 20. Oktober 2003
Namenlose Dämmerung, Der Stein der Mada und Der Basiliskenkönig sind als Fortsetzung diverser offener Fäden aus alten, ganz alten und hunzalten Abenteuern zu sehen. Im Vordergrund steht die Phileasson-Saga, die natürlich mehr Rätsel geöffnet als gelöst hat - und nicht beantwortet, wohl gemerkt. Es stellt sich die Frage, wer genialer war/ist: die Autoren der Elfen-Trilogie oder Bernhard Hennen, der Autor der Saga. Dies bedarf einer gründlicheren Untersuchung, also die Huhn/Ei-Frage: Wer ist genialer? Die Autoren der alten Abenteuer und Spielhilfen, die bereits damals ihre Texte mit für uns heute dankbaren Inhalten versahen? Oder sind es Lena Falkenhagen und Thomas Finn, die hier die richtigen Schlüsse gezogen haben und daraus drei spielenswerte Abenteuer ersannen?
Man kommt nicht umhin: Erst die Kombination aller Beteiligter führte wohl zu einem, in meinen Augen, der besten Abenteuer, die in der DSA-Redaktion ersonnen wurden. Ich mußte schon mein ganzes DSA 3-Material bemühen, um für die vielen Spielabende die Grundlagen zum Meistern aufzufrischen. Verschiedene Abenteuer, Spielhilfen, Aventurische Boten, WunderWelten und vieles mehr stand dieser Trilogie als Pate zur Seite. Falkenhagen und Finn haben es verstanden die einzelnen Fäden zu einer dichten und atmosphärischen einzigartigen Handlung zu verknüpfen. Gleichzeitig wurde nicht mit der Holzhammermethode die Lösung den Spielern (und dem Meister) eingeprügelt, viel mehr lassen die beiden Autoren Raum für verschiedene Lösungen und davon hat man bereits nach zwei Spielabenden ein ganzes Sortiment.
Inzwischen spiele ich mit meiner Gruppe den soundso-vielten Spielabend an dieser Trilogie, der Spass ist noch nicht gewichen und die Spannung baut sich zum Ende hin immer weiter auf. Denn es werden Etappenziele erreicht, die den Spielern das befriedigende Gefühl geben wieder etwas mehr erreicht zu haben. Einige Rätsel sind dann doch sehr offensichtlich - hier gilt aber das Ei des Kolumbus - die Autoren waren die Ersten. Auch dies ist ein Punkt für die Trilogie: Erst kleine Hinweise im Abenteuer verdichten alte Aussagen und Verhältnisse zu klaren (aber eben vielfältigen) Lösungen. Hauen und Stechen kommen nicht zu kurz, der Magie wird ausreichend gehuldigt und das echte Rollenspiel wird gefördert.
Wo sind die Fehler:
Wie immer in der Beschreibung einzelner Begebenheiten, doch dazu sind drei Bücher einfach zu wenig, hier muss der Meister nacharbeiten, allein schon für den eigenen Spass am Rollenspiel - es lohnt sich. Oder wann hat man als Meister schon einmal die Gelegenheit Punin fast in Schutt und Asche zu legen und die Helden an ihr Limit zu bringen? Gestalten sie eine furiose Verfolgungsjagd durch Punin ist leider der einzige Hinweis für diese Szene im Buch, doch dies sollte den ambitionierten Meister nicht von einer filmreifen Ausgestaltung abhalten - im Gegenteil! Dies betrifft aber nur "kleine" Nebenschauplätze, wenn es an die großen Dinge der Abenteuer geht, stehen die Bücher mit gutem Rat zur Seite.
Also, von mir gibt es die volle Punktzahl, d.h. 5 Pinguine. Dazu den Extra-Pinguin für die Epik und einen zweiten, weil die Elfen-Trilogie einfach das Beste ist, was ich seit Jahren leiten durfte. Vielen Dank an Lena Falkenhagen und Thomas Finn mfg Levthan


Das schwarze Auge. Der Stein der Mada. Bd.107
Das schwarze Auge. Der Stein der Mada. Bd.107
von Britta Herz
  Broschiert

