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Rezensionen verfasst von
Die Feldmaus

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Songs from the Big Chair (Limited Super Deluxe)
Songs from the Big Chair (Limited Super Deluxe)
Wird angeboten von ts-discovery
Preis: EUR 90,26

2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Vorsicht, die 16:9 Video- und TV-Clips sind falsch codiert!!!, 13. März 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich eine supertolle Deluxe-Box dieses großartigen Albums, mit vielen raren B-Seiten, Maxis, Remixes und Alternativversionen auf den CDs. Aber die DVD macht das alles kaputt. Denn wie zum Teufel konnte es passieren, daß die 16:9 Clips falsch codiert wurden? Sie sind nicht in voller Größe auf dem 16:9 Fernseher zu sehen, sondern viel kleiner, im "Briefmarkenformat", weil an beiden Seiten sowie oben und unten dicke schwarze Balken fest ins Bild codiert wurden. Diesen fetten Rahmen kann man auch durch Änderung der Einstellungen am DVD-Player, am TV-Gerät oder am Computer nicht entfernen. Es ist also nicht möglich, in das Bild hineinzuzoomen, so daß der eigentliche Bildinhalt den Bildschirm ausfüllt. Das Schwarz mit einer kleinen "bunten Briefmarke" in der Mitte bleibt, egal, was man auch versucht. Wie bekloppt ist das denn? Einem so tollen Album eine Supertrouperdeluxespecialhastenichtgesehn-Ausgabe zu spendieren und dann technisch so versagen. Sehr, sehr ärgerlich!


Musik Unserer Generation-die Grten Hits
Musik Unserer Generation-die Grten Hits
Preis: EUR 6,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Als Schöbel-Fan und -Sammler muss man diese CD haben!, 12. Juli 2014
Warum man diese CD einfach haben muss, ist schnell erklärt: Sie enthält neben vielen der ganz großen, aber schon ...zigfach veröffentlichten Schöbel-Hits vier Tracks, die hier erstmals auf CD erscheinen:

1. Frank '64-Medley
Dies ist ein 1987 völlig neu produziertes Medley aus vier Hits, die Frank ursprünglich 1964 aufgenommen hatte: "Blonder Stern", "Looky, Looky", "Ich kam zu spät" und "Party-Twist". Der Gesang aller vier Lieder wurde neu aufgenommen. Dieses Medley war bisher ausschließlich auf der 1987er Amiga-Quartettplatte "Die Fans sind eine Macht" erhältlich.

2. Frank und frei
Dieses Lied war bisher ausschließlich auf der 1986er Amiga-LP "Ich brauch dich so" erhältlich.

3. Stopp, mein Freund
Dieses Lied war bisher ausschließlich auf der B-Seite der Amiga-Single "Wie ein Stern" erhältlich.

4. Tanz mit mir
Diese Coverversion eines Songs von Bolland & Bolland ist eine ganz besondere Rarität, auf deren Wiederveröffentlichung viele Fans seit langem gewartet haben. Diese Amiga-Produktion aus dem Jahre 1975 war dem DDR-Publikum praktisch unzugänglich und somit völlig unbekannt, wurde sie doch damals exklusiv auf einer Philips-Single in der BRD veröffentlicht.

Sehr erfreulich ist auch, dass das von Frank Schöbel geschriebene und 1984 von 220 DDR-Schlagersängern in der Fernsehsendung "Wenn schon, denn schon" interpretierte Lied "Alt wie die Welt" auf dieser CD zu finden ist. Dieses hat es zwar bereits auf CD gegeben, aber die betreffende CD war seit vielen Jahren nicht mehr erhältlich. Eine Sternstunde und ein einmaliger Rekord des DDR-Schlagers - bei diesem gewaltigen Chor und dieser großen Hymne ist eine Gänsehaut garantiert.

