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MirAclE (ZDF, LK Fürth)

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Heart of a Champion
Heart of a Champion
Preis: EUR 30,04

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Paul Wall Is Still Shinin, 17. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Heart of a Champion (Audio CD)
Im Jahre 2010 blieb der bisherige Release-Boom aus Texas zum Großteil aus, einzig Trae's jüngerer Bruder Jay'Ton konnte mit seinem Street Album/Mixtape "Got it by tha ton" überzeugen, aber auch Devin The Dude mit "Suite 420" sowie einige Indepentent/Underground Releases hielten die Fahne für Houston hoch. Doch der Sommer hat vielversprechend begonnen, denn neben Z-Ro's neuem Werk "Heroin", schmeißt nun auch "The Peoples Champ" Paul Wall seinen brandneuen, zugleich mittlerweile 5. Longplayer namens "Heart of a champion" ins Rennen. Dieser umfasst 14 Tracks mit einem Gesamtspieldauer von guten 57 Minuten, welcher wie gewohnt von Asylum/Warner Bros. vertrieben wird. Einen riesen Anteil an den Produktionen darf auf "Heart of a champion", Blink 182 Frontman Travis Barker und dem Beanz N Cornbread zu Gute gehalten werden. Unterstützung am Mikrophon steht in Form von Lil Keke, Bun B, Kid Sister, Chamillionaire, Jim Jones, C.Stone, Johnny Dang, Andre Nickatina, Mitchy Slick, Yo Gotti, Dallas, Devin The Dude, Z-Ro, Raekwon, Yelawolf, Jay Electronica und Slim Thug bereit. Zudem beinhaltet die CD zwei Tracks von Expensive Taste - eine "Supergroup" bestehend aus Travis Barker, Skinhead Rob und eben Paul Wall.

Die Eröffnung liefert uns Paul Wall mit "Take Notes", was mit voluminösen Drums sowie geheimnissvoll klingenden Melodien sofort eingängig ins Ohr geht. Paul kickt grandiose Rhymes über das Instrumental und zeigt bereits hier wo der Hammer hängt. Mit einem kompakten verschachtelten Beat, ein paar strangen Melodien und Screwed Elementen geht "Showin Skillz" in die Vollen, wobei sich auch Lil Keke mit seinem Gastauftritt mehr als nur sehen lassen kann. Das nächste Stück "I'm on patron" ist zugleich auch die bisher einzige Singleauskopplung aus "Heart of a champion". Die Bässe schmettern hier nur so mit einer riesen Wucht aus den Speakern und verleihen dem Song eine gewisse Härte, welche ein guten Einklang mit den soliden Synthes im Refrain finden. Ein echter Leckerbissen für H-Town Headz dürfte ohne Zweifel die Reunion von Paul und Chamillionaire auf "Round Here" darstellen. Wer die Kollabo-Alben der Jungs kennt kann dies wohl zu 100 % nachvollziehen. Was die beiden hier lyrisch abliefern ist einfach ein Meisterwerk, wobei es sich Chamillionaire auch nicht nehmen hat lassen gleich den Refrain zu singen - Houston Power pur sag ich da nur! Düster, grau und dreckig könnte man seine Empfindungen beschreiben, wenn man sich "Imma get it" zu Gemüte führt, wobei spätestens etwas Sonnenlicht in diese trübe Atmosphäre gebracht wird wenn Bun B das rappen anfängt, aber auch der Auftritt von Kid Sister bleibt nicht außer Acht zu lassen. Dicke dröhnende Crunk Beats und ein Gewitter aus Synthes, ja genau das sind die Hauptaugenmerke von "Stay Iced Up" und dem hammergeilen "My City" (mit beeindruckendem Gesang von Dallas sowie einem Rap Part von Yo Gotti der es wirklich in sich hat), welche die beiden Tracks "Pocket fulla presidents", welches leider sehr verblasst wirkt und "Ain't a thang" zusammen mit Jim Jones ins Sandwich nehmen. Perfekt zum abchillen eignet sich das sehr relaxte und melodische "Smoke Everyday" mit zwei Gastauftritten die in Form von Z-Ro und Devin The Dude wohl keineswegs besser gewählt werden hätten können. "Live It" steigt mit Saxophon Klängen und einer gekonnt im Hintergrund gehaltenen sanften Klaviermelodie vorsichtig ein, bekommt aber durch den treibenden Beat einen gewissen Pepp, der aber keineswegs die schöne sowie entspannte Grundstruktur des Songs antastet. Der Gesang im Refrain ist passend gewählt und vor Raekwon's Gastauftritt in diesem Song kann man sich einfach nur verbeugen - Weltklasse! So langsam aber sicher steuert die Platte auf das Ende zu aber drei Kostproben stehen noch zum servieren bereit, darunter die beiden Songs von der bereits angesprochenen "Supergroup" Expensive Taste. Die Tracks sind sehr drumslastig, einmal mit elektronischen Elementen verziert ("Not my friend") und zum anderen mit rockigen Ausschlägen in Form von kläffenden E-Gitarren bestückt ("Heart of a hustler"). Man erkennt gleich, dass Paul Wall, Travis und Skinhead Rob gut zusammen harmonieren und darf sich sicherlich schon mit einer großen Vorfreude auf ein hoffentlich irgendwann erscheinendes Album bestücken. Nicht zu vergessen in dieser aufgekommenen Thematik mit Expensive Taste darf man den Song "Still On" aber nicht. Ein nicer Beat, der vereinzelt mit Synthes veredelt und durch Glockenschläge sowie Choreinlagen eine leicht mystische Note verliehen bekommt bietet eine mehr als spektakuläre Grundlage für Paul Wall noch einmal seine Skillz am Mic unter Beweis zu stellen, aber auch der Gesang im Refrain passt einfach wie aus einem Gus.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass der 29 jährige Paul Slayton alias Paul Wall auch mit seinem 5. Solo Studioalbum "Heart of a champion" die Messlatte für alle weiteren Texas Releases in diesem Jahr wieder sehr hoch gehalten hat und es erstaunlich ist mit welcher Kontinuität an qualitativ klasse Releases dieser Mann uns Hörer immer wieder ins Staunen bringt. Im Zuge dessen bleibt nun abzuwarten was die kommenden Veröffentlichungen von Trae, Chamillionaire, Mike Jones, Lil Flip (Ahead of my time gibt es bereits als Digitalen Release hier auf Amazon), Bun B usw. bringen werden. Bis dahin kann man sich die Zeit und den heißen Sommer ja bestens mit Paul Wall versüßen ;)