5.0 von 5 Sternen Die Elfen-Trilogie, 20. Oktober 2003
Namenlose Dämmerung, Der Stein der Mada und Der Basiliskenkönig sind als Fortsetzung diverser offener Fäden aus alten, ganz alten und hunzalten Abenteuern zu sehen. Im Vordergrund steht die Phileasson-Saga, die natürlich mehr Rätsel geöffnet als gelöst hat - und nicht beantwortet, wohl gemerkt. Ich mußte schon mein ganzes DSA 3-Material bemühen, um für die vielen Spielabende die Grundlagen zum Meistern aufzufrischen. Verschiedene Abenteuer, Spielhilfen, Aventurische Boten, WunderWelten und vieles mehr stand dieser Trilogie als Pate zur Seite. Falkenhagen und Finn haben es verstanden die einzelnen Fäden zu einer dichten und atmosphärischen einzigartigen Handlung zu verknüpfen. Gleichzeitig wurde nicht mit der Holzhammermethode die Lösung den Spielern (und dem Meister) eingeprügelt, viel mehr lassen die beiden Autoren Raum für verschiedene Lösungen und davon hat man bereits nach zwei Spielabenden ein ganzes Sortiment. Inzwischen spiele ich mit meiner Gruppe den soundso-vielten Spielabend an dieser Trilogie, der Spass ist noch nicht gewichen und die Spannung baut sich zum Ende hin immer weiter auf. Denn es werden Etappenziele erreicht, die den Spielern das befriedigende Gefühl geben wieder etwas mehr erreicht zu haben. Einige Rätsel sind dann doch sehr offensichtlich - hier gilt aber das Ei des Kolumbus - die Autoren waren die Ersten. Auch dies ist ein Punkt für die Trilogie: Erst kleine Hinweise im Abenteuer verdichten alte Aussagen und Verhältnisse zu klaren (aber eben vielfältigen) Lösungen. Hauen und Stechen kommen nicht zu kurz, der Magie wird ausreichend gehuldigt und das echte Rollenspiel wird gefördert. Wo sind die Fehler: Wie immer in der Beschreibung einzelner Begebenheiten, doch dazu sind drei Bücher einfach zu wenig, hier muss der Meister nacharbeiten, allein schon für den eigenen Spass am Rollenspiel - es lohnt sich. Oder wann hat man als Meister schon einmal die Gelegenheit Punin fast in Schutt und Asche zu legen und die Helden an ihr Limit zu bringen? Gestalten sie eine furiose Verfolgungsjagd durch Punin ist leider der einzige Hinweis für diese Szene im Buch, doch dies sollte den ambitionierten Meister nicht von einer filmreifen Ausgestaltung abhalten - im Gegenteil! Dies betrifft aber nur "kleine" Nebenschauplätze, wenn es an die großen Dinge der Abenteuer geht, stehen die Bücher mit gutem Rat zur Seite. Also, von mir gibt es die volle Punktzahl, d.h. 5 Pinguine. Dazu den Extra-Pinguin für die Epik und einen zweiten, weil die Elfen-Trilogie einfach das Beste ist, was ich seit Jahren leiten durfte. Vielen Dank an Lena Falkenhagen und Thomas Finn mfg Levthan


Der Basiliskenkönig: DSA Gruppen-Abenteuer /Simyala-Trilogie Teil 3
Der Basiliskenkönig: DSA Gruppen-Abenteuer /Simyala-Trilogie Teil 3
von Britta Herz
  Broschiert

5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Elfen-Trilogie - eine Zusammenfassung, 20. Oktober 2003
Namenlose Dämmerung, Der Stein der Mada und Der Basiliskenkönig sind als Fortsetzung diverser offener Fäden aus alten, ganz alten und hunzalten Abenteuern zu sehen. Im Vordergrund steht die Phileasson-Saga, die natürlich mehr Rätsel geöffnet als gelöst hat - und nicht beantwortet, wohl gemerkt. Es stellt sich die Frage, wer genialer war/ist: die Autoren der Elfen-Trilogie oder Bernhard Hennen, der Autor der Saga. Dies bedarf einer gründlicheren Untersuchung, also die Huhn/Ei-Frage: Wer ist genialer? Die Autoren der alten Abenteuer und Spielhilfen, die bereits damals ihre Texte mit für uns heute dankbaren Inhalten versahen? Oder sind es Lena Falkenhagen und Thomas Finn, die hier die richtigen Schlüsse gezogen haben und daraus drei spielenswerte Abenteuer ersannen?
Man kommt nicht umhin: Erst die Kombination aller Beteiligter führte wohl zu einem, in meinen Augen, der besten Abenteuer, die in der DSA-Redaktion ersonnen wurden. Ich mußte schon mein ganzes DSA 3-Material bemühen, um für die vielen Spielabende die Grundlagen zum Meistern aufzufrischen. Verschiedene Abenteuer, Spielhilfen, Aventurische Boten, WunderWelten und vieles mehr stand dieser Trilogie als Pate zur Seite. Falkenhagen und Finn haben es verstanden die einzelnen Fäden zu einer dichten und atmosphärischen einzigartigen Handlung zu verknüpfen. Gleichzeitig wurde nicht mit der Holzhammermethode die Lösung den Spielern (und dem Meister) eingeprügelt, viel mehr lassen die beiden Autoren Raum für verschiedene Lösungen und davon hat man bereits nach zwei Spielabenden ein ganzes Sortiment.
Inzwischen spiele ich mit meiner Gruppe den soundso-vielten Spielabend an dieser Trilogie, der Spass ist noch nicht gewichen und die Spannung baut sich zum Ende hin immer weiter auf. Denn es werden Etappenziele erreicht, die den Spielern das befriedigende Gefühl geben wieder etwas mehr erreicht zu haben. Einige Rätsel sind dann doch sehr offensichtlich - hier gilt aber das Ei des Kolumbus - die Autoren waren die Ersten. Auch dies ist ein Punkt für die Trilogie: Erst kleine Hinweise im Abenteuer verdichten alte Aussagen und Verhältnisse zu klaren (aber eben vielfältigen) Lösungen. Hauen und Stechen kommen nicht zu kurz, der Magie wird ausreichend gehuldigt und das echte Rollenspiel wird gefördert.
Wo sind die Fehler:
Wie immer in der Beschreibung einzelner Begebenheiten, doch dazu sind drei Bücher einfach zu wenig, hier muss der Meister nacharbeiten, allein schon für den eigenen Spass am Rollenspiel - es lohnt sich. Oder wann hat man als Meister schon einmal die Gelegenheit Punin fast in Schutt und Asche zu legen und die Helden an ihr Limit zu bringen? Gestalten sie eine furiose Verfolgungsjagd durch Punin ist leider der einzige Hinweis für diese Szene im Buch, doch dies sollte den ambitionierten Meister nicht von einer filmreifen Ausgestaltung abhalten - im Gegenteil! Dies betrifft aber nur "kleine" Nebenschauplätze, wenn es an die großen Dinge der Abenteuer geht, stehen die Bücher mit gutem Rat zur Seite.
Also, von mir gibt es die volle Punktzahl, d.h. 5 Pinguine. Dazu den Extra-Pinguin für die Epik und einen zweiten, weil die Elfen-Trilogie einfach das Beste ist, was ich seit Jahren leiten durfte. Vielen Dank an Lena Falkenhagen und Thomas Finn mfg Levthan


