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Beiträge von Marc Colling
Top-Rezensenten Rang: 2.061
Hilfreiche Bewertungen: 1360
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Rezensionen verfasst von Marc Colling "luxkling" (Dalheim Luxemburg)
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Die Insel
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| DVD ~ Ewan McGregor |
| Preis: EUR 8,77 |
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Allein der Gedanke macht einem Angst, 19. Oktober 2009
Obwohl das Thema ja nun wirklich nicht neu ist, wird es in diesem Film sehr realistisch dargestellt. Organspender sein mit einem Ausweis ist ja auch nun was anderes, als irgendwann zu entdecken, dass man nur ein Klon ist und darauf wartet, dass der "Besitzer" ein Ersatzteil braucht. Sehr düstere Zukunftsversion.....oder doch schon heute realisiert? Wer kann das schon mit einem absolut deutlichen Nein beantworten? Und genau hier finde ich die Story sehr gut gemacht, da sie dieses Verbrechen nicht völlig ausschliessen kann. Filmisch ist Michael Bay ja hinreichend dafür bekannt gute Actionfilme zu drehen. Fans dieses Genres kommen auch hier voll auf ihre Kosten. Alleine die Jagd im Auto durch die ganze Stadt hat wahnwitzige Stunteffekte, die kameratechnisch hervorragend umgesetzt wurden. Doch auch derjenige, welcher Action nicht so mag, kommt anhand der guten Story auf seine Kosten. Die Actionszenen sind auch erst im letzten Drittel des Filmes platziert und stören die sanfteren Gemüter nicht wirklich. Schauspielrisch ist der Film gut besetzt. Besondern Sean Bean als skrupelloser Geschäftsmann wirkt überzeugend, aber auch Djimon Hounsoun als Söldner spielt eine hervorragende Rolle. Ewan McGregor's Part wird solide dargestellt, einzig bei Scarlett Johansson muss man Abstriche machen. Schönheit allein zaubert leider keine Ausdrücke ins Gesicht und irgendwie schaut sie immer ein bisschen unbeteiligt in die Landschaft. Der Film ist ein Muss für Menschen die gerne Action mit einer handfesten Story mögen, rasante aber keine hektischen Bildschnitte lieben und sich an wunderbar gestalteten Kulissen mit vielen Details erfreuen können.
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15 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Überraschung des Prog in 2009!, 14. Oktober 2009
Bis letzte Woche war mir Knight Area noch unbekannt, der Name zwar nicht, aber der musikalische Output. Durch Zufall stiess ich im Laden auf die neue CD. Naja, das Cover erinnert mich an düsterste Metalbands der Marke "wer spielt schneller und lauter Gitarre als ich". Hab trotzdem mal die CD mit einigen anderen angehört und war sehr überrascht. Also gekauft und ab nach Hause in den Player. Nach dreimaligem Hören hier mein Fazit. Die Zusammensetzung der Band mit Keyboards als tragendem Element, Gitarre, Bass, Drums und einem eigenständigen Sänger ist schon mal sehr klassisch. Und was die 5 Holländer zu bieten haben ist Progrock klassich pur, aber keinesfalls angestaubt. Im Gegenteil: sie überzeugen mit modernen Arrangements auf der ganzen Linie. Es frickelt nicht so sehr wie Anfang der 70er, keine Note wird zuviel gespielt und vor allem hat das Album einen grossen Pluspunkt: der Sänger ist gnadenlos gut und die Gesangslinien sind ihm auf den Leib geschrieben worden. Doch auch die Instrumentalisten haben ihre Vorgänger studiert und so kommt eine Mischung aus den frühen Genesis, den früh 90ern Marillion und den heutigen Sylvan heraus. Doch sie kopieren nicht, sie entwickeln sehr schnell ihren eigenen Stil. Das Album startet sofort mit einem richtig guten Song "Ethereal". Die Keyboards spielen eine wunderbare Melodiefolge (das tun sie eigentlich in jedem Song), die Stimme setzt ein und man hat sofort das Gefühl, dass hier eine grossartige CD im Player