Also klare Kaufempfehlung, zumal die Klangqualität (auch die der vier auf CD bisher unveröffentlichten Lieder) ganz hervorragend ist. Zugreifen, ehe die CD aus dem Katalog wieder gestrichen wird.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 14, 2014 12:11 PM MEST


The Best of Icehouse
The Best of Icehouse
Preis: EUR 13,99

9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen MUSIK TOP... KLANGQUALITÄT FLOP, 24. August 2013
Rezension bezieht sich auf: The Best of Icehouse (Audio CD)
Ich kann es kurz machen: Diese CD kommt von derselben Plattenfirma wie die hinsichtlich der Klangqualität grauenhafte Icehouse-Doppel-CD "The 12 Inches". Und wie fast zu erwarten war: Auch hier geht Repertoire Records mal wieder siegreich von jenem Feld, auf dem der bei Musikliebhabern so gefürchtete Lautheitskrieg ausgetragen wird. Auch hier wurden zum Teil knisternde und zischende Vinyl-Umschnitte verwendet, die einen eher zum Ausschalten und Entsorgen der CD animieren als zum Genießen der eigentlich großartigen Musik. Schade um die tollen Singleversionen, die hier erstmals überhaupt auf CD erhältlich sind, wie z. B. die von "No Promises". Was hat man denn davon, wenn sie zwar auf CD erscheinen, aber nicht in CD-Qualität? Ich weiß nicht, die wievielte CD das inzwischen ist, die die Firma Repertoire klanglich total versaut hat. Aber es sind mittlerweile sehr viele, von Frankie Goes To Hollywoods "Twelve Inches" und Propagandas "Outside World" über Moti Specials "Motivation" bis hin zu den jüngsten Icehouse-Veröffentlichungen. Hallo, Repertoire Records! Ständig den Loudness War zu gewinnen ist ein zweifelhafter Ruhm. Wann begreifen Sie das endlich? Und auf CD gehören Masterband-Umschnitte, keine Vinyl-Rips!


The 12 Inches-Vol.1
The 12 Inches-Vol.1
Preis: EUR 10,99

29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Und täglich grüßen die Vinylrip-Bestie und das Lautheits-Monster, 28. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: The 12 Inches-Vol.1 (Audio CD)
Es wäre ja fast zu schön gewesen, um wahr zu sein, wenn der Icehouse-Fan nun endlich mal all die fantastischen Maxis und Remixes von Iva Davies und seinen Mannen in ordentlicher Klangqualität bekommen hätte. Mehrmals in den vergangenen 20 Jahren wurden die Icehouse-Alben auf CD wiederveröffentlicht. Immer aber fehlten dort als Bonustracks, bis auf ein paar Ausnahmen, die Maxis. Nun gibt's so gut wie alles von den 12-Inch-Scheiben, was gut und teuer ist, auf dieser Doppel-CD und auf dem dazugehörigen Volume 2. Aber die Freude darüber währte nur kurz, denn wieder einmal bekommt der Käufer für sein Geld viele knisternde und rumpelnde Vinyl-Überspielungen auf CD. Ausgerechnet die am heißesten herbeigesehnten Versionen weisen in dieser Hinsicht die schlechteste Qualität auf: der Dance Mix von "Cross The Border" und der nur in Deutschland veröffentlichte 12 Inch Mix (6:42) von "Electric Blue", um nur zwei Beispiele zu nennen. Wer verbricht so etwas nur immer? Leute, denen das Ganze total am Allerwertesten vorbeigeht? Taube? Oder sind es einfach nur Amateure, die da ans Werk gelassen werden? Wer immer da sein Unwesen beim Plattenüberspielen treibt - es ist für Musikliebhaber, die einfach nur möchten, daß die Musik auf ihren CDs gut klingt und keine störenden Nebengeräusche aufweist, unfaßbar! Es ist langsam echt zum Verzweifeln, was aus dem Metier des digitalen Masterings geworden ist. Vollkommen bescheuert ist es im vorliegenden Fall, daß der fast neunminütige US Club Mix von "No Promises" und der Extended Mix (7:34) von "Electric Blue" hier auch als vor sich hin knacksende Vinylrips angeboten werden. Ersteres gibt es in astreiner Masterband-Qualität auf mehreren überall zu findenden CDs, z. B. auf der bekannten Icehouse-Best-of "Great Southern Land" von 1989, während sich Letzteres in ebenfalls hervorragender Master-Quali auf dem Re-Release des "Man Of Colours"-Album befindet. Über die totkomprimierte (also nicht mehr vorhandene) Dynamik, die somit herbeigeführte extreme Lautheit und die damit zwangsläufig verbundene Ungenießbarkeit der CDs möchte ich mich an dieser Stelle erst gar nicht weiter auslassen. Nur so viel: Hier muß ein in Sachen digitales Mastering höchst inkompetenter Mensch am Werk gewesen sein. Oder war es gar einer, der keine Ohren mehr hat?

