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Persönliches Profil

Beiträge von Sebastian V
Top-Rezensenten Rang: 182.018
Hilfreiche Bewertungen: 27

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Rezensionen verfasst von
Sebastian V

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Takes New York-Live at the Iridium [DVD + 2CD]
Takes New York-Live at the Iridium [DVD + 2CD]
Preis: EUR 18,99

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jamsession der Spitzenklasse, 4. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eins vorab: Ich beziehe mich hier hauptsächlich auf die DVD, da für mich bei einer Jam-Session der visuelle Eindruck eine große Rolle spielt.
Die Band ist wahnsinnig besetzt und von solchen Musikern, die mit Größen wie Prince und Konsorten auf Bühnen stehen, erwarte ich natürlich auch was. Und im Fall von Rock Candy Funk Party wurde ich nicht enttäuscht. Die Songs, zumeist Funk-typisch sehr einfach strukturiert (A-Teile auf einem einzigen Chord etc.), sprühen vor musikalischem Einfallsreichtum. Nicht nur, dass die Band einfach gut zusammen spielt, zudem sind sämtliche Soli nicht nur seitens des Solisten super aufgebaut. Die Rhythmusgruppe macht dermaßen Dampf, reagiert auf die Einfälle des Solisten, treibt nach vorne, besser kann man einen Jam einfach nicht aufbauen.
Zum Sound: Was da abgefahren wird, ist ebenso bemerkenswert. Besonders muss man da natürlich Renato Neto hervorheben, der gleich mit vier legendären Tasteninstrumenten gut umgehen kann (Fender Rhodes, Clavinet, Nord Lead und Virus), aber auch die Gitarristen fahren einen sehr geilen Sound, der nie purer Selbstzweck ist, sondern zum jeweiligen Song und dem Bandsound passt. Ganz nebenbei: Der "Superstar" Joe Bonamassa wird hier nicht als solcher hervorgehoben, sondern ist einfach ein guter Leadgitarrist in einer guten Band. Gefällt mir.
Ich rate zwar vom Studioalbum der Truppe ab, das ist langweilig, aber diese Live-DVD ist es. Rock Candy Funk Party ist eben eine Jam Band, und als solche geb ich hier volle 5 Sterne.


Big Ship
Big Ship
Preis: EUR 17,08

5.0 von 5 Sternen Wahnsinn..., 2. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Big Ship (Audio CD)
Was Christoph Stiefel und sein Trio auf diesem Album spielen, ist einfach nur grandios.
Die Kompositionen sind allesamt rund und sehr gut. Das Zusammenspiel der Gruppe ebenso. Kein traditionelles abwechselnd Solieren, sondern eine Band, die aufeinander reagiert, sich Bälle zuspielt und dabei in jedem Moment den großen Bogen spannt. Absolut meisterhaft. Auch die Dramaturgie der Stücke ist genial getroffen.
Der Sound ist ebenso eine Wucht. Ausgewogenes Klangbild, jedes Instrument klingt natürlich, dynamisch frei und in perfekter Relation zum Gesamtsound.
Nach dem inzwischen garantiert 50. Mal komplett hören, ist es noch nicht langweilig.
Allerwärmste Empfehlung!


Liquid Spirit
Liquid Spirit
Preis: EUR 6,66

25 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Tolle Stimme, sonst leider nichts, 22. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Liquid Spirit (Audio CD)
Gregory Porter hat eine unfassbar charismatische Stimme. Der Vergleich mit Nat King Cole geht nach meinem Dafürhalten absolut in Ordnung. Ab einer gewissen Höhe leider unflexibel, Variabilität im Stimmausdruck nicht vorhanden. Dafür eben ein unwahrscheinlich schöner Stimmklang. Punkt.
Anreiz zum Kauf war für mich neben der guten Rezensionen der erste Song, "No Love Dying". An sich stimmt mit diesem Song alles. Guter Smooth-Jazz, toll arrangiert, toll gespielt. Was dann leider ziemlich enttäuscht ist der komplette Rest des Albums. Die Band spielt in nahezu jeder Sekunde recht teilnahmslos, teilweise wirken die Aufnahmen, als hätte man es im Studio sowie bei den Proben eilig gehabt. Zu oft gehen Grooves schief, stimmen gemeinsame Hits nicht.
Um nur ein Beispiel zu nennen:
Bei der an sich wunderschönen Ballade "Water under Bridges" lässt man (bei 2.14) einen Fehler im Piano, der spieltechnisch nicht hätte sein müssen. Ich bin sicher kein Fehlerzähler, aber einen solch unmotivierten Konzentrationsfehler sollte niemand auf eine Studioplatte pressen. Die Ballade, nebenbei bemerkt, ist trotzdem ein Meisterwerk!
Bleibt der Sound, und der ist eine Katastrophe, wenn man bedenkt, dass das Label Blue Note nicht zu den kleinen unbekannten gehört. Eine schlimme Hallfahne auf der Stimme (nicht in jedem Song) und die Stimme klingt nicht wie ein Teil der Gruppe. Das Klavier zu leise, das Drumset klingt nicht natürlich, der Kontrabass zu wenig nach Kontrabass. Nichts passt im Klangbild zum anderen. Stellenweise klingt die Scheibe, als hätte ein Pop-Produzent ein Jazz-Album zu machen. Schade, denn ein paar Stücke sind kompositorisch wirklich sehr gut.
Meine Lieblingstracks sind:
No Love Dying
Water under Bridges
Wind Song
Kommentar Kommentare (3) | Kommentar als Link | Neuester Kommentar: Dec 5, 2014 2:17 AM CET


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