liegt. Ein absolutes Highlight im ersten Teil sind die beiden Instrumentals "Momentum" und "Awakening". Das ist Progrock at it's best. Um dann sofort mit "Dark souls", meines Erachtens dem besten Stück nachzulegen. Im zweiten Teil sticht dann "A million lives" hervor, ein Song der Elemente von Mostly Autumn aufgreift, doch es wirkt wieder nicht wie ein Plagiat, sondern eben wie Knight Area. Zum Abschluss dann noch das sagenhafte 11minütige "Occlusion". Obwohl Progrock mit wunderbar langsamen Passagen, können Knight Area auch mal richtig Dampf ablassen. Selten hab ich in letzter Zeit eine Band entdeckt die leise mit lauten Passagen so gut verknüpfen kann. Realm of shadows ist für dieses Jahr das Highlight im Progrock. Was Sylvan mit ihrer letzten CD nicht ganz gelungen ist, schaffen Knight Area mühelos: ein zusammenhängendes, absolut homogenes Album auf 60 Minuten zu verteilen.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Clever, sehr sehr clever, 13. Oktober 2009
Nein, Jan Delay hat den Funk nicht erfunden. Auch nicht den 70er Jahre Discostomp in den USA. Er spielt auch nicht als erster diese funky Gitarre noch den in der Magengrube sich drehenden Basslauf, noch die schneidenden Bläser. Aber er nimmt sich von all diesen Zutaten genau so viel, wie es nötig ist, um daraus eine Platte zu machen zu der nun wirklich jeder (auch unverbesserliche Nichttänzer)den Fuss zucken lassen müssen. Denn eins ist hier gewiss: stillsitzen kann man bei diesem Sound nicht. Da kann man meckern soviel man will, man kann Delay vorwerfen, er würde überall rumklauen, aber das funktioniert so nicht. Andere klauen auch, spielens aber dann viel schlechter als das Original. Doch seine Band hat den Groove, diesen unglaublichen Sound der fett rüberkommt ohne weh zu tun und der einfach nur fetzt. Dazu noch Delays näselnde, irgendwo an Arroganz erinnernde Stimme, zeitgemässe Texte, und fertig ist der Hit. A popos Hit: die Singleauskoppelung "Oh Johnny" ist mit das schwächste Lied auf der Platte. Also nicht täuschen lassen..... Einen Stern Abzug aus einem einfachen Grund: die Musik hat leider keine grosse Halbwertzeit. Wie eben Discomusik im allgemeinen. Dieser Stil macht einen Sommer lang tierisch Spass und dann liegt die CD im Regal......so ist das halt, aber es macht die Musik dafür nicht schlecht. Und beim nächsten Discorevival kann man sie getrost wieder in den Player schieben.....
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Im Ambientbereich immer noch die Referenz, 11. Oktober 2009
Ich verstehe die negativen Kritiken definitiv nicht. Ob in den Fachzeitschriften oder auch hier, man wird den Eindruck nicht los, dass zuviele Leute AIR hören, aber diesen Musikstil einfach nicht mögen. AIR sind nun mal keine Rockband, auch keine Popband, sondern sie haben vor über 10 Jahren ihren eigenen Klangkosmos geschaffen, welcher nicht so einfach in eine Schublade zu stecken ist. Mit dem letzten Album "Pocket symphony" hatten sie ein sehr ruhiges und teils melancholisches Werk eingespielt, unterstützt von diversen Gastmusikern wie Jarvis Cocker. Diesmal haben sie darauf verzichtet. Sie machens nun wieder allein. Was auffällt ist, dass die Musik grösstenteil rhytmischer daherkommt und deshalb besonders luftig klingt. Viele Songs sind eingängiger konzipiert, ohne jedoch platt daher zu kommen. Mit "Do the joy" fängt es überhaupt nich AIR typisch an, man würde sie nicht auf Anhieb erkennen. Songs wie "Tropical disease" dann lassen die Fans wieder träumen, so lieben die meistens Fans ihre Helden. Insgesamt haben Godin/Dunkel 12 Songs aufgenommen mit etwas mehr als 45 Minuten Spielzeit. Das mag manchen zu kurz sein, doch persönlich bin ich der Meinung, dass viele Künstler die Spielzeit heutzutage übertreiben, und daran eben viele Alben kranken. Fazit: trotz der vielen negativen Kritiken sollten Fans von AIR das Album ruhig kaufen. Es reiht sich fast nahtlos an "10000 Hertz Legend" ein.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Sounds of the universe, 11. Oktober 2009
