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Beiträge von Lapicida
Top-Rezensenten Rang: 30.337
Hilfreiche Bewertungen: 159
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Rezensionen verfasst von Lapicida "hoergruselspiele.de" (NRW)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Allerhand Unbehagen und Spannung garantiert..., 9. November 2010
Einleitung und Meinung: Die Geschichte, die im Frühling des Jahres 1888 spielt, wird von dem Autor und Schauspieler Christoph Wortberg gelesen. Christoph Wortberg gelingt es durch das Verändern seiner Stimme, die einzelnen Charaktere im Kopfkino erscheinen zu lassen und die Spannung zu halten. Anfangs dauerte es etwas, bis ich mich zurechtgefunden hatte. Das Hörbuch "Der Monstrumologe" besteht aus 6 CDs in einer Klappbox aus Pappe, wie bei Lübbe üblich. Die Gesamtlaufzeit beträgt ca. 457 Minuten. Auch wenn die Geschichte von einen 12 jährigen Jungen in einem Tagebuch festgehalten wurde, gehört der Monstrumologe eindeutig nicht in Kinderhände. Der Waisenjunge Will Henry ist 12 Jahre alt und arbeitet, genau wie sein Vater es vor ihm tat, als Assistent in den Diensten von Dr. Warthrop. Offiziell ist sein Dienstherr Dr. Warthrop ein Dr. der Philosophie, der aber in Wirklichkeit nicht der Philosophie im eigentlichen Sinne, sondern einer finsteren und gefährlichen Beschäftigung nachgeht. Will Henry schreibt die schrecklichen Erlebnisse und Geheimnisse seiner Kindheit in ein Tagebuch, aus dem diese dunkle Geschichte stammt. Wills Eltern sind bei einem Brand ums Leben gekommen und seitdem wohnt er mit dem Dr. in einem Haus, wo im Keller ein Labor mit chirurgischen Instrumenten für besondere "Fälle" und einem Untersuchungstisch eingerichtet worden ist. Oft kommen im Schutz der Dunkelheit seltsame Gestalten und bringen eine makabre Fracht für den Doktor des Bizarren vorbei. Eines Nachts erreicht durch einen Grabräuber wieder eine groteske Ladung, in Sackleinen verpackt, dass Haus des Dr. Warthrop. Der skurrile Dr. und sein Assistent Henry beginnen noch in der Nacht des 15. April 1888 mit der Untersuchung des Leichnams einer jungen Frau aus dem Sackleinen, die von einem weiteren Körper in einer widerlichen Umarmung bedeckt auf dem Untersuchungstisch liegt. Dem jungen Mädchen fehlt das halbe Gesicht und die freiliegenden Halsknochen erwecken den Anschein, als wenn jemand mit einem Beil den Körper des Mädchens verunstaltet hat. So nimmt die Geschichte, die aus einem schlimmen Horror-Alptraum zu stammen scheint, ihren Lauf. Im Verlauf der Geschichte begegnet man weiteren eigenartigen Charakteren und der Hörer wird immer tiefer in die Geschichte um die Anthropophagen mit hinein gezogen. Das Studium der Monster und die Jagd auf diese Lebewesen sind für Dr. Warthrop zur Obsession geworden. Fazit: Die frappierende Geschichte hat es wirklich in sich und ist bestimmt nichts für zartbesaitete Hörbuchfans. Man sollte also im Vorfeld wissen, auf was man sich einlässt. Wer aber Interesse an einer spannenden Geschichte um eine Spezies kopfloser Monster hat, die über Augen im Schulterbereich verfügen und sich von Menschenfleisch ernähren, kann beim "Monstumologen" ruhig zugreifen. Die gejagten Anthropophagen sorgen mit Sicherheit für allerhand Unbehagen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen löst einen kuriosen Fall...., 28. Oktober 2010
Meinung: Erneut wird Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen (Friedrich W. Bauschulte) mit einem kuriosen Fall in seiner ruhmreichen Laufbahn als genialer Hobby-Kriminologe konfrontiert. Diesmal taucht ein Unbekannter während eines Experiments im Haus des Professors auf, der nicht mehr weiß wie er heißt. Sozusagen als "Der Mann, der seinen Kopf verlor". Dieser Fall ist einer der interessantesten und anziehendsten Fälle, die der Professor - nach eigenen Angaben - zu lösen hatte. Der gutsituierte Mann ohne Geschichte benötigt dringend die Hilfe von Professor van Dusen, der sich übrigens selbst für äußerst genial