Zum Glück hatte ich die Gelegenheit, "The 12 Inches" vor dem Kauf zu hören. So konnte ich die Bestellung immerhin noch stornieren. Einen solchen soundtechnischen Schund brauche ich nicht. Ich werde nun weiterhin meine Vinylscheiben hören. Die knistern zwar auch etwas, aber da erwarte ich es im Gegensatz zu einer CD auch nicht anders. Und die alten Platten weisen wenigstens eine hohe Dynamik auf. Ob Iva Davies eigentlich weiß, was da mit seinem Werk getrieben wird?
Kommentar Kommentare (25) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 19, 2014 11:07 PM CET


Blank & Jones Present So80s (So Eighties) 8: (Deluxe Box)
Blank & Jones Present So80s (So Eighties) 8: (Deluxe Box)
Preis: EUR 20,99

31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen SO MÜSSEN 80s-COMPILATIONS SEIN, 3. Mai 2013
Gefühlt wird man ja mit 80er-Jahre-CDs nur so zugeschüttet. Für Lieschen Müller ist das sicherlich auch eine feine Sache. Aber der wahre 80s-Fan, 80s-Kenner und 80s-Sammler hat inzwischen doch andere Ansprüche, als zum hundertsten Mal dieselben Songs in den immer selben Versionen zu kaufen. Leider werden diesen höheren Ansprüchen nur sehr wenige Compilations gerecht. Eine solche Compilation ist die von Blank & Jones zusammengestellte und liebevoll produzierte "So80s Vol. 8", wie übrigens die ganze "So80s"-Reihe.

Waren die anderen sieben Teile schon eine Fundgrube für alle 80s-Fans, so setzt dieser achte Teil der Reihe die Krone auf. Sage und schreibe 34 tolle Songs in gesuchten Maxiversionen bietet diese Box auf einen Schlag, und das für noch nicht mal 20 EUR. Ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis kann es auf dem CD-Markt einfach nicht geben.

Hier findet man internationale Top-Hits wie "I Want Your Sex", "Lessons In Love", "Shout", "Walking On Sunshine", "Dancing With Tears In My Eyes", "I Knew You Were Waiting (For Me)", "Crockett's Theme" oder "When Your Heart Is Weak", die zwar größtenteils auch auf hundert anderen Compilations zu finden sind - ABER eben nicht in den hier vertretenen Versionen, von denen die meisten hier sogar zum ersten Mal überhaupt auf CD erscheinen. Einige hat es bereits auf CD gegeben, aber irgendwann mal vor 25 Jahren in kleiner Auflage. Dementsprechend rar und gesucht waren diese Versionen in den letzten zwei Jahrzehnten.

Und die hier vertretenen Songs, die keine Top-Hits waren, die man vielleicht zunächst gar nicht kennt, sind nicht etwa belangloses Füllmaterial. Bei denen handelt es sich entweder um kleinere Hits, die bei der Masse zu unrecht in Vergessenheit geraten sind, oder auch um klasse Songs, die es seinerzeit aus den verschiedensten Gründen erst gar nicht in die Charts geschafft haben. Und diese Gründe waren, wie jeder 80s-Fan weiß, nicht immer nachvollziehbar. Also eine fehlende oder untere Chartsplatzierung in den 80er Jahren sagt nicht zwangsläufig etwas über die Qualität eines Songs und dessen Relevanz in der heutigen Zeit aus. Das beweisen mehrere Stücke auf dieser Box eindrucksvoll, wie z. B. "Big Area", "Two Rivers", "Gambit" oder "Pop Goes The World". Für echte 80s-Fans sind das versteckte Perlen und Kultsongs im besten Sinne, die Otto Normalverbraucher als Geheimtipp ans Herz gelegt seien.

Die beste Songauswahl würde allerdings nichts taugen, wenn die Klangqualität nicht stimmte. Aber da kann ich Entwarnung geben. Die im Vorfeld von Blank & Jones angekündigte Masterband-Qualität ist bei jedem einzelnen Stück deutlich herauszuhören. Von Plattenknacksern, Plattentellerrumpeln, zischenden und verzerrten S-Lauten und dergleichen - was auf vielen anderen 80s-CDs inzwischen leider zum "guten" Ton gehört - ist auf der gesamten Box nicht die Spur zu hören. So rein und klar, wie die Musik hier klingt, kann es sich nur um originale Masterbandqualität handeln. Zudem sind die Songs zum Glück auch nicht dem Lautheitskrieg zum Opfer gefallen. Statt Totkomprimierung habe ich eine sehr schöne Dynamik in der Musik wahrgenommen. Und mit dem Betrachten des fetten Booklets, das alle 34 Maxisingle-Cover ganzseitig und in Farbe abbildet, kommt garantiert ein echtes 80s-Gefühl beim Anhören der Musik auf.

