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Rezensionen verfasst von
R. Siegl "thommerillin"
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30th Anniversary Tour: Live
30th Anniversary Tour: Live
DVD ~ George Thorogood & The Destroyers
Preis: EUR 13,99

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Leicht enttäuscht, 27. November 2011
Rezension bezieht sich auf: 30th Anniversary Tour: Live (DVD)
Vorausgeschickt: Ich bin seit den ersten Takten des "Madison Blues" vor mehr als 30 Jahren Fan von George Thorogood. Dennoch (oder vielleicht auch ein wenig deshalb) habe ich diese DVD mit etwas Enttäuschung gesehen. Es liegt natürlich nicht an der Musik - aber die kannte ich ja schon von der gleichnamigen CD.
Zum Positiven:
- Bild- und Tonqualität des Konzerts aus dem Jahr 2004 in Nottingham sind einwandfrei.
- Es gibt im Vergleich zur CD zwei extra Tracks (Move it on over, You talk too much)
- Bei den Extras findet sich als Videoclip der Einfachheit halber noch ein Konzerttrack: American Made
- Dazu gibt es noch ein Akustikstück aus einer Küche: Ride till I die und vom Soundcheck Merry Christmas Baby
- Für mich war die Erkenntnis neu, dass George viele Gitarrensoli nicht selbst spielt

Leider gibt es aber auch einiges Negatives:
- Nach jedem Track kommt ein kurzes Interview - das zerstört einfach die Konzertathmosphäre
- Ich habe sie nie Live gesehen, aber in der Show kommt nicht die gleiche Energie wie in der Musik rüber. Die 30 Jahre haben wohl auch ihre Spuren hinterlassen.


Live In'99
Live In'99
Preis: EUR 28,85

5.0 von 5 Sternen Noch eine Runde Bourbon..., 30. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Live In'99 (Audio CD)
Es gibt zwei Möglichkeiten, auf diese CD zu reagieren. Aus der Sicht des Zeitgeistes ist sie durchaus verzichtbar. Jahrzehntealte Blues-Standards sind durchmischt mit eigenen Songs, die er schon auf dem 86er wesentlich frischer auf den Tisch gebracht hat. Man denkt, der Mann habe seine Textzeile "I called my friend Jack Daniels and his partner Jimmy Beam" durchaus verinnerlicht.
Die andere Möglichkeit - man ist ein boring old fart, der George schon seit seinem "Madison Blues" liebt. Dann fängt schon nach 10 Sekunden der Fuss zu zucken an und kurz darauf hat es den ganzen Körper erfasst. Mühsam muss man sich beherrschen, nicht auch noch die Luftgitarre zu spielen. Ungetrübte Spielfreude kommt da von "Who do you love" bis "Bad to the bone" auf, nur leicht getrübt von einem zu weit nach vorne gemischten Saxophonisten. Ansonsten spielt George seine Slide-Gitarre noch immer , als wäre der Leibhaftige hinter ihm her und die Destroyers geben adäquaten Flankenschutz bei den Riff-Attacken. Also nichts für Freunde der Chemical Brothers oder von Portishead, aber ansonsten noch immer "One bourbon, one scotch and one beer" wert.


TFA 30.1038 Eco Solar / digitales Solarthermometer für innen und außen
TFA 30.1038 Eco Solar / digitales Solarthermometer für innen und außen
Preis: EUR 15,95

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nur bedingt zu empfehlen, 13. Mai 2011
Nach einigen Wochen Betrieb im Frühjahr kann ich nun eine erste Bilanz ziehen.
Positiv:
- Der geringe Preis
- Das schlichte Design
- Keine unnützen Features wie Weckuhr, die dann versehentlich um 00.00 Uhr losgeht.
Negativ:
- Die Solarzelle ist unterdimensioniert, sodass nur bei direkter Sonneneinstrahlung bzw. sehr hellem Licht die erzeugte Elektrizität ausreicht (ich habe das Thermometer anfangs absichtlich ohne Batterie betrieben). Ansonsten wird eine Knopfzelle angezapft, die weder aufladbar, besonders lang haltbar noch ökologisch gut vertretbar ist
- Der automatische Wechsel zwischen Innen- und Aussentemperatur im 15-Sekunden-Intervall kann, wenn man nicht geduldig ist oder es eilig hat, durchaus nerven. Eine manuelle Umschaltmöglichkeit wäre wünschenswert.