Zeit der Ritter: DSA Einsteiger-Gruppenabenteuer
Zeit der Ritter: DSA Einsteiger-Gruppenabenteuer
von Britta Herz
  Taschenbuch

6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Rezension No. 8, 20. Oktober 2003
Oliver Baeck ist ein noch unbeschriebenes im weiteren Umfeld der DSA-Redaktion. Wie so oft bei Autoren die das erste Mal ran dürfen, ist auch Baeck detailfreudig und manchmal ausschweifend. In Zeit der Ritter läßt er dabei einige Ecken stehen, die den Gesamteindruck trüben. Im Einzelnen sind dies gleich mehrere Punkte. Zum einen versteht Baeck mit seiner demokratischen Bildung die Verhältnisse im Bornland falsch. Mir fehlt in den Personenbeschreibungen die notwendige Tiefe der Oberflächlichkeit - will heißen die, dem bornischen Adel angeborene, Arroganz und Überheblichkeit! Die Helden werden leider viel zu leicht von einer höheren Instanz zur nächsten geleitet. Hier ist mehr Einfühlungsvermögen in die sehr ungerechte, aber so nun einmal bestehende, Ordnung des Bornlandes gefragt.
Fehlt während des Stadtabenteuers diese Authentizität, so macht Baeck dies im Reich der Biestinger um ein Vielfaches wett. Mit dem Lauf des Abenteuers wird die Handlung und auch das Buch immer besser. Der phantastische Aspekt nimmt eine, an dieser Stelle nicht erwartete, spielentscheidende Position ein. Dies ist, betrachtet man die letzten Abenteuer, und natürlich auch die allerersten, recht selten geworden bei DSA. Aber - wir spielen ein Phantasie-Rollenspiel und zu diesem gehören eigentlich solche phantastischen Momente. Das ist der eigentliche Grund, warum ich Zeit der Ritter empfehlen kann.
Andererseits sind die Rondrakirchenbilder Anlaß zu großem Enthusiasmus bei Rätselfreunden, die leider nicht ganz auf ihre Kosten kommen. Obwohl das Abenteuer einiges an Ratbarem parat hält, ist der Schwierigkeitsgrad auf einer Skala von 0 bis 9, eher bei 3 anzusiedeln. Oft sind die Rätseln altbacken oder ihre Lösung steht sozusagen mit auf der Verpackung. Das oben erwähnte Kirchenbild hätte die Gehirne der Spieler mehr angesprochen, wenn es noch weitere Details (ohne dabei gleich einen Hintergrund zu bieten) enthalten hätte.
Baeck geht schon den richtigen Schritt, bleibt aber kurz vor der Genialität stehen - und enttäuscht damit Meister und Spieler.
Zu den Pinguinen:
Wenn man sich einen Ruck gibt dann ... dann gebe ich mir keinen Ruck, wofür? Bei € 13,50 erwarte ich eine professionelle Arbeit und diese ist hier leider nicht zur Gänze erbracht worden. Aber es wäre schade der eigenen Gruppe gerade die Schlußsequenz vor zu enthalten. Hier, wie oben schon erwähnt, ist Baeck in seinem Element und hätte es das ganze Abenteuer von Anfang an bleiben sollen. Ach ja, die Pinguine - 3 Stück - für den Schluß und eine halb ausgegorene Hintergrundsgeschichte.


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