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Rezensionen verfasst von
B. Schilke

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Seite: 1
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Die Luft, die du atmest
Die Luft, die du atmest
von Carla Buckley
  Taschenbuch
Preis: EUR 9,99

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Durchschnitt, aber auch nicht mehr, 13. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Luft, die du atmest (Taschenbuch)
Die Rezension kann milde Spoiler enthalten.

Ich habe das Buch geschenkt bekommen und nach etwa zwei Wochen dann angefangen es durchzulesen. Habe dies in zwei Tagen geschafft, was schonmal heisst, das es kein langweiliges Buch ist, welches nicht zum lesen ermuntert. Nein, ich finde es hat eine einigermassen Spannende Geschichte die dafür sorgt, dass man immer weiterlesen möchte.

Das Buch scheint gemäss Hinweis im Buch das Erstlingswerk einer Autorin zu sein. Dafür finde ich es in Ordnung. Es ist nicht überragend, aber sicherlich kein schlechtes Buch.

Was mir gefallen hat sind die Story, auch wenn die Vogelgrippe bei uns mittlerweilen nicht mehr so im Munde ist und man dadurch vielleicht etwas Mühe hat, wieder in den "Hype" einzusteigen. Ohne lange herumzuzögern wird der grossflächige Ausbruch der Vogelgrippe in den USA im Buch eingeführt und von da an ist es eine typische "Überleben während/nach der Katastrophe"-Geschichte, wie man es auch aus vielen Filmen kennt. Das Buch "fühlt" sich auch sehr filmisch an, muss ich sagen, teilweise sogar etwas zu sehr. Habe das Gefühl, dass der Aufbau und die Geschichte sich etwas zu sehr am Grundkonzept eines Katastrophen-Filmes orientiert.
Trotzdem ist die Geschichte an und für sich meistens spannend und mit interessanten Ereignissen und Orten gespickt, welche die Geschichte voranbringen.

Was mir nicht so gefallen hat ist der Schreibstil, wobei ich nicht beurteilen kann, was eventuell durch die Übersetzung verloren ging oder eventuell sogar stiltechnisch verschlechtert wurde. Fast alles wird recht direkt, ich würde gar sagen langeweilig erzählt, alles sehr 0815. OK geschrieben, aber auch nicht mehr. Ich hatte beim Lesen nie einen Moment, bei dem ich dachte, dass es schön geschrieben sei. Eine etwas mehr bildliche Sprache (mit Bildern beschreiben, anstelle von trockenem erklären) wäre hier sehr nett gewesen.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Charaktere. Die Autorin hätte gut daran getan, den Figuren etwas mehr tiefe einzuhauchen. Die meisten Figuren wirken sehr zweidimensional und ich konnte nicht wirklich eine Verbindung zu den meisten von ihnen aufbauen. So ist es einem beim lesen leider egal, was mit der Figur passiert, ob sie ihre Hindernisse meistern, ob sie überlebt oder stirbt. Einzig die beiden Töchter (Maddie und Kate) waren etwas besser eingeführt wirkten dreidimensional. Die Hauptfigur Ann, sowie, ich nehme an, die zweite Hauptfigur Peter weckten bei mir eher ein Verlangen, dass ihre Präsenz im Buch möglichst bald beendet sei. Für Protagonisten kein gutes Zeichen. Mir ging es so, dass beide bereits durch die Einleitung, eine kurze Autofahrt mit den beiden und einer hitzigen Diskussion, in meinem Kopf als nervende, langweilige Personen eingebrannt wurden. Auch im Verlaufe des Buches viel es mir sehr schwer Sympathien für die Figuren zu entwicklen. Vor allem Peter sorgte durch seine naiven Entscheidungen dafür, dass ich ich sein nahes Ende schon fast herbeisehnte. Während seine Kinder im Haus herumhungerten, fütterte er draussen einen Hund mit Essensriegeln. Ausserdem agierte er manchmal naiv/rücksichtslos im Bezug auf die Gesundheit seiner Kinder. Sorgt leider dafür, dass die Figur unglaubhaft wirkt.
Ann war etwas sympathischer, doch auch sie war nicht gerade herzerwärmend. Solten wir in Büchern nicht das verlangen bekommen, mit den Protagonisten mitzufiebern?