Songs of the Strenght and Hear
Songs of the Strenght and Hear
Wird angeboten von hifi-max
Preis: EUR 7,44

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mighty indeed - sein bestes Album, 30. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Songs of the Strenght and Hear (Audio CD)
Pete Wylie macht seit den späten 70ern Musik - meist unter Wah! Heat oder eben hier unter The Mighty Wah. Waren es früher eher interessante und leidenschaftlicher New Wave Songs (Seven Minutes to Midnight!), kamen dann in den 80ern eher weniger bemerkenswerte Pop-Alben dazu.
Hier aber liefert er sein Opus Magnum ab: Songs mit so viel Grösse, Herzblut und Leidenschaft findet man nur ganz selten. Instrumentiert im Breitwand-Sound fast im alten Phil Spector-Stil bringt er persönliche Texte, die uns anrühren (I was never loved as a child oder "I've nothing else left in reserve, so leave me here to eat myself alive down to the bone - alone alone alone"). Programmatisch dann "Heart as big as my hometown - heart as big as Liverpool". Und wenn man den Song hört, weiss man, dass der Mann kein bisschen übertreibt.
So viel himmelstürmende Leidenschaft findet man heute nirgendwo mehr - früher vielleicht noch in Soul und Blues, aber Pete Wylie breitet uns hier sein stadtgrosses Herz aus, schneidet es in elf Stücke und verpackt es in wunderbare Melodien. Kein einziger Song fällt ab und etliche sind ganz grosses Breitwandkino.
Und in "The return of Rock and Roll" schreibt er sogar sein Rezept für das Album hinein: "The sound, the fury, the ideal, the force of what you feel". Genau das ist dieses Album!


Live,Vol.3
Live,Vol.3

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Live vielleicht noch besser, 19. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Live,Vol.3 (Audio CD)
Zuerst habe ich mich in ihr Studioalbum "I and love and you" verliebt und dann Live Vol. 3 (ihr erstes Live-Album) nachgelegt. In einem echten Heimspiel in North Carolina bringen die Avett Beothers hier 16 Songs aus ihrem etwa zehnjährigen Schaffen und vier daraus aus ihrem oben genannten Durchbruchsalbum. Leicht kann es nicht sein, nach Bruce Springsteen und Bob Dylan aufzutreten, aber nach den Publikumsreaktionen zu urteilen waren das wirklich nur die Aufwärm-Acts.
Live zeigen die drei, dass Sie Rick Rubin, der das letzte Studio-Album produzierte, gar nicht benötigen. Die grossen, melodietrunkenen Songs tragen von ganz allein und gewinnen sogar durch den natürlichen Vortrag zusätzlich an Charme. Es ist ein Live-Album im alten Stil: Die Interaktion mit dem Publikum ist zu hören, die Songs sind nicht 1:1 nachgespielt und der Computer als Bandmitglied existiert noch nicht. Ok, die "We love you"s sind ein wenig amerikanisch, aber wir sind hier auch in Charlotte, North Carolina und hier spielt eine Country-Band im besten Sinn des Wortes. Die Musik ist nicht einmal modern oder retro oder Americana-lastig - es sind zeitlose Songs, wie sie auch in den 70ern hätten geschrieben können. Nur dass es damals wie heute nur wenige Ausnahmekönner gab und gibt, die solche Melodien finden und sie dann auch noch im unkitschigen Melodiegesang mit Gitarre, Banjo, Bass und Percussion wunderbar umsetzen. Ganz grosse Musik.


