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Rezensionen verfasst von
MirAclE (ZDF, LK Fürth)

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Ou Je Vais
Ou Je Vais
Wird angeboten von cdaudiophile
Preis: EUR 11,48

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Französische Musik mit viel Herz und Seele, 4. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Ou Je Vais (Audio CD)
Unser Nachbarland Frankreich ist nicht nur bekannt für sein Wahrzeichen, den Eifelturm in der "Stadt der Liebe" Paris, feinen Leckereien wie dem Baguette oder dem Croissant und Weltfußballern, sondern kann auch auf musikalischer Ebene, was vor allem den Black Music Bereich betrifft, international mithalten. Mit Amel Bent kommt hier eine junge und zugleich hübsche Sängerinn ins Spiel, die seit dem Jahre 2004 unter Sony BMG ihren Weg geht. Ihr im Jahre 2009 veröffentlichter Longplayer "Où je vais", stellt nach dem erfolgreichen Debut "Un Jour d'été" und "À 20 Ans" ihr drittes und aktuelles Studioalbum dar. In einer Soundmixtur aus Pop und R'n'B sowie einer klitzekleinen Briese Rap, versucht die 24 jährige uns zu Gefallen...ob ihr das gelungen ist werden wir nun im weiteren Verlauf sehen.

Neben dem harmonischen Opener, gleichzeitig auch Titeltrack "Où je vais" der soviel bedeutet wie "Wohin ich auch gehe" begeistert uns die, in Paris geborene, Sängerin auch in "Je ne suis pas elle" oder "A trop t'aimer" mit tollen langsamen Drum Instrumentals, die durch schöne Klavierbegleitungen sowie Streichern perfekt in Szene gesetzt werden. Das ganze runde Amel in einem perfekten Einklang mit ihrer auftrumpfender, zart klingender Stimme und einer gewissen Portion an Emotionen gekonnt ab. Unglaublich atmosphärisch stürzt "Cette idee-la (Diese Idee)", auf den Hörer ein, was in großem Maße an dem ausgeglichenen ruhigen Beat liegt, welcher von Piano und Geigen untermalt wird, dessen Ergänzung sich im Refrain aus heraufbrausenden Synthesizern zusammensetzt. Stimmlich gesehen liefert Amel Bent ruft Amel Bent auf diesem Track eine Topleistung ab und geht an die Grenzen ihres Volumens. Richtiges Sommerfeeling kommt bei "L'amour (Die Liebe)" auf, man könnte fast denken hier liege ein Song von Shakira vor. Ein rhytmisches peppiges Tanzstück, welches mit Trommeln, spanischen Gitarren und einer fröhlich aufgelegten Miss Bent in den Startlöchern steht. Nach dem souligen "Je me sens bien" folt mit "La menteuse (Die Lügnerin)" einer meiner favourite Tracks des gesamten Longplayers. Durch den brachialen harten Beat und dem einzigen Feature der Platte namens Kayline, hat dieser Song einen gewissen Rap Touch, welchen auch der von Kinderstimmen gesungene Refrain keinen negativen Einfluss verleiht. Rapperin Kayline vervollständigt mit ihren rauhen Punchlines, neben Amel's weiterhin großartig aufgelegter Gesangsleistung das stimmliche Gesamtbild dieses Songs. Als nächstes stellt sich die aktuelle Singleauskopplung "Le mal de toi (Das Schlechte an dir)" ins Rampenlicht. Ein beachtlich gefühlvoller Song, der einerseits eine sehr relaxte aber widerum auch eine bedrückende/traurige Stimmung in unsere Köpfe trägt, wobei die traumhafte Klaviermelodie genüßlich mit den herausstechenden Streichern und Amel's sagenhaften Auftritt am Mikrophon zu einem Hörerlebniss der Extraklasse verschmelzen. "Forte" macht ähnlich wie das 2. Stück "Cette idee-la" mit einem Gewitter aus Synthes einen kräftigen Paukenschlag, dessen ruhevoller Ausklang sich in den beiden zum Abschluss antreffenden Balladen "Famille decomposee" und "Un bout de papier" wiederfindet.

Mit ihrem 3. Studioalbum "Ou je vais" zeigt Amel Bent einmal mehr, dass Sie zweifelsohne zu den ausgezeichnetesten Sängerinnen aus Frankreich gehört, die mit Ihrer butterweichen Stimme auf den abwechslungsreichsten Instrumentalen bestehen kann. Zurücklehnen, die Augen schließen, entspannen und 40 Minuten in die sagenhafte Welt von Amel Bent eintauchen - es lohnt sich auf alle Fälle!

PeAcE


B.O.B Pres.the Adventures of Bobby Ray
B.O.B Pres.the Adventures of Bobby Ray
Preis: EUR 25,69

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik aus einer anderen Welt!, 27. April 2010
Seit geschlagenen 5 Jahren verfolge ich nun schon B.O.B.'s musikalische Karriere, die sich bisher auf einige Mixtapes, diverse Promo-Songs sowie dem ein oder anderen Gastauftritt beschränkt hielt. Doch nun ist es endlich soweit und das von Jim Jonsin entdeckte, 21 jährige Talent aus Atlanta, Georgia veröffentlicht sein sehnsüchtig erwartetes Debut Album namens "The Adventures of Bobby Ray" welches seit Heute als US-Pressung erhältlich ist (auf die EU-Pressung lässt sich wie oft üblich noch einen ganzen Monat warten - 28. Mai 2010). Bobby Ray Simmons wurde nicht nur damit gesegnet geniale Raplines zum Besten zu geben, sonder kann auch gesanglich zweifelsohne überzeugen - eine Kombination die heutzutage nicht sehr viele Künstler aufweisen können. Zudem produzierte der Gute einen Großteil des Albums, schreibt seine Texte selbst und beherrscht eine Vielzahl von Instrumenten perfekt darunter z. B. das Klavier. Mit einem Signing bei T.I.'s Label Grand Hustle und Atlantic Records im Rücken war der Weg für Bobby Ray nun geebnet sein erstes Studioalbum auf die Menschheit loszulassen. "The Adventures of Bobby Ray" umfasst 12 Songs und Gastauftritte von Lupe Fiasco, Bruno Mars, T.I., Playboy Tre, Janelle Monáe, Ricco Barrino und man höre und staune auch Hayley Williams von Paramore oder Rivers Cuomo von Weezer, welche den rockigen Gemütern unter uns wohl mehr als ein Begriff sein dürften. Dies lässt den Hörer wohl nur erahnen, welch Spektakel uns dieser Longplayer ins Haus bringt, also dann mal los.