PeAcE


To the Sky
To the Sky
Preis: EUR 13,31

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kevin Rudolf made it again, 17. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: To the Sky (Audio CD)
Seit Dienstag dieser Woche stehen gleich zwei Releases aus dem Hause Cash Money in den Regalen der Plattenläden (US-Release). Neben Drake's sensationellem Debut Album "Thank me later", darf sich auch Kevin Rudolf an der Veröffentlichung seines zweiten Albums "To the sky" erfreuen. Nach seinem coolen Debut Album "In the city", welches gekonnt Elemente des Raps und Rocks vermischte, waren die Erwartungen für den Nachfolger natürlich sehr hoch. Doch diese Erwartungen scheinen für Herrn Rudolf keinen großen Druck ausgeübt zu haben, denn in gut 1 1/2 Jahren hat er 11 neue Songs für den Longplayer "To the sky" zusammengestellt. Mit von der Partie sind neben den Cash Money Membern Birdman, Lil Wayne und Jay Sean auch noch der Überrest von Three 6 Mafia alias Juicy J und DJ Paul, sowie Flo Rida und Rivers Cuomo von Weezer. Nun man darf gespannt sein welche musikalischen Künste uns der Sänger, Songwriter und Produzent uns auf knappen 37 Minuten Spielzeit präsentiert, aber um eins bereits Vorweg zu nehmen...man wird keineswegs enttäuscht sein ;)

Mit einem richtigen Kracher startet "To the sky" in die Vollen. "I made it (Cash Money Heroes)" ist nicht nur die 1. Singleauskopplung, sondern gleicht schon fast einer Hymne und featured zudem die Cash Money Members Lil Wayne, Birdman und Jay Sean. Ein saftiger Beat gibt den Ton an, welcher mit viel E-Gitarren und Synthes glanzvoll untermalt wird. Der Refrain gesungen von Kevin Rudolf ist richtig Ohrwurmverdächtig, Jay Sean's genialer Gesang geht unter die Haut und auch Birdman und Weezy machen einen coolen Job. Fetzig, up-tempo mäßig und mit elektronischen Akzente brettert "You make the rain fall" vorbei, das mit einem Gastauftritt von Flo Rida aufwartet und sicherlich die Dancefloors dieser Welt zum überkochen bringt. Ebenso braucht sich auch "Don't cry" keineswegs zu verstecken, denn auch hier dominiert ein sattes basshaltiges Instrumental mit poppigen sowie rockigen Elementen und verbindet sich prächtig mit Kevin's Gesang. Wer noch immer nicht genug von Party und abfeiern hat, der sollte gleich mit "Whatchu waitin for" vorlieb nehmen, denn auch hier kommt unser Blut schnell in Wallung und presst einen wahrhaftig auf die Tanzfläche. Three 6 Mafia setzen dem ganzen noch das Sahnehäupchen auf. Etwas ausgelassener lässt es darauf "Big Timer" angehen, wobei hier ein smoother raplastiger Beat und aggressive E-Gitarren Riffs dominieren und Kevin Rudolf's Stimme traumhaft zur Geltung kommt. Eine Runde temporeicher marschiert "I belong to you (LANY)" voran, dessen Instrumental sich während des Refrains noch mehr entfaltet und einen bleibenden Eindruck durch die nicen Melodien hinterlässt. Relaxt und fröhlich gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Rivers Cuomo von Weezer auf dem Track "Must be dreamin", der einfach nur gute Laune verleiht und sich von der ersten Sekunde an toll hören lässt. Lil Wayne hat seinen zweiten Auftritt auf "To the sky" als Feature bei dem nächsten Titel namens "Spit in your face". Ein brachialer Beat und harte Gitarren verleihen dem raplastigen Song eine finstere Grundstimmung, die Weezy mit seinen Raps und Kevin mit seinem Gesang gelungen zur Vollendung bringen. Regelrecht von Synthes überschüttet wird der Track "What do U got" bis dann mit dem hammergeilen "Late Nite Automatic" wieder die Tanzflächen zum beben und brennen gebracht werden, was nicht nur an dem zweiten Auftritt von Three 6 Mafia liegt. Den Ausklang des Albums macht bewusst ein ruhigerer Song namens "Crashin Down" mit lässigen Drum Beat, eher dezent im Hintergrund gehaltenen E-Gitarren, mitreisenden Elektro-Samples und einem unglaublich abgebrühten Kevin Rudolf, der noch einmal alles aus sich herausholt um das Ende perfekt zu gestalten.

Als Fazit bleibt hier nur zu sagen das Kevin Rudolf mit seinem Sophomore Album "To the sky" gnadenlos dort anknüpft, wo er mit dem Debut "In the city" aufgehört hat. Zudem finden sich auf "To the sky" neben den bereits bekannten Rap und Rock Elementen auch noch reichlich poppige und elektronische Einflüsse, die seinen Sound noch facettenreicher wirken lassen. Ich warte bereits jetzt schon sehnsüchtig auf Kevin Rudolf's nächstes Werk, aber die Wartezeit bis dahin werde ich mir bestimmt oft u. a. mit diesem Album versüßen.

PeAcE


Lazarus
Lazarus
Preis: EUR 17,99

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Travis is ridin solo, 13. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Lazarus (Audio CD)
Seit dem Jahre 1997 tummelt sich Frontman Travis McCoy mit seiner Alternative Rap/Rock Gruppe Gym Class Heroes bereits im Musik Business herum. Doch erst im Jahre 2001 konnte die Band ihre allererste Platte über den Indie weg releasen. Mittlerweilen haben Travis und seine Jungs 4. Alben auf dem Markt, vor allem die letzten beiden Werke "As Cruel as School Children" und "The Quilt" waren großartige Werke. Nun ist es aber für Mister McCoy an die Zeit gekommen, auch einmal seine Solo Karriere voranzutreiben. Dies tut er in Form seines Debut Albums "Lazarus", welches am 8. Juni über Fueled By Ramen/Decaydance/Atlantic veröffentlicht wurde. Im Gepäck hat Travis natürlich auch einige Gäste, welche sich in Form von Cee-Lo Green, Bruno Mars, Tim William, T-Pain, Young Cash sowie Colin Munroe namentlich vorstellen. Wer die Gym Class Heroes und ihre Musik kennt, wird sicher meinen erahnen zu können, was für ein Menü uns Travis McCoy mit der LP "Lazarus" servieren möchte, oder kommt es doch alles ganz anders?