hält. Als Mediziner und Naturwissenschaftler braucht van Dusen immer einen geistigen Gewinn, an dem sich sein Gehirn reiben kann. Also genau das Richtige für den angeberisch und überheblich erscheinenden Professor, der langsam an Merkwürdigkeiten zulegt. In dieser Folge wurde die Sprecherriege auf acht Sprecher aufgestockt. Musikeinspielungen sind nicht zu finden, aber wie schon an anderer Stelle erwähnt, macht dies den besonderen Reiz der van Dusen Reihe aus. Die Dialoge machen einfach nur Spaß und "Der Mann, der seinen Kopf verlor", lassen die 63 Minuten Laufzeit wie im Fluge vergehen. Hutchinson Hatsch (Klaus Herrm) als Freund, Mitarbeiter und Reporter der Daily New Yorker, erhält immer eine gute Story, wenn sein Freund Professor van Dusen (Friedrich W. Bauschulte) einen kniffligen Fall zu lösen hat. Das Zusammenspiel des Duos gefällt mir sehr gut, da sie sich sehr gut ergänzen und den Hörer durch ihre Dialoge mit wichtigen Ermittlungsinformationen versorgen. Weitere Sprecher sind Gerd Duwner, Monika Hansen, Joachim Pukaß, Otto Czarski und Reinhard Kolldehoff. "Der Mann, der seinen Kopf verlor" baut sich stetig auf und schafft es, den Hörer 63 Minuten an die Story zu binden, ohne das die Spannung nachlässt. Wie man sich denken kann, kommt die Amnesie des Mannes ohne Namen (Lothar Blumhagen) nicht von ungefähr und sorgt für den einen oder anderen "Aha"-Effekt. Fazit: Erneut eine fesselnde Geschichte aus der van Dusen Reihe, die für kurzweiliges Hörvergnügen sorgt. "Der Mann, der seinen Kopf verlor" habe ich mit Freude gehört und freue mich schon auf weitere Kriminalfälle der Denkmaschine Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Van Dusen sitzt in der Todeszelle Nr 13..., 26. Oktober 2010
Meinung: Michael Koser (Der letzte Detektiv) hat die erdachten Figuren des Schriftsellers Jacques Futrelle, der mit der Titanic im Alter von 37 Jahren unterging, aufgegriffen und weitergeschrieben. Zwischen 1978 und 1999 wurden 77 Hörspiele aufgenommen. Das sicherste Gefängnis der Welt ist eins dieser Hörspiele und beginnt mit einer Wette in heiterer Runde. Professor van Dusen ist darauf eingegangen, aus dem sichersten Gefängnis der Welt und in Einzelverwahrung aus der Todeszelle Nummer 13 innerhalb einer Woche auszubrechen. Zugegeben, die Geschichte klingt schon etwas seltsam. Aber Professor Dr. Dr. Dr. Augustus van Dusen, auch die Denkmaschine genannt, sorgt als genialer Wissenschaftler und Amateur Kriminologe für 49 Minuten kurzweiliger Unterhaltung und einen verblüffenden Ausgang der Geschichte. Aus einer Wette wird eine schier unlösbare Aufgabe für den Professor, der sich in dieser Geschichte auch wieder einmal erstaunliche Dinge hat einfallen lassen, um seine Wette tatsächlich zu gewinnen. Van Dusen wird von Friedrich W.Baumschulte gesprochen, der die Überheblichkeit des Professors gut gespielt ans Ohr bringt, jedoch ohne dabei verletzend zu wirken und mit einer Portion Charme versehen, die verbalen Einschläge abdämpft. An seiner Seite finden wir seinen Assistenten und Chronisten Hutchinson Hatch, der von Klaus Herm gesprochen wird. In weiteren Rollen sind Eva Manhardt als Vivian Ransome und Gattin des Gefängnisdirektors Thomas Ransome, geprochen von Georg Corten, den Gefängniswärter O'Brian, gesprochen von Dieter Ranspach und Ortwin Speer als Oberkellner zu hören. Eine Musikuntermalung sucht man vergeblich, was aber gerade den besonderen Reiz dieser Hörspiele ausmacht. Das sicherste Gefängnis der Welt dringt nur mit Geräuscheinspielungen und gelungenen Dialogen ans Ohr des Hörers. Die 45 Minuten Laufzeit sind absolut angemessen und mich hat das Hörspiel sehr gut unterhalten. Im Anhang der CD ist ein Bonustrack zu finden und das Booklet enthält weitere Infos zum Hörspiel. Das Cover zeigt einen Teil der Gefängnismauern und vermutlich die Todeszelle Nr. 13 mit einem vergitterten Fenster und einer Ranke. Fazit: Eine Folge, die mit ihrer ungewöhnlichen Story und einem verblüffenden Ausgang für 49 Minuten kurzweiliger Unterhaltung sorgt und einfach Spaß macht. Also das Richtige, um die Kassettenkinder aus ihrem Dornröschenschaf holen. Ich freue mich schon auf weitere Folgen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Absolut gelungene und atmosphärisch fesselende Gruselgeschichte ..., 25. Oktober 2010