Den Opener liefert uns "Don't let me fall", welches wohlklingend mit einer traumhaften Klaviermelodie beginnt, die gekonnt mit den harten E-Gitarren Riffs und dem geschmeidigen Gesang von B.O.B. im Refrain verschmilzt. Währendessen kickt das Multitalent in den einzelnen Parts lässige Rhymes unter der Begleitung von dröhnenden Kickbässen. Auch wenn man ziemlich viel Schwierigkeiten haben wird bereits vom ersten Song wegzukommen geht es nun weiter mit der Singleauskopplung "Nothing on you", die durch einen groovigen Drum Beat, tollen Melodien und einem berührenden Bruno Mars besticht. Ein Track der unglaublich schnell ins Ohr geht und super Laune verbreitet. Einer meiner Favourites, die Rede ist von Lupe Fiasco, gibt sich auf dem nächsten Stück "Past my shades" die Ehre. Ebenso wird dieser Song von einem coolen Beat mit einigen Gitarren vorangetrieben, den Lupe und Bobby in tadelloser Harmonie zur Vollendung führen. Schon lange lange habe ich kein Album mehr gehört bei dem ich nach den ersten 3 Titeln wirklich sprachlos war, doch wer dachte Bobby Ray kann keinen mehr draufsetzen der täuscht sich, denn jetzt geleitet uns die Disc in Track 4 namens "Airplanes". Hierbei ist Hayley Williams von der Alternative/Emo-Rock Gruppe Paramore (deren Alben ich ebenfalls nur wärmstens empfehlen kann) gefeatured. Das Instrumentalarrengement in diesem Track ist einfach himmlisch, der smoothe aber dennoch kraftvolle Beat macht richtig Feuer unterm Hinter, wohingegen die Melodien einen ruhigen und chiligen Ausgleich bringen. Das Hauptaugenmerk neben B.O.B.'s wieder mal überragenden Raps liegt hier aber eindeutig auf den unbeschreiblich ergreifenden Gesang von Hayley Williams im Refrain, zudem dieser auch ein grandioser Ohrwurm ist - Ich liebe diesen Song einfach! Während man bisher auf diesem Album Stoff zu hören bekommen hat, welchen man durchgehend als Alternative Rap bezeichnen kann, folgt nun mit "Bet I" ein Track der sich sehr am Stil aus Atlanta orientiert. Ein fetter Beat mit mörderischen Kickbässen, verspielten Melodien und T.I. sowie Playboy Tre als Gäste sorgt für eine härtere Gangart. Ein Klangschauspiel der Extraklasse bekommen wir auf dem nächsten Stück namens "Ghost in the machine" geboten. Futuristische Klänge, Klavier, E-Gitarren und und und entfalten im Laufe des Liedes eine großartige und zugleich überaus drückende Atmosphäre, mit der Bobby Ray in Form von Gesang den ganzen Song über bestens im Einklang steht. Ein angenehmes Duett liefert uns der 21 jährige auf "The Kids" zusammen mit Janelle Monae ab, welche dem eher brachialen Song eine soulige Note mit ihrer wundervollen Stimme verleiht. im Zusammenspiel mit Rivers Cuomo von Weezer lässt B.O.B. nun schön rockig die Puppen tanzen, wobei hier ein schneller Rhytmus sowie E-Gitarren und die ein oder anderen Synthes nicht zu kurz kommen dürfen. Mit "Fame" bekommen wir ein weiteres Brett serviert, das durch einige Blasinstrumente und die glanzvollen Raps schön zur Geltung kommt. Sanft und sehr besonnen geht es bei "Lovelier than you" zur Sache, wobei B.O.B. hier seinen Gesang mit jeder Menge Emotionen verschmelzen lässt und die Akkustik Gitarre sowie der gediegene Trommel Beat in Unterstützung mit einem Schellenring dem ganzen das Sahnehäupchen aufsetzen. Genauso wenig Einwände, nämlich gar keinen wird man sicherlich auch bei "5th Dimension" haben, was durch seine Melodieelemente geheimnissvoll klingt und von Anfang an Neugierde bereitet, die sich zu 100 % auszahlt. Den Abschluss dieses Feuerwerks bildet Part II von "Airplanes" natürlich wieder mit einer ausgezeichnet aufgelegten Hayley Williams und zudem noch Eminem als Feature. Das Instrumental hier ist etwas verändert worden und vom Tempo her leicht langsamer gehalten, klingt aber von der Grundstruktur her gleich wie das Original. Eminem's Part hier geht in Ordnung, allerdings finde ich sein Flow passt teilweise nicht richtig zur Geschwindigkeit des Beats und seine Stimme klingt das ein oder andere mal zu kräftig und harmoniert so nicht wirklich mit der relaxten Note, welche der Song durch die außergewöhnliche Klaviermelodie verliehen bekommt.

"The Adventures of Bobby Ray" weist zwar mit eine Trackanzahl von 12 und einer Gesamtspieldauer von ca. 48 Minuten nicht das volle Volumen auf, was auf einen Silberling Platz finden könnte, aber darüber kann man getrost hinweg sehen, wenn man bedenkt was man hier an hochwertiger musikalischer Qualität zu Hören bekommt. B.O.B. hat seine Ideen und Innovationen mustergültig auf seinem Debut Album umgesetzt und erweckt über die komplette Spielzeit hinweg kein einziges Mal allein nur den Anschein einer Schwäche was sein Talent am Microphon betrifft, sei es raptechnisch oder gesanglich. Alternative Rap vom aller allerfeinsten, aus einer anderen Welt. Mein bisheriger heißester Anwärter fürs Album of the Year aus dem Black Music Bereich. DON'T MISS IT!!!!!

PeAcE
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: May 3, 2010 8:50 PM MEST


Still Standing
Still Standing
Preis: EUR 9,95

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sie hat es einfach noch immer drauf, 1. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Still Standing (Audio CD)
Monica gehört wohl neben Mary J Blige, Brandy oder Sade, zu den Urgesteinen des Soul/RnB Bereichs. Gute 4 Jahre ist es her, dass die 29 jährige uns mit ihrem letzten Album "The Makings of me" so richtig einheizte, da war es also nur noch eine Frage der Zeit, bis endlich ihr neuestes Werk "Still Standing" den Weg in die Plattenregale finden wird. Wie so oft üblich, bekommen unsere Freunde über dem großen Teich mal wieder das Vergnügen eines früheren Releases, während man sich auf einen EU-Release noch bis zum 9. April gedulden muss. Monica's neuer Longplayer wartet genau wie der Vorgänger mit einer relativ geringen Trackanzahl auf, welche sich gerade einmal auf 10 Stück mit einer Gesamtspieldauer von guten 39 Minuten besinnt. Als einzigen Gast für "Still Standing" hat sich die Sängerin und Schauspielerin niemand geringeren als ATL-Rapper/DTP CEO Ludacris ausgesucht, der auch erst vor kurzem sein neues Werk "Battle of the sexes" veröffentlicht hat. Beim Producer Line-Up hat sich die ebenfalls aus Atlanta, Georgia stammende Sängerin allerding keine Blöße gegeben, den rangvolle Namen wie Bryan Michael Cox, Los Da Mystro, Missy Elliott, Jim Jonsin, Polow Da Don, Jermaine Dupri und StarGate erstrahlen hier aus den Song Credits. Das klingt doch schon einmal nach erwartungsvollen Voraussetzungen um ein gelungenes Werk auf die Beine zu stellen - also nun mal rein in die LP.