Fazit: Für jeden anspruchsvollen 80s-Liebhaber ist diese 3-CD-Box ein absolutes Muss. Und Blank & Jones haben dafür Doppel-Platin verdient! Danke für ein tolles Produkt, das einem den Glauben daran wiedergibt, dass die Musikindustrie es doch noch kann.
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Sep 9, 2014 5:21 PM MEST


Best of Live - Die Tourneehöhepunkte (Vol. 1)
Best of Live - Die Tourneehöhepunkte (Vol. 1)
Preis: EUR 14,71

14 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das ewige Paradoxon mit dem Werk des großen Udo Jürgens, 24. März 2013
Zunächst bitte nicht darüber erschrecken, daß hier jemand nur einen Stern für so wunderbare Musik vergibt! Bitte lesen Sie meine Ausführungen genau. Ich hoffe, Sie verstehen dann, weshalb ich der CD einfach nicht mehr Sterne geben kann.

Wie ein anderer Rezensent dieser CD und einige Kommentatoren ärgere auch ich mich mal wieder maßlos über die Veröffentlichungspolitik in Sachen Udo Jürgens, denn abermals wird dem Käufer alter Wein in neuen Schläuchen angeboten: ein bunter Reigen von zweifelsohne gelungenen Liveaufnahmen, die es aber allesamt auf seit Jahren im Handel erhältlichen CDs zu kaufen gibt. Legendäre Konzertmitschnitte von Udo Jürgens aus den 60er, 70er oder frühen 80er Jahren, auf deren erstmalige digitale Veröffentlichung unzählige Sammler und Musikliebhaber seit Jahrzehnten warten, sucht man dagegen vergeblich. Warum nur, warum?

Was nun die Sache mit der Sternchenanzahl betrifft, tendiere ich letztlich dazu, nur einen Stern zu vergeben. Natürlich hat die Musik auf dieser CD das keinesfalls verdient, im Gegenteil. Doch ich finde, daß es bei der Rezension eines Samplers wie diesem nur wenig oder gar nicht um die Musik an sich gehen sollte, wie es bei einem neuen Album mit neuen Produktionen zwingend der Fall ist, sondern viel mehr um das "Drumherum", also zum Beispiel um eben die Fragen: Wird dieser Sampler dem Gesamtwerk des Künstlers gerecht? Ist er aus einer klugen, überlegten Veröffentlichungspolitik heraus entstanden? Bedient er das Interesse derjenigen Käufer, die sich eingehender und tiefgründiger mit dem Werk des Künstlers befassen? Alle diese Fragen muß ich leider mit einem entschiedenen Nein beantworten.

Wenn ich noch ein allerletztes Fünkchen Hoffnung habe, daß die für die Jürgens'sche Veröffentlichungspolitik Verantwortlichen doch nicht vollends beratungsresistent sind und vielleicht eines Tages im Sinne der kundigen Bewunderer (ich vermeide absichtlich das Wort "Fans"), aber auch im Sinne des musikhistorisch einmaligen und genialen Werks dieses Udo Jürgens doch noch umdenken, dann nur, wenn dieses riesengroße Dilemma ihnen auch immer wieder mitgeteilt wird. Und das scheint mir fast nur mit den bescheidenen Mitteln negativer, aber bitteschön sachlicher und konstruktiv-kritischer Kundenrezensionen möglich zu sein. Wenn hier also fünf Sterne vergeben werden - so sehr Udo Jürgens' Konzertmitschnitte das an sich auch verdient hätten -, werden die Verantwortlichen nie und nimmer aufwachen, sondern stattdessen noch glauben, sie hätten alles richtig gemacht. Dann aber werden wir all die großartigen, heiß herbeigesehnten Studioaufnahmen und Livemitschnitte, die bisher nur in analoger Form auf alten Vinylplatten vorliegen, nie auf CD bekommen. Und Ihr von morgen werdet das größtenteils in den Archiven vor sich hin schlummernde Œuvre des Jahrhundertkünstlers Udo Jürgens nie in seiner Gesamtheit kennenlernen können.
Kommentar Kommentare (7) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Feb 18, 2015 10:13 PM CET


Exile (Deluxe Edition inkl. DVD)
Exile (Deluxe Edition inkl. DVD)
Preis: EUR 8,99