I and Love and You
I and Love and You

1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Album des Jahres 2010, 19. März 2011
Rezension bezieht sich auf: I and Love and You (Audio CD)
Es passiert bei mir selten, das mir ein Track beim ersten Mal hören bereits richtig gut gefällt und beim zehnten Mal trotzdem noch gewachsen ist. Solche Juwelen schreiben Scott und Seth Avett in diesem Album reihenweise. Ganz grosse Melodien werden hier im mehrstimmigen Harmoniegesang dargeboten - völlig jenseits von Mainstream-Country-Kitsch oder verschwurbelter Indie-Psych-Folk-Attitüde. Das ist Country- und Folk-Rock wie er sein soll - der Song steht im Vordergrund und eine Geschichte hat er auch noch zu erzählen. Wenn dann die Melodien so wundervoll tragen und die Hooklines so zeitlos gross sind, dann entsteht ein einzigartiges Album wie dieses. Rick Rubin hätte es wahrscheinlich nicht einmal gebraucht, denn diese Melodien hätte auch Dieter Bohlen nicht umbringen können, aber das Album ist blitzsauber und auf das Wesentliche konzentriert produziert.
Trotz Arcade Fire ist es für mich das Album des Jahres 2010 und für mich die grösste Entdeckung seit The Crane Wife von The Decemberists. Und wer daran Gefallen gefunden hat, dem kann ich Live Vol. 3 nur empfehlen - hier entwickeln die zum Teil identen Songs noch zusätzlich an Charme und Natürlichkeit.


Get the Party Started
Get the Party Started
Preis: EUR 17,70

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Diese Stimme, 27. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Get the Party Started (Audio CD)
Um Himmels willen, diese Stimme. Noch immer diese Stimme. Glatte 70 Jahre alt war Dame Shirley (sie wurde mittlerweile geadelt) bei diesem Album und noch immer nimmt einen diese Stimme voll in ihren Bann. Man kann darüber diskutieren, ob sie einen Pink-Song in das Repertoire aufnehmen sollte, aber das ist alles geschenkt bei dieser Stimme. Das Material reicht von ihren Standards aus den 60ern über Covers wie den Grace Jones-Song Slave to the Rhythm bis zu Hello von Lionel Ritchie am kitschigen Ende. Die Titeltrack sowie The Living Tree sind neu eingespielt. Der grössere Teil des Albums besteht aber aus Remix-Arbeiten ihrer Standards, um produktionstechnisch und soundmässig dem Stand der Zeit zu entsprechen und genau das wird geliefert. Darüber kann man diskutieren, aber für mich ist es ein adäquater Background für ihre Stimme und was sie daraus macht.
Sie kann wundervoll akzentuieren und fast hauchen wie auf Kiss Me Honey Honey, aber wehe wenn sie ihr vollen Auslauf gibt wie auf This is my Life - dann kann höchstens noch Aretha Franklin mithalten. Von den meisten heutigen Sängerinnen sollte es da nur mehr andächtiges Schweigen geben und das für möglichst lange.
Also: Kniet nieder vor dieser Stimme und lauschet.


It's Alive
It's Alive
Preis: EUR 17,96

4.0 von 5 Sternen Jetzt mit mehr PS, 25. September 2010
Rezension bezieht sich auf: It's Alive (Audio CD)
Die Erwartungshaltung war ja nicht sehr hoch, wenn 2006 eine Art Reunion statt findet und nur noch zwei Mitglieder der ursprünglichen Band dabei sind. Noch dazu fehlen mit Ric Ocasek und Benjamin Orr zwei Schlüsselspieler.
Das Live-Album hat mich aber dann doch positiv überrascht. Das liegt hauptsächlich an zwei Faktoren: Der alte Haudegen Todd Rundgren macht seine Sache sehr gut und seine Stimme ähnelt jener von Ric Ocasek sogar ein wenig. Er setzt ein wenig neue Akzente, der Charakter der Songs bleibt aber voll erhalten. Das grosse Plus dieser Live-Aufnahme ist aber Prairie Prince. Der ehemalige Tubes-Drummer spielt sich stark in den Vordergrund, macht die Stücke dynamischer, was ja auch einem Live-Konzert entgegenkommt. "You're all I've got tonight" treibt er geradezu nach vorne und der Motor der New Cars beschleunigt fantastisch.
Die Song-Auswahl entspricht weitgehend einem Best-of, die drei neuen Stücke sind hingegen eher verzichtbar.
Alles in allem macht die CD Spass und gefällt mir sogar besser als der alte Live-Bootleg, den ich seit etwa 30 Jahren besitze.