Den Opener macht gleich der Titeltrack "Still Standing", welcher ruhig und entspannt mit einer harmonievollen Klaviermelodie beginnt. Doch der Ersteindruck täuscht, denn nach 22 Sekunden dröhnt ein wuchtiger, slower Beat aus den Speakern, der sich mit vereinzelten Chorgesängen, einer verspielten Melodie und brechenden Synthes erstreckt. Monica schöpft bereits zu Beginn ihr voluminöses Stimmpotenzial perfekt aus und Ludacris verleiht dem ganzen mit seinem genialen Gastauftritt noch einen gewissen Rap Touch. Los Da Mystro ist mit seiner Produktion zu "One in a lifetime" ein mitreisendes Instrumental gelungen, welches vor allem durch seine melancholische Klaviermelodie besticht und sich perfekt zu Monicas wundervoller Stimme ergänzt. Das nächste Stück "Stay or go" läd zum zurücklehnen und entspannen ein, denn das Klangschauspiel was man hier geboten bekommt verzaubert einen nur noch. Missy Elliott zeigte sich für die Produktion von der wohlklingenden Ballade "Everything to me" verantwortlich, bei der Monica sehr emotional zu Werke geht. Auch der nächste Song stammt aus den Federn von Missy Elliott und trägt den Namen "If you were my man". Hier packt Monica ihre funkige Seite aus, denn der Song erinnert so ein bisschen an die 80er Jahre zurück und schafft eine immer wieder gern willkommene Abwechslung, auch wenn mir der Song insgesamt nicht so zusagt - aber schlecht ist er keineswegs. Das von Jim Jonsin produzierte "Mirror" kommt mit einer Briese Härte sowie düsteren und abgespaceten Synthemelodien daher und ist ein richtiges Brett, das wohl noch länger zu begeistern weiß. Gesanglich gibt sich Monica weiterhin nicht die geringste Blöße und unterstreicht mit diesem Lied ebenfalls einmal mehr ihre Klasse am Mikrophon. Wieder eher in Richtung Ballade geleitet uns Monica sanft und geschmeidig, jedoch mit einem kraftvollen Beat durch "Here I am", wobei sie ihr Stimmpotenzial gekonnt ausschöpft. Ein Meisterwerk eines Slow Jamz folgt nun mit "Superman", der mit einem smoothen Beat und einer herrlichen Begleitung in Form einer Akkustik Gitarre gespickt ist und das Lauschen der Klänge zu einem Hörerlebniss der Extraklasse macht. Eine erdrückende Atmosphäre hat Monica zusammen mit Jermaine Dupri als Produzenten bei dem Song "Love all over me" geschaffen. Ein Song der von der ersten Sekunde an den Hörer ergreift und dermaßen unter die Haut geht - unbeschreiblich. Zum Abschluss von "Still Standing" bleibt Monica dem Still der letzten hervorgehenden Liedern treu und bietet mit "Believing in me" ein relaxtes Klangambiente, in welchen man sich beachtlich wohlfühlt. Nicht nur der langsame beruhigende Beat geht schnell ins Ohr, auch die herausstechenden Melodien in Form von Piano und Gitarre tun ihr Übriges hierzu.

Zum Abschluss bleibt mir zu sagen, dass Monica auch mit ihrem mittlerweile 6. Studioalbum wieder ein großer Schlag gelungen ist, dem leider noch das i-Tupfelchen fehlt um die volle Wertung zu bekommen. Auch wenn ihr Classic Album "The Boy is mine" aus dem Jahre 1998 wohl unerreichbar bleibt, sie entwickelt sich von Jahr zu Jahr kontinuierlich weiter und überzeugt immer wieder mit qualitativ hochwertigen Releases. Dieses Album ist eine echte Empfehlung und da müssen sich auch aktuelle Größen des Genres wie Rihanna oder Beyonce in Acht nehmen.

PeAcE
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Apr 1, 2010 5:40 PM MEST


Animal
Animal
Preis: EUR 9,99

2 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ke$ha The Partyanimal, 6. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Animal (Audio CD)
Sie ist jung, hübsch und ihr Motto ist: Party Party Party - ja genau das ist Kesha Rose Sebert oder einfach nur Ke$ha. Unter den Fittichen von Dr. Luke und Max Martin schien es nur noch eine Frage der Zeit zu sein bis die 23 jährige im Rampenlicht auftauchen würde. Ihre ersten und zugleich auch mega erfolgreichen Auftritt machte Ke$ha auf Flo Rida's #1 Hitsingle "Right Round" bei der sie als ungelistetes Feature für den Refrain verantwortlich war, aber auch mit Leuten wie Taio Cruz war die gute Dame bereits im Studio. Mit ihrem massentauglichen Musikstil springt sie gnadenlos auf die aktuell immer noch boomende Eurodance/Electro Pop/Synthe Pop Welle ala Lady Gaga, La Roux usw. auf. Die erste Singleauskopplung "Tik Tok" verschaffte der aus Nashville, Tennesse stammenden Künstlerin weltweite Charterfolge aber da stellt sich nun die Frage ob Ke$ha dieses Niveau auch in Form eines kompletten Longplayers durchhalten wird können?

Zu Beginn heizt uns Ke$ha kräftig ein mit einem flotten, poppigen Elektrofeuerwerk welches die ersten 4 Songs umfasst. Darunter fallen unter anderem der frische Opener "Your love is my drug" und die coole und gelassene 1. Singleauskopplung "Tik Tok". Etwas zurückhaltender erzählt uns Ke$ha auf "Stephen" eine Liebesgeschichte, welche mit einem midtempo Beat aufwartet, einige Autotune Effekten beinhaltet und sie hier das erste Mal richtig im Singen versucht. Jede Partycrowd zum brüllen bringt zweifelsohne die 2. Singleauskopplung "Blah blah blah", die einen fetzigen vor Bass nur so brummenden Beat bereithält, verspielte Elektromelodien und einen mehr als nur abgedrehten simplen Refrain. Weiter geht es mit dem Titel "Hungover", einer von der Atmosphäre her wirklich packenden Ballade die im Refrain so richtig zur Entfalltung kommt, bei der Ke$ha es zum ersten Mal auch schafft mir ihrem Gesang zu überzeugen. Im weiteren Verlauf bestimmen erst einmal wieder kräftige und flotte Beats das Gesamtbild des Albums, hinzugekommen z. B. auch einige rockige E-Gitarren wie auf den Tracks "Party at a rich dad's house" oder "Blind". Angsteinflössend und gefährlich mit einem Dinosaurier-Brüllen zu Beginn des Liedes und kurz vor dem einsetzen des Refrains sollte wohl "D.I.N.O.$.A.U.R." wirken, doch das ist mal völlig daneben gegangen, denn nicht nur Ke$ha's Slang Gesang sondern auch der schlechte Beat und dieses nervige Gepfeife ziehen das Stück mächig durch den Kakao. Ein wieder sehr gelungener Track betritt nun mit "Dancing with tears in my eyes" die Bühne. Auch hier bleibt es niemand verboten energisch das Tanzbein zu schwingen und den Refrain lautstark mitzusingen/-gröllen. Den Abschluss des US Release (die Deutsche bzw. Europa Version hat ja noch V.I.P. als 15. Track) bildet "Animal". Schon von den ersten Sekunde an fühlt man sich wohl in diesem unbeschreiblich schönen Klamgschauspiel, das im weiteren Verlauf durch eine bumpende Bassline und einem vor Power nur so zerbröseltem Refrain seine Fahrt aufnimmt, sowie und Ke$ha weiß hier gut mit ihrer Stimme umzugehen.

