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Rezensionen verfasst von
Leserin (München)

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Berlin 1936: Sechzehn Tage im August
Berlin 1936: Sechzehn Tage im August
von Oliver Hilmes
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

5.0 von 5 Sternen Grandioser Einblick, 19. Juni 2016
Was für ein Buch! In einer sehr klugen Auswahl schildert Hilmes jene 16 Tage im August 1936, als es den Nazis gelang, die ganze Welt an der Nase herumzuführen. Die wahnwitzige PR-Schlacht lenkte von den wahren Zuständen in Deutschland ab, die seit der Machtergreifung zunehemnd die Bürgerrechte für bestimmte Gruppen aushebelte und die Republik Stück für Stück demontierte. Die Welt wollte betrogen sein von diesem "Sommermärchen". Umso erschreckender, wie dreist Hitler und seine SChergen doch ganz deutliche Signale sandten, was sie eigentlich im Schilde führten. Eine sehr lesenswerte Darstellung, die dank ihrer leicht zugänglichen Sprache und Darstellung hoffentlich viele erreicht, die sonst eher selten zu historischen Sachbüchern greifen.


Westlich des Sunset
Westlich des Sunset
von Stewart O'Nan
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

5.0 von 5 Sternen Tolle Atmosphäre, mitreißende Geschichte, 17. Mai 2016
Rezension bezieht sich auf: Westlich des Sunset (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Roman! Was für ein Leben! F. Scott Fitzgerald erweist sich einmal mehr als wie geschaffen für eine Romanfigur, selbst wenn es dieses Mal um seine tragische Zeit am Ende seiner Karriere in Hollywood geht. O'Nan versteht es, die Amtopshäre in den Studios treffend zu schildern. auch die anderen, damals dort tätigen Autoren und Schauspieler in die Geschichte einzuflechten. Auch wenn letztlich keine große Überraschung wartet, weiß man doch, wie Fitzgeralds Leben ausging, so wird hier daraus ein packender Roman. Wunderbarer Stil, der fesselt und mitreißt. Ein absoluter Lesegenuss!


Ein Paradies für alle: Roman
Ein Paradies für alle: Roman
von Justus Pfaue
  Taschenbuch
Preis: EUR 8,99

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Sehr geschwätzig, 18. November 2015
Rezension bezieht sich auf: Ein Paradies für alle: Roman (Taschenbuch)
Nach der grandiosen Biographie über die Wertheims war ich sehr gespannt auf diesen Roman, fand ihn aber leider sehr mühsam zu lesen. Irgendwie wirkt er wichtigtuerisch und geschwätzig. Es kommt weder Sympathie mit den Figuren noch eine besondere Stimmung rüber. Ständig muss erwähnt werden, was wann wie genau in der Unternehmensgeschichte passierte. Der Autor hat sicher hervorragend recherchiert, aber zu einem Roman gehört nun einmal mehr als "nur" die gute historische Backgroundarbeit. Schade!


Die uns lieben: Roman
Die uns lieben: Roman
von Jenna Blum
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,95

1.0 von 5 Sternen Sehr bemüht und schlecht recherchiert, 23. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Die uns lieben: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die Geschichte an sich klang sehr interessant, die Umsetzung ist allerdings eher grauenhauft. Vor allem stört die teilweise sehr schlechte Recherche, was die genauen Zeitumstände in Weimar zur Nazizeit angeht. In einigen Rezis wurde das ja schon angesprochen. Hier wurden viele Dinge einfach in einen Topf geworfen, ohne genauer zu unterscheiden, was im Gebiet des Deutschen Reichs und was in besetzten Gebieten mit den Juden geschah. Noch dazu vor dem Kriegshintergrund. Das ist geradezu peinlich angesichts der Behauptung, die Autorin hätte über Jahre an dem Roman gearbeitet, Eine Recherchereise vor Ort und einige Stunden in einer Bibliothek sowie Lektüre der einschlägigen Literatur hätten da schon rasch Abhilfe geschaffen, wofür man nicht unbedingt Jahre veranschlagen muss.
Insgesamt liest sich die Geschichte sehr holprig. Die Charaktere sind nicht stimmig und nicht sonderlich sympathisch. Vieles trieft einfach von Klischees. Man begreift so vieles nicht. Es gibt weitaus bessere Romane über die Zeit und ähnliche Schicksale, die im Vergleich weitaus mehr Beachtung verdienen.


Postskriptum
Postskriptum
von Alain Claude Sulzer
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Große Enttäuschung, 23. Oktober 2015
Rezension bezieht sich auf: Postskriptum (Gebundene Ausgabe)
Die bisherige Begeisterung kann ich so nicht ganz teilen. Insgesamt habe ich mir von dem Buch mehr versprochen. Dass sich der Titel und damit der Clou an der Geschichte erst am Ende so recht klärt, ist sehr schade. Dabei klang die Ankündigung im Klappentext so vielversprechend. Dann aber beginnt erst eine sehr ausführliche Szene aus frühester Kindheit, bevor es sehr halbherzig in Sils Maria mit dem Postbeamten losgeht und sich die eigentliche Geschichte nur äußerst mühsam entfaltet. Der Postbeamte ist so ziemlich der einzige, der einem so richtig ans Herz wächst. Die anderen Figuren bleiben einem fremd. Auch die Zeitumstände werden nur angedeutet, Letztlich muss man sich vieles selbst zusammenreimen. Den Stil finde ich ebenfalls nicht außergewöhnlich. Leider eine große Enttäuschung.


