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Beiträge von quoten-baal
Top-Rezensenten Rang: 2.647.760
Hilfreiche Bewertungen: 97
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Rezensionen verfasst von "quoten-baal"
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein verständlicher Luhmann, wenigstens größtenteils, 26. November 2003
Positiv bei diesem Buch fällt auf, dass es für einen Luhmann verhältnismäßig verständlich ist. Vor allem der erste Teil, der sich mit der Gesellschaftsgeschichte im Verhältnis zur Rechtsgeschichte befaßt überzeut. Eine Geschichtstheorie nicht nur für Juristen und Rechtssoziologen. Der zweite Teil zur Positivität des Rechts ufert etwas aus. Da machte er aus einer kleinen aber zugebenerweise wichtigen Beobachten einen Elefanten. Das moderne Rechtswesen unterscheidet sich sicher nicht nur durch sein positivität von früheren Systemen. Beachten muss man, dass da Buch bereits Anfang der 70er Jahre geschrieben wurde, also weit vor der autpoetischen Wende in 1984 mit "Soziale Systeme". Danach ist noch ein Buch zum Recht erschienen (aber der gelernte Jurist Luhmann äußerte sich darüber ja immer wieder). Wer also bei Luhmann-Debatten glänzen will, kann es nicht bei diesem Buch belassen.
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35 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Übersichtsbuch, 5. Juli 2003
Ein ganz nettes Übersichtsbuch über die verbreitesten Stile Qualitativer Forschung. Gut für Einsteiger oder Fachleute, die sich einen Überblick über die Konkurrenz verschaffen will. Aber wer denkt, er könnte daraus die Praxis der Qualitativen Forschung lernen, der hat sich geschnitten. Ohne eigene Erfahrung und/oder vertiefender Lektüre geht es nicht. Denn wo es ins Detail gehen müßte, da reicht der Platz nic ht mehr. Wer vieles bringt, wird vielen etwas bringen, aber keinem genug.
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8 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Weisheiten vom Altmeister, 5. Juli 2003
Das ehemalige Dream Team aus Anselm Strauss und Barney Glaser hat sich leider zerstritten. Anselm hat nun ne Neue. Sie heißt Corbin. Und mit der hat er sein Methode weiterentwickelt. Nun gibt es drei Analyseschritte offenes Codieren, axiales Codiern und selektivesy Codieren. So richtig durchschlagend ist das aber nicht, immer noch bleibt an der Analyse etwas rätselhaftes. Deshalb empfehle ich das Buch nicht wegen der Anleitung zu Analyse, sondern wegen der vielen kleinen Anmerkungen zum Alltag der Forschung - vor allem beschreibt Strauss, wie viele Sozialforscher in ihrem massenhaft gesammelten Material absaufen. Echt lustig. Der Humor vergangen ist mir aber, als Strauss versucht, seinen Lesern das Lesen wissenschaftlicher Texte zu erklären, zum das nicht so weise ist, was er da schreibt. Man kann den Leser auch unterschätzen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Ein mittelmäßiges Buch mehr, 5. Juli 2003
Es ist ein Fluch mit dem Buchmarkt. Kaum wird ein Thema populär wird der Buchmarkt mit mittelmäßigem Zeugs zum Thema überschüttet, während die, die was zu sagen hätten, nicht verlegt werden, weil sie nicht in falschen Pluralismus machen, sondern ihr Ding vorstellen. In diesem Buch ist aus allerlei Quellen zusammengetragen - durchaus auch aus guten - ein Potporri zusammengetragen, der praktisch nur dem Neuling nützt, für den jedes Buch zum Thema ein Gewinn ist. Wer schon qualitativ gearbeitet hat, geht dagegen fast leer aus. Mir hat nur das Kapitel zur objektiven Hermeneutik etwas gebracht. Es bestätigte den schlechten Eindruck, den ich bei einem Vortrag von Oevermann gewonnen habe. Aber wahrscheinlich gibt es auch dafür bessere Bücher.
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Vorsicht Irreführung, 10. Juli 2002
Den Terroristen vom 11. September in den Kopf schauen, wer möchte das nicht? Doch vorsicht, genau das bietet dieses Buch nicht. Es ist auf Englich schon vor 3 Jahren erschienen, und hat zwar einiges zum Nahosat-Konflikt, aber nichts zu BinLaden und seinen Leuten. Auch sonst ist die Gewalterklärung etwas dünn, Extremisten sind demzufolge alles Paranoiker, und zur Paranoia neigen angeblich mehr oder weniger alle Menschen, die unter schlechten Bedingungen leben oder aufgewachsen sind. Als jemand, der schon einmal unter anderem wegen Wahnvorstellungen behandelt wurde, finde ich das nicht so recht überzeugend, denn wer eine klinische Paranoia hat, ist im allgmeinen nicht mehr in der Lage eine politische Organisation zu führen oder eine konsistente Ideologie zu erntwickeln. Hier wird zuviel über einen Leisten geschlagen. Empfehelenswert ist dieses Buch eigentlich nur für diejenigen, die sich über amerikanische religiöse und politrische Estremisten informieren will.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Nachkriegsjustiz im Wettbewerb der Systeme, 10. Oktober 2001
Dieses Buch wird sicher nicht die breiten Leserschichten ansprechen, dazu trägt es allzusehr die Merkmale einer Qualifikationsarbeit, so ist das Buch, wenngleich gut verständlich, nicht unbedingt so spannend geschrieben, wie der Gegenstand eigentlich wäre. Wer sich jedoch mit der Nachkriegsjustiz in Berlin beschäftigt, der wird an diesem Buch nicht vorbeikommen, das wertungsarm die Jahre vor und nach der Berliner Justizspaltung beschreibt und dem Leser sein Urteil überläßt. Daß dabei wenig theoretische Erörterungen vorkommen mag angesichts ausgewerteten, spannenden Aktenmaterials verzeihlich sein.
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43 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Fritz B. Simon kann schreiben, 25. August 2000
Ja, Fritz B. Simon kann schreiben, darauf beruht ein guter Teil seiner Wirkung. Mir als Betroffenen hat das Buch aber gar nicht geholfen. Es ist auch reichlich abgehoben mit allgemeiner Systemtheorie an ein konkretes biologisches System heranzugehen. Im allgemeinen ist die Geschichte mit den Neuronen und Synapsen weiterführender. Auch was zur Psychotherapie gesagt wird, ist eher wolkig. Kurz und gut, eine brauchbare Einführung in einen aggresive Minderheitentheorie für Leute ohne einschlägigen Problemdruck - mit einem rhetorischen Spaßfaktor.
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