Man nehme eine Band aus der Schweiz (Yello), einen Highendverstärker und einen CD Player aus der Schweiz (Rotel) und Lautsprecherboxen aus England (Nautilus von B&W) und lege die neue CD ein. Zugegeben: nicht jeder kann das zu Hause tun, doch es gibt ja auch noch edle Hifiläden :-). Dann viel Zeit nehmen und schon erlebt man ein Hörvergnügen, wie es sich einem selten auftut. Der Sound und die Beats kommen so gnadenlos trocken und auf den Punkt aus den Boxen, dass die Musik (fast) zur Nebensache wird. Aber Halt: würde man die neue Scheibe von Yello nur auf ihren absolut genialen Klang reduzieren, würde man ihnen unrecht tun. Blank hat wieder mal so unglaubliche Klangcollagen in seinem Tonstudio ausgetüftelt, damit übertrifft er problemlos seine Kollegen aus den internationalen Charts diesseits und jenseits des Atlantiks locker. Er zieht einfach weiter sein Ding durch, vertraut auf den typischen Yellosound, modernisiert diesen mit den neuesten und innovativsten Samples und lässt den Dingen ihren Lauf. Ob funky wie mit The Expert und Bostich oder eher balladenhaft wie mit You better hide.....einfach nur Yello. Dieter Meiers Stimme manchmal noch dazu gemixt, Gastsängerin eingeladen (Heidi Happy) und vor allem einen der im Moment kreativsten Trompeter dieses Planeten: Till Brönner. Was Brönner wieder mal an Solos einspielt, ob Flügelhorn oder Trompete, meine lieben Herren, das ist absolute Spitzenklasse. Und seine Spielweise fügt sich nahtlos in das Blank Universum ein. Für mich ist diese CD eines der absoluten Highlights dieses Jahres, und dabei ist der Yellostil eigentlich nicht meine bevorzugte Richtung (eher Progrock). Doch hier, bei diesen Ideen, diesem Sound und diesen Samples, da verbeuge ich mich.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Jeder wird ein 15 Minuten Star...., 8. Oktober 2009
.....hat Wells vor sehr langer Zeit mal über die Entwicklung der Medien berichtet. Jeder kann aber auch in den Mittelpunkt der Gesellschaft geraten, die einen mit Leistung und Können, andere durch Mord und Totschlag. Randy The Ram entscheidet sich für den Mittelweg. Er kann, laut eigener Aussage, eigentlich nichts, ausser eben sich prügeln. Und da er nicht kriminell werden wollte, liess er sich dafür bezahlen und wurde so zum Wrestlinghelden. Aber der Ruhm verwelkt, und genau hier setzt der Film an... Die Grundstimmung im Film ist sehr ruhig, melancholisch und teilweise richtig depressiv. Ich habe mich nach dem Ansehen des Films nicht gut gefühlt. Und zwar weil ich genau weiss, das es Millionen vun Randy's in der Welt gibt denen zwar zugejubelt wird, aber sobald der Vorhang fällt, sind sie die einsamsten Menschen der Welt. Es spielt auch keine Rolle ob du Wrestler, Musiker, Fabrikarbeiter oder Artist bist. "Das hier ist meine Welt, da draussen komme ich nicht klar." Dieser Satz, gesagt vor seinem Ring von Randy, sagt alles. Sein Leben ist "da draussen" nichts wert. Aber im Ring, da holt er sich seinen Mut um weiter zu machen. Der Film versteht es wunderbar die traurige Szenerie einer kleinen amerikansichen Stadt einzufangen. Jeder hastet herum, verpasst irgendwo sein Leben und ist irgendwie allein. Oft wirkt das Bild rauschhaft, was die Impression verstärkt, dass sowieso draussen alles grau in grau ist. Da können die paar glückseligen Momente nicht wirklich positiver stimmen. Mickey Rourke spielt hervorragend. Für diese Rolle hätte es keinen besseren geben können. So kaputt wie er aussieht ist er die optimale Besetzung gewesen. Auch die Nebenrollen, allen voran Maria Tomisei, sind sehr gut gespielt. Empfehlenswert für Filmliebhaber, die sich auch nach dem Sehen des Films damit auseinander setzen können.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Toller Vorfall!, 3. Oktober 2009