Meinung: Titania hat sich diesmal für eine schaurige Geschichte von Edith Wharton (1862-1937), die übrigens gerne Geschichten über die obere Gesellschaft verfasste, entschieden. "Verhext" ist eine weitere Aufwertung der Gruselkabinett-Reihe. An einem Nachmittag im Winter des Jahres 1890 folgen der junge Orrin Bosworth (Frank Schaff), Diakon Hibben (JochenSchröder) und Sylvester Brand (Uli Krohm) der Einladung von Prudence Rutledge (Susanne Uhlen) auf ihre Farm. Keiner der drei Herren hat auch die kleinste Vermutung, warum sie eingeladen worden sind. Und niemand wusste vorher, dass noch weitere Personen eine Einladung bekommen hatten. Hasso Zorn sorgt als Erzähler für die passende Stimmung und führt gekonnt durch die atmosphärisch fesselende Gruselgeschichte. Die Familie Rutledge schätzt sehr die Einsamkeit und ist alles andere als gesellig. Umso verwunderlicher ist es, dass die drei Herren ausgerechnet auch noch zu dieser Jahreszeit, wo sich der Schnee wie ein Leichentuch über die Landschaft gelegt hat, ins Kaminzimmer geladen werden und den Hausherren Saul Rutledge in einem absolut desolaten Zustand antreffen. Folgenschwer scheint irgendetwas Saul Rutledge getroffen zu haben, denn er ist nicht mehr wiederzuerkennen und gleicht einem lebenden Leichnam. "Verhext" steigert sich mit jedem Dialog und lässt den Hörer immer tiefer in die schaurige Geschichte vordingen. Erstklassig durch die passenden Soundeinspielungen untermalt, wirkt die Geschichte noch rätselhafter und ziemlich unheimlich. In die Rolle der Prudence Rutledge ist Susanne Uhlen geschlüpft. Frau Uhlen verleiht Prudence Rutledge, eine blasse Dame mit kalten Augen und strengem Aussehen, eine unglaubliche Kälte und Präsens in diesem Hörspiel. Wunderbar und sehr eindrucksvoll inszeniert. Ihre Leistung hat mich schon ziemlich beeindruckt. Nicht minder gut spielt Uli Krohm den ungezügelten Sylvester Brand und Dagmar von Kurmin die geisteskranke Cressidora Cheney. Auch die weiteren Sprecher wie Ernst Meincke, Jochen Schröder, Henri Färber, Gabrielle Pietermann, Bettina Weiß, Dagmar von Kurmin, Annina Braunmiller, Reinhilt Schneider, Bene Gutjan, Alexander Turrek und Petra Barthel können überzeugen. Das Cover ist wieder von Firuz Askin gestaltet worden. Seine wunderbaren Illustrationen verleihen der Gruselkabinett-Serie eine besondere Note und Mitte Dezember 2010 wird ein Bildband mit seinen schönsten Illustrationen erscheinem. Fazit: Titania Medien hat wieder eine atmosphärisch fesselende Gruselgeschichte produziert, die auf jeden Fall ins Hörspielregal gehört. Absolut gelungen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein ermordeter Organist in Pater Browns Kirche..., 8. Oktober 2010
Meinung: Peneolope ist wieder eine spannende Kriminalgeschichte rund um eine literarische Persönlichkeit, in der Gestalt eines englischen Geistlichen namens Pater Brown. Wie wir wissen, pflastern Leichen den Weg von Pater Brown, dessen weitere Berufung es zu sein scheint, mysteriöse Mordfälle aufzuklären. Nicht nur wegen der Prediger-Qualitäten des Pater Brown (Volker Brandt) haben die Schäfchen aus der Gemeinde den Weg in die Kirche gefunden, sonder auch, weil der Organist Wiliam Armstrong (Helmut Krauss) den Gottesdienst mit einer eigenen Komposition schließen wollte. Doch Wiliam betätigt das letzte Mal die Tasten der Kirchenorgel, denn er wird ermordet! Der Schuss kam von draußen und das todbringende Projektil fand den Weg durch ein gotisches Fenster aus dem 13. Jahrhundert direkt in den Körper von Wiliam Armstrong. Wieso hat es ausgerechnet den Organisten getroffen, der doch ein unbeschriebenes Blatt zu sein scheint? Das Verbrechen macht in diesen Tagen