Ke$ha ist mit ihrem Debut Album "Animal" durchaus ein solides/ordentliches Werk gelungen, das auf kurze Sicht gesehen sicherlich viel Spass mit sich bringen wird, aber auf lange Zeit hergesehen einfach zu kommerziel und auswechselbar wirkt. Vieles klingt hier zu monoton und hat man auf irgendeine Art und Weise schon von anderen Künstler zu Gesicht bekommen oder könnte genauso gut von jemand anderem performt werden und man merke kaum einen Unterschied. Das was sich allerdings als Ke$ha's größtes Problem herausstellt ist ihre Stimme, mit der Sie leider viel zu wenig überzeugen kann da ihr einfach das nötige Volumen für Songs dieser Art fehlt. Im Endeffekt muss jeder selbst entscheiden bzw. sich eine Meinung bilden wie er/sie zu diesem Album steht, doch reinhören schadet auf keinen Fall.

PeAcE


Jason Derulo
Jason Derulo
Wird angeboten von DVD Overstocks
Preis: EUR 8,60

7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen A New Star Is Born, 5. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Jason Derulo (Audio CD)
Musiker gibt es wie Sand am Meer, da ist es vor allem als Neueinsteiger schwierig richtig Fuß zu fassen im großen und weiten Musikgeschäft. Sehr wenig Probleme damit dürfte allerdings Jason Desrouleaux oder einfacher gesagt Jason Derulo haben. Der aufstrebende Künstler aus Miami, Florida ist nämlich ein wirkliches Multitalent, denn neben dem Singen hat Jason bereits Erfahrungen im Schauspielbereich gemacht und zeigte sich auch schon für das Songwriting einiger Stars verantwortlich. Niemand geringeres als Starproducer J.R. Rotem wurde auf den jungen Mann aufmerksam und signte ihn sofort zu seinem Label Beluga Heights. Als dann Beluga Heights auch noch Teil der Warner Music Group wurde, waren die Weichen für einen erfolgreichen Start des 20 jährigen gestellt, denn mit einem erstklassige Produzenten und einem Major Label im Gepack dürfte wohl kaum etwas schief gehen. Nun ist Jason Derulos' Self Titled Debut Werk fertig, auf dem er uns in Form von 10 Songs mit eine Gesamtspielzeit von guten 34 Minuten sein Können unter Beweis stellen will. Das gesamte Album wurde von J.R. Rotem produziert und auf wirkliche Features hat Jason komplett verzichtet. Aber nun möchte ich nicht mehr länger auf die Folter spannen, sondern es geht straight rein in die Platte.

Den Opener bildet die geniale erste Singleauskopplung "Whatcha Say", welche bereits seit vielen vielen Wochen in den USA und anderen Teilen Europas mächtig Airplay bekommt, aber erst seit kurzer Zeit auch bei uns in Deutschland richtig Anerkennung erhält. Ein sehr ernster und nachdenklicher Song vom Text hergesehen und auch das Instrumental, welches ein Sample aus "Hide & Seek" von Imogean Heap beinhaltet, begeistert in vollem Maße. Der Refrain ist ein richtig schöner Ohrwurm, der übrigens von einer wunderschönen Frauenstimme gesungen wird. Den nächsten Schritt macht das frische "Ridin Solo", welches durch viele Synthes, ein paar verspielten Melodien und einen kraftvollen Beat besticht, der während der Strophen mit Bassschlägen sowie Snaps aufwartet und erst in den Refrains seine Power richtig entfalltet. Jason Derulo zieht uns mit seiner packenden Stimme sofort in den Bann dieses Tracks. Die 2. Single fällt hier auch nicht weit, sondern kommt mit "In my head" angerauscht. Ein klasse Drumbeat, dessen E-Gitarren Untermalung rockige Akzente setzt, gehört das Hauptaugenmerk hier gewidmet und im Refrain lässt Herr Derulo dann eben ein berauschendes Feuerwerk abbrennen,welches seines Gleichen sucht. Am nächsten Titel namens "The sky's the limit" dürften Partypeople ihre wahre Freude haben, denn dieser ist mit einem etwas schnelleren Beat ausgestattet, unglaublich atmosphärischen Melodien und wie sollte es auch anders sein Synthes. Der ganze Song geht so eher in die Richtung Euro Dance/Electro Pop und bietet eine perfekte Abwechslung. Schon fast in Richtung einer Ballade geht der geschmeidige Titel "What If" mit einem satten und langsamen Drum Beat, der prachtvoll von einer glanzvollen Pianomelodie und einigen Streichern in Szene gesetzt wird. Gesanglich gesehen liefert Herr Derulo mal wieder eine Vorstellung erster Sahne ab, was noch einmal sein riesengroßes Talent passend unterstreicht. Wieder eine Nummer fetziger kommt "Love Hangover" dahergebrettert mit leichten rockigen Akzenten und ein paar elektronischen Elementen, welche sich zu einem super Gesamtpaket zusammenschnürrt, welches man sich einfach gerne zur Gemüte führt. Mit dem nächsten Track "Encore" folgt nun mein Lieblingssong des Longplayers. Zu Beginn zieht uns eine nachdenkliche, zudem auch traurig wirkende Klaviermelodie in seinen Bann, ehe dann ein wuchtiger Beat mit dem marschieren beginnt und uns langsam aber sicher die Spitze dieses Geniestreichs erklimmen lässt - den Refrain mit einem Gewitter aus Synthes und einem Jason Derulo der seine Stimme über die Grenzen hinausbringt, vollgepackt mit jeder Menge Emotionen. Weiter geht es mit "Fallen", dass von seiner Grundstruktur hergesehen so ein wenig an Rihanna's "Hate that I love you" erinnert, mit einem smoothen sowie dennoch groovigen Beat und einer zauberhaften Gitarrenbegleitung, dessen Einmaligkeit wohl nur noch durch Jason's makellosen Auftritt am Mikro in den Schatten gestellt wird. Aufwühlend und mitreisend geht es auf der ausgezeichneten Ballade "Blind" zur Sache, die Jason exzellent von Anfang bis Ende vollendet. Den bombastischen Abschluss von diesem Debut Album bekommen wir in Form des Songs "Strobelight" in unser Gehör eingebrannt. Der Gute bringt hier noch einmal unser Blut mächtig in Wallung und animiert einen nur so regelrecht zum tanzen, was vor allem dem schnellen Beat und den vielen elektronischen Melodieelementen zu verdanken ist.