Mord in Babelsberg: Kriminalroman
Mord in Babelsberg: Kriminalroman
von Susanne Goga
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,95

4.0 von 5 Sternen Gelungenes Zeitpanorama, 16. September 2015
Dies war mein zweiter Krimi aus der Leo-Wechsler-Reihe. Zum Inhalt ist bereits viel geschrieben worden. Ich kann nur ebenfalls betonen, wie unaufgeregt natürlich Zeit (1920er) und Gesellschaft beschrieben werden. Leo Wechsler ist kein ganz einfacher Charakter und vor allem kein Überfliegerheld, ebenso sind die Figuren um ihn herum sehr lebensecht, da vielschichtig. Ein wenig nervend finde ich allerdings die Beziehung zwischen Leo und seiner Frau Clara. Da ist mir manches zu bieder und behäbig.
Der Krimiplot selbst passt wunderbar in die Zeit. Es geht mehr um die Umstände und das Aufdecken von Missständen als um Action und Spannung, was mir persönlich lieber ist.


Glück und Glas: Roman
Glück und Glas: Roman
von Lilli Beck
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Freundinnen fürs Leben - ein wahres Kunststück!, 7. September 2015
Rezension bezieht sich auf: Glück und Glas: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nach ihren erfolgreichen lustig-amüsanten Romanen legt Lilli Beck passend zu 70 Jahre Kriegsende einen Generationenroman vor. Sie erzählt die Geschichte zweier Freundinnen, die am Tag der Kapitulation im Mai 1945 im selben Krankenhaus geboren werden. Trotz dieser Gemeinsamkeit könnten sie unterschiedlicher nicht sein: Hannelore, die sich später Lore nennt, ist das Kind einer gut situierten Unternehmerfamilie, die auch die karge Nachkriegszeit bestens übersteht, und Marion, später Moon, ist die Tochter einer einfachen Arbeiterin, deren Mann erst an der Front verschollen und später traumatisiert zurückgekehrt ist. Die Mütter schließen Freundschaft und so wachsen die Mädchen doch mehr oder weniger miteinander auf, feiern ihre GEburstage miteinander und gehen zumindest bis zum Ende der Grundschule gemeinsam durchs Leben. Dann aber werden die Unterschiede zwischen ihnen gravierender. Lore besucht das Gymnasium, studiert später und ist eine wohlbehütete, bestens versorgte Tochter aus gutem Haus. Mit einem ganz großen Herz und einem untrüglichen Gespür für Gerechtigkeit. Moon dagegen trifft es weniger gut. Nach dem wenig erfolgreichen Abschluss der Hauptschule beginnt sie eine Friseurinnenlehre und scheint vom Glück weniger gut bedacht wie Lore. Witzigerweise aber denkt die eine der beiden immer, eigentlich wäre die andere trotz allem glücklicher. Auch wenn sie ganz verschiedene Wege einschlagen, bleiben sie in Kontakt, bis sich an der großen Liebe tatsächlich ihre Freundschaft entscheiden muss. Letztlich erfahren wir dank der Rahmenhandlung, dass sie zumindest ihren 70. Geburtstag wieder gemeinsam feiern wollen.
Lilli Beck gelingt es, dank dieser beiden Frauenschicksale sehr geschickt die Geschichte der Bundeserpublik einzufangen und einen Querschnitt dessen, was in der Gesellschaft in den letzten 70 Jahren passiert ist, aufzuzeigen. Das geschieht so unaufgeregt und in wunderbar zu lesender Sprache, dass man gar nicht merkt, wie viel in dem Buch steckt. Zu sehr fesseln einen die beiden Hauptfiguren selbst, die doch jede für einen bestimmten Teil der Geschichte stehen. Man will ständig wissen, wie es mit ihnen weitergeht, was ihnen geschieht, wie sie darauf reagieren, was das für ihre Freundschaft heißt und wie es letztlich mit ihnen ausgehen wird. Eine wirklich grandios erzählte Geschichte, in der auch viel Interessantes über Mode, Musik und überhaupt über das Leben zwischen Petticoat, Studentenuhruhen, Hippiezeit und Fall der Mauer steckt. Sehr amüsant und fesselnd zu lesen. Unbedingte Leseempfehlung!!!