7 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nach dem genialen Debüt nun eine Riesenenttäuschung, 19. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Exile (Deluxe Edition inkl. DVD) (Audio CD)
Vom ersten Hurts-Album "Happiness" war ich schwer begeistert, und es zählt längst zu meinen Allzeit-Favoriten. Deshalb hatte ich mich wahnsinnig gefreut, daß ein zweites Album folgen sollte. Aber wenn ich mir überlege, wie ungeduldig ich bis zum Erscheinen dieses Nachfolgers gewartet habe, wie gespannt ich war, ob das Niveau gehalten würde... hmmm, das hätte ich mir alles sparen können. Denn - und es tut mir in der Seele weh, das sagen zu müssen - dieses zweite Hurts-Album gefällt mir überhaupt nicht. Mehr noch: Ich bin regelrecht entsetzt über die Einfalls- und Seelenlosigkeit, was die Melodien, den Sound und die Stimmung der Musik betrifft. Ich finde auf "Exile" beim besten Willen nicht einen einzigen Song, der es mit nur einem Song auf "Happiness" aufnehmen könnte, geschweige denn mit dem kompletten Erstling in seiner gesamten Genialität. Ich werde mich wohl in den nächsten Tagen öfter selbst kneifen müssen, um sicherzugehen, daß ich diese Riesenenttäuschung über "Exile" nicht geträumt habe. Für mich sind das nicht mehr Hurts, wie ich sie vor drei Jahren voller Begeisterung entdeckt habe. Es ist mir völlig unbegreiflich, weshalb die beiden Musiker sich so sehr von dem entfernt haben, was sie damals aus dem Einheitsbrei haushoch herausragen ließ und groß gemacht hat, und in die Belanglosigkeit und eben diesen Einheitsbrei abgedriftet sind. Sorry, Theo und Adam, wo ich Eurem Debüt am liebsten zehn statt nur fünf Sterne gegeben hätte, scheint mir hier schon ein Stern unangebracht. Aber einen muß man ja vergeben. Okay, der ist für das Artwork, das ist wirklich gelungen. Umgekehrt - schlechte Aufmachung, gute Musik - wäre es mir aber tausendmal lieber. Bleibt bei mir die Frage: Kann ich das Thema Hurts abhaken oder sollte ich doch noch auf das dritte Album hoffen?
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 20, 2013 12:54 AM CET


Nur eine Sommerliebe
Nur eine Sommerliebe
Preis: EUR 18,99

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von Kuba, Kindern und Katzen - diese CD macht süchtig, 8. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Nur eine Sommerliebe (Audio CD)
"Mit diesem Album habe ich mir einen Traum erfüllt, denn seit über 20 Jahren gab es keine neuen Titel von mir." schreibt Chris Doerk im Booklettext. Das lange Warten auf neue Lieder dieser liebenswerten Sängerin hat also ein Ende. Mehr noch: Das Warten hat sich absolut gelohnt, wie ich finde. Ich bin sogar davon überzeugt, dass Chris Doerk mit dieser CD nicht nur sich selbst einen Traum erfüllt hat, sondern auch allen ihren Fans.

Wenn eine Sängerin nach langer Zeit plötzlich wieder von sich hören lässt, kommt es allerdings nicht selten vor, dass einen das als Hörer erschaudern lässt. Schon oft genug musste man nämlich ernüchtert feststellen, dass eine einst schöne Stimme mit den Jahren brüchig geworden war und ihren Glanz verloren hatte. Nicht so bei Chris Doerk! Sie kann immer noch hinreißend singen und mit ihrer Stimme virtuos umgehen. Das glasklare, unverwechselbare Timbre, das noch aus Liedern wie "Über enge, stille Wege", "Häng den Mond in die Bäume", "Das wird ja immer schöner", "Die Rose von Chile", "Die Schranke", "Ein Schnee fällt in der Nacht", "Die Hängematte", "Käfertango", "Keinen Tag geb' ich her" oder "Die Erinnerung bleibt" in eben dieser Erinnerung nachklingt, ist geblieben. Und es wird inzwischen bereichert durch dunkle, warme, samtene Töne, die die junge Chris vor Jahrzehnten noch nicht in dem Maß haben konnte wie heute. Hier singt eine reife Frau, und es ist wahrlich ein großes Vergnügen, ihr beim Singen zuzuhören. An ihrer typischen, unverwechselbaren Art der Interpretation hat sich rein gar nichts verändert. Das Freche, Burschikose - wie in den Sechziger-Jahre-Gassenhauern "Woher willst du wissen, wer ich bin", "Was erleben" oder "Männer, die noch keine sind" - beherrscht sie noch immer, als wäre jener "Heiße Sommer" eben erst zu Ende gegangen - und nicht schon vor 44 Jahren. Und wenn sie Balladen singt, vermag ihre Stimme auch heute noch zu Tränen zu rühren.