Ich weiß kaum was ich dazu als abschließendes Fazit sagen soll, denn das was Jason Derulo hier mit seinem Debut Album abliefert ist wie von einem anderen Stern! Die nur 10 Songs und die nicht gerade lange Spielzeit sind keineswegs ein großer Minuspunkt, denn wie heißt es so schön Qualität anstatt Quantität. Jeder Song aus diesem Album ist einfach wie gemahlen ein Hit zu werden und untermauert die Klasse dieses abwechslungsreichen Longplayers noch einmal. Bitte schnellstmöglich mehr davon Herr Derulo!!!

PeAcE
Kommentar Kommentare (5) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Mar 14, 2010 9:45 PM CET


Rebirth (Explicit Deluxe Version)
Rebirth (Explicit Deluxe Version)
Preis: EUR 6,49

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Weezy tries to rock the world, 9. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Rebirth (Explicit Deluxe Version) (Audio CD)
Spätestens seit seinem dritten Teil der "Tha Carter" Reihe und natürlich der dazugehörigen Mega-Hitsingle "Lollipop" dürfte Lil Wayne wohl auch für die Letzten ein Begriff geworden sein. Doch anstatt sich auf seinem großartigen Erfolg von "Tha Carter III" erst einmal auszuruhen, zog es Weezy vor, sich gleich wieder im Studio an die Arbeit zu machen um sein nächstes Projekt "Rebirth" zu verwirklichen - ein experimentales Mash Up aus Rap und Rock. Einige Andeutungen was uns hier wohl erwarten könnte bekamen wir bereits Ende 2008 auf Rock Sänger Kevin Rudolf's Album "In the city" zu hören, welches bekanntlich unter Cash Money/Universal erschien. Doch auch bei "Rebirth" blieben die, in der heutigen Zeit typischen, ewigen Verschiebungen nicht aus, was vor allem an den schlechten Vorabkritiken und den nicht richtig fruchten wollenden Promotion versuchen lag. Noch schlimmer wurde es allerdings dann, als durch einen Kommunikationsfehler über 500 vorbestellte Exemplare von dem Longplayer bereits ausgeliefert wurden und das Wochen vor dem offiziellem Release Date. Nichts desto trotz hielt Universal an der Schiene fest die CD wie geplant am 2. Februar 2010 in die Läden zu schmeisen und hier ist es nun das Rap/Rock Album namens "Rebirth" von Lil Wayne.

Nachdem ich vor langer Zeit die erste Single "Prom Queen" gehört hatte, trat ich dem Album mit einer riesen Skepsis entgegen, doch man soll den Tag ja bekanntlich nicht vor dem Abend loben und so habe ich mich mittlerweile in das Album sehr gut reingehört. Der Beginn mit "American Stars" ist nichts wirklich besonderes, ein solides Rock Geplänkel bei dem Sängerin Shanell einen guten Job macht. Die 1. Singleauskopplung "Prom Queen" fand ich nach dem ersten Mal hören einfach nur "schrecklich", doch mit der Zeit hat sich das Lied irgendwie entfalltet und vor allem das aggressive Instrumental von DJ Infamous und Drew Correa macht riesen Spass. Auf "Ground Zero" brausen die Gitarren-Riffs nur so an uns vorbei und die satten Drums verleihen dem Song die richtige Würze, wohingegen "Da Da Da" mit seinem flotten Instrumental sehr verspielt wirkt. Ein ruhiges Händchen beweist uns Weezy auf dem von Kevin Rudolf und Cool & Dre produzierten "Paradice", welches trotz seiner wuchtigen Drums sehr chillige daherkommt, was maßgeblich an Weezy's gelassenen Strophen sowie den gediegenen Begleitungen in Form von Gitarre und einigen Streichern im Refrain liegt. Die 2. Singleauskopplung "On Fire", welche einmal mehr aus den Federn von Cool & Dre stammt kann sich auch sehen lassen. Das Instrumental bekommt durch den mords Kickbass richtig Pfeffer verliehen und klingt wohl mit am raplastigsten vom Stil her, was das gesamte Album angeht. Ein wahrhaftiges Highlight ist die Kollabo mit Eminem namens "Drop the world". Geheimnissvolle Melodien geben hier über einen fullminanten Beat den Ton an und machen diesen Song zu einem nachdenklichen Meisterwerk, in welchem Slim Shady mit seinem Part besonders glänzt. Nun folgt mein Lieblingstrack "Runnin", bei dem sich wieder Shanell an die Seite von Weezy gesellt hat. Entspannt mit einer Gitarre findet der Song einen aufregenden Einstieg, dessen Spannungsbarometer noch einmal durch den smoothen Drumbeat in die Höhe geschnallt wird und sobald Shanell dann mit ihrem emotional ergreifenden Refrain zum Einsatz kommt ist es endgültig aus! Glasklar darf natürlich auch Kevin Rudolf auf "Rebirth" nicht fehlen und so hat er sich die Ehre nicht nehmen lassen auf dem von ihm, Travis Barker und DJ Infamous produzierten "On way trip" mit von der Partie zu sein, was zweifelsohne zu einem der stärksten Songs des Albums zählt. Wer es ein bisschen verrückt und fetzig mag dürfte an "Knockout" seine pure Freude haben, was schon so ein gewisse Briese an Punk-Elementen in der Hinterhand bereit hält und sich wohl übelst geil zum Snowboarden eignet...ya know ;). Es war aber auch irgendwie klar das Dwayne Carter, so Weezys bürgerlicher Name es nicht schaffen wird einen kompletten Geniestreich mit diesem Album auf den Markt zu werfen und so kommen hier auch einige negative Seiten zum Vorschein. "Get a life" zum Beispiel ist total uninspiriert und langweilig und auch nicht gerade mehr Potenzial zeigt uns das total abgedrehte "The price is wrong" auf.

Lil Wayne's neuer Longplayer "Rebirth" wird wohl keineswegs an den Erfolg von "Tha Carter III" anknüpfen können, was einfach daran liegt dass Weezys Ausflug in den Rock-Bereich vielen Hörern nicht so sehr munden wird. Die einen können sich damit anfreunden, die anderen nicht...so ist das eben aber ein mutiges und innovatives Projekt bleibt es allemal. Auf einer Skala würde ich "Rebirth" in den guten Durchschnitt einteilen, denn neben einigen Krachern verfügt das Album eben auch über solide Songs, welche man zwar anhören kann aber keineswegs vom Hocker hauen und natürlich nicht zu vergessen den ein oder anderen wirren Totalausfall. Damit heißt es erst einmal abwarten und Tee trinken bis Weezy mit "Tha Carter IV" wieder back 2 the roots geht.

