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Rezensionen verfasst von
Roland Schilz
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Sagacity (Special Edition)
Sagacity (Special Edition)
Preis: EUR 15,99

2.0 von 5 Sternen Ich bin nahezu sprachlos ...., 29. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Sagacity (Special Edition) (Audio CD)
... aber ein paar Worte möchte ich doch zu dem verlieren, was meine Lieblingsband mal wieder fabriziert hat.
Let it slide ... sorry passt einfach nicht zu Saga. Ein Michael Sadler, der die Töne mit seiner Stimme zieht wie ein Slidegitarrist die Töne mit seiner Gitarre. Da hör mir doch lieber ne echte Slidegitarre an.
It doesn't matter who you are ... ein Verbrechen an (fast) jedem Saga-Fan, diese miserable Gesangseinlage von Jim Gilmour auf Tonträger zu bannen. Keine Schülerband (und das meine ich nicht sarkastisch, sondern im Ernst) hätte diese Aufnahme, bei der Jim u.a. jegliches Gefühl für Timing vermissen lässt, auf ihrem Demotape durchgehen lassen, wieso nur lässt es Saga / der Produzent / die Plattenfirma durchgehen??? Es können doch nicht alle taub sein. Live singt er zum Glück nur Scratching the surface und No regrets, und beides sogar richtig gut.
Press 9 ... Banaler und einfallsloser geht's nicht. Press "Stop" hätte besser gepasst.
Ja, es gibt auch ein paar interessante Momente, z.B. Wake up. Saga goes Techno. Nicht schlecht, aber da hätte man mehr draus machen können. Go with the flow ist auch ganz nett, aber alles kein Vergleich zu früheren Alben der 80er und 90er.
Einige meinen ja, solche Vergleiche dürfe man nicht mehr ziehen, aber wieso eigentlich nicht? Es gibt einige Bands / Musiker, die schon in den 70ern gute Musik gemacht haben und wie ein guter Wein mit dem Alter immer besser werden oder ihr Niveau und ihre Kreativität zumindest behalten (Tom Waits, Neil Young, David Gilmour, Roger Waters, Peter Gabriel, Alan Parsons, Deep Purple). Saga schaftt das nur hinsichtlich des unglaublich tollen, spacigen Covers, für mich eines der besten überhaupt. So sehr ich mich auf die Musik gefreut habe, als ich das Cover das erste Mal sah, bin ich nun enttäuscht über das Ergebnis.
Schade. Diese Band scheint den Zenit schon lange überschritten zu haben. Steve Negus hat das rechtzeitig erkannt und seine Konsequenzen gezogen. Für die anderen wird es langsam aber sicher Zeit, seinem Beispiel zu folgen.
Kommentar Kommentare (9) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Jul 30, 2014 4:30 PM MEST


Made in Japan (2014 Remaster) (Limited Vinyl Boxset) [Vinyl LP]
Made in Japan (2014 Remaster) (Limited Vinyl Boxset) [Vinyl LP]
Preis: EUR 133,99

3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klingt einfach verdammt geil!!, 23. Mai 2014
Ja, sie ist unverschämt teuer. Ja, wir müssen uns mit einer gzvinyl-Pressung aus einem tschechischen Presswerk zufrieden geben, welches einige (nicht hörbare) Schlieren aufweist. Aber sie klingt so verdammt geil!!! Was hier an Dynamik, Wucht, Präsenz, Detailreichtum aus den Lautsprechern kommt, ist schier unglaublich. Ob das Original nochmal einen Tick besser klingt, kann ich nicht beurteilen. Zumindest enthält es aber nicht alle 3 Konzerte in voller Länge. Ich habe mir jedoch einmal die Mühe gemacht und auf in etwa gleichwertigem, hochwertigem Equipment die 2014 Remaster auf BRA mit Vinyl vergleichen. Die BRA klingt dagegen wie eine 20 Jahre alte Kassette, der durch die Entmagnetisierung schon einiges an hohen Frequenzen geraubt worden ist. Auf Vinyl "kickt" die Kick Drum, sind die HiHats präsent und klar, Ian Gillan klingt, als ob er vor mir steht und im meinem Wohnzimmer singt. All das verpassen Sie auf dem angeblich besten digitalen Medium. Der Unterschied an Klangqualität ist frappierend!! Und wer sich nicht die 9 LP Box gönnen möchte, erhält mit der Doppel-LP das Audiomaterial der BRA, zu einem ähnlichen Preis wie die BRA, nur eben in allen Belangen ein paar Klassen besser klingend.
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 25, 2014 9:33 PM MEST


Sämtliche Klavierkonzerte 1-5 (Ga)
Sämtliche Klavierkonzerte 1-5 (Ga)
Preis: EUR 19,44

5.0 von 5 Sternen Grandios!, 14. April 2014
Was für eine wunderbare Einspielung. Klemperers Dirigat ist herausragend und trifft mitten ins Herz. Dazu Barenboims im positiven Sinne schlichtes, unprätenziöses Klavierspiel. Höhepunkt des Zyklus ist für mich das dritte Klavierkonzert, doch auch die anderen Konzerte kann man nicht oft genug hören. Eine zeitlose Interpretation!