Die Lieder auf dieser neuen CD sind vom Stil her sehr vielseitig. Von ausgelassener Stimmung bis zu tiefer Melancholie ist alles dabei, was ein Album gut, abwechslungsreich und hörenswert macht. Dass Chris Doerk hier nicht irgendwelche, sondern ganz persönliche Lieder singt, zeigt schon die Tatsache, dass bis auf eine Ausnahme alle Texte aus ihrer Feder stammen. Und dass sie das Textdichten auf sehr hohem poetischen Niveau beherrscht, hat sie ja schon 1973 mit dem Lied "Leerer Strand" bewiesen, welches zum Repertoire ihres damaligen Ehemanns Frank Schöbel gehört. Zudem wird sie bei drei Liedern dieses neuen Albums auch als Komponistin genannt.

Der sehnsuchtsvolle Opener "Von einer Insel so fern" ist mit seinen spanischen Gitarren und den Kastagnetten ganz offensichtlich eine Hommage an Chris Doerks zweite Heimat Kuba, wo sie über lange Zeit immer wieder auf Tour war und viele Freunde fand, wie in ihrem Erinnerungsbuch "La casita" zu lesen ist. Ganz tief ins Herz und unter die Haut gehen auch die Lieder "Erinnerung" und "Marie". Letzteres ist eine zärtliche Liebeserklärung an ein kleines Mädchen "mit Zöpfchen dünn wie Fädchen". Hitverdächtig und absolut radiotauglich ist der Titelsong "Nur eine Sommerliebe" - ein treibendes Stück Elektropop, das Chris Doerk quasi in die Neuzeit katapultiert und durchaus richtig gut zu ihr passt. Ganz unwiderstehlich und einfach total süß ist das "Liebeslied für eine Katze". Wer Worte findet wie "Für manchen ist sie nur ein Tier, für mich der andere Teil von mir" oder "Sie ist die Königin im Haus, mit einem kleinen Makel, ehrlich gesagt, fast ein Debakel, ihre Freundin ist - 'ne Maus", der muss wirklich ein echter Katzennarr sein. Und dass Chris Doerk auch mit 70 das lebenslustige, quirlige, quicklebendige und fröhlich-freche Mädchen, das sie einst war, noch immer in sich trägt, hört man sehr gut in Liedern wie "Sei ein Clown" und "Zeig die Zähne". Dazu gibt es mit "Holiday" einen zünftigen Rock 'n' Roll sowie die erfrischenden Gute-Laune-Lieder "Komm mit mir ans Meer", "Ich muss wieder mal raus", "Ja, die Liebe" und "Sommerferien", die im grauen November jede Depression zuverlässig vertreiben. Das alles ist - im Gegensatz zu der heute oft üblichen Marotte, Musikproduktionen mit Instrumenten und Effekten zu überfrachten und zu einem Klangbrei zuzukleistern - in klare, transparente, teilweise minimalistische Arrangements eingebettet, die der Stimme viel Raum lassen, sich zu entfalten und das tragende Element der Musik zu sein.

Fazit: Ein hundertprozentig gelungenes Album, das hörbar mit viel Liebe und auf hohem Niveau produziert wurde und mit seiner Originalität eine willkommene Abwechslung im ermüdenden Einheitsbrei des deutschen Musikalltags bietet. Chris Doerk ist wieder da - und wie! Wer sich ihr neues Album einmal anhört, kommt nicht mehr los davon. Versprochen.