PeAcE


3 Words
3 Words

2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Cheryl Cole heizt uns kräftig ein, 5. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: 3 Words (Audio CD)
Cheryl Cole ist nicht nur Mitglied der Girlie Truppe Girls Aloud sondern auch die Ehefrau vom englischen Nationalspieler Ashley Cole, der ja bekanntlich bei Chelsea unter Vertrag steht. Nach insgesamt 5. Studio Alben, sowie einem Greatest Hits Album haben sich die Mädels für das Jahr 2009 eine Auszeit gegönnt, um ein bisschen an ihren Solo Karrieren zu arbeiten. Die 26 jährige Engländerin lies sich dies nicht zweimal sagen und holte sich für ihr Solo Debut "3 Words" prominente Unterstützung ins Haus. Niemand geringeres als Black Eyed Peas Frontmann Will.I.Am nahm sich einem Großteil der Produktionen des Longplayers an, aber auch Syience, Wayne Wilkins, Soulshock & Karlin, Fraser T. Smith sowie Taio Cruz reihen sich in den Producer-Credits mit ein.

Den Beginn macht "3 Words" mit dem gleichnamigen Titeltrack, welcher auch die aktuelle 2. Singleauskopplungs des Albums darstellt. Dieser Song ist ein Duett zusammen mit Will.I.Am und wartet mit einem schnellen houselastigen Beat auf uns, den Cheryl und Will.I.Am gut auszufüllen wissen. Eher midtempomäßig, aber dennoch gut tanzbar reiht sich der nächste Song "Parachute" ein und verbreitet ein fröhliches Feeling, welches noch einmal schön durch die Variation der Instrumente, die in der Melodie verwendet werden, unterstreichen wird. Weiter geht es mit "Heaven" wo wieder Will.I.Am mit am Start ist. Ein schön lässiger Pop/Dance Song der vor Synthesizern nur so strotzt. Als nächstes folgt dann die #1 UK Single "Fight for this love". Ein verspielter und zugleich bunter Song, der sicherlich jede Tanzfläche zum überlaufen bringt und mit seinem ohrwurmverdächtigen Refrain weitere Pluspunkte sammelt. Sehr chillig und mit viel Emotion und Ausdrucksstärke in ihrer Stimme geht Cheryl bei "Rain on me" zu Werke, aber wer jetzt hier eine gefühlvolle Ballade oder ähnliches erwartet liegt vollkommen falsch. "Make me cry" stolpert mit einem frechen sowie peppigen Beat daher, welcher mit ein paar Dance- und Funkelementen aufgefrischt wird. Cheryl weiß hier ihre Stimme gekonnt an den richtigen Stellen bestens einzusetzen um den Track perfekt abzurunden. Die Weiterführung bildet "Happy Hour", welches ein Sample Renaldo Domino's Song "Nevermore" beinhaltet. So richtig prickelnd finde ich diesen allerdings nicht, man kann ihn klar hören, aber da haben andere Tracks auf dieser Platte um einiges mehr zu bieten - Durchschnitt mehr nicht. "Stand Up" trägt klar die Handschrift von Sänger/Songwriter/Produzent Taio Cruz und ähnelt vom Stil her sogar seinem eigenen Megahit "Heartbreaker". Ein flotter elektronischer Song der unser Blut gewaltig in Wallung bringt, so dass man sich kaum davor entziehen kann das Tanzbein zu schwingen. Wer ein bisschen in wundervollen Klängen dahin träumen möchte wird sicherlich seine Freude mit "Don't talk about this love haben". Eine sanfte Pop-Balladennummer mit Gitarre, Streichern etc., die Cheryl glanzvoll mit ihrer geschmeidigen Stimme und viel Gefühl zu Ende bringt. Bei "Boy like you" hatte wie sollte es auch anders sein Will.I.Am mal wieder seine Finger im Spiel und wirkt auch als Gast auf diesem Lied mit. Eine krachende Partybombe mit kraftvollem Beat, vielen Synthes und ein paar unheimlichen Hintergrundmelodien geben den Ton an das Motto kann hier einfach nur lauten: Abdancen und feiern was das Zeug hält ;). Den Abschluss zu "3 Words" bildet der Track "Heartbreaker" bei dem Cheryl Cole eigentlich als Feature dabei ist und welchen man auf Will.I.Am's Solo LP "Songs about girls" zu finden ist. Viel dazu sagen brauche ich sicherlich nicht mehr, da dieser doch recht bekannt sein dürfte und ein nettes Ende darstellt.

Cheryl Cole hat die Auszeit von Girls Aloud bestens genutzt und mit Ihrem Solo Debut "3 Words" ein richtig gutes Werk auf die Beine gestellt. Nicht zuletzt die Produzenten vor allem an Will.I.Am tragen einen sehr großen Anteil daran, dass "3 Words" und die 1. Single "Fight for this love" sich in UK bereits den Platz an der Sonne gesichert haben. Für Freunde einer coolen Mischung aus Pop, Dance und RnB sicherlich empfehlenswert, für Fans von Girls Aloud wohl eher gewöhnungsbedürftig.

PeAcE


Graffiti (Deluxe Edition) inkl. 6 Bonus Tracks
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Preis: EUR 11,00

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4.0 von 5 Sternen Chris Brown's musikalische Antwort, 2. Januar 2010
Gute 2 Jahre und 2 Monate ist es nun her das Christopher Maurice Brown alias Chris Brown mit seinem letzten Album "Exclusive" musikalisch auf sich aufmerksam machte. Doch im letzten Jahr machte er nur mit einer Aktion riesen Schlagzeilen - den Handgreiflichkeiten gegenüber seiner jetztigen Ex-Freundin und Musikkollegin Rihanna. Dieser unschöne Vorgang ist mittlerweile wieder in den Hintergrund geraten und sowohl Rihanna als auch Chris Brown machen wieder das, wozu die beiden bestimmt sind - die Menschen mit ihrer Musik zu unterhalten. Rihanna legte mit ihrer aktuellen LP "Rated R" ein grandioses Werk vor, in dem sie auch das ein oder andere Mal die Beziehung mit Chris Brown thematisch aufgreift. Somit befasst sich auch Chris Brown auf seinem dritten Longplayer "Graffiti" das ein oder andere Mal mit dieser Thematik. Die Deluxe Edition von "Graffiti" wartet gleich mit einem riesen Volumen von 20 Songs auf uns welche u. a. von Swizz Beatz, The Runners, oder Polow Da Don die instrumentale Untermalung zugeschustert bekommen haben. Als Gäste dürfen sich Lil Wayne, Swizz Beatz, Plies, Trey Sonz, The Game, Tank oder Lupe Fiasco sehen lassen.