Fetzig und mit schnellen Drums steigt "Dr Feelgood" ein, welcher durch Cee-Lo's geschmeidigen Gesang im Refrain noch eine schöne angenehme Note verliehen bekommt. Ein Track voller Lebensfreude, denn man sich gerne öfters zur Gemüte führen wird - eben einfach Feelgood Music. Packend mit E-Gitarren Riffs und einem raplastigen Beat geht es auf "Superbad (11:38)" zur Sache, wobei Travis hier den kompletten Song über singt, was sehr schön mit den Melodien harmoniert. Es kommt fast so vor als würde sich während der Strophen eine gewisse Anstauung der Emotionen bei Travis bilden, denn wie kraftvoll und hart er den Refrain zum besten gibt ist wirklich mitreisend. Bruno Mars, den wir alle aus B.O.B.'s Nummer 1 Hit "Nothing on you" kennen unterstützt den Frontman der Gym Class Heroes auf der 1. Single des Albums namens "Billionaire". Ein klasse und zugleich sehr rhytmisches Stück, welches sich Anfangs von Akkustik Gitarren und Bongos bedient, aber dann schnell in Drums und E-Gitarren ummünzt und dem Song so die nötige Fahrt aufnehmen lässt. Bruno Mars gibt einmal mehr eine grandiose Figur mit seiner gefühlvollen Stimme ab, der Mann hat wirklich Talent. Ruhig und melodisch macht "Need You" seine Anfänge, wobei Travis den ganzen Song über wieder nicht rapt sondern seinen Gesangeskünsten freien Lauf lässt. Leider ist meiner Meinung nach der Refrain dieses Tracks etwas misslungen, klingt durcheinandergeraden und poppig, da hätte man durchaus mehr rausholen können, in Anbetracht der Genialität des Rest des Tracks. Das Stück "Critical" in Zusammenarbeit mit Tim William weiß zugleich von Anfang an zu begeistern, aber auch das tolle und chillige "Akidagain" mit Klavierbegleitung und Kindergesang im Hook lässt uns prachtvoll an Travis Kindheitserinnerungen teilhaben. "We'll be alright" lässt sich vom Stile her so in etwa mit dem ersten Song "Dr. Feelgood" vergleichen, aber kommt keineswegs an diesen heran, sodass man nicht mehr und auch nicht weniger als einen soliden Eindruck hierüber verlieren dürfte. T-Pains berühmte Auto-Tune Hooks finden sich klar auf dem Song "The Manual" wieder, wobei neben ihm auch noch Young Cash, Herrn McCoy unter die Arme greifen. Schade aber auch dieses Lied kann bei weitem nicht so sehr überzeugen wie manch andere auf diesem Album. Mit "After Midnight" hat uns "Travie" nochmal eine bunte, rockige Partynummer geschmiedet, die sich bestens zum abfeiern eignet. Einen gelungenen Abschluss hat man mit dem Song "Don't pretend" geschaffen. Von der ersten Sekunde an versprüht dieses Stück eine sehr ernste, nachdenkliche und zugleich traurige Atmosphäre. Das Instrumental besteht aus einem relaxten eingängigen Beat, welcher durch eine glanzvolle Kombination aus Klavier, Streichern und hereinbrechenden E-Gitarren sein volles Momentum entfalltet. Travis trägt hier den kompletten Song über eine gewisse Dramatik in seiner Stimme mit sich, so als würde er unter Tränen dieses Stück zum besten geben und auch der Refrain in Verschmelzung aus Travis's Gesang und dieser Frauenpiepsstimme ist ein beeindruckendes Merkmal.

Travis McCoy ist mit seinem Solo Debut "Lazarus", was übrigens eine Anspielung auf seinen Zweitnamen ist, ein gradliniges, solides Werk gelungen, dass man im guten Durchschnittsbereich anordnen kann. Die guten 35 Minuten Spielzeit über weiß er immer bestens seine Stimme in Form von Raps und/oder Gesang einzusetzen, auch wenn die Instrumentals das ein oder andere Male ihn ein wenig im Stich lassen, dennoch zum Großteil sich auf einem hohen Level befinden. Zusammen mit seiner Gruppe den Gym Class Heroes macht Travis seine Sache auf jeden Fall ein Stückchen besser, aber dennoch sollte man vor diesem Album keineswegs die Augen verschließen, sondern einfach mal reinhören, denn das ist es auf alle Fälle mindestens Wert.

PeAcE


Replay
Replay
Wird angeboten von Beats and More
Preis: EUR 13,76

4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Shawty's like a melody, 11. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Replay (Audio CD)
J.R. Rotem gehört seit Jahren zu den namhaftesten und erfolgreichsten Produzenten im Musikbusiness. Das der Gute auch oft ein flinkes Händchen für neue Talente hat, stellte er uns bereits einige Male unter Beweis - man möge nur an die jüngere Vergangenheit in Form von Sean Kingston oder Jason Derulo zurückdenken. Sein neuster Schützling ist Keidran Jones alias Iyaz, den J.R. 2009 bei seinem Label Beluga Heights gesignt hat. Mit "Replay" steht nun Iyaz Debut Album bereit, welches mit 11 Songs aufwartet (EU-Version, die US soll angeblich nur 10 haben) und auf Features komplett verzichtet. Die Tore sind also geebnet, wäre da nicht eine leicht unverständliche Label-Politik seinens Warner/Reprise, denn "Replay" steht zwar wie geplant seit Montag in Großbritanien in den Läden, allerdings wurde der Deutschland/Rest der EU Release kurzerhand um gut einen Monat auf den 16. Juli verschoben und der US Release vorerst bis zum Spätsommer auf Eis gelegt - warum scheint mir nicht wirklich klar zu sein, das einzige was man sich vorstellen wäre vlt. um Iyaz die Konkurrenz/den Wettbewerb etwas vom Hals zu halten, wenn man mal bedenkt was diese Woche an Black Music CD's veröffentlicht wurde bzw. in den nä 1-2 Wochen noch veröffentlicht wird, man nehme nur mal Eminem, Plies, Lil Jon, Drake, Rhymefest oder Kevin Rudolf als Beispiel.

Den Anfang macht die erfolgreiche erste Single, zugleich auch Titeltrack "Replay". Ein durch seinen grandiosen Refrain Ohrwurm-Hit der perfektes Sommerfeeling verbreitet und gleich einen Geschmacksorientierung gibt, was wir von Iyaz gesanglich alles so zu erwarteb bekommen. Schlag auf Schlag rauscht auch schon die nächste Single "Solo" heran, die Iyaz weiterhin mit Freude und Leichtigkeit zu interpretieren weiß, während der flotte Beat mit Klavierbegleitung sein übriges dazu tut. Mitreisend und etwas ergreifend schallt dann "So Big" aus den Speakern, das über seinen wummenden Beat eine Melodiekombination aus Klavier und Synthes zum Besten gibt. Richtig Spass macht auch das mit Akkustik Gitarre untermalte, smoothe "Ok", wobei Iyaz Akzent hier bisher am deutlichsten heraussticht. Ausgestattet mit krafvollen Bässen, Snaps und nachdenklichen Melodielementen lässt uns "Breathe" Gänsehaut aufsteigen v. a. gelingen Iyaz hier im Refrain die richtigen Betonungen. In einem ähnlichen entspannten Stile dürfen wir uns auch bei dem langsamen "Heartbeat" verzaubern lassen. Als wäre das nicht schon genug packt Iyaz noch einmal eine Schippe drauf und bietet "There you are" auf was Anfangs und während der Strophen durch seine aufwühlenden Klavierklänge und Iyaz emotinaler Stimme sehr trüb wirkt, aber durch den fetzigen Refrain dem ganzen ncoh eine gewisse Briese Pfeffer verleiht. "Stacy" bedient sich neben, Klavier, Streichern sowie Synthes auch ein paar Dance/Elektro Elementen, was sich hervorwiegend auf den Beat auswirkt. Während als nächstes "Look at me now" wieder mehr Rap-Touch beinhaltet und düster daherkommt, gibt es mit den beiden Schluss-Tracks "Friend" und "Goodbye" noch einmal Songs, die eine etwas ruhigere Gangart einschlagen, aber dennoch genügend Freude bereiten und den Longplayer "Replay" passend abschließen.