einfach vor nichts mehr halt. Chief Inspektor Stone (Erich Räucker), in Begleitung seines Constables (Christian Toberentz), beginnen mit Pater Brown ihre Ermittlungen im Kirchenschiff. Den Einstieg in den Fall Penelope finde ich sehr gelungen und Penelope sorgt für weitere Überraschungen, die ich hier nicht verraten werde. Die Haute Volée der Unterwelt scheint es auf einmal auf Pater Brown abgesehen zu haben. So kann Pater Brown nur knapp einem Mordanschlag entgehen und im weiteren Verlauf entwickelt der pfiffige Geistliche eine Eigendynamik, die mir viel Vergnügen bereitet hat. Während seines Aufenthalts in der Bibliothek hätte ich ihn dennoch gerne mal gestupst. Die Beschreibungen der Geschehnisse sind gut gelungen und die Sound- und Musikeinspielungen wirken immer passend. Alles ist stimmig und im Kopfkino abrufbar. Karen Schulz-Vobach hat mir in ihre Rolle als Bibliothekarin gut gefallen. Arianne Borbach spricht diesmal leider nur kurz, aber sie bleibt sprachlich sowieso immer bei mir haften. Stefan Staudinger, Michael Iwannek und Frank-Otto Schenk sind die weiteren Sprecher des Hörspiels, die zusammen eine gute Arbeit abgeliefert haben. Da gibt es für mich nichts zu beanstanden. Eine gute Folge aus der Autorenfeder von Maureen Butcher. Fazit: Eine gelungene Folge des englischen Geistlichen und Hobbyermittlers Pater Brown. Der Fall "Penolope" sorgt für ca. 55 Minuten kurzweiliger Krimi-Unterhaltung und passt auf jeden Fall sehr gut ins Hörspielregal. Mir hat die Folge gut gefallen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Psychothriller mit dichter Atmosphäre und beklemmenden Ereignissen..., 19. September 2010
Einleitung und Meinung: Dieses Hörbuch hat mich von der ersten Minute an in den Bann gezogen. Nachdem ich es einmal gehört hatte, musste ich es sofort ein zweites Mal hören. Perfekt gelesen von David Nathan, der nicht umsonst als Bester Sprecher mit dem "Deutschen Hörspiel-Preis" ausgezeichnet wurde, kann man sich der Story um einen vermissten kleinen Jungen und weiterer rätselhafter Ereignisse rund um eine psychiatrische Klinik mit kuriosen Todesfolgen nicht entziehen. Jan Forster, ein Psychiater, der vor 23 Jahren mit seinen kleinen Bruder in einer kalten Nacht unterwegs war, um eine Tonbandaufzeichnung von einer Stimme aus dem Jenseits einzufangen, hat das plötzliche Verschwinden seines kleinen Bruders, als er anderweitig nur kurz beschäftigt war, bis heute nicht überwunden. Noch in derselben Nacht bekommt sein Vater, ebenfalls ein Psychiater, einen mysteriösen Anruf und verunglückt etwas später mit seinem Wagen tödlich. Das Verschwinden seines Bruders, von dem außer zerrissener Unterwäsche nichts weiter gefunden wird und der genaue tödliche Unfallhergang seines Vaters ist nie aufgeklärt worden. Kalte Stille ist ein Hörbuch voll dichter Atmosphäre, gespickt mit hervorragenden Ausführungen der beklemmenden Ereignisse rund um die Vergangenheit von Jan Forster, bis hin zu seinem jetzigen Leben, wo ihn die bedrückende Vergangenheit einzuholen scheint. Die einzelnen Charaktere werden von David Nathan stimmlich erstklassig in Szene gesetzt. Die Ausdrucksweise des Autors Wulf Dorn ist sehr bodenständig und kommt ohne großes Feuerwerk daher. Einzelne Szenen sind so realistisch beschrieben, wie zum Beispiel die Ereignisse im Behandlungszimmer oder ein Suizidversuch in der Klinik, dass ich die Glasscherbe und die Umgebung förmlich vor meinem geistigen Auge gesehen habe. Auch die Schneelandschaft ist sofort präsent gewesen. Zwischendurch wirkte der Psychothriller auf mich etwas verworren und abgeschlafft, gewann aber sehr schnell wieder an Fahrt, sodass die 431 Minuten Laufzeit wie im Fluge vergangen sind. Die Tätersuche gestaltet sich nicht zu schwer, was der Story aber nicht schadet. Fazit: Von einem der besten Sprecher gelesen, vergehen die spannungsgeladenen Stunden des Thrillers aus der Feder von Wulf Dorn ziemlich rasant. Ein absolut hörenswertes Hörbuch für Freunde des Psychothrillers.