Den Opener macht das futuristisch und finster klingende "I can transform ya" zusammen mit Lil Wayne & Swizz Beatz, der sich zugleich auch für die Produktion hier verantwortlich zeigt. Ein Song der richtig pumpt und von Chris gesanglich gut eingestimmt wird, wobei man sich über Weezys Parts Streiten kann - finde sie in Ordnung mehr aber auch nicht. "Sing like me" stellt einen Song zum verlieben da, der durch seine traumhaften Melodien bestens zum zurücklehnen und relaxen einläd. "Crawl" ist wieder einer dieser Songs die sich mit der Zeit entwickeln und zu einem riesen Spektakel aufbauen. Zu Beginn noch geschmeidig und ruhig, scheppert uns nach 1 Minute und 15 Sekunden ein gekonnter Beat mit Synthes und allen drum und dran um die Ohren, welcher eine mitreisende Atmosphäre verbreitet. Einen wundervollen und nachdenklichen Slow Jam hat sich Chris Brown mit "So Cold" zusammengebastelt, welcher v. a. durch seine glanzvolle Klaviermelodie begeistern kann. "What I do" trägt unverkennlich die Handschrift der Runners und versprüht u. a. auch durch Plies als Feature Miami Style, wie man es aus dem Sunshine State gewohnt ist und zu Anfang gibt es auch noch ein paar Shouts von DJ Khaled. Die nächsten Tracks sind zum Großteil um einiges flotter, also perfekt zum abtanzen geeignet und haben das ein oder andere Mal auch Dance/House Elemente mit am Start wie z. B. "I.Y.A." oder "Pass Out". Die Endstücke der regulären Version gehen dann wieder in die ruhigere Richtung mit Slow Jamz und Balladen wobei mir hier "Falling Down" und "I'll go" besonders gefallen - Songs mit Gänsehautfeeling pur! Den Abschluss, bevor es zu den Bonus Tracks auf der Deluxe Edition geht macht dann das elektrisierende sowie temporeiche "Girlfriend" zusammen mit Lupe Fiasco. Die 6 zusätzlichen Songs der Deluxe Edition ragen durch ihre Vielfälltigkeit heraus, während "Gotta be your man" noch ein klasse zugleich auch kraftvoller Slow Jam ist, bringen "For your love" oder "Chase your love" mal wieder mächtig die Tanzflächen zum Beben.

Als Fazit kann man sagen das Chris Brown mit "Graffiti" mal wieder einen gelungenen Longplayer auf die Beine gestellt hat, deren viele negative Bewertungen von amerikanischen Magazinen etc. ich nicht wirklich nachvollziehen kann, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und das ist auch gut so. Im Großen und Ganzen muss ich aber immer noch sagen, dass Rihanna mit "Rated R" im Vergleich das bessere Album abgeliefert hat, da es einfach sehr persönlich und emotional ist und man sich damit viel mehr identifizieren kann, aber das ist eben auch wieder mal Geschmackssache.

PeAcE


All Or Nothing
All Or Nothing
Preis: EUR 10,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Are U Down With Jay Sean, 3. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: All Or Nothing (Audio CD)
Kamaljit Singh Jhooti alias Jay Sean zählt zweifelsohne zu einem der talentiertesten RnB Künstlern der heutigen Zeit. Leider bekamm der aus London stammende Sänger mit asiatischen Wurzeln, trotz seinen zwei bisher veröffentlichten Longplayern "Me against myself" und "My own way" nie so wirklich die Aufmerksamkeit, die er sicherlich verdient hätte. Doch damit ist nun endgültig Schluss, denn durch das Signing bei Cash Money Records und die dadurch entstandene Zusammenarbeit mit CMR CEO Bryan "Baby/Birdman" Williams und natürlich Lil Wayne began für den 28 jährigen eine Art neuer musikalischer Lebensabschnitt. Sein drittes Werk trägt den schlichten Namen "All Or Nothing" und präsentiert sich uns mit 16 Songs (beziehe mich hierbei auf den UK Release). Einen kleinen faden Beigeschmack erlebt man aber trotzdem bereits bei der Durchsicht der Tracklist, denn nicht alles auf "All Or Nothing" ist neu - nein man hat ebenso diverse Songs aus dem Vorgänger "My Own Way" mit auf das Album draufgepackt. Der Longplayer wurde ausschließlich von J Remy & Bobby Bass, sowie Alan Sampson produziert und beinhaltet Gastauftritte von Lil Wayne, Lil Jon, Sean Paul, Keisha Buchanan, Craig David, Chipmunk, Skepta und Frisco & Jammer.

Mit der ersten Singleauskopplung "Down" in Zusammenarbeit mit Lil Wayne erreichte Jay Sean wohl seinen endgültigen Durchbruch. Nicht nur das diese flotte Tanznummer eine #1 Single in den USA wurde sondern auch der eingängige und ohrenwurmverdächtige Refrain machen diesen Song zu einem echten Highlight. Weitere Partybretter mit kraftvollen und vor Synthes strotzenden Instrumentalen bekommen wir in Form von "Fire" oder dem genialen "Do you remember" zu hören. Auf letzterem ergänzen sich Jay Sean mit seiner schönen Stimme, Lil Jon mit seinen aggressiven Shouts, sowie Sean Paul mit seinem jamaikanischen Akzent bestens und bieten uns eine perfekte Mischung. Ein weiterer echte Hingucker ist der Song "Ride It" welchen wir bereits aus dem Vorgängeralbum "My Own Way" kennen. Hier trifft ein fullminanter Beat auf oriental klingende Melodien und dieses Sounderlebniss versetzt uns zurück in 1001 Nacht. Ein in ähnlicher Weise aufgebauter Track steht mit "Do You" in den Startlöchern, der sich genauso wie "Ride It" mehr als nur sehen lassen kann. Für die ganz zarten Gemüter unter uns gibt es ohne Frage auch einige langsame Stücke voller Emotionen, die uns eine Gänsehaut über den Rücken laufen lassen. Songs dieser Art sind das harmonische "War", die grandiose Kollabo "Stuck in the middle" mit einem großartig aufgelegten Craig David, das durch sein Klavier und Streicher wohlklingende "Cry" sowie das melancholische und ergreifende "Lights Off". Als Bonus Tracks bietet die UK Version den Candlelight Remix zu "Down" sowie den Boy Better Know Remix zu Stay, der in den für die Insel bekannten Grime Style abdriftet mit vielen elektronischen Melodieelementen. Neben diesen beiden Remixen bietet der UK Release allerdings noch ein besonderes Schmankerl in Form von Track Nr. 9 namens "Far Away" zusammen mit Ex-Sugababe Member Keisha Buchanan. Was diesen Songs so einmalig macht ist nicht nur die Tatsache das Jay und Keisha über dieses peppige Instrumental prachtvoll miteinander harmonieren, sondern auch dass man diesen Track nur auf der UK Version von "All Or Nothing" findet.

Jay Sean ist mit seinem dritten Longplayer "All Or Nothing" ein super Album gelungen, welches durch seine Vielfälltigkeit und Harmonie besticht. Stimmlich gesehen geleitet uns Jay Sean von Anfang bis Ende traumhaft durch die knappe 1 Stunde Spielzeit und gibt sich in keinster Weise auch nur die geringste Blöse. Auch wenn hier, wie bereits am Anfang angesprochen nicht jeder Song neu ist, so hat man es dennoch geschafft ein paar der wirklich besten Lieder des Vorgängers wie "Ride It" platziert auf die Scheibe zu packen und somit Leuten die Jay Sean erst jetzt kennenlernen einen Auszug aus seiner musikalischen Vergangenheit zu geben. Hiermit dürfte Jay Sean wohl endgültig der verdiente Durchbruch gelungen sein und damit der Weg geebnet für eine ereignissreiche und erfolgreiche Zukunft.