Live at Leeds
Live at Leeds

5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DER Live-Klassiker, 18. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Live at Leeds (Audio CD)
Es ist natürlich auch für mich das beste Live-Album aller Zeiten. Ein schlecht meinender Kritiker schrieb über The Who in diesen Zeiten, dass sie "damals vor Kraft kaum laufen konnten". Wenn man dieses Album hört, weiss man, dass sie nicht laufen mussten. Die Macht war mit ihnen und sie konnten mit ihrer Kraft alles niederwalzen, was sich ihnen in den Weg stellen würde. Keith Moon war ohnehin als Drummer nie zu bremsen, John Entwistle spielte bereits virtuos, aber oft mit der Brutalität der jungen Jahre, Pete Townshend durchlebte eine der besten Phasen seines Lebens und mit Daltrey als klassischen Rocksänger konnte es höchstens noch Paul Rodgers aufnehmen.
Die Beatles waren am Ende, die Stones zugedröhnt und The Who kamen mit "Tommy", einem der zwei besten Alben ihrer ganzen Karriere. Sie waren zu dieser Zeit einfach die beste Band des Planeten - no doubt about it.
Dass sie dennoch laufen konnten, wenn sie wollten, beweist die neue Version des Klassikers mit den acht zusätzlichen Tracks. In "Amazing Journey" spielen sie beispielsweise schön differenziert, um dann in "Sparks" wieder mit voller Wucht auf das Publikum niederzugehen. Schon oft angemerkt, aber es ist einfach unglaublich, dass dieser wuchtige Sound nur mit drei Instrumenten erzeugt wurde. Moon und Entwistle spielten so kraftvoll und dicht, dass sich Townshend wahlweise Soloausflüge leisten konnte oder sich mittreiben liess.
Welche Kraft sie entwickeln konnten, zeigen aber dennoch zwei der "alten" Tracks am besten: Eddie Cochrans Summertime Blues wude spätestens an diesem Abend unsterblich gemacht und in My Generation, das in den etwa 14 Minuten Spielzeit mit Tommy-Einsprengseln ergänzt wird, zeigen sie ihre ganze Dynamik zwischen lyrisch, poppig und brutal. Man höre sich nur an, wie furios sie bei etwa 7 Minuten nach ein paar Townshend-Solo-Passagen einsetzen: Moon prügelt sein Schlagzeug wie ein Berserker und Entwistle lässt seinen Bass wie einen Schwarm B-52-Bomber runterkommen. Eine Pflicht-Bestandteil jeder Platten- und CD-Sammlung.


EA SPORTS Grand Slam Tennis inkl. Nintendo Wii Motion Plus
EA SPORTS Grand Slam Tennis inkl. Nintendo Wii Motion Plus

1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einige taktische Tipps, 17. März 2010
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Ich spiele Grand Slam Tennis nun seit etwa zwei Monaten, woran man sieht, dass es mir eine Menge Spass macht. Mittlerweile gewinne ich mit verschiedenen Spielertypen Turniere im schwierigen Modus, aber es waren wohl einige Dutzend Stunden Übung dafür notwendig.

Zum Spiel allgemein ist wohl fast alles in anderen Rezensionen gesagt, weshalb ich mich auf ein paar taktische Tipps für möglicherweise Frustrierte beschränken möchte.

Vorausgeschickt: Ich spiele ohne Nunchuk, da für mich der zweite Controller das "echte" Tennis-Gefühl mindert. Dass dann der Avatar nicht immer genau dorthin läuft, wo man ihn hinhaben möchte, ist zwar frustrierend, lässt sich aber durch ruhigere, klare Bewegungen und durch Ruhig-Halten des Controllers vor dem Auf- bzw. Rückschlag einigermassen einschränken.

Generell lässt sich sagen, dass bei Grand Slam Tennis das Serve-Volley-Spiel bevorzugt ist. Es lassen sich meiner Erfahrung nach Partien deutlich leichter gewinnen, wenn man nach dem eigenen Aufschlag sofort ans Netz stürmt. Dabei ist es nicht einmal entscheidend, wie stark man aufschlägt. Ein seitlich angeschnittener, butterweicher Aufschlag ist meist genau so nützlich (vor allem nach aussen geschnitten). Einzige Ausnahme, wenn man sich die Gold-Fähigkeit von Andy Roddicks-Aufschlag erarbeitet hat.