Iyaz ist mit seinem Debut "Replay" ein gutes Werk gelunden, auf dem er sein gesangliches Leistungspotenzial die in etwa 45 Minuten Länge anschaulich zur Geltung bringen konnte. Auch J.R. Rotem hat was die Instrumental angeht wieder feine Arbeit geleistet, auch wenn man nicht wirklich große Unterschiede zu den Releases von Sean Kingston oder Jason Derulo merkt, aber das ist eben JR's typische Handschrift. Hoffen wir mal für Iyaz das die bereits am Anfang erwähnten Veröffentlichungsprobleme in den USA in den Griff bekommen werden, denn wie wir alle wissen zählt in der Musikszene v. a. der amerikanische Markt. Ein nettes Album, das sich gut für den Sommer eignet oder auch einfach nur zum abschalten und chillen. Also wer nicht auf den D/EU-Release warten will oder kann sollte, derweil zum UK-Release greifen.

PeAcE


Thank Me Later
Thank Me Later
Preis: EUR 5,99

9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke für dieses Album, 11. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Thank Me Later (Audio CD)
Während bei Young Money/Cash Money die letzten Jahre über Neulinge meist links liegen gelassen wurde und nur zu Gastauftritten kamen, ist es nun schön zu sehen, dass seit einiger Zeit eine gewisse Kontinuität eingekehrt ist und Leuten wie Kevin Rudolf, Jay Sean oder eben Drake die Möglichkeit gegeben wird ihre musikalischen Projekte zu realisieren. Aubrey Drake Graham ist aber keineswegs unerfahren im Rampenlicht zu stehen, denn bereits seit dem Jahre 2001 arbeit der 24 jährige als Schauspieler, bevor er 2006 seine ersten musikalischen Schritte in Form von Mixtapes waagte. Letztes Jahr gab man uns von seitens Young Money/Universal bereits einen beachtlichen Vorgeschmack, den man in der EP "So Far Gone" ausdrückte, welche die Singles "Succesfull" und "Best I ever had" beinhaltete. Seit Heute steht nun endlich das langerwartete Debut "Thank me later" in den Läden (US- sowie UK-Release kommen Anfang nä. Woche). Unterstützung für den Longplayer, der u. a. Produktionen von Swizz Beatz und Boi-1Da aufweist, bekommt Drake durch Alicia Keys, Labelmate Nicki Minaj, Swizz Beatz, T.I., The Dream, Young Jeezy, Jay Z, sowie Lil Wayne. Bevor es nun is das Album reingeht bleibt noch zu erwähnen, dass im eigentlichen Sinne keine der früheren Singles auf "Thank me later" vertreten sind, sondern man ein "neues" Album zu hören bekommt zumindest in der US-Pressung die 14 Titel umfasst, während man für Europa noch einmal "Best I ever had" als 15. Track mit eingepackt hat.

Den Opener macht das wundervolle Duett von Drake und Alicia Keys namens "Fireworks". Das Intro des Songs wird passend durch ein Feuerwerk dargestellt, welches kurzweilig durch Klavier unterstützt wird und dann in eine mitreisende geheimnissvolle Melodie mündet, welche Drake gekonnt mit seinen Lyrics branded. Im Refrain harmonieren die beiden Künstler mit ihren Gesängen prächtig und machen diesen 1. Song bereits zu einem Meisterwerk. Weiter schwebt der Hörer mit "Karaoke", wobei Drake einen Großteil des Tracks singt und dem mystisch klingenden "The Ressistance" durch melodische Traumwelten. Einen Schlag aus der verträumten Idylle folgt nun mit der 1. Singleauskopplung "Over", welche durch seinen treibenden Beat, sowie den schrägen und zugleich schrillen Streichereinlagen ein Ausrufezeichen setzt. Danach folgt das geschmeidige "Show me a good time", welches durch die überzeugende Klaviermelodie, dem dennoch kraftvollen Beat eine chillige Note verleiht. Drake verschmelzt hier förmlich sowohl gesanglich als auch rapmäßig mit dem Instrumental. Finster und mit dicken Bässen brummt "Up all nite" aus den Boxen, wobei Young Money Labelmate Nicki Minaj gefeatured ist. Drake zeigt auf diesem Song einmal mehr seine Klasse und auch die sonst nicht gerade überragend rappende Nicki macht einen netten Eindruck, was v. a. daran liegt das ihr langsamere Beats eher liegen und sich besser mit ihrem Stil verbinden. Eine richtige Kopfnicker-Bombe zündet Swizz Beatz mit seinem Instrumental zu "Fancy", wobei es sich der Herr auch nicht hat nehmen lassen auch gleich noch den Refrain zu diesem Song mit beizutragen und somit Drake und ATL Rapper T.I., der als weiteres Feature dabei ist tatkräftig unter die Arme zu greifen. Nun heißt es zurücklehnen, Augen schließen und relaxen, denn Drake führt uns zusammen mit The Dream und dem Song "Shut it down" auf eine Reise in eine andere Welt. "Unforgettable" beginnt durch seine Pianoeinlagen bereits sehr nachdenklich und dieser erste Eindruck wird auch mit dem Frauengesang weiter ausgebaut bis aber dann der Hammer Beat einschlägt. Drake flowt was das Zeug hält und Young Jeezy schießt den Vogel dann endgültig ab, nicht nur wegen seines Auftrittes im Refrain, sondern speziell sein Rappart ist einfach überragend. Auch New Yorks Altmeister Jay Z hat es sich nicht entgehen lassen können, Drizzy auf "Thank me later" Gesellschaft zu leisten und dies erfolgt nun im nächsten Stück namens "Light Up". Ein dumpfer wuchtiger Beat, untermalt mit einigen strangen, leicht furchteinflössend klingenden Soundsamples bieten eine zugeschnittene Grundlage für Drake und Jay Z dieses Stück zur Vollendung zu bringen. Natürlich darf auch Drake's Cheffe Lil Wayne nicht fehlen und so knallen uns die beiden das brachiale "Miss Me", welches übrigens auch die 3. Single darstellt, vor den Latz. Mit "Cece's Interlude" folgt wie man es schon aus dem Titel erkennen kann ein Interlude, welches man aber auch als einen etwas mehr als 2 1/2 minutigen Kurzsong darstellen könnte, der sehr entspannt klingt. Einen weiteren Geniestreich bekommt man nun mit "Find your love" geboten, was eine lebhafte Atmosphäre ausstrahlt und die herausstechende Punkte auf das begeisternde Instrumental sowie Drake's Gesang legt. Den Abschluss macht dann, in Anspielung auf den Albumtitel, der mit futuristischen Synthes und Streichern bestückte Track "Thank me now" und das sollten wir nun wirklich tun, denn Drake kann man für dieses supergeile Album einfach nur danken. Nun folgt noch als Schmankerl/Bonus "Best I ever had" - zu diesem Song braucht man allerdings nichts mehr zu sagen, dürfte jedem der Black Music hört ausgiebig bekannt sein.