Sperrig...myteriös...intellektuell...schwer verdaulich...und mit jedem Hören zugänglicher. All das ist The Incident. Sicher ist Wilson immer noch der Kopf und Hauptsongschreiber von PT, aber leider werden die Qualitäten der anderen Musiker in allen Rezensionen einfach vergessen. Und dieses Album ist ein richtiges Bandalbum! Richard Barbieri zaubert die unmöglichsten Sounds aus seinen Keyboards. Es blubbert und dröhnt ganz gewaltig hier. Colin Edwin spielt wie immer einen unaufgeregten, auf den Punkt gesetzten Bass. Und Gavin Harrison? Hört euch nur den Song "Drawing the line" an. Gibt es im Moment im Rockkosmos einen besseren Drummer? Ich sage nein, Harrison ist eine Klasse für sich und er allein ist der Kauf der CD schon wert. Die CD besteht wie gesagt aus einem 14teiligen Songzyklus. Es ist aber kein Konzeptalbum, sondern eine lose, ineinandergreifende Ansammlung von Songs. Die Sperrigkeit der CD besteht hauptsächlich darin, dass PT tolle Songideen teilweise abrupt abbrechen und ein neuer Song aus ihnen hervorgeht. Dies mag verrückt klingen, aber noch mehrmaligem Hören entdeckt man die Idee dahinter. PT wollen keine eingängigen 08/15 Songs auf diesem Album haben. Sicher hätte man aus allen Ideen ohne Probleme 9-10 Songs machen können mit 40 Minuten Spieldauer. Doch ist dies nie die Absicht gewesen von PT, weder auf ihren früheren Alben noch auf diesem. Einige Songs dauern gerade mal 2 Minuten, 4 Songs sogar noch weniger. Hieraus erkennt man schon die ganze Philosophie. Der Hörer hat gar keine Chance sich auf eine Melodie einzulassen, da ist sie schon wieder vorbei. Doch gerade das ist der Reiz. Hervorzuheben ist sicher mal "Drawing the line", und "Octane twisted/The seance". Hier entfaltet sich eine Atmosphäre wie von einem anderen Stern. "Time flies", allgemein in den Rezensionen als der Übersong dargestellt, ist auch ganz toll. Aber: ich hab den Song (das Gerüst) schon 1977 gehört.....auf Animals von Pink Floyd. Klar macht Wilson daraus einen PT Song, aber die Gitarrenlinien sind doch ganz frech abgekupfert, und das nehme ich ihm irgendwie krumm. Das Floydeske von PT auf früheren Alben war nicht geklaut, sondern eine Weiterentwicklung des Pink Floyd Sounds, wenn sie denn heute noch spielen würden. Die EP mit ihren 4 Songs ist nett, mehr nicht. "Remember me lover" ist allerdings allererste Sahne. Die 5 Sterne haben sich sich trotz allem verdient. Denn welche Band ist heute so kreativ wie PT? Und das seit über 15 Jahren. Die Qualität scheint einfach nicht enden zu wollen, und genau deshalb faszinieren sich mich so.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Das hohe Niveau wird gehalten...., 2. Oktober 2009
.....aber der Gesang und der teilweise übertriebene Bombast hätten eigentlich einen Punktabzug verdient. Wobei die Stimme von Marco Glühmann mir eigentlich wunderbar gefällt und er der wahrscheinlich beste deutsche Sänger im Progrock ist. Doch irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass er es ein bisschen zu weit treibt. In einigen Songs wäre weniger deutlich mehr gewesen. Und auch der teilweise bombastische Sound passt nicht immer.....was auf "Posthomous silence" noch wunderbar klappte, klappt hier stellenweise nicht so gut. Doch genug der Kritik, schliesslich habe ich ja schlussendlich doch 5 Sterne gegeben. Warum? Erstmal Hut ab vor dem Songwriting. Da sind Sylvan im Moment immer noch das Mass aller Dinge. Dann der neue Gitarrist Petersen. Kann nur eines sagen: er hat mich sehr beeindruckt, bringt eine durchaus gelungene Härte in einige Passagen, und das sorgt dafür dass die CD wunderbar abwechslungsreich wird. Dann die Keyboards, oder besser gesagt