A Taste of the Sixties
A Taste of the Sixties

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine musikalische Schatztruhe, 30. August 2012
Rezension bezieht sich auf: A Taste of the Sixties (Audio CD)
Eigentlich ist den anderen Rezensionen zu dieser CD-Box nichts mehr hinzuzufügen. Und dennoch möchte auch ich gern meinen Dank dafür an die Plattenfirma richten und dafür sorgen, daß diese Veröffentlichung hier weitere fünf Sterne erhält, denn die hat sie einfach nur verdient. Ich hatte die Hoffnung längst aufgegeben, die ersten deutschen Vicky-Leandros-LPs, die seit langem schon in meinem Plattenregal stehen, in diesem Leben noch mal als CD-Ausgaben in den Händen zu halten. Nun ist es endlich soweit, und man kann nur sagen: Es war auch keinen Tag zu früh. Im Gegenteil: Wenn solche Platten wie die Sixties-Scheiben einer Vicky Leandros nicht jetzt wiederveröffentlicht werden, wann dann? Mag sein, daß es in zehn oder zwanzig Jahren doch noch CDs gibt, aber es wird dann wohl kaum noch jemanden geben, der sich für diese Lieder interessiert, weil er sie noch aus seiner Kindheit oder Jugend kennt. So mancher, der sich über die digitale Wiederveröffentlichung dieses Materials gefreut hätte, wird inzwischen verstorben sein. Trotzdem sind, so bleibt zumindest zu hoffen, noch genügend Fans von Vicky Leandros und Sammler ihrer Platten am Leben, daß sich die Herstellung dieser Box für die Plattenfirma lohnt. Schließlich ist auch und gerade auf dem Musikmarkt nur ein erfolgreiches Produkt der Garant für einen Nachfolger. Und dieser Nachfolger soll ja - da sind sich wohl alle Vicky-Fans einig - eine adäquate Box mit den Alben der siebziger Jahre sein, der dann wiederum gern eine Box mit den Alben der Achtziger folgen darf.

Ohne jetzt im einzelnen auf alle vier hier enthaltenen Alben detailliert einzugehen, möchte ich denen, die die junge Vicky noch nicht oder kaum kennen, das Frühwerk dieser großartigen Interpretin wärmstens ans Herz legen. Da finden sich unzählige schöne Lieder, die schon damals aus dem Gros der typischen, oft unerträglich naiv-banalen Sechziger-Schlager weit herausragten. Alles hochaufwendig, mit viel Liebe und Phantasie geschrieben, arrangiert und produziert von Koryphäen wie Leo Leandros alias Mario Panas, Klaus Munro und Arno Flor. Ein Fest für die Ohren, all diese Aufnahmen endlich in astreiner Klangqualität hören zu dürfen. Sehr lobenswert ist auch die Zugabe der Titel, die eigentlich gar nicht auf die Alben gehören. Das sind Lieder, die seinerzeit nur auf Singles oder ausländischen LP-Pressungen erschienen oder auch solche, die bisher überhaupt noch nicht veröffentlicht wurden. Auch wenn ich mir teilweise andere und vor allem mehr Bonustracks gewünscht hätte, will ich deshalb keinen Stern abziehen - bin ich doch sehr froh und dankbar, hier überhaupt so viele zusätzliche Titel zu finden.

Wenn man bedenkt, daß diese CD-Box fast gleichzeitig mit der vollkommen mißratenen Doppel-CD "Vicky Leandros - Best of" (siehe dazu meine Rezension) erschienen ist und beide Veröffentlichungen zwar von verschiedenen Labels, aber letztlich doch vom selben Haus, dem Universal-Konzern, herausgebracht wurden, fragt man sich doch, woher solche gewaltigen Qualitätsunterschiede rühren. Jedenfalls kann man mit dem Kauf von "A Taste Of The Sixties" von Vicky Leandros absolut nichts falsch machen. Klare Kaufempfehlung! Und, liebe Plattenfirma, bitte "A Taste of The Seventies" sehr bald nachschieben!!!