Drake's Debut Album "Thank me later" hat nach den vielen Ankündigungen und dann doch wieder Verschiebungen die hohen Erwartungen weit übertroffen. Genretechnisch bewegen wir uns hier auf einer Mischung von Rap und RnB, welche aber überwiegend in Alternativen Elementen ihre Entfalltung findet und somit einen frischen, innovativen Sound erzeugt, der von Anfang bis Ende zu überzeugen weiß und den Hörer sicher noch mehrere Tage/Wochen/Monate fesseln wird, wie es z. B. ebenso B.O.B. mit seinem Debut Album "The Adventures of Bobby Ray" gelungen ist.

PeAcE


Crunk Rock
Crunk Rock
Preis: EUR 6,49

7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen It's time to get crunk again, 8. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Crunk Rock (Audio CD)
Während die ganze Black Music Gemeinde noch immer auf Dr. Dre's, seit viele vielen Jahren angekündigtes, Album "Detox" wartet, kann man nun ein anderes "Sorgenkind" zu den Akten legen. Der "King Of Crunk" Lil Jon hat es nun tatsächlich geschafft seinen nach guten 5 Jahren langersehnten neuen Longplayer "Crunk Rock" auf den Markt zu bringen. Dieser erscheint in zwei verschiedenen Ausführungen - einmal der Standard-Version, welche 14 Songs beinhaltet und einer Deluxe Edition, die gleich mit stolzen 20 Tracks in den Startlöchern steht. Einmal mehr ist es Jonathan Smith gelungen eine Vielzahl an großen Stars für eine tatkräftige lyrische Unterstützung ins Boot zu holen. Hierbei wären u. a. Pastor Troy, Soulja Boy, Stephen & Damian Marley, The Game, Elephant Man, Ice Cube, LMFAO, Ying Yang Twins, R. Kelly, Mario, Pleasure P, Pitbull, 3OH!3, Travis Porter, Claude Kelly oder Oobie zu nennen. Das klingt doch nach einem wahrhaftigen Feuerwerk, doch nun stellt sich natürlich die Frage ob es auch die dementsprechen Explosion beim Hören des Album gibt also nichts wie rein.

Beim betrachten der Tracklist (Deluxe Edition) fällt sofort auf, dass keine der ehemaligen Singles wie "Snap yo fingers", "Act a fool" oder "I Do" auf "Crunk Rock" vertreten ist, aber das sollte zu Anfang kein Negativpunkt sein, denn so bekommt man eigentlich eine komplett neue Platte präsentiert, auch wenn man den ein oder anderen Song doch schon von Mixtapes, aus Clubs etc. kennt. Das gut 50 Sekunden andauernde aufbrausende Intro stimmt uns schonmal bestens auf eine neue Runde Lil Jon, ehe dann Part II vom Crunk Classic "Throw it up" folgt. Natürlich diesmal wieder mit am Start Pastor Troy und zudem auch noch Waka Flocka Flame. Der Song ähnelt von der Grundstruktur her dem Original und bretter wie eine Schneelawin aus den Boxen mit tiefen Bässen und Streichern. Pastor Troy haut wieder crazy Lines raus, die sich gut zu Lil Jons obligatorischen und berühmten "Yeah", "Okay" etc. Schouts ergänzen. Auch Waka Flocka Flame gibt eine gute Figur ab und passt ideal in deses Gesamtgefüge. Mit viel Härte und Aggression sowie E-Gitarren schmetter uns auf "Fall Out" um die Ohren und macht genau dort weiter wo "Thow it up Part II" aufgehört hat. Soulja Boy gibt sich auf "G-Walk" die Ehre, das man evtl. schon von diversen Mixtapes kennt. Der Song flasht aber keineswegs so sehr wie das bisher gehörte, zudem sind diese schaurige und verrückten Hintergrundklänge auch ein bisschen nervtötend mit der Zeit. Auf "On de grind" haben sich Stephen & Damian Marley zusammen mit Lil Jon vereint und verleihen dem etwas langsameren, aber dennoch durch seinen pushenden Beat, kraftvollen Song ein gewisses leichtes Reggaefeeling v. a. der Gesang im Refrain kann sich mehr als nur sehen lassen. Die Punkrock Band Whole Wheat Bread hat ihren Auftritt gleich mit drei hochkarätern, denn neben Lil Jon geben diesem Song mit fetzigen Drums und mitreisenden E-Gitarren auch noch Ice Cube, The Game und Elephant Man das gewisse Extra - na wenn das mal keine Ansage ist! Spacig und ein wenig strange klingt "Get in get out" durch seine über den ganzen Song durchgezogene Backroundmelodie, welche aber doch in einem soliden Einklang zum Snap Beat passt. Von Synthes geprägt schlägt nun "Pop dat pussy" auf, wobei Lil Jon hierbei von Blazed unter die Arme gegriffen wurde, den man z. B. aus einigen Oomp Camp Songs kennt und der mit seinem Gesang dem Track einen Hauch RnB Touch verleiht. Den Großteil des Restes von "Crunk Rock" verleihen schnellere Songs ihre Akzente die typisch für Lil Jon sind wie "Ride da D" mit den Ying Yang Twins oder in den RnB-Bereich abdriften wie die aktuelle Single "Ms. Chocolate" wobei R. Kelly und Mario gefeatured sind. Weiter hemmungslose Tanzlaune und brennen Dancefloors verleihen die Uptempo Song mit vielen elektronischen Elemente ala dem sehr geilen "Like a stripper", der Partybombe "What a night" oder dem Burner Abschluss "Hey". Einen Song muss man aber noch besonders herausheben und jeder weiß wohl sofort was damit gemeint ist wenn man den Satz "Lil Jon hat auch ein gefühlvolles Händchen" hört. Damit in Verbindung bringt man sofort Sängerin Oobie, die es sich natürlich auch auf "Crunk Rock" nicht hat nehmen hat lassen ihre traumhaft geschmeidige Stimme zum Einsatz zu bringen. Somit ist "Moist", wie sollte es auch anders sein, ein chilliges Meistwerk mit einer angespannten Atmosphäre, welche v. a. durch dieses Gewitter im Hintergrund ideal zur Geltung kommt.

Die Wartezeit auf "Crunk Rock" hat sich definitiv gelohnt, auch wenn man vielleicht noch das ein oder andere Potenzial nach oben sehen kann. Lil Jon klingt keineswegs mehr wie noch zu Zeiten von seinem Crunk Classic Album "Kings Of Crunk", sondern ist über die Jahre hin auch wie üblich durch viele Produktionen für andere Künstler vielfältiger in seiner Soundgestaltung geworden. "Crunk Rock" verbindet Elemente des Crunk Genres, Rock, RnB sowie Dance/Electro und ist eine bunte Mischung geworden, auf der sicherlich jeder irgenetwas passendes finden wird.