die Pianopassagen, von denen es diesmal mehr gibt als auf den Vorgängern. Klasse, Herr Söhl! Dass die Rhytmustruppe mit Harder an den Drums und Harnack am Bass zu den besten ihrer Zunft gehören, teilweise sehr vertrackte Wechsel spielen, als wäre dies das einfachste auf der Welt, auch das macht Sylvan zu etwas besonderem. Und wäre diese CD ihre erste, würden die Kritiker jubeln und die Zukunft des Progrock als gesichert sehen. Aber leider haben Sylvan bereits Posthumous Silence eingespielt, die locker 6 Sterne wert ist. Aber man sollte nicht ungerecht sein. Auch Force of Gravity ist aller Ehren wert und verdient sich somit doch schlussendlich die gute Bewertung.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Kommerzieller Suizid, 29. September 2009
Dieses Spät80erwerk gehört einer Kategorie von Musik an, die dem Mainstreamhörer absolut fremd ist. Talk Talk haben mit diesem Werk ihre Fans der frühen Stunde sicherlich verloren, und leider nicht genügend Neue dazu gewonnen. Zumindest damals.Erst Jahre später entdeckten die meisten, was für ein Genie hinter dieser Platte steckte. Die Musik zu beschreiben ist unmöglich. Der Stil ist erstmal melancholisch, sentimental und teilweise sogar depressiv. Doch irgendetwas in dieser Munsik berührt dich, ja ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass die Musik dich beruhigt, und sei das was mit dir im Leben passiert noch so schlimm. "Keine Angst haben" lautet die Devise. Mark Hollis wimmert leise, er singt nicht, er flüstert. Tim Friese-Greene, ebenfalls Produzent der Platte, hat eine Intensität in diese Musik hineingepackt von schier unbeschreiblicher Grösse. Am ehesten kann man die Musik noch mit den Werken von David Sylvian vergleichen, allen voran seine Arbeit mit Richard Barbieri, Jansen und Karn als "Rain Tree Crow". Soundmässig ist die Platte eine Sensation, auch heute noch. Man hört jedes kleinste Detail.... Empfehlenswert für jeden, der sich auf Musik einlassen kann und sich die Zeit dafür nimmt.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Perfekte Inszenierung, perfekt gespielt, 25. September 2009
Es ist sehr lange her, dass ich einen Film gesehen habe, dessen Inhalt mich so sehr bewegt hat wie dieser Streifen von Clint Eastwood. Und dass es gerade der frühre Dirty Harry ist, der auf seine alten Tage Filmfans bewegt, ist eigentlich ein Paradoxum.....gleichzeitig aber auch der Beweis, welch genialer Schauspieler in ihm steckt. Über die Geschichte will ich gar nicht viel erzählen, denn sie ist dermassen aus dem Leben gegriffen, dass sich wirklich jeder sofort darin entdeckt. Die wirklich wichtige Message des Films ist eigentlich nur, dass es auf der Welt nichts schlimmeres unter Menschen gibt, als Vorurteile. Und dass es am Ende des Lebens sehr schwer wird, diese Vorurteile wieder gerade zu rücken, wenn der Moment kommt in dem man merkt, dass man sich sein ganzes Leben lang von diesen hat leiten lassen. Es muss sehr schlimm für Menschen sein, ein einmal gefasstes Weltbild zu korrigieren.... Die Schauspieler wachsen in diesem Film alle, ohne Ausnahme, über sich hinaus. Sogar die kleinste Nebenrolle ist perfekt besetzt. Dass Eastwood wunderbar spielt ist ja bekannt, doch auch alle anderen sind sehr überzeugend. Der Schnitt des Films ist ruhig unf bleibt sogar unhektisch in Momenten, wo es mal kurz ganz schön laut wird....Und die Musik, mitkomponiert von Clint Eastwood und u.a. dem sehr bekannten Jamie Cullum, ist grosse Klasse. Wer also mal eine realistische Seite des sogenannten "american way of life" sehen will, im tiefsten mittleren Westen, der sollte sich diesen Film ansehen. Hier lernt man in 100 Minuten mehr über Vorurteile, falsche Ansichten und Freunde als mancher in 10 Jahren oder sogar in einem ganzen Leben.
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