Was zusätzlich merkwürdig war, ist die Inhaltsangabe auf der Rückseite des Buches. Hat natürlich nur bedingt etwas mit der Bewertung des gesammten Buches zu tun, aber hinterlässt zusätzlich einen negativen Beigeschmack. Es wird dort geschrieben "Als ihre erkrankte Freundin Libby Ann ihr Baby vor die Tür legt, muss sie eine folgenschwere Entscheidung treffen...". Doch im Buch ist es gar nicht sie, welche diese Entscheidung trifft, die Entscheidung wird ihr eigentlich durch eine andere Figur abgenommen. Darum ist dieser Text für mich der schlechte Versuch einen Aufhänger zu erschaffen.

Wer etwas einfaches zum Lesen für Zwischendurch benötigt, der kann beruhigt zu diesem Buch greifen, aber man darf keine Weltliteratur und kein Überraschungswerk erwarten.


Vogels VFW 140 TV-Wandhalterung für 66-127 cm (26-50 Zoll) Fernseher, neigbar, max. 70 kg, schwarz
Vogels VFW 140 TV-Wandhalterung für 66-127 cm (26-50 Zoll) Fernseher, neigbar, max. 70 kg, schwarz

1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sauber verarbeitete und stabile Wandhalterung, 7. September 2012
Wir sind vor kurzem umgezogen und um Platz auf einer Ablagefläche zu erhalten, wo mein Philips 40" LCD TV stand, wollte ich diesen an der Wand befestigen.

Auf Grund zahlreicher positiver Bewertungen habe ich mich zum Kauf dieser Vogel VFW 140 entschieden.

Die Halterung ist sinnvoll verpackt und macht einen sauber verarbeiteten und stabilen Eindruck. Praktisch ist, dass der Hersteller gleich mehrere Sets an Schrauben für die Montage an verschiedene TV-Typen mitliefert. Auch verschiedene Abstandhalter sind dabei, so kann man zwischen Halterung und TV entweder keinen Abstand machen, ca. 1cm oder ca. 3 cm, denke ganz praktisch, vor allem für Ambilight TV, damit das Licht etwas weiter streuen kann (oder damit grössere TVs nicht an der Wand kratzen).

In einem separaten Sack befinden sich die Materialien für die Montage der eigentlichen Wandhalterung (die Halterung welche zuvor an den TV geschraubt wurde, kann dann in diese einfach eingehängt werden). Praktisch ist auch hier, dass hier für die Befestigung am Mauerwerk genug Schrauben und Dübel gleich mitgeliefert werden (5 Stück je). Für die Befestigung in Holz werden nur zwei Schrauben benötigt und keine Dübel. Ich z.B. habe eine Holzständerkonstruktion und habe die Wandhalterung im Holz befestigt (glaube ich zumindest, es sei denn mein Bosch PDO Multi hat mich enttäuscht). Jedenfalls sitzt sie bombenfest.

Die Anleitung ist das einzige was man etwas besser hätte gestalten können, aber sie ist trotzdem eigentlich brauchbar und einfach genug zu lesen, so dass ich hier keine Punkteabzug gebe. Man hätte vielleicht noch eine textuelle Beschreibung der Arbeitsschritte hinzufügen können oder auf den Bildern besser aufzeigen können, für welche Wandart man wie vorgehen sollte. Auch ist nicht immer auf den ersten Blick klar, welche Schraubenart jeweils gemeint ist. Die Plastikpuffer sind zudem im Sack für die Wandbefestigung und nicht für die TV-Befestigung, obwohl diese in diesem Arbeitsschritt verwendet werden, was zuerst ganz leicht verwirrend ist und man auch noch ändern könnte.

Der Fernseher ist nun Montiert und hält sehr gut. Der Winkel kann von 0° bis 15° eingestellt werden, was auch sehr praktisch ist und einfach mit etwas schrauben erledigt werden kann.

Die Wandhalterung ist alles in allem sehr zu empfehlen.


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