PeAcE
Kommentar Kommentar (1) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 8, 2009 9:52 PM CET


Rated R
Rated R
Wird angeboten von roundMediaUK
Preis: EUR 5,74

5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Wait is ova - Rated R is here, 20. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Rated R (Audio CD)
Sie gehört spätestens seit Ihrem letzten Album "Good Girl Gone Bad" zu den Superstars im Showgeschäft. Die Rede ist natürlich von niemand geringerem als der aus Saint Michael, Barbados stammenden Robyn Rihanna Fenty oder einfach nur Rihanna. Unter den Fittichen von Jay Z entwickelte sich die 21 jährige Sängerin vom jungen frechen Kücken zu einer herangereiftern bodenständigen Frau und drückt diese Wandlung auch musikalisch gekonnt aus. Während die beiden ersten Alben "Music of the sun" und "A girl like me" noch ziemlich verspielt wirkten in einer Mischung aus RnB, Pop sowie einigen Reggaelementen, zeigte sich RiRi auf ihrem 3. Studioalbum "Good Girl Gone Bad" mit dem Megahit "Umbrella" ernster sowie erwachsener und heimste ihre bisher größten Erfolge ein. Gute 2 Jahre hat es nun gedauert bis wir von Rihanna neues Material zu hören bekommen konnten, aber nun ist das brandneue Album "Rated R" endlich da und die Sängerin kann nach der ganzen unschönen Geschichte mit Chris Brown nun endlich wieder die Musik sprechen lassen. "Rated R" wartet mit 13 neuen Songs auf uns, die u. a. von Chuck Harmony, Will.I.Am, Tricky Stewart, Chase & Status, Stargate, The Y's und Brian Kennedy produziert wurden. Als Gäste durften sich Will.I.Am, Young Jeezy und Ex Guns'N'Roses Leadgitarrist Slash auf der LP verewigen. Mit voller Vorfreude geht es nun hinein in das Album und allein schon das Coverartwork sowie das teilweise recht freizügige Booklet lassen hier schon eine kleine Vorahnung herbeisinnen - das ist eine komplett andere Rihanna!

Der Introtrack "Mad House" ist genial gemacht. Düster mit Orgeln und dieser schaurigen Stimme, da denkt man sich wirklich man sitz gerade auf irgendeiner Kirmes in einer Geisterbahn. "Wait your turn", welches man auch unter dem Namen "The Wait is ova" kennt setzt diesen Trend gnadenlos fort und Rihanna packt hier bereits eine gute Bandbreite ihres Stimmvolumens aus, welches sich gut mit dem harten basshaltigen Instrumental ergänzt. Tricky Stewart steuerte den Beat zum nächsten Song "Hard" bei, auf diesem Rihanna von Young Jeezy als Feature unterstützt wird. Die beiden harmonieren auf diesem flotten Song super zusammen und Young Jeezy verleiht dem ganzen mit seiner rauchigen Stimme noch das gewisse Etwas. Ein richtig krasser Kontrast zieht nun mit der wundervollen Ballade "Stupid in love" herein. Ein sehr ernster und nachdenklicher Track, den Rihanna stimmlich gesehen perfekt und mit viel Gefühl zur Vollendung bringt, als wäre hier schon die grandiose Klaviermelodie, die wuchtvollen langsamen Bassschläge und das Fingerschnippsen keine Klasse für sich. Weiter zieht Rihanna ihre Kreise mit "Rockstar 101" und hier ist der Titel volle Programm, denn Ex Guns'N'Roses Gitarrist Slash verleiht dem Song mit seinem überragendem aufspielen an der E-Gitarre eine rockige Note, die sich mehr als nur sehen lassen kann. Nun folgt die 1. Singleauskopplung "Russian Roulette", welche von Chuck Harmony produziert wurde und Rihanna zusammen mit Ne-Yo geschrieben hat. Hier erleben wir eine ergreifende Rihanna über ein dunkles graues Instrumental mit einem Text der es in sich hat. Das nächste Stück "Fire Bomb" beginnt sehr rockig, wird dann in den Strophen aber etwas sanfter durch die dazu einsetzende Klaviermelodie - ein toller Track mit einem Mix aus RnB, Rock und Pop Elementen. Als nächstes folgt das Lied "Rude Boy" welches es mir besonders angetan hat. Stargate haben hier wie gewohnt ein erfrischendes Instrumental bereitgestellt, das einfach riesengroßes Spass macht gehört zu werden und noch in gewisser Weiße an die RiRi zu früheren Zeiten erinnert. Ein weiteres Highlight stellt eindeutig "Photographs" dar. Will.I.Am hat hier bei der Produktion top arbeitet geleistet, und verbindet diese temporeiche Ballade mit einigen elektronischen Elementen, welche Rihanna mit ihrer Stimme geschmeidig zu Ende führt. "G4L" oder ausgeschrieben Gangsta 4 Life schiebt sich dann wieder bestens in die düstere Schiene hinein und verleiht noch einmal mächtig Gänsehautfeeling. Das von Stargate produzierte "Te Amo" ist ebenfalls ein richtig cooler Song der viel gute Laune verbreitet mit Trommeln, Gitarren und Synthes - da frischt sich beim Hörer sofort wieder ein Südseefeeling auf in dieser kühleren Herbstzeit jetzt. Auf der über 6 Minuten andauernde Ballade "Cold Case Love" zeigt sich Rihanna mit ihrer Stimme immer präsent, allerdings braucht der ganze Track ein ganzes Stück bis er richtig Feuer spuckt und zur völligen Entfalltung kommt. Den Abschluss zu "Rated R" bildet der Track "The last song", wobei man anmerken muss das hier wohl kein besserer Titel als dieser gepasst hätte. Hier packt Rihanna nochmals eine Bombe in Form einer Ballade aus, die zwar anfangs ruhig beginnt aber dann vor Power nur so strotzt mit mitreisenden E-Gitarren Riffs sowie einer bravörösen Klaviermelodie und Rihanna ihrer Stimme noch einmal alles abverlangt und sich im wahrsten Sinne des Wortes mit viel Herz die Seele aus dem Leib singt.

Unglaublich was Rihanna in Kooperation aller Beteiligten mit ihrem neuen Album "Rated R" auf die Beine gestellt hat. Ein wahrhaftiger Hörgenuss von der ersten bis zur letzen Sekunde, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte, auch wenn der Longplayer für den ein oder anderen in erster Hinsicht anders klingen mag, als man es von Rihanna eigentlich erwarten würde. RiRi von ihrer düsteren, tiefgründigen und persönlichsten Seite - einfach STARK!

PeAcE
Kommentar Kommentare (2) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Nov 21, 2009 11:45 AM CET


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