Best of
Best of
Preis: EUR 14,99

20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eher ein Tritt in den Allerwertesten als eine Würdigung zum 64. Geburtstag, 28. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Best of (Audio CD)
Oh pardon, ich vergaß, natürlich wird Vicky Leandros erst 60 Jahre alt. Die vier im Laufe ihrer beruflichen Laufbahn "verschwundenen" Jahre seien ihr gegönnt, wenn's dem Ego denn hilft. Reden wir also nicht mehr drüber. Aber egal ob nun zum Sechzigsten oder zum Vierundsechzigsten - mit dieser Doppel-CD als Geschenk würde ich mich auf keinen Fall zur Geburtstagsfeier im Hause Papathanasiou wagen, wäre ich der gratulationsbeauftragte Vertreter der Plattenfirma. Man muß nämlich sowohl beim Blick auf die Trackliste als auch beim Durchhören der beiden Scheiben unweigerlich fragen: Wer hat diesen vollkommen konzeptlosen Blödsinn bloß verbrochen? Damit keine Mißverständnisse aufkommen, Vickys Lieder sind über jeden Zweifel erhaben. Bis auf ein paar Ausrutscher vielleicht, die es in jeder noch so anspruchsvollen Karriere gibt. Aber auf vorliegender Doppel-CD reiht sich ein beliebiger Titel an den anderen, anscheinend völlig wahllos aus der Diskographie herausgepickt und irgendwie aneinandergeklebt. Und kaum einer paßt zum nächsten. Eine von einem Kenner des Vicky-Leandros-Repertoires mit Gefühl, Sachverstand und Gespür für eine gewisse musikalische Dramaturgie vorgenommene Zusammenstellung wäre bei dieser Veröffentlichung dringend nötig gewesen. Denn schließlich soll es sich ja um eine große, würdige Best-of-Werkschau zu einem großen Jubliläum einer großen Künstlerin handeln, nicht um irgendeine Wühltisch-Compilation für die Rossmann-Regale. Aber genau dieses Ziel wurde eindrucksvoll verfehlt.

Man nehme also ein paar Originale, die schon auf hundert anderen CDs zu finden sind, angereichert mit ein paar mehr oder weniger mißratenen Neueinspielungen aus dem Jahr 2005 (allen voran das bittersüße "Grüße an Sarah", eigentlich von 1983 und immer noch sooo schön, aber als Remake leider kaum zu ertragen), dazu ein paar aktuellere Songs der 2000er Jahre, alles wild und völlig ungeachtet der verschiedenen Stilistiken durcheinandergeschmissen - fertig ist ein Schnellschuß, der nicht nur für Vicky Leandros selbst eine Beleidigung darstellen muß, sondern auch für jeden ihrer langjährigen Fans. Der Gipfel des Unfaßbaren ist der Klassiker "Ich liebe das Leben", hier nicht etwa im Original von 1975 vertreten, sondern im Duett mit Andrea Berg seines ursprünglichen Charakters beraubt und einfach nur auf billige Weise neuproduziert, ich möchte fast sagen: vergewaltigt. Für wen ist diese akustische Tortur eigentlich gedacht? Das ist ja gerade so, als würde Barbra Streisand ihr "Woman In Love" im Duett mit Stéphanie von Monaco aufnehmen.

Das Beste von Vicky Leandros? Nein, liebe Polydor, für eine wirkliche Best-of-Zusammenstellung, die Vicky Leandros' grandiose Karriere Revue passieren läßt, fehlen hier einfach zu viele wichtige Titel, vor allem aus den 70er und 80er Jahren. Zudem wurden die Neuaufnahmen alter Hits offenbar rein zufällig verwendet, also ohne daß man sich überhaupt darüber im klaren war, daß es Neuaufnahmen sind. Schließlich ist das schon auf der CD aus der Polydor-Reihe "Schlagerjuwelen" sowie auf der Reader's Digest/Koch Universal-Box "Meine Freunde sind die Träume - Die großen Erfolge" (beide von 2009) passiert. Und so zwei, drei auf CD bisher nicht erhältliche Fanfavoriten wie "Anders als die anderen", "Ich weiß, daß Liebe lebt", "Es war ein Sonntag" oder "Zweimal sieben Jahre" hätten dieser neuen Liedersammlung auch nicht geschadet, sondern vielmehr unzählige Sammlerherzen höher schlagen lassen. Aber das ist wohl einfach zu viel verlangt.

Wenn man sich nach dem Anhören dieses kompilatorischen Trauerspiels nun noch das "Booklet" besieht - ein dünnes, inhaltsloses Faltblättchen mit unzähligen Fehlern (falsche Jahreszahlen und natürlich der inzwischen schon legendäre "Herr Andonis", der immer und immer wieder zum Adonis wird) -, hat man die traurige Gewißheit, daß selbst bei einer der ältesten deutschen Plattenfirmen, die einst Maßstäbe in Sachen Repertoirepflege ihrer größten Künstler gesetzt hat, nichts mehr so ist, wie es mal war. Aber vielleicht arbeitet ja im Hause Polydor gar kein Mensch mehr und die Doppel-CD wurde von einem Computer gemacht? Oder war es ein Azubi, der den Namen Vicky Leandros noch nie gehört hatte? Dann wäre das eine Erklärung, die zwar bitter ist, aber immerhin einleuchtet.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jan 24, 2013 3:47 PM CET


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