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Sherlock Holmes 50
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannende Jubiläumsfolge in Vinyl-Optik..., 19. September 2010
Meinung: Maritim feiert mit Sherlock Holmes "Shoscombe Old Place" ein Jubiläum. Shoscombe Old Place ist die fünfzigste Folge aus der erfolgreichen Sherlock Holmes Reihe zu der ich Maritim recht herzlich gratuliere. Das Hörspiel erscheint in einer Vinyl-Optik und zusätzlich wird der Titel noch als LP veröffentlicht, was mir sehr gefällt. Eine humorige Unterrichtseinheit wartet auf Dr. Watson (Peter Groeger), als er mit seinem Freund Sherlock Holmes (Christian Rode) ein Blick durchs Okular wirft. Mikroskopieren stand zwar auf dem Stundenplan seines Medizinstudiums, was Sherlock Holmes aber nicht davon abhält, Dr. Watson Unterricht in Klebstoffen zu erteilen, während sie auf einen neuen Klienten von Holmes warten. Der neue Klient von Sherlock Holmes ist John Mason (Wolf Frass) und Cheftrainer des Gestüts von Sir Robert Norberton (Reent Reins). Die Gegend um Shoscombe ist übrigens in Pferderennkreisen bekannt für das Shoscombe Gestüt von Sir Robert Norberton. In letzter Zeit häufen sich dort allerdings einige merkwürdige Dinge, die das Detektiv-Duo veranlassen, in die schöne Gegend mit ihren exzellenten Fischgründen zu reisen, um dort mit ihren Ermittlungen zu beginnen. Sir Robert Norberton ist ein aufbrausender und unangenehmer Draufgänger, der neben seiner Vorliebe für die Damenwelt, hoch verschuldet ist. In letzter Zeit scheint er nicht mehr Herr seiner Sinne zu sein und bietet durch sein seltsames Verhalten und die Ansammlung eigenartig Dinge auf dem Anwesen wie eine Leiche, für die sich die Polizei nicht interessiert, Stoff für eine spannende Kriminalgeschichte. Mit Shoscombe Old Place ist gelungen, das Flair der damaligen Zeit einzufangen und ich habe mir das Duo mit ihrer Angelutensilien und Sir Robert Norberton nachts an der Familiengruft sofort bildlich vorstellen können. Das Original wurde ja 1927 veröffentlicht und die Handlung spielt vermutlich einige Jahre früher. An der unaufdringlichen Musik- und Geräuschuntermalung, wie auch an den Sprechern gibt es für mich nichts zu bemängeln. Weitere Sprecher sind Kai-Henrik Möller, Michael Harck, Claudia Gahrke, Claudia Gahrke, Volker Bogdan und Donald Arthur. Fazit: Maritim hat wie gewohnt eine gute Folge produziert, noch dazu in Vinyl-Optik, die für 62 Minuten unterhaltsames Hörvergnügen sorgt. Das Hören der Jubiläumsfolge hat Spaß bereitet und gehört obendrein in die Sammlung jedes Sherlock Holmes Fans.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Dr. Waston auf eigene Faust unterwegs..., 19. September 2010
Meinung: Üblicherweise beflügeln neue Kriminalfälle Sherlock Holmes (Christian Rode) und stärken ihn mit neuen Lebensgeistern. Doch diesmal lernen wir einen schwermütigen Sherlock Holmes kennen, der anfangs sogar ziemlich philosophisch unterwegs ist. Sherlock Holmes klärt seinen Freund Dr. Watson (Peter Groeger) über das Anliegen seines neuen Klienten, den Farbenhändler für bildende Künste Josiah Amberley (Stephan Schwartz) auf. Es scheint die alte Geschichte zu sein, eine 20 Jahre jüngere Ehefrau, die eine intime Beziehung zu einem Freund ihres Ehemannes pflegt und alles Ersparte des Farbenhändlers zu ihrem persönlichen Gepäck erklärt hat. Josiah Amberley ist seitdem in einem bemitleidenswerten und erbärmlichen Zustand und beauftragt Sherlock Holmes mit der Wiederbeschaffung des Ersparten, da sich Frau Amberley und sein verräterischer Freund Dr. Ray Ernest klammheimlich aus dem Staub gemacht haben. Sherlock Holmes bittet Dr. Watson ihm in diesem Fall zur Hand zu