Sunny Side Up
Sunny Side Up
Preis: EUR 41,11

5.0 von 5 Sternen Frühes Meisterwerk, 18. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Sunny Side Up (Audio CD)
Was für eine Hammerscheibe, was für ein Hammersound! Lou Donaldson groovt sich mit seinen Mitstreitern durch bekannte und weniger bekannte Jazz-Klassiker, dass man nicht mehr still sitzen kann. Das ist Jazz vom Feinsten, mal rau und erdig, mal unnachahmlich gefühlvoll. Remaster stellen leider zu oft ein Verschlimmbesserung des ursprünglichen Sounds dar, doch bei Analogue Productions hat man das Kunststück geschafft, der mittlerweile über 50 Jahre alten Aufnahme nahezu dieselbe Dynamik und Power zu geben, die schon das Original-Vinyl bot, und das sogar in Stereo.
Fazit: Gegenüber der CD-Version bietet diese SACD einen wesentlich besseren Klang, der auch audiophilen Ansprüchen genügt. Das Vinyl-Original ist klanglich zwar nach wie vor unerreicht, dafür erhält man mit der SACD zu einem Bruchteil, den man fürs Original hinblättern muss, eine klanglich hochwertige Alternative.


Britten: War Requiem (1962)
Britten: War Requiem (1962)
Preis: EUR 25,66

5.0 von 5 Sternen Ergreifende Interpretation in herausragender Klangqualität, 27. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Britten: War Requiem (1962) (Audio CD)
Eine herausragende, ergreifende Einspielung mit erstklassigen Künstlern in vorzüglicher Klangqualität. Chöre, Orchester und Solisten agieren auf höchstem Niveau.
Die beiden CDs befinden sich in einem hochwertig gestalteten Buch mit Hardcovereinband incl. Libretto und - sofern man der englischen oder polnischen Sprache mächtig ist - informativem Booklet. Besser geht's (fast) nicht! (Es wäre etwas vermessen, sich bei einer englisch-polnischen Produktion das Booklet auch in deutscher Übersetzung zu wünschen; gefreut hätte es mich aber natürlich trotzdem).
Brittens Ersteinspielung aus den frühen 60er Jahren hat mit dieser Aufnahme einen ebenbürtigen Nachfolger mit besserer Textverständlichkeit und Klangqualität gefunden. Ein größeres Lob kann man einer Aufnahme des War Requiems nicht geben.


Open Sesame (Rvg)
Open Sesame (Rvg)
Preis: EUR 10,99

5.0 von 5 Sternen Eine der besten Jazz LPs aller Zeiten!!, 17. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Open Sesame (Rvg) (Audio CD)
Welch tolle Platte, welch grandiose Musik, welche begnadete Musiker! Hier stimmt einfach alles! Hardbop mit fein dosierten latinamerikanischen Rhythmen wechselt sich ab mit wunderschönen Balladen, gespielt von einer All-Star-Besetzung vom Feinsten: Tina Brooks am Saxophon, der fast gleichzeitig sein Meisterwerk "True Blue" einspielte, der junge McCoy Tyner am Klavier, später Mitglied des legendären John Coltrane Quartetts, Sam Jones am Bass, Clifford Jarvis an den Drums und natürlich Freddie Hubbard an der Trompete. Für die Aufnahme zeichnet kein Geringerer als Rudy van Gelder verantwortlich; da versteht sich von selbst, dass der Sound ebenfalls vom Allerfeinsten ist, sei es beim Mono-Original auf Vinyl oder bei den heute erhältlichen Stereoausgaben auf Vinyl, CD oder XRCD. Open Sesame klingt heute noch genauso so frisch wie vor über 50 Jahren, als es aufgenommen wurde, und gilt zurecht nicht nur als eine der besten Blue Note LPs, sondern überhaupt als eines der besten Jazz-Alben aller Zeiten.


Klavierkonzerte Nr. 1 & 2
Klavierkonzerte Nr. 1 & 2
Preis: EUR 19,98

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wunderbare Einspielung, 16. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Klavierkonzerte Nr. 1 & 2 (Audio CD)
Olga Scheps verzaubert auf dieser Einspielung von Chopins wunderbaren Klavierkonzerten mit herrlich perlenden Läufen, einem feinen Anschlag und sehr gefühlvollem Spiel. Die auf ein Streichorchester reduzierte Begleitung klingt nicht nur gut, sondern verleiht der Aufnahme auch viel Transparenz, denn so muss Olga Scheps auch in leisen Passagen nicht gegen ein großes Orchester ankämpfen.
Kleiner Wermutstropfen: Schnitte sind zum Teil deutlich hörbar; das sollte einer großen Plattenfirma wie RCA insbesondere bei einer solch schönen und ambitionierten Aufnahme nicht passieren.