Der Ruf des Göttervogels: Roman (Costa-Rica-Saga, Band 3)
Der Ruf des Göttervogels: Roman (Costa-Rica-Saga, Band 3)
von Anna Paredes
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine sehr gelungene Trilogie, 21. August 2015
Am Ende will man es gar nicht wahrhaben, doch nach mehr als vierzig Jahren und 3 Bänden mit Dorothea ist die Costa-Rica-Saga leider zu Ende. Dabei hat man nicht nur Dorothea auf ihrem Weg durchs Leben begleitet, der sie als junges Mädchen einst Mitte des 19. Jahrhunderts von Köln auf die Kaffeeplantage im geheimnisvollen Costa Rica geführt hat. Auch so viele andere der Figuren - Elisabeth, die unerschütterliche Freundin, die schon sehr früh auf ihre Selbstbestimmung setzt, was damals für eine Frau schier unglaublich war, Padre Isidore, Alexander (der nahezu unsichtbare Geliebte, der in den überraschendsten Momenten wieder da ist), Pilar und die anderen Frauen aus der Casa Santa Maria und, und, und... Und in diesem dritten, die Trilogie abschließenden Band natürlich die Kinder Dorotheas, Olivia und Federico, sowie die bald schon flügge werdende Enkeltochter Margarita. Sie darf vollenden, was ihre Großmutter nie leben durfte: das Leben als Porträtmalerin.
Anna Paredes hat ein sehr vielschichtiges Gemälde des Landes im fernen Mittelamerika gezeichnet, dabei nicht nur ihre fundierten Kenntnisse über Geographie, Flora und Fauna sehr geschickt eingewebt, sondern auch die Besiedelungsgeschichte geschickt wie nebenbei erzählt und ein sehr aufschlussreiches Bild der Gesellschaft gezeichnet. Dank der großen Zeitspanne, die die Saga vom ersten bis zum letzten Band umfasst, erhält man auch einen Einblick in die Veränderungen und Entwicklungen. Federico, der Erbe und Sohn, ist technikaffin und holt die Errungenschaften der Moderne auf die Hacienda, nimmt dabei in Kauf, dass er dabei sehr schmerzlich mit den Traditionen kollidiert. Dorothea aber ist weise genug, ihn darin gewähren zu lassen. Umso aufmerksamer wacht sie darüber, wie er sich gegenüber seinen Plantagenarbeitern verhält. Mit Enkelin Magarita hält dann auch die Neue Welt, sprich New York, Einzug auf die Plantage. Sie darf dort eine Malakademie besuchen und ihr künstlerisches Talent, das sie von Dorothea geerbt hat, voll entfalten. Paredes besitzt ein unglaubliches Wissen über die Malerei jener Zeit und so verfolgt man sehr gebannt, wie sich Margarita als Porträtmalerin mit den damals neuen Strömungen in der Kunst auseinandersetzt.
Im Nachwort wird angedeutet, dass die Costa-Rica-Saga mit dem "Ruf des Göttervogels" zwar an ihr Ende gekommen ist, die Geschichte Margaritas aber weitergeht und uns sicherlich noch einmal in das Land zwischen den Meeren führt. Ein kleiner Trost, der das Abschiednehmen etwas erleichtert und die Vorfreude auf den nächsten Roman von Anna Paredes steigert.
Eine ganz besondere Leseempfehlung für alle diejenigen, die mit Genuss lesen, sich gut unterhalten und auch mit vielen neuen Geschichten, Ländern und Kulturen in Kontakt kommen wollen.


Altes Land: Roman
Altes Land: Roman
von Dörte Hansen
  Gebundene Ausgabe
Preis: EUR 19,99

12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 18. August 2015
Rezension bezieht sich auf: Altes Land: Roman (Gebundene Ausgabe)
Die ersten Seiten verzaubern - und wecken eine Erwartung an Erzählstil und -stoff, die auf den nachfolgenden Seiten dann leider bitter enttäuscht wird. Es berührt wirklich sehr, wie Dörte Hansen das Ankommen und die ersten Jahre Veras und ihrer Mutter auf dem absolut unnahbaren Gehöft im Alten Land beschreibt. Landschaft, Stimmung, Verzweilfung, Fremdsein werden da auf eine sehr eigene, faszinierende Weise geschildert. Dann aber bricht die Gegenwart in die Geschichte ein. Leider ist es die hundertste Geschichte einer Frau, die von einem Mann hintergangen ihr Glück außerhalb der Stadt sucht. Das ist so banal und einfallslos, ebenso die platten Schilderungen der anderen Städter, die auf dem Land ihr neues Glück suchen. Es überrascht, dass der Roman derart gehypt wurde. Oder haben alle nur die ersten, wirklich tollen 30 Seiten gelesen?


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5.0 von 5 Sternen Amüsante Einblicke, 17. August 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wedderkopps "Buch von Paris" entstammt der sehr gelungenen Reihe "Was nicht im Baedeker steht", mit der der Piper-Verlag Ende der Zwanziger Jahre etwas andere Reiseführer zu sehr begehrten Reisezielen vorgelegt hat. Ich liebe diese Bücher, weil sie sehr viel Einblick in die damalige Zeit gewähren und einem zugleich das Gefühl geben, man wäre mit dabei, wenn man auf den Spuren der lästigen Amerikaner den Montparnasse besucht oder sich über die längst nicht mehr so eleganten Restaurants hermacht. Eine vergnübliche Lektüre für alle, die eine kleine Reise in die Vergangenheit unternehmen möchten.


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