gehen, da er noch mit einem anderen Fall beschäftigt ist. Dr. Watson beginnt erfreulicherweise noch am gleichen Tag mit seiner Beweisaufnahme. Mir gefällt es immer außerordentlich gut, wenn Dr. Watson auf eigene Faust seiner Spürnase folgt. Wie man sich denken kann, ist Sherlock Holmes dennoch für seinen Klienten Josiah Amberley nicht untätig. Das Hörspiel nimmt einen außergewöhnlichen Verlauf, angefangen von einem Berufsrivalen des Meisterdetektivs namens Bartholomew Barker (Peter Buchholz), bis hin zu einem Ende, bei dem Sherlock Holmes erneut durch sein Denkvermögen glänzt und dem Fall eine gewisse Würze verleiht. Leider fehlt mir diesmal an einigen Stellen der besondere Humor des Detektiv-Gespanns, der mir sonst immer viel Freude bereitet. Weitere Sprecher sind Reent Reins, Volker Bogdan und Lukas Sperber. Fazit: Wieder eine gelungene Umsetzung eines Kriminalfalls aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle. 58 Minuten packende Kriminalunterhaltung mit einem scharfsinnigen Holmes ist garantiert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
3 neue Kriminalfälle sorgen für unterhaltsame und spannende Stunden..., 2. September 2010
Mimi Rutherfurt und der Fall - "Tödliches Rot" Inhaltlicher Überblick: Ein Abend in der Runde alter Bekannter sollte eigentlich kaum für besondere Überraschungen gut sein. Das glaubt auch Mimi Rutherfurt, als sie mit zwei weiteren Freunden der Einladung Charles Merediths folgen. Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass der Museumsdirektor zum Drink einlädt. Was er und die anderen jedoch nicht wissen: Es steht noch jemand ganz oben auf der Gästeliste. Jemand, dem kein Gastgeber freiwillig eine Einladung schicken würde. Es ist der Tod... Meinung: Mit Vorfreude habe ich auf die Mimi Rutherfurt Box 5 gewartet. Mimi Rutherfurt ist mit ihrem scharfsinnigen Verstand und ihrer ausgezeichneten Spürnase für Kriminalfälle zweifellos meine Hobby-Lieblingsermittlerin, die mich mit ihrem Humor und ihrer liebenswerten Art immer wieder zum Schmunzeln oder Lachen bringt. Noch nicht einmal Miss Rutherfurt oder die Times sind darüber im Bilde, warum der Museumsdirektor Charles Meredith (Helmut Krauss) zu einem Drink geladen hat. In sehr kleiner Runde soll diesem "angestaubtem Zirkel" ein geheimnisvolles Exponat in einer ominösen Schachtel von dem Museumsdirektor präsentiert werden. Bevor die Schachtel geöffnet wird, werden dem Hörer durch witzige Dialoge die geladenen Gäste eindrucksvoll vorgestellt. Der schwergewichtige Finanzexperte Ronald Tomkins (Erich Räuker) und seine Griesgrämigkeit Dr. Mervyn Ellis (Stefan Staudinger) waren sofort vor meinem geistigen Auge präsent. Karen Schulz-Vobach spielt die Rolle der Betsy Slater ebenfalls sehr überzeugent. Betsy Slater ist Leiterin des Tierparks und die neue Partnerin des Direktors, auf den ein schleierhafter Anschlag während des geselligen Zusammenseins verübt wird. Michael Iwannek als schwerhöriger Nachtwächter Hoskins schließt die Sprecherriege dieses Hörspiels ab. Schleierhaft ist der Fall natürlich nur so lange, bis Miss Rutherfurt so richtig in Fahrt kommt und das Zepter in die Hand nimmt. Musikalisch durch leise und passende Klänge begleitet, ist dieser Kriminalfall schon mal etwas abschätzbar, was aber nicht weiter stört, denn spannend und mysteriös gestaltet sich der Fall "Tödliches Rot" allemal. Mimi Rutherfurt und der Fall - "Sein oder Nichtsein" Inhaltlicher Überblick: Nur einen Tag nach der Premiere des Theaterstücks "Mit blanker Klinge" kommt es während der Vorstellung zu einem entsetzlichen Zwischenfall. Dieses Ereignis löst eine Kette von Todesfällen aus, die beispiellos in der Southamptoner Theatergeschichte