Back to the Tracks-Xrcd
Back to the Tracks-Xrcd
Preis: EUR 43,62

5.0 von 5 Sternen Grandiose Aufnahme eines großartigen, zu Unrecht vergessenen Musikers, 6. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Back to the Tracks-Xrcd (Audio CD)
Von Harold "Tina" Brooks existieren nicht gerade viele Aufnahmen. Blue-Note-Gründer Alfred Lion verpflichtete ihn Ende der 50er für ein paar Aufnahmesessions von Jimmy Smith, Freddie Hubbard und Kenny Burrell, die allesamt zum besten gehören, was bei diesem legendären Jazzlabel erschien. Die einzige Platte, die Brooks zu Lebzeiten unter eigenem Namen veröffentlichte, war "True Blue", ein echter Meilenstein der Jazzgeschichte. Ab 1961, als Brooks noch nicht einmal 30 Jahre alt war, nahm er keine Platten mehr auf; wohl ein Grund, wieso Tina Brooks nicht den Ruf genießt, den er aufgrund seines Könnens und seiner Musikalität eigentlich haben müsste.
Back to the tracks steht True Blue, welches mittlerweile Kultstatus besitzt, kaum in etwas nach. "Street Singer" würde jedem noch so guten Jazzalbum zur Ehre gereichen, und in der wunderschönen Ballade "For Heaven's Sake" kommt Brooks Ideenreichtum hinsichtlich toller Melodien voll zur Geltung. Dennoch blieb "Back to the tracks" jahrzehntelang unveröffentlicht. Um die sagenumwobenen 25 Testpressungen, die angeblich existiert haben, schlagen sich Sammler auf der ganzen Welt, für die Geld keine Rolle spielen darf. Da ist es schön, dass mit der hier vorliegenden XRCD eine klanglich hochwertige CD-Ausgabe erschienen ist. Die Aufmachung ist des aufgerufenen Preises würdig; der Klang ist - auch wenn er sicher nicht an den der Original-Vinylausgabe heranreicht (eine Vergleichsmöglichkeit habe ich aus oben angeführtem Grund leider nicht) - hervorragend.


Tchaikovsky: Piano Concertos 1, 2 & 3 / Prokofiev: Piano Concerto 5 / Bartok: Piano Concerto 2
Tchaikovsky: Piano Concertos 1, 2 & 3 / Prokofiev: Piano Concerto 5 / Bartok: Piano Concerto 2
Preis: EUR 14,25

5.0 von 5 Sternen Referenzaufnahme des Tchaikowsky Klavierkonzerts, 5. Februar 2014
Argerich hat es mindestens dreimal eingespielt, Pogorelichs Aufnahme wird hochgelobt ebenso wie Sviatoslav Richters Einspielung mit Karajan. Es gibt unzählige gute Aufnahmen des ersten Klavierkonzertes von Tschaikowsky, eines Meilensteins der klassischen Musik, und doch reicht keine von ihnen an Gilels Einspielung unter Lorin Maazel heran! Unter Gilels Händen fangen die Tasten förmlich an zu glühen. Man spürt und hört das Feuer der russischen Seele und wird ergriffen vom leidenschaftlichen Spiel eines der besten Klaviervirtuosen aller Zeiten. Das ist Klavierspiel in höchster Vollendung, begleitet von einem Orchester, welches - angespornt von Gilels unglaublichem Spiel - erkennt, dass dies ein magischer Moment ist, und unter Maazel zur Höchstform aufläuft.
Freuen Sie sich über die weiteren schönen Klavierkonzerte von Tschaikowsky, Prokofiev und Bartok, die auf dieser Doppel-CD zu finden sind; das Highlight ist jedoch die unerreichte Referenzaufnahme des ersten Klavierkonzerts von Tschaikowsky.


Moods
Moods
Preis: EUR 15,61

5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare CD, 1. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Moods (Audio CD)
Hervorragende Musiker garantieren noch lange keine hervorragende Musik. Allzu oft hört man neue Jazz-CDs von "Altstars", die Songs des "American Songbook" nur noch lieblos herunterspielen. Dass es auch anders geht, zeigt Peter Lehel mit seinem Quartett. Moods bietet in der Tat Jazz vom Allerfeinsten. Ob Songs von Sting und Police wie Fragile oder Moon over Bourbon Street oder Jazz-Klassiker wie Tin Tin Deo oder Coltrane's wundervolles Naima; Peter Lehel haucht jeder dieser Perlen der Jazz- und Popgeschichte neues Leben ein. Eingängiger Jazz im positivsten Sinne, herrlich relaxt gespielt, der sowohl eingefleischte Jazzfans als auch Jazz-"Neulinge" verzaubert.


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