PeAcE


Uni5: The Worlds Enemy
Uni5: The Worlds Enemy
Preis: EUR 26,85

0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen The Reunion Album, 14. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Uni5: The Worlds Enemy (Audio CD)
Gute 3 Jahre ist es nun her, dass Bone Thugs-N-Harmony in Form ihres 7. Studioalbums "Strenght & Loayality ("Faces Of Death" nicht mitgezählt) einen kurzen Gastauftritt unter den Fittichen von Swizz Beatz und seinem Label Full Surface gegeben haben. Nun im Jahre 2010 ist so einiges anders, denn die Jungs haben ihr eigenes Independent Label namens BTNH Worldwide am Start, welches weltweiten Vertrieb durch Warner bekommt...aber das allerwichtigste ist natürlich die Reunion mit Flesh-N-Bone, nach dessen Release aus dem Gefängnis. Zurück zu alter Stärke mit einem handvollen Aufgebot präsentiert uns die legendäre Rap-Gruppe aus Cleveland, Ohio mit "Uni5: The Worlds Enemy" nun ihren 8. Longplayer. Auf 14 Titeln wollen Krayzie, Layzie, Bizzy, Wish und Flesh dem Hörer zeigen was in Ihnen steckt, doch ob ihnen das gelingt wird sich im weiteren Verlauf zeigen.

Nach einem nicht großartig auffallendem Intro beginnt die CD gleich einmal mit einem richtigen Burner. "Rebirth" brettert wie eine Hymne aus den Speakern, untermalt mit einem Meer aus Streichern und einem coolen Refrain der sofort ins Ohr geht. Die fünf machen einen nicen Job, allerdings fehlt mir so ein bisschen die Harmonie bei den Übergängen. Sänger J-Rush hatte beim nächsten Stück "See me shine" die Ehre mit dem Quintett zusammen zu arbeiten. Dabei herausgekommen ist ein chilliger Song, der durch eine warmherzige Klaviermelodie sowie J's gefühlvollen Gesang seine Akzente setzt. Den Soundstil von "Only god can judge me" könnte man am ehesten wohl in Richtung Rap aus New York einreihen. Der kräftig aufprotzende slowe Beat in Verbindung mit den Frauengesängen und diesem Chor aus Piepsstimmen, sowie einige gescrewten Elementen hat eine leicht gespenstige Atmosphäre, in die man sich gut hineinhören kann. Recht poppig, mit RnB Touch und im Hintergrund gehaltenen Synthes kommt "Wanna be " daher, das sich ganz ordentlich anhören lässt, wohingegen die nächsten beiden Tracks "My Life" und "Everytime" ein totaler Schuss in den Ofen sind. Am ersten Interlude vorbei saust dann schon mit riesengroßen Schritten "Gone" herbei, wo Ricco Barrino gefeatured ist. Sowas hat man von den Bone Jungs wohl noch nie gehört - einen temporeichen Song für die Dancefloors mit vielen elektrischen Melodien und einmal mehr ein großes Augenmerk auf einen gesungen Refrain gelegt. "Me in the sky" wirkt ernst und nachdenklich von seinem Klangbild her, was vor allem an dem dumpfen Beat, den gekonnten Pianoklängen und perfekt einsetzenden E-Gitarren Riffs liegt. Die richtige Note verleiht dem ganzen K Young mit einem hervorragend gesungenden Refrain. Melodisch und freundlich fliegen wir mit Krayzie, Layzie & Co. durch "Universe" bis das zweite Interlude uns wieder auf den Erdboden holt. "Pay that we owe" beinhaltet ein bekanntes Melodiesample und ist eine sehr softe Nummer, die man aber nicht unbedingt mit Loorbeeren überschütten muss. Zum Abschluss schießt "Fact's don't lie" aus den Boxen, das wieder eine "härtere" Gangart eunzuschlagen versucht, wobei der Funke hier nicht wirklich überspringt.

Als großer Anhänger von Bone Thugs-N-Harmony und dem Begleiten der Gruppe vom Underground Debut "Faces of death" (damals noch unter dem Namen Bone Enterpri$e) über den Meilenstein "E.1999 Eternal" bishin zum letzten Release "Strenght & Loyality" fragt man sich dennoch was uns die Fünf mit ihrem neuen Album "Uni5: The Worlds Enemy" für eine Message herüber bringen wollen, außer das Flesh wieder seinen Platz eingenommen hat. Keine typischen grauen, rauhen und düsteren Songs, die uns förmlich in der Hölle verschlingen, wie man es über viele viele Jahre hinweg von den Jungs gewohnt war - NEIN die Devise lauter hier eindeutig auf Mainstream und Radiotauglichkeit mit häufigen poppigen Einflüssen und RnB Klischees. Stellt sich nun die Frage ob das Ganze nur als eine Art experimentieller Ausflug anzusehen ist oder dies einfach der moderen Bone Sound ist...neu erfunden haben Bone Thugs-N-Harmony sich damit sicherlich nicht? Ein für Bone-Kenner gewöhnungsbedürftiger Longplayer, der toll beginnt, aber dann nach 4 Lieder immer mehr an Halt verliert und nur einzelne kleine Lichtblicke am Ende des Tunnels hervorruft.

PeAcE


Mise en K
Mise en K
Preis: EUR 16,41

3.0 von 5 Sternen Kayline - Der französische Alptraum, 8. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Mise en K (Audio CD)
Der Kampf der Geschlechter findet auch im Black Music Bereich immer wieder aufs Neue seinen Anfang. Während man im RnB/Soul Bereich ein eher ausgeglichenes Verhältniss zwischen erfolgreichen weiblichen und männlichen Künstlern hervorheben kann sieht es im Rap Bereich ganz anders aus - hier bestimmt in erster Linie die Männerwelt das Geschehen. Nicht anders sieht es auch in einem europäischen Land aus, welches zur oberen Etage der Black Music gehört...die Rede ist von Frankreich. Doch eine große Außnahme bricht hier mit der 18 jährigen Kayline herein. Mit ihrem Debut Album "Miss En K" welches im August 2008 auf den Markt kam möchte die junge talentierte Rapperin ihren männlichen Kollegen das fürchten lehren. Ob ihr das gelingt werden wir nun auf 18 Songs zu Gesicht bekommen.