sind. Die Anstrengungen der Polizei gehen scheinbar in die richtige Richtung. Das sieht die Vorsitzende der Laiendarstellergruppe von Salisbury allerdings etwas anders. Miss Rutherfurt, die während der schrecklichen Ereignisse zugegen war, verfolgt eine ganz andere Spur. Ein Spur, die mörderischer ist, als sie selbst ahnt.. Meinung: Eine erfrischend wirkende Miss Rutherfurt (Gisela Fritsch) beobachtet während eines Gesprächs mit ihrer Freundin Helen Simkins (Ingeborg Christiansen) im Theater von Southampton einen jungen Mann, der auf etwas oder jemanden zu warten scheint. Der Dialog zwischen den beiden Freundinnen ist wieder sehr amüsant und ein gelungener Einstieg in "Sein oder Nichtsein". Plötzlich werden Helen Simkins und Mimi Rutherfurt Augenzeugen eines entsetzlichen Verbrechens an einem Darsteller während der Vorstellung im Theater. Trotz Schrecken und Durcheinander behält Mimi wie gewohnt besonnen die Übersicht und entdeckt Inspektor Brewster (Bernd Vollbrecht), den man ausnahmsweise zu diesem Fall gerufen hat. Für mich immer das Beste an den Mimi Rutherfurt Folgen, wenn beide zusammen ermitteln. Bernd Vollbrecht und Gisela Fritsch ergänzen sich brillant. Neben Giesla Fritsch, Ingeborg Christiansen und Bernd Vollbrecht wirken noch Walter von Hauff, Michael Habeck, Michael Schernthaner, Claudia Burges, Philipp Brammer,Torsten Münchow und Donald Arthur als Sprecher mit. An den Sound- und Musikeinspielungen gibt es auch nichts zu meckern. Auch das typische Dielenbodenknarren aus der Maritim Sherlock Holmes Serie ist zu hören, welches für mich immer einen besonderen Charme versprüht. Aus dem Theaterstück "Mit blanker Klinnge" ist "Blankes Entsetzen" geworden und das Hörspiel gestaltet sich, trotz weiterer Leichen, ziemlich ruhig und nicht überladen. Die Spannung bleibt auch nicht auf der Stecke und sogar der Secret Service ihrer Majestät ist involviert. Mimi Rutherfurt ist allen immer eine Nasenlänge voraus und sorgt in ca. 66 Minuten für ein ideenreiches Hörvergnügen. Mimi Rutherfurt und der Fall - "Flammentod" Inhaltlicher Überblick: Die Grafschaft steht unter Schock! Auf einem abgelegenen Feld findet man die bis zur Unkenntlichkeit verbrannten Leichen zweier Männer. Warum mussten die Mitarbeiter einer Baufirma in den Flammen ihr Leben lassen? Die bestialischen Morde lassen kein wirkliches Motiv erkennen. Doch Mimi Rutherfurt ist sich sicher, dass sie keine Zeit zu verlieren hat, wenn sie weitere Bluttaten verhindern will. Meinung: Die ersten zwei Kriminalfälle von der Mimi Ruthehrfurt Box 5 stammen aus der Feder von Ben Sachtleben und der dritte Fall wieder von Maureen Butcher. Als Demonstrantin setzt sich Mimi Rutherfurt (Gisela Fritsch) zum Erhalt alter historischer Baudenkmäler in der Grafschaft Wiltshire ein. Und im Laufe dieses Kriminalfalles gehört die treffsichere Hobby-Ermittlerin sogar zu dem Kreis der Tatverdächtigen in einem Mordfall. Ein abscheuliches Verbrechen an zwei Bauarbeitern oder das, was von Ihnen noch übrig ist, sorgt für eine sofortige Aufhebung der Demonstration, da das historische Gebäude polizeilich umgehend gesichert werden muss. Für den Mord kommen erst einmal viele Personen in Betracht, sodass Inspektor Brewster und Mimi Rutherfurt einigen Gehirnschmalz einsetzen müssen, um den spannenden Fall zu lösen. Also eine vielversprechende Folge, in der erneut Inspektor Brewster (Bernd Vollbrecht) und Mimi Ruterfurt aufeinander treffen und sich wieder originell ergänzen. Davon kann ich übrigens nicht genug bekommen. Langsam werden immer mehr Indizien gesammelt und nach etwas Dümpeln gewinnt der Fall "Flammentod" anhaltend an Tempo. Angemessene Musik- und Soundeinspielungen