Vorne am Netz hat sich ein Dropshot (Stop-Ball) über die B-Taste meist als effektivestes Mittel erwiesen. Lediglich auf Gras empfehle ich hart geschlagene Volleys. In jedem Fall sollte der Volley meist Cross gespielt werden.
Eigenartig dabei ist, dass man diese Taktik des Aufschlag-Volley-Spiels mit jedem Spielertyp - also selbst mit defensiven Grundlinienspielern - praktizieren kann. Ihr Volley-Spiel ist noch immer durchaus passabel und ich habe gerade mit einem 1,5 bis 2-Stern defensiven Grundlinienspieler mit dieser Taktik zwei von vier Turnieren auf der schwierigen Stufe gewonnen.

Die Wahl des Spielertyps ist meiner Ansicht nach nicht so entscheidend, denn man kann mit zusätzlichen Fähigkeiten die taktischen Möglichkeiten verstärken. Diese sollten meiner Ansicht nach vor allem die Schwächen ausgleichen - also Volley-Fähigkeiten für Grundlinienspieler oder härtere Vor- bzw. Rückhand für Serve-Volley-Spieler, um ihre Returns zu verbesssern. Die Upgrades über bestimmte Schuhe und Schläger sind vergleichsweise weniger wirksam. Meine Lieblings-Fähigkeit ist der Vorhand-Topspin von Rafael Nadal, der eine starke Waffe darstellen kann.

Nun zu den Gegnern: Hier entspricht die Spielstärke nicht unbedingt der historischen Realität. Roger Federer zählt beispielsweise zu meinen Lieblingsgegnern - kaum einer ist so leicht zu besiegen. Generell sind Serve-Volley-Spieler deutlich schwierigere Gegner, da ein Break nur schwer zu erreichen ist. Pete Sampras und Boris Becker sind vor allem auf schnellerem Belag die zähesten Kontrahenten.
Gegen diese Form des Spiels sind bei mir zwei Taktiken am wirksamsten: Beim Return versuchen, ihn hart longline zu schlagen. Damit macht man manchen Punkt und zumindest kommt dann meist der Volley noch erreichbar. Dann ist ein Topspin-Lob (cross gespielt) oft das beste Mittel - allerdings Pete Sampras smasht auch hervorragend ab. Die zweite und aus meiner Sicht wirksamere Taktik ist, nach dem Longline-Return sofort selbst ans Netz zu kommen und dort das Duell auszutragen. Da sind dann kurze Reaktionszeiten gefragt.

Unter den Grundlinienspielern sind Andy Roddick bzw. die Williams-Schwestern bei den Damen wohl die härtesten Gegner, da sowohl der Aufschlag als auch Returns sehr hart kommen. (Tipp: Roddick, der härteste Aufschläger, serviert fast immer nach innen). Sie sind auch in der Lage, von der Grundlinie aus reihenweise Winner zu schlagen. Bestes Mittel hier: entweder wieder vor ans Netz oder sie über Winkel-Spiel von der Grundlinie mächtig laufen zu lassen. Wenn man allerdings von der Grundlinie spielen will, ist die Übernahme von zusätzlichen Vorhand- bzw. Rückhand-Fähigkeiten und auch zusätzliche Schnelligkeit hier ganz nützlich.

Ein kleines Hilfsmittel für Frustierte kann auch sein: Beim Einladungsmatch, um Fähigkeiten zu erlernen, mit der Schwierigkeitesstufe um eines runter zu gehen, da diese zusätzlichen Skills sehr wertvoll sind und das eigene Spiel deutlich besser machen.
Hilfreich kann auch sein, die zusätzlichen Fähigkeiten auf den Gegner abzustimmen, da die eigene Taktik oft variieren kann. So kann Roddicks-Aufschlag gegen Serve-Volley-Spieler sehr effektiv sein, sein eigenes Aufschlagspiel sicher durchzubringen, während er gegen Rafael Nadal oder Björn Borg wenig bringt. Da kommen dann die Returns oft umso härter. Doch auch darin besteht einer der Reize dieses Spiels, dass man sich die Taktik gegen unterschiedliche Spielertypen erst erarbeiten muss.
Viel Vergnügen dabei.
Kommentar Kommentare (4) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Oct 28, 2010 5:52 PM MEST


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