"Miss En K" beginnt mit dem gleichnamigen Titeltrack, der durch einen krachenden Beat, mystischen Melodien sowie schaurigen Chorgesängen besticht. Kayline flowt bereits hier alles in Grund und Boden und zeigt, dass sie mehr ist als ein normales, damals 16 jähriges, Mädchen. "Flow qui te" macht genau da weiter wo Track 1 aufgehört hat, nämlich mit einem fetten Beat, futuristischen Melodien und hämmernden Synthes. Kayline killt mit ihren Lines diesen Song megast - es macht einfach einen riesen Spaß diesem Mädel bei der Arbeit zu zuhören. Düster und hart scheppert "A ma facon" aus den Speakern, welches im Anschluss zum ersten von zwei Interludes geleitet, welches man getrost als eine Art Kurzsong darstellen darf. Einen recht soliden Eindruck macht "Le k en personne", bevor es dann mit dem langsamen und durch elektronisch verzerrte Melodien "On lachera pas l'affaire" wieder eine Gangart härter und finsterer wird. Nach dem zweiten Intelude das Teile von Track 2 beinhaltet, bekommt man mit "Tu reconnais" einen netten Streettrack geboten, der einen chilligen Kontrast durch die coole Klaviermelodie und dem teilweisen Gesang im Refrain verliehen bekommt. "93" könnte man von der Grundstruktur her mit Down South Rap aus Atlanta oder Memphis gleichsetzen, denn hier geben wuchtige Bässe sowie Böse Melodien mit Synthes verziert den Ton an. Kayline geht am Mikrophon immer noch ab wie Schnitzel und man merkt ihr die Freude am Rappen richtig an, auch wenn sie das ganze mit einem hohen Maß an Coolness rüberbringt. In ähnlichem Stile darf man sich weiter "I'ere des gueriers" zu Gemüte führen, wobei Kayline hier Unterstützung in Form von Sängerin Zakia erhält, die diesen Titel aber auch nicht zu mehr verhelfen kann als ledigilich einem durchschnittlichen Track. Ebenfalls nicht unbedingt ein Großereigniss ist "Wow!!!", wo beattechnisch durchaus mehr dringewesen wäre und man Kaylines Lines besser einsetzen hätte können. Feature H.Magnum liefert einen ordentlichen Auftritt ab, kann der 18 jährigen aber bei weitem nicht das Wasser reichen. Ein bisschen Westcoast Flavour liefert uns "C'est la kalitey" als Abwechslung, aber der simple Beataufbau und die Pianoeinspieler sind nur für eine kurze Begeisterungsdauer geeignet. Mit dem "Bouger Remix" geht es ziemlich schnell und latinomäßig zur Sache, wobei am Anfang Lil Jon's berühmte Shouts "Stop it's the muthaf***** remix" zum Einsatz kommen. Kayline drückt dem nur etwas über eine Minute dauernden Stück rapmäßig den Stempel auf, das Instrumental an sich passt aber nicht wirklich auf dieses Album. "Nettoyage" kommt durch seine Gunshots und aggressive Punchlines von Kayline dermaßen schonungslos daher, wohingegen der Remix zu "Mon Epike" durch seine leichten G-Funk Ansätze wieder eher Westcoast-orinetiert klingt. "Lyrikal coup d'cross" macht einen unbescholtenen Eindruck, kein Top Song aber auch keineswegs eine totale Niete, allerdings hört man hier nur die Jungs von AK93...von Kayline weit und breit keine Spur zu finden - merkwürdig. Einen sauberen Freestyle hämmert Kayline im weiteren Verlaufe über ein paar bekannte Beats, die von DJ Roc J zusammengemischt wurden und wieder strahlt die heranwachsende Dame mit ihren Skillz am Mic. Zum Abschluss wird es ziemlich exotisch mit "Eya Eya" was einen orientalen Touch durch arabische Klänge und Gesang im Refrain aufgesetzt bekommt, doch ebenso wie "Bouger" passt dieser Titel beim besten Willen nicht auf den Longplayer, auch wenn es vielleicht eine Art Vielfältigkeit von Kayline widerspiegelt, dass sie auf sogut wie jeden Beat eine passende Antwort parat hat.

"Miss En K" von Kayline ist eine CD, in die es sich durchaus lohnt einmal reinzuhören, auch wenn man sagen muss, dass einige Instrumentals noch viel viel mehr Potenzial gehabt hätten und andere, hierbei spreche ich vor allem "Bouger" und "Eya Eya" an, das Gesamtbild der Scheibe etwas runterziehen. Raptechnisch gesehen ist Kayline ein wahrhaftiger Alptraum für andere französische Musikkollegen am Mic, denn das Mädchen ist unheim talentiert und hat eine enorme Durchschlagskraft. Es wäre wirklich schade, in Zukunft nichts mehr von diesem begabten Girl zu hören, nur sollten dann die Beats teilweise noch etwas ausgereifter sein. Nichts desto trotz ein Album im guten Durchschnittsbereich, das gewiss nicht nach einem Mal hören für immer im Regal verschwindet und verstaubt.

PeAcE


Pulse
Pulse
Wird angeboten von toppreis321
Preis: EUR 3,73

3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen The Voice is back!, 8. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Pulse (Audio CD)
Es scheint fast so zu sein als wollen die alten Hasen, der jungen, neuen und modernen Musikwelt in den letzten Monaten noch ihren persönlichen Stempel aufdrücken. Bereits im Spätsommer 2009 veröffentlichte Soul Ikone Whitney Houston ihr neues Album "I look to you" und nun hat auch Diva Tonix Braxton seit dieser Woche mit dem seit 2009 ständig verschobenen neuen Studialbum namens "Pulse" endlich nachgezogen. Die 11 Song, welche eine Gesamtspieldauer von rund 42 Minuten umfassen stammend u. a. aus den Händen von DJ Frank E, Lucas Season, Oak, David Foster, D'Mile oder Chuck Harmony. Da darf man durchaus gespannt sein was Miss Braxton 5 jahre nach ihrer letzten LP "Libra" und im stolzen, reifen Alter von mittlerweile 41 Jahren noch auf dem Kasten hat. Auf die Plätze...Fertig...Los!

Die erste Singleauskopplung "Yesterday" macht die Eröffnung von Braxton's sechstem Studioalbum. Das Pianoinstrumental verleiht dem Song von Anfang an eine entspannte Atmosphäre, während wuchtige aber langsame Drums die Grundstruktur vollenden. Toni Braxton zeigt bereits auf diesem 1. Stück, dass sie gesanglich noch lange lange Nichts verlernt hat und beeindruckt mächtig mit ihrer warmherzigen, gefühlvollen Stimme. Weiter folgt "Make my heart", was mit einem feschen temporeichen Beat aufwartet, der sich durchaus zum abtanzen eignet, leicht jazzigen Einflüssen in Form von Trompeten und Saxophon sowie Synthes im Refrain. Feinfühlig, gepaart mit vielen Emotionen bahnen sich "Hands Tied" oder "If I have to wait" durch die Menge, wohingegen der wundervoll Slow Jam "Woman" einfach nur zum Träumen einläd. Ein kraftvoller midtempo Beat prasselt bei "Lookin at me" auf uns ein, der einmal mehr durch Synthes und ein paar Nebeneffekten unterstützt wird. Toni Braxton liefert auf diesem Song, der wieder zum tanzen einläd, eine Glanzleistung am Mikrofon ab. Das von D'Mile produzierte "Wardrobe" besinnt sich zwar auf einen einfach gestrickten Beat, der allerdings so eine voranpeitschende Wirkung entfalltet, welche den Song in Verbindung mit Klavier und Synthes zu einem guten Stück Musik werden lassen. "Hero" überrollt den Hörer regelrecht mit einem Gewitter aus Synthes und das Piano tut das nötigste noch dazu um den nicen Beat noch gekonnt zu veredeln. Einmal mehr verblüfft Toni Braxton mit ihrer herzzereisenden Stimme und das mit 41! Für einen passenden und zugleich sehr relaxten Ausgleich sortg das sanfte Ballade "No Way" mit gediegener Gitarrenbegleitung sowie einem blitzsauberen gesanlgichen Auftritt. Der Titeltrack "Pulse" bricht wie ein Hagelschauer herein mit einer intensiven, mitreisenden Atmosphäre, welche durch die sagenhaften Melodien erst so richtig zur Entfalltung kommt - dieser Song ist Drama pur ;). Zum Abschluss möchte uns Toni anscheinen noch einmal total verzaubern, denn was sie mit der Ballade "Why you won't love me" auf die Beine gestellt hat ist einfach unbeschreiblich geil! Wie so oft üblich gibt es auch noch eine Deluxe Edition von "Pulse" welche es allerdings nur bei iTunes zum Download oder in bestimmten amerikanische Onlineshops exklusiv zu kaufen gibt. Die Deluxe Version umfasst hierbei noch 6 weitere Audio Titel, darunter auch die "Yesterday"-Version mit Trey Songz. Zudem gibt es noch die Musikclips zu den drei bisherigen Singles und ein Interview mit Toni Braxton.