sorgen für eine gelockerte Atmosphäre. Christine Pappert, Manfred Erdmann, Ole Pfennig, Peter Buchholz, Sabine Bohlmann und Andreas von der Meden sind weitere Sprecher dieses Hörspiels. Auch hier gibt es nichts zu beanstanden. Christine Pappert als Monika Shelldrake, Mitglied im Kirchenvortand von Guts Hill, hat mir in der Rolle als Augenzeugin mit einer dünnen Geschichte im Kreis der Tatverdächtigen sehr gut gefallen. Fazit: Box 5 aus der Mimi Rutherfurt Kriminal-Serie schwächelt zwar zwischendurch mal etwas, sorgt aber durchaus wieder für unterhaltsame Stunden mit drei ungewöhnlichen und spannenden Kriminalfällen, die ich sehr gerne gehört habe.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Schreckliche Ereignisse im Vergnügungspark von Jacksonville..., 1. September 2010
Meinung: Da in Jacksonville fast immer die Sonne scheint, hat Mr. Happy (Frank Röth) beschlossen einen Vergnügungspark namens "Happyland" dort zu errichten. Dieser Park soll sein Traum und Lebenswerk sein. Der Park soll außerdem viele Besucher anlocken und hohe Steuereinnahmen in die Kassen von Jacksonville spülen. Was sollte also schon gegen zufriedene und glücklich Menschen sprechen, die sich amüsieren und Freude an den aufregenden Attraktionen des Parks haben? Frank Stoner (Jan Spitzer) als Leiter des Department of Disaster Control kontrolliert die Sicherheitsvorkehrungen des Parks und gibt grünes Licht um den Park zu eröffnen. Es kann losgehen! Als Inkarnation der Grausamkeit ist der riesige Dämon Prof. Doom (K.Dieter Klebsch) als Erzfeind des Dämonen-Jäger Trios aus Jacksonville, bestehend aus Jack Slaughter (Simon Jäger), Tony Bishop (David Nathan) und dem Bikinimodel Dr. Kim Novak (Arianne Borbach), absolut nicht darüber begeistert, dass in seiner direkten Nachbarschaft ein Vergnügungspark eröffnet hat. Heimlich ergreift er Maßnahmen, die grausige Auswirkungen auf die Besucher des Vergnügungsparks haben sollen. Das Hörspiel plätschert ein wenig vor sich hin und es dauert schon etwas, bis es endlich zur Sache geht. Die Witze sind wie immer etwas schräg, wenn auch nicht in gewohnter Intensität. Die bluesige Musik und die Soundeinspielungen passen sehr gut zu den einzelnen Szenen und unterstreichen die jeweiligen Handlungen. Zartbesaitete könnten eventuell von den breiig weichen und knatschenden Essgeräuschen "herzhafter" Nahrung im Haus des Todes nicht ganz so angetan sein. Frank Röth besetzt die Figur des Mr. Happy exzellent und Schaukje Könning als Sunset River hat mir ebenfalls gut gefallen. Überhaupt arbeiten sämtliche Sprecher erneut durchgängig und in gewohnter Leistung. Till Hagen, Jan Spitzer, Frank Röth, David Nathan, Simon Jäger, Arianne Borbach, Delphin Mitzi, K.Dieter Klebsch, Rainer Fritzsche, Oliver Siebeck, Fang Yu, Gisela Fritsch, Andy Matern,Tilo Schmitz, Dennis Schmidt-Foss und Schaukje Könning als Sunset River dringen gekonnt ans Ohr des Hörers. Das Cover von Jack Slaughter 11 ist diesmal sehr poppig mit den Farben einer 70ziger-Kringeltapete und der scheinbar grinsenden und zufriedenen Figur des Mr. Happy gestaltet worden. Im Booklet enthalten sind eine Sprecherübersicht und ein ironischen Text für Genießer von Burgern. Auch hier wieder alles sehr schräg. Facettenreich geht im letzten Drittel des Hörspiels tatsächlich los und sorgt dann doch noch für einen Thrill, gepaart mit makabren und humorigen Einlagen, die Spaß machen. Fazit: Eine Folge, die erst nach etwas Anlauf in Schwung kommt und nicht ganz so stark wie die vorherigen Fälle des Dämonen-Jäger Trios daherkommt. Insgesamt aber noch eine schräge Folge, die sich im letzten Drittel gut gesteigert hat.
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