Als Fazit bleibt mir zu sagen, dass Toni Braxton mit ihrem sechsten Studioalbum ein gutes Werk gelungen ist, welches wunderschöne Balladen, peppige Tanznummern und chillige Slow Jams in der richtigen Mixtur kombiniert. Beim Vergleich zu Musikkollegin Whitney Houston kann man soundtechnisch nicht wirklich große Unterschiede feststellen, da sich beide auf einem hohen Niveau befinden. Was die Stimme angeht dürfte der BigPoint aber eindeutig an Toni Braxton gehen, da sie noch vollkommen aus ihrem Volumen schöpfen kann und so eine eindrucksvolle Präsenz am Mikrophon auf den Hörer übergeht, wohingegen Whitney immer wieder mit Aussetzern zu kämpfen hat und das leider auch bei ihren bisherigen Konzerten auf ihrer aktuellen Tour.

PeAcE


Mes Fantaisies
Mes Fantaisies
Preis: EUR 12,65

4.0 von 5 Sternen Feine R'n'B Kost aus Frankreich, 5. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Mes Fantaisies (Audio CD)
Neben Großbritanien gehört zweifelsohne auch Frankreich zur Elite des europäischen Black Music Geschäftes, was einmal mehr durch hochwertige Releases von Künstlern wie Booba, MC Solaar, IAM, Fonky Family oder Rohff Jahr für Jahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt wird. In diesem Meer tumelt sich auch eine junge talentierte Sängerin namens Tamara Marthe alias Shy'm. Im Jahre 2006 veröffentlichte die mittlerweile 24 jährige, aus Trappes stammende Künstlerin ihr Debut Album "Mes Fantaisies" unter Warner Music Frankreich. Für die Produktionen des 13 Song starken Longplayers zeigte sich Cyril Kamar verantwortlich, den wir wohl alle besser unter dem namen K'Maro mit seinem 2004er Hitsong "Femme like you" kennen. Nun aber möchte ich mich nicht weiter mit irgendeinem Rumgeplänkel aufhalten sondern gleich in die Scheibe einsteigen.

Vorhang auf - und es kann losgehen mit Track 1, dem Self Titled Werk. Ein langsamer, kraftvoller Beat, der gekonnt von futuristischen Klängen untermalt wird bildet einen verheißungsvollen Vorgeschmack, was uns die nächsten rund 48 Minuten erwarten wird. Melodisch und mit viel Harmonie geht es auf "Femme de coleur" zur Sache und bei der wundervollen Ballade "Ta Lady" schraubt Shy'm sogar noch einen weiteren Gang zurück und lässt ihre zauberhafte Stimme prachtvoll zur Geltung kommen. "Sur les dancefloors" hinterlässt bereits nach wenigen Takten einen bleibenden Eindruck in unseren Köpfen und trumpft dann im weiteren Verlauf mit einem basshaltigen Instrumental auf, welches durch den tollen Gesang und den kurzen Rapeinlagen im Refrain noch die goldene Krone aufgesetzt bekommt. "Ouble Moi" verbreitet mit seinen Holzblasinstrumenten und teilweise einsetzenden elektronischen Klängen ein wenig orientalischen Hauch von 1001 Nacht, wohingegen Shy'm uns mit "Pour Vous" mächtig das Tanzbein schwingen lässt, da es sich hier um eine coole rhytmische lateinamerikanische Nummer mit spanischen Gitarren handelt. Sanft und geschmeidig geht nun die emotionale Ballade "Le blues de toi" seine Wege, bis uns der freche sowie soulige Titeltrack "Mes Fantaisies" zurück aus der Traumwelt holt. Eine ernste und nachdenkliche Atmosphäre wird mit "T'es parti" in den Raum geschmissen, das von Streichern und Gitarren angeführt wird, welche sich mit Shy'm's glamoröser Stimme schnell in Einklang bringen. Mit verspielten Melodien weiß das midtempolastige "Tu comprendras" zu überzeugen und auch die teilweise Änderung des Instrumentals gegen Mitte des Tracks ist eingeschickter Schachzug. Den sanftesten Song finden wir auf diesem Album wohl mit "Rêves D'Enfants" wieder. Auf einen Beat wurde hier komplett verzichtet und Tamara treibt ihre Stimme über alle Grenzen nur über eine klasse Pianomelodie mit Gänsehautfeeling hinaus. Leider bekommen wir mit "Victoire" schon den vorletzten Song des Albums serviert, welcher allerdings durch den nicen Beat mit krachenden Bässen, einigen Synthes aber auch geheimnissvollen Melodien noch einmal richtig Fahrt auf nimmt für die Letzten Minuten bis zum Zieleinlauf. Zum Abschluss präsentiert sich uns der Remix zu "Femme de couleur" mit dem einzig richtigen Feature des Albums in Form von Rapper Neiman. Das Instrumental hier ist eine echte Alternative zum Original und bekommt durch die Melodiekombination aus Computerspiel-Gedaddel und orientalische Elemente einen peppigen Soundschliff verliehen. Gast Neiman untermauert diese Theorie noch einmal beachtlich durch seinen Rap Part, welchen er mit leichtem jamaikanischen Akzent in seiner Stimme zum Besten gibt.

Shy'm ist mit ihrem Debut Album "Mes Fantaisies" ein feiner Happen französischer R'n'b Musik gelungen, welche durch K'Maro von Anfang bis Ende mit gut strukturierten Instrumentalen durchproduziert ist. Eine facettenreiche Frau, die sich stimmlich gesehen zu keinem Zeitpunkt eine Blöße gibt und sicher auch noch in der Zukunft französischen/europäischen/allgemeinen Black Music Hörern in ihren Bann ziehen wird. Egal ob man sich einfach nur zurücklehnen und relaxen möchte oder doch ein paar schöne Stunden zu zweit mit seinem Partner/seiner Partnerin verbringen möchte, dieses Album ist gewiss vielseitig